11-10-17

Daniel Falb, Conrad Ferdinand Meyer, Christoph Peters, Han Resink, Gertrud von Le Fort, François Mauriac, Pierre Jean Jouve, Boris Pilnjak, Hans Schiebelhuth

 

De Duitse dichter en schrijver Daniel Falb werd geboren op 11 oktober 1977 in Kassel. Zie ook alle tags voor Daniel Falb op dit blog.

 

die menschen von einst liebten den tanz

die menschen von einst liebten den tanz, sie scheinen bei den griechen gewöhnlich

gewesen zu seyn,

aus den augen von α fliegt eine sternschnuppe in die iris von ω.

die zärtlichste hand an der taille,

da sie sich drehen, und ω legt den kopf für eine sekunde auf die schulter von α,

ohne sich

mit ihm überhaupt im selben saal zu bewegen. die ballsäle sind sogar in

anderen, fernen ländern.

α ist ein schuppen, und ω, mit grob gezimmerter, gegenüber der zarge verschobener

tür,

in den ein voll ausgewachsener mensch eintritt, dessen hand,

mit ausgestrecktem zeige-

oder mittelfinger, durch eine aussparung im flachdach sichtbar wird, wenn ein mensch

sich meldet.

so steht man vor α entweder an, oder ω fährt über eine wartende schlange.

β gibt γ zwei äpfel,

γ gibt β seine später auszulösende tätigkeitsbereitschaft 2δ. α gibt β die sternschnuppe,

β gibt α 1δ, ω gibt β die zärtlichste

hand, zum abspritzen, β gibt ω 1δ. γ nennt sich

hier zentrale notenbank,

und ε

die produktion von transportern durch β, welche die strecken zurücklegen, sogar zwischen

anderen, fernen ländern.

COÖPERATION est KOÖRDINATION

 

 
Daniel Falb (Kassel, 11 oktober 1977)
Op de Lyrikmarkt in Berlijn 2016

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11-10-15

Christoph Peters, Boris Pilnjak, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

 

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook alle tags voor Christoph Peters op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

Uit: Der Arm des Kraken

„Um kurz vor neun am Dienstagmorgen betrat Paul Karstensen deutlich nach seinem kläffenden Cockerspaniel Heinzi die vom Sommer verdorrte Wiese im Zentrum des Erich-Miihsam-Parks, wo bereits Hedda Kern, Vinzi Volk und Beppe Aaron beieinanderstanden, jeder einen Pappbecher Kaffee in der einen, Beppe und Hedda dazu eine selbstgedrehte Zigarette in der anderen Hand. Wenige Schritte entfernt warf Kurt Seemann mit stumpfsinniger Unermüdlichkeit allen Hunden, die kamen, Bälle, weil er um diese Zeit nur ungern mit Menschen sprach. Die Luft war feuchtwarm, es regnete nicht. Die Wettervorhersagen auf den Mobiltelefonen meldeten eine Niederschlagswahrscheinlichkeit zwischen sechzig und siebzig Prozent, je nach Anbieter. So oder so änderte es wenig, denn die Hunde hatten ihre Verdauungsrhythmen und brauchten Auslauf, sonst wurden sie krank. Allerdings stellten auch Qualitätsfutter und Bewegung keine Garantie für gesunde Tiere dar. Während er sich ebenfalls eine Zigarette drehte, sagte Paul Karstensen, Heinzi leide wieder unter entzündeten Analdriisen, und die einzig wirksame Methode, sie zu behandeln, sei manuelle Therapie, deshalb müsse er nach dem Spaziergang zum Tierarzt.
Was heißt manuelle Therapie«, wollte Beppe wissen.
Er drückt sie ihm aus.«Verstehe.«
Jeden Morgen um diese Zeit trafen sich hier dieselben drei bis acht Leute zwischen Ende zwanzig und Mitte vierzig, ließen ihre Hunde spielen, klaubten die Kacke mit Spezialbeuteln auf und besprachen alles, was für die innerstädtische Hundehaltung von Bedeutung war. le nachdem, wie sich die Gruppe zusammensetzte, redeten sie außerdem über Politik, Fußball, Musik oder Berufliches.
Kannst du nicht endlich mal still sein«, fauchte Paul Heinzi an, der ununterbrochen den Himmel ankläffte.
Er hat halt keine Lust auf Arzt«, sagte Beppe.
Ernsthaft jetzt: Ich will nicht, dass er sich diese Dauerkläfferei angewöhnt.«

 


Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)

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11-10-14

Christoph Peters, Boris Pilnjak, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

 

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook alle tags voor Christoph Peters op dit blog en ook mijn blog van 11 oktober 2009 en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

Uit: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

„Beginnen wir mit der Landschaft: zur Küste hin flach, waagerechte Horizonte, unterbrochen von einzelnen Feldeichen, Dornenhecken; hier und da ein Herrenhaus, alleinstehende Höfe, klinkergemauert, halbrunde Scheunentore. Früher waren die Dächer mit Reet oder Ziegeln gedeckt, jetzt finden sich vermehrt Wellblech, Teerpappe. Unter Wolken in steter Bewegung erstrecken sich Wiesen, Ackerflächen, durchschnitten von einem Netz Entwässerungsgräben. Es gedeihen Getreide, Rüben, Futtermais. Dazwischen Pferde und schwarzbunte Rinder. Richtung Westen wellt sich das Land, Hügelkuppen, Findlinge, so daß man es Schweiz genannt hat.
Früheste Besiedlungsspuren seit dem Ende der letzten Eiszeit.
Entlang der Straße hinauf zur Insel Vrätgarn, umgeben von kleineren Stücken Wald, das Dorf Rensen, 740 Einwohner, Bäckerei, Postamt mit Schreibwarenverkauf, Sparkassenfiliale, das Gasthaus Pit’s Schollenkutter, wo Herta Mölders ganzjährig Bier und Schnaps ausschenkt. Während der Saison hat sie einen Rumänen in der Küche, der ihr Schnitzel und Fisch brät. Das Zentrum des Ortes bilden, umgeben von Wassergräben, eichenbestandenen Wällen, die beträchtlichen Reste der Klosteranlage, Backsteingotik, errichtet um 1250 von Mönchen, die ihrer verkommenen Sitten wegen aus der pulsierenden Hansestadt Lübeck in die nördlichen Sümpfe geschickt worden waren. Die bischöfliche Mitgift in Form bedeutender Reliquien sowie eine segensreiche Quelle auf dem Klostergrund lockten Pilgerscharen, 1340 besaß die Abtei neunzehn Dörfer, acht Mühlen, dazu Seen, Fischteiche bis nach Mecklenburg, und betrieb einen eigenen Hafen mit direktem Zugang zur Ostsee. Dann schwand der Glaube an die Kraft der heiligen Dinge und mit ihm die Geschäftsgrundlage der Mönche. Dem wirtschaftlichen Niedergang folgte 1544 die Säkularisierung.”

 

 
Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)

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11-10-11

Gertrud von Le Fort, François Mauriac, Christoph Peters, Conrad Ferdinand Meyer, Han Resink, Boris Pilnjak, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

 

De Duitse schrijfster Gertrud von Le Fort werd geboren in Minden op 11 oktober 1876. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2009.en ook mijn blog van 11 oktober 2010.

 

Uit: Prinzessin Christelchen

 

„Nein, danke. Sie können gehen, Erna.“ Die Kammerjungfer entfernte sich knixend, und Prinzessin Christine war allein in dem hellerleuchteten Toilettenzimmer. Sie nahm die weißen Rosen, welche von der Garnitur ihres Kleides übrig geblieben waren, und setzte sie in ein Glas, denn Prinzessin Christine konnte Blumen nicht welken sehen. Dann trat sie noch einmal vor den hohen Kristallspiegel. Es war ein scheuer, beinahe ängstlicher Blick, den sie hinein sandte, und gleich darauf wandte sie sich hastig ab. Es lohnte sich auch wahrhaftig nicht, lange hinein zu blicken. Eine kaum mittelgroße, schmächtige Gestalt, ein blasses, müdes Gesichtchen mit unregelmäßigen, nervösen Zügen, das war alles, was sie sah. Dazu ein schlichtes, weißes Kleid und an der Brust einige große, weiße Rosen, die genau so blass und müde den Kopf hängen ließen, wie die junge Prinzessin. Die Kammerjungfer hatte ihr durchaus noch einige dunkle Granaten ins Haar stecken wollen, aber Prinzessin Christine besaß eine Abneigung gegen lebhafte Farben, da war nichts zu machen gewesen.
Unten am Portal des Schlosses fuhren die ersten Wagen vor. Die kleine Prinzessin hatte sich einen Stuhl ans Fenster gezogen und presste den Kopf gegen die kühlen Scheiben. Wie wunderschön war es doch, hier allein zu sein! Sie hatte das so selten. Horch! Wieder ein Wagen! Neugierig blickte die Prinzessin hinunter. So also sah man ans, wenn man als junges Mädchen zum Ball fuhr! In große Abendmäntel gehüllt, stiegen eben zwei junge Damen in Begleitung einer älteren aus dem Wagen. Im Schein der hellen Lichter vor der Einfahrt des Schlosses konnte Prinzessin Christine ihre Gesichter deutlich erkennen. Die eine sah strahlend aus in froher Erwartung, die andere ein wenig aufgeregt, beinahe ängstlich.

Eben kamen von der anderen Seite mehrere junge Offiziere. Einer von ihnen sprach die Ängstliche an, wahrscheinlich benutzte er das Zusammentreffen, sie gleich um einen Tanz zu bitten. Sie nickte und lächelte - jetzt sah sie nicht mehr ängstlich ans. Es mußte doch ein eigener Reiz darinnen liegen, zum Tanze aufgefordert zu werden. Prinzessin Christine seufzte. Sie durfte ja nur befehlen - ach, immer nur befehlen!“

 

 


Gertrud von Le Fort (11 oktober 1876 - 1 november 1971)

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11-10-10

François Mauriac, Gertrud von Le Fort, Christoph Peters, Conrad Ferdinand Meyer, Boris Pilnjak, Han Resink, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 11e oktober mijn blog bij seniorennet.be

 

François Mauriac, Gertrud von Le Fort, Christoph Peters, Conrad Ferdinand Meyer

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 11e oktober ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag.

 

Boris Pilnjak, Han Resink, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard

 

11-10-09

Gertrud von Le Fort, François Mauriac, Christoph Peters, Conrad Ferdinand Meyer, Boris Pilnjak, Han Resink, Pierre Jean Jouve, Hans Schiebelhuth, Richard H. W. Dillard


De Duitse schrijfster Gertrud von Le Fort werd geboren in Minden op 11 oktober 1876. Le Fort stamde uit een belangrijke adellijke familie.  Aanvankelijk kreeg ze thuisonderricht. Toen ze naar de universiteit van Heidelberg ging, studeerde ze protestantse theologie; ze volgde er les bij Ernst Troeltsch, een cultuurpessimistische godsdienstfilosoof die haar in niet geringe mate beïnvloedde. Tijdens de Weimarrepubliek vormde ze zich steeds sterker een beeld van de antieke glorie van een vergane, katholieke wereld; de moderniteit vond ze onaantrekkelijk, en de politieke instabiliteit van die periode bracht ze in verband met het atheïsme. In 1926 bekeerde Le Fort zich tot het katholicisme. Haar eerste dichtbundel, Hymnen an die Kirche, verscheen toen ze reeds achtenveertig jaar oud was; ze was dus een literaire laatbloeier.

Een ander gevolg van Le Forts religieuze bewogenheid was haar verzet tegen het nazisme; in 1932, een jaar vóór de machtsovername door de NSDAP, had ze Hymnen an Deutschland, een ode aan haar getormenteerde vaderland, gepubliceerd, en de gewelddadigheid van het regime sterkte haar in haar overtuiging dat de slechte staat waarin Duitsland verkeerde grotendeels aan het verlies van de oude verbondenheid met God te wijten was. Het was evenwel bijzonder gevaarlijk in de jaren 30 in Duitsland openlijk tegen de overheid in te gaan; een tactiek die schrijvers konden toepassen, bestond erin hun boodschap in antieke stof te verpakken. Dat was wat Le Fort gedaan had: het eerste deel van haar diptiek Das Schweißtuch der Veronika was in het Oude Rome gesitueerd. Ze maakte zodoende allegorieën: verhalen die zich in vroegere eeuwen afspeelden, maar die, voor wie tussen de regels las, in wezen een zeer actuele problematiek aankaartten. Naast de tweedelige roman Das Schweißtuch der Veronika schreef Le Fort een groot aantal novellen, waarin ze waarschuwt voor het gevaar van een godsdienst die een hulpmiddel voor de politiek wordt. De bekendste is Die Letzte am Schafott, die over de executie van de karmelietessen in de Franse Revolutie handelt. Ze reisde geregeld door Duitsland en Italië om er lezingen te geven. In 1939 verhuisde ze naar het Oostenrijkse bergdorp Oberstdorf in de Allgäu, waar ze enige beschutting voor het krijgsgewoel vond; dit bleef ruim dertig jaar lang tot haar dood haar woonplaats.

 

Uit: Am Tor des Himmels

 

„Wir erwarteten in der Nacht, von der ich spreche, den Aufgang des Planeten Jupiter und seiner vier Monde, jener berühmten >Mediceischen Sterne<, die nach den letzten großen Entdeckungen um ihn kreisten und um derentwegen mich mein deutscher Meister nach Italien gesandt hatte, damit wir uns über ihre Bedeutung für die Stellung der Erde im Weltenraum klar würden. Ich hatte jene Sterne bisher – denn ich war noch nicht lange in Italien – zwar schon mehrmals erblickt, aber immer nur verschleiert, denn während der ganzen letzten Zeit, da der Meister noch um die Vermeidung seiner Romreise kämpfte, hatte sich der Himmel andauernd verhüllt. Nun nachdem die Entscheidung gefallen war, erschien er plötzlich überirdisch klar, so daß wir die herrlichste Sicht des Planeten erwarten durften. Er kam denn auch im Triumph herauf, strahlend, wie es einem königlichen Gestirn des Himmels zukommt, begleitet von seinen Trabanten, eben jenen >Mediceischen Sternen<, die ich nun zum ersten Mal in voller Deutlichkeit wahrnahm. Es schien, als wolle der Himmel selbst ein Zeugnis für den Meister ablegen: ich hatte mich noch nie von dessen Wahrheit so hingerissen gefühlt wie in dieser Nacht – oder steigerte die Nähe des angebeteten Mädchen die Empfänglichkeit meines Geistes und meiner Sinne zu rauschhafter Begeisterung? Auch sie, die Angebetete, war, das fühlte ich, von derselben Begeisterung überwältigt: obwohl sie regungslos an dem Teleskop verharrte, glaubte ich ihr Herz wie das meine laut schlagen zu hören. Ich wußte sie, ohne sie anzublicken, in der gleichen ungeheuren Ergriffenheit wie mich selbst: wir fühlten, dachten und erfuhren in diesem Augenblick ein und dasselbe. Zwar wußten wir beide längst, was diese Sterne bedeuteten, aber wir wußten es jetzt mit einer nie zuvor gekannten Erschütterung unseres ganzen Seins und Wesens. Es war der Augenblick, da sich für uns beide das alte Weltbild endgültig auflöste, in lautlosem Sturz zerfiel – was sage ich zerfiel? Es hatte ja in Wirklichkeit niemals bestanden. Die Erde, dieser Schauplatz eines göttlichen Erlösungsdramas, sie befand sich nicht im Mittelpunkt der Welt, sie war ein kleiner einfacher Planet, der mit seinem einem Mond demütig um die Sonne kreiste, wie der Jupiter mit seinen >Mediceischen Sternen<. Eine jahrtausendealte Täuschung flog auf wie ein vom Feuer ergriffener leichter Vorhang, und wir stürzten mit beiden Augen, nein mit allem, was wir bisher gedacht und geglaubt hatten, in die nackte Unendlichkeit des Weltenraums. Plötzlich schrie Diana auf – war es ein Schrei des Entzückens oder des Entsetzens? Dieser Schrei ließ sich in keine Bestimmung pressen, er war ganz einfach der Laut des Unaussprechlichen, das wir erfuhren. Gleich darauf ergriff sie meine beiden Hände – es war das erste Mal, daß wir einander berührten.“

 

 

 

Gertrud_von_Le_Fort
Gertrud von Le Fort (11 oktober 1876 - 1 november 1971)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver François Mauriac werd op 11 oktober 1885 geboren in  Bordeaux. Zie ook mijn blog van 12 oktober 2006 en ook mijn blog van 11 oktober 2007 en ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

Uit : Thérèse Desqueyroux

 

„Les deux hommes, un instant, observèrent la jeune femme immobile, serrée dans son manteau, et ce blême visage, qui n'exprimait rien. Elle demanda où était la voiture ; son père l'avait fait attendre sur la route de Budos, en dehors de la ville, pour ne pas attirer l'attention.

Ils traversèrent la place : des feuilles de platane étaient collées aux bancs trempés de pluie. Heureusement, les jours avaient bien diminué. D'ailleurs, pour rejoindre la route de Budos, on peut suivre les rues les plus désertes de la sous-préfecture. Thérèse marchait entre les deux hommes qu'elle dominait du front et qui de nouveau discutaient comme si elle n'eût pas été présente ; mais, gênés par ce corps de femme qui les séparait, ils le poussaient du coude. Alors elle demeura un peu en arrière, déganta sa main gauche pour arracher de la mousse aux vieilles pierres qu'elle longeait. Parfois un ouvrier à bicyclette la dépassait, ou une carriole ; la boue jaillie l'obligeait à se tapir contre le mur. Mais le crépuscule recouvrait Thérèse, empêchait que les hommes la reconnussent. L'odeur de fournil et de brouillard n'était plus seulement pour elle l'odeur du soir dans une petite ville : elle y retrouvait le parfum de la vie qui lui était rendue enfin ; elle fermait les yeux au souffle de la terre endormie, herbeuse et mouillée ; s'efforçait de ne pas entendre les propos du petit homme aux courtes jambes arquées qui, pas une fois, ne se retourna vers sa fille ; elle aurait pu choir au bord de ce chemin : ni lui, ni Duros ne s'en fussent aperçus. Ils n'avaient plus peur d'élever la voix.

"La déposition de M. Desqueyroux était excellente, oui. Mais il y avait cette ordonnance : en somme, il s'agissait d'un faux... Et c'était le docteur Pédemay qui avait porté plainte...

__ Il a retiré sa plainte...

__ Tout de même, l'explication qu'elle a donnée... cet inconnu qui lui remet une ordonnance..."

Thérèse, moins par lassitude que pour échapper à ces paroles dont on l'étourdissait depuis des semaines, ralentit en vain sa marche ; impossible de ne pas entendre le fausset de son père :

"Je le lui ai assez dit : "Mais, malheureuse, trouve autre chose... trouve autre chose..." "

 

 

 

 

Francois_Mauriac
François Mauriac (11 oktober 1885 - 1 september 1970)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Christoph Peters werd geboren op 11 oktober 1966 in Kalkar. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

Uit: Mitsukos Restaurant

 

»Darf er das als Tee-Meister und Zen-Priester überhaupt?« Achim überhörte die Provokation und antwortete nicht. Wie immer freitags um diese Uhrzeit geriet der Verkehr, je näher sie dem Stadtzentrum kamen, zunehmend ins Stocken. Tausende hatten sich in Kleinwagenverbänden und Bus-Konvois aufgemacht, um die Sinnlosigkeit ihres Daseins für ein Wochenende in der Düsseldorfer Altstadt zu ertränken. Im Gegensatz zu Wolf, der dieses Revier selbst zuweilen nutzte, um ohne Mühe und frei von späteren Komplikationen Frauen für spontanen Geschlechtsverkehr zu werben, fand Achim den Bezirk billig.

»Der Mob auf dem Weg in die Versenkung«, sagte er, als sie neben einem mit fünf winkenden Mädchen besetzten Opel Corsa zum Stehen kamen, woraufhin Wolf in obszönes Gelächter ausbrach, »Schneckchen« schmatzte und zurückwinkte, als hätte er seine Pläne für den Abend soeben geändert.

»Arschloch«, brummte Achim. Einige hundert Meter weiter auf der Oberkasseler Brücke, immer noch im Schrittempo, deutete er nach rechts und sagte: »Da hinten wohnt Beuys.«

Wolf zuckte mit den Achseln.

»Beuys hat sich auch viel mit Japan beschäftigt«, sagte Achim.

»Ein Mißverständnis.«

»Die Japaner sehen das anders.«

»Die Japaner verstehen uns heutzutage besser als sich selbst.«

Mittlerweile war es kurz vor sieben, das Museum hatte seit einer Stunde geschlossen, Wolf schimpfte: »Scheiß Weiber«, und Achim sagte: »Ach Quatsch.«

Sie schoben sich von Ampelphase zu Ampelphase über die Hofgartenrampe in Richtung Königsallee, wo Wolf ein bestimmtes Parkhaus im Visier hatte, weil er später eine Diskothek in der Nähe aufsuchen wollte. Dort trafen sich, wie er einem Düsseldorfer Stadtmagazin entnommen hatte, die Töchter der ortsansässigen japanischen Geschäftsleute zur Drogen- und Kontaktaufnahme.

»Japanische Mädchen«, erläuterte Wolf beim Aussteigen, »werden dazu erzogen, ihren Männern zu dienen, um sie glücklich zu machen, aber nicht durch christliche Sexualmoral genau daran gehindert.«

Achim seufzte.”

 

 

 

Peters
Christoph Peters (Kalkar, 11 oktober 1966)

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Conrad Ferdinand Meyer werd geboren in Zürich op 11 oktober 1825. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

 

Nach einem Niederländer

 

Der Meister malt ein kleines zartes Bild,
Zurückgelehnt beschaut er's liebevoll.
Es pocht. »Herein.« Ein flämischer Junker ist's
Mit einer drallen, aufgedonnerten Dirn,
Der vor Gesundheit fast die Wange birst.
Sie rauscht von Seide, flimmert von Geschmeid.
»Wir haben's eilig, lieber Meister. Wißt
Ein wackrer Schelm stiehlt mir das Töchterlein.
Morgen ist Hochzeit. Malet mir mein Kind!«
»Zur Stunde, Herr! Nur noch den Pinselstrich!«
Sie treten lustig vor die Staffelei:
Auf einem blanken Kissen schlummernd liegt
Ein feiner Mädchenkopf. Der Meister setzt
Des Blumenkranzes tiefste Knospe noch
Auf die verblichne Stirn mit leichter Hand.
»Nach der Natur?« - »Nach der Natur. Mein Kind
Gestern beerdigt. Herr, ich bin zu Dienst.«

 

 

 

 

Das Ende des Festes

 

Da mit Sokrates die Freunde tranken
Und die Häupter auf die Polster sanken,
Kam ein Jüngling, kann ich mich entsinnen,
Mit zwei schlanken Flötenbläserinnen.

 

Aus den Kelchen schütten wir die Neigen,
Die gesprächesmüden Lippen schweigen,
Um die welken Kränze zieht ein Singen ...
Still! Des Todes Schlummerflöten klingen!

 

 

 

 

 

Alles war ein Spiel

 

In diesen Liedern suche du
Nach keinem ernsten Ziel!
Ein wenig Schmerz, ein wenig Lust,
Und alles war ein Spiel.

 

Besonders forsche nicht danach,
Welch Antlitz mir gefiel,
Wohl leuchten Augen viele drin,
Doch alles war ein Spiel.

 

Und ob verstohlen auf ein Blatt
Auch eine Träne fiel,
Getrocknet ist die Träne längst,
Und alles war ein Spiel.


 

 

 

Meyer

Conrad Ferdinand Meyer (11 oktober 1825 - 28 november 1898)

 

 

 

 

 

De Russische schrijver Boris Andrejevitsj Pilnjak werd geboren in Oblast Moskou op 11 oktober 1894. Aanvankelijk heette Pilnjak ‘Boris Andrejevitsj Vogau’, maar hij veranderde deze naam onder invloed van het groeiende anti-Duitse sentiment in Rusland tijdens de Eerste Wereldoorlog. Hij nam de naam Pilnjak aan; naar een Wit-Russisch stadje, waar hij enige tijd verbleef. Pilnjak studeerde economie in Moskou en studeerde in 1920 af. Hij was toen al getrouwd en had twee kinderen. Mede door zijn werk en mede door een verleden in Tsaristische dienst kwam Pilnjak regelmatig in problemen met de autoriteiten. Dit is hem uiteindelijk ook fataal geworden, al is niet precies duidelijk hoe. Feit is dat hij in 1937 door de NKVD werd opgepakt en naar Loebjanka werd gebracht. Hij is vervolgens nooit meer vrijgekomen en moet dus in gevangenschap overleden zijn. Zijn overblijfselen zijn nooit gevonden en zelfs het precieze sterfjaar van Pilnjak is niet bekend. Sommigen houden het op 1937, anderen op 1939, maar zeker is alleen dat hij in 1941 niet meer leefde.

Pilnjak brak door met zijn novelle “Het naakte jaar” in 1922. Samen met “Mahogany” en “De Volga stroomt in de Kaspische zee” behoort dit werk tot zijn beste en meest beroemde. Het werk van Pilnjak kenmerkt zich door een duidelijk anti-urbanisme en kritiek op de gemechaniseerde maatschappij. Dit bracht hem uiteraard in problemen met de communistische autoriteiten. De angst voor de gevolgen van zijn werk (Pilnjak had al eens vast gezeten in 1918!) bracht hem er waarschijnlijk toe O.K. te schrijven; ook één van zijn betere werken. Hierin doet hij een puur negatief verslag van zijn trip naar de Verenigde Staten in 1931.

 

Uit: The Snow (Vertaald door F. O'Dempsey)

 

„The tinkling of postillion-bells broke the stillness of the crisp winter night--a coachman driving from the station perhaps. They rang out near the farm, were heard descending into a hollow; then, as the horses commenced to trot, they jingled briskly into the country, their echoes at last dying away beyond the common.

Polunin and his guest, Arkhipov, were playing chess in his study. Vera Lvovna was minding the infant; she talked with Alena for a while; then went into the drawing-room, and rummaged among the books there.

Polunin's study was large, candles burnt on the desk, books were scattered about here and there; an antique firearm dimly shone above a wide, leather-covered sofa. The silent, moonlit night peered in through the blindless windows, through one of which was passed a wire. The telegraph-post stood close beside it, and its wires hummed ceaselessly in the room somewhere in a corner of the ceiling--a

monotonous, barely audible sound, like a snow-storm.

The two men sat in silence, Polunin broad-shouldered and bearded, Arkhipov lean, wiry, and bald. Alena entered bringing in curdled milk and cheese-cakes. She was amodest young woman with quiet eyes, and wore a white kerchief.

"Won't you please partake of our simple fare?" she asked shyly, inclining her head and folding her hands across her bosom.

Silent and absent-minded, the chess-players sat down to table and supped. Alena was about to join them, but just then her child began to cry, and she hurriedly left the room. The tea-urn softly simmered and seethed, emitting a low, hissing sound in unison with that of the wires. The men took up their tea and returned to their chess. Vera Lvovna returned from the drawing-room; and, taking a seat on the sofa beside her husband, sat there without stirring, with the fixed, motionless eyes of a nocturnal bird.“

 

 

 

 

borisPilnjak
Boris Pilnjak (11 oktober 1894 - 21 april 1938)

 

 

 

 

 

De Nederlands / Indonesisch dichter, essayist en geleerde.Gertrudes Johannes (Han) Resink werd geboren in Jogjakarta op 11 oktober 1911. Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

 

Het Neushoornvogelpaar

 

Zij kwamen ergens uit de hemel dalen,

de bergen langs, in een vertilde vlucht

en wieken traag hoog boven het gerucht

van oerwoud, wind en water en vervalen

naar waar de verre vlakten ademhalen

in een opalen bovenzeese lucht,

alsof zij uit een voortijd in één zucht

een later leven willen binnendwalen.

 

Een veren huiver komt mij overvaren

dat wij uit vogels voortgekomen zijn

en als de vogels samengaan en paren.

Dan blijkt de mens dus toch gedroom te zijn

en ben ik slechts het jong, dat uit blijft staren

naar waar zijn ouders zijn - als zij het waren.

 

 

 

 

Hoogvlakte

 

Dit land leeft uit de diepten van een krater,

waarvan de top een nacht de lucht in ging

en niets meer naliet aan herinnering

dan grote keien, zwavelhoudend water,

de steile kammen van een bergenkring

en nog wat vuur, dat op het licht geklater

van water, dat uit warme bronnen zingt,

dit vers laat rijmen, eeuwen, eeuwen later.

 

 

 

 

Resink
Han Resink (11 oktober 1911 – 4 september 1997)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Pierre Jean Jouve werd geboren op 11 oktober 1887 in Arras.  Zie ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

 

Hélène

 

Que tu es belle maintenant que tu n'es plus
La poussière de la mort t'a déshabillée même de l'âme
Que tu es convoitée depuis que nous avons disparu
Les ondes les ondes remplissent le coeur du désert
La plus pale des femmes
Il fait beau sur les crêtes d'eau de cette terre
Du paysage mort de faim
Qui borde la ville d'hier des malentendus
Il fait beau sur les cirques verts inattendus
Transformés en églises
Il fait beau sur le plateau désastreux nu et retourné
Parce que tu es si morte
Répandant des soleils par les traces de tes yeux
Et les ombres des grands arbres enracinés
Dans la terrible Chevelure celle qui me faisait délirer

 

 

 

 

jouve
Pierre Jean Jouve (11 oktober 1887 – 8 januari 1976)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter, schrijver en vertaler Hans Schiebelhuth werd geboren op 11 oktober 1895 in Darmstadt. Hij studeerde in München en had na zijn militaire diensttijd veel contacten in de kunstenaarskringen van die stad. Hij schreef voor tijdschriften als Der Weg en Münchner Blätter für Dichtung und Graphik. Later raakte hij goed bevriend met Carl Zuckmayer en leerde hij mensen uit de kring rond Stefan George kennen. Met de vertaling van werken van Thomas Wolfe werd Schiebelhuth zo bekend dat zijn eigen werk vaak wat op de achtergrond bleef. In 1937 emigreerde hij naar de VS.

 

 

Selbdritt mit Mond und Schatten

 

Mit einem Krug Wein unter blühenden Bäumen sitz ich,
Ich trink allein, und wo sind meine Freunde?
Ach, der Mond droben sieht auf mich herab;
Ich ruf ihm zu und heb den Becher auf zu seiner Klarheit.
Und sieh! Mein Schatten gängelt vor mir her.

Huh! Wir sind eine Gesellschaft zu drein, stell ich fest –
Wenn der Mond auch, der Arme, nicht trinken kann,
Und mein Schatten bloß um mich herumtanzt,
Wir sind einsinnig, Freunde, heut nacht:
Der Trinker, der Mond und der Schatten.
Mag unser Gelag zur Feier des Frühlings sein!

Ich sing, der wilde Mond irrt über den Himmel,
Ich tanz, mein Schatten taumelt herum.
Laßt uns zechen, solange wir wach sind!
Nur süße Trunkenheit soll uns je trennen!
Laßt uns eine Freundschaft geloben, wie Sterbliche sie nicht kennen,
und oft uns einander zurufen zur Abendzeit
Fernhinweg über den weiten, verblassenen Raum!

 

 

 

 

Darmstadt
Hans Schiebelhuth (11 oktober 1895 – 14 januari 1944)

Darmstadt (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 11 oktober 2008.

 

De Amerikaanse dichter, essayist en vertaler Richard H. W. Dillard werd geboren op 11 oktober 1937 in Roanoke, Virginia.