21-04-14

Magdalena, lass dein Klagen (Julius Sturm)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen! 

 

 

 
Noli me tangere door Perino del Vaga, 1548, Prado, Madrid

 

 

Magdalena, lass dein Klagen

Magdalena, lass dein Klagen,
Denn gehoben ist der Stein;
In dem Grab begann’s zu tagen,
Christus ging zum Leben ein.

Der am Kreuz für uns gerungen
Schmerzensbleich und blutigrot,
Hat als Held für uns bezwungen
Siegreich Sünde, Höll‘ und Tod.

Und seit er als Fürst des Lebens
Leben an das Licht gebracht,
Schreckt auch uns das Grab vergebens
Mit dem Graun der ew’gen Nacht.
 
Denn ein Ostern wird noch kommen,
Das des Glaubens Kraft bewährt,
Wo die Heiligen und Frommen
Christus in sein Bild verklärt.

 

 

 
Julius Sturm (21 juli 1816 - 2 mei 1896)
Koestritz (Sturm werd geboren in Koestritz)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 21e april ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

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21-07-13

Julius Sturm

 

De Duitse dichter Julius Carl Reinhold Sturm werd geboren op geboren 21 juli 1816 in Koestritz. Sturm bezocht vanaf 1829 het Gymnasium Rutheneum in Gera, voordat hij in 1837 theologie begon te studeren aan de Universiteit van Jena. Vanaf 1841 begon hij als leraar te werken in Heilbronn. In 1844 werd hij benoemd als opvoeder en docent van kroonprins Heinrich XIV Reuss j. L. Omwille daarvan was hij gedeeltelijk verbonden aan het gymnasium in Meiningen. In 1844 gaf hij zijn eerste boek “Neue Märchen für die Jugend” uit, onder het pseudoniem Julius Stern. In 1851 werd hij predikant in Göschitz Schleiz en hij eindigde in 1857 als pastor in Koestritz. In 1885 werd hij ereburger van Koestritz. Ter gelegenheid van zijn pensionering ontving hij in hetzelfde jaar 1885 de titel Geheimer Kirchenrat. Sturm was een van de belangrijkste dichters van de late Romantiek. Hij schreef vele gedichten en proza ​werken en publiceerde ongeveer 30 boeken .

 

Am Abend

Der Blüthenbaum durchhaucht mit Duft
Die linde, weiche Abendluft,
Der ich die Brust erschlossen;
Mein Herz wie eine Knospe liegt
In Blüthenträume eingewiegt,
Von Blüthenduft umflossen.

Da blickt der Mond in's stille Thal
Und kaum hat sich sein milder Strahl
In meine Brust ergossen,
Als auch mein Herz, vom Traum erwacht,
In heiligstiller Mondscheinnacht
Als Blüthe sich erschlossen.

 

 

Lied

Die Quelle blinkt so klar und rein
Im Sonnenschein;
Doch tausendmal so hell und klar
Blinkt meiner Liebsten Augenpaar.

Ein frisch erblühtes Röslein steht
Im Gartenbeet;
Die Wange meiner Liebsten glüht
Noch schöner, als das Röslein blüht.

Die Sonne, die am Himmel rollt,
Spinnt klares Gold;
Doch was sie spinnt, ist nicht so klar,
Als meiner Liebsten goldnes Haar.

Im Busche schlägt die Nachtigall
Mit süßem Schall;
Doch tönt so süß ihr Flöten nicht,
Als wenn mein Lieb, ich liebe dich, spricht.

 

 
Julius Sturm (21 juli 1816 - 2 mei 1896)

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