22-07-14

Blumen sehet ruhig sprießen (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Dolce far niente

 

 
Goethes tuinhuis in de zomer door Max Oehler, rond 1920

 

 

Blumen sehet ruhig sprießen

Blumen sehet ruhig sprießen,
Reizend euer Haupt umzieren;
Früchte wollen nicht verführen,
Kostend mag man sie genießen.

Bieten bräunliche Gesichter
Kirschen, Pfirschen, Königspflaumen,
Kauft! denn gegen Zung' und Gaumen
Hält sich Auge schlecht als Richter.

Kommt, von allerreifsten Früchten
Mit Geschmack und Lust zu speisen!
über Rosen läßt sich dichten,
In die äpfel muß man beißen.

Sei's erlaubt, uns anzupaaren
Eurem reichen Jugendflor,
Und wir putzen reifer Waren
Fülle nachbarlich empor.

Unter lustigen Gewinden,
In geschmückter Lauben Bucht,
Alles ist zugleich zu finden:
Knospe, Blätter, Blume, Frucht.

 

 
Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)
Portret door Joseph Karl Stieler, 1828

 

 

Zie voor de schrijvers van de 22e juli ook mijn blog van 2 juli 2011 deel 1 en ook deel 2 en eveneens mijn blog van 22 juli 2012.

24-04-11

Otto Leixner von Grünberg, L. J. M. Feber, Karl Lappe, Gaston Martens

 

De Duitse dichter, schrijver, criticus en historicus Otto Leixner von Grünberg werd geboren op 24 april 1847 in Schloß Saar, Mähren. Zie ook mijn blog van 24 april 2010.

 

 

Wer sich in sich selbst verliebt

 

Wer sich in sich selbst verliebt,
Den faßt noch einmal bitt're Reue:
Das Ich nimmt alles, was man giebt,
Doch kennt's nicht Dank noch Treue.

 

 

 

Wer viel verlangt, der hastet viel

 

Wer viel verlangt, der hastet viel,
den flieht das heißbegehrte Ziel;
wer stille strebt auf graden Wegen,
dem kommt zuletzt das Ziel entgegen.

 

 

 

 

Otto Leixner von Grünberg (24 april 1847 – 12 april 1907) 

 

 

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04-04-10

Goethe, Wolfgang Windhausen, Maya Angelou, Marguerite Duras, Edith Södergran, Michiel van Kempen, Robert Schindel



 Alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen!

 

 

 

verrijzenis
Verrijzenis, Hendrick Bloemaert, 1649
 
Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorten sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen, finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden;
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit' und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein."

 

J. W. von Goethe

 

 

 

goethe
J.W. von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

 

 

 

 

De Duitse schrijver, dichter en graficus Wolfgang Windhausen werd geboren op 4 april 1949 in Duderstadt. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008 en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Duderstadt

wir haben gepflegt und verwaltet
das erbe aus vergangenen zeiten
in jahrhunderten erbaut
ewig in das mondlicht ragend
das häusermeer überblicken
der dom st. cyriakus
in seinem schatten der hl. nepomuk
ins holz der häuser schnitzten
meister ihre figuren, balken
bemalt und mit zeichen versehen
vom alten rathaus bis zum
westertorturm zieht sich
der steinerne weg
mit der laternen freundlichem geleit

duderstadt -
stadt meiner spröden liebe.


***
weder das freuen
noch das leiden
stellen den wert
des lebens dar

wird das entschieden
was der mensch
ist
dem menschen


***

eigener traum
dem wachen auge verborgen

wie
sommerlicht
einen film löscht

arbeiten wir
prophezeihungen ab

die stille war

wie bernstein
der schöngefärbt und hart
den traum
umschloss

 

 

Windhausen
Wolfgang Windhausen (Duderstadt,  4 april 1949)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Maya Angelou (eig. Margueritte Johnson) werd geboren in Saint Louis, Missouri, op 4 april 1928. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

 

 

Momma Welfare Roll 

 

Her arms semaphore fat triangles,

Pudgy hands bunched on layered hips

Where bones idle under years of fatback

And lima beans.

Her jowls shiver in accusation

Of crimes clichéd by

Repetition. Her children, strangers

To childhood's toys, play

Best the games of darkened doorways,

Rooftop tag, and know the slick feel of

Other people's property.

 

Too fat to whore,

Too mad to work,

Searches her dreams for the

Lucky sign and walks bare-handed

Into a den of bereaucrats for

Her portion.

'They don't give me welfare.

I take it.'

 

 

 

 

The Lesson 

 

I keep on dying again.

Veins collapse, opening like the

Small fists of sleeping

Children.

Memory of old tombs,

Rotting flesh and worms do

Not convince me against

The challenge. The years

And cold defeat live deep in

Lines along my face.

They dull my eyes, yet

I keep on dying,

Because I love to live.

 

 

 

 

Angelou
Maya Angelou (Saint Louis, 4 april 1928)

 

 

 

 

De Franse schrijfster Marguerite Duras (pseudoniem van Marguerite Donnadieu) werd geboren op 4 april 1914 in Gia Dinh, Indochina (nu Vietnam). Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008 en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Uit: La douleur

 

Dans mon souvenir, à un moment donné, les bruits s'éteignent et je le vois. Immense. Devant moi. Je ne le reconnais pas. Il me regarde. Il sourit. Il se laisse regarder. Une fatigue surnaturelle se montre dans son sourire, celle d'être arrivé à vivre jusqu'à ce moment-ci. C'est à ce sourire que tout à coup je le reconnais, mais de très loin, comme si je le voyais au fond d'un tunnel. C'est un sourire de confusion. Il s'excuse d'en être là, réduit à ce déchet. Et puis le sourire s'évanouit. Et il redevient un inconnu. Mais la connaissance est là, que cet inconnu c'est lui, Robert L., dans sa totalité.
Il avait voulu revoir la maison. On l'avait soutenu et il avait fait le tour des chambres. Ses joues se plissaient mais elles ne se décollaient pas des mâchoires, c'était dans ses yeux qu'on avait vu son sourire. Quand il était passé dans la cuisine, il avait vu le clafoutis qu'on lui avait fait. Il a cessé de sourire : « Qu'est-ce que c'est ? » On le lui avait dit. À quoi il était? Aux cerises, c'était la pleine saison. «Je peux en manger? — Nous ne le savons pas, c'est le docteur qui le dira. » II était revenu au salon, il s'était allongé sur le divan. « Alors je ne peux pas en manger? — Pas encore. — Pourquoi? — Parce qu'il y a déjà eu des accidents dans Paris à trop vite faire manger les déportés au retour des camps. »
II avait cessé de poser des questions sur ce qui s'était passé pendant son absence. Il avait cessé de nous voir. Son visage s'était recouvert d'une douleur intense et muette parce que la nourriture lui était encore refusée, que ça continuait comme au camp de concentration. Et comme au camp, il avait accepté en silence. Il n'avait pas vu qu'on pleurait. Il n'avait pas vu non plus qu'on pouvait à peine le regarder, à peine lui répondre.
Le docteur est arrivé. Il s'est arrêté net, la main sur la poignée, très pâle. Il nous a regardés puis il a regardé la forme sur le divan. Il ne comprenait pas. Et puis il a compris : cette forme n'était pas encore morte, elle flottait entre la vie et la mort et on l'avait appelé, lui, le docteur, pour qu'il essaye de la faire vivre encore. Le docteur est entré. Il est allé jusqu'à la forme et la forme lui a souri. Ce docteur viendra plusieurs fois par jour pendant trois semaines, à toute heure du jour et de la nuit.  Dès que la peur était trop grande, on l'appelait, il venait. Il a sauvé Robert L. Il a été lui aussi emporté par la passion de sauver Robert L. de la mort. Il a réussi.“

 

 

 

Duras
Marguerite Duras (4 april 1914 – 3 maart 1996)

Duras in 1951

 

 

 

 

De Fins-Zweedse dichteres Edith Irene Södergran werd geboren in Sint-Petersburg op 4 april 1892. Zie ook mijn blog van 4 april 2009.

 

 

Der Schmerz

Das Glück hat keine Lieder, das Glück hat keine Gedanken,
das Glück hat nichts.
Stoß an dein Glück, daß es zerbricht, denn das Glück ist boshaft.
Das Glück kommt sacht wie das Säuseln des Morgens in
das schlafende Gebüsch,
das Glück gleitet vorbei wie leichte Wolken über dunkelblaue Tiefen,
das Glück ist wie das Feld, das in der Mittagsglut schläft
wie die endlose Weite des Meeres in den heißen lotrechten Strahlen,
das Glück ist machtlos, es schläft und atmet und weiß
von nichts ...

Kennst du den Schmerz? Er ist stark und groß mit
geballten Fäusten.
Kennst du den Schmerz? Er lächelt hoffnungsvoll mit
verweinten Augen.
Der Schmerz gibt uns alles, was wir brauchen.
er gibt uns die Schlüssel zum Reich des Todes,
er schiebt uns durch die Pforte, wenn wir noch zaudern.
Der Schmerz tauft das Kind und wacht mit der Mutter
und schmiedet all die goldenen Hochzeitsringe.
Der Schmerz herrscht über alle, er glättet die Stirn des Denkers,
er legt den Schmuck um den Hals der begehrten Frau,
er steht in der Tür, wenn der Mann von der Geliebten kommt ...

Was ist es noch, was der Schmerz seinen Lieblingen gibt?

Ich weiß nichts mehr.
Er gibt Perlen und Blumen, er gibt Lieder und Träume,
er gibt tausend Küsse, die alle leer sind,
er gibt den einzigen Kuß, der wirklich ist.
Er gibt uns unsere sonderbaren Seelen und merkwürdigen Einfälle,
er gibt uns allen Lebens höchsten Gewinn:
Liebe, Einsamkeit und das Angesicht des Todes.

 

 

 

Edith_Sodergran
Edith Södergran (4 april 1892 - 24 juni 1923)

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver, letterkundige en Surinamist Michiel van Kempen werd geboren in Oirschot op 4 april 1957. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008 en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

Uit: Niet terug naar het land van Kareltje Rex. De poëzie van John Leefmans

 

„In 1981 verscheen Leefmans' debuutbundel, Intro, uitgegeven door Orchid Press te Amstelveen/Paramaribo, een gelegenheidsinitiatief van de advocaat William Man A Hing, die in de jaren zestig actief was geweest als beeldend kunstenaar en redacteur van Mamjo. Intro omvat zevenenveertig vrije verzen geschreven tussen 1952 en 1967. Dit poëtisch retrospectief werd door William Man A Hing samengesteld uit een typoscript in zijn bezit. Drie jaar later bracht hij ook Leefmans' tweede bundel uit, Terugblikken zonder blozen, met negentien gedichten uit hetzelfde typoscript. Beide bundels verschenen onder de naam Jo Löffel, een pseudoniem dat de dichter had afgeleid van de bijnaam van zijn familie. De tweede bundel kon Leefmans' goedkeuring niet wegdragen; hij zei erover: ‘dat andere ding met zijn foute naam en al zijn drukfouten en verhaspelingen is bloedschennig, onherkenbaar en dus onerkenbaar’. De bundel was een product van de chaotische situatie na de decembermoorden van 1982 in Suriname: na de moord op zijn collega mr Kenneth Gonçalves, ontvluchtte ook Man A Hing Suriname.

Van de hooggestemde verwachting van de eenheid van alle bevolkingsgroepen, in de jaren vóór de onafhankelijkheid hét thema in de Surinaamse letteren, is in Leefmans' poëzie niets te bespeuren:

 

 zwierven wij onbegrensd in de golfslag

 eenieder voor zich

 langs de ruggen van al onze goden

 op zoek naar het eigen gezicht

 met geleende ogen van 't opgejaagde zout

 

De laatste regel vat enkele historische motieven kernachtig samen: de aan de Surinamers opgedrongen vreemde ideologie, de Middle Passage die zovele Afrikanen in slavenketenen naar het Caribisch gebied zou voeren (uit Afrika afkomstige negerslaven werden zoutwaternegers genoemd) en alle identiteitsproblemen die daaruit voor de Afro-Surinamers voortkwamen. Slavernij en zwarte cultuur laten op veel plaatsen in Leefmans' poëzie hun sporen na, maar als hij een gedicht schrijft over de Afro-Surinaamse winti-religie, noemt hij dat ‘wind’ en niet ‘winti’; culturele begrippen behouden hun lading, maar worden hertaald naar het Nederlands.“

 

 

 

Kempen
Michiel van Kempen (Oirschot, 4 april 1957)

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijver en dichter Robert Schindel werd geboren op 4 april 1944 in Bad Hall. Zie ook mijn blog van 4 april 2007 en ook mijn blog van 4 april 2008, en ook mijn blog van 4 april 2009.

 

 

Fremd bei mir selbst

Fremd bei mir selbst bin ich geworden
Der Takt der Schritte und das Lachen
Der Augenblick. Fremd bei mir selbst.

Sich auf der Schulter sitzen und die Zeit verstreichen
Ins Amt gehn, Damen lieben, Sitzungen verkurbeln
Mit Freunden sehend reden. Sich auf der Schulter sitzen.

Die Außenwelt hat sich verpuppt. Die Straßenschluchten
Verengen sich und Vorsommer in den Träumen
Die schöne Außenwelt hat sich verpuppt und spinnt.

Kein Streit. Der Sauerampferwein wie Schluck für Schluck.
Das Ausland in der Brust. Die persönlichen Feinde
Sterben aus. Ich bin so mild. Kein Streit.

So leb ich nicht so gern. Die Politik
Aber lässt mich nicht sterben. Der Entbehrliche
Wird noch gebraucht. So lebe ich.

 

 

Kältestrom 1 (Vorm Absterben)

 

Unruhige Blicke irrn nach Nord und West
Zärtlichkeitsdefizite in der Suchtprovinz
Mit Eigensinn hält sie den Faden fest
Den Sehnsuchtsstrang des Innenlabyrinths.

 

Sodaß die Wörter in den Hintersilben dunkeln
Der Atem ist ihr viel zu nahe und
Sie stößt sich ab in ihm, hat dann im Schunkeln
Bloß ihren Blick beruhigt. Aus dieser Dämmerung

 

Steigt stolz das Labyrinth zum Außenfrost.
Sie geht von innen in die Winkelgänge
Erwärmt beim Stundentrinken ihre eigne Enge.

 

Die Wörter überziehen sich mit diesem Rost
Fallen zum Atempol. Doch eine Lächellänge
Erreichen sie dei Blicke noch aus Süd und Ost.

 

Schindel

Robert Schindel (Bad Hall,  4 april 1944)

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e april ook mijn vorige blog van vandaag.

08-01-10

Vasyl Stus, Ko Un, Juan Marsé, Waldtraut Lewin


De Oekraïense dichter en schrijver Vasyl Stus werd geboren op 8 januari 1938 in Rakhnivka, in de provincie Vinnytsia Oblast. Zie ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

 

Weep, sky, weep

 

Weep, sky, weep and weep! Wash the unabated sea
Of thin-voiced waters and dampen the heart.
It seems it was just now, just yesterday
That a deathly shiver buried you alive.
Weep, sky, weep and weep! The past cannot be returned.
Today has been reduced to naught, the future will not come.
Something weighs on the mind that can never
Be torn from the heart. This prison is a prison for prisons!
Weep, sky, weep and weep! Still over your horizons
And let the stars fall from darkened skies!
Is there in this world a trumpet that will sound
A final blast to keep me from my resurrection?
Flow, water, flaw and sweep me away from my weariness,
For eternities of bondage have crushed me.
High upland thunder, girdle the earth!
Pitch-winged cloud, bless me!
Lightning, send a message!
Hallowed be the world. The night is its companion.
So, water. Flow forth! And you, misfortune, rage

 

 

 

Vertaald door Marco Carynnyk

 

 

 

 

Stus_book
Vasyl Stus (8 januari 1938 – 4 september 1985)

 

 

 

 

De Zuidkoreaanse dichter Ko Un werd op 8 januari 1933 in Kunsan geboren. Zie ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

 

New Year’s Day

 

This is the loneliest spot in the country on New Year’s Day.

I’ve spent the whole long winter here,

devoid of everything.

It’s been a week already since the boats stopped running.

Chuja Island goes on getting smaller

until sad eyes cannot see it.

 

Don’t overturn the glass from which you drank.

Once you’re past thirty,

you can make friends with an empty glass.

 

Tell me, wind: what can I hope for on New Year’s Day on this remote island?

After some tedious, very tedious reading

by the light of a small oil lamp,

I mutter a single drunken line

but vowels alone can’t make it audible

as far as that widower’s tomb out there.

 

So, wind: let none live here but those who will die here.

Endurance is the greatest journey of all.

Even if the boats are completely overwhelmed by the gale,

I’m going to set out, though I’ve got no overcoat.

 

Tell me again, wind: what more can I hope for on New Year’s Day?

From the guts of a boarding house, coughs flee

one after another, that’s all I can hear.

One day, they’ll return, transformed into the local dialect.

Ah, New Year’s greetings, buried alive by Cheju Island’s wild whirlwinds.

 

 

 

 

koun-speech
Ko Un (Kunsan, 8 januari 1933)

 

 

 

 

 

De Catalaanse schrijver Juan Marsé werd geboren op 8 januari 1933 in Barcelona. Zie ook mijn blog van 8 januari 2007 en ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

Uit: Liebe nach Mitternacht - Maßlose Leidenschaften (Vertaald door Hans-Gerd Koch en Susanne Schüssler)

 

»Setzen Sie sich auf das Sofa«, sagte der Vergewaltiger.
»Ich setze mich in den Sessel Ihnen gegenüber. Beruhigen Sie sich.«
Er hielt immer noch das riesige Messer gepackt, die Spitze nach vorn, den Arm zum Fußboden ausgestreckt, als wolle er sie im nächsten Moment von unten nach oben aufschlitzen. Er trug ziemlich verwaschene Jeans und ein makellos weißes Hemd mit langen, zugeknöpften Ärmeln; auch der Halsknopf war geschlossen. Ein ziemlich wohlerzogener Junge, wie es schien, treuherzig und noch nicht verdorben von der jugendlichen Mode und dem Gossenjargon, aber in seinen klaren, kalten Augen lag etwas Schrilles, Irrwitziges. Er hatte schütteres Haar, einen langen Hals und hängende Schultern.
»Oh, bitte tun Sie dieses fürchterliche Messer da weg«, sagte sie, »Sie müssen es mir nicht ständig unter die Nase halten.«
»Schon gut.«
»Sie. .. sind sehr jung. Und hübsch. Sie haben es überhaupt nicht nötig, herumzulaufen und Frauen mit dem Messer zu bedrohen. Mehr als eine wäre froh, mit Ihnen ins Bett zu gehen. . .«
»Reden Sie keinen Quatsch. Sie sollen sich normal verhalten, natürlich reden, zutraulich und nett sein, und nicht über Dinge sprechen, von denen Sie nichts verstehen.«
»Also gut.«
»So wie wenn ein Freund zu Besuch kommt.«
»Gut.«
»Ich mag keine schreckhaften Frauen.«
»Einverstanden. «
»Lassen Sie den Bademantel über den Knien etwas geöffnet. Ja, so ... das Licht spielt so schön mit den Härchen auf Ihrem braunen Schenkel. Sie haben sich schöne Schuhe angezogen, um den Müll nach unten zu tragen.«
»Ich habe mir nichts dabei gedacht. Gefallen sie Ihnen?«
»Sag du zu mir.«
»Gefallen sie dir?«

 

 

 

 

juan_marse
Juan Marsé (Barcelona, 8 januari 1933)

 

 

 

 

De Duitse schrijfster Waldtraut Lewin werd geboren op 8 januari 1937 in Wernigerode. Zie ook mijn blog van 8 januari 2007 en ook mijn blog van 8 januari 2008 en ook mijn blog van 8 januari 2009.

 

Uit: Goethe

 

Er zieht nervös seine goldene Repetieruhr aus der Tasche und lässt sie die verflossene Stunde schlagen. Elfmal klingt der zarte silbrige Ton durch den Raum. Bald ist es Mittag und Elisabeth, seine Caja, schreit und schreit. Ihre Stimme ist schon ganz heiser. Nein, er hält es nicht mehr aus, eilt über Stufen und Stiegen hinunter in den weitläufigen Hausflur.
Das Goethe'sche Anwesen am Hirschgraben ist das reinste Labyrinth. Es besteht eigentlich aus zwei kleineren Häusern, die mittels eines Durchbruchs miteinander verbunden sind, Stufen gleichen die Ungleichheit der Stockwerke aus, und über ein turmartiges Treppenhaus gelangt man zu den einzelnen Räumen. Verwinkelt, verschroben - das ist eigentlich nichts nach Johann Caspars Herzen. Er liebt das Klare, das Überschaubare. Aber das Haus gehört in Wahrheit seiner Mutter, und solange sie lebt, in ihren Räumen unten im Haus, ist an einen Umbau nicht zu denken.
Im Flur gibt es, wie in vielen Gebäuden in Frankfurt, neben der Eingangstür ein hölzernes "Vogelbauer", eine Art Alkoven mit Gittern, nach draußen zur Straße hin. Man nennt das "Geräms". So strömen Licht und Luft ins Haus, und dort sitzen gemeinhin in der warmen Jahreszeit die Frauen des Hauses, nähen, sticken, plaudern mit den Nachbarn und beobachten, was auf der Straße vor sich geht. Jetzt ist hier nur eine Magd, die ungerührt Salat verliest, als wenn ihre junge Madame sich nicht da oben abmühen würde. Als der Hausherr erscheint, steht sie kurz auf, knickst, wobei sie das Grünzeug in der Schürze festhält, und fährt in ihrer Arbeit fort.
"Was gibt es Neues? Hat Sie was gehört?", fragt Caspar Goethe mit gepresster Stimme.
Die Frau zuckt gleichmütig die Achseln. "Hören? Na, hören kann man's durch alle Zimmer." Und auf die ungeduldige Handbewegung ihres Brotherrn: "Was weiß denn ich? Da frage der Herr doch bei der Wehmutter nach."
Das ist zu viel für Johann Caspar. Er soll sich in diesen Weiberkram einmischen? Die Räume seiner Frau betreten, die in den Wehen liegt? Niemals. Einen kurzen, zaudernden Blick wirft er auf die verschlossene Tür hinten am Flur. Das ist das Reich seiner eigenen Mutter. Eine schweigsame, stets weiß gekleidete, große Person, die sich nichts mehr aus den Dingen der Welt macht. Sie ist schon achtzig Jahre - ein biblisches Alter fürwahr. Still und abgeklärt. Aber jetzt, das weiß er, ist auch sie oben in dem Zimmer, wo sich Caja plagt in dem Wochenbett mit den blau gewürfelten Vorhängen.”

 

 

 

 

Lewein_boekomslag
Waldtraut Lewin (Wernigerode, 8 januari 1937)

Boekomslag

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 8e januari ook mijn vorige blog van vandaag.

28-08-09

Johann Wolfgang von Goethe, Frederick Kesner, A. Moonen, Rita Dove


De Duitse dichter en schrijver Johann Wolfgang von Goethe werd geboren op 28 augustus 1749 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 31 augustus 2006 en ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

Uit: Italienische Reise

 

“Rom, den 8. Juni 1787

Vorgestern bin ich glücklich wieder hier angelangt, und gestern hat der feierliche Fronleichnamstag mich sogleich wieder zum Römer eingeweiht. Gern will ich gestehen, meine Abreise von Neapel machte mir einige Pein; nicht sowohl die herrliche Gegend als eine gewaltige Lava hinter mir lassend, die von dem Gipfel aus ihren Weg nach dem Meere zu nahm, die ich wohl hätte in der Nähe betrachten, deren Art und Weise, von der man so viel gelesen und erzählt hat, ich in meine Erfahrungen hätte mit aufnehmen sollen.

Heute jedoch ist meine Sehnsucht nach dieser großen Naturszene schon wieder ins gleiche gebracht; nicht sowohl das fromme Festgewirre, das bei einem imposanten Ganzen doch hie und da durch abgeschmacktes Einzelne den innern Sinn verletzt, sondern die Anschauung der Teppiche nach Raffaels Kartonen hat mich wieder in den Kreis höherer Betrachtungen zurückgeführt. Die vorzüglichsten, die ihm am gewissesten ihren Ursprung verdanken, sind zusammen ausgebreitet, andere, wahrscheinlich von Schülern, Zeit- und Kunstgenossen erfundene, schließen sich nicht unwürdig an und bedecken die grenzenlosen Räume.

 

Rom, den 16. Juni.

Laßt mich auch wieder, meine Lieben, ein Wort zu euch reden. Mir geht es sehr wohl, ich finde mich immer mehr in mich zurück und lerne unterscheiden, was mir eigen und was mir fremd ist. Ich bin fleißig und nehme von allen Seiten ein und wachse von innen heraus. Diese Tage war ich in Tivoli und habe eins der ersten Naturschauspiele gesehen. Es gehören die Wasserfälle dort mit den Ruinen und dem ganzen Komplex der Landschaft zu denen Gegenständen, deren Bekanntschaft uns im tiefsten Grunde reicher macht.

Am letzten Posttage habe ich versäumt zu schreiben. In Tivoli war ich sehr müde vom Spazierengehen und vom Zeichnen in der Hitze. Ich war mit Herrn Hackert draußen, der eine unglaubliche Meisterschaft hat, die Natur abzuschreiben und der Zeichnung gleich eine Gestalt zu geben. Ich habe in diesen wenigen Tagen viel von ihm gelernt.

Weiter mag ich gar nichts sagen. Das ist wieder ein Gipfel irdischer Dinge. Ein sehr komplizierter Fall in der Gegend bringt die herrlichsten Wirkungen hervor.

Herr Hackert hat mich gelobt und getadelt und mir weiter geholfen. Er tat mir halb im Scherz, halb im Ernst den Vorschlag, achtzehn Monate in Italien zu bleiben und mich nach guten Grundsätzen zu üben; nach dieser Zeit, versprach er mir, sollte ich Freude an meinen Arbeiten haben. Ich sehe auch wohl, was und wie man studieren muß, um über gewisse Schwierigkeiten hinauszukommen, unter deren Last man sonst sein ganzes Leben hinkriecht.

Noch eine Bemerkung. Jetzt fangen erst die Bäume, die Felsen, ja Rom selbst an, mir lieb zu werden; bisher hab' ich sie immer nur als fremd gefühlt; dagegen freuten mich geringe Gegenstände, die mit denen Ähnlichkeit hatten, die ich in der Jugend sah. Nun muß ich auch erst hier zu Hause werden, und doch kann ich's nie so innig sein als mit jenen ersten Gegenständen des Lebens. Ich habe verschiednes bezüglich auf Kunst und Nachahmung bei dieser Gelegenheit gedacht.

Während meiner Abwesenheit hatte Tischbein ein Gemälde von Daniel von Volterra im Kloster an der Porta del Popolo entdeckt; die Geistlichen wollten es für tausend Skudi hergeben, welche Tischbein als Künstler nicht aufzutreiben wußte. Er machte daher an Madame Angelika durch Meyer den Vorschlag, in den sie willigte, gedachte Summe auszahlte, das Bild zu sich nahm und später Tischbein die ihm kontraktmäßige Hälfte um ein Namhaftes abkaufte. Es war ein vortreffliches Bild, die Grablegung vorstellend, mit vielen Figuren. Eine von Meyer darnach sorgfältig hergestellte Zeichnung ist noch vorhanden.”

 

 

 

 

goethe4
Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein: Goethe in der Campagna, 1787

 

 

 

 

 

 

De Australische dichter Frederick Alexander III Kesner werd geboren op 28 augustus 1967 in Manilla op de Filippijnen.

 

 

Darkness Uncovers 

 

Belying this despised state

you hunch upon shuffling feet,

pondering the crunch of browned leaves.

 

Burrowing this dusty soil

you hide beneath scurrying paws,

forgetting the crash of billowy waves.

 

Blowing out raspy breath

you pucker withered lips;

release cotton-downed doves.

 

Bellowing against the horizon

you herd the flock from grazing;

shackled gates embrace nightfall.

 

 

 

 

 

Friends Forever Covenant 

 

Friends have their humble beginnings

And sometimes friendships have their end.

Let us build a world of meaning;

Together seek each rainbow's end.

 

We're meant to always be happy

And to be sad for but a while;

We are meant to share God's glory

And to live-out life with a smile.

 

You'd never need to outgrow me

Or to leave our friendship behind.

I pray there be new beginnings:

A deeper love each day to find.

 

 

 

 

 

Sadly Young 

 

 

This young sad poet

t o b e,

brooding over things

that tomorrow might not bring.

Other poets

are dying around him;

(they are flesh-bound too!)

 

exiting without fanfare and glory,

whose poems

shall collect dust

in lonely shelves

of musty halls

within greying walls

where no sun shines

on semi-precious gems of long ago -

(is this where he wants to be) too?

 

He broods on;

Taking with him his private agonies;

chasing after personal demons,

being pursued by them in turn....

to be

this sad young Poet.

 

 

 

 

 

Kessner
Frederick Kesner (Manilla, 28 augustus 1967)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver A. Moonen, (spreek uit: 'a-punt-moonen') werd geboren in Rotterdam op 28 augustus 1937. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 28 augustus 2007.

  

Uit: Levensvreugde

 

De verloederde wijk bevindt zich tussen twee metrostations in, grenst aan Delfshaven, is geleidelijk aan met behulp van welzijnswerkers tot een getto geraakt. De onderste bevolkingslaag is er gehuisvest; paupers van diverse nationaliteiten, waaronder gezinshereniging der volgzame moslims in opgroeiend kindertal resulteert en de fokpremies ertoe bijdragen een zekere welvaart te bereiken, luxe die in het land van herkomst onthouden schijnt te worden; kleurentelevée (liefst met afstandsbediening), video en als hoogste ideaal een eigen automobiel.

Temidden van deze welstandstrevers woont een gehavende vrijgezel van 60, vlot gekleed, welbespraakt, tamelijk weerbaar, zeer sociaal voelend, huiselijk, gevoel voor humor en gek op peuterporno via Internet. Ik ken hem vrij goed, want ben het zelf. Toch liep vermelde vrijgezel eerste kerstnacht 1997 barrevoets en gehuld in een versleten regenjas op straat - naakt volgens de Turkse buurman twee hoog naderhand tot Hikmet - richting gesloten avondverkoop en vervolgens weer terug naar politiebureau, bezorgd achternagefietst door de geschrokken pal boven hem wonende zwakbegaafde bijbelfanaat annex trommelaar.

Gastvrij ontvangen door de brigadiers werd het voor de merkwaardige bezoeker uiteindelijk op voorspraak van twee Riagg-dames een voorspoedige ambulancerit naar Noordwijk. Dichterbij schenen alle klinieken bezet te zijn. De patiënt lag gerieflijk op een brancard en genoot af en toe van het schempend verlichte uitzicht. Er ontstond zelfs een geanimeerd gesprek tussen hem en de twee ziekenbroeders.

Er volgde een prettige drie maanden durende vakantie verdeeld over drie klinieken. Reeds na enkele weken werd hij verplaatst naar Capelle a/d IJssel, alwaar hij nog in 't IJssellandziekenhuis kwam te liggen met een aangename longontsteking. Daar kreeg hij van de hem bezoekende regisseur van Z. te horen dat Erwin K. aan een hartstilstand was overleden in zijn vertrouwde omgeving bij moedertje thuis, terwijl hij nog zo veel toekomstplannen had.

 

 

 

 

 

Moonen
A. Moonen  (28 augustus 1937 – 24 januari 2007)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en dichteres Rita Frances Dove werd geboren op 28 augustus 1952 in Akron, Ohio. Zie ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

 

Golden Oldie

I made it home early, only to get 
stalled in the driveway-swaying 
at the wheel like a blind pianist caught in a tune 
meant for more than two hands playing. 
The words were easy, crooned 
by a young girl dying to feel alive, to discover 
a pain majestic enough 
to live by. I turned the air conditioning off, 
leaned back to float on a film of sweat, 
and listened to her sentiment: 
Baby, where did our love go?-a lament 
I greedily took in 
without a clue who my lover 
might be, or where to start looking.

 

 

Exit

Just when hope withers, the visa is granted. 
The door opens to a street like in the movies, 
clean of people, of cats; except it is your street 
you are leaving. A visa has been granted, 
"provisionally"-a fretful word. 
The windows you have closed behind 
you are turning pink, doing what they do 
every dawn. Here it's gray. The door 
to the taxicab waits. This suitcase, 
the saddest object in the world. 
Well, the world's open. And now through 
the windshield the sky begins to blush 
as you did when your mother told you 
what it took to be a woman in this life.

 

 

 

 

Rita_Dove
Rita Dove (Akron, 28 augustus 1952)

 

 

 

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 28 augustus 2008.


Zie voor nog meer schrijvers van de 28e augustus ook
mijn vorige blog van vandaag.

 

 

31-12-08

Zum neuen Jahr (Johann Wolfgang von Goethe)


Alle bezoekers en mede-bloggers een aangename jaarwisseling en een gelukkig Nieuwjaar!

 

Zum neuen Jahr

Zwischen dem Alten
Zwischen dem Neuen,
Hier uns zu freuen
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.

Stunden der Plage,
Leider, sie scheiden
Treue von Leiden,
Liebe von Lust;
Bessere Tage
Sammeln uns wieder,
Heitere Lieder
Stärken die Brust.

Leiden und Freuden,
Jener verschwundnen,
Sind die Verbundnen
Fröhlich gedenk.
O des Geschickes
Seltsamer Windung!
Alte Verbindung,
Neues Geschenk!

Dankt es dem regen,
Wogenden Glücke,
Dankt dem Geschicke
Männiglich Gut;
Freut euch des Wechsels
Heiterer Triebe,
Offener Liebe,
Heimlicher Glut!

Andere schauen
Deckende Falten
Über dem Alten
Traurig und scheu;
Aber uns leuchtet
Freundliche Treue;
Sehet, das Neue
Findet uns neu.

So wie im Tanze
Bald sich verschwindet,
Wieder sich findet
Liebendes Paar,
So durch des Lebens
Wirrende Beugung
Führe die Neigung
Uns in das Jahr.

 

 

goethe_1831
Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

Johann Joseph Schmeller, Goethe seinem Schreiber John diktierend

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van 31 december mijn andere blog van vandaag.

 

 

28-08-08

Johann Wolfgang von Goethe, A. Moonen, Rita Dove, Janet Frame, Frederick Kesner,William Robertson Davies


De Duitse dichter en schrijver Johann Wolfgang von Goethe werd geboren op 28 augustus 1749 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 31 augustus 2006 en ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

Uit: Wilhelm Meisters Lehrjahre

 

Das Schauspiel dauerte sehr lange. Die alte Barbara trat einigemal ans Fenster und horchte, ob die Kutschen nicht rasseln wollten. Sie erwartete Marianen, ihre schöne Gebieterin, die heute im Nachspiele, als junger Offizier gekleidet, das Publikum entzückte, mit größerer Ungeduld als sonst, wenn sie ihr nur ein mäßiges Abendessen vorzusetzen hatte; diesmal sollte sie mit einem Paket überrascht werden, das Norberg, ein junger, reicher Kaufmann, mit der Post geschickt hatte, um zu zeigen, daß er auch in der Entfernung seiner Geliebten gedenke.

Barbara war als alte Dienerin, Vertraute, Ratgeberin, Unterhändlerin und Haushälterin in Besitz des Rechtes, die Siegel zu eröffnen, und auch diesen Abend konnte sie ihrer Neugierde um so weniger widerstehen, als ihr die Gunst des freigebigen Liebhabers mehr als selbst Marianen am Herzen lag. Zu ihrer größten Freude hatte sie in dem Paket ein feines Stück Nesseltuch und die neuesten Bänder für Marianen, für sich aber ein Stück Kattun, Halstücher und ein Röllchen Geld gefunden. Mit welcher Neigung, welcher Dankbarkeit erinnerte sie sich des abwesenden Norbergs! Wie lebhaft nahm sie sich vor, auch bei Marianen seiner im besten zu gedenken, sie zu erinnern, was sie ihm schuldig sei und was er von ihrer Treue hoffen und erwarten müsse.

Das Nesseltuch, durch die Farbe der halbaufgerollten Bänder belebt, lag wie ein Christgeschenk auf dem Tischchen; die Stellung der Lichter erhöhte den Glanz der Gabe, alles war in Ordnung, als die Alte den Tritt Marianens auf der Treppe vernahm und ihr entgegeneilte. Aber wie sehr verwundert trat sie zurück, als das weibliche Offizierchen, ohne auf die Liebkosungen zu achten, sich an ihr vorbeidrängte, mit ungewöhnlicher Hast und Bewegung in das Zimmer trat, Federhut und Degen auf den Tisch warf, unruhig auf und nieder ging und den feierlich angezündeten Lichtern keinen Blick gönnte.

»Was hast du, Liebchen?« rief die Alte verwundert aus. »Um 's Himmels willen, Töchterchen, was gibt's? Sieh hier diese Geschenke! Von wem können sie sein, als von deinem zärtlichsten Freunde? Norberg schickt dir das Stück Musselin zum Nachtkleide; bald ist er selbst da; er scheint mir eifriger und freigebiger als jemals.«

 

 

 

 

 

goethe_kauffmann
Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)

Portret door Angelika Kauffmann

 

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver A. Moonen, (spreek uit: 'a-punt-moonen') werd geboren in Rotterdam op 28 augustus 1937. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007 en ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

Uit: Armlastig

 

Slechts eenmaal ben ik de afgelopen zomer naar het Scheveningse strand geweest. Ik moet die bewuste woensdagmiddag in juli alles meegehad hebben, leek een uitgelaten hondje, wuifde en riep naar de zee. Luchtig gekleed en op voetbedsandalen liep ik door rullig zand richting ver nudistengedeelte, kon mij niet herinneren wanneer precies voor 't laatst de zee gezien te hebben, metaalkleurig en witschuimige golfslag. In de verte een groot schip. Helaas de ontsierende zuurstok/pretpier van Zwolsman. Langs de botenverhuurafdeling en dan eindelijk het naturistenstrand, naakter dan naakt omdat er verder niemand aanwezig was. Nabij de verboden duinen ontkleedde ik mij rap en poogde zo zandvrij mogelijk te blijven. Op pantalon en shirt ging ik onbevangen om en om liggen. Wind en zon masseerden mij met zuivere zeelucht, zonder nabehandeling. Dit liet mijn piemel zeker niet onberoerd. Aldus ontstond de volgende dag weer eens een mop van eigen makelij: ik sta daar helemaal alleen op het nudistenstrand en word door wind en zon gemasseerd. Komt er in de verte een jongetje aangelopen, gekleed nog. Eindelijk naderbij gekomen blijkt het een dwergmevrouwtje te zijn. Zij is me genaderd en begint zich pal voor m'n Rotterdamse staander en zeeverkenner uit te kleden, hangt de boel eraan. Komt uit de zee een brok verval van 't zwakke geslacht hompig in mijn gezichtsveld, waardoor een verslapping ontstaat en de kleertjes van 't dwergmevrouwtje in het zand pleuren. Zij reageert verontwaardigd, waarop ik woedend: ‘Mijn pik is geen kapstok!’

Hoogstens drie kwartier zal ik daar gebleven zijn. Een tweetal schelpen zoekende geklede jongedames gunde mij geen blik waardig en zou dat evenmin gedaan hebben indien er iemand met een hengstenzwengel aanwezig was geweest. Ontzag voor en verlangen naar piemels is de omhooggeprezen andere sekse kennelijk vreemd. Na mij zandloos weer aangekleed te hebben, begaf ik mij naar de strandtent voor nudisten. In het overdekte restaurant ging ik een shaggie draaien met rollertje. Een speels bruingevlekt hondje had mij al welkom geheten. In een kooitje bevond zich een aangevlogen Japanse nachtegaal. Geen muziekstampij. Vroeger zou ik door een neerdrukkende stemming bevangen zijn, maar thans bleef ik in opperbeste bui, proefde met volle teugen van de door zee en strand aangereikte onbeperkte vrijheid.”

 

 

 

 

Moonen
A. Moonen  (28 augustus 1937 – 24 januari 2007)

 

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster en dichteres Rita Frances Dove werd geboren op 28 augustus 1952 in Akron, Ohio. Zie ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

 

Vacation

 

I love the hour before takeoff,

that stretch of no time, no home

but the gray vinyl seats linked like

unfolding paper dolls. Soon we shall

be summoned to the gate, soon enough

there’ll be the clumsy procedure of row numbers

and perforated stubs—but for now

I can look at these ragtag nuclear families

with their cooing and bickering

or the heeled bachelorette trying

to ignore a baby’s wail and the baby’s

exhausted mother waiting to be called up early

while the athlete, one monstrous hand

asleep on his duffel bag, listens,

perched like a seal trained for the plunge.

Even the lone executive

who has wandered this far into summer

with his lasered itinerary, briefcase

knocking his knees—even he

has worked for the pleasure of bearing

no more than a scrap of himself

into this hall. He’ll dine out, she’ll sleep late,

they’ll let the sun burn them happy all morning

—a little hope, a little whimsy

before the loudspeaker blurts

and we leap up to become

Flight 828, now boarding at Gate 17.

 

 

 

 

 

 

Persephone, Falling

 

One narcissus among the ordinary beautiful

flowers, one unlike all the others!  She pulled,

stooped to pull harder—

when, sprung out of the earth

on his glittering terrible

carriage, he claimed his due.

It is finished.  No one heard her.

No one!  She had strayed from the herd.

 

(Remember: go straight to school.

This is important, stop fooling around!

Don't answer to strangers.  Stick

with your playmates.  Keep your eyes down.)

This is how easily the pit

opens.  This is how one foot sinks into the ground.

 

 

 

 

Dove-Rita
Rita Dove (Akron, 28 augustus 1952)

 

 

 

 

 

 

De Nieuw-Zeelandse dichteres en schrijfster Janet Frame werd geboren in Dunedin en groeide op in Oamaru. Zie ook mijn blog van 28 augustus 2006 en ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

The End

 

At the end

I have to move my sight up or down.

The path stops here.

Up is heaven, down is ocean

or, more simply, sky and sea rivalling

in welcome, crying Fly (or Drown) in me.

I have always found it hard to resist an invitation

especially when I have come to a dead end

a

dead

end.


The trees that grow along cliff-faces,

having suffered much from weather, put out thorns

taste of salt

ignore leaf-perm and polish:

hags under matted white hair

parcels of salt with the string tangled;

underneath

thumping the earth with their rebellious root-foot

trying to knock up

peace

out of her deep sleep.


I suppose, here, at the end, if I put out a path upon the air

I could walk on it, continue my life;

a plastic carpet, tight-rope style

but I’ve nothing beyond the end to hitch it to,

I can’t see into the mist around the ocean;

I shall have to change to a bird or a fish.


I can’t camp here at the end.

I wouldn’t survive

unless returning to a mythical time

I became a tree

toothless with my eyes full of salt spray;

rooted, protesting on the edge of this cliff

– Let me stay!

 

 

 

 

 

Frame
Janet Frame (28 augustus 1924 – 29 januari 2004)

 

 

 

 

 

 

 

De Australische dichter Frederick Alexander III Kesner werd geboren op 28 augustus 1967 in Manilla op de Filippijnen. Hij volgde opleidingen aan de Aquinas School in San Juan en aan de universiteit van Sint Thomas in Manilla. Daarna werkte hij o.a. als docent Engels. In 1998 haalde hij een graad in de theologie aan de Asian Seminary of Christian Ministries in Makati City. Kesners gedichten zijn verzameld in de bundels Waking Up to Self en Eye Soar. Ook verscheen werk van hem in The Curious Record en de Stylus Poetry Journal.

 

 

Kesner Poem

 

Keeper of records or accounts
Enervating (is there such a word?) Even so
Scintilling Scribe, spontaneous service
Not a clue to be had (what is this?)
Eclectic, eccentric estzet dissolved
Rich, filthy, but only in his dreams

 

 

 

 

Come Not Into My Soul

 

Come not into my soul,
You are not whom I love!
For even out of that
My heart will surely perish.

When my soul is bursting
As a fiery bolt ablaze,
My heart in fevered embrace!
Through my furious bleeding;
Come not near unto my soul,
You are not whom I love!

Do not you touch my soul,
You are not whom I love!
Worn is the heart with want
Where my bursting bruised it.
Breathe-in not that blue fire,

Do not lean you upon my soul;
You are not whom I love -
Which now with my languor rests,
Lest from out of my bleeding
My fevered heart perish

 

 

 

 

 

Kessner
Frederick Kesner (Manilla, 28 augustus 1967)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 28 augustus 2007.

 

De Canadese schrijver William Robertson Davies werd geboren op 28 augustus 1913 in Thamesville, Ontario.

 

 

 

28-08-07

Goethe, A. Moonen, Rita Dove, Janet Frame, William Robertson Davies


De Duitse dichter en schrijver Johann Wolfgang von Goethe werd geboren op 28 augustus 1749 in Frankfurt am Main. Zie ook mijn blog van 31 augustus 2006.

 

 

Uit: Die Leiden des jungen Werthers

 

“Wie froh bin ich, daß ich weg bin! Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! Dich zu verlassen, den ich so liebe, von dem ich unzertrennlich war, und froh zu sein! Ich weiß, du verzeihst mir's. Waren nicht meine übrigen Verbindungen recht ausgesucht vom Schicksal, um ein Herz wie das meine zu ängstigen? Die arme Leonore! Und doch war ich unschuldig. Konnt' ich dafür, daß, während die eigensinnigen Reize ihrer Schwester mir eine angenehme Unterhaltung verschafften, daß eine Leidenschaft in dem armen Herzen sich bildete? Und doch – bin ich ganz unschuldig? Hab' ich nicht ihre Empfindungen genährt? Hab' ich mich nicht an den ganz wahren Ausdrücken der Natur, die uns so oft zu lachen machten, so wenig lächerlich sie waren, selbst ergetzt? Hab' ich nicht – o was ist der Mensch, daß er über sich klagen darf! Ich will, lieber Freund, ich verspreche dir's, ich will mich bessern, will nicht mehr ein bißchen Übel, das uns das Schicksal vorlegt, wiederkäuen, wie ich's immer getan habe; ich will das Gegenwärtige genießen, und das Vergangene soll mir vergangen sein. Gewiß, du hast recht, Bester, der Schmerzen wären minder unter den Menschen, wenn sie nicht – Gott weiß, warum sie so gemacht sind! – mit so viel Emsigkeit der Einbildungskraft sich beschäftigten, die Erinnerungen des vergangenen Übels zurückzurufen, eher als eine gleichgültige Gegenwart zu ertragen.

Du bist so gut, meiner Mutter zu sagen, daß ich ihr Geschäft bestens betreiben und ihr ehstens Nachricht davon geben werde. Ich habe meine Tante gesprochen und bei weitem das böse Weib nicht gefunden, das man bei uns aus ihr macht. Sie ist eine muntere, heftige Frau von dem besten Herzen. Ich erklärte ihr meiner Mutter Beschwerden über den zurückgehaltenen Erbschaftsanteil; sie sagte mir ihre Gründe, Ursachen und die Bedingungen, unter welchen sie bereit wäre, alles herauszugeben, und mehr als wir verlangten – kurz, ich mag jetzt nichts davon schreiben, sage meiner Mutter, es werde alles gut gehen. Und ich habe, mein Lieber, wieder bei diesem kleinen Geschäft gefunden, daß Mißverständnisse und Trägheit vielleicht mehr Irrungen in der Welt machen als List und Bosheit. Wenigstens sind die beiden letzteren gewiß seltener.”

 

 

 

goethe(26)
Johann Wolfgang von Goethe (28 augustus 1749 – 22 maart 1832)
Hier 26 jaar oud.

 

De Nederlandse schrijver Arie Wilhelmus Pieter Moonen, beter bekend als A. Moonen (spreek uit: 'a-punt-moonen') werd geboren in Rotterdam op 28 augustus 1937.Na allerlei kortdurende werkkringen te hebben gehad, leefde hij lange tijd van een uitkering in Den Haag en later in Amsterdam. Moonen schreef voor het Amsterdamse studentenweekblad Propria Cures.

"Zalf voor de dood" was het boek waarmee Moonen had willen debuteren maar hij kon het pas in 1980 uitgebracht krijgen. Daarom was "Stadsgerechten" uit 1977 zijn eigenlijke debuut. Het betreft een autobiografische en verwarde weergave in de vorm van een dagboek van zijn kleinschalige leven waarin met name zijn aparte seksuele voorkeuren worden beschreven. Zie ook mijn blog van 31 januari 2007.

 

Uit: Waakvlamseks

 

“Ik kon op een klapstoeltje aan een tafel plaatsnemen en kreeg aldra een glas cola te drinken. Eerst meende ik een lange smalle doos met kapotjes overhandigd te krijgen, doch bij inspectie bleek het een keurig verpakt gastendoekje met Safe Sex erop geborduurd te zijn. Verder werd ik nog een anuscondoom rijker gemaakt. Volgens een woordvoerder hadden de rondlopende personen drempelvrees om zich bij ons te voegen. Het begon te schemeren. Er werd een kleine dildo op tafel geplaatst om mij aan te leren hoe ook in het donker een kapotje over een stijve indringer gestroopt moest worden. Ik vertelde nog een vaste partner te hebben en dat wij nooit condooms gebruikten. Nadat ik de waakvlamafgezanten had verlaten, genoot ik in de ondertussen donkere koelte van wijds uitzicht over de kralingse plas. Thuis wachtten de vijf katten mij op. Precies als de rotterdamse pikonttreksters kon ik weer eens ongeneukt naar bed.

Langzaamaan kom ik dan eindelijk weer terug in mijn vakgebied op zondagavond de zevende september binnen tuinkamer. Een dag eerder was de vaste partner eindelijk verschenen. Ik werd platgeneukt, gebeten en gelikt. Onze samenvoeging speelde zich af terwijl bekant de ganse wereldbevolking via de buis gelegenheid geboden kreeg de begrafenis van hun mediamadonna te overkiekelen, om maar niet met hun eigen al of niet dagschotelachtige besognes geconfronteerd te hoeven worden.”

 

 

 

Moonen
A. Moonen  (28 augustus 1937 – 24 januari 2007

 

De Amerikaanse schrijfster en dichteres Rita Frances Dove werd geboren op 28 augustus 1952 in Akron, Ohio. In 1987 ontving zij de Pulitzer prijs voor haar gedichtencyclus Thomas and Beulah. De inspiratie ervoor vond zij in het levensverhaal van haar grootouders. Die hadden in de eerste helft van de 20e eeuw de zuidelijke staten verlaten om in het noorden naar werk te zoeken. Van 1993 tot 1995 was Rita Dover Poet Laureate van de VS. Zij was zowel de jongste persoon aan wie die eer te beurt viel als ook de eerste persoon van afro-amerikaanse afkomst.

 

 

History


Everything's a metaphor, some wise
guy said, and his woman nodded,
wisely.


Why was this such a discovery
to him? Why did history happen
only on the outside?


She'd watched an embryo track
an arc across her swollen belly from
the inside and knew she'd best
think knee, not tumor or burrowing mole,
lest it emerge a monster.


Each craving marks the soul:
splashed white upon a temple the dish
of ice cream, coveted, broken
in a wink, or the pickle duplicated
just behind the ear.


Every wish will find its symbol,
the woman thinks.

 

 

 

Adolescence II


Although it is night,
I sit in the bathroom, waiting.
Sweat prickles behind my knees,
the baby-breasts are alert.
Venetian blinds slice up the moon;
the tiles quiver in pale strips.


Then they come, the three seal men
with eyes as round As dinner plates
and eyelashes like sharpened tines.
They bring the scent of licorice.
One sits in the washbowl,


One on the bathtub edge;
one leans against the door.
"Can you feel it yet?" they whisper.
I don't know what to say, again.
They chuckle,


Patting their sleek bodies with
their hands.
"Well, maybe next time."
And they rise, Glittering like pools
of ink under moonlight,


And vanish. I clutch at the
ragged holes
They leave behind, here at
the edge of darkness.


Night rests like a ball of fur
on my tongue.

 

 

 

dove_rita
Rita Dove (Akron, 28 augustus 1952)

 

De Nieuw-Zeelandse dichteres en schrijfster Janet Frame werd geboren in Dunedin en groeide op in Oamaru. Zie ook mijn blog van 28 augustus 2006.

 

 

The Happy Prince

 

In the children’s record of the Happy Prince,

before each gold flake is peeled from the Prince’s body,

the voice orders, Turn the Page, Turn the Page,

supposing that children do not know when to turn,

and may live at one line for many years,

sliding and bouncing boisterously along the words,

breaking the closed letters for a warm place to sleep.

Turn the Page, Turn the Page.


By the time the Happy Prince has lost his eyes,

and his melted heart is given to the poor,

and his body taken from the market-place and burned,

there is no need to order, Turn the Page,

for the children have grown up, and know when to turn,

and knowing when, will never again know where.

 

 

 

 

 

janetframe,0
Janet Frame (28 augustus 1924 – 29 januari 2004)
Jonger en ouder.

 

De Canadese schrijver William Robertson Davies werd geboren op 28 augustus 1913 in Thamesville, Ontario, Zie ook mijn blog van 28 augustus 2006.

 

Uit: The Diary of Samuel Marchbanks (1947)

 

“Some people I know were telling me of a curious experience which they had recently; they put a collection of old and rejected household articles in their car and drove to a dump to dispose of them. While busy at the dump, they were accosted by a strange figure, a woman of tall and stately presence, wearing a paper crown and carrying a staff in her hand, who strode majestically through the avenues of ashes, tin cans, dishonoured wash-boilers and superannuated bathtubs, attended by a rabble of admiring children. This apparition hailed my friends in a strange, incoherent, but musical language, and her breath was richly perfumed with bay-rum, or it may have been lilac lotion; she was in fact as high as a kite and as mimsy as a borogrove. Having said her say, she strode off in queenly style, and she and her raffish crew were soon lost in the mazes of the dump... My theory is that this was Titania, the fairy queen, fallen upon evil days, but magnificent in ruin; or it may simply have been some rumdumb old bag with a sense of humour. In either case the matter is worth investigating.”

 

 

 

Robertson
William Robertson Davies (28 augustus 1913 – 2 december 1995)