14-03-17

Pam Ayres, Jochen Schimmang, Volker von Törne, Horton Foote, Olivier Delorme, Alexandru Macedonski, Albert Robida, Theodore de Banville, Wout Waanders

 

De Britse dichteres van humoristische poëzie Pam Ayres werd geboren op 14 maart 1947 in Stanford in the Vale in Berkshire (tegenwoordig Oxfordshire). Zie ook alle tags voor Pam Ayres op dit blog.

 

Sat Nav

I have a little Satnav, It sits there in my car
A Satnav is a driver's friend, it tells you where you are.

I have a little Satnav, I've had it all my life
It's better than the normal ones, my Satnav is called a wife.

It gives me full instructions, especially how to drive
"It's sixty miles an hour", it says, "You're doing sixty five".

It tells me when to stop and start, and when to use the brake
And tells me that it's never ever, safe to overtake.

It tells me when a light is red, and when it goes to green
It seems to know instinctively, just when to intervene.

It lists the vehicles just in front, and all those to the rear
And taking this into account, it specifies my gear.

I'm sure no other driver, has so helpful a device
For when we leave and lock the car, it still gives its advice.

It fills me up with counselling, each journey's pretty fraught
So why don't I exchange it, and get a quieter sort?

Ah well, you see, it cleans the house, makes sure I'm properly fed
It washes all my shirts and things, and keeps me warm in bed!

Despite all these advantages, and my tendency to scoff,
I only wish that now and then, I could turn the bugger off.



Pam Ayres (Stanford in the Vale, 14 maart 1947)

Lees meer...

14-03-16

Jochen Schimmang, Volker von Törne, Pam Ayres, Horton Foote, Olivier Delorme, Wout Waanders

 

De Duitse schrijver Jochen Schimmang werd geboren op 14 maart 1948 in Leer, Ostfriesland. Zie ook alle tags voor Jochen Schimmang op dit blog.

Uit: Der schöne Vogel Phönix

»Es ist dies wohl mein letzter Brief, der Dich in dem un-würdigen Dasein der Beengung und der Unfreiheit erreicht. Der Gefreite Murnau wird nicht mehr sein, die Geschichte dieser achtzehn Monate wird zu einem Kapitel, eine neue Seite wird aufgeblättert. Ich hoffe, dass die ätzende Säure der Erinnerung dieses neue Kapitel nicht beeinflusst.«
Das war der zweite Absatz des vorletzten Briefes, den mir Jensen damals im Dezember schrieb (ein paar Tage später kam dann der wirklich Letzte, um ein paar Terminfragen zu klären). Dieser Vorletzte war einer jener sieben Seiten lan-gen Briefe, wie ich sie von Jensen, aber auch von anderen, das ganze Jahr über in unregelmäßigen Abständen bekam. Ich selbst war es, der damals für die Kompanie die Post vom Stabsgebäude holte, kurz vor der Mittagspause, und je nach-dem, ob ich Post erhalten hatte oder nicht, hatte ich es eilig, in die Kompanie zurückzukommen oder redete noch eine Viertelstunde mit den Gefreiten in der Poststelle. Dieser Brief war nun einer der letzten überhaupt, die zu mir in die Kaserne kamen. Wir schrieben Dienstag, den 10. Dezember. Das Zentimetermaß in meinem Spind hatte sich auf neun Zentimeter verkürzt. »Es klingt wie eine Sage, noch ganze neun Tage.«
Das Kasernengelände war sehr ruhig in diesen Dezem-bertagen. Die Mehrzahl der Soldaten freute sich auf Weih-nachten und den damit verbundenen Urlaub, und eine Min-derheit, der anzugehören ich das Glück hatte, freute sich auf den 20. Dezember. Es war nicht die Zeit, um hektische Vorbereitungen zu treffen, nicht die Zeit, um ins Manöver zu ziehen oder gar in einen Krieg.
Es war das Jahr 1968, das sich dem Ende zuneigte, ein ganzes Jahr, zugebracht in einer Garnisonsstadt am Jade-busen, Hunderte von Kilometern entfernt von der Teilstadt Berlin-West, aus der mir zuweilen der Pinguin Briefe über Wasserwerfer schrieb, oder von Tübingen, von wo mich seit kurzem Jensens Briefe erreichten, oder Frankfurt am Main, wo der Professor Theodor W. Adorno einen Lehrstuhl bekleidete und der Genosse Hans-Jürgen Krahl am 27. Mai seine Römerbergrede hielt, die ich vier Jahre später in einer riesigen Wohnung in Berlin zum ersten Mal lesen sollte, als der Genosse Krahl schon tot war. Das Jahr hatte mit einem kalten Winter begonnen, den ich größtenteils im Lazarett verbrachte. Etwas später hatten in Berlin und anderswo Autos gebrannt, die die Bild-Zeitung und andere Druck-erzeugnisse an die Verkaufsstellen bringen sollten, und im Mai, als ich wieder, diesmal mit frisch herausgenommenen Mandeln, im Lazarett lag, war Manchester United Europa-meister geworden, und in Frankreich gab es den größten Generalstreik der Geschichte.“

 

 
Jochen Schimmang (Leer, 14 maart 1948)

Lees meer...