31-12-16

Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Gottfried August Bürger, Alexander Smith, Horacio Quiroga, Stephan Krawczyk, Kingbotho

 

De Duitse schrijfster Irina Korschunow werd geboren op 31 december 1925 in Stendal in Sachsen-Anhalt. Zie ook alle tags voor Irina Korschunow op dit blog. 

Uit: Langsamer Abschied

„Aber woher sollte ich wissen, was in Pierres zerstörtem Hirn vor sich gegangen war in der letzten Phase und ob er sich auch jetzt noch die grüne Wiese gewünscht hätte oder doch lieber ein Grab hinter der alten Dorfkirche. Eins konnte so richtig oder falsch sein wie das andere, es gab keine schriftlichen Verfügungen. Weil aber Schwester Gudas Entschlossenheit jeden Einwand zunichte gemacht hatte, stand nun der blumenumwucherte Sarg an dem Altar, wo Pastor Kröger, ein etwas mickriger Mann mit erstaunlich sonorer Stimme, darauf beharrte, den langen Leidensweg eine göttliche Prüfung wie die des Hiob zu nennen, un- erträglich, dieser Vergleich. Nein, das nicht, dachte ich oder murmelte es sogar, denn Schwester Guda neben mir, aufrecht, ihre frisch gestärkte Haube über dem Scheitel, griff nach meiner Hand, es sei doch eine schöne Predigt, der Herr Professor würde sich freuen.
Ich war ohne verwandtschaftlichen Tross gekommen, zwei Einzelkinder, Pierre und ich, jeder von uns hatte nur den anderen gehabt. Nun saß ich allein inmitten der Menge, die darauf wartete, Erde hinter ihm herzuwerfen, Nachbarn aus dem Ort, in dem wir unser Haus gebaut hatten, die Universität mit ihrem Umfeld, sein Institut natürlich in voller Besetzung, dazu die große Zahl der Freunde und Weggefährten aus vergangenen Zeiten, viel zu viele Menschen für die kleine Friedhofskapelle. Sie drängten sich in den Bankreihen und an den Wänden, und während die Predigt weiterhin um Hiob kreiste, sah ich plötzlich Leo unter der Empore stehen. Unsere Blicke trafen sich, ich wandte mich ab, warum musste er kommen nach allem, was passiert war. »Lass ihn endlich los«, hatte er gesagt, »es ist doch Zeit, wirf dich nicht immer wieder dazwischen«, und nun stand der Sarg am Altar, nein, Leo hätte nicht kommen dürfen.“

 

 
Irina Korschunow (31 december 1925 – 31 december 2013)
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31-12-15

Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Gottfried August Bürger, Alexander Smith, Horacio Quiroga, Stephan Krawczyk

 

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Uit: Langsamer Abschied

„Nun also soll Pierre begraben werden, draußen auf dem Einbeeker Heidefriedhof, mit kirchlichem Segen, und selbst als schon die Glocken läuteten, wusste ich noch nicht, ob es richtig war, was ich tat. »Für mich bitte kein Tamtam, nur die grüne Wiese und eine Gitarre mit Yesterday«, hatte er gelegentlich verlauten lassen, früher vor dem Unfall, als Sterben noch irgendwo im Abstrakten hing, nicht seine Sache. Doch dann, gegen Ende des großen Schweigens, hatte er angefangen, die Finger ineinander zu verschränken, erst sporadisch, allmählich häufiger, ein ehernes Bild, Pierre, der Leidensmann, bleich und erstarrt, die gefalteten Hände auf der Bettdecke.
Vielleicht nur eine leere Geste oder der Versuch, sich an sich selbst festzuhalten. Schwester Guda indessen, verantwortlich für das morgendliche Ritual, Säubern, Salben, Lagern und was der Körper sonst noch benötigte, um den Tag zu überstehen, bezeichnete es als Beten, »der Herr Professor betet wieder«, naheliegend für eine in die Jahre gekommene christliche Pflegerin, und keine Frage, dass sie unmittelbar nach seinem letzten Atemzug für eine kirchliche Beerdigung zu kämpfen begonnen hatte, mit dem Argument der gefalteten Hände, und vielleicht sei er im Verlauf seiner Heimsuchung ja längst wieder bei Gott angelangt, »darauf lassen Sie uns hoffen, Frau Nora«.

 

 
Irina Korschunow (31 december 1925 – 31 december 2013)

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31-12-14

Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Gottfried August Bürger, Alexander Smith, Horacio Quiroga, Stephan Krawczyk

 

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Uit: Glück hat seinen Preis

»War das mein Leben?« fragte sie, als ob ich eine Antwort wissen müßte. Für wen? Für sie? Für mich? Ich werde sie finden. Ich habe die Bilder im gelben Karton, die Geschichten dazu. Und auch die Stadt, in die ich fahren kann auf meiner Spurensuche. Die Abrißkolonnen sind darüber hinweggegangen und später der Krieg, aber ein paar Straßenläufe gibt es noch, ein paar Häuser, ein paar Gräber, ein paar Menschen: Kiel, dänisch-beschaulich bis 1866, dann unter preußischer Herrschaft zur Großstadt explodiert, Stadt der Marine, der Schiffe, der Werften, Hafenstadt, Kaiserstadt, in die mein Großvater Peersen am 5. März 1887 kam, um sein Glück zu machen.
»Er kam vom Dorf«, sagte meine Mutter, wenn sie von seinen Anfängen erzählte. »Seine Eltern hatten einen kleinen Hof in der Probstei. Aber er träumte vom Häuserbauen, dein Großvater Peersen, und ist Maurer geworden und eines Tages nach Ellerbeck gegangen und mit einem Fischer rüber nach Kiel gefahren.«
Ich stelle mir meinen Großvater Peersen vor, nicht den Mann mit dem grauen Kinnbart und den runden Schultern, wie meine Mutter sie von ihm geerbt hat und ich vielleicht auch, sondern jung, breit, einsneunzig groß, mit hellen Haaren und hellen Augen, die er zusammenkniff, weil dort, von wo er herkam, immer ein Wind wehte.
»Lat mi mit röver«, sagte er zu dem Fischer im breiten Platt seines Dorfes hinter der Förde. Er war als Geselle auf Wanderschaft gewesen, danach zwei Jahre bei einem Meister in Flensburg. Er hatte sein Erbe verkauft, sechs Hektar Ackerland, Koppeln, das reetgedeckte Haus mit den Kastanien, die es vor dem Wind schützen sollten, ein paar Stück Vieh, und die Schwestern ausgezahlt. In seiner Tasche steckte der Meisterbrief. Maurermeister Johann Peersen.“

 

 
Irina Korschunow (31 december 1925 – 31 december 2013)

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31-12-13

Nicholas Sparks, Gottfried August Bürger, Alexander Smith, Horacio Quiroga, Irina Korschunow, Stephan Krawczyk

De Amerikaanse schrijver Nicholas Sparks werd geboren in Omaha, Nebraska op 31 december 1965. Zie ook alle tags voor Nicolas Sparks op dit blog.

Uit: Dear John

“Like all cities, Wilmington is rich in places and poor in others, and since my dad had one of the steadiest, solid-citizen jobs on the planet -- he drove a mail delivery route for the post office -- we did okay. Not great, but okay. We weren't rich, but we lived close enough to the rich area for me to attend one of the best high schools in the city. Unlike my friends' homes, though, our house was old and small; part of the porch had begun to sag, but the yard was its saving grace. There was a big oak tree in the backyard, and when I was eight years old, I built a tree house with scraps of wood I collected from a construction site. My dad didn't help me with the project (if he hit a nail with a hammer, it could honestly be called an accident); it was the same summer I taught myself to surf. I suppose I should have realized then how different I was from my dad, but that just shows how little you know about life when you're a kid.
My dad and I were as different as two people could possibly be. Where he was passive and introspective, I was always in motion and hated to be alone; while he placed a high value on education, school for me was like a social club with sports added in. He had poor posture and tended to shuffle when he walked; I bounced from here to there, forever asking him to time how long it took me to run to the end of the block and back. I was taller than him by the time I was in eighth grade and could beat him in arm-wrestling a year later.”

 

 
Nicholas Sparks (Omaha, 31 december 1965)

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31-12-12

Nicholas Sparks, Gottfried August Bürger, Alexander Smith, Horacio Quiroga

 

De Amerikaanse schrijver Nicholas Sparks werd geboren in Omaha, Nebraska op 31 december 1965. Zie ook alle tags voor Nicolas Sparks op dit blog.

 

Uit: Dear John

 

Wilmington, 2000

My name is John Tyree. I was born in 1977, and I grew up in Wilmington, North Carolina, a city that proudly boasts the largest port in the state as well as a long and vibrant history but now strikes me more as a city that came about by accident. Sure, the weather was great and the beaches perfect, but it wasn't ready for the wave of Yankee retirees up north who wanted someplace cheap to spend their golden years. The city is located on a relatively thin spit of land bounded by the Cape Fear River on one side and the ocean on the other. Highway 17 -- which leads to Myrtle Beach and Charleston -- bisects the town and serves as its major road. When I was a kid, my dad and I could drive from the historic district near the Cape Fear River to Wrightsville Beach in ten minutes, but so many stoplights and shopping centers have been added that it can now take an hour, especially on the weekends, when the tourists come flooding in. Wrightsville Beach, located on an island just off the coast, is on the northern end of Wilmington and far and away one of the most popular beaches in the state. The homes along the dunes are ridiculously expensive, and most of them are rented out all summer long. The Outer Banks may have more romantic appeal because of their isolation and wild horses and that flight that Orville and Wilbur were famous for, but let me tell you, most people who go to the beach on vacation feel most at home when they can find a McDonald's or Burger King nearby, in case the little ones aren't too fond of the local fare, and want more than a couple of choices when it comes to evening activities.”

 

 


Nicholas Sparks (Omaha, 31 december 1965)

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31-12-10

Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Stephan Krawczyk, Nicolas Born

 

De Duitse schrijfster Irina Korschunow werd geboren op 31 december 1925 in Stendal in Sachsen-Anhalt. Zie ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008 en ook mijn blog van 31 december 2009.

 

Uit: Glück hat seinen Preis

 

„Es gibt ein Bild von meiner Mutter, das Bild mit dem Fächer. Siebzehn war sie damals. Sie steht neben einem Sessel, den Kopf zur Seite geneigt, Blumen im Haar, den halbgeöffneten Reiherfächer in der linken Hand und das Kleid voller Spitzen.

»Echte Chamonixspitzen, Janne«, sagte sie jedesmal, wenn wir das Bild ansahen. Irgendwann, als ich klein war, muß es eine Zeit der Fotografien gegeben haben, tagelanges Wühlen in dem gelben Karton, Geschwister, Eltern, Tanten, Onkel, quer durch die Zeiten. »Onkel Justus mit drei Jahren. Und Tante Mieke als Baby. Und das ist die Hochzeit von Onkel Hans. Dahinten steht Tante Lena, sie ist auch schon längst verheiratet. Großvater Peersen? Der lebte damals doch nicht mehr. Aber hier, er und Großmutter Marie, noch ganz jung. Und das bin ich, mit dem Fächer . . .«

Die Stimme meiner Mutter, die Bilder und die Ge- schichten zu den Bildern. Wir sitzen im Wohnzimmer unter dem rosa Lampenschirm. Sie hat den Arm um mich gelegt, und alles an ihr ist rund und warm und weich. Ich bohre meinen Finger in ihr Doppelkinn, und sie schiebt ihn weg und sagt: »Woher ich das nur habe! Bei meiner Mutter ist es mir nie aufgefallen. Aber sie mußte ja auch

schon mit achtunddreißig sterben.«

Wie alt war ich damals? Vier vielleicht, und meine Mutter Mitte Vierzig, wie ich heute. Nur die Art, wie sie den Kopf auf die Seite legt, und die Augen erinnern noch an das Mädchen im Spitzenkleid.

»Echte Chamonixspitzen. Ich habe es zum Ball in der ›Harmonie‹ bekommen, das schönste Kleid, dein Großvater Peersen wollte das. Wir sollten die schönsten Kleider anhaben, meine Mutter und ich. Gott, war er stolz, als er mit uns in den Ballsaal ging, rechts meine Mutter, links ich, und dieser Glanz, diese Lichter. Nie wieder habe ich so etwas erlebt, so ein Fest.«

Achtundsechzig Jahre später ist sie gestorben. Bevor sie das Bewußtsein verlor, ihre Hände waren schon ruhig geworden, sah sie mich noch einmal an.“

 

 

 


Irina Korschunow (Stendal, 31 december 1925)

 

 

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31-12-09

Bastian Böttcher, Jacob Israël de Haan, Arjen Duinker, Kingbotho, Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Stephan Krawczyk, Nicolas Born, Dieter Noll


De Duitse dichter schrijver Bastian Böttcher werd op 31 december 1974 in Bremen geboren. Zie ook mijn blog van 31 december 2006 en ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008.

 

 

Dran glauben

 

Häng deine Hoffnung

an ein Plastikschwein made in Taiwan

Häng deine Hoffnung

an ein Pflasterstein und andern Kleinkram

Zur Show gibt es Kitsch

Zum Popstar das Image

Zur Schönheit die Bräunung

Zum Glück gibt’s die Täuschung

Also:

Dran glauben!

Kram kaufen!

Augen schließen!

Den Schwindel genießen!

Häng deine Ziele an den Masterplan von Microsoft

Häng deine Ziel an die Straßenbahn zum Luxusloft

Zum Reichtum gibt’s Schätze

Zum Brechen Gesetze

Zur Unschuld die Leugnung

Zum Glück gibt’s die Täuschung

 

 

 

 

Babylon 2.8

 

Berlin, Paris, London, Ballermann, Balaton.

Wir leben in Babylon 2.8.

Reden wie im Mythos – verdreifacht geregeltes Mediengerede,

und speisen’s in Festplatten, Köpfe und Geräte.

So wie in Babel in der Bibel lieben People die Piepen,

und die, die dienen, verdienen viel weniger, als sie verdienten.

Google mal Babylon! Babel mal Googylon,

Bubblegum, Goodie, Booty, Party on, Babylon!

Während wir Wörter wie Werte verwirren,

werden wagenweise Waren vertrieben. Und im Gehirn

platzen Dotcom-Hypotheken-Sprechblasen wie Pustefix.

Komplett Geplättete fragen mich, warum tuste nix.

Propaganda geht runter wie Öl und rauf wie Ölpreise,

nur wer sich selbst umschaut, wird auf seine Weise weise.

Google mal Babylon! Babel mal Googylon,

Bubblegum, Goodie, Booty, Party on, Babylon!

Bubble ma goodylon! Goody ma Babylon,

Berlin, Paris, London, Ballermann, Balaton.

 

 

 

 

 

BastianBoett01
Bastian Böttcher (Bremen, 31 december 1974)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter, publicist, rechtsgeleerde Jacob Israël de Haan werd geboren in Smilde op 31 december 1881. Zie ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008.

 

 

Antwerpsche libertijnen

 

1

Uw stad was machtig en uw vorstlijk volk van zinnen fel,

In koop- en kaapvaart kloek.

Hoe klaar beeldt gij hun werk en spel

In uw schoon boek.

 

Ik las, ik las verheugd en vond voor het hongrend hart schoon,

In vreugdenloozen tijd

Dus worde u, veel of weinig loon

Mijn lied gewijd.

 

 

2

Geen kapers kloeker en in geene stormen stouter schuimer

Dan een Antwerpsche maat

Zij meten zeeën, ruwer, ruimer

Dan één volk gaat.

 

Maar werven winsten ook méér dan één volk, het vol vertier

Dringt over brug, door poort

Langs weg en water, vaart en veer

Ter Scheldeboord.

 

Daar woelt de vlotte vreugd, vrij door de bonte havenbuurt

Tot in den laten nacht,

Want elk schip boordvol uitgestuurd

Keert schatbevracht.

 

En elke maat, die met zijn zeiler veilig binnenkomt

Brengt van zijn blijde jeugd

Schat, ongewogen, onbesomd

Aan lust en vreugd.

Want in geen stad bloeien zoo schoon de zinnelijke knapen,

Handen smal, rank van voet,

De mond voor lach en min geschapen,

Het hart in gloed.

 

O, jeugd, o jeugd, o schat, die zonder zorgen uitgegeven,

Herwint geen spaarzaamheid,

O, lieve lente van het leven,

Meer dan de oogsttijd.

 

Als drijvers jeugd en lust dringen wilden in ban en band,

Streed het volk nooit getemd,

En brak met wraakwoedende hand,

Wat zinnen klemt.

 

Gent, Brugge noch Brussel, waar het volk voor zijn zinnenvrijheid

Zóó juichend streed en viel

Zijn leus: ‘Niet min der zinnen blijheid

Dan 't heil der ziel.’

 

 

 

 

dehaan_als_arabier
Jacob Israël de Haan (31 december 1881 - 30 juni 1924)

De Haan hier gekleed als Arabier

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Arjen Duinker werd geboren in Delft op 31 december 1956. Zie ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008.

 

 

De steen bloeit

 

De steen bloeit.
De steen die niet kan bloeien,
Wat bloeit die steen.

Zijn bloesems zijn veelkleurig.
Gekleurd als de wolken wanneer de maan hen beschijnt,
Gekleurd als jouw ogen, liefste,
En warm.
Gekleurd als vrolijke ideeën,
Veelkleurig als golven die tot aan de horizon golven.

Wat bloeit de steen,
Wat bloeit de steen die niet kan bloeien...

Hij geurt naar de wind die het gehuil uiteenslaat,
Hij geurt naar het vanzelfsprekende,
Naar bloed,
Gepofte kastanjes,
Drukte in de straten.
Hij geurt naar een vrijheid van zien en voelen
En betovert veelkleurige vlinders.

Zo bloeit de steen,
De steen die niet kan bloeien.
Ik kom terug,
Ik kom terug, liefste, met een van zijn bloesems.

 

 

 

 

Overzicht

 

Toen je ouder dan 50 was,
At je alleen nog kreeften en splinters.

Toen je ouder dan 40 was,
Keek je naar gozers met flitsende heupen.

Toen je ouder dan 30 was,
Bezocht je Romaanse kerkjes op dinsdag.

Toen je ouder dan 20 was,
Luisterde je steeds naar kale geluiden.

Toen je ouder dan 10 was,
Begon je al van de hel te dromen.

Toen je ouder dan 0 was,
Kocht je een ouderwetse vissersboot.

Toen je ouder dan -10 was,
Sneed je bij herhaling je polsen door.

Toen je ouder dan -20 was,
Hield je erg van oorlogsdocumentaires.

Toen je ouder dan -30 was,
Spiegelde je graag aan discuswerpers.

Toen je ouder dan -40 was,
Vond je een plek om krankzinnig te zwijgen.

 

 

 

 

arjenduinker
Arjen Duinker (Delft, 31 december 1956)

 

 

 

 

De Surinaamse dichter (Kingbotho), percussionist, beeldend kunstenaar, Surinamist, toneelschrijver, regisseur, acteur en maatschappelijk werker Noeki André Mosis werd geboren in het District Marowijne op 31 december 1954. Hij is een marron, behorend tot het Ndyuka-volk, en sinds 1990 woonachtig in Nederland. Van 1972 tot 1980 werkte Mosis voor de Surinaamse Dienst Bodemkartering (voor het in kaart brengen van het binnenland). Van 1980 tot 1990 was hij verbonden aan de afdeling Cultuurstudies van het Surinaamse Ministerie van Onderwijs en Cultuur.

Mosis werkte van 1991 tot 1993 als magazijnmedewerker bij AT&T in Den Haag, en van 1996 tot 1999 als toezichthoudend medewerker bij Werkraat in dezelfde stad. Sinds 1990 is hij verbonden aan de Stichting Het Koorenhuis in Den Haag als medewerker communicatie en voorlichting, en docent Afro-Surinaamse en Afrikaanse percussie. Noeki André Mosis schreef poëzie onder de naam Kingbotho. Van zijn hand verscheen nooit een complete bundel, maar hij gebruikte zijn gedichten wel voor zijn voordrachten. Verspreid werden enkele gedichten in het Ndyuka gepubliceerd, zoals `Mi tyubua' [Mijn woon¬plaats] in de Spiegel van de Surinaamse poëzie.

Tussen 1990 en 1997 schreef en regisseerde Mosis diverse dansdrama’s: Bro [Adem/Geest], Fri Yeye [Vrije geest], Het kapsel en Voetspoor, die zich afspelen binnen verschillende contexten van de Surinaamse samenleving. Buba [Lippen] en Mooi benadrukken het integratieproces in multicultureel Nederland.  Zijn beeldend werk werd geëxposeerd in Suriname, Nederland en Frans-Guyana en bevindt zich ook in collecties elders in de wereld, o.m. in Washington D.C., New York en Hong Kong.

 

 

 

Mijn vaste woonplaats

Loop voorbij dat deel van mijn land,
waar eb en vloed in oneindige beweging
altijd zorgdragen voor het overbrengen van al
wat drijvend is, van de overstromingsvlakten naar de oceaan.

Voorbij dat deel van mijn land,
waar het maaiveld van de klei-afzettingen
onder de waterspiegel ligt.
Sta op een der schollen en rust.

Ga erdoorheen, de dagamabossen in het deklandschap,
waar de pegassen zich ophopen
in de geulen over uitgestrekte arealen.
Sta in het gebleekte broszand van de savana en tuur.

Loop verder, voorbij de plateau’s en de heuveltoppen
van de residuaire gronden, waar ferriet en kwartsgrind
het palet domineren tussen het verweerde graniet
in de dalen, op de hellingen.

De paadjes onder de bossen van de granietgronden
lemig en vruchtbaar,
leiden naar de dorpen
midden in de rivieren.

Daar woon ik.
Een dorp te midden der stroomversnellingen.
De hutten zijn beschilderd met kleuren die spreken:
Harmonische wereld.

Gasten die mijn voetsporen hebben betreden
om mij te bezoeken ontvang ik als mijn vrienden.
Zij die over mijn voetsporen heen willen vliegen
zal ik ontvangen als mijn aartsvijanden.

Ik ben waar ik thuis hoor.

 

 

 

 

 

andremosis
Kingbotho (District Marowijne, 31 december 1954)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Irina Korschunow werd geboren op 31 december 1925 in Stendal in Sachsen-Anhalt. Zie ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008.

 

Uit: Die Sache mit Christoph

 

„Heute haben wir Christoph begraben.

Nein, nicht wir.

Sie haben ihn begraben.

Ich war nicht dabei.

In die Kirche bin ich noch gegangen. Sie liegt oben auf einem Hügel, mitten zwischen den Gräbern,

eine kleine weiße Dorfkirche mit rundem Turm und einem Altarbild ganz in Rosa und Hellblau, von dem Christoph einmal gesagt hatte, dass es sicher ein Gemeinschaftswerk des Oberrieder Jungfrauenvereins sei.

Jetzt stand sein Sarg vor dem Bild. Die Beerdigung sollte um elf anfangen. Kurz vor elf, als ich kam, war die Kirche schon voll. Das halbe Dorf war da, und die Schule natürlich: unsere Klasse, die Parallelklassen, fast sämtliche Lehrer. Die meisten wohnen nicht in Oberried. Sie waren zusammen mit der Bahn herausgefahren, wie bei einem Schulausflug, und eine halbe Stunde zu früh eingetroffen. Ich bekam keinen Platz mehr und musste stehen. Ich stand an der Wand und sah sie

in den Bänken sitzen, einen neben dem andern, die Göbler, Mathe-Mayer, Bio-Mayer, Hansen, den

Musiklehrer. . . Nur der Hansen hatte Christoph gemocht, die anderen nicht, und ich konnte sie kaum aushalten mit ihren dunklen Kleidern und diesen passenden Gesichtern dazu. Der dicke Morgenfeld bekam es sogar fertig, unglücklich auszusehen. Vor ein paar Tagen hatte er noch zu Christoph gesagt: »Das Leben wird Ihnen schon genug blaue Flecken verpassen, Sie arroganter Kerl, und weiß Gott, die gönne ich Ihnen.«

Dass er es überhaupt gewagt hatte herzukommen, nach allem, was geschehen war. Er hätte in die Schule gehen sollen, er und die anderen, vor allem die Göbler, bei der wir im letzten Jahr Deutsch hatten und die wenigstens ehrlich genug war keine Trauermiene aufzusetzen. Niemand von denen hätte kommen dürfen, auch die Klasse nicht. »Die Meute« hatte Christoph sie genannt, obwohl sie ihn nicht gehetzt hatten, weil es nicht ging, weil sie sich nicht rantrauten. Nur Ulrike hätte dabei sein dürfen, Ulrike und ich. Aber da saßen sie und glotzten auf den Sarg und ich biss mir die Lippen kaputt, weil ich es nicht aushalten konnte, dass sie ihn anstarrten, den braunen Sarg

mit Christoph darin, und sich vorstellten, wie er aussähe, vielleicht in einem weißen Hemd und die

Hände gefaltet. Ja, so war es, ich hielt es nicht aus.“

 

 

 

korschunowirina
Irina Korschunow (Stendal, 31 december 1925)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Nicholas Charles Sparks werd geboren in Omaha, Nebraska op 31 december 1965. Zie ook mijn blog van 31 december 2008.

 

Uit: The Wedding

 

It's heartbreaking to think that your wife may not love you, and that night, after Jane had carried the perfume up to our bedroom, I sat on the couch for hours, wondering how this situation had come to pass. At first, I wanted to believe that Jane was simply reacting emotionally and that I was reading far more into the incident than it deserved.
Yet the more I thought about it, the more I sensed not only her displeasure in an absentminded spouse, but the traces of an older melancholy-as if my lapse were simply the final blow in a long, long series of careless missteps.
Had the marriage turned out to be a disappointment for Jane? Though I didn't want to think so, her expression had answered otherwise, and I found myself wondering what that meant for us in the future. Was she questioning whether or not to stay with me? Was she pleased with her decision to have married me in the first place? These, I must add, were frightening questions to consider—with answers that were possibly even more frightening—for until that moment, I'd always assumed that Jane was as content with me as I'd always been with her.
What, I wondered, had led us to feel so differently about each other?
I suppose I must begin by saying that many people would consider our lives fairly ordinary. Like many men, I had the obligation to support the family financially, and my life was largely centered around my career. For the past thirty years, I've worked with the law firm of Ambry, Saxon and Tundle in New Bern, North Carolina, and my income-while not extravagant-was enough to place us firmly in the upper middle class. I enjoy golfing and gardening on the weekends, prefer classical music, and read the newspaper every morning. Though Jane was once an elementary school teacher, she spent the majority of our married life raising three children. She ran both the household and our social life, and her proudest possessions are the photo albums that she carefully assembled as a visual history of our lives. Our brick home is complete with a picket fence and automatic sprinklers, we own two cars, and we are members of both the Rotary Club and the Chamber of Commerce. In the course of our married life, we've saved for retirement, built a wooden swing set in the backyard that now sits unused, attended dozens of parent-teacher conferences, voted regularly, and contributed to the Episcopal church each and every Sunday. At fifty-six, I'm three years older than my wife.“

 

 

 

sparks
Nicholas Sparks (Omaha, 31 december 1965)

 

 

 

 

De Duitse schrijver en musicus Stephan Krawczyk werd geboren op 31 december 1955 in Weida in Thüringen. Hij studeerde muziek in Weimar. Vanaf 1984 was hij liederenmaker en protestzanger in Oost-Berlijn. In 1985 kreeg hij een „Berufsverbot“ en drie jaar later werd hij gearresteerd en uitgezet naar het westen. Hij publiceerde o.a. "Das irische Kind" (1996) en recent  "Feurio" alsook de cd "Die Queen ist in der Stadt".

 

Uit: Steine hüten

 

„Manche sind schöner, wenn sie angezogen sind, bei Margaretha ist es anders, nicht umgekehrt, denn wer nackt schön ist, wäre bekleidet ja nur dann weniger schön, wenn es am Geschmack haperte.

Daran hapert es bei ihr nicht, man kann sogar sagen, ihr Geschmack weiß die Nacktheit zu berücksichtigen, sie trägt keinen Schmuck, ihr Hals, zum Beispiel, braucht weder Kette noch Klunkern, ihre Ohrläppchen bieten sich dem Betrachter nackt und auch seinen Lippen, wenn ihm Margaretha gnädig ist.

Ich empfinde dies als Vorteil an einer Begehrten, weil mir persönlich Metall nicht schmeckt. Wenn ich mich auf einen Abstand von etwa zehn Zentimetern an sie herangepirscht habe - sagen wir, ich sitze mit ihr in einem Strandkorb, warme Sommernacht, alles die Paarung Begünstigende wurde herbeirufen, ist gekommen und anwesend -, tauche ich in ihren Duft ein, und dies ist kein künstlicher Lockstoff, er ist von dem edlen Weibe höchstselbst hergestellt.

Dann fange ich an zu vergessen:

Eigentlich wollte ich mit ihr besprechen, daß es so mit uns nicht mehr weitergeht. Es geht von allein weiter. Sie wölbt ihre Stirn gen Himmel. Wann lag die Nacht heller im Vollmondlicht? Ich sehe sie so gern lächeln, wenn ich ihr Ohrläppchen küsse. Sie schließt die Augen und lächelt beseelt. "Mein Kätzchen", flüstere ich und greife nach ihrer Hand. Die ist feucht geworden. Manchmal wischt sie die Hände vorher am Kleid ab. Aber das nützt meist nichts, bald ist sie wieder feucht. Jetzt ist es ihr egal. Unsere Finger spielen Betasten, Umschließen, Verschränken, während mein Mund immer noch an ihrem Ohrläppchen nuckelt - bis sie schnurrt.“

 

 

 

 

StephanKrawczyk
Stephan Krawczyk (Weida, 31 december 1955)

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Nicolas Born werd geboren op 31 december 1937 in Duisburg. Zie ook mijn blog van 31 december 2008.

 

 

Selbstbildnis

 

»Oft für kompakt gehalten

für eine runde Sache

die geläufig zu leben versteht –

doch einsam frühstücke ich

nach Träumen

in denen nichts geschieht.

Ich mein Ärgernis

mit Haarausfall und wunden Füßen

einssechsundachtzig und Beamtensohn

bin mir unabkömmlich

unveräußerlich kenne ich

meinen Wert eine Spur zu genau

und mach Liebe wie Gedichte nebenbei.

Mein Gesicht verkommen

vorteilhaft im Schummerlicht

und bei ernsten Gesprächen.

Ich Zigarettenraucher halb schon Asche

Kaffeetrinker mit den älteren Damen

die mir halfen

wegen meiner sympathischen Fresse und

die Rücksichtslosigkeit mit der

ich höflich bin.«

 

 

 

 

Miniatur


Käfersammlung, begrenzte Farben, blaue Kohle
meine Taschenuhr hab ich zum Reinigen gebracht
nun ist der Uhrmacher gestorben
Fahrräder surren an seinem Laden vorbei
meine Handschrift, liebesunfähig
unter dem Aschenbecher mit Kippen, Kronkorken
Kugelschreiber schwarz, Not am Mann
Kontoauszug als Lesezeichen im Nabokov (Ada)
das Gesicht unserer Erde: eine Riesenlibelle
vor dick aufgetragenem Abendrot
Großer Teddy auf dem Fenstersims im Hof

 

 

 

 

SchriftstellerNicolasBorn1972

Nicolas Born (31 december 1937 – 7 december 1979)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Dieter Noll werd geboren op 31 december 1927 in Riesa. Zie ook mijn blog van 31 december 2008.

 

Uit: Die Abenteuer des Werner Holt

Dieter ist der Sohn einer halbjüdischen Mutter, die 1943 nach Theresienstadt eingeliefert wurde, und eines nichtjüdischen Apothekers. Ich bin Sprößling einer Frau, die in der Zeit der Weltwirtschaftskrise vom Protestantismus zu den "Zeugen Jehovas" konvertierte - welches Faktum ihr ab 1938 weit über ein halbes Jahrzehnt lebensbedrohlichen Aufenthalts im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück einbrachte - und eines Mannes, der als Stabsoffizier der Fliegertruppe und am Ende des Krieges als Kommandeur eines Luftwaffenfeldregiments Dienst tat.
Wir beiden Halbwüchsigen schlossen Freundschaft, wie das so unter 15- (ich) bis 16jährigen (Dieter) Jungen so üblich ist, ohne es zunächst zu bemerken. Ab der 5. oder 6. Klasse der "Oberschule für Jungen", wie das Realgymnasium in der sächsischen Großstadt seinerzeit firmierte, schrieb ich vor Unterrichtsbeginn seine Mathe- und Physikarbeiten ab. Im Gegenzug warnte ich ihn vor Übergriffen der Mitschüler, die ihn mehr als einmal verprügeln wollten. Ohne jeden ersichtlichen Grund, nur so, möglicherweise, weil er ihnen irgendwie fremd anmutete. Mich erinnerte die aggressive Haltung seiner "Kameraden" an das Verhalten meiner früheren Berliner Volksschulklasse gegen einen Buben mit Familiennamen Mangold. Wir haben den armen Kerl mehrfach auf dem Schulweg verhauen, wohl weil wir wußten, daß er Jude war. Ich schäme mich noch heute dafür und hoffe von Herzen, daß das Knäblein den wenige Jahre später einsetzenden Holocaust überlebt hat.“

 

 

 

 

Noll
Dieter Noll (31 december 1927 – 6 februari 2008)

Noll (helemaal rechts) als hulpje van de luchtmacht, midden 1944.

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 31e december ook mijn vorige blog van vandaag.

31-12-08

Bastian Böttcher, Jacob Israël de Haan, Arjen Duinker, Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Nicolas Born, Dieter Noll, Gottfried August Bürger, Marie d'Agoult, Connie Willis, Giovanni Pascoli


De Duitse dichter schrijver Bastian Böttcher werd op 31 december 1974 in Bremen geboren. Zie ook mijn blog van 31 december 2006 en ook mijn blog van 31 december 2007.

 

 

Alles in Allem

 

Im Kino kann man all das in groß angucken,
was man sonst nur in klein oder gar nicht angucken kann.
Im Kino kann man was erleben ohne sich zu bewegen.
Im Kino kann man Spaß haben auch wenn der Film schlecht ist
Doch das beste am Kino ist, dass auch du ein Teil vom Kino bist.

 

In Anbetracht dessen und ganz allgemein
kann man sagen im Großen und Ganzen
ist alles in Allem das Kino nicht schlecht
Aber schau mal dagegen: Die Großstadt!

 

In der Großstadt wohnen hauptsächlich Großstädter.
Aus der Großstadt kann man jederzeit ins ländliche Umland fliehen.
In der Großstadt kann man anonym bleiben, ohne dass es überhaupt jemand bemerkt.
Doch das beste an der Großstadt ist, dass auch du ein Teil der Großstadt bist.

 

Und außerdem enthält halt
die Großstadt sowieso schon Kino.

 

In Anbetracht dessen und ganz allgemein
kann man sagen im Großen und Ganzen
ist alles in Allem das Kino nicht schlecht
und auch alles in Allem die Großstadt nicht schlecht
Aber schau mal dagegen: Die Welt!

 

Die Welt ist so wunderbar, dass sich sogar eine Zeitung nach ihr benannt hat.
Die Welt schenkt uns ihre Schätze, obwohl wir sie täglich mit füßen treten.
Die Welt übt auf alle ihrer Bewohner eine ganz besondere Anziehungskraft aus.
Doch das beste an der Welt ist, dass auch du ein Teil der Welt bist.

 

Und außerdem enthält halt
die Welt all die Großstädte sowieso und Kino.

 

In Anbetracht dessen und ganz allgemein
kann man sagen im Großen und Ganzen
ist alles in Allem das Kino nicht so schlecht
Und auch alles in Allem die Großstadt nicht schlecht
Und auch alles in Allem die Welt nicht schlecht
Aber schau mal dagegen: Das Weltall

 

Das Weltall ist einfach das Größte
Das Weltall ist so wunderbar und unerforscht,
dass man noch nicht einmal weiß, wie wunderbar und wie unerforscht es eigentlich ist.
Doch das beste am Weltall ist, dass auch du ein Teil vom Weltall bist.

 

Und außerdem enthält halt das Weltall
das Sonnensystem und die Welt all
die Großstädte sowieso und Kino.

 

In Anbetracht dessen und ganz allgemein
kann man sagen im Großen und Ganzen
ist alles in Allem das Kino nicht schlecht
Und auch alles in Allem die Großstadt nicht schlecht
Und auch alles in Allem die Welt nicht so schlecht
Und auch alles in Allem das Weltall nicht schlecht
Aber schau mal dagegen: Die Liebe!

 

 

 

 

boettcher
Bastian Böttcher (Bremen, 31 december 1974)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, dichter, publicist, rechtsgeleerde Jacob Israël de Haan werd geboren in Smilde op 31 december 1881. Zie ook mijn blog van 31 december 2007.

 

 

Aan eenen jongen visscher

 

Rozen zijn niet zoo schoon als uwe wangen,

Tulpen niet als uw bloote voeten teer,

En in geen oogen las ik immer meer

Naar vriendschap zulk een mateloos verlangen.

 

Achter ons was de eeuwigheid van de zee,

Boven ons bleekte grijs de eeuwige lucht,

Aan 't eenzaam strand dwaalden alleen wij twee,

Er was geen ander dan het zeegerucht.

 

Laatste dag samen, ik ging naar mijn Stad.

Gij vaart en vischt tevreden, ik dwaal rond

En vind in stad noch stiller landstreek wijk.

 

Ik ben zóo moede, ik heb veel liefgehad.

Vergeef mij veel, vraag niet wat ik weerstond

En bid dat ik nooit voor uw schoon bezwijk.

 

 

 

Het kleine dorp

 

Laat ik u schrijven vriend, hoe zalig stil

Het dorpjen is waar ik nu woon, gevlucht

Voor schrille stad en havenend gerucht,

Heelend mijn ziel en mijn verwoesten wil.

 

't Heeft weinig huizen rond een ouden toren

Om ieder huis een mildbloeiende heg

Geen luide straat, maar smallen zachten weg

Van zand waarin geen stappen zijn te hooren.

 

De school is kleiner dan ons steedsche huis,

Van alle kindren ken ik stem en oogen,

In alle woningen voel ik mij thuis.

 

En van het duin gezien, het zonnig-hooge

Ligt het klein dorp zoo zonnekleurig dat

Ik met één blik van liefde het omvat.

 

 

 

 

Aan Oscar Wilde

 

Reading: schrei niet, hier is het wreed gebouw

Waar een dichter in den tredmolen liep,

Dorst leed, honger, op een plankenbed sliep

Teedre handen stuktrok aan 't geteerd touw.

 

In een tredmolen: loop, dat niet de grond

Uw voeten breekt, die onder uw voet wijkt;

Kramp vast uw handen, als uw kracht bezwijkt

Slaan wentlende treden uw voeten wond.

 

Honger en dorst, altijd de strenge cel

Enge beklemming om uw hijgen heen,

Muur noch deur wijkt voor uw gesmoord geween

En waanzin wenkt naar zijn glimlachend spel.

 

Wat is hier hemel? Achter 't matte raam

Een grauwe plek, eender of de zon straalt

In lente, in zomer, één of 't najaar vaalt.

Wat is hier dag? Verneedring zonder naam

 

 

 

 

DeHaan
Jacob Israël de Haan (31 december 1881 - 30 juni 1924)

Tekening in houtskool door Maurits de Groot

 

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en schrijver Arjen Duinker werd geboren in Delft op 31 december 1956. Zie ook mijn blog van 31 december 2007.

 

 

Mijn gemoed is als de wind

 

Ik ben geen tacticus die men prijst

Voor zijn slimme aanpak van wat belang heeft.

Ik hou mijn mond als het me uitkomt

En laat de bomen met rust

Zonder van hen te houden.

 

In mijn hart is een snerpende ijzige wind,

In mijn hart is een zachte zilte wind van zee.

Geen van beide heeft mijn definitieve voorkeur

Zodat de noord- en de zuidpool

Mijn route bepalen.

 

Ik bemin wat er zoal is, zoals het is,

Bemin op weinig doeltreffende wijze.

De wind zal overleven,

Ik daarentegen zal absoluut sterven.

Dat is, voor zover ik kan zien, het verschil tussen ons.

 

 

 

 

Papiertje

 

De paarse vlinder is veelbetekenend.

De gepassioneerde bloem iets minder.

Het gras is zijn betekenis voorbijgegroeid.

Ik zit zonder.

 

Kijk, daar gaat de man wiens buurvrouw we delen.

Halfzes, op weg dus naar de verzamelplaats

Voor de leden van het irreëel genootschap:

Zij die eeuwig leven.

 

Hij rent, schuddend met zijn boordevolle kop,

Rent op een mengsel van prehistorische olie

En vergetelheid uit dertienhonderd.

Maar hij verliest een rood papiertje.

 

Het valt, nee, dwarrelt uit zijn broek.

Een geur is het, zonder rust, geen gewicht,

Het dwarrelt, begint te buitelen,

Galoppeert achter de broekzak aan.

 

Vlinder, bloem, gras, ik,

We kijken het papiertje na

Met verschillende soorten van ontzag.

De avond wordt voelbaar.

 

 

 

 

Duinker-klein
Arjen Duinker (Delft, 31 december 1956)

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Irina Korschunow werd geboren op 31 december 1925 in Stendal in Sachsen-Anhalt. Zie ook mijn blog van 31 december 2007.

 

Uit: Fallschirmseide

 

Martin Cramme war noch nicht neunzehn, als er im Wald von Hannoversch Münden liegenblieb, müde und zufällig, während der Rest der Kompanie den amerikanischen Panzern entgegenmarschierte. Und zufällig fand ihn Hertha Oelschläger, die ihn im Keller versteckt über das Kriegsende brachte, ihn hochpäppelte und weiterschickte. Wohin? Seine Eltern lagen unter den Trümmern von Magdeburg, er brauchte nicht nur eine neue Heimat, sondern auch Trost. Aber Trost und Hilfe brauchten in dieser Zeit viele, die Frauen ohne Männer, die Mütter ohne ihre Söhne. Doch das Leben ist ein Netz aus Zufällen, zum Guten oder zum Bösen. Für Martin Cramme hatte die gute Fee die ersten Maschen geknüpft, und sie klöppelte weiter - zunächst eine Bleibe in Wolfenbüttel im Haus von Dr. Beyfuhr, dann traf er Dora, entdeckte sein Organisationstalent auf dem Schwarzen Markt, fand die Fallschirmseide in der alten Ziegelei, und alles nahm seinen wundersamen Lauf. Blusen aus Fallschirmseide - der Nachkriegshit. Zuerst ein Wohnstuben-, dann ein Waschküchenunternehmen, schließlich über die Stunde Null hinaus die florierende Firma DoMa-Textil. Ein Aufstieg wie aus dem Bilderbuch der neuen Republik. Vergessen die Zukunftsträume im Keller von Hertha Oelschläger - lernen, studieren, Philosophie, Literatur. "Eigentlich wollten wir doch...", sagte Dora noch manchmal zu Martin, aber der Rest blieb ein Lächeln, mit dem man einer alten Illusion hinterherwinkt. "Wir haben uns durchsetzen müssen", erklärte Martin später Verena und Julian, den Kindern des Wirtschaftswunders, in Gelsenkirchen-Buer, wo inzwischen zweihundert Näherinnen für seinen Reichtum arbeiteten. "Eure verdammte Härte!" antwortete Julian, und nur Dora ahnte, daß ihr Sohn einen anderen Weg gehen würde, einen, den auch sie viel lieber gegangen wäre.“

 

 

 

Korschunow-Koenig
Irina Korschunow (Stendal, 31 december 1925)

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Nicholas Charles Sparks werd geboren in Omaha, Nebraska op 31 december 1965. Sparks is Rooms-katholiek opgevoed en heeft Duitse, Tsjechische, Engelse, en Ierse voorouders. Omdat zijn vader nog studeerde toen Nicholas geboren was verhuisde het gezin vaak. Nog voordat hij acht jaar was had hij in Minnesota, Los Angeles, en Grand Island, Nebraska, gewoond. In 1974 settelde zijn gezin zich in Fair Oaks, Californië en bleven daar wonen totdat Nicholas naar de middelbare school ging. Hij slaagde in 1984 aan de “Bella Vista High School”. Hij studeerde af in ”Business Finance” en slaagde in 1988. In 1985 schreef Nicholas zijn eerste roman, The Passing. Het is nooit gepubliceerd en evenmin zijn tweede roman. In 1994, schreef hij in een periode van zes maanden zijn eerste gepubliceerde roman The Notebook. Hij werd ontdekt door Theresa Park, die The Notebook las en aanbood Nicholas te vertegenwoordigen. In oktober 1995, regelde Park een voorschot $1 miljoen voor The Notebook van Time Warner Book Group. De roman werd in oktober 1996 gepubliceerd en belandde zelfs op de eerste week op de New York Times bestseller lijst. Na zijn eerste succes, schreef hij nog een aantal internationale bestsellers, die allemaal in meer dan 35 talen werden vertaald. Drie van zijn boeken werden verfilmd.

 

Uit: The Notebook

 

„Who am I? And how, I wonder, will this story end?

The sun has come up and I am sitting by a window that is foggy with the breath of a life gone by. I'm a sight this morning: two shirts, heavy pants, a scarf wrapped twice around my neck and tucked into a thick sweater knitted by my daughter thirty birthdays ago. The thermostat in my room is set as high as it will go, and a smaller space heater sits directly behind me. It clicks and groans and spews hot air like a fairytale dragon, and still my body shivers with a cold that will never go away, a cold that has been eighty years in the making. Eighty years, I think sometimes, and despite my own acceptance of my age, it still amazes me that I haven't been warm since George Bush was president. I wonder if this is how it is for everyone my age.

My life? It isn't easy to explain. It has not been the rip-roaring spectacular I fancied it would be, but neither have I burrowed around with the gophers. I suppose it has most resembled a blue-chip stock: fairly stable, more ups than downs, and gradually trending upward over time. A good buy, a lucky buy, and I've learned that not everyone can say this about his life. But do not be misled. I am nothing special; of this I am sure. I am a common man with common thoughts, and I've led a common life. There are no monuments dedicated to me and my name will soon be forgotten, but I've loved another with all my heart and soul, and to me, this has always been enough.

The romantics would call this a love story, the cynics would call it a tragedy. In my mind it's a little bit of both, and no matter how you choose to view it in the end, it does not change the fact that it involves a great deal of my life and the path I've chosen to follow.“

 

 

 

Sparks
Nicholas Sparks (Omaha, 31 december 1965)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Nicolas Born werd geboren op 31 december 1937 in Duisburg, maar groeide op in de buurt van Emmerich en in Essen. In 1965 debuteerde hij met zijn eerste roman „Der Zweite Tag". In 1967 verscheen de eerste dichtbundel "Marktlage". Hij nam deel aan het International Writing Program van de universiteit van Iowa en keerde na het verschijnen van zijn tweede bundel "Wo mir der Kopf steht" met nieuwe invloeden uit de pop & beatcultuur uit de VS terug. In 1972 verscheen zijn bekendste bundel „Das Auge des Entdeckers". Borns bekendste roman „Die Fälschung“ die vlak voor zijn dood in 1979 verscheen, werd in 1981 door Volker Schlöndorff verfilmd.

 

 

 

Drei Wünsche

 

Sind Tatsachen nicht quälend und langweilig?

Ist es nicht besser drei Wünsche zu haben

unter der Bedingung daß sie allen erfüllt werden?

Ich wünsche ein Leben ohne große Pausen

in denen die Wände nach Projektilen abgesucht werden

ein Leben das nicht heruntergeblättert wird

    von Kassierern.

Ich wünsche Briefe zu schreiben in denen ich

    ganz enthalten bin -,

Ich wünsche ein Buch in das ihr alle vorn hineingehen

    und hinten herauskommen könnt.

Ich möchte nicht vergessen daß es schöner ist

dich zu lieben als dich nicht zu lieben

 

 

 

Nachruf

 

Ein Mädchen das nicht viel auf sich hielt

war Yvonne (bürgerl. Karin Fell).

Jedem nahm sie die Not ab

das hielt ihr Körper nicht.

Ihr Lieblingsgetränk war Wodka

ihr Stolz der kommunistische Vater hinter Gittern.

 

Sie nahm Jungunternehmer

und Landtagsabgeordneter aus

und war die erste in ihrem Revier

die mit keinem Louis teilte.

Aber es gibt eine Menge Vorbestrafter

die sich durchfraßen bei ihr.

Sie liebte ihre kleine Schwester Veronika

der sie eine Summe mündelsicher hinterließ.

Sie war katholisch und bekam

ein schönes Begräbnis.

 

 

 

 

Born
Nicolas Born (Duisburg, 31 december 1937)

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Dieter Noll werd geboren op 31 december 1927 in Riesa. Sinds 1946 was hij lid van de KPD en van 1964 toto 1967 lid van de SED-Bezirksleitung in Berlijn. Toen in 1976 allerlei DDR schrijvers protesteerden tegen de uitburgering van Wolf Biermann bleef hij trouw aan de SED. In een brief aan  Erich Honecker noemde hij schrijvers als  Stefan Heym, Joachim Seyppel en Rolf Schneider in 1979 nog „kaputte Typen“. In de vroege jaren vijftig schreef Noll vooral reportages over de opbouwfase in de DDR. Zijn hoofdwerk is de tweedelige roman Die Abenteuer des Werner Holt, waarvan sinds begin jaren zestig meer dan twee miljoen exemplaren werden verkocht.

 

Uit: Die Abenteuer des Werner Holt

 

„Wolzow hing unbeweglich an der Brunnenfigur. Die SS- Männer standen scharf und deutlich auf dem Visier. Holt zog ab. Ein Feuerstoß schmetterte heraus. Es war soweit. Die Rechnung wurde beglichen, für die Sagemühle, für die Gestreiften, für Gundels Eltern... Ihm war, als falle die Vergangenheit wie eine Last von ihm ab. Die erste Garbe warf drei oder vier SS-Männer vor dem Brunnen nieder. Die zweite Garbe fasste Wehnert und einen bulligen Kerl und Meißner, und Wehnert schlug über den Brunnenrand, während Meißner aufs Pflaster stürzte. Die anderen sprangen mit Panthersätzen in die Ruinen. Aber da stiebten vor dem Kellerloch Sand und Steinsplitter auf. Holt war schon entdeckt worden und erhielt von allen Seiten Feuer.

Vorsicht, die sind gefährlich, die haben Routine! Da krochen sie schon näher. Aber ich bin auch gefährlich, ich stell mich tot. Das MG schwieg. Fünf, sechs Mann sprangen aus den Trümmern und stürmten heran. Die Garbe fasste sie und warf sie zu Boden. Kommt doch, kommt! Aber die SS war auf einmal unkonzentriert. Holt sah die versteckten Gestalten nach rechts feuern, als vermuteten sie auch dort einen Gegner. Holt schoss. Die SS erwiderte das Feuer. Dreck stiebte vor dem Fenster auf. Holt legte einen neuen Gurt ein. Da hackte Vetters Maschinenpistole los, hinten, wo der Kellergang in den Garten mündete.

Vetter schrie: „Die Amiiiis!" Die Amis? Holt feuerte auf einen SS-Mann, der von rechts nach links über den Markt floh und im Laufen das Gewehr fallen ließ, ehe er auf das Pflaster stürzte. Schieß auf die SS! Schieß um dich, wo immer sich was rührt.“

 

 

 

Dieter_Noll
Dieter Noll (31 december 1927 – 6 februari 2008)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Gottfried August Bürger werd geboren op 31`december 1747 in Molmerswende. Zie ook mijn blog van 31 december 2006  en ook mijn blog van 31 december 2007.

 

 

Seufzer eines Ungeliebten.

Hast du nicht Liebe zugemessen
Dem Leben jeder Kreatur?
Warum bin ich allein vergessen,
Auch meine Mutter du! Natur!

Wo lebte wohl in Hain und Hürde,
Wo wallt' in Luft und Meer ein Tier,
Das nimmermehr geliebet würde?
Geliebt wird alles, außer mir!

Wenn gleich in Hain und Wiesenmatten
Sich Baum und Staude, Moos und Kraut
Durch Lieb' und Gegenliebe gatten,
Vermählt sich mir doch keine Braut.

Mir wächst vom süßesten der Triebe
Nie Honigfrucht zur Lust heran;
Denn ach! mir mangelt Gegenliebe,
Die Eine nur gewähren kann!

 

 

 

 

 

 

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Gottfried August Bürger (31 december 1747 – 8 juni 1794)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster gravin Marie de Flavigny d'Agoult werd in 1805 geboren in Frankfurt Am Main. Zij werd ook bekend onder de naam Daniel Stern. Marie trad in 1827 in het huwelijk met de twintig jaar oudere kolonel Charles d'Agoult. Het huwelijk voldeed niet aan haar verwachtingen en nadat ze componist Franz Liszt ontmoette, besloot ze d'Agoult te verlaten.Uit de relatie met Franz List kwam een dochter voort, Cosima, die later in het huwelijk zou treden met componist Richard Wagner. Liszt maakte echter in 1839 een einde aan de relatie. Marie de Flavigny d'Agoult werd in de jaren veertig het stralende middelpunt van het socety-leven in Parijs. Zij publiceerde de roman "Nélida" en werd een vriendin van George Sand. D'Agoult leidde een salon die werd bezocht door de belangrijkste schrijvers, kunstenaars, muzikanten en filosofen van haar tijd.

 

Uit: Essai sur la liberté

 

Dans l'état de choses encore subsistant, malgré tous les progrès accomplis, rien n'est encore réglé ; tout demeure arbitraire, inconséquent ; tout est hasard. La destinée des femmes varie autant que peut varier le caprice d'un individu, contenu, il est vrai, par la douceur des mours, mais en dernier ressort maître absolu ; et le plus souvent l'homme, qui ne devrait avoir que des rapports d'égalité avec sa compagne, demeure dans des rapports de supériorité qui faussent les indications de la nature. La loi et les coutumes ne lui donnent, suivant le rang qu'il occupe dans la hiérarchie sociale, qu'une servante utile ou une esclave gracieuse ; il en résulte que ses devoirs envers elle participent plus de la paternité que de la fraternité ou conjugalité.

 

 

 

Marie-D-Agoult-1843
Marie d'Agoult (31 december 1805 – 5 maart 1876)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse (sciencefiction) schrijfster Connie Willis werd geboren in Denver (Colorado) op 31 december 1945. Na afgestudeerd te zijn in letteren aan de University of Northern Colorado startte ze haar schrijverscarrière in 1971 met het verhaal The Secret of Santa Titicaca in het tijdschrift World of Fantasy. Willis is een van de meest gelauwerde schrijvers in het genre. Ze heeft als enige de prestigieuze Hugo Awards en Nebula Awards gewonnen in alle verhaalcategorieën (novel, novella, novelette en short story). Niemand heeft haar nog geëvenaard in het aantal prijzen in één jaar: ze won er acht in 1993.

 

Uit: Miracle and Other Christmas Stories

 

„I love Christmas. All of it--decorating the tree and singing in the choir and baking cookies and wrapping presents. I even like the parts most people hate--shopping in crowded malls and reading Christmas newsletters and seeing relatives and standing in baggage check-in lines at the airport.

Okay, I lied. Nobody likes standing in baggage check-in lines. I love seeing people get off the plane, though, and holly and candles and eggnog and carols.

But most of all, I love Christmas stories and movies. Okay, I lied again. I don't love all Christmas stories and movies. It's a Wonderful Life, for instance. And Hans Christian Andersen's "The Fir Tree."

But I love Miracle on 34th Street and Christopher Morley's "The Christmas Tree That Didn't Get Trimmed" and Christina Rosetti's poem "Midwinter." My family watches The Sure Thing and A Christmas Story each year, and we read George V. Higgins's "The Snowsuit of Christmas Past" out loud every Christmas Eve, and eagerly look for new classics to add to our traditions.

There aren't a lot. This is because Christmas stories are much harder to write than they look, partly because the subject matter is fairly limited, and people have been writing them for nearly two thousand years, so they've just about rung all the changes possible on snowmen, Santas, and shepherds.

Stories have been told from the point of view of the fourth wise man (who got waylaid on the way to Bethlehem), the innkeeper, the innkeeper's wife, the donkey, and the star. There've been stories about department-store Santas, phony Santas, burned-out Santas, substitute Santas, reluctant Santas, and dieting Santas, to say nothing of Santa's wife, his elves, his reindeer, and Rudolph.

 

 

 

willis
Connie Willis (Denver, 31 december 1945)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 31 december 2006.

 

De Italiaanse dichter Giovanni Pascoli werd geboren op 31 december 1855 in San Mauro di Romagna.