08-08-15

Nina Berberova, Marjorie Kinnan Rawlings, Zofia Kossak-Szczucka, Hitomi Kanehara, Flavia Bujor, Franco Biondi, Reinhold Hauschka

 

De Russische schrijfster Nina Nikolaevna Berberova werd geboren op 8 augustus 1901 in Sint Petersburg. Zie ook alle tags voor Nina Berberova op dit blog en ook mijn blog van 8 augustus 2010

Uit: The Resurrection of Mozart (Vertaald door Marian Schwarz)

“Yes, it was exactly a year ago today that Nevelsky dies. He knew a lot of this was coming. He predicted so much of it.”
“Well, he couldn’t have picked a better time to die. At least he doesn’t have to see what we see. If he were resurrected he’d either spit in disgust or break down and cry.”
Facing the hostess, at the opposite end of the table, sat a Frenchman brought along by Chabarov but whom no one else really knew. Simply, and without any fussy apology, he asked them to translate what they were all saying.
“Monsieur Daunou, we were talking about the dead, and what they would say if they were resurrected and saw what’s going on now,” replied Maria Leonidovna Sushkova.
Daunou took his black pipe out of his mouth, furrowed his brow, and smiled.
“Is it worth waking the dead?” he said, looking his hostess straight in the eye. “I suppose I might well invite Napoleon to come and have a look at our times, but I’d certainly spare my parents the pleasure.”

 

 
Nina Berberova (8 augustus 1901 – 26 september 1993)

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08-08-11

Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Gernot Wolfram, Nina Berberova

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008 en ook mijn blog van 8 augustus 2009 en ook mijn blog van 8 augustus 2010

 

Uit: Das Kartengeheimnis

 

Ich war einer von vielen, die nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen Zufluchtsort suchten. Halb Europa hatte sich in ein Flüchtlingslager verwandelt. Ein ganzer Erdteil lebte im Zeichen des Aufbruchs. Aber wir waren nicht nur politische Flüchtlinge, wir waren auch heimatlose Seelen, auf der Suche nach uns selber.
Ich mußte Deutschland verlassen, um mir ein neues Leben aufzubauen, aber für einen Unteroffizier der Armee des Dritten Reiches gab es nicht viele Fluchtmöglichkeiten. Ich gehörte nicht nur einer zerschlagenen Nation an; aus dem Land im Norden hatte ich auch eine zerschlagene Liebe mitgebracht. Die ganze Welt um mich herum lag in Scherben.
Ich wußte, ich würde nicht in Deutschland leben können, aber ich konnte auch nicht nach Norwegen zurückkehren. Am Ende schlug ich mich durch die Berge und gelangte iJ;l die Schweiz. Ich irrte einige verwirrte Wochen umher, doch dann kam ich nach Dorf und lernte den alten Bäcker Albert Klages kennen.
Ich kam aus den Bergen und war entkräftet vom Hunger und von den vielen Tagen meiner Wanderung, als ich das kleine Dorf entdeckte. Der Hunger ließ mich wie ein gehetztes Reh durch den dichten Laubwald rennen, dann brach ich vor einem alten Holzhaus zusammen. Ich hörte die Bienen summen und roch den Duft von Milch und Honig.
Der alte Bäcker muß es geschafft haben, mich ins Haus zu tragen. Als ich auf einer Pritsche erwachte, sah ich einen weißhaarigen Mann in einem Schaukelstuhl sitzen und Pfeife rauchen. Als er sah, daß ich die Augen öffnete, stand er sofort neben mir.
»Du bist nach Hause gekommen, lieber Sohn«, sagte er tröstend. »Ich wußte, daß du eines Tages an meine Tür kommen würdest. Um den Schatz zu holen, mein Junge.«
Dann muß ich wieder eingeschlafen sein. Als ich erwachte, war ich allein. Ich stand auf und ging hinaus auf die Vordertreppe. Dort beugte sich der Alte über einen Tisch aus Steinen. Auf der schweren Tischplatte stand ein schönes Glasgefäß. Darin schwamm ein bunter Goldfisch. Es kam mir gleich sehr seltsam vor, daß ein kleiner Fisch aus einem weit entfernten Meer so munter hier oben in den Bergen mitten in Europa herumschwimmen konnte. Ein Stück des lebendigen Meeres war in die Schweizer Alpen getragen worden”

 

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Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

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08-08-10

Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Gernot Wolfram, Hitomi Kanehara, Nina Berberova, Sara Teasdale, Flavia Bujor, Franco Biondi, Hieronymus van Alphen, Reinhold Hauschka, Marjorie Kinnan Rawlings, Zofia Kossak-Szczucka

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 8e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Gernot Wolfram

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 8e augustus ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag.  

 

Hitomi Kanehara, Nina Berberova, Sara Teasdale, Flavia Bujor

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 8e augustus ook bij seniorennet.be mijn eerste blog van vandaag

 

Franco Biondi, Hieronymus van Alphen, Reinhold Hauschka, Marjorie Kinnan Rawlings, Zofia Kossak-Szczucka

 

08-08-09

Nina Berberova, Gernot Wolfram, Sara Teasdale, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Jostein Gaarder, Hitomi Kanehara, Franco Biondi, Hieronymus van Alphen, Reinhold Hauschka, Marjorie Kinnan Rawlings, Flavia Bujor, Zofia Kossak-Szczucka


De Russische schrijfster Nina Nikolaevna Berberova werd geboren op 8 augustus 1901 in Sint Petersburg. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007

 

Uit: The Tattered Cloak (Vertaald door Marian Schwartz)

 

„Nine years. No, I can't believe it. Do things really happen like that? Why? Why, though I had committed no crime, did I end up standing at an ironing board for nine years lifting a heavy iron? The first few days I came home and cried all night at the impossibility of fulfilling my own destiny. Then I stopped crying and came to the conclusion that the people around me were right: my work was clean and my job steady; my documents were in order; and my wage was sufficient for me to live in the way I was expected to. After all, I had no education, no looks, and no talent, so what else could I possibly be good for?

And I saved. Never in all those years did I buy myself a single extra or unnecessary item. All the stockings, shoes, dresses, and underwear I wore were the plainest possible, and I went for years without buying gloves or a hat. I brought enough into the house for myself and Father, and the little left over I kept in a thick book on the shelf above my bed, a cookbook that no one had used in a long time. I heard about people putting money away for an operation, for their teeth, for a trip to the seashore, for a new sideboard, or simply for their old age. From the very outset I got the idea of going to Italy one day. I didn't know quite what I was going to see in Italy- paintings, or cities, or just its dark nights and orange groves, the cypresses in its cemeteries. But I had a feeling one day my dream would come true. All by myself I would go to Italy, Genoa, Rome. Why? To see what I had never ever seen.

In all those years only one single time was I able to get away from that life. That was five years ago, when Cavalry Captain Golubenko proposed to me. Captain Golubenko, one of the most valorous of Varvara's visitors, was over forty and owned an electrical supply store. He was a dark, hirsute, lively man, at one time quite the daredevil and dragon slayer, but now his passion was balalaika orchestras, Russian cooking, and singing at the table.“

 

 

 

 

 

Nina_Berberova
Nina Berberova (8 augustus 1901 – 26 september 1993)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en journalist Gernot Wolfram werd geboren op 8 augustus 1975 in Zittau en groeide op in Nürtingen. Hij studeerde germanistiek en communicatiewetenschappen in Tübingen en Berlijn. Daarna werkte hij voor o.a. de „Frankfurter Allgemeine“, de „Welt“ en de „Süddeutsche Zeitung“. In 2002 ontving hij de Walter-Serner-Preis.

 

Uit: Der Fremdländer

 

„Herr L. ist ein schriftstellernder Exilchinese. Dabei ist ihm die Bezeichnung Exilchinese gleichgültig. Selbst wenn morgen aus China ein amerikanischer Bundesstaat würde und man mit dem Verkauf von freien Büchern auf dem freien Markt eine Menge Geld verdienen könnte, würde er nicht zurück in sein Heimatland gehen. Er würde in der engen, leicht ansteigenden Straße mit den im Sommer nach Seegras duftenden Bäumen wohnen bleiben (den Seegrasduft in den Bäumen Berlins hat er, wie er nicht ohne Stolz sagt, zweifelsohne als einer der Ersten entdeckt). Er würde weiterhin seine

zwei Zimmer penibel sauber halten, morgens, vor Arbeitsbeginn, die Tasten seines tragbaren Computers mit einem Pinsel von Staubflusen befreien und von Zeit zu Zeit – zum Beispiel, wenn einmal im Monat die schon vor Jahren in London abonnierte Exilzeitung mit dem Geldscheck des Bruders eintrifft – einen längeren Blick auf das Plakat im Wohnzimmer werfen, das eine ihm vertraute Häuserzeile in Peking zeigt.

In einem dieser Häuser mit den schiefen Balustraden wurde er 1927 geboren; dort ist seine jüngere

Schwester, eine Jungkommunistin, in den vierziger Jahren an einer diffusen Krankheit gestorben, und dort hat man ohne langes Zögern seinen Vater abgeholt, als irgendjemand meldete, der Vater habe während einer Abstimmung absichtlich zum falschen Zeitpunkt die Hand gehoben.

Dort hat er auch das letzte Mal, vor der Konfiszierung der Wohnung, seine Wörterbücher gesehen.

L. sagt des Öfteren, er habe sie damals wie eine Kostbarkeit gehütet. Sie waren sein Rüstzeug bei der

Vorbereitung für das Treffen des Großen Vorsitzenden mit einer ostdeutschen Delegation im Oktober

1954.

Da hatte er, von den Genossen wegen seiner Körpergröße und Schüchternheit Kleiner L. gerufen, in einem langen, sauberen Saal die lapidaren Gespräche der Ostberliner Delegation übersetzt.Von der Pekinger Universität war er dem Außenministerium als glänzender Deutschkenner empfohlen worden.“

 

 

 

 

wolfram
Gernot Wolfram (Zittau, 8 augustus 1975)

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008.

 

 

 

A Cry 

 

Oh, there are eyes that he can see,

And hands to make his hands rejoice,

But to my lover I must be

Only a voice.

 

Oh, there are breasts to bear his head,

And lips whereon his lips can lie,

But I must be till I am dead

Only a cry.

 

 

 

 

After Love 

 

There is no magic any more,

We meet as other people do,

You work no miracle for me

Nor I for you.

 

You were the wind and I the sea --

There is no splendor any more,

I have grown listless as the pool

Beside the shore.

 

But though the pool is safe from storm

And from the tide has found surcease,

It grows more bitter than the sea,

For all its peace.

 

 

 

 

Buried Love 

 

I shall bury my weary Love

Beneath a tree,

In the forest tall and black

Where none can see.

 

I shall put no flowers at his head,

Nor stone at his feet,

For the mouth I loved so much

Was bittersweet.

 

I shall go no more to his grave,

For the woods are cold.

I shall gather as much of joy

As my hands can hold.

 

I shall stay all day in the sun

Where the wide winds blow,

But oh, I shall weep at night

When none will know. 

 

 

 

 

 

Sara-Teasdale
Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)

 

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Klaus Ebner werd geboren op 8 augustus 1964 in Wenen. Hij studeerde Romaanse en Duitse filologie en vertaalwetenschap in Wenen. In dezelfde tijd was hij werkzaam voor een literaire vereniging. Tussen 1983 en 1986 werkte hij mee aan het tijdschrift TEXTE. Na zijn studie gaf hij taalcursussen en werkte hij in opleidingsprojecten op IT gebied. Ebner schrijft gedichten, essays en (korte) verhalen.

 

Uit: Der Ruch von Kaffee

 

Hätte er mir das auf der Straße gesagt, einfach so, zwischen den Passanten, dann wäre ich weitergegangen, ohne ihn überhaupt eines Blickes zu würdigen. Aber es passierte in der Schnellbahn, als ich mit Ina nach Wiener Neustadt fuhr. Wir tratschten seit Minuten und kicherten über die Eskapaden unseres Jungchefs, der jede Woche für spannende Neuigkeiten sorgte. Ein anderer Fahrgast war uns schon mindestens zwanzig Minuten gegenübergesessen; ein älterer Herr, dunkler Anzug, Rollkragenpulli – schickes Outfit, vor allem in seinem Alter. Dass dass er uns jedoch beobachtet hatte, war mir nicht einmal aufgefallen.

Er wandte sich mit einer Entschuldigung an uns, das heißt, mehr an mich, dass er uns unterbreche, und stellte sich als Samy Walder vor. Er sei Kunstmaler und habe sein Atelier in Wien, reise aber gern aufs Land, um sich neue Impressionen zu holen. Er sah mir direkt in die Augen, als er meinte, in Fachkreisen und an der Akademie werde er für seine Aktmalerei geschätzt, und er suche stets nach geeigneten Modellen, nach normalen Menschen, wie er betonte, nicht irgendwelchen aufgetakelten Kosmetikgesichtern oder plastisch modifizierten Hochglanzkörpern, und er fände es schön, wenn auch ich mich mit dem Gedanken anfreundete, ihm für ein Gemälde, und dabei denke er an Öl oder Acryl, Modell zu stehen. Er sagte tatsächlich, er fände es schön, in einer ruhigen, sehr angenehmen Stimme, überhaupt nicht aufdringlich, ganz im Gegenteil, sehr sympathisch und nett, ohne den Eindruck zu erwecken, es unbedingt darauf anzulegen. Dann hielt er uns eine Visitkarte hin, auf der sein Name aufgedruckt war, Samy Walder, und eine Adresse im sechsten Bezirk.“

 

 

 

 

KlausEbner
Klaus Ebner (Wenen, 8 augustus 1964)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008.

 

Uit: Geld oder Leben

 

Kurz bevor der Laden zumachte, tauchte plötzlich Hänschen Hoh-mann dort auf. Hänschen Hohmann war nicht an der Uni, sondern nach der Schule sang- und klanglos von der Bild-fläche verschwunden. Lu sagte, ist das nicht Hänschen Hohmann, und ich sagte, hat sich ziemlich verändert, oder. <BR>Wir hatten, als wir unsere Abschlußzeugnisse hatten, alle noch etwas vor der Aula herumgestanden und Adressen getauscht und gesagt, daß wir uns nicht aus den Augen verlieren würden, und das Adressentauschen wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen, weil wir uns alle über kurz oder lang an der Uni über den Weg gelaufen sind und die meisten längst neue Adressen hatten, die wir in-zwischen auch schon getauscht hatten, bloß Hänschen Hohmann war einfach nicht in der Aula erschienen, als es die Abschlußzeugnisse gab und das Schulorchester dazu spielte, und dann war er einfach verschwunden und nie an der Uni oder im Kommunikationszentrum aufgetaucht, und plötzlich stand er da und hatte sich ziemlich verändert. Er stand alleine...”

 

 

 

 

 

vanderbeke
Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)

 

 

 

 

 

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008.

 

Uit: Das Kartengeheimnis

 

Lieber Sohn – ich muß Dich so nennen dürfen. Wenn ich hier sitze und meine Lebensgeschichte niederschreibe, weiß ich, daß Du eines Tages ins Dorf kommen wirst. Vielleicht schlenderst Du an der Bäckerei in der Waldemarstraße vorbei und bleibst vor dem Goldfischglas stehen. Du weißt selber nicht, warum Du gekommen bist, aber ich weiß, daß Du nach Dorf kommst, um die Geschichte der Purpurlimonade und der magischen Insel weiterzuführen.
Ich schreibe im Januar 1946 und bin noch ein junger Mann. Wenn Du mir in dreißig oder vierzig oder mehr Jahren begegnest, werde ich alt und weißhaarig sein. Deshalb schreibe ich Dir auch für die Zeit, die nach mir kommt.
Das Papier, auf dem ich schreibe, ist wie ein Rettungsfloß, unbekannter Sohn. Ein Rettungsfloß kann in Wind und Wetter dahintreiben, ehe es vielleicht auf einen Hafen in der Ferne zusteuert. Aber manche Flöße segeln in eine ganz andere Richtung. Sie segeln aufs Morgenland zu. Und von dort' führt kein Weg zurück.
Woher ich weiß, daß gerade Du die Geschichte weitertragen wirst? Ich werde es sehen, wenn Du auf mich zukommst, mein Sohn. Ich werde sehen, daß Du das Zeichen trägst.
Ich schreibe auf norwegisch, damit Du alles verstehst, und auch, weil die Dörfler die Geschichte der Zwerge nicht lesen sollen. Dann würde das Geheimnis der magischen Insel zur Sensation, aber eine Sensation ist immer dasselbe wie eine Neuigkeit, und eine Neuigkeit hat nie ein langes Leben. Sie erregt Aufmerksamkeit, dann wird sie vergessen. Aber die Geschichte der Zwerge darf nie im Geflimmer der Neuigkeiten untergehen. Es ist besser, daß nur ein Mensch das Geheimnis der Zwerge kennt, als daß alle Menschen es vergessen.”

 

 

 

 

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Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

 

 

 

 

 

 

De Japanse schrijfster Hitomi Kanehara werd geboren op 8 augustus 1983 in Tokyo. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007

 

Uit: Slangen & piercings (Vertaald door Paul Wijsman)

 

„Ama lachte een beetje dom. Ik weet niet hoe het komt, maar Ama kijkt heel dom wanneer hij lacht. Misschien komt het doordat het gebied rond de piercing in zijn onderlip gaat hangen als hij zijn mond opentrekt. Ik had altijd het beeld in mijn hoofd dat punks als Ama voortdurend marihuana roken en seksorgies hebben, maar niet iedereen blijkt zo te zijn. Ama was altijd heel aardig, en hoewel het niet bij zijn image paste, kon hij enorm charmant zijn.“

 

 

 

 

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Hitomi Kanehara (Tokyo, 8 augustus 1983)

 

 

 

 

De Duitstalige schrijver Franco Biondi werd geboren op 8 augustus 1947 in Forli in Italië. Hij geldt als de nestor van de zogenoemde gastarbeidersliteratuur. Hij kwam toen hij achttien was samen met zijn vader naar de Bondsrepubliek. Hij werkte tien jaar lang o.a. als lasser. In de avonduren behaalde hij zijn gymnasiumdiploma. Daarna studeerde hij tot 1982 psychologie. In 1979 debuteerde hij met een bundel gedichten Nicht nur gastarbeiterdeutsch. Er volgden meer gedichten, novellen, verhalen en romans.

 

Uit: Karussellkinder

 

„Über dem Rummelplatz war es sehr bewölkt. Die Böen fegten Papier über den Platz. Nichtsdestotrotz flanierten etliche Leute auf und ab. Karusselle und Buden waren mäßig besucht. Babbo sagte: Wir drehen noch eine Runde. Als er sich umsah, meinte er, dass es sich nicht lohnen würde, den Tisch mit dem Würfelspiel aufzustellen. Dennoch ging er zum Platzverwalter und bat um eine Genehmigung. Dieser zierte sich und gab ihm eine unter der Hand, sogar ohne Zusatzzahlung.
Den Nachmittag verbrachten sie in der Osteria vor dem Rathaus. Dario klebte sein Gesicht an die Fensterfront, Moro seine Lippen an das Weinglas.
Es dämmerte. Die Luna Park Lichter gingen an und legten einen glitzernden Mantel über das Städtchen. Moro tauchte seine gute Laune in das Lichtgefunkel ein, Dario hinterher. Die Böen waren inzwischen rar geworden und überraschten die Leute nur dann und wann mit einem kräftigen Windschlag.
Inmitten des Rummelplatzes wimmelte es von Besuchern. Es sieht gut aus, sagte Moro und suchte einen Platz im Licht, wo der Tisch aufgestellt werden konnte. Vom Dodge holten Vater und Sohn das Würfelspiel. Kaum waren Plane, Würfel und Würfelkorb auf den Tisch gelegt, sammelten sich Neugierige um das Spiel.“

 

 

 

 

Biondi
Franco Biondi (Forli, 8 augustus 1947)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Hieronymus van Alphen werd op 8 augustus 1746 geboren te Gouda. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2006 en ook mijn blog van 8 augustus 2007  en ook mijn blog van 8 augustus 2008.

 

Het kinderlijk geluk

 

Ik ben een kind,
Van God bemind,
En tot geluk geschapen.
Zijn liefde is groot;
'k Heb speelgoed, kleedren, melk en brood,
Een wieg om in te slapen!

 

Ik leef gerust;
Ik leer met lust;
Ik weet nog van geen zorgen.
Van 't spelen moê,
Sluit ik mijn oogjens 's avonds toe,
En slaap tot in den morgen.

 

Geloofd zij God
Voor 't ruim genot
Van zoo veel gunstbewijzen!
Mijn hart en mond,
Zal hem, in elken morgenstond,
En elken avond prijzen.

 

 

 

 

VanAlphen

Hieronymus van Alphen (8 augustus 1746 – 2 april 1803)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter Reinhold Hauschka werd geboren op 8 augustus 1926 in Aussig in Bohemen. Hij is vooral bekend geworden door zijn aforismen. Hauschka studeerde in Regensburg en München filosofie, pedagogie, theologie. Na zijn promotie werkte hij bij de Höhere Bibliotheksdienst in Beieren. Sinds 1965 verschenen 31 boeken, waarvan 17 bundels met aforismen.

 

Aforismen

 

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?

 

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

 

Genau die Kraft, die gefehlt hat, um einen Sieg zu erringen braucht man, um eine Niederlage zu verkraften.

 

 

 

 

Hauschka_Aussig
Reinhold Hauschka (Aussig, 8 augustus 1926)

Aussig, Ferdinandshöhe (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Marjorie Kinnan Rawlings werd geboren op 8 augustus 1896 in Washington. Zij groeide op en volgde een opleiding in Madison, Wisconsin. Later werkte zij als journaliste in New York. Haar eerste succes als schrijfster boekte zij in 1933 met de roman South Moon Under. De grote doorbraak kwam echter met haar roman The Yearling uit 1938. Haar autobiografische roman Cross Creek werd in 1983 verfilmd.

 

Uit: The Yearling

 

“A column of smoke rose thin and straight from the cabin chimney. The smoke was blue where it left the red of the clay. It trailed into the blue of the April sky and was no longer blue but gray. The boy Jody watched it, speculating. The fire on the kitchen hearth was dying down. His mother was hanging up pots and pans after the noon dinner. The day was Friday. She would sweep the floor with a broom of ti-ti and after that, if he were lucky, she would scrub it with the corn shucks scrub. If she scrubbed the floor she would not miss him until he had reached the Glen. He stood a minute, balancing the hoe on his shoulder. The clearing itself was pleasant if the unweeded rows of young shafts of corn were not before him. The wild bees had found the chinaberry tree by the front gate. They burrowed into the fragile clusters of lavender bloom as greedily as though there were no other flowers in the scrub; as though they had forgotten the yellow jessamine of March; the sweet bay and the magnolias ahead of them in May. It occurred to him that he might follow the swift line of flight of the black and gold bodies, and so find a bee-tree, full of amber honey. The winter's cane syrup was gone and most of the jellies. Finding a bee-tree was nobler work than hoeing, and the corn could wait another day. The afternoon was alive with a soft stirring. It bored into him as the bees bored into the chinaberry blossoms, so that he must be gone across the clearing, through the pines and down the road to the running branch. The bee-tree might be near the water. He stood his hoe against the split-rail fence. He walked down the cornfield until he was out of sight of the cabin. He swung himself over the fence on his two hands. Old Julia the hound had followed his father in the wagon to Grahamsville, but Rip the bull-dog and Perk the new feist saw the form clear the fence and ran toward him. Rip barked deeply but the voice of the small mongrel was high and shrill. They wagged deprecatory short tails when they recognized him. He sent them back to the yard.“

 

 

 

 

marjorie_kinnan_rawlings
Marjorie Kinnan Rawlings (8 augustus 1896 – 14 december 1953)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 augustus 2007

 

De Franse schrijfster Flavia Bujor werd geboren op 8 augustus 1988 in Roemenië. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007.

 

De Poolse schrijfster Zofia Kossak-Szczucka werd geboren op 8 augustus 1890 in Kośmin.

 

 

08-08-08

Birgit Vanderbeke, Jostein Gaarder, Sara Teasdale, Hieronymus van Alphen, Flavia Bujor, Hitomi Kanehara, Nina Berberova, Zofia Kossak-Szczucka

 

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007.

 

Uit: SWEET SIXTEEN

 

Der erste, der verschwand, war Markus Heuser, genannt Meks.

Die Angelegenheit wurde daher später offiziell als »das Heuser-Phänomen« bekannt.

Andere sprachen von »Meksomanie«.

Seinerzeit war sie nichts weiter als eine Meldung, die scheinbar über den Lahn-Dill-Kreis nicht hinauskam.

»Sechzehnjähriger verschwand am Geburtstag spurlos.«

Was war passiert?

Der Junge war am Morgen aufgestanden, die Eltern hatten ihm gratuliert, der Tisch war gedeckt gewesen, die traditionelle Gummibärchentorte aus Meks’ ersten Jahren hatte inzwischen eine Menge mehr Kerzen drauf, Meks verzog wie

immer in den letzten Jahren das Gesicht, als er die Torte sah, und weder seine Mutter noch sein Vater hätten sagen können, ob es ein gerührt- ironisches oder ein leise verächtliches Lächeln war, womit Meks auf den Tisch, die Torte und die Geschenke reagierte und überhaupt eigentlich auf fast alles seit einiger Zeit.

Meks pustete die Kerzen aus, wischte sich die Elternküsse unauffällig von der Backe, aß ein Stück Buttercremetorte, packte die CD aus und sagte, wär nicht nötig gewesen, aber geil.

Seine Mutter sagte, aber Markus.

Sein Vater sagte, dafür sind wir inzwischen doch etwas zu alt.

Ist ja gut, sagte Meks, ich muss dann. Mathe.

Er nahm seinen Rucksack und verschwand.

Kann ein bisschen später werden, war das letzte, was seine Eltern von ihm hörten.

Ungefähr das berichteten sie, als sie sein Verschwinden bei der Polizei meldeten.

Da hatten sie bereits in Erfahrung gebracht, dass Meks in der Schule gewesen war. Im Bus nach Hause hatte ihn niemand gesehen. Bei Freunden war er auch nicht gewesen.

Die Mutter hatte am Geburtstagsabend schließlich die Polizei angerufen und sich angehört, dass das schon mal vorkommen könne. Was wird sein, er wird Party machen. In dem Alter machen sie alle Party.

Bei Markus kommt das nie vor, hatte sie gesagt, Markus ist ein ganz Stiller, aber die Polizistin war sicher, dass er bloß Party machte.

Was hab ich dir gesagt, sagte Meks’ Vater nach dem Telefonat.

Schließlich waren wir auch mal jung.

Nachdem er ins Bett gegangen war, rief sie mehrere Krankenhäuser an.”

 

 

 

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Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)

 

 

 

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007.

 

Uit: Das Orangenmädchen (Vertaald door Gabriele Haefs)

 

Mein Vater ist vor elf Jahren gestorben. Damals war ich erst vier. Ich hatte nie damit gerechnet, je wieder von ihm zu hören, aber jetzt schreiben wir zusammen ein Buch.
Das hier sind die allerersten Zeilen in diesem Buch, und die schreibe ich, aber mein Vater wird auch noch zum Zug kommen. Er hat schließlich das meiste zu erzählen.
Ich weiß nicht, wie gut ich mich wirklich an meinen Vater erinnern kann. Vermutlich glaube ich nur, dass ich mich an ihn erinnere, weil ich mir alle Fotos von ihm so oft angesehen habe.
Nur bei einer Erinnerung bin ich mir ganz sicher; dass sie echt ist, meine ich. Es geht um etwas, das passiert ist, als wir einmal draußen auf der Terrasse saßen und uns die Sterne anschauten.

Auf einem Foto sitzen mein Vater und ich auf dem alten Ledersofa im Wohnzimmer. Er scheint etwas Lustiges zu erzählen. Das Sofa haben wir noch immer, aber mein Vater sitzt nicht mehr dort.
Auf einem anderen Bild haben wir’s uns in dem grünen Schaukelstuhl auf der Glasveranda gemütlich gemacht. Das Bild hängt seit dem Tod meines Vaters hier. Ich sitze jetzt in dem grünen Schaukelstuhl. Ich versuche, nicht zu schaukeln, weil ich meine Gedanken in ein dickes Schreibheft schreiben will. Und später werde ich alles in den alten Computer meines Vaters eingeben.
Auch über diesen Computer gibt es etwas zu erzählen, darauf komme ich noch zurück.”

 

 

 

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Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007.

 

 

Love Me

 

Brown-thrush singing all day long
In the leaves above me,
Take my love this April song,
"Love me, love me, love me!"

When he harkens what you say,
Bid him, lest he miss me,
Leave his work or leave his play,
And kiss me, kiss me, kiss me!

 

 

 

 

Moonlight

 

It will not hurt me when I am old,
A running tide where moonlight burned
Will not sting me like silver snakes;
The years will make me sad and cold,
It is the happy heart that breaks.

The heart asks more than life can give,
When that is learned, then all is learned;
The waves break fold on jewelled fold,
But beauty itself is fugitive,
It will not hurt me when I am old.

 

 

 

 

Other Men

 

When I talk with other men
I always think of you --
Your words are keener than their words,
And they are gentler, too.

When I look at other men,
I wish your face were there,
With its gray eyes and dark skin
And tossed black hair.

When I think of other men,
Dreaming alone by day,
The thought of you like a strong wind
Blows the dreams away.

 

 

 

 

teasdale
Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Hieronymus van Alphen werd op 8 augustus 1746 geboren te Gouda. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2006 en ook mijn blog van 8 augustus 2007.

 

 

 

Het geduld

 

Geduld is zulk een schoone zaak,

Om in een moeielijke taak

  Zijn oogwit uittevoeren;

Dit zag ik laatst in onze kat,

Die uuren lang gedoken zet,

  Om op een rat te loeren.

Zij ging niet heen voor zij de rat,

Gevangen, in haar klauwen had.

 

 

 

De koolmees

 

Mijn knip had in den boom een uurtje pas gehangen,

     Of deze koolmees zat er in.

Toen zei ik bij mij zelf: wat zal ik vogels vangen!

     Dat heet eerst regt een goed begin!

 

  Maar ach! het zijn wel zeven dagen,

Ik zag in al dien tijd geen vink of koolmees weêr;

  Nu ben ik heel ter neer geslagen,

Nu zeg ik bij mij zelf: er zijn geen vogels meer.

 

 

 

 

alphen
Hieronymus van Alphen (8 augustus 1746 – 2 april 1803)

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 8 augustus 2007

 

De Franse schrijfster Flavia Bujor werd geboren op 8 augustus 1988 in Roemenië. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007.

 

De Japanse schrijfster Hitomi Kanehara werd geboren op 8 augustus 1983 in Tokyo.

 

De Russische schrijfster Nina Nikolaevna Berberova werd geboren op 8 augustus 1901 in Sint Petersburg.

 

De Poolse schrijfster Zofia Kossak-Szczucka werd geboren op 8 augustus 1890 in Kośmin.

 

 

 

 

08-08-07

Flavia Bujor, Hitomi Kanehara, Birgit Vanderbeke, Nina Berberova, Sara Teasdale, Hieronymus van Alphen, Jostein Gaarder, Zofia Kossak-Szczucka


De Franse schrijfster Flavia Bujor werd geboren op 8 augustus 1988 in Roemenië, maar sinds haar tweede jaar woont zij met haar ouders in Parijs. Zij werd al op haar dertiende bekend met de roman La prophétie des pierres. Zij schreef het (fantasy)boek in een tijdsbestek van zes maanden in 2001. Het werd een enorm succes en in drieentwintig talen vertaald.

 

Uit: The Prophecy of the Stones

 

“HE HAD BEEN AWAKE ALL NIGHT, THINKING. HE had gone without rest or nourishment. He did not need them. He had to devise his plan -- that was the only thing that mattered. At dawn, he had once again summoned the Council of Twelve telepathically. The session had been brief. He had simply informed them that the matter was in hand, that the project could not fail, and that he would soon put it into execution. The council members had not dared to ask him what his plans were. They had complete faith in him. After all, he was their superior. He had ordered them to return at noon for a meeting of the utmost importance.

Now it was time to deal once more with those incompetents so hungry for wealth and power. He briskly straightened his long purple robe embroidered with gold thread, and strode off to the council chamber. When he opened the door with his usual abruptness, the room fell silent, as each councilor felt paralyzed by fear. Not one was bold enough to look him directly in the eye.”

 

 

 

FlaviaBujor
Flavia Bujor (Roemenië, 8 augustus 1988)

 

De Japanse schrijfster Hitomi Kanehara werd geboren op 8 augustus 1983 in Tokyo. Toen zij vijftien was verliet zij de school en gaf zich over aan haar passie voor schrijven. Haar vader, een docent literatuur en vertaler moedigde haar daarbij aan. Voor haar eerste roman Hebi ni Piasu (Snakes and Earrings) kreeg zij de Akutagawa prijs.

 

 

Uit: Snakes and Earrings

 

“My thing until now has been earrings. And to describe my earrings, I guess I should begin by telling you how theyíre measured. The thickness of body jewelry is generally measured in gauges; the lower the number, the larger the hole. Starter earrings are usually either 16g or 14g, which is about 1.5mm wide. After 0g comes 00g, which is about 9.5mm wide. Anything over a centimeter wide is measured in fractions of gauges. But to be honest, once you go over 00 you look like a member of some kind of tribe and itís no longer really a question of looking good or not. As for me, I have two 0g earrings in my right ear, and my left ear is lined with 0g, 2g, and 4g earrings from the bottom up. As you can imagine, it was painful enough stretching the holes in my ears; I couldnít begin to imagine how much it would hurt to do the same to my tongue.

I used to wear 16g earrings until I met a girl two years older than me named Eri at a club one night and I fell in love with her 00g earrings. When I told her how cool her earrings looked, she gave me dozens of her old ones, ranging from 12g to 0g, saying, ìOnce you go this far, you canít wear smaller ones anymore.î Going from 16 to 6 was easy, but going from 4 to 2 and then 2 to 0 was a real stretch. Blood oozed from the hole and my earlobes became swollen and red. The constant, thumping pain lasted for two or three days. I also inherited Eriís philosophy of not using expanders, so it took me three months to get down to a 0g. I was just thinking of moving on to 00g the night I met the guy with the forked tongue. I was addicted to stretching, and I guess that fueled my interest in his talk of tongue splitting. I noticed that he seemed to be enjoying himself too.”

 

 

 

Hitomi
Hitomi Kanehara (Tokyo, 8 augustus 1983)

 

De Duitse schrijfster Birgit Vanderbeke werd geboren op 8 augustus 1956 in Dahme. Na verhuizing naar het westelijke deel va Duitsland in 1961 groeide zij op in Frankfurt am Main. Daar studeerde zij later ook rechten, germanistiek en romanistiek. Sinds 1993 leeft zij als zelfstandig schrijfster in het zuiden van Frankrijk.

 

Werk o.a: Das Muschelessen (1990), Gut genug (1993), Ich will meinen Mord (1995), Ich sehe was, was Du nicht siehst (1999), Geld oder Leben (2003), Sweet sixteen (2005)

 

Uit: Abgehägt (2001)

 

“Wenn Serge unterwegs ist, gehört die Zeit zwischen neun und zwölf mir. Wenn ich Glück habe, ist es die Zeit, in der ich genau weiß, daß Kugeln nach oben rollen.
Ich warf einen Blick auf den Schreibtisch, auf dem die Post zuoberst lag, und untendrunter lagen auch noch allerhand Papiere, an die ich jetzt nicht denken mochte, weil sie schon bei Tageslicht einfach bloß lästig waren, und ein angelesenes Buch über Ingrid Bergman, von dem ich mich nicht mehr erinnerte, wie es dahin gekommen war. Wenn ich mich umschaute und die Regale entlangsah, standen und lagen überall Bücher herum, von denen ich mich nicht mehr erinnerte, wie sie dahin gekommen waren. Die meisten waren nicht einmal angelesen wie das über Ingrid Bergman, das ich dann aber nicht ausgelesen hatte, weil die Frau, die es geschrieben hatte, immer Ingrid statt Ingrid Bergman sagte, und wo sie sie schon einmal duzte, erklärte sie ihr rückwirkend und postum, was sie alles in ihrem Leben und mit der Karriere falsch gemacht hatte und was sie, die Frau, die das Buch geschrieben hatte, niemals falsch machen würde, weil sie wußte, wie alles ging. Vor allem wußte sie, was seit zwanzig Jahren alle Frauen wissen, daß man sich nämlich als Frau nicht wie eine goldene Kuh dürfe melken lassen und das noch mit Liebe verwechseln. Der Satz mit der Kuh und dem Melkenlassen stand auf der Seite, die aufgeschlagen war, das Wort Kuh hatte ich mit Bleistift dick umkringelt, und dem Bleistiftkringel sah ich an, daß mich bei der Kuh die Wut gepackt und die Leselust endgültig verlassen hatte. Ich räumte das Buch weg und überlegte, was ich mit all den anderen Büchern machen sollte, die hier seit einiger Zeit herumstanden und -lagen und in denen es wahrscheinlich von Kühen und anderen Schweinereien nur so wimmelte.”

 

 

 

Vanderbeke
Birgit Vanderbeke (Dahme, 8 augustus 1956)

 

De Russische schrijfster Nina Nikolaevna Berberova werd geboren op 8 augustus 1901 in Sint Petersburg. Zij beschreef in haar werk het leven van de Russische ballingen in Parijs. Zelf verliet zij Rusland in 1922 samen met de dichter Vladislav Khodasevich. Zij leefden in verschillende Europese steden voordat zij zich in 1925 in Parijs vestigden.

 

Uit: Le cap des tempêtes

 

"Pourtant, l'unique chose que je désire dans la vie, c'est le bonheur. Pas le calme, ni la liberté, mais le bonheur. Et je ne veux pas que ce soit un instant dont je doive m'emparer pour y penser ensuite : je cherche un état de bonheur stable, pérenne. Une plénitude absolue et perpétuelle. Un bonheur totalitaire, pour ainsi dire. Et ma tâche, mon objectif, tout le sens de ma vie est la recherche de ce bonheur.”

 

 

 

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Nina Berberova (8 augustus 1901 – 26 september 1993)

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. In 1918 ontving zij voor haar werk de voorloper van de Pulitzer prijs. Haar leven lang had Teasdale te kampen met gezondheidsproblemen. Vanwege haar puriteins-victoriaanse opvoeding trouwde zij niet met haar grote liefde, de dichter Vachel Lindsay, maar met een zakenman. Na haar huwelijk trok zij met hem naar New York. In 1929 liet zij zich scheiden. In 1933, twee jaar nadat Vachel Lindsay zich zelf van het leven had beroofd, maakte ook zij een einde aan haar leven met een overdosis slaaptabletten.

 

 

A Minuet of Mozart's
 

Across the dimly lighted room
The violin drew wefts of sound,
Airily they wove and wound
And glimmered gold against the gloom.

I watched the music turn to light,
But at the pausing of the bow,
The web was broken and the glow
Was drowned within the wave of night.

 

 

 

By the Sea

 

Beside an ebbing northern sea
While stars awaken one by one,
We walk together, I and he.

He woos me with an easy grace
That proves him only half sincere;
A light smile flickers on his face.

To him love-making is an art,
And as a flutist plays a flute,
So does he play upon his heart

A music varied to his whim.
He has no use for love of mine,
He would not have me answer him.

To hide my eyes within the night
I watch the changeful lighthouse gleam
Alternately with red and white.

My laughter smites upon my ears,
So one who cries and wakes from sleep
Knows not it is himself he hears.

What if my voice should let him know
The mocking words were all a sham,
And lips that laugh could tremble so?

What if I lost the power to lie,
And he should only hear his name
In one low, broken cry?

 

 

 

Teasdale
Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)

 

De Nederlandse dichter en schrijver Hieronymus van Alphen werd op 8 augustus 1746 geboren te Gouda. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2006.

 

 

Aan twee lieve kleine jongens

 

Ziedaar, lieve wigtjes!
Een bundel gedigtjes,
Vermaak u er meê!
En spring naar uw wooning;
Maar... eerst ter belooning
Een kusjen of twee.

 

Door liefde gedrongen
Heb ik ze gezongen,
En wilt gij er meer,
Gij moogt er om vragen.
Wanneer ze u behagen
Komt huppelend weêr.

 

 

 

 

 

VanAlphen
Hieronymus van Alphen (8 augustus 1746 – 2 april 1803)

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Hij studeerde filosofie, theologie en Noorse literatuur aan de universiteit van Oslo. Daarna vestigde hij zich als zelfstandig schrijver. Zijn boek Kabalmysteriet (Duits, „Das Kartengeheimnis“) verscheen in 1990 en kreeg een jaar later de belangrijkste Noorse literatuurprijs. Met zijn oorspronkelijk als kinderboek bedoelde Sofies verden (Duits, Sofies Welt“) uit 1991 kwam zijn grote doorbraak en werd hij over de hele wereld bekend. Het werd in meer dan vijftig talen vertaald en in 1999 verfilmd.

 

Uit: Das Schloss der Frösche (Vertaald door Gabriele Haefs)

 

“Ich weiß nicht mehr genau, wie alles angefangen hat, aber ich bin mir ganz sicher, dass ich im Mondlicht über verharschten Schnee ging. Schon das ist ziemlich seltsam, denn normalerweise gehen Kinder nicht nachts, wenn der Mond wie ein fetter Ballon über den Tannenwipfeln steht, allein in den Wald. Aber in dieser Nacht gab es noch viel mehr Seltsamkeiten.
Als ich an dem großen Teich vorüber war, wo mein Vater und ich uns immer auf den Bauch legten, um nach Kaulquappen Ausschau zu halten, entdeckte ich plötzlich ein Wichtelmännchen. Das wäre vielleicht weniger überraschend gewesen, wenn das Wichtelmännchen zwischen den Bäumen herumgeschlichen wäre oder so, aber das tat es gerade nicht.
Ich hatte mich kurz in den Schnee gesetzt, weil ich über irgendetwas nachdenken musste. Und plötzlich tauchte dieser Wichtel auf. Es war, als wäre er von irgendwoher aus der Luft herausgewachsen. Er war ganz in Grün gekleidet, abgesehen von der roten Wichtelmütze natürlich, die alle Wichtel tragen. Er war ein bisschen kleiner als ich - obwohl er schon erwachsen war und auch nicht mehr ganz jung.
"Ach", sagte er, als er endlich so deutlich zu sehen war wie die Bäume ringsum. Das war im selben Augenblick, als er den zweiten Arm aus dem herauszog, was auf der anderen Seite der Luft sein muss.
"Ach", wiederholte er mit energischer Stimme.
Ich fand das eine seltsame Art, ein Gespräch anzufangen, denn wenn man nur "Ach" sagt, meint man doch im Grunde nicht mehr, als dass der andere bitte antworten soll.
"Wieso denn >Ach
Der Wichtel schaute zu mir hoch und kniff die Au-
gen zusammen, als ob ihm das Mondlicht nicht recht passte.
"Du machst also einen kleinen Spaziergang", sagte er.
Auch dazu gab es nicht viel zu sagen. Wieso hätten wir uns sonst vor dem Salamanderteich im Schnee treffen sollen?”

 

 

 

Gaarder
Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

 

De Poolse schrijfster Zofia Kossak-Szczucka werd geboren op 8 augustus 1890 in Kośmin. Zij maakte naam als schrijfster van historische romans. Het bekendst is zij echter gebleven door haar inspanningen  tijdens WO II om de Poolse joden te helpen. Daartoe richtte zij de organisatie Zegota op. In de zomer van 1942, toen het leeghalen van het Warschause Getto begon, schreef zij een pamflet met de titel « Protest » waarvan 5000 exemplaren werden gedrukt. Daarin beschreef zij in beeldende taal de omstandigheden in het getto en de verschrikkingen van de deportaties.

 

Uit: Protest

 

“We do not wish to be Pilates. We have no means to actively combat the German murders, we can't do anything, offer any advice, save anyone, yet we protest from the bottom of our hearts filled with compassion, outrage, and horror. [Actually Maria Kossak was very active in aiding Jews until she was sent to Auschwitz in 1943] God demands this protest of us, God, who commands us not to kill. Christian conscience demands it. Every being, calling itself a human being, has a right to brotherly love. The blood of the delfenseless calls out for vengeance to the heavans. Who does not support our protest is no Catholic.

We also protest as Poles. We do not believe that Poland can obtain any benefit from the Germans' atrocities. [A common refrain among Polish antisemites at the time was 'At least Hitler is doing one good thing for Poland.] On the contrary. In the stubborn silence of international Jewery, in the propaganda of the Germans seeking already to cast the odium of the massacre on the Lithuanians and the Poles, we sense the planning of an action hostile to us. The forced participation of the Polish nation in the bloody spectacle taking place one the Polish lands may bring an indifference to suffering, sadism, and above all the dangerous conviction, that one may freely murder ones neighbours.

Who does not understand this, who dares to link the proud, free future of Poland with the contemptible joy in the suffering of ones neighbours - is neither a Catholic nor a Pole.”

 

 

 

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Zofia Kossak-Szczucka (8 augustus 1890 – 9 april 1968)