27-03-16

Heinrich Mann, Shusaku Endo, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugresić

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit: Die Jugend des Königs Henri Quatre

“Am Anfang der Reise war alles wie zu Hause, die Sprache, die Gesichter, die Landschaft und das Essen. Henri und seine kleine Schwester Catherine unterhielten sich aus dem Fenster mit den Dorfkindern, die im Trab ein Stück mitliefen. Wegen der Wärme des Juli blieben die Wagen geschlossen. Mehrmals übernachtete man noch im eigenen Land, auch in Nérac, der zweiten Residenz; die ganze reformierte Bevölkerung versammelte sich dort am Abend, die Pastoren predigten, Psalmen wurden gesungen. Einige Zeit führte der Weg durch die Guyenne, früher Aquitania, deren Hauptstadt Bordeaux war, und als Vertreter des Königs von Frankreich galt hier Antoine von Bourbon, der Gatte Jeannes. Dann aber begann die Fremde.
   Länder eröffneten sich, von denen ein Kind der Pyrenäen nicht einmal im Traum jemals erfahren hatte. Wie die Leute gekleidet waren! Wie sie sich ausdrückten! Man verstand, aber konnte nicht antworten. Die Flüsse waren nicht mehr ausgetrocknet, wie sie im Sommer doch sein müßten. Kein Ölbaum mehr, sogar die kleinen Esel wurden selten. Am Abend blieb die Reisegesellschaft allein unter Unbekannten, und die Protestanten stellten Wachen vor die Türen, den Katholiken war hier nicht zu trauen. Gestern hatten die Pastoren versucht zu predigen, waren aber von der Überzahl der Feinde vertrieben aus dem kahlen Bethaus, das weit draußen vor der Stadt stand; auch die Königin von Navarra mit ihren Kindern war gezwungen worden, eilig zu flüchten. Um so größer war das Glück, an einem Ort eine Mehrheit von Glaubensgenossen zu finden. Dann wurde Jeanne empfangen wie die Abgesandte der Religion, sie war erwartet worden, ihr Ruf war ihr vorausgeeilt, alle wollten ihre Kinder sehen, sie mußte sie auf erhobenen Armen dem Volk zeigen. Die Pastoren predigten, Psalmen wurden gesungen, und ein festliches Gelage setzte ein.“

 

 
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

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19-03-16

Hans Mayer, Philip Roth, Mano Bouzamour, Kirsten Boie, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović

 

De Duitse literatuurwetenschapper, schrijver, criticus, jurist en socioloog Hans Mayer werd geboren op 19 maart 1907 in Keulen. Zie ook alle tags voor Hans Mayer op dit blog.

Uit: Du störst mich nicht (Über Thomas und Heinrich Mann: Briefwechsel 1900-1949)

„Thomas dagegen schreibt am 31. Juli, auch aus Kalifornien und nachKalifornien: „Wir haben große Personalnot, unsere Dunklen verlassen uns und neue sind teils unerschwinglich, teils unerträglich. Aber einmal werden wir ja wieder in Ordnung kommen und hoffen, dann Nelly und Dich recht bald einen Abend bei uns zu haben.“ Dieser Briefwechsel macht es Verehrern Thomas Manns nicht leicht.
Da ist noch mehr. Für den biographischen und auch literarischen Hintergrund des Frühwerks von Thomas Mann nämlich sind seine Briefe an Heinrich von einzigartiger Bedeutung.
Den ersten der erhaltenen Briefe schreibt der 25jährige Thomas Mann nach Abschluß von „Buddenbrooks“; das Manuskript liegt nun beim Verleger Samuel Fischer, aber noch hat der Autor über sein Werk „nichts Neues“ gehört; gleichzeitig gratuliert er ein bißchen säuerlich zur Verleger-Reklame für Heinrichs Roman „Im Schlaraf-fehlend“. Man lebt in einem Zeitalter der Migränen, ästhetischen Ressentimente und Nervenkrisrm, und der junge Thomas Mann, arg auf Modernität erpicht, läßt es sich gesagt sein. Leidenschaften werden .durchlitten‚ genossen und literarisch filtriert, was Schmerzhaftes nicht ausschließt.
Als .‚Buddenbrooks“ endlich angenommen ist, teilt der Verfasser dem älteren Bruder etwas ironisch mit: „Ich werde mich photographieren lassen, die Rechte in der Frackweste und die Linke auf die drei Bände gestützt; dann kann ich eigentlich getrost in die Grube fahren.“ Im selben Brief aber (13. Februar 1901} hieß es Vorher: „Depressionen wirklich arger Art mit vollkommen ernst gemeinten Selbstabschaffungsplänen haben mit einem unbeschreiblichen, reinen und unverhoftten Herzensglück gewechselt‚ mit Erlebnissen, die sich nicht erzählen lassen, und deren Andeutung natürlich wie Renommage wirkt.“ Es ist schwer, hier vom Bericht. über ein .,ernstes Leben“ zu sprechen.“

 

 
Hans Mayer (19 maart 1907 – 19 mei 2001)
Heinrich en Thomas Mann rond 1902

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27-03-15

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugre¨ić, Shusaku Endo, Alfred de Vigny

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit:Der Untertan

„Er bewegte sich zwischen ihnen wie ein launenhafter Pascha; drohte ihnen bald, es dem Vater zu melden, dass sie sich Bier holten, und bald ließ er kokett aus sich die Stunde herausschmeicheln, zu der Herr Heßling zurückkehren sollte. Sie waren auf der Hut vor dem Prinzipal: er kannte sie, er hatte selbst gearbeitet. Er war Büttenschöpfer gewesen in den alten Mühlen, wo jeder Bogen mit der Hand geformt ward; hatte dazwischen alle Kriege mitgemacht und nach dem letzten, als jeder Geld fand, eine Papiermaschine kaufen können. Ein Holländer und eine Schneidmaschine vervollständigten die Einrichtung. Er selbst zählte die Bogen nach. Die von den Lumpen abgetrennten Knöpfe durften ihm nicht entgehen. Sein kleiner Sohn ließ sich oft von den Frauen welche zustecken, dafür, dass er die nicht angab, die einige mitnahmen. Eines Tages aber hatte er so viele beisammen, dass ihm der Gedanke kam, sie beim Krämer gegen Bonbons umzutauschen. Es gelang - aber am Abend kniete Diederich, indes er den letzten Malzzucker zerlutschte, sich ins Bett und betete, angstgeschüttelt, zu dem schrecklichen lieben Gott, er möge das Verbrechen unentdeckt lassen. Er brachte es dennoch an den Tag. Dem Vater, der immer nur methodisch, Ehrenfestigkeit und Pflicht auf dem verwitterten Unteroffiziersgesicht, den Stock geführt hatte, zuckte diesmal die Hand, und in die eine Bürste seines silberigen Kaiserbartes lief, über die Runzeln hüpfend, eine Träne. »Mein Sohn hat gestohlen«, sagte er außer Atem, mit dumpfer Stimme, und sah sich das Kind an wie einen verdächtigen Eindringling. »Du betrügst und stiehlst. Du brauchst nur noch einen Menschen totzuschlagen.«
Frau Heßling wollte Diederich nötigen, vor dem Vater hinzufallen und ihn um Verzeihung zu bitten, weil der Vater seinetwegen geweint habe! Aber Diederichs Instinkt sagte ihm, dass dies den Vater nur noch mehr erbost haben würde. Mit der gefühlsseligen Art seiner Frau war Heßling durchaus nicht einverstanden. Sie verdarb das Kind fürs Leben. Übrigens ertappte er sie geradeso auf Lügen wie den Diedel. Kein Wunder, da sie Romane las! Am Sonnabendabend war nicht immer die Wochenarbeit getan, die ihr aufgegeben war. Sie klatschte, anstatt sich zu rühren, mit dem Mädchen… Und Heßling wusste noch nicht einmal, dass seine Frau auch naschte, gerade wie das Kind. Bei Tisch wagte sie sich nicht satt zu essen und schlich nachträglich an den Schrank. Hätte sie sich in die Werkstätte getraut, würde sie auch Knöpfe gestohlen haben.“

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Scene uit de film “Der Untertan” met o.a. Werner Peters en Paul Esser, 1951

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19-03-15

Philip Roth, Mano Bouzamour, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović, Hans Mayer

 

De Amerikaanse schrijver Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook alle tags voor Philip Roth op dit blog.

Uit: American Pastoral

“The elevation of Swede Levov into the household Apollo of the Weequahic Jews can best be explained, I think, by the war against the Germans and the Japanese and the fears that it fostered. With the Swede indomitable on the playing field, the meaningless surface of life provided a bizarre, delusionary kind of sustenance, the happy release into a Swedian innocence, for those who lived in dread of never seeing their sons or their brothers or their husbands again.
And how did this affect him—the glorification, the sanctification, of every hook shot he sank, every pass he leaped up and caught, every line drive he rifled for a double down the leftfield line? Is this what made him that staid and stone-faced boy? Or was the mature-seeming sobriety the outward manifestation of an arduous inward struggle to keep in check the narcissism that an entire community was ladling with love? The high school cheerleaders had a cheer for the Swede. Unlike the other cheers, meant to inspire the whole team or to galvanize the spectators, this was a rhythmic, foot-stomping tribute to the Swede alone, enthusiasm for his perfection undiluted and unabashed. The cheer rocked the gym at basketball games every time he took a rebound or scored a point, swept through our side of City Stadium at football games any time he gained a yard or intercepted a pass. Even at the sparsely attended home baseball games up at Irvington Park, where there was no cheerleading squad eagerly kneeling at the sidelines, you could hear it thinly chanted by the handful of Weequahic stalwarts in the wooden stands not only when the Swede came up to bat but when he made no more than a routine putout at first base.”

 

 
Philip Roth (Newark, 19 maart 1933)

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27-03-14

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo, Alfred de Vigny

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit: Professor Unrat

„Er nahm die Treppe in fünf Sätzen, riß die Klassentür auf, hastete zwischen den Bänken hindurch, schwang sich, in das Katheder gekrallt, auf die Stufe. Da blieb er bebend stehn und mußte Atem schöpfen. Die Sekundaner hatten sich zu seiner Begrüßung erhoben, und äußerster Lärm war jäh in ein Schweigen versunken, das förmlich betäubte. Sie sahen ihrem Ordinarius zu, wie einem gemeingefährlichen Vieh, das man leider nicht totschlagen durfte, und das augenblicklich sogar einen peinlichen Vorteil über sie gewonnen hatte. Unrats Brust arbeitete heftig; schließlich sagte er mit seiner begrabenen Stimme:
»Es ist mir da vorhin immer mal wieder ein Wort zugerufen worden, eine Bezeichnung – ein Name denn also: ich bin nicht gewillt, ihn mir bieten zu lassen. Ich werde diese Schmähung durch solche Menschen, als welche ich Sie kennen zu lernen leider Gelegenheit hatte, nie dulden, merken Sie sich das! Ich werde Sie fassen, wo immer ich es vermag. Ihre Verworfenheit, von Ertzum, nicht genug damit, daß sie mir Abscheu einflößt, soll sie an der Festigkeit eines Entschlusses wie Glas zerbrechen, den ich Ihnen hiermit verkünde. Noch heute werde ich von Ihrer Tat dem Herrn Direktor Anzeige erstatten, und was in meiner Macht steht, soll – traun fürwahr – geschehen, damit die Anstalt wenigstens von dem schlimmsten Abschaum der menschlichen Gesellschaft befreit werde!«
Darauf riß er sich den Mantel von den Schultern und zischte:
»Setzen!«
Die Klasse setzte sich, nur von Ertzum blieb stehn. Sein dicker, gelb punktierter Kopf war jetzt so feuerrot wie die Borsten oben darauf. Er wollte etwas sagen, setzte mehrmals an, gab es wieder auf. Schließlich stieß er heraus:
»Ich bin es nicht gewesen, Herr Professor!«
Mehrere Stimmen unterstützten ihn, opferfreudig und solidarisch:
»Er ist es nicht gewesen!«

 

 
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)
Professor Unrat werd verfilmd door Josef von Sternberg als „Der blaue Engel“, 1930

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19-03-14

Philip Roth, Lynne Sharon Schwartz, Lina Kostenko, Petar Preradović, Hans Mayer

 

De Amerikaanse schrijver Philip Roth werd geboren op 19 maart 1933 in Newark. Zie ook alle tags voor Philip Roth op dit blog.

Uit: Everyman

“Nancy told everyone, "I can begin by saying something to you about this cemetery, because I've discovered that my father's grandfather, my great-grandfather, is not only buried in the original few acres alongside my great-grandmother but was one of its founders in 1888. The association that first financed and erected the cemetery was composed of the burial societies of Jewish benevolent organizations and congregations scattered across Union and Essex counties. My great-grandfather owned and ran a boarding house in Elizabeth that catered especially to newly arrived immigrants, and he was concerned with their well-being as more than a mere landlord. That's why he was among the original members who purchased the open field that was here and who themselves graded and landscaped it, and why he served as the first cemetery chairman. He was relatively young then but in his full vigor, and it's his name alone that is signed to the document specifying that the cemetery was for `burying deceased members in accordance with Jewish law and ritual.' As is all too obvious, the maintenance of individual plots and of the fencing and the gates is no longer what it should be. Things have rotted and toppled over, the gates are rusted, the locks are gone, there's been vandalism. By now the place has become the butt end of the airport and what you're hearing from a few miles away is the steady din of the New Jersey Turnpike. Of course I thought first of the truly beautiful places where my father might be buried, the places where he and my mother used to swim together when they were young, and the places where he loved to swim at the shore.”

 

 
Philip Roth (Newark, 19 maart 1933)

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27-03-13

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

 

Uit: Die Jugend des Königs Henri Quatre

 

«Fein!» rief Henri. «Ich habe eine Frau, wie heißt sie?»
«Margot. Sie ist ein Kind wie du, sie konnte die Religion noch nicht hassen und verfolgen. Dennoch glaube ich nicht, daß du Marguerite von Valois heiraten wirst. Ihre Mutter, die Königin, ist eine zu böse Frau.»
Henri sah das Gesicht Jeannes sich verändern bei der Er­wähnung der Königin von Frankreich. Er erschrak, und seine Phantasie erhielt einen jähen Anstoß. Im Geist erblickte er eine furchtbar unmenschliche Fratze, eine Klaue, einen dicken Stock, und er fragte: «Ist sie eine Hexe? Kann sie zau­bern?»
«Am liebsten möchte sie es», bestätigte Jeanne. «Aber das ist noch nicht das Schlimmste.»
«Speit sie Feuer? Frißt sie Kinder?»
«Beides; aber es gelingt ihr nicht immer. Denn die Bosheit hat Gott zu unserem Glück mit der Dummheit bestraft. Mein Sohn, von diesem allem darfst du keinem Menschen auch nur ein Wort verraten. »
«Ich werde alles für mich behalten, meine liebe Mama, und ich werde mich hüten, damit ich nicht gefressen werde.» Er war im Augenblick ganz erfüllt von seinen Vorstellungen und glaubte daher nicht, daß er sie und die Worte seiner Mutter je werde verlieren können.
«Halte vor allem fest an dem wahren Glauben, den ich dich gelehrt habe!» sagte Jeanne innig und auch drohend; er er­schrak wieder und diesmal tiefer.
Dies war das erste, was Henri von seiner Mutter Jeanne d'Albret hörte über Katharina von Medici; und dann wurde wirklich gereist.
Voran fuhr ein großer alter Wagen aus Leder, er trug den Erzieher des Prinzen, mit Namen La Gaucherie, er trug zwei Pastoren und mehrere Lakaien. Dann folgten sechs bewaff­nete Reiter, lauter protestantische Edelleute, dann der mit ro­tem Samt ausgeschlagene Wagen der Königin, darin saß Jeanne mit ihren beiden Kindern und drei Damen. Den Be­schluß des Zuges machten wieder die berittenen Herren «von der Religion».

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Ets door Max Liebermann, 1928

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03-03-13

Manfred Flügge, Josef Winkler, Hans Verhagen, Kola Boof, Gudrun Pausewang, James Merrill, Clifton Snider

 

De Duitse schrijver Manfred Flügge werd geboren op 3 maart 1946 in Kolding, Denemarken. Zie ook alle tags voor Manfred Flügge op dit blog.

 

Uit: Heinrich Mann

 

“Herkunft, Erbe, Heimat ist das, was man hinter sich lassen muss. Das «Leben vor dem Leben», wie Heinrich Mann die Familiengeschichte nennt,hat nur die Bedeutung, die ihm der Einzelne zumisst. Es ist ein Fundus für die Phantasie und in diesem Sinne ein verwertbarer Familienschatz.

Das spitztürmige Lübeck war um 1870 eine reale Stadt und zugleich das Bild einer Stadt, ein lebendiger und produktiver Ort und zugleich das Monument einer siebenhundertjährigen Geschichte. Handel und Selbstverwaltung prägten die Stadt, Enge der Anlage und weltweite Beziehungen, auch Wohlstand und stolze Architektur. Durchreisende Geistesgrößen hinterließen respektvolle Äußerungen, aber als Quelle und Thema dichterischer Kreativität war die Stadt noch terra incognita.

Lübeck wurde im 12. Jahrhundert auf einer hügeligen Insel zwischen zwei Flussarmen angelegt. 1226 erhielt die Stadt die Reichsfreiheit, die bis in die Neuzeit verteidigt wurde. Die darauf gegründete Selbstverwaltung bestand auch nach 1866, als die Hansestadt dem Norddeutschen Bund, und nach 1871, als sie dem nunmehr geeinten Reich beitrat; gleichwohl überlagerten bald preußische Methoden die Traditionen der Stadtrepublik. Am Ende des 19. Jahrhunderts war Lübeck eine Mischung aus mittelalterlich-verwinkelter Enge, freiem Hansestolz, weltweiten Handelsverbindungen, republikanischer Selbstregierung und neuer Kasernierung.

 

 


Lübeck

 

 

Die Stadt schien dem Niedergang versprochen, als der Nord-Ostsee-Kanal eingeweiht wurde und die Zukunft in Form von Stahl und Eisen und Bismarcks Reich daherkam. Eine Stimmung der Wehmut berührte die Gäste, wenn auch nicht der Eindruck einer «toten Stadt» wie in Brügge.

Etwa 100 große Kaufmannsfamilien bestimmten das politische Leben. Die Presse bezog man lange aus Hamburg, ehe um 1850 zwei einheimische Zeitungen gegründet wurden, die Lübecker Zeitung und die volkstümliche Eisenbahn-Zeitung.In der Beckergrube befand sich das bescheidene Ebbe’sche Theater, ab 1858 umgebaut zum Casinotheater mit 800 Plätzen und von der Stadt subventioniert. Zudem gab es draußen vor der Stadt das Sommertheater Tivoli mit 1800 Plätzen. Das literarische Leben erblühte in der Stadt erst unter dem Einfluss des einheimischen Dichters Emanuel Geibel. An seinem Beispiel erfuhr die Lübecker Jugend, dass man mit Dichtung nationalen Ruhm und öffentliche Wirkung erzielen konnte. Mit Geibel waren Heinrich und Thomas Mann über die Familie ihrer Mutter weitläufig verwandt. Geibel starb 1884, aber die eine oder andere persönliche Begegnung mit ihm dürften die beiden Knaben erlebt haben.

 

 

Manfred Flügge (Kolding, 3 maart 1946)

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Heinz Knobloch, Alexandros Papadiamantis, Charles Sealsfield, William Godwin, Paul Guimard, Edmund Waller, Thomas Otway

 

De Duitse schrijver en feuilletonist Heinz Knobloch werd op 3 maart 1926 in Dresden geboren. Zie ook alle tags voor Heinz Knobloch op dit blog.

 

Uit: Geisterbahnhöfe

 

“Es konnte die stehengebliebene, anbefohlene Dekoration sein zum gerade noch vom Volk gestatteten 40. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik. So sah sie aus im Schaufenster und hätte vielleicht noch die Leser geärgert einen Monat später. Jetzt aber erfreute das Schaufenster.
Wegen dieser Darbietung bisher kaum beachtet. Nun aber stand da ein Kärtchen, gut sicht- und lesbar auf einem Glasträger in der Mitte und lautete schlicht »Alles umsonst«.
Es könnte als Kernwort stehen neben: »Wir sind das Volk«.
»Alles umsonst« galt auch für die geschlossenen und abgesperrten Bahnhöfe auf Ostberliner Gebiet. Alle Mühe war umsonst gewesen. Sie hatte nur viel gekostet. Nicht bloß Geld, wie wir wissen.
Wenn von Reisefreiheit die Rede war, oder dieser Gedanke jahrelang unausgesprochen in vielen Köpfen lebte, dann meinte man in Berlin zunächst das Nutzen sämtlicher Verkehrsmittel.

Kaufte man einen Stadtplan in der »Hauptstadt der DDR«, dann gab es neben der Hauptstadt eine Art Niemandsland, weiß gelassen, nein frei gelassen im feinsten Doppelsinne. Nur ein paar Bächlein waren eingezeichnet.
Und wer wußte von den Bahnlinien unter der volkseigenen Erde? Gelegentlich erschienen sie als westliches Fernsehbild zum Wundern.
Wer dabei war muß erzählen. ….

 

 

Heinz Knobloch (3 maart 1926 – 24 juli 2003)

Cover

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27-03-12

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

 

Uit: Der Untertan

 

„Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt. Ungern verließ er im Winter die warme Stube, im Sommer den engen Garten, der nach den Lumpen der Papierfabrik roch und über dessen Goldregen- und Fliederbäumen das hölzerne Fachwerk der alten Häuser stand. Wenn Diederich vom Märchenbuch, dem geliebten Märchenbuch, aufsah, erschrak er manchmal sehr. Neben ihm auf der Bank hatte ganz deutlich eine Kröte gesessen, halb so groß wie er selbst! Oder an der Mauer dort drüben stak bis zum Bauch in der Erde ein Gnom und schielte her!

Fürchterlicher als Gnom und Kröte war der Vater, und obendrein sollte man ihn lieben. Diederich liebte ihn. Wenn er genascht oder gelogen hatte, drückte er sich so lange schmatzend und scheu wedelnd am Schreibpult umher, bis Herr Heßling etwas merkte und den Stock von der Wand nahm. Jede nicht herausgekommene Untat mischte in Diederichs Ergebenheit und Vertrauen einen Zweifel. Als der Vater einmal mit seinem invaliden Bein die Treppe herunterfiel, klatschte der Sohn wie toll in die Hände worauf er weglief.

Kam er nach einer Abstrafung mit gedunsenem Gesicht und unter Geheul an der Werkstätte vorbei, dann lachten die Arbeiter. Sofort aber streckte Diederich nach ihnen die Zunge aus und stampfte.
Er war sich bewußt: "Ich habe Prügel bekommen, aber von meinem Papa. Ihr wäret froh, wenn ihr auch Prügel von ihm bekommen könntet. Aber dafür seid ihr viel zuwenig."

 

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Grafmonument in Berlijn

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27-03-11

Heinrich Mann, Golo Mann, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo

 

De Duitse schrijver Heinrich Mannwerd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008 en ook mijn blog van 27 maart 2009 en ook mijn blog van 27 maart 2010.

 

Uit: Professor Unrat

 

„Zu seiner Jubelfeier im Vorjahr hatte das Gymnasium ihm einen Fackelzug gebracht. Er war auf seinen Balkon getreten und hatte geredet. Während alle Köpfe, in den Nacken gelegt, zu ihm hinaufsahen, war plötzlich eine unschöne Quetschstimme losgegangen: »Da ist Unrat in der Luft!« Andere hatten wiederholt: »Unrat in der Luft! Unrat in der Luft!«
Der Professor dort oben fing an zu stottern, obwohl er den Zwischenfall vorausgesehn hatte, und sah dabei je­dem der Schreier in den geöffneten Mund. Die andern Herren standen in der Nähe; er fühlte, daß er wieder ein­mal »nichts beweisen« könne; aber er merkte sich alle Namen. Schon tags darauf gab der mit der gequetschten Stimme dadurch, daß er das Heimatdorf der Jungfrau von Orleans nicht kannte, dem Professor Gelegenheit zu der Versicherung, er werde ihm im Leben noch oftmals hinderlich sein. Richtig war dieser Kieselack zu Ostern nicht versetzt worden. Mit ihm blieben die meisten in der Klasse zurück von denen, die am Jubiläumsabend ge­schrien hatten, so auch von Ertzum. Lohmann hatte nicht geschrien und blieb dennoch sitzen. Dieser erleich­terte die Absicht Unrats durch seine Trägheit und jener durch seine Unbegabtheit. Nächsten Spätherbst nun, an einem Vormittag um elf, in der Pause vor dem Klassen­aufsatz über die »Jungfrau von Orleans«, geschah es, daß von Ertzum, der der Jungfrau immer noch nicht näherge­treten war und eine Katastrophe voraussah, in einem An­fall schwerfälliger Verzweiflung das Fenster aufriß und aufs Geratewohl mit wüster Stimme in den Nebel hinaus­brüllte: »Unrat!«
Es war ihm unbekannt, ob der Professor in der Nähe sei, und es war ihm gleichgültig. Der arme, breite Land­junker war nur von dem Bedürfnis fortgerissen worden, noch einen kurzen Augenblick seinen Organen freies Spiel zu gewähren, bevor er sich für zwei Stunden hinhocken mußte vor ein weißes Blatt, das leer war, und es mit Wor­ten bedecken aus seinem Kopf heraus, der auch leer war. Tatsächlich aber ging Unrat grade über den Hof. Als der Ruf aus dem Fenster ihn traf, machte er einen eckigen Sprung. Im Nebel droben unterschied er von Ertzums knorrigen Umriß. Kein Schüler hielt sich drunten auf, kei­nem konnte von Ertzum das Wort zugerufen haben. >Die­ses Mal<, dachte Unrat frohlockend, >hat er mich gemeint. Diesmal kann ich es ihm beweisen!< „

 

 

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

In 1906

 

 

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03-03-11

Manfred Flügge, Josef Winkler, Hans Verhagen, Kola Boof, Gudrun Pausewang, James Merrill, Clifton Snider

 

De Duitse schrijver Manfred Flügge werd geboren op 3 maart 1946 in Kolding, Denemarken. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009 en ook mijn blog van 3 maart 2010.

 

Uit: Heinrich Mann

 

„Der störrische Knabe wollte aber nicht die Aufführung irgendeines Stücks sehen: «Ich will Herrn Gewert sehn!», rief er laut in den Saal hinein. Als der Bube ihn endlich auf der Bühne entdeckt hatte, wurden seine nächtlichen Phantasien wieder wach, und er verstand, dass Herr Gewert zu einer anderen Sphäre gehörte: «Er war ein verwegener, dabei düsterer Mann. Abenteuer und Märchen hatten ihn begleitet.»

Das Kind steigerte sich in eine Wahnvorstellung hinein, provozierte Eklat und Hinauswurf: Mine sollte ihn nach Hause bringen, doch unterwegs warf sich der unbändige Junge mit dem Sonntagsanzug in den Straßendreck, eine wahre Explosion der Affekte. Mine und das Kind gingen ziellos die Straßen auf und ab, bis sie schließlich zum Blumenladen von Gewerts Mutter fanden und dort anklopften. Sie entdeckten Herrn Gewert beim Abendessen. «Er saß und aß.» Aber dieses Sitzen und Essen entzauberte ihn, hob ihn aus der Sphäre von Abenteuer und Märchen heraus. «Der Anblick des ruhig essenden Herrn Gewert ernüchterte mich und erfüllte mich mit Trauer.» Fortan interessierte ihn Herr Gewert nicht mehr, auf Nachfragen der Eltern stellte er sich stumm und dumm. In der eindringlichen Schilderung des Missverständnisses, das eine widersinnige Poesie beinhaltet und zum Skandal führt, ist Heinrich Mann bei sich selbst. Es ist diese Märchensphäre, aus der seine ursprüngliche Inspiration hervorging, zu der immer schon der Wunsch nach der Verwandlung des Lebens gehörte, nach dem Übergreifen des Wunderbaren auf die eigene Erfahrung. Dieser Wunsch bestimmte seine Lebenswahl.

Als er 23 war, ein erstes Romanmanuskript beendet und auch zwei Wochen in Paris verbracht hatte, schrieb er während eines Aufenthalts in Florenz einen kurzen Text, teils in deutscher, teils in französischer Sprache, den er «Mein Plan» nannte. Darin imaginierte er ein apartes, elegantes, leicht theatralisches Leben in der großen Welt, stilvoll und selbstbewusst, beobachtend und genießend. Absolut modern wollte er sein und ein bisschen dekadent. Und: «Natürlich müsste Paris der Schauplatz sein.»

 

 

 

Manfred Flügge (Kolding, 3 maart 1946)

Boekomslag

 

 

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27-03-10

Heinrich Mann, Golo Mann, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo


De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008 en ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Die Vollendung des Königs Henri Quatre

 

Der König hat gesiegt. Das eine Mal hat er den Feind zurückgeworfen und gedemütigt. Er hat die Über­macht weder vernichtet noch entscheidend aufgehalten. Nach wie vor ist sein Königreich in Lebensgefahr, gehört auch noch gar nicht ihm. Es gehört bis jetzt der «Liga», da die Zuchtlosigkeit der vorhandenen Menschen, ihr Widerstand gegen die Ordnung und Vernunft seit den Jahrzehnten der inneren Kämpfe schon bis zum Wahnsinn gediehen sind. Oder, noch schlimmer als der offene Wahnsinn, die platte Gewöhnung an den vernunft- und zuchtlosen Zustand hat die Menschen ergriffen, die traurige Ergebung in ihre Schande hat sich bei ihnen festgesetzt. Der einmalige Sieg des Königs kann das keineswegs ändern. Ein vereiteltes vereinzeltes Ge­lingen - wieviel ist daran Zufall und wieviel ist Bestimmung? Es überzeugt noch keine Mehrheit von ihrem Unrecht. Wie denn? Dieser Protestant aus dem Süden wäre kein Räuber­hauptmann, er wäre der wahrhaftige König! Was müßten dann alle großen Führer der Liga sein: sie, von denen jeder eine Provinz beherrscht oder einen Gau leitet, und zwar mit wirklicher Gegenwart und voller Gewalt. Der König gebietet beinahe nur dort, wo sein Heer steht. Der König hat für sich den Gedanken des Königreiches: soviel erkennen manche, und nicht ohne Unruhe oder Wehmut. Ein Gedanke ist weni­ger als die wirkliche Gewalt, und ist auch mehr. Das Königreich, das ist mehr als ein Raum und Gebiet, es ist dasselbe wie die Freiheit und ist eins mit dem Recht.
Wenn die ewige Gerechtigkeit auf uns herabblickt, muß sie sehen, daß wir furchtbar erniedrigt, und schlimmer noch, daß wir ein Moder und getünchtes Grab sind. Wir haben uns um der täglichen Notdurft willen den ärgsten Verrätern unter­worfen und sollen durch sie an die Weltmacht Spanien kom­men. Aus bloßer Menschenfurcht dulden wir im Lande die Knechtschaft, geistige Verwahrlosung und verzichten auf das erhabenste Gut, die Gewissensfreiheit. Wir armen Edelleute, die in den Heeren der Liga dienen oder Staatsstellen beklei­den, und wir ehrbaren Leute, die ihr Waren liefern, und wir niederes Volk, das mitmacht: wir sind nicht immer dumm und manchmal nicht ehrlos.“

 

 

 

 

HeinrichThomas
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Heinrich en Thomas Mann in 1931 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en historicus Golo Mann werd geboren in München op 27 maart 1909. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Deutschland in Flammen

 

„Von den Besprechungen der alliierten Staatsmänner erwarteten die Nazis ein Friedensangebot, verlockende Versprechungen für das deutsche Volk, wenn es sich nur von seinen Führern trennen wollte. Diese Versprechungen, dieser "Wilson-Schwindel", wie Goebbels es vorsorglich nannte, blieb aus. Warum blieb er aus? Wir wollen die einfache Antwort geben: Die Alliierten machen keine falschen Versprechungen. Echte verlockende Versprechungen aber oder gleißende Friedensangebote können sie dem deutschen Volke jetzt nicht machen, dazu ist die Lage viel zu sehr verdorben und vergiftet.

Am Ende des Ersten Weltkrieges war es ganz anders. Es war damals dem amerikanischen Präsidenten Wilson sehr ernst mit seinen Plänen für einen Frieden, der es allen Parteien ungefähr recht machte. Er konnte sein Ideal nicht vollständig verwirklichen, aber doch zu einem sehr wesentlichen Teil. Durch den Frieden von Versailles hat das deutsche Volk kein deutsches Land verloren. Wozu hier lange in die Einzelheiten gehen? Wenn ein Volk einen Krieg verliert wie den Ersten Weltkrieg und zunächst ganz ohnmächtig dazustehen scheint und dann nach nur zwanzig Jahren schon wieder einen neuen Weltkrieg anfangen kann, und zwar mit der stärksten, am besten ausgerüsteten Armee auf der Welt - solch ein Volk kann doch wohl durch den Frieden von Versailles gar so viel nicht verloren haben...?“

 

 

 

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Golo Mann (27 maart 1909 - 7 april 1994) 

 

 

 

 

De Ierse schrijver Patrick Joseph McCabe werd geboren op 27 maart 1955 in Clones, Monaghan. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008 en ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Mondo Desperado

 

It's hard to figure out how in a small town like this a mature woman of twenty-eight years could get herself mixed up with a bunch of deadbeat swingers, but that is exactly what happened to Cora Bunyan and I should know because she was my wife. It is now exactly a year since the nightmare began, when my good friend Walter Skelly first voiced his suspicions, taking me by the arm as we left Louie's Bar and Grill on our way back from lunch to the office of Barntrosna Insurance.

'Larry,' he said, 'look here. I don't want to alarm you but there's something I think you should know . . . it's women-Cora. They have needs, you know what I'm saying. You gotta pay them a little attention, that's all.'

When Walter had finished his story, I could just about stand up. I looked at him and barked: 'I can't believe you'd say such a thing! You-of all people, Walter! Why you oughta be ashamed of yourself!' He tried his best to apologize, but I had already turned away for I wanted to hear no more. 'Get your hands off me!' I snapped, and I completed my journey back to the office alone.

But all that afternoon, I couldn't get his words out of my mind. By three-thirty I could stand it no longer. I strode out of my office and stood in his doorway clutching a bottle of ink. 'Walter!' I snapped, and just as he raised his head, I shot the contents of it directly into his face. Before he had time to respond, I was already gone. I knew now why Skelly had tried to poison my mind against Cora. Sure I did-because he'd had his eye on her like every other man in this two-bit backwater. I swore to myself thatif he ever came near her I would kill him stone dead. With a .357 Magnum I'd put a hole in his head big enough to sleep in. 'You hear that, Skelly!' I snarled at the mirror in the rest room.”

 

 

 

 

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Patrick McCabe (Clones, 27 maart 1955)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Bob den Uyl werd geboren in Rotterdam op 27 maart 1930. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Schrijven is een tekort

 

‘Ik ben eens aan een dagboek begonnen. Dat dagboek wilde ik zo eerlijk mogelijk houden. Niemand zou het ooit mogen lezen. Na een paar weken lag er een behoorlijke stapel papier op mijn bureau, een vijftig volgetikte vellen. Ik keek ernaar en dacht: op een goeie dag zullen een paar mensen het lezen, en misschien wordt het nog wel eens uitgegeven; je schrijft voor anderen, of je wilt of niet, en dat is niet de bedoeling. Weg ermee. Die dag heb ik tien vel weggegooid. De volgende dag nog eens tien vel. Na een paar dagen waren die vijftig vel in de vuilnisbak verdwenen. Toen kwam de volgende fase: ik schreef bijvoorbeeld 's morgens een stukje en ik gooide het 's middags weg. Eerlijk, niet? Na een paar weken dacht ik: waar ben je eigenlijk mee bezig? Als je het toch weggooit, waarom schrijf je het dan? Zo is er aan mijn dagboek een einde gekomen.’

 ‘Als ik schrijf denk ik, onbewust of bewust, aan mijn lezers. Ik wil gelezen worden.

Stel, zeggen de mensen dan, stel dat je op een onbewoond eiland terechtkomt. Welnu, stel... Ik zou schrijven, vanzelfsprekend. Vlak voor mijn dood zou ik de manuscripten in een kistje begraven. Op het graf zou ik een groot bord plaatsen met een dikke pijl recht naar beneden. Daar ligt het. Ik zou sterven in de hoop dat ooit iemand dat kistje opgraaft. Niet uit ijdelheid. Nee, alleen om te laten zien dat ik bestaan heb.’

 

 

 

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Bob den Uyl (27 maart 1930 - 14 februari 1992)

 

 

 

 

De Kroatische schrijfster Dubravka Ugrešić werd geboren op 27 maart 1949 in Kutina in Joegoslavië. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Ministerie van pijn (Vertaald door Roel Schuyt)

 

“Daar zat ik, in een kamer met kale muren. Het rook er naar kalk en stof. Het was een passende setting waar ik zat, in een kamer die aan niemand toebehoorde, met een lowlife-visum in mijn hand geklemd. Ik was omringd door bagage die ik niet op het station in een kluisje had kunnen opbergen om dan de sleutel weg te gooien. Mocht iemand van de afdeling gevonden voorwerpen mij om een beschrijving vragen van wat er allemaal bij die bagage zat, dan had ik dat nauwelijks gekund. Het was onvertaalbaar. Daar zat ik in een kale kamer, met een beroep dat geen `vreemde talen spreekt', met achter me een uiteengevallen land en met een moedertaal die zich als de gevorkte tong van een of ander slangachtig monster in drie moedertalen had vertakt. Daar zat ik met een naamloos schuldgevoel waarvan ik de reden niet meer wist, met een naamloze pijn waarvan ik de oorzaak was vergeten...”

 

 

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Dubravka Ugrešić (Kutina, 27 maart 1949)

 

 

 

 

De Japanse schrijver Shusaku Endo werd geboren in Tokio op 27 maart 1923. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Five by Endo : Stories (Vertaald door Van C. Gessel)

 

„As he sat on the bus for Unzen, he drank a bottle of milk and gazed blankly at the rain-swept sea. The frosty waves washed languidly against the shore just beneath the coastal highway.

    The bus had not yet left the station. The scheduled hour of departure had long since passed, but a connecting bus from Nagasaki still had not arrived, and their driver was chatting idly with the woman conductor and displaying no inclination to switch on the engine. Even so the tolerant passengers uttered no word of complaint, but merely pressed their faces against the window glass. A group of bathers from the hot springs walked by, dressed in large, thickly-padded kimonos. They shielded themselves from the rain with umbrellas borrowed from their inn. The counters of the gift shops were lined with all sorts of decorative shells and souvenir bean-jellies from the local hot springs, but there were no customers around to buy their wares.

    `This place reminds me of Atagawa in Izu,' Suguro grumbled to himself as he snapped the cardboard top back onto the milk bottle. `What a disgusting landscape.'

    He had to chuckle a bit at himself for coming all the way to this humdrum spot at the western edge of Kyushu. In Tokyo he had not had the slightest notion that this village of Obama, home of many of the Christian martyrs and some of the participants in the Shimabara Rebellion, would be so commonplace a town.

    From his studies of the Christian era in Japan, Suguro knew that around 1630 many of the faithful had made the climb from Obama towards Unzen, which a Jesuit of the day had called `one of the tallest mountains in Japan'. The Valley of Hell high up on Unzen was an ideal place for torturing Christians. According to the records, after 1629, when the Nagasaki Magistrate Takenaka Shigetsugu hit upon the idea of abusing the Christians in this hot spring inferno, sixty or seventy prisoners a day were roped together and herded from Obama to the top of this mountain.

    Now tourists strolled the streets of the village, and popular songs blared out from loudspeakers. Nothing remained to remind one of that sanguinary history. But precisely three centuries before the present month of January, on a day of misty rain, the man whose footsteps Suguro now hoped to retrace had undoubtedly climbed up this mountain from Obama.“

   

 

 

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Shusaku Endo (27 maart 1923 – 29 september 1996)


Zie voor nog meer schrijvers van de 27e maart ook
mijn vorige twee blogs van vandaag.

03-03-10

Manfred Flügge, Josef Winkler, Hans Verhagen, Kola Boof, Gudrun Pausewang, James Merrill, Clifton Snider


De Duitse schrijver Manfred Flügge werd geboren op 3 maart 1946 in Kolding, Denemarken. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Heinrich Mann

 

„Als er 13 war, ließen ihn die Eltern von Lübeck mit dem Dampfschiff Newa nach Sankt Petersburg reisen. Dort lebte ein Onkel, dessen Firma ihr 25-jähriges Jubiläum feierte. Wahrscheinlich wollte Senator Mann seinem Heinrich die guten Seiten des Kaufmannsberufs zeigen, ihn auf eine Lehrzeit im Ausland vorbereiten; doch Heinrich lernte vor allem die Lust am Reisen. Sein Tagebuch von den zwei Wochen in Sankt Petersburg ist der erste erhaltene Text von ihm. Heinrich war ein aufmerksamer

Tourist, ihn reizten die Zeugnisse aus dem Leben der Zaren, aber auch die Bilder in der Eremitage. Eine Ansichtskarte von der Isaakskirche hat er sein Leben lang aufbewahrt. Ein Jahr später, 1885, nahm er das Tagebuch wieder vor und verbesserte einige Passagen stilistisch. Der literarische Ehrgeiz war erwacht.

Die Ferne reizte ihn, regte ihn an. Und seine eigene Stadt? In einem Brief vom Mai 1889 schrieb der 18-Jährige «Phantasieen über meine Vaterstadt L.»: «Ich kann es zur Ehre meiner Vaterstadt sagen – dieselbe riecht wahrhaft wohlhabend, stinkt sozusagen behäbig.» Fremde nähmen «mehr oder weniger beleidigenden Unwohlgeruch» wahr, es sei aber kein «gewöhnlicher Gestank», sondern «ein Millionengestank». Zwar gäbe es ein Theater, das verdächtig nah an der Börse liege, doch die Männer interessierten sich nur für die Schauspielerinnen. Für so etwas Abgestandenes und Unpraktisches wie Poesie und Literatur hätten die Bürger keine Zeit.

Börse oder Theater, Geschäft oder Literatur, das schien hier die Wahl zu sein. Jahrzehnte später, als etablierter Autor schon, hat er eine Kinderphantasie festgehalten, die sich um diesen Gegensatz drehte, ein wahres Drama der Einbildungskraft.

«Herr Gewert war ein schöner Mann, schwarzhaarig und bleich.» Trotz jugendlicher Gestalt war er leicht füllig, und er benahm sich anders als die Herren der Gesellschaft. «Er war der Sohn der Blumenfrau und er spielte im Stadttheater mit.» Das Stadttheater konnte der Junge aus der Ecke seines Fensters erkennen, es fiel auf, denn es war größer als die anderen Häuser. Aber welche Dinge geschahen dort zu später Stunde, wenn die Kinder schliefen? Mine, das Kindermädchen vom Lande, konnte es ihm nicht recht erklären. Das Rätsel beschäftigte seine Einbildung, erzeugte düstere nächtliche Visionen. Gegen die gesteigerte Spannung und große Erregung half nur ein Theaterbesuch mit den Eltern.“

 

 

 

 

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Manfred Flügge (Kolding, 3 maart 1946)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver Josef Winkler werd geboren op 3 maart 1953 in Kamering, Kärnten. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2008  en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Natura Morta

 

"Signori, buon giorno!" rief Piccoletto, "un chilo di salmone originale, soltanto dieci mila Lire!" und knabberte an seinen nach Schleim und Fischblut riechenden Fingernägeln. Der Junge, der grüne, kniehohe Fischerstiefel und ein weisses Leibchen trug, auf dem die Rolling Stones abgebildet waren, fasste einen mehreren Kilo schweren Lachs unter den weinroten Kiemen und legte ihn auf eine alte Waage. Sein nackter rechter Oberschenkel war mit rostbrauner Fischgalle beschmiert. Mit offenem Mund, angestrengt die Zungenspitze zwischen den Lippen herausstreckend, schnitt er dem Fisch mit einem kleinen, scharfen, leicht gekrümmten Messer den Bauch auf, zog mit geschickten Handbewegungen die Eingeweide heraus und wickelte den Fisch in weisses Fettpapier mit Wasserzeichen. Aus einem Eimer schüttete er Wasser über den Holzblock und schwemmte die Eingeweidereste auf den Boden. Piccoletto erzählte in römischen Dialekt, dass er an seinem gestrigen freien Tag mit seiner Vespa ans Meer nach Lapislazoli gefahren sei und eine schwarzgekleidete Nonne am Meeresufer gesehen habe, die nackte mongoloide Kinder betreute. Ein mongoloides Kind fasste eine Barbiepuppe am blonden Schopf und ging damit in die Fluten hinein. Eine gehbehinderte Frau, die ganz dünne Beine, aber einen mächtigen Oberkörper hatte, kroch auf Knien aus dem Meer heraus, auf ihr am heissen Strand ausgebreitetes Badetuch zu. Ihre Brüste berührten den Schaum der Meereswellen und die weissen, heissen Sandkörner.“

 

 

 

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Josef Winkler (Kamering,  3 maart 1953)

 

 

 

 

De Nederlandse dichter en journalist Hans Verhagen werd geboren in Vlissingen op 3 maart 1939. Zie ook mijn blog van 3 maart 2008 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

Het was een grauwe

 

Het was een grauwe en een gure,
een dag waarop ik sterfelijk
moet zijn geweest als nooit tevoren,
maar ik had geen last van de gedachte
aan de dood - en een gedachte,
dat was alles wat het was, de dood.

Ik herinner me nog goed hoeveel beter
ik me voelde opgewassen
tegen de verliederlijking
die zeker in een zanger of een dichter
aan een half woord al genoeg heeft;
het bederf dat ons in stand houdt

Je wordt gauw te oud geacht
om volwassen te worden,
nu de geest al generaties plaatsmaakt
voor zoveel gezond verstand,
dat een mens, een wonder zijns ondanks,
van de no-nonsense aan het malen slaat.

 

 

 

 

Dat niemand weet

 

Dat niemand weet waar of we ons bevinden
en waarom we hier gekomen zijn
wordt angstvallig stilgezwegen voor de kinderen
Die verklappen niets van ons geheim

Er is een plek waar iemand zich ter aarde moet werpen
voor één glas oorsponkelijk water
en een kop vol stof is alles wat hem wacht
Treurclowns murmeren 'dat hij eerst moet leren
door één deur te kunnen met de zwaartekracht'

Maar stofkop lacht en neemt de glans aan van een Alpentop
Elke korrel aarde veert springlevend op waar hij zal passeren
Heldendom als dit kán niet eens worden vernederd
Er is een wolk die over heel dewereld regent

 

 

 

 

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Hans Verhagen (Vlissingen, 3 maart 1939)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Kola Boof werd (naar eigen zeggen) geboren als Naima Bint Harith op 3 maart 1972 in Omdurman, Soedan. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

 

Fly Away Sleeping

I Will Kill God

 

before I see my Black Babies dead.
Black men and White men
and those toxic White bitches
who called me sister,
do not understand.

 

They are God.

 

I would be happy to slit their throats--to
crush their evil heads in the toilet.
To place my babies on my pretty
brown back
And sail into the sunset.

 

I would be like a goddess.
I would be nappy and smiling.
I would be tall and dark as charcoal.
I would be singing.
I would be free.

Free at last.

 

To make up my own prayers.

 

 

 

 

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Kola Boof (Omdurman, 3 maart 1972)

 

 

 

 


De Duitse schrijfster Gudrun Pausewang werd geboren op 3 maart 1928 in Wichstadt. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Die Wolke

 

„Nach und nach verlor sie zwei der drei Kinder im Gewühl. Sie schrie verzweifelt ihre Namen und versuchte sie zu suchen. Doch es war vergebens. Kurze Zeit später drückte die Menschenmenge von außen das Tor auf. Die Heubler’s kamen auf sie zugestürzt und konnten nicht fassen, dass sie zwei ihrer Kinder verloren hatte. Frau Heubier schrie sie schrill an und Janna-Berta drückte ihr das kleinste

Kind in die Hände und lief weg. Sie lief und lief. Ihr Ziel war das Rapsfeld in dem Uli lag. Und nun begann es auch noch zu regnen. Das Gewitter kam von Süden.

Der verseuchte Regen prasselte auf sie nieder und es war ihr egal, sie lief immer langsamer weiter. Nun schlenderte sie nur noch auf dem Pannenstreifen der Autobahn dahin. Ein VW-Bus hielt neben ihr an. Die Insassen des Busses überredeten sie mitzukommen. Janna-Berta schlief im Bus gleich ein. Als sie wieder aufwachte waren sie in Herleshausen an der Grenze zur DDR. Die Leute im VW-Bus wollten über die Grenze in die DDR. Doch man ließ niemanden durch. Janna-Berta bedankte sich und lief von der Autobahn in das Dorf. Dort bettelte sie um Wasser. Doch sie bekam keines, da sie schon verseucht war. Sie trottete aus dem Dorf und musste sich mehrmals übergeben. Anschließend ließ sie sich einfach fallen, weinte hemmungslos und schlief ein.“

 

 

 

 

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Gudrun Pausewang (Wichstadt, 3 maart 1928)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter James Merrill werd geboren op 3 maart 1926 in New York. Zie ook mijn blog van 3 maart 2007 en ook mijn blog van 3 maart 2008 en ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

 

 

Scenes of Childhood

    for Claude Fredericks

 

My mother’s lamp once out,

I press a different switch:   

A field within the dim   

White screen ignites,   

vibrating to the rapt   

Mechanical racket   

Of a real noon field’s   

Crickets and gnats.

 

And to its candid heart   

I move with heart ajar,   

With eyes that smart less   

From pollen or heat

Than from the buried day   

Now rising like a moon,   

Shining, unwinding   

Its taut white sheet.

 

Two or three bugs that lit   

Earlier upon the blank   

Sheen, all peaceable   

Insensibility, drowse   

As she and I cannot   

Under the risen flood   

Of thirty years ago

A tree, a house

 

We had then, a late sun,

A door from which the primal

Figures jerky and blurred

As lightning bugs

From lanterns issue, next

To be taken for stars,

For fates. With knowing smiles   

And beaded shrugs

 

My mother and two aunts

Loom on the screen. Their plucked   

Brows pucker, their arms encircle   

One another.

Their ashen lips move.

From the love seat’s gloom

A quiet chuckle escapes

My white-haired mother

 

To see in that final light   

A man’s shadow mount   

Her dress. And now she is   

Advancing, sister-

less, but followed by   

A fair child, or fury—

Myself at four, in tears.   

I raise my fist,

 

Strike, she kneels down. The man’s   

Shadow afflicts us both.

Her voice behind me says

It might go slower.

I work dials, the film jams.

Our headstrong old projector   

Glares at the scene which promptly   

Catches fire.

 

Puzzled, we watch ourselves   

Turn red and black, gone up

In a puff of smoke now coiling   

Down fierce beams.

I switch them off. A silence.   

Your father, she remarks,   

Took those pictures; later   

Says pleasant dreams,

 

Rises and goes. Alone

I gradually fade and cool.   

Night scatters me with green

Rustlings, thin cries.

Out there between the pines   

Have begun shining deeds,   

Some low, inconstant (these   

Would be fireflies),

 

Others as in high wind

Aflicker, staying lit.

There are nights we seem to ride   

With cross and crown

Forth under them, through fumes,   

Coils, the whole rattling epic—

Only to leap clear-eyed

From eiderdown,

 

Asleep to what we’d seen.   

Father already fading—

Who focused your life long   

Through little frames,

Whose microscope, now deep   

In purple velvet, first

Showed me the skulls of flies,   

The fur, the flames

 

Etching the jaws—father:

Shrunken to our true size   

Each morning, back of us,   

Fields wail and shimmer.   

To go out is to fall

Under fresh spells, cool web   

And stinging song new-hatched   

Each day, all summer.

 

A minute galaxy

About my head will easily

Needle me back. The day’s   

Inaugural Damn

Spoken, I start to run,

Inane, like them, but breathing

In and out the sun   

And air I am.

 

The son and heir! In the dark   

It makes me catch my breath   

And hear, from upstairs, hers—

That faintest hiss

And slither, as of life

Escaping into space,

Having led its characters

To the abyss

 

Of night. Immensely still

The heavens glisten. One broad   

Path of vague stars is floating   

Off, a shed skin

Of all whose fine cold eyes

First told us, locked in ours:

You are the heroes without name   

Or origin.

 

 

 

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James Merrill (3 maart 1926 – 6 februari 1995)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en criticus Clifton Mark Snider werd geboren op 3 maart 1947 in Duluth, Minnesota. Zie ook mijn blog van 3 maart 2009.

 

Uit: Bare Roots

 

After dinner he felt so content and renewed he decided to read over in his Bible the story of Zacchæus. He wanted to visualize him as a man, for the more he thought about the story, the more he visualized him as a monkey, up in the tree above the crowd. The image persisted, despite his fervent efforts to expel it from his brain.

And this was no ordinary monkey such as one would find in a zoo: this was an organ grinder's monkey Justin saw in his brain. An organ grinder's monkey who had escaped from his master and climbed up to see the crowd he himself had attracted. Everyone was looking for him, but no one thought to look up in the tree, the most natural place for a monkey to be.

Thinking of the little monkey in the tree made Justin smile. Then the guilt took over, and he opened his red leather-covered Bible to the story and read it through. Justin was thus able to imagine a little humpbacked man staring down at the crowd, hoping to catch sight of Jesus.

His sense of propriety and holiness restored, Justin thumbed through the pages, looking at the glossy color illustrations. He stopped at the one depicting Mary of Bethany anointing Jesus's feet with her long, dark, sensuous hair. Only a portion of Christ's face was visible, but Mary's face was fully visible, looking up at Jesus. And her face was beautiful, as was her hair. The longer Justin stared, the more difficult it was to turn the page. His holy sense was jeopardized by a different sensation, one with which he was too familiar. It was, indeed, the cause of his guilt, his sin. He was aroused by the picture.“

 

 

 

 

Snider
Clifton Snider (Duluth,
3 maart 1947)

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 3e maart ook mijn vorige blog van vandaag.