10-09-17

Eddy Pinas, Jeppe Aakjær, Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille

 

De Surinaamse dichter en schrijver Eddy Louis Pinas werd geboren in Paramaribo op 10 september 1939. Zie ook alle tags voor Eddy Pinas op dit blog.

 

de rivier zal 't weten

de rivier zal 't weten
vanaf de bergen
tot daar waar het
in in-
nig
samenzijn knuffelt met
dorstig zeewater

het brullend
bruizend wezen op
de rug van de
granolosoela
draagt in iedere molecule
de tedere kiem
van wording

ook de zee zal 't weten
en de boodschap
beuken tegen ijzeren rompen
op iedere strand
zal het te lezen zijn

door de branding
zal het geëtst worden
op de klippen
de zon zal het
met bladders neerschrijven
op de gevels
Suriname wordt vrij
maar...

heb ik mijn vaccinatiebewijs
niet vergeten?

 

 
Eddy Pinas (Paramaribo, 10 september 1939)

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10-09-16

Eddy Pinas, Jeppe Aakjær, Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille

 

De Surinaamse dichter en schrijver Eddy Louis Pinas werd geboren in Paramaribo op 10 september 1939. Zie ook alle tags voor Eddy Pinas op dit blog.

 

Ook ik heb het gezien

ook ik heb het gezien
ook ik heb het
beloofde land gezien
braambessen gegeten
aardbeien
peren
appels
abrikozen

beton
kacheldamp
papieren behang

vijf centimeter textiel
op mijn huid
witte bedelaar
bezige kalverstraat
 
als maden krioelen mensen
om mensen
sneeuwballen 
op poten
zonder emotie
zonder stem
de fabriek bevrucht de tram
het station baart elk uur
een duizendling

 

 
Eddy Pinas (Paramaribo, 10 september 1939)
Paramaribo 

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11-09-11

Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille, Jeppe Aakjær

 

 

De Bulgaarse schrijver en musicus Viktor Markos Paskov werd geboren in Sofia op 10 september 1949. Zie ook mijn blog van 10 september 2010

 

Uit: Autopsie (Vertaald door Alexander Sitzmann)

 

„Aufwachen um fünf.

Schon seit Wochen wache ich um fünf auf.

Das bedeutet, ich habe ungefähr vier Stunden den unruhigen Schlaf eines Tresorknackers geschlafen.

Ich stehe auf, stoße gegen den Stuhl, dann gegen den Schreibtisch.

Zu meinen Füßen kullert mit leisem Klirren eine fast leere Flasche herum. Ich sage »fast«, weil in ihr

eine bräunliche Flüssigkeit schwappt, ungefähr eineinhalb Schlucke. Kurz darauf ist die Flasche ganz

leer, und ich habe Rochen im Bauch. Ich gehe in Unterhosen hinaus auf den Balkon.

Draußen ist es finster, warm und klebrig. Von der Baustelle des »Philip Johnson House« dringt Lärm herüber. Kleine Gestalten, türkische, griechische und bulgarische Gastarbeiter in gelben Overalls, mit Schutzmasken vor dem Gesicht, laufen hin und her, übergossen von orangem Licht, wie unter dem

Deckel eines riesigen Aquariums irgendwo auf dem Mars.

Sie arbeiten Tag und Nacht.

Sie arbeiten samstags und sonntags. Sie wühlen in einem riesigen Loch herum, das von eisernen Konstruktionen durchzogen ist, und unter ihren Händen leuchten die Flammen von Schweißgeräten auf: weiß, bläulich und grün.

Mister Johnson ist ein amerikanischer Architekt, ein Bastard von zweiundneunzig Jahren.

Zwischen die Zähne seines grinsenden Porträts ge genüber hat jemand mit roter Sprühfarbe einen fetten Penis gemalt: ein Gruß der Arbeiterklasse.

Der Alte, oder genauer seine Mannschaft, hat beschlossen, seinen idiotischen Wolkenkratzer direkt

vor meiner Nase in die Höhe zu ziehen, hier, wo sich früher ebenes Feld erstreckte und ich eine Aussicht bis zum Checkpoint Charlie hatte.

Ich gehe zurück ins Bett.“

 

 

 

Viktor Paskov (10 september 1949 - 16 april 2009)

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10-09-10

Andreï Makine, Franz Werfel, Paweł Huelle, Mary Oliver, Eddy Pinas, Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille, Jeppe Aakjær

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 10e september mijn blog bij seniorennet.be 

  

Andreï Makine, Franz Werfel, Paweł Huelle, Mary Oliver, Eddy Pinas

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 10e september ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag.

 

Viktor Paskov, Hilda Doolittle, Reinhard Lettau, George Bataille, Jeppe Aakjær

10-09-09

Hilda Doolittle, George Bataille, Jeppe Aakjær

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886. Zie ook mijn blog van 10 september 2006  en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

 

ORCHARD

 

I SAW the first pear

as it fell--

the honey-seeking, golden-banded,

the yellow swarm

was not more fleet than I,

(spare us from loveliness)

and I fell prostrate

crying:

you have flayed us

with your blossoms,

spare us the beauty

of fruit-trees.

 

The honey-seeking

paused not,

the air thundered their song,

and I alone was prostrate.

 

O rough hewn

god of the orchard,

I bring you an offering--

do you, alone unbeautiful,

son of the god,

spare us from loveliness:

 

these fallen hazel-nuts,

stripped late of their green sheaths,

grapes, red-purple,

their berries

dripping with wine,

pomegranates already broken,

and shrunken figs

and quinces untouched,

I bring you as offering.

 

 

 

Doolittle

Hilda Doolittle (10 september 1886 – 21 september 1961)

 

 

 

De Franse schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne). Zie ook mijn blog van 10 september 2006 en ook mijn blog van 10 september 2008.

 

Uit: Larmes d'Eros

 

Le monde lié à l'image ouverte du supplicié photographié, dans le temps du supplice, à plusieurs reprises, à Pékin, est, à ma connaissance, le plus angoissant de ceux qui nous sont accessibles par des images que fixa la lumère. Le supplice figuré est celui des Cent Morceaux, réservé aux crimes les plus lourds. Un de ces clichés fut reproduit, en 1923 dans le Traité de psychologie de Georges Dumas. Mais l'auteur bien à tort, l'attribue à une date antérieure et en parle pour donner l'exemple de l'horripilation: les cheveux dressés sur la tête! Je me suis faire dire que pour prolonger le supplice, le condamné recevait une dose d'opium. Dumas insiste sur l'apparence extatique des traits de la victime. Il est bien entendu, je l'ajoute, qu'une indéniable apparence, sans doute, en partie du moins, liée à l'opium, ajoute à ce qu'a d'angoissant l'image photographique. Je possède depuis 1925 un de ces clichés ( photographie ci-contre ). Il m'a été donné par le Docteur Borel, l'un des premiers psychanalystes français. Ce cliché eut un rôle décisif dans ma vie. Je n'ai pas cessé d'être obsédé par cette image de la douleur, à la fois extatique (?) et intolérable. J'imagine le parti que, sans assister au supplice réel, dont il rêva, mais qui lui fut inaccessible, le marquis de Sade aurait tiré de son image: cette image, d'une manière ou de l'autre, il l'eût incessamment devant les yeux. Mais Sade aurait voulu le voir dans la solitude, au moins dans la solitude relative, sans laquelle l'issue extatique et volptueuse est inconcevable.“

 

 

 

bataille

George Bataille (10 september 1897 – 9 juli 1962)

 

 

 

De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866. Zie ook mijn blog van 10 september 2007.

 

Uit: Die Kinder des Zorns (Vertaald door Erich Holm)

 

"Der alte Wollesen saß schmunzelnd, den Geifer über die kurze Pfeife spritzend, und lachte über das Getümmel und Gehopse der besessenen Tiere. Sein Hauptspaß war, einen Brotbrocken an die Zwinge seines Eichenstockes zu stecken und ihn in Armhöhe von der Erde emporzuhalten. Da begann alsbald ein Schnappen nach dem Kloß, über das sich auch andere als Wollesen hätten kranklachen können. Die gefräßigen Geschöpfe sprangen immer aufs neue in die Höhe, um den lockenden Köder zu erhaschen, fielen aber stets wieder enttäuscht auf den Rücken ins Gras nieder; hier rächten sie sich, indem sie ihre Nachbarn aufs Ohr schlugen oder sich gegenseitig Haarbüschel aus den Pelzen rissen. Auf einmal kommt ein alter dicker Staatsrat aus der Schar der Ratten hervorgewatschelt und nähert sich Wollesen. In einem Nu hat das Tier den Sessel erklettert; mit grünschillernden Augen und einem nervösen Zittern der Schnauzhaare duckt es sich über Wollesens Knie, setzt von da mit keckem Sprunge auf seinen Arm, läuft an dem vorgestreckten Stock dahin, nimmt das Brot in die Schnauze und läßt sich dann dumpf aufklatschend ins Gras zurückplumpsen. Die andern begrüßen diesen wohlgelungenen Versuch mit infernalischem Geheul.

Plötzlich stürzt die ganze Rattenschar über Hals und Kopf unter die Kletten hinein …

Wollesen dreht langsam und verdrießlich wie ein alter Uhu sein sonnvertrocknetes Runzelgesicht dem Eingangsgatter zu, wo gleich darauf ein ältlicher hagerer Mann mit großer Nase und rotem Backenbart hinter den Johannisbeersträuchern zum Vorschein kommt. Er tritt vor Wollesen, macht eine grüßende Bewegung mit dem gekrümmten Zeigefinger nach dem rechten Ohr und ruft mit lauter Stimme: »Guten Abend, Wollesen!«

Es ist der Gemeindevorsteher und Armenrat Hans Nielsen aus Runge. Er stützt sich auf seinen dicken Rohrstock und fährt dann fort: »Wird wohl am besten sein, ich rück gleich mit meinem Geschäft heraus; ich hab mir erlauben wollen, mit Euch wegen der verdammten Schusterleut bei uns drunten zu sprechen, für die sich die Gemeinde gewissermaßen bei Euch zu bedanken hat.«

»He, he, he!« lacht Wollesen, schleudert die in der Schüssel noch übrigen Brotrinden unter die Kletten und wischt sich mit der Handwurzel einen großen hellen Tropfen unter den Nasenflügeln weg.

»Ja, Ihr habt, meiner Seel, gut lachen, jetzt, wo Ihr draußen seid,« fuhr Hans Nielsen fort, »aber, wie ich sag, das verteufelte Schustervolk wird noch den ganzen Gemeinderat auseinander bringen. Und was einen am allermeisten fuchst, das ist das Gerede, das unter den Leuten jetzt umgeht, wir in Runge hätten uns von Euch hier in Skejby nur zum Narren halten lassen, und an der ganzen Bescherung war nur unsre dumme Gutmütigkeit schuld.«

 

 

 

Aakjaer

Jeppe Aakjær (10 september 1866 - 22 april 1930)

 

10-09-08

Franz Werfel, Paweł Huelle, Mary Oliver, , Hilda Doolittle, George Bataille, Jeppe Aakjær

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Werfel werd op 10 september 1890 in Praag geboren. Zie ook mijn blog van 10 september 2006 en ook mijn blog van 10 september 2007.

 

Uit: Lied der Bernadette

 

„Nur habe ich gar keinen Anlaß, ein Mirakel für sicher zu nehmen, solange Natur und Medizin vollkommen zur Erklärung ausreichen. Überlassen wir das doch den alten Weibern! Unser Kind ist gesund. Daß Gott geholfen hat, weiß ich. Daß der Arzt und die Natur geholfen haben, das weiß ich ebenfalls. Daß Lourdes geholfen hat, ist möglich, ich weiß es aber nicht... «

»Ich aber weiß es, Louis«, sagt die Kaiserin kampfbereit, »und niemand wird mich abhalten zu danken, auch du nicht! «

»Warum sollt ich dich abhalten davon, Liebe?« meint der Kaiser versöhnlich.

»Also, Louis, du bist bereit, meinen Wunsch zu erfüllen«, fällt Eugenie schnell ein. »Ich hab für uns beide gelobt, daß du, wenn das Lourdeswasser hilft, die Sperre der Grotte aufheben wirst ... «

Louis Napoleon kann seinen Unwillen kaum mehr bezwingen:

»Gelübde legt man für sich selbst ab, Beste«, sagt er, »und nicht für andere. Und außerdem ist Lourdes ein heikles Politikum. Im Augenblick darf ich aus schwerwiegenden Ursachen die liberalen Parteien nicht verstimmen ... «

»Meine Gründe als Frau und Mutter sind viel schwerwiegender als jede Augenblickspolitik«, erwidert Eugenie erblassend, und Eigensinn, Ehrgeiz und Energie machen ihr Gesicht für den Gatten unangenehm.

»Meine Regierung«, erklärt er nach einer Pause heiser, »hat von allem Anfang an in dieser Affäre eine ablehnende Haltung eingenommen. Und nicht nur meine Regierung, sondern ebenso der französische Episkopat, meine Liebe, dem nicht einmal du ausgesprochenen Atheismus zum Vorwurf machen kannst. Wir sind alle abhängig von der öffentlichen Meinung. Die öffentliche Meinung unserer Zeit lehnt sich gegen die muffige Mystik zurückgebliebener Bevölkerungsteile auf. Sie tut es, weil sie im Kampf steht um einen neuen Geist. Dieser Geist fördert mich. Stell ich mich ihm in den Weg, vernichtet er mich. Hör gut zu: wenn ich die Sperre jener Grotte aufhebe, blamiere ich meine eigene Regierung, das heißt mich selbst. Und das forderst du von mir? Du forderst, daß ich gegen alle politische Vernunft dem Zeitgeist ins Gesicht schlage und ohne Notwendigkeit öffentlich Widerruf leiste?«

Eugenie tritt dicht an den Gemahl heran und ergreift seine beiden Hände: »Louis«, sagt sie mit sehr dunkler Stimme, »der Kaiser ist abhängig von noch viel größeren Mächten als der öffentlichen Meinung. Du spürst es ja selbst. Warum würdest du dich sonst mit Madame Frossart beraten, der Wahrsagerin und Hellseherin? In deiner Stellung gibt es keinen gleichgültigen Atemzug und keine opportunistische Ausflucht, mein Freund. Wenn du träumst, machst du Geschichte. Der Souverän kommt nicht um den Himmel herum. Das hast du selbst immer gesagt. Und gerade diesmal willst du um den Himmel herumkommen? Jetzt, wo das größte Jahr deiner Regierung vor dir steht? Bedenke! In Frankreich fließt eine Gnadenquelle, die Heilung um Heilung vollbringt. Du selbst hast deinem Sohn, der in Gefahr war, zu trinken gegeben von ihr... «

»Um bei der Wahrheit zu bleiben, Madame«, knirscht Napoleon, »nicht ich war's, weiß Gott... «

»Gleichgültig«, sagt die Spanierin, »Loulou ist fieberfrei. Jene Macht, die durch ein unschuldiges und begnadetes Mädchen die starke Quelle von einer Stunde zur andern hervorbrachte, hat sich dir gnädig erwiesen. Und du wagst es, diese Macht um ihren Lohn zu betrügen? Hältst du es wirklich für weniger gefährlich, Gott und der Jungfrau ins Gesicht zu schlagen als deinem sogenannten Zeitgeist? Und das, nachdem du ein Gelöbnis des Dankes geleistet hast? ... «

»Das hast du geleistet, nicht ich«, insistiert der Kaiser hoffnungslos.

»Gleichgültig! Es ist geleistet! Es muß erfüllt werden! Weniger für mich als für dich. Denn dein Reich steht auf dem Spiel, Louis ... «

 

 

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Franz Werfel (10 september 1890 – 26 augustus 1945)

Portret door Inga Schnekenburger

 

 

De Poolse schrijver Paweł Huelle werd geboren op 10 september 1957 in Gdańsk. Zie ook mijn blog van 10 september 2007.

 

Uit: Mercedes Benz (Vertaald door Antonia Lloyd-Jones)

 

My dear Mr Hrabal, once again life has turned an extraordinary circle, for when I recall that evening in May, when for the first time I sat all scared and atremble behind the wheel of Miss Ciwle’s little Fiat – the only lady instructor at the Corrado driving school (“We guarantee a driving licence for the lowest price in town”), the only woman among all those self-important males: ex-rally drivers and racetrack aces; so, once I had fastened my seatbelt and positioned the rear-view mirror according to her instructions, to move off seconds later down a small, narrow street in first gear in order to stop at once, forty metres on, at the crossroads where only a narrow stream of air, like an invisible flight corridor, ran between the trams and the thundering lorries over to the other side of the city-centre inferno; so, as I set off on that very first car journey of mine, feeling as ever that the whole idea of learning to drive made no sense at all, because it was too late in life, and I’d already missed the moment; so, when right in the middle of the crossroads between the No 13 tram, bells clanging as it braked suddenly, and a great big TIR transporter lorry, which by some miracle managed to miss Miss Ciwle’s little Fiat by a hair’s breadth, while sounding its awfully deep, piercingly loud horn like a battleship siren; so, when I stalled at the very centre of that crossroads, I immediately thought of you and those charming motorcycling lessons of yours, when with the instructor behind and the wet cobblestones ahead, you gave the 250cc bike a good dose of petrol and off you sashayed down those Prague streets and crossroads, first up the hill towards Hradèany, then down towards the Vltava, and the whole time, without ever stopping, as if inspired by the Muse of motorisation, you told the instructor about those wonderful vehicles of bygone days, on which your stepfather had so many fantastic spills and smashes; so when, the driver of the TIR slammed his ten-ton monster to a halt and, leaving it in the middle of the roadway, jumped down from the cab and ran towards Miss Ciwle’s little Fiat, waving his fist at us in a threatening manner, and indeed, in his rage coming close to self-harm by pummelling his own head with it; so, when I saw his face, purple with fury and pain, pressed to the window of Miss Ciwle’s little Fiat, and right beside it another face, also pressed to the window, and belonging to the driver of the No 13 tram, who like the TIR driver had abandoned his vehicle and his passengers, sent flying by the sharp braking; so, when I saw those two faces through the Fiat windows, which with great foresight Miss Ciwle had already wound up, with yet more looming up behind them, because the drivers of other cars blocked by the tram and the TIR had also left their vehicles and run up to us now, to shower us in all their anger about traffic jams, broken bridges, rising petrol prices and everything else affecting them since the recent collapse of communism; so, when these Bosch-like faces had all but crushed us into the seats of the little Fiat, which was adamantly refusing to start, I turned to Miss Ciwle and in a perfectly calm tone of voice I said, “You know, when my grandmother Maria was learning to drive in a Citroen in 1925, she had a similar experience, except that the Citroen stalled on a railway crossing and from the right, that is, where the instructor, Mr Czarzasty, was sitting, the Wilno-Baranowicze-Lwów express was fast approaching from round the corner when Mr Czarszasty made a rapid assessment of the situation and said, ‘Miss Maria, let’s jump out immediately or we’ll be killed’, so they jumped out,” I went on, “and the express, although it braked, showers of sparks flying from under its wheels, completely flattened the beautiful car.”

 

 

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Paweł Huelle (Gdańsk, 10 september 1957)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres Mary Oliver werd geboren op 10 september 1936 in Maple Heights, Ohio. Zij bezocht in de jaren vijftig zowel de Ohio State University als Vassar College, maar behaalde er geen diploma. Van invloed op haar was de dichteres Edna St. Vincent Millay in wier huis zij als tiener korte tijd woonde om Millay’s zuster te helpen bij het op orde brengen van de geschriften die de overledene had nagelaten. Gedurende het begin van de jaren techtig doceerde Oliver aan de Case Western Reserve University. In 1984 kreeg zij voor haar verzameling gedichten American Primitive de Pulitzer prijs. In 1986 werd zij "Poet In Residence" aan de Bucknell University. In 1991 was zij Writer in Residence aan Sweet Briar College in Virginia. Tot 2001 had zij een leerstoel in Bennington, Vermont

 

 

August

 

When the blackberries hang
swollen in the woods, in the brambles
nobody owns, I spend

all day among the high
branches, reaching
my ripped arms, thinking

of nothing, cramming
the black honey of summer
into my mouth; all day my body

accepts what it is. In the dark
creeks that run by there is
this thick paw of my life darting among

the black bells, the leaves; there is
this happy tongue.

 

 

 

Black Oaks

 

Okay, not one can write a symphony, or a dictionary,

or even a letter to an old friend, full of remembrance
and comfort.

Not one can manage a single sound though the blue jays
carp and whistle all day in the branches, without
the push of the wind.

But to tell the truth after a while I'm pale with longing
for their thick bodies ruckled with lichen

and you can't keep me from the woods, from the tonnage

of their shoulders, and their shining green hair.


Today is a day like any other: twenty-four hours, a
little sunshine, a little rain.

Listen, says ambition, nervously shifting her weight from
one boot to another -- why don't you get going?

For there I am, in the mossy shadows, under the trees.

And to tell the truth I don't want to let go of the wrists
of idleness, I don't want to sell my life for money,

I don't even want to come in out of the rain.

 

 

 

Mary_Oliver

Mary Oliver (Maple Heights, 10 september 1935)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886. Zie ook mijn blog van 10 september 2006.

 

 

HEAT

 

O WIND, rend open the heat,

cut apart the heat,

rend it to tatters.

 

Fruit cannot drop

through this thick air--

fruit cannot fall into heat

that presses up and blunts

the points of pears

and rounds the grapes.

 

Cut the heat--

plough through it,

turning it on either side

of your path.

 

 

 

SONG

 

YOU are as gold

as the half-ripe grain

that merges to gold again,

as white as the white rain

that beats through

the half-opened flowers

of the great flower tufts

thick on the black limbs

of an Illyrian apple bough.

 

Can honey distill such fragrance

as your bright hair--

for your face is as fair as rain,

yet as rain that lies clear

on white honey-comb,

lends radiance to the white wax,

so your hair on your brow

casts light for a shadow.

 

 

 

hilda_doolittle

Hilda Doolittle (10 september 1886 – 21 september 1961)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne). Zie ook mijn blog van 10 september 2006.

 

Uit: Lettres choisies

 

Bataille à Leiris

[Paris, juillet 1931] (p.98)

 

Mon cher Michel, Je ne t ’ai pas écrit non par négligence mais probablement parce que j’ai beaucoup trop d’amitié pour toi pour ne pas être sensible à beaucoup de choses. En tout cas je ne me serais pas décidé à t’écrire des platitudes ou des choses désagréables. Je pars pour la campagne vraiment très dégoûté d’une vie qui n’est malheureusement pas différente de celle que tu menais ici. J’ai vu hier soir des danses nègres à l’Exposition, des danseurs introduits sur une estrade comme des vaches dans un wagon. Mais je ne crois pas que l’impossibilité de certaines choses aurait pu être plus frappante pour moi que là pour ce qui sépare les nègres et les blancs invités du mussée du Trocadéro. Je ne vois pas un instant ce que pourrait signifier une agitation quelconque si elle ne m’exclut pas d’une façon très catégorique de toutes ces tristes existences. Crois à toute mon amitié Georges."

 

 

Bataille

George Bataille (10 september 1897 – 9 juli 1962)

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 10 september 2007.

 
De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866.

 

 

 

10-09-07

Jeppe Aakjær, Paweł Huelle, Franz Werfel, Hilda Doolittle, George Bataille


De Deense dichter en schrijver Jeppe Aakjær werd geboren in Aakjær bij Skive op 10 september 1866. Veel van zijn werk ging over zijn geboortestreek Jutland. Hij stond bekend om zijn betrokkenheid bij armen en onderdrukten en beschreef hun bescheiden en eenvoudig landelijk bestaan. Op de leeftijd van 20 jaar werd hij naar de gevangenis gestuurd voor het vrijuit spreken over zijn zorgen, waar de lokale regeringsambtenaren niets van moesten hebben.

Aakjærs opmerkelijkste romans zijn onder andere Burgerzoon (1899) en Kinderen van Toorn (1904), die zijn sociale betrokkenheid aantonen. Zijn gedichten, waaronder Liederen van de Rogge (1906) en Heimdal's avonturen (1924) echter, openbaren zijn hartstocht voor de oogst, de weelderige graangebieden en het eenvoudige leven van burgers en landbouwers. Veel van deze werken werden gebruikt als basis voor liederen door vele Scandanavische componisten van de twintigste eeuw, waaronder Carl Nielsen. Tegenwoordig is het zijn poëzie waarvan hij voornamelijk bekend is.

 

Uit: Die Kinder des Zorns (Vertaald door Erich Holm)

 

Die Sonne stützte bereits ihr breites Kinn auf die Hügel im Westen und guckte müde und angestrengt zwischen das Laub im Garten des Sølsighofes hinein, wo der Gutsbesitzer Wollesen saß und Ratten fütterte.

Dies war die Lieblingsbeschäftigung des alten Wollesen, die er bei gutem Wetter nie verabsäumte. Er saß auf einem dreibeinigen Stuhl an der Spalierwand. Zwischen den morschen Zahnstümpfen hielt er eine fettige Holzpfeife, und auf den Knien der bläulich schimmernden, verschlissenen Hose ruhte eine schwarze irdene Schüssel.

Die Ratten kamen aus tiefen Löchern unter den grauen Grundsteinen hervor, dort, wo die Schweinekoben an das getünchte Hauptgebäude stießen; der üppige Klettenwald und die Dünste des Schweinestalls bildeten ein Paradies von Stank und Dunkelheit für diese Geschöpfe, und sie betrugen sich denn auch so ungeniert, als wären sie die eigentlichen Herren auf Sølsig und alle anderen Wesen nur ihre aufwartenden Diener. Dreist wagten sie sich bis unter Wollesens gesprungene Holzschuhschnäbel und schnappten mit frecher Schnauze die Brotkrumen auf, die er ihnen aus der irdenen Schüssel zuschleuderte. Mit komischen Kapriolen erhoben sie sich auf den Hinterbeinen und klappsten einander auf das Ohr; wo eine Brotrinde ins Gras niederfiel, entstand ein wahres Getümmel von kleinen, geschmeidigen Tierkörpern, die mit erhobenen Schwänzen sich unter teuflischem Pfeifen herumbalgten, so daß die letzten linden Strahlen der sinkenden Sonne bald quer über die Rücken, bald über die weißen Bäuche hinstreiften.“

 

 

 

aakjrjeppe
Jeppe Aakjær (10 september 1866 - 22 april 1930)

 

De Poolse schrijver Paweł Huelle werd geboren op 10 september 1957 in Gdańsk. Na zijn studie literatuurwetenschap daar werkte hij eerst als journalist. Ook was hij docent voor literatuur, filosofie en geschiedenis. Tot het verbod van Solidarność in 1981 werkte hij ook in het perscentrum van de vakbond. Als schrijver vestigde hij zijn naam met de roman Weiser Dawidek. Het boek werd door de Poolse kritiek meteen als meesterwerk gevierd. Het is in vele talen vertaald en werd in 2000 door Wojciech Marczewski verfilmd.

 

Uit: Castorp

 

“Das erste war ein kleiner Streit mit dem Schaffner, auf der Plattform der Straßenbahn Linie 2. Diese schnurrbärtige, nach feuchtem Tuch und Tabak riechende Person fragte – statt dem jungen Passagier, wie dieser es verlangte, eine Fahrkarte nach Langfuhr, das heißt, bis zur Haltestelle im Kastanienweg zu verkaufen – statt dessen also verlangte der Schaffner von Castorp, er solle ihm sagen, in welche Zone er zu fahren gedenke. Das war eine so unerwartete, eine so dumme und unverschämte Forderung, daß der junge Mann mit erhobener Stimme verkündete, er sei nicht von hier und es werde wohl genügen, den Namen der Haltestelle zu nennen, zu der er wolle.
„Sind Sie sich da sicher?“ fragte der Schaffner und verkaufte seine Fahrkarten an die nächsten Passagiere, als sei nichts geschehen, gab das Restgeld heraus und lochte die kleinen rechteckigen Kärtchen den Wünschen entsprechend – „Olivaer Tor“ – „zweimal Polytechnikum“ – „einmal Endstation“ –, was Hans Castorp noch mehr aufbrachte, da dieser demonstrativ unhöfliche Mensch in Uniform nur von ihm die Angabe der Zone verlangte, während er die anderen Fahrgäste freundlich und zuvorkommend behandelte. Die Straßenbahn hielt schon das zweite Mal an, Leute stiegen aus und ein, und Castorp stand unentschlossen mit einer Handvoll Kleingeld da, in dem Bewußtsein, daß er in dieser Situation lächerlich, ja erbärmlich aussah.
„Sie lehnen es also ab, mir eine Fahrkarte zu verkaufen?“ fragte er schließlich so laut, daß man ihn zumindest in den nächsten Reihen hören konnte, „soll ich fahren, ohne zu zahlen?!“
„Am Kastanienweg gibt es keine Haltestelle“, erwiderte der Schaffner ebenso laut, „woher soll ich wissen, wo Sie aussteigen wollen?“
Eine Hitzewelle stieg Castorp zu Kopf. Noch nie war er einer so unverblümten, öffentlich demonstrierten Arroganz zum Opfer gefallen, auf die er, was noch schlimmer war, nicht unmittelbar zu reagieren wußte. Konnte man mit diesem schrecklichen Menschen denn kultiviert umgehen? Das heißt, ihm zunächst mit aller Ehrerbietung erklären, sein Benehmen sei völlig unangemessen, um dann zu den Einzelheiten überzugehen, nämlich denen, die aus Frau Wibbes Brief resultierten, wo schwarz auf weiß geschrieben stand, daß es am Kastanienweg eine Haltestelle gebe? “

 

 

 

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Paweł Huelle (Gdańsk, 10 september 1957)

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Franz Werfel werd op 10 september 1890 gebroen als zoon van een welgestelde koopmans – en fabrikantenfamilie in Praag. Zie ook mijn blog van 10 september 2006.

 

 

Das Bleibende

 

Solang noch der Tatrawind leicht
slowakische Blumen bestreicht,
so lang wirken Mädchen sie ein
in trauliche Buntstickerei'n.

 

Solang noch im bayrischen Wald
die Axt im Morgengraun hallt,
so lang auch der Einsame sitzt,
der Gott und die Heiligen schnitzt.

 

Solang auf ligurischer Fahrt
das Meer seine Fischer gewahrt,
so lang wird am Strand es schaun
die spitzenklöppelnden Fraun.

 

Ihr Völker der Erde, mich rührt
das Bleibende, das ihr vollführt.
Ich selbst, ohne Volk, ohne Land,
stütz' nun meine Stirn in die Hand.

 

 

 

Der tote Jugendgefährte

 

Wenn du mir jetzt von fern entgegenkämest

Aus deines Tods ländlichem Aufenthalt,

Ich weiß, dass du den Hut vom Kopfe nähmest,

Zu grüssen einen, der für dich schon alt.

 

Du könntest ja den Herrn nur halb erkennen,

Der sich so sehr verändert im Gesicht.

Ich aber sähe dich in früher Reinheit brennen,

Vom Tode jung bewahrt, du Knabenlicht.

 

Wenn du geruhtest, jäh nicht zu zerfließen

Und deine Hoheit mir nicht zu entziehn,

Vielleicht würde ich nur die Augen schließen,

Vielleicht auch würd ich niederknien.

 

 

 

 

werfel
Franz Werfel (10 september 1890 – 26 augustus 1945)

 

Zie voor onderstaande schrijvers mijn blog van 10 september 2006.

 

De Amerikaanse schrijfster Hilda Doolittle werd geboren in Bethlehem, Pennsylvania, op 10 september 10 1886.

 

De Franse schrijver en filosoof George Bataille werd op 10 september 1897geboren in Billom (Auvergne).