12-04-16

Antje Rávic Strubel, Alan Ayckbourn, Scott Turow, Tom Clancy, Agnes Sapper

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Antje Rávic Strubel op dit blog.

Uit: In den Wäldern des menschlichen Herzens

„Alles wurde anders mit ihrem zweiten Sommer im Camp.
Im vorigen Jahr war hier noch braches Land gewesen, auf dem Brennnesseln und gelbe Rautewucherten. Ein alter Holzschuppen hatte als Küche gedient. Inzwischen wurde der Schuppen als Lager benutzt, in dem Paddel, Zelte und Schwimmwesten aufbewahrt wurden, die alle den Schriftzug Hemingway trugen.
Das war der Name des Camps. Teilnehmer der geführten Kanutouren hatten sich über das veraltete Männlichkeitsbild beschwert, das darin zum Ausdruck kam, ausgerechnet hier, wo sie sich erholen wollten. Aber die Campleitung hielt an diesem Namen fest. Die Teilnehmer hatten Outdoor-Urlaub gebucht inklusive Verpflegung und Ausrüstung, Erste-Hilfe-Sets und Wasseraufbereitungstabletten, sie wurden in die Paddeltechnik eingewiesen und über Verhaltensregeln auf Rastplätzen belehrt, sie waren versichert und trugen wasserabweisende Kleidung. Der Name war das Einzige, was noch echte Abenteuer heraufbeschwor. Er erinnerte an Überlebenskämpfe in der Wildnis, an das Ringen mit den Gewalten der Natur, das entschieden wurde nach den großen, unzweideutigen Prinzipien von Sieg oder Tod.
Im letzten Sommer hatten die Scouts Tipis aufgestellt.
Sie hatten junge Bäume gefällt und die Stämme entastet und gehobelt, ohne es je vorher gemacht zu haben. Die Aufbauanleitung einer alten Cheyenne-Indianerin aus dem Internet hatte ihnen geholfen, und so standen jetzt Cheyenne-Tipis mit schön gekreuzten, blanken Fichtenstämmen auf der Wiese und erinnerten daran, dass nichts und niemandem ein fester Platz auf der Welt vorherbestimmt war.
Katja und René hatten schon im Vorjahr in einem der Tipis geschlafen, nach der langen Anreise von Berlin. Es waren hohe Zelte. Durch eine Öffnung in der Spitze kam frische Luft. Die Feuerstelle in der Mitte war unbenutzt, aber die Leinenplanen waren von der Witterung inzwischen ausgebleicht genug, um den Anschein zu erwecken, dass es sich um Originalstücke handelte.“

 

 
Antje Rávic Strubel (Potsdam, 12 april 1974)

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12-04-15

Antje Rávic Strubel, Alan Ayckbourn, Scott Turow, Tom Clancy, Agnes Sapper

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Antje Rávic Strubel op dit blog.

Uit: Sturz der Tage in die Nacht

„Es ist dieser Herbst gewesen, in dem alles begonnen hat, dieser nördliche Herbst mit seiner schneelosen Kälte, mit seiner erstickend frühen Dunkelheit, dieser Herbst mit seinem grau aufschäumenden Meer und den windgepeitschten Felsen. Es begann in der Nacht, in der es mich hinaus auf die Klippe trieb, die fünfzig, sechzig Meter über der Ostsee aufragt, in der ich dort oben stand und daran dachte, es zu tun, es mit derselben Leichtigkeit, mit demselben instinktiven Vertrauen zu tun wie die Vögel, die sich im Juni von den Felsen stürzen, denn ich war reich, und dieses Gefühl war grenzenlos, und ich wusste, dass es nicht über den Moment hinaus dauern würde, nicht länger andauerte als diese Minuten, in denen ich hier oben stand und der Wind so eisig war, dass mein Gesicht taub wurde und es mir den Atem zurück in die Lunge drückte. Ich wusste, dass es das war, was mich bis an die Kante der Felsen trieb, nicht Verzweiflung, nicht der Gedanke, entdeckt zu werden, oder die Angst vor dem, was dieser Entdeckung folgte. Wenn ich mich da oben nicht umgedreht hätte zum rotierenden Leuchtfeuer, wenn ich nicht zurückgeschaut und mir vorgestellt hätte, wie sie da lag mit den über die Schultern gerutschten Trägern ihres dünnen Nachthemdes, sondern wenn ich weitergegangen wäre, noch einen Schritt über den Rand der Klippe hinaus, dann wäre dieser Reichtum in mir für immer in der eisigen Kälte aufgehoben gewesen.
»Inez. Betonung auf dem e.«
»Das gefällt mir. Klingt spanisch.«
Der Herbst, nicht der Sommer war es, der mich so ausgeglüht hat, dass ich das Gefühl haben werde, richtungslos über den Asphalt zu treiben, wenn die Fähre mich in einer Stunde in dem verödeten Hafen von Klintehamn absetzen wird, von dem aus ich im Juni aufgebrochen war.
Ich hatte eine Woche auf Gotland verbracht. Ich hatte mir die Stadtmauer von Visby angesehen und das Klostertheater in Roma, ich war nach Fårö, Gotlands nördlicher Spitze, gefahren, die bis vor wenigen Jahren noch militärisches Sperrgebiet gewesen war. An Fårös Stränden ragen Kalksteinsäulen auf. Sie sind schlank und porös und wirken im Nebel wie steif aufgerichtete Leichname. Abends saß ich vor meinem Zelt und sah die Mücken tanzen. Es wurde nicht dunkel. Die Sonne verschwand nur für zwei Stunden hinter dem Horizont, der bis zum Morgen nachglühte. Ich schlief schlecht.”

 

 
Antje Rávic Strubel (Potsdam, 12 april 1974)

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12-04-14

Antje Rávic Strubel, Alan Ayckbourn, Scott Turow, Tom Clancy, Agnes Sapper

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Antje Rávic Strubel op dit blog.

Uit: Fremd gehen

„An unserem letzten Abend, der jetzt für immer der letzte sein würde, obwohl es gar nicht so gedacht war, hat Marlies geweint. Ich habe ihr eine meiner Survival-Zellstoffrollen gegeben, die ich von Schweden noch übrig hatte. Bald war der Tisch übersät von zerknülltem Zellstoff. Über den Krimi haben wir an diesem Abend wieder nicht gesprochen, nur über die Männer, die sie nachts in den Bars traf und so selbstverständlich zu sich nahm wie Brot. Ich konnte es nicht mehr hören.
Früher hatten wir oft nächtelang über Daniel und seine Vorlieben geredet, und dabei war der Daniel, den sie sich vorstellte, ein ganz anderer als meiner. Meiner hatte keine Probleme mit Frauen; ihrer schon. Meiner hatte einen amerikanischen Großvater, Peter Stillman, der sich in den siebziger Jahren von der Brooklyn Brigde gestürzt hatte, weil er fand, dass die Sprache sich seit Jahrhunderten nicht verändert hatte und er wegen dieser Sprache seinem Leben hinterherhinkte. (...)
„Quatsch, Großvater!“ sagte Marlies. „Wozu brauchen wir eine Genealogie, das ist altmodischer Quark, wer leistet sich heutzutage schon noch Vergangenheit. Man könnte ja keine vernünftige Armbanduhr mehr tragen, man müsste ja immerzu daran denken, wie sie von irgendwelchen Männern im Arsch durch die Weltkriege transportiert und wieder für die nächste Generation gerettet worden ist. Die Welt ist ein großes Hirngespinst. Pulp Fiction. Guck dich doch an“, sagte sie und lachte. „Und das mit der Sprache, Darling, das ist westliche Propaganda, also vergiss es.
Ich fand, ich hatte eine Vergangenheit, auch eine mit Marlies. Ich bin ihr begegnet, da war es Oktober. Die Blätter waren gelb. Oder ich verwechsle das Gelb mit der Farbe der Knorpelkirschen. Jedenfalls war es nach dem Mauerfall, Marlies redete immerzu von Westgeld. Es spielt keine Rolle, ob erst ein Jahr oder schon fünf Jahre seitdem vergangen waren; der Mauerstreifen war schon frei gegeben, aufgeforstet oder nicht.“

 

 
Antje Rávic Strubel (Potsdam, 12 april 1974)

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02-10-13

In Memoriam Tom Clancy

 

In Memoriam Tom Clancy

 

De Amerikaanse schrijver Tom Clancy is gisteren overleden. De Amerikaanse schrijver Tom Clancy werd geboren op 12 april 1947 in Baltimore County, Maryland. Zie ook alle tags voor Tom Clancy op dit blog.

 

Uit: The Teeth of The Tiger

 

"Your treatment of your men is generous in its praise, Captain. Why?"

That made Caruso blink. "Sir, they did very well. I could not have expected more under any circumstances. I'll take that bunch of Marines up against anybody in the world. Even the new kids can all make sergeant someday, and two of them have 'gunny' written all over them. They work hard, and they're smart enough that they start doing the right thing before I have to tell them. At least one of them is officer material. Sir, those are my people, and I am damned lucky to have them."

"And you trained them up pretty well," Broughton added.

"That's my job, sir."

"Not anymore, Captain."

"Excuse me, sir? I have another fourteen months with the battalion, and my next job hasn't been determined yet." He'd happily stay in Second Force Recon forever. Caruso figured he'd screen for major soon, and maybe jump to battalion S-3, operations officer for the division's reconnaissance battalion.

"That Agency guy who went into the mountains with you, how was he to work with?"

"James Hardesty, says he used to be in the Army Special Forces. Age forty or so, but he's pretty fit for an older guy, speaks two of the local languages. Doesn't wet his pants when bad things happen. He—well, he backed me up pretty well."

The TS folder went up again in the M-2's hands. "He says here you saved his bacon in that ambush."

"Sir, nobody looks smart getting into an ambush in the first place. Mr. Hardesty was reconnoitering forward with Corporal Ward while I was getting the satellite radio set up. The bad guys were in a pretty clever little spot, but they tipped their hand. They opened up too soon on Mr. Hardesty, missed him with their first burst, and we maneuvered uphill around them. They didn't have good enough security out. Gunny Sullivan took his squad right, and when he got in position, I took my bunch up the middle. It took a total of ten to fifteen minutes, and then Gunny Sullivan got our target, took him right in the head from ten meters. We wanted to take him alive, but that wasn't possible the way things played out." Caruso shrugged. Superiors could generate officers, but not the exigencies of the moment, and the man had had no intention of spending time in American captivity, and it was hard to put the bag on someone like that. The final score had been one badly shot-up Marine, and sixteen dead Arabs, plus two live captives for the Intel pukes to chat with. It had ended up being more productive than anyone had expected. The Afghans were brave enough, but they weren't madmen—or, more precisely, they chose martyrdom only on their own terms.”

 

 

 

Tom Clancy (12 april 1947 – 1 oktober 2013)

12-04-13

Antje Rávic Strubel, Scott Turow, Tom Clancy, Alan Ayckbourn, Agnes Sapper

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Antje Rávic Strubel op dit blog.

 

Uit: Gebrauchsanweisung Schweden

 

“Ich hatte eine Villa in Schweden, am Ufer des Fryken in Värmland. Vom Fenster und von der Veranda war der See zu sehen, der in der Sonne hell aufschien. Vogelbeerbäume säumten eine Schneise im Wald. Solange der Nachbar die Schneise nicht zuwuchern ließ, wurde sie von Rehen genutzt, um in der Dämmerung zum Trinken ans Ufer zu ziehen.

Wenn die Tannen nachts in der Spur des MondesSchatten auf die Kiesel warfen und das Gras am Schuppen grau und verwittert aussah, wenn nach einer stürmischen Nacht Kastanienhülsen, Birkenzweige und die Blätter der Akazie über die Holzplanken der Veranda trieben und das Haus im blauen Licht wirkte wie der letzte, verlassene Ort, oder wenn an einem Frühsommermorgen der Tau die verrosteten Seile des Fahnenmastes im Garten versilberte und die Luft so klar war, dass sie schmerzend scharfe Bilder aus der Landschaft trieb, war es, als hätte bis zu diesem Moment jemand anderes mein Leben gelebt. Ich aber wäre die ganze Zeit hier gewesen.

Ich war in meine Villa so verliebt wie Tania Blixen in ihre Farm in Afrika, und genauso blauäugig hatte ich sie auch gekauft. Die Abenteuer schienen mir, die ich nie in Kenia gewesen bin, vergleichbar groß. Unerschrocken unternahm ich Tagesmärsche in den nächsten Ort, um Proviant für die kommenden Wochen zu kaufen, verhandelte mit Einheimischen über die Reparatur meines Brunnens und hielt Elche für mindestens so gefährlich wie Löwen, weshalb ich wahrscheinlich nie einen sah. Glücklicherweise war ich am Ende nicht ganz so pleite wie die dänische Schriftstellerin, aber ich war am Anfang auch nicht annähernd so reich gewesen.”

 

 

 

Antje Rávic Strubel (Potsdam, 12 april 1974)

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12-04-12

Antje Rávic Strubel, Scott Turow, Tom Clancy, Alan Ayckbourn, Agnes Sapper

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook alle tags voor Antje Rávic Strubel op dit blog.

 

Uit: Sturz der Tage in die Nacht

 

„Die Flintkugel

Es hatte begonnen, wie es immer beginnt. Es beginnt immer unmerklich. Im Nachhinein lässt sich nicht mehr genau sagen, wann. Der Beginn wird sofort in das Geschehen hinein aufgelöst, in das von der Bootsschraube aufgeworfene Wasser, in den Unsinn, den ich Inez sagte, in das endlose Kreisen der Vögel, die Cirruswolken, den Wind.

In Wahrheit wird es diesen Moment, in dem es begann, nicht gegeben haben. Ich fange an, danach zu suchen, wo alles unwiderruflich geworden ist. Im Nachhinein. Erst jetzt sieht es so aus, als wären die Ereignisse tatsächlich zwangsläufig aufeinander gefolgt, weil es die Geschichte in der Rückschau so verlangt. Ich suche nach einem entscheidenden Auslöser, weil ich die Wahl gehabt haben möchte, weil ich glauben möchte, dass ich irgendwann tatsächlich vor einer Entscheidung stand. Und

das ist vielleicht der Irrtum.

Es hätte mit dem türkisfarbenen Leuchten des Wassers am Ufer beginnen können. Mit dem dürren Schatten, den der Ginsterbusch auf die weißverputzte Wand von Inez’ Schlafzimmer wirft. Es hätte mit dem Himmel beginnen können, ein Himmel, der an stillen Mittagen so türkis ist wie das Meer. Dann werden aus den Flecken, die vor der Insel auf dem Wasser treiben, Algen, grüner Schlick, der an der Bootswand hängen bleibt. Später 124 wischt die Gischt ihn wieder ab. Es hätte auch viel früher beginnen können, vor der Reise oder, wenn man an Schicksal glauben will, mit der Geburt. Es hätte damit beginnen können, wie wir, Inez und ich, geboren wurden.

Die Insel liegt da wie vor drei Monaten. Eine umgestülpte Untertasse. Auch der Kapitän ist derselbe, ein blasser Mann in einem roten Pullover, der immer eine Tüte Pistazien dabeihat und die Schalen aus dem offenen Fenster wirft. Der Wind treibt sie ab. Im Passagierraum liegt eine Zeitung von gestern, die Dagens Nyheter, die er vom Festland mitbringt, um sich die Wartezeiten zu vertreiben. Im Sommer legt die Fähre gegen elf Uhr morgens vor der Insel an und bringt Touristen und holt sie abends um fünf wieder ab.“

 

 

Antje Rávic Strubel (Potsdam, 12 april 1974)

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12-04-11

Antje Rávic Strubel, Scott Turow, Tom Clancy, Alan Ayckbourn, Agnes Sapper

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008 en ook mijn blog van 12 april 2009 en ook mijn blog van 12 april 2010.

 

Uit: Colder Layers of Air (Vertaald door Zaia Alexander)

 

„About light they knew everything.

They knew it in every shade. They had seen how it made the sky appear brittle and torn, or waxed blue-black. They knew how the light looked under foaming clouds; how it fell diagonally over the Fjell; how it struck the rocks over the forest and the thick underbrush. They knew how fleeting, how illusive it was. If the lake had just shone turquoise to the bottom, the next moment it lay leaden and sealed like asphalt. They had seen how the light made the pines and blackberry bushes appear matt in the rain; they had seen how the roads looked at four in the morning, devastated by falling rocks, and at noon on neatly mown Swedish front lawns. They knew it in the shimmering yellow from the heat, in the greenish glow of the evening; they could say how it looked above the roof of the tool-shed on overcast days.

They knew how faces change when glaring light falls upon them. Every morning, when they left their tents and went to the wash area, they had to cross the grassy field that had been cleared from the forest. There the faces became stable. They changed from milky-gray, the color of night, into a harsh, polished tan. They knew it. They saw it every morning.

And later, when only a few clouds were left in the sky, this tan had a certain sharpness, as faces only here have, on this peninsula. It was brutal how the sun shone.

Nobody spoke about the light.

There were other things to discuss. They had to take care of the tent walls that had torn in the storm and were lying on the field like shed skins in need of mending. They had to replenish the supplies and food that came every Saturday from Berlin; they telephoned often. They reordered potatoes and coffee, charcoal and sausages and rice, and they never forgot fruit, because fruit was particularly expensive this summer in Sweden. They sent the newly arrived youth groups to the lakes, first to the small Stora Le and then to the wind-whipped Foxen; they gave the crew photocopies of outdoor cookbooks so they knew how many cans of chili to empty into the pans at night. In the kitchen tents, they packed weekly supplies in waterproofed plastic barrels.“

 

 

 

Antje Rávic Strubel (Potsdam,  12 april 1974)

 

 

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12-04-10

Scott Turow, Tom Clancy, Alan Ayckbourn, Antje Rávic Strubel, Agnes Sapper


De Amerikaanse schrijver en jurist Scott Turow werd geboren op 12 april 1949 in Chicago. Zie ook mijn blog van 12 april 2008 en ook mijn blog van 12 april 2009.

 

Uit: One L

 

9/3/75 (Wednesday)
… a warm place, a good place … I think.


They called us "One Ls," and there were 550 of us who came on the third of September to begin our careers in the law. For the first three days we would have Harvard Law School to ourselves while we underwent a brief orientation and some preliminary instruction. Then, over the weekend, the upper-year students would arrive, and on Monday all classes would officially commence.
A pamphlet sent in August to all first-year students — the One Ls (1Ls) as they are known at HLS — instructed me to be at the Roscoe Pound Classroom and Administration Building at 10:00 A.M. to register and to start orientation. I took the bus into Cambridge from Arlington, the nearby town where my wife and I had found an apartment.
I had been to the law school once earlier in the summer when David, a close friend who'd recently graduated, had given me a tour. HLS occupies fifteen buildings on the northern edge of the Harvard campus, and is bounded on one side by Massachusetts Avenue, Cambridge's clogged main thoroughfare. The architecture is eclectic. The student commons and dormitories are square and buff-colored and functional. Old Austin Hall, a classroom building, looks like a sooty fortress with arches. Langdell, the school's largest building, is a long gray expanse of concrete. When I toured the law school in the summer, it had all looked so solid, so enduring, that I'd felt a majestic thrill to think I'd soon be allied with this and the time-ennobled traditions of the law. Now, getting off the bus, I felt mostly my nerves, which were lit all the way down to my knees.

In the Pound Building, a modern affair with exposed brick walls and a lot of glass, I was handed a thick packet of registration materials as soon as I came through the door. Then I was directed down the hall to a classroom where my section — Section 2 — was being loosely assembled for the first time to fill out the variety of cards and forms in the packets.”

 

 

 

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Scott Turow (Chicago, 12 april 1949)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Clancy werd geboren op 12 april 1947 in Baltimore County, Maryland. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008 en ook mijn blog van 12 april 2009.

 

Uit: The Bear and The Dragon

 

Going to work was the same everywhere, and the changeover from Marxism-Leninism to Chaos-Capitalism hadn't changed matters much -- well, maybe things were now a little worse. Moscow, a city of wide streets, was harder to drive in now that nearly anyone could have a car, and the center lane down the wide boulevards was no longer tended by militiamen for the Politburo and used by Central Committee men who considered it a personal right of way, like Czarist princes in their troika sleds. Now it was a left-turn lane for anyone with a Zil or other private car. In the case of Sergey Nikolay'ch Golovko, the car was a white Mercedes 600, the big one with the S-class body and twelve cylinders of German power under the hood. There weren't many of them in Moscow, and truly his was an extravagance that ought to have embarrassed him...but didn't. Maybe there were no more nomenklatura in this city, but rank did have its privileges, and he was chairman of the SVR. His apartment was also large, on the top floor of a high-rise building on Kutusovskiy Prospekt, a structure relatively new and well-made, down to the German appliances which were a long-standing luxury accorded senior government officials.”

 

 

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Tom Clancy (Baltimore County, 12 april 1947)

 

 

 

 

De Britse blijspelauteur Alan Ayckbourn werd geboren op 12 april 1939 in Londen. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008 en ook mijn blog van 12 april 2009.

 

Uit: Welcome To Winnie's World

 

„I have been told over the years that I write well for women.  If indeed I do - and since often it is women themselves who tell me so who, am I to deny it? - I am gratified.  When pressed to explain precisely why this should be - am I, for instance in the habit of listening at keyholes or lurking unobserved behind powder room doors - I tend to explain it away with the fact that during the most formative years of my early childhood I was what they termed an “only” who spent a lot of the time in the company of adults. More significantly, after the early departure of my father in search of new sexual pastures, I was also the product of a single parent family, thus spending long hours in the company of my mother who, particularly after a glass of sherry, expressed her views emotionally and vociferously, on men in general and woman’s lot in particular. From an early age I was imbued with a strong pro female bias. To compound this, my mother also had a large circle of similar post-war career women who shared similar views to her own. 

And so, from the age of four years onward, I sat in the corners of rooms, offices or on occasion hairdressers swinging my knobbly-kneed, matchstick legs protruding from my oversized short trousers, there at the feminine front line a tiny invisible war correspondent, silent and inwardly digesting.”

 

 

 

ayckbourn
Alan Ayckbourn (Londen, 12 april 1939)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008 en ook mijn blog van 12 april 2009.

 

Uit: Kältere Schichten der Luft

 

„Sie lebten wurzellos. Zeitenthoben. Sie waren in eine unbekannte Gegend gekommen, in ein anderes Land, in eine fremde Region, in der sie nur das waren, was sie den Sommer über hier jeden Tag machten; sie waren Kanu-Scouts, sie bauten Tipis, sammelten Beeren, sie brieten Lachse und schwammen im See. Für sie war es, als schlösse sich das jetzige Leben ihrem früheren nicht mehr an, ein paar Blessuren und abstrakte Betrachtungen ausgenommen. Retrokacke, wie jemand am Lagerfeuer sagte.

Es gab wenig Abwechslung. Jedes Gerücht bauschten sie auf. Und wenn die Gerüchte zu versiegen schienen, dachten sie sich neue aus, oder sie reicherten die alten mit neuen Fakten an, und es war unmöglich herauszufi nden, was an diesem Gerede stimmte. Sie hatten sich daran gewöhnt.

Niemand störte es, wenn Svenja, die Campchefi n, über Ralf lästerte. Als er sich einen Jagdschein ausstellen ließ, sagte sie, sie sei sicher, er hätte in seinem Leben auch schon Menschen vor der Knarre gehabt. Man fragte sich allerdings hinter vorgehaltener Hand, wie Ralf da mit einer wie Svenja überhaupt klarkommt.

Sie lebten wurzellos, sie versuchten, das Beste daraus zu machen.“

 

 

 

Strubel

Antje Rávic Strubel (Potsdam,  12 april 1974)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Agnes Sapper werd geboren op 12 april 1852 in München. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2009.

 

Uit: Ein Wunderkind

 

„Wunderkinder gibt es aller Art. Solche, die wie Mozart mit drei Jahren Klavier spielen, andere, die im gleichen Alter mehrere Sprachen lesen können.

Von einem Wunderkind ganz eigener Art möchte ich erzählen. Mein Wunderkind heißt Fridolin und ist das älteste Kind von armen Arbeitersleuten. Es war sechs Jahre alt geworden, ohne daß jemand ahnte, was für ein besonderes Geschick in dem Kleinen steckte, bis eines Tages der Vater zu ihm sagte: »Fridolin, nimm meinen Sonntagsrock und trag ihn zum Schneider, daß er den Riß am Ärmel flicke.«

Fridolin trug den Rock zum Schneider und dieser versprach, den Schaden wieder gut zu machen.

»Ich will darauf warten,« sagte Fridolin.

»So schnell geht's nicht,« entgegnete der Schneidermeister, »ich habe vorher noch etwas anderes zu nähen.«

»Ich kann ja warten,« wiederholte das kleine Bürschlein.

»Da dürftest du lange warten,« meinte der Schneider, »geh du nur wieder heim.«

»Ich kann auch lang warten,« versetzte der Kleine und rührte sich nicht von der Stelle. Zwei junge Burschen, ein Geselle und ein Lehrling, die auch an der Arbeit saßen, lachten über den Kleinen, der sich nicht vertreiben ließ: da lachte der Schneider auch,

legte den Rock beiseite, setzte sich an die Arbeit und sagte zu seinem Gesellen: »Laß den Knirps nur stehen, er wird schon bald genug kriegen.«

Aber Fridolin bekam nicht genug. Er stand hinter dem Gesellen und sah ihm aufmerksam zu, wie er Knopflöcher nähte. Acht Uhr war es gewesen, wie er gekommen war, und um zehn Uhr stand er noch da.“

 

 

 

Agnes_Sapper

Agnes Sapper (12 april 1852 – 19 maart 1929)


Zie voor nog meer schrijvers van de 12e april ook
mijn vorige blog van vandaag.

12-04-09

Theodor Storm, Alan Ayckbourn, Antje Rávic Strubel, Scott Turow, Tom Clancy, Alexander Ostrovski, Agnes Sapper, Edward de Vere, José Gautier Benítez, Guillaume-Thomas Raynal



Alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen!

 

 

 

 

Auferstehung3

Piero della Francesca: Verrijzenis van Christus, 1463 - 65,
Fresco en Tempera, in de Pinacoteca Comunale in Sansepolcro.

 

 

 

Ostern

 

Es war daheim auf unserm Meeresdeich;
ich ließ den Blick am Horizonte gleiten,
zu mir herüber scholl verheißungsreich
mit vollem Klang das Osterglockenläuten.

 

Wie brennend Silber funkelte das Meer,
die Inseln schwammen auf dem hohen Spiegel,
die Möwen schossen blendend hin und her,
eintauchend in die Flut der weißen Flügel.

 

Im tiefen Kooge bis zum Deichesrand
war sammetgrün die Wiese aufgegangen;
der Frühling zog prophetisch über Land,
die Lerchen jauchzen, und die Knospen sprangen.

 

Enfesselt ist die urgewalt'ge Kraft,
die Erde quillt, die jungen Säfte tropfen,
und alles treibt, und alles webt und schafft,
des Lebens vollste Pulse hör ich klopfen.

 

 

 

 

 

 

Theodor_Storm
Theodor Storm (14 september 1817 -  4 juli 1888)

 

 

 

 

 

De Britse blijspelauteur Alan Ayckbourn werd geboren op 12 april 1939 in Londen. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008.

 

 

Uit: A Guided Tour Through Ayckbourn Country door Albert-Reiner Glaap

 

„My Very Own Story, I'm barely dealing with anything I wouldn't be dealing with in an adult play. The whole thing has become adult plays edited very slightly. They are not really children plays at all; they are family plays. Because I began to see very clearly that what was really fascinating was not a children's audience but an audience in which parents could bring their children. Parents could enjoy the play as well, the children could enjoy the play equally maybe on slightly different levels, occasionally, but generally much the same, but enjoy it in the company of their parents which seemed to me a very positive and a much more satisfying audience for an actor to play to. He was getting all those levels of laughter. Children don't laugh that much in theatre, they watch, they enjoy, they comment occasionally, they empathise tremendously but laughter is something adults do and children just nod like they've seen it and when they do laugh it is not a frightening noise, it has not to do with real laughter at all, I mean, they smile. I've noticed they're rather serious viewers and that is fine. You give them serious work, you give them genuine problems and really, it's me discovering it for myself. Teachers will probably tell me they knew this already, but there are really no dilemmas that children don't appreciate: family problems, dilemmas about honesty and all the things that adults deal with they deal with. The only thing is they get a little bored with the highly complex sexual relationships which puzzle them, I don't think they are disturbed by them, l censor certain things because I think they are had - such as excessive violence - because I think it is something they get so much of and it would be very nice in the theatre somehow to give them alternatives to that. But good and evil - which occupy all traditional plays - I think are very important."

 

 

 

alan_aykbourne
Alan Ayckbourn (Londen, 12 april 1939)

Portret door June Mendoza

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008.

 

Uit: Unter Schnee

 

Achte auf nichts meinetwegen

Es macht mich nervös, den Körper in einer Decke zu haben. Man kann nicht vor und zurück darin.

Unter der kratzenden Decke hervor sieht das Ende der Terrasse aus wie ein steil abfallender Berghang. Als könnte man sich in das weit geschwungene Tal stürzen, nur den Wind hören und das scharfe Zischen der Laufsohlen auf den verharschten Stellen, wo man sich weit vorlehnen muß, um das Gewicht zu halten.

Für heute haben sie Schneefall in den Nachrichten gemeldet, starken Schneefall, und die Lifte sind geschlossen. Der Himmel ist grau, undurchlässig, aber nicht von diesem diffusen Grau, das Schnee verspricht. Dann müßte sich auch der Geruch der Luft verändern. Die Luft müßte dichter werden oder graupelig, wie Evy dazu sagt. Wenn man dann noch im Wald unterwegs ist, stehen die Bäume unnatürlich still da.

Den Topf mit dem Glühwein haben wir vorsorglich drinnen gelassen. Unter der Felldecke ist es hier draußen auch so heiß genug.

"Und wenn es nun nicht schneit? Es schneit heute bestimmt nicht. Das versaut uns einen ganzen Tag!"

Evy antwortet nicht. Sie ist bis zum Hals verpackt und sieht aus, als würde sie schlafen. Sie hat so was im Gesicht, das sie dazu macht, so auszusehen. Nur die Augen machen das wieder wett, und manchmal ihre Art zu sprechen.

Aber ihr Glas ist zur Hälfte leer. Also schläft sie nicht. Vielleicht denkt sie auch an die versäumten Abfahrten, die Pisten, von denen wir nur die schwarzen nehmen, die direkt ins Tal schießen, ohne Umwege und mit eingebauten Bukkeln. Die Pisten sind lächerlich kurz, selbst die schwarze hat kaum noch Schwierigkeitsgrade, wenn man an Dreitausender gewöhnt ist. Oben muß man sich abstoßen, um überhaupt loszukommen, dann steht man da und wartet, daß was passiert, und bevor es richtig abgeht, ist man schon wieder unten. Evy stört das alles nicht. Sie fährt hierher, seit sie drei ist, und ich wette, sie wird es noch ewig tun.“

 

 

 

Strubel
Antje Rávic Strubel (Potsdam,  12 april 1974)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver en jurist Scott Turow werd geboren op 12 april 1949 in Chicago. Zie ook mijn blog van 12 april 2008.

 

Uit: Personal Injuries

 

„He knew they had been stupid, he told me--worse, greedy. He said he knew he should have stopped. But somehow, each time he thought they'd quit, he'd ask himself how once more could make it any worse. Now he knew he was in trouble.

I recognized the tune. Over twenty-some years, the folks sitting in that leather club chair in front of my desk have found only a few old standards in the jukebox. I Didn't Do It. The Other One Did It. Why Are They Picking on Me. His selection, I'm Sorry, made the easiest listening. But they all wanted to hear the same song from me: Maybe I Can Get You Out of This. I said it usually, although I knew it would often prove untrue. But it's a complicated business being somebody's only hope.

This is a lawyer's story, the kind attorneys like to hear and tell. About a case. About a client. His name was Robert Feaver. Everyone knew him as Robbie, although he was getting old for that kind of thing, forty-three, he'd said, when I asked his age. The time was 1992, the second week in September. The pundits had finally stopped predicting that Ross Perot was going to be the next President of the United States, and the terms "dot" and "com" had not yet been introduced to one another. I recall the period precisely because the week before I had returned to Virginia to lay my father to rest. His passing, which over the years I'd assumed I would take as being in the natural order of things, had instead imbued all my waking moments with the remote quality of dreams, so that even my hand, when I considered it, seemed disconnected from my body.“

 

 

 

Turow
Scott Turow (Chicago, 12 april 1949)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Clancy werd geboren op 12 april 1947 in Baltimore County, Maryland. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008.

 

Uit: Every Man A Tiger

 

“On Friday morning of the August week in 1990 when Iraq invaded Kuwait, Lieutenant General Chuck Horner was at 27,000 feet, cruising at .9 Mach (540 knots), and nearing the North Carolina coast. He was headed out to sea in the Lady Ashley, a recent-model Block 25 F-16C, tail number 216, that had been named after the daughter of his crew chief, Technical Sergeant José Santos. Horner's aide, Lieutenant Colonel Jim Hartinger, Jr., known as "Little Grr," was on Horner's left side, a mile out, slightly high. Horner and Hartinger were en route to a mock combat with a pair of F-15Cs out of the 1st Tactical Fighter Wing (TFW) at Langley Air Force Base in Tidewater Hampton, Virginia: a winner-take-all contest that would match wits and flying skills. After that, they were all scheduled to form up and return to Langley AFB as a flight of four aircraft.

It was a bright, clear day-a good day to be in the air. Horner felt the joy he always did when flying thousands of feet above the earth in a fast and nimble aircraft, an emotion that few others ever had the opportunity to experience. Part of it was the feeling of unity with his aircraft - the fighter was like an extension of his mind and body. The brain commanded and the aircraft responded, with no other conscious motions. In an air battle, a pilot had no time for unnecessary thoughts. He evaluated angle, range, and closure with his target, while keeping track of all the fast, nimble aircraft that were trying to drive him in flames out of the sky. He thought and the jet reacted.”

 

 

 

 

tom-clancy
Tom Clancy (Baltimore County, 12 april 1947)

 

 

 

 

 

De Russische toneelschrijver Alexander Nikolajewitsj Ostrovski werd geboren op 12 april 1823 in Moskou. Zie ook mijn blog van 12 april 2007 en ook mijn blog van 12 april 2008.

 

Uit: A PROTÉGÉE OF THE MISTRESS

 

„NÁDYA. No, Líza, don't say that: what comparison could there be between

country and city life!

LÍZA. What is there so specially fine about city life?

NÁDYA. Well, everything is different there; the people themselves, and

even the whole social order are entirely different. [_She sits down on a

bench_.] When I was in Petersburg with the mistress, one had only to take

a look at the sort of people who came to see us, and at the way our rooms

were decorated; besides, the mistress took me with her everywhere; we even

went on the steamer to Peterhof, and to Tsarskoe Selo.

LÍZA. That was pretty fine, I suppose.

NÁDYA. Yes indeed, it was so splendid that words can't describe it!

Because, no matter how much I may tell you about it, if you haven't seen it

yourself, you'll never understand. And when a young lady, the mistress's

niece, was visiting us, I used to chat with her the whole evening, and

sometimes we even sat through the night.

LÍZA. What in the world did you talk about with her?

NÁDYA. Well, naturally, for the most part about the ways of high society,

about her dancing partners, and about the officers of the guard. And as she

was often at balls, she told me what they talked about there, and whom she

had liked best. Only how fine those young ladies are!

 

 

 

Alexander_Ostrovsky_Maliy_theater
Alexander Ostrovski (12 april 1823 – 14 juni 1886)

Standbeeld in Moskou

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Agnes Sapper werd geboren op 12 april 1852 in München. Zie ook mijn blog van 12 april 2007.

 

Uit: Das kleine Dummerle

 

„Am 1. Juli, mittags um 12 Uhr, kam Herr Musiklehrer Pfäffling in bester Laune aus der Musikschule. Er hatte heute seinen Gehalt eingenommen und außerdem noch eine ganz nette Summe für Hausunterricht. Ja, er hatte sich mit allerlei fleißigen und faulen Schülern redlich geplagt, das ganze Jahr hindurch, hatte Violin- und Flöten-, Klavier- und Zitherstunden gegeben von frühmorgens bis spät abends. Nun winkte die Ferienzeit; in 14 Tagen sollte sie beginnen, und zum erstenmal seit vielen Jahren hatte Herr Pfäffling so viel erspart, daß er eine Ferienreise unternehmen konnte. Fast unerlaubt kam es ihm vor, sich solchen Aufwand zu gestatten, denn er war Familienvater und hatte sieben Kinder. Aber seine Frau war vor Jahren auch einmal verreist gewesen, seitdem galt es für ausgemacht, daß nun er an der Reihe sei. So wollte er denn fort; nicht weit, nur nach Bayreuth, wo so herrliche Musik zu hören war, und von dort noch ein wenig ins Fichtelgebirge, um Wald- und Bergluft zu genießen, solange eben das Geld reichte. So ging Herr Pfäffling gleich von der Schule aus in die Buchhandlung, erwarb sich dort eine Karte vom Fichtelgebirge, und weil er sie schon auf dem Weg nach Hause studierte, so kam er später heim als sonst und fand die ganze Familie um den gedeckten Tisch versammelt. Da war seine getreue Hausfrau, die einstweilen die Suppe ausschöpfte; auf der einen Seite des Tisches saßen die ältesten, drei große Lateinschüler, und ihnen gegenüber die Zwillingsschwestern, zwei zehnjährige Mädchen. Neben der Mutter hatte das Jüngste seinen Platz, das dreijährige Töchterchen. Diese sechs saßen schon um den Tisch. Der siebente aber, der Frieder, ein kleiner Abcschütz mit einem gutmütigen Gesichtchen, stand am Fenster und spielte auf einer Ziehharmonika.“

 

 

 

Sapper
Agnes Sapper (12 april 1852 – 19 maart 1929)

 

 

 

 

 

De Engelse hoveling, dichter en toneelschrijver Edward de Vere, 17e graaf van Oxford, werd geboren op 12 april 1550  in Castle Hedingham, een dorp in Essex, als Lord Bulbeck, zoon van John de Vere, de 16e graaf en Margery Golding. Zijn vader overleed in 1562, waarbij hij diens titels erfde. In 1575 reisde hij naar Frankrijk, Duitsland en Italië en bleef daarbij ongeveer 15 maanden van huis. Bij zijn terugkeer bleek zijn vrouw bevallen van een dochter, waarop een schandaal ontstond en hij haar verliet. In 1585 kreeg de Vere een militair commando onder zijn hoede in de Nederlanden en in 1588 was hij betrokken bij de slag om de Spaanse Armada. In 1591 hertrouwde hij met de hofdame Elizabeth Trentham. Uit dit huwelijk werd zijn erfgenaam geboren, Henry Lord Vere, de latere 18e graaf van Oxford. De Vere wist overigens slecht met zijn financiële middelen om te gaan. In het literaire circuit gaf hij grote sommen geld uit als begunstiger van verschillende schrijvers, onder wie Edmund Spenser, Arthur Golding, Robert Greene, Thomas Churchyard, Thomas Watson, John Lyly en Anthony Munday, en als sponsor van de toneelgezelschappen Oxford's Men en 'Oxford's Boys. Dit laatste gezelschap trad op in het Blackfriars Theatre, dat hij ook financierde en onder het beheer plaatste van zijn secretaris John Lyly. Een en ander bracht hem tot armoede, waarop Elizabeth hem in 1586 een jaargeld schonk van £1.000, wat door haar opvolger Jacobus I werd voortgezet.

 

 

Were I a king I might command content

Were I a king I might command content;
Were I obscure unknown should be my cares,
And were I dead no thoughts should me torment,
Nor words, nor wrongs, nor love, nor hate, nor fears
A doubtful choice for me of
three things one to crave,
A kingdom or a cottage or a grave.  

 

 

 

DeVerePort
Edward de Vere (12 april 1550 – 24 juni 1604)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 12 april 2007.

 

De Puertoricaanse dichter José Gautier Benítez werd geboren op 12 april 1848 in Caguas.

 

De Franse schrijver Guillaume-Thomas Raynal (Abbé Raynal ) werd geboren op 12 april 1713 in Lapanouse de Séverac.

 

 

12-04-08

Scott Turow, Tom Clancy, Alan Ayckbourn, Antje Rávic Strubel, Alexander Ostrovski, José Gautier Benítez, Guillaume-Thomas Raynal, Agnes Sapper


De Amerikaanse schrijver en jurist Scott Turow werd geboren op 12 april 1949 in Chicago. Na zij studie aan de universiteit van Harvard werkte hij van 1978 tot 1986 als officier van justitie. In deze tijd trad hij op in verschillende corruptieprocessen. Daarna begon hij boeken te schrijven, waar hij diverse keren voor werd onderscheiden. Onder andere ontving hij de Silver Dagger van de Britse Crime Writers' Association (CWA). Scott Turows boek Presumed Innocent werd in 1990 door Alan J. Pakula met Harrison Ford in de hoofdrol verfilmd. Turows romans zijn bestsellers, waarvan er wereldwijd meer dan 25 miljoen exemplaren zijn verkocht.

 

Uit: Reversible Errors

 

“Arthur Raven, his lawyer, was determined not to worry. After all, Arthur reasoned, he was not even a volunteer. Instead, he'd been drafted by the federal appellate court to ensure that after ten years of litigation, no sound arguments remained to save Rommy Gandolph's life. Worrying was not part of the job.

He was worried anyway.

"I'm sorry?" asked Pamela Towns, his young associate, from the passenger's seat. A gurgle of anguish had escaped Arthur as he had come, once again, face-to-face with himself.

"Nothing," said Arthur. "I just hate being the designated loser."

"Then we shouldn't lose." Pamela, with rosy good looks fit for TV news, flashed a bright coast-to-coast grin.

They were far from the city now, doing eighty on cruise control in Arthur's new German sedan. In these parts, the road was so flat and straight, he did not even have to touch the wheel. The prairie farmlands raced by, corn stubble and loam, silent and eternal in the wan light of morning. They had left Center City at seven to beat the traffic. Arthur hoped to hold a brief introductory meeting with their new client, Rommy Gandolph, at the state penitentiary at Rudyard and to be back at his desk by two o'clock -- or three, if be decided to risk asking Pamela to lunch. He remained intensely conscious of the young woman nearby, of the tawny hair falling softly on her shoulders and of the hand that crept to her thigh every several miles to retract the hiking of her tartan skirt.

Eager as he was to please her, Arthur could offer little hope for the case.

"At this stage," he said, "under the law, the only thing that could possibly amount to reversible error would be new evidence of actual
innocence. And we're not going to find that."

 

 

 

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Scott Turow (Chicago, 12 april 1949)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Tom Clancy werd geboren op 12 april 1947 in Baltimore County, Maryland. Zie ook mijn blog van 12 april 2007.

 

Uit: Rainbow Six

 

JOHN CLARK HAD MORE TIME IN AIRPLANES THAN most licensed pilots, and he knew the statistics as well as any of them, but he still didn't like the idea of crossing the ocean on a twin-engine airliner. Four was the right number of engines, he thought, because losing one meant losing only 25 percent of the aircraft's available power, whereas on this United 777, it meant losing half. Maybe the presence of his wife, one daughter, and a son-in-law made him a little itchier than usual. No, that wasn't right. He wasn't itchy at all, not about flying anyway. It was just a lingering . . . what? he asked himself. Next to him, in the window seat Sandy was immersed in the mystery she'd started the day before, while he was trying to concentrate on the current issue of The Economist, and wondering what was putting the cold-air feeling on the back of his neck. He started to look around the cabin for a sign of danger but abruptly stopped himself. There wasn't anything wrong that he could see, and he didn't want to seem like a nervous flyer to the cabin crew. He sipped at his glass of white wine, shook his shoulders, and went back to the article on how peaceful the new world was.

Right. He grimaced. Well, yes, he had to admit that things were a hell of a lot better than they'd been for nearly all of his life. No more swimming out of a submarine to do a collection on a Russian beach, or flying into Tehran to do something the Iranians wouldn't like much, or swimming up a fetid river in North Vietnam to rescue a downed aviator. Someday maybe Bob Holtzman would talk him into a book on his career. Problem was; who'd believe it-and would CIA ever allow him to tell his tales except on his own deathbed? He was not in a hurry for that, not with a grandchild on the way. Damn. He grimaced, unwilling to contemplate that development. Patsy must have caught a silver bullet on their wedding night, and Ding glowed more about it than she did. John looked back to business class-the curtain wasn't in place yet-and there they were, holding hands while the stewardess did the safety lecture. If the airplane hit the water at 400 knots, reach under your seat for the life-preserver and inflate it by pulling . . . he'd heard that one before. The bright yellow life-jackets would make it somewhat easier for search aircraft to find the crash site, and that was about all they were good for.”

 

 

 

Clancy
Tom Clancy (Baltimore County, 12 april 1947)

 

 

 

 

 

De Britse blijspelauteur Alan Ayckbourn werd geboren op 12 april 1939 in Londen. Zie ook mijn blog van 12 april 2007.

 

Uit: Ian Watson, ‘Conversations With Ayckbourn’

 

“It was about a family - it sounds terribly banal - about a husband, his wife, his son and his daughter. The mother has got an obsession with a pop singer. She's fallen in love with him from a distance, thinks he's wonderful and swoony. She therefore rents a house in the country - (a little Anouilh coming out there: there were a lot of definite influences in this play. In fact it's Dinner With The Family, I now realise!) - in order to invite the pop singer down for a marvellous weekend with her. And she was going to pretend to be someone totally different; have no family, and be a rich woman - she'd arranged it all. The family, having got wise to this, followed her down.
“I don't quite know why he comes, but anyway he agrees to come, we find out later. The family has followed her down and is not going to let mother get away as easily as that. They say: 'All right, let him come.' She's very cross and says: 'No, you've spoiled the whole thing.' He turns up - that's me - and of course he's not at all the glittering figure of the silver screen, but shy and bespectacled and wanting a quiet time - and this he thought was it. And he's horrified to see that mother is a sort of elderly groupie. The family roars with merriment saying: 'Look, you see, look at your hero. He's really nothing very much.' At which point he bounds out and comes back again in glitter costume, twanging his guitar, saying: 'OK, this is war' - or words to that effect (I can't remember much of the plot). He gets together with the daughter eventually, and romance blossoms there. Mother finds the error of her ways and goes back to her husband. Jerry Wattis finds true love with the simple girl, and all fades into the sunset. I don't think it was very good as a play, looking back on it, but it was OK for a first one. It's not one that one would ever want to see done again.”

 

 

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Alan Ayckbourn (Londen, 12 april 1939)

 

 

 

De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Zie ook mijn blog van 12 april 2007.

 

Uit: Kältere Schichten der Luft

 

Vom Licht wußten sie alles.
     Sie kannten es in jeder Schattierung. Sie hatten gesehen, wie es den Himmel brüchig und zerrissen erscheinen ließ oder blauschwarz gewachst. Sie wußten, wie das Licht unter anschäumenden Wolken aussah, wie es schräg einfi el am Fjäll, wie es die Felsen, hoch oben den Wald und am Seeufer das dichte Unterholz traf. Sie wußten, wie fl üchtig, wie trügerisch es war. Erstrahlte der See eben noch türkis bis zum Grund, lag er im nächsten Moment schon stumpf und geschlossen da wie Asphalt.Sie hatten gesehen, wie das Licht bei Regen Kiefern und Brombeerbüsche matt erscheinen ließ, sie hatten gesehen, wie es morgens um vier auf vom Steinschlag verwüsteten Straßen und mittags auf dem kurzgeschnittenen Rasen schwedischer Vorgärten war. Sie kannten es in von Hitze flirrendem Gelb, im grünlichen Schimmer des Abends, sie konnten sagen, wie es über dem Dach des Geräteschuppens an verhangenen Tagen aussah.
     Sie wußten, wie sich Gesichter verändern, wenn grell das Licht auf sie fällt. Wer morgens aus den Zelten kam und zur Waschstelle ging, mußte den Grasplatz überqueren, den sie aus dem Wald geschlagen hatten. Dort wurden die Gesichter stabil.
     Sie wechselten vom milchigen Grau, der Farbe der Nacht, in eine herbe, geschliffene Bräune. Das wußten sie. Sie sahen es jeden Morgen.
     Und später, wenn nur noch wenige Wolken am Himmel waren, bekam diese Bräune eine Schärfe, wie sie Gesichter nur hier, auf dieser Landspitze hatten. Es war brutal, wie die Sonne schien.
     Keiner von ihnen hat über das Licht gesprochen.
     Es gab andere Dinge zu bereden. Sie mußten sich um die Zeltwände kümmern, die im Sturm gerissen waren, die jetzt wie abgezogene Häute auf dem Rasen lagen und ausgebessert werden sollten. Sie hatten für Nachschub zu sorgen, für die Verpfl egung, die jeden Sonnabend aus Berlin kam, sie telefonierten oft. Sie bestellten Kartoffeln und Kaffee nach, Grillkohle und Würstchen und Reis, und niemals vergaßen sie Obst, denn das Obst war in diesem Sommer in Schweden besonders teuer. Sie schickten die eintreffenden Jugendgruppen in festgelegter Reihenfolge auf die Seen, zuerst in den kleinen Stora Le und dann auf den windgepeitschten Foxen, sie gaben kopierte Outdoor-Kochbücher an die Teamer aus, damit die wußten, wie viele Bohnenbüchsen abends in die Chili-Pfanne kamen. Im Küchenzelt wurden Verpflegungstonnen für eine Woche gepackt.
     Sie erklärten, wie man über offenem Feuer kocht, und gaben unten am Steg die Boote aus. Es waren schmale Kanus für zwei Personen aus hellgrauem Leichtmetall. Der Ghettoblaster lief den ganzen Tag.”

 

 

 

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Antje Rávic Strubel (Potsdam,  12 april 1974)

 

 

 

 

De Russische toneelschrijver Alexander Nikolajewitsj Ostrovski werd geboren op 12 april 1823 in Moskou. Zie ook mijn blog van 12 april 2007.

 

Uit: POVERTY IS NO CRIME

 

KORSHUNOV: What are you crying about, young lady? For shame, for shame! He, he, he! There! I'm older than you, and I don't cry. [Looks at her searchingly.] Oh, well, I know what it's about! I suppose you want to marry a young fellow? Now, this, my pretty one, is just girlish folly. Now, just listen to what I'm going to tell you; I'll tell you the truth straight out. I don't like to deceive any one, and have no need to. Will you listen, eh? Good! Now, we'll begin with this point. Will a young man appreciate your love? Any girl will love a young man; that is nothing unusual for him; but to an old man it is precious. An old man will reward you for your love with some little gift, this and that--with gold, and with velvet--and there's nothing he won't give you. And in Moscow there are lots of nice things in the shops; there are things worth giving! So it's nice to fall in love with an old man. That's number one for you! And then this is what happens with a young and good-looking husband. You see they are a fickle lot! Before you know it he will be running after some one else, or some young lady will fall in love with him, and then his wife may pine away. Then come reproaches and jealousy. And what is this jealousy, eh? He, he, he! Do you know, young lady, what this jealousy is? It isn't like a needle prick in the finger; it's far more painful than that. You see the cursed thing consumes a man. From jealousy people stab one another, and poison one another with arsenic! [Laughs spasmodically and coughs.] But when any one falls in love with an old man, then all is peaceful for his wife. And here's something else I will tell you, my dear young lady: Young men like to go on sprees; they like gayety and distraction, and all sorts of dissipations, and their wives may sit at home and wait for them till midnight. And they come home drunk, and bully their wives, and swagger. But an old man will just sit near his wife; he'll die before he'll leave her. And he would like to look into her eyes all the time and to caress her and to kiss her hands. [Kisses them.] Just like that.

 

 

 

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Alexander Ostrovski (12 april 1823 – 14 juni 1886)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 12 april 2007.

 

De Puertoricaanse dichter José Gautier Benítez werd geboren op 12 april 1848 in Caguas.

 

De Franse schrijver Guillaume-Thomas Raynal (Abbé Raynal ) werd geboren op 12 april 1713 in Lapanouse de Séverac.

 

De Duitse schrijfster Agnes Sapper werd geboren op 12 april 1852 in München.

 

 

12-04-07

Alan Ayckbourn, Tom Clancy, Antje Rávic Strubel, José Gautier Benítez, Alexander Ostrovski, Guillaume-Thomas Raynal, Agnes Sapper


Beste bezoekers,

 

Normaal gesproken ben ik iemand die vernieuwingen toejuicht. De nieuwe editor van Skynet die ik vanavond gedwongen was te gebruiken is echter verre van een verbetering. Het gebruiksgemak van de oude was drie maal beter. Het duurde dan ook drie maal zolang tot ik deze posting kon doen. En dan mag ik waarschijnlijk nog van geluk spreken dat ik html beheers. Mocht deze verslechtering blijvend zijn dan zal dit het einde betekenen van mijn blog zoals u hem tot nu toe kent. Mogelijk ga ik dan zelfs op zoek naar een ander blog adres. Laat mij weten waneer u ook hetzelfde ongemak heeft ervaren. Mogelijk helpt een gezamelijk protest. 

 

De Britse blijspelauteur Alan Ayckbourn werd geboren op 12 april 1939 in Londen. Hij schrijft jaarlijks een nieuwe komedie, die eerst bij zijn eigen gezelschap in Scarborough in première gaat en het volgende seizoen op het Londense West End te zien is, om vervolgens de hele wereld over te reizen bij zowel beroeps- als amateurgezelschappen. Stukken als "Slippers", "Liefde half om half", "Wat een gekke man... en z'n vrouw dan?", "Prettige Feestdagen" en "Bedkwartet" waren wereldwijd grote hits

 

Uit: The Crafty Art of Playmaking

  
"Ironically, when the play went to the West End in the so-called Swinging Sixties, I was asked to reset the first scene to the day before, around 4pm - the argument being that the audiences would be less shocked at seeing a young unmarried couple waking up together in the afternoon than in the morning. The logic in this confounded me. You mean they couldn't have been making love in the afternoon? So much for the traditional unities. I guess Aristotle hadn't reckoned with that one.”

 

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Alan Ayckbourn (Londen, 12 april 1939)

 

De Amerikaanse schrijver Tom Clancy werd geboren op 12 april 1947 in Baltimore County, Maryland. Clancy droomde als kind al van een militaire loopbaan, maar een oogprobleem (hij draagt een zeer sterke bril) deed die droom in duigen vallen. In het midden van de jaren '80 was Tom Clancy een onbekende verkoper van verzekeringen, met een passie voor de geschiedenis van de scheepvaart. Hij had Engels gestudeerd aan de Loyola Universiteit van Baltimore, en droomde ervan een roman te schrijven. Zijn eerste poging, The Hunt for Red October, kreeg goede kritieken en verkocht vrij goed. Het was echter President Reagan die Clancy wereldberoemd maakte: Reagan prees in een interview Red October aan als 'perfect'. De daarop volgende succesvolle techno-thrillers maakten van Clancy een van de rijkste Amerikanen.

In 1996 stichtte hij Red Storm Entertainment, de firma die computerspellen ontwikkelt, die hij later verkocht voor 45 miljoen dollar.

 

Uit: Battle Ready

“It was November 12, 1998. U.S. Marine General Tony Zinni, the commander in chief of United States Central Command (CENTCOM), was standing in his command room overlooking the command center at CENTCOM's Tampa, Florida, headquarters, leading the preparations for what promised to be the most devastating attack on Iraq since the 1991 Gulf War.

The spacious command center was fitted out with desks, phones, computers, maps, and large and small screens showing updates and the positions of aircraft and ships. In addition to the usual office-type furnishings, the windowed room had secure phones and video communications with Zinni's superiors and his commanders in the field. It was Zinni's battle position-the bridge of his ship.

At the end of the First Gulf War, Iraq had agreed to the UN-supervised destruction of its weapons of mass destruction (WMD) and the programs to develop and build them. That agreement had been a lie. The Saddam Hussein regime had never intended to give up its WMD program, and for the next seven years it had conducted a running battle with UNSCOM, the UN inspection operation in Iraq, to protect its programs in any way possible . . . by hiding them, moving them around, lying, stonewalling, delay, and noncooperation.”

 

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Tom Clancy (Baltimore County, 12 april 1947)


De Duitse schrijfster Antje Rávic Strubel werd geboren op 12 april 1974 in Potsdam. Na haar eindexamen gymnasium studeerde zij in Potsdam en New York literatuurwetenschap, psychologie en amerikanistiek. Bekendheid kreeg zij in 2001 toen zij tijdens de Klagenfurter Literaturtagen de Ernst-Willner-Preis  ontving.

Uit: Tupolew 134

“Der Sand hatte ja auch sein Gutes. Es gab einen Sommer, in dem Katja und Verona zum Zelten an die Ostsee getrampt waren. Am Strand hatten sie sich gegenseitig eingebuddelt. Über ihnen standen die Sterne. Sie hatten sich den Ostseesand über ihre Körper geschaufelt, sie hatten ihn kühl in die Achselhöhlen rieseln gespürt, und am Bauch und ringsum festgeklopft. Es war Nacht, und der Strand war bleich. Still lagen sie nebeneinander.

Sie hörten das Meer, das mit der Abenddämmerung flau geworden war, und vor allem hörten sie den Sand, der immer wieder in den Bauchnabel, zwischen die Finger und ins Salznäpfchen am Hals nachrutschte und die Ausbuchtungen ihrer Körper so übertrieb, daß er sie schließlich einander gleich machte. Später hatte sich Verona zu Katja gedreht, um sie anzusehen. Katja lag da mit geschlossenen Augen, und Verona stellte fest, daß Katjas Schönheit erst mit dem Angucken entstand, im bleichen Licht und unter Sternen, die das Meer immer wieder überspülte. 

Der Sand war es auch, der den Abschied erleichtert hat.

„Ich hab sie einfach gekauft, ich hab gar nicht darüber nachgedacht, ob sie paßt oder nicht, das ist doch idiotisch.“

Verona trug eine neue Jeans. Sie standen auf dem Pausenplatz vor Halle 11. Die Hosen wurden an den Knien breiter, sie verdeckten die Schuhe. Aber das war für Menschen hinter den Fenstern ringsum genauso wenig zu erkennen wie Katjas oder Veronas Gesicht. Dazu war die Luft zu trüb.

 

Ravic
Antje Rávic Strubel (Potsdam,  12 april 1974)

 

De Puertoricaanse dichter José Gautier Benítez werd geboren op 12 april 1848 in Caguas. In 1865 werd hij naar de militaire school in San Juan gestuurd. Na zijn afstuderen ging hij naar Madrid waar hij zijn militaire opleiding voortzette. In 1878 schreef hij zijn beroemdste gedicht A Puerto Rico. In 1879 stierf zijn moeder en kreeg hij zelf tbc. Zijn verzamelde gedichten (nog geen honderd) worden beschouwd als de besten uit zijn tijd en zijn pas na zijn dood in 1880 uitgegeven.

 

LOS OJOS DE T.

Un astrónomo viendo las estrellas
preguntó la razón
de por qué le faltaban las más bellas
a una constelación.

En vano ¡e1 infeliz! se fatigaba
queriéndolas hallar,
y del cielo a la bóveda miraba
¡qué habría de encontrar!

Cansado de mirar al firmamento
a tus ojos miró.
"¡Por fin!", exclama, y se marchó contento
pues entonces las vio.

Benitez
José Gautier Benítez (12 april 1848 – 24 januari 1880)

 

De Russische toneelschrijver Alexander Nikolajewitsj Ostrovski werd geboren op 12 april 1823 in Moskou. Ostrovski wordt als de vader van het Russisch drama beschouwd, zijn stukken worden nog regelmatig gespeeld in de grote Russische theaters. Zijn scherpe en grappige pen effende het pad voor Anton Tsjechov en Maxim Gorki.

Uit: The Storm

KULIGIN (_singing_).

"Amidst the level dales, upon a sloping hillside,"... (_ceases singing_)

Wonderful, one really must say it's wonderful! Kudriash! Do you know, I've looked upon the Volga every day these fifty years and I can never get tired of looking upon it.

KUDRIASH.

How's that?

KULIGIN.

It's a marvellous view! Lovely! It sets my heart rejoicing.

KUDRIASH.

It's not bad.

KULIGIN.

It's exquisite! And you say "not bad"! You are tired of it, or you don't feel the beauty there is in nature.

KUDRIASH.

Come, there's no use talking to you! You're a genuine antique, we all know, a chemical genius.

KULIGIN.

Mechanical, a self-taught mechanician.

KUDRIASH.

It's all one.    [_Silence._

KULIGIN (_pointing away_).

Look, Kudriash, who's that waving his arms about over there?

KUDRIASH.

There? Oh, that's Dikoy pitching into his nephew.

KULIGIN.

A queer place to do it!

KUDRIASH.

All places are alike to him. He's not afraid of any one! Boris Grigoritch is in his clutches now, so he is always bullying him.

SHAPKIN.

Yes, you wouldn't find another bully like our worthy Saviol Prokofitch in a hurry! He pulls a man up for nothing at all.

KUDRIASH.

He is a stiff customer.

 

OSTROVSKI
Alexander Ostrovski (12 april 1823 – 14 juni 1886)

 

De Franse schrijver Guillaume-Thomas Raynal (Abbé Raynal ) werd geboren op 12 april 1713 in Lapanouse de Séverac. Hij werd bekend door zijn Histoire philosophique et politique des établissements et du commerce des Européens dans les deux Inde, een van de meeste gelezen werken uit de late Verlichting. De eerste uitgave hiervan publiceerde hij in 1770. Diderot werkte er aan mee. Nadat het in 1772 verboden werd publiceerde hij het in 1774 opnieuw. De nieuwe oplage werd door de kerk meteen op de Index gezet. De nog militantere oplagen uit 1780 werd door het parlament in Parijs in de ban gedaan en in het openbaar verbrand, maar had wel enig succes bij de lezers. Abbé Raynal vluchtte naar Pruisen en naar Zwitserland, waar hij waakte over weer een nieuwe oplage. In 1784 keerde hij naar Frankrijk terug en riep verschillende prijzen in het  leven die het succes van zijn werk aan de academies verlengden.

Uit: Histoire philosophique et politique des établissements et du commerce des Européens dans les deux Indes

« X : Etablissement des nations Européennes dans le grand Archipel de l’Amérique.

JUSQU’A préſent, nous avons marché d’horreurs en horreurs, à la ſuite des Eſpagnols & des Portugais. Les Anglois, les François, les Hollandois, les Danois avec leſquels nous allons deſcendre dans les isles, y ſeront-ils moins féroces que ceux qui ſe ſont emparés du continent ? Les habitans renfermés dans ces eſpaces limités, ſubiront-ils le ſort déporable des Péruviens, des Mexicains & des Bréſiliens ?? »

 

raynal
Guillaume-Thomas Raynal (12 april 1713 – 6 maart 1796)

 

De Duitse schrijfster Agnes Sapper werd geboren op 12 april 1852 in M
ünchen. Zij begon haar schrijversloopbaan met het verhaal In Wasserfluten naar aanleiding van een prijsvraag in het jaar 1882. Na de dood van haar man in 1898 verhuisde zij naar Würzburg en groeide zij pas echt uit tot een van de succesvolste schrijfsters van de 20e eeuw. Er werden meer dan drie miljoen exemplaren van haar boeken in velerlei talen verkocht.

Uit: Das erste Schuljahr

„Die nächsten Wochen brachten unserem Gretchen noch manche Not. In der Schule so viel Neues und Schweres und daheim weder Rat noch Hilfe, denn der Mutter Krankheit nahm den Vater und Lene ganz in Beschlag.
Heute war es Gretchen besonders schlecht ergangen. Sie war von Fräulein von Zimmern streng getadelt worden, weil sie schon zum zweitenmal ihre Aufgabe in der Erdkunde nicht gekonnt hatte. Betrübt schlich sie in der der Freiviertelstunde umher, sie hatte keine Lust, mit den andern zu spielen; aber Hermine Braun vermisste sie bald und suchte sie auf. »Ist dir’s nicht gut?« fragte sie, „und warum hast du denn deine Erdkunde nicht gelernt?«
»Ich habe sie doch gelernt«, rief Gretchen ganz in Verzweiflung, »gewiß zwei Stunden habe ich daran gelernt!«
»Aber du hast doch gar nichts gewußt von allem, was Fräulein von Zimmern gefragt hat! «
»Was sie gefragt hat, kommt ja gar nicht in meinem Buch vor!«
»O, dann hast du gewiß ein falsches Buch, zeig es mir doch einmal.«
Gretchen holte es her. Das Buch war nicht falsch, aber bald zeigte sich’s, dass Gretchen, die sich noch gar nicht darin auskannte, etwas ganz anderes daraus gelernt hatte, und zwar wohl dreimal soviel, als sie aufgehabt hatte.
»Das muss Fräulein von Zimmern erfahren«, rief Hermine lebhaft, »ich gehe mit dir und sage es ihr, gleich jetzt in der Freiviertelstunde. Komm nur!« und voll Eifer zog sie Gretchen mit sich fort, klopfte bei Fräulein von Zimmern an und trat mit Gretchen ein.“

 

Sapper
Agnes Sapper (12 april 1852 – 19 maart 1929)