13-01-18

Jurgis Kunčinas, Kostís Palamás, Karl Bleibtreu, Victor de Laprade, Eduard von Bauernfeld, Maler Müller, Mark Alexander Boyd

 

De Litouwse schrijver en vertaler Jurgis Kunčinas werd geboren op 13 januari 1947 in Alytus. Zie ook alle tags voor Jurgis Kunčinas op dit blog.

Uit: Mobile Röntgenstationen (Vertaald door Klaus Berthel)

“Für den Beginn des Kommunismus war das Jahr 1980 angesetzt. Da bist du dreiundvierzig, dachte ich mir, und kannst noch dreißig Jahre oder länger ganz prima im Kommunismus leben. Ohne jede Ironie erwog ich diese Möglichkeit. Ich war damals vierzehn. Ich trank nicht, rauchte nicht.
Jeden Morgen trieb ich Gymnastik und härtete mich mit kaltem Wasser ab. Auf dem Weg zur Schule passierte ich zweimal eine Wandtafel, auf der in Großbuchstaben der Moralische Kodex der Erbauer des Kommunismus prangte. Der Erste, der sich über meine Überlegungen lustig machte, war mein aus Sibirien zurückgekehrter Onkel. Nein, er sagte nichts, er kicherte nur in sich hinein, dass es mir kalt den Rücken herunterlief. Ich war beleidigt und begann, ihm aus dem Weg zu gehen, obwohl er ein gutmütiger Mensch war, auch wenn er, na wenn schon, früher Polizist gewesen war. Überhaupt, von heute her die Dinge zu betrachten ist billig; wer Lust hat, amüsiert sich über diesen Chruščëv-Plan oder nicht mal das, dieses Thema langweilt nur noch. An den Abenden saßen wir Halbwüchsigen an einem Hang unten am Fluss und unterhielten uns. Die Älteren ließen schon Zigaretten herumgehen. Wie gesagt, ich rauchte nicht. Und da gab es einen, Stasys hieß er, sein Vater war Offizier bei Smetona gewesen und während des Krieges irgendwohin verschwunden, und der hatte uns einiges mitzuteilen.
Wisst ihr, Männer, so begann er, was Churchill über Chruščëvs Plan gesagt hat? Die ganze Truppe horchte auf. Nun, was denn? Also Churchill, Winston übrigens, hat Folgendes gesagt: Die ganze Zeit habe ich gedacht, an Altersschwäche zu sterben, aber jetzt gibt es auch die Möglichkeit sich totzulachen. Alle johlten vor Begeisterung, aber mir schlug das, was ich da gerade gehört hatte, dermaßen auf den Magen, dass mir auf der Stelle schlecht wurde, fast hätte ich hinter die Büsche gemusst.“

 

 
Jurgis Kunčinas (13 januari 1947 – 13 december 2002)

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13-01-13

Kostís Palamás, Karl Bleibtreu, Victor de Laprade, Eduard von Bauernfeld, Maler Müller, Mark Alexander Boyd

 

De Nieuwgrieks dichter Kostís Palamás werd geboren op 13 januari 1859 in Patra. Zie ook alle tags voor Kostís Palamás op dit blog.

 

 

MIA PIKRA (GRIEF)

My early unforgettable years I lived them
Close to the sea,
There by the shallow and calm sea,
There by the open and boundless sea.

And every time that my budding, early life
Comes back to me,
And I see the dreams and hear the voices
Of my early life there by the sea,

You, oh my heart, feel the same old yearning:
If I could live again,
Close to the shallow and calm sea,
There by the open and boundless sea.

Was it really my destiny, was it my fortune,
I haven't met another
A sea within me as shallow as a lake,
And like an ocean boundless and big.

And, lo! In my sleep a dream brought her
Close again to me,
The same there shallow and calm sea,
The same there boundless and open sea.

Yet, thrice be alas! A grief was poisoning me,
A powerful grief,
A grief that you did not lighten, my dream
Of my great early love, my home by the sea.

What storm, I wonder, was raging in me,
And what whirlwind,
That couldn't put it to rest, or lull it to sleep
My wonderful dream of my home by the sea.

A grief that is unspoken, an unexplained grief,
A powerful grief,
A grief not quenched even within the paradise
Of our early life close to the boundless sea.

 

 

Vertaald door Alex Moskios

 

 

 

Kostís Palamás (13 januari 1859 - 27 februari 1943)

'De dichters' door Georgios Roilos, ca 1919

Dichters van de generatie 1880, in het midden, leunend op zijn hand, Palamás

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13-01-11

Kostís Palamás, Karl Bleibtreu, Victor de Laprade, Jan de Bas, Eduard von Bauernfeld, Maler Müller, Mark Alexander Boyd

 

De Nieuwgrieks dichter Kostís Palamás werd geboren op 13 januari 1859 in Patra. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009 en ook mijn blog van 13 januari 2010. 

 

 

Rose Fragrance

 

This year’s harsh winter brought me to my knees,

For it found me without youth and caught me without fire,

And time and again as I walked the snowy streets,

I felt I would fall and die.

But yesterday, as I was encouraged by the laugh of march,

And I went to find again the roads to the ancient sites,

The first fragrance of a distant rose in my path

Brought tears to my eyes.

 

 

Vertaald door Alex Moskios

 

 

 

Ancient Eternal And Immortal Spirit 

 

Immortal spirit of antiquity,

Father of the true, beautiful and good,

Descend, appear, shed over us thy light

Upon this ground and under this sky

Which has first witnessed the unperishable fame.

Give life and animation to those noble games!

Throw wreaths of fadeless flowers to the victors

In the race and in the strife!

Create in our breasts, hearts of steel!

In thy light, plains, mountains and seas

Shine in a roseate hue and form a vast temple

To which all nations throng to adore thee,

Oh immortal spirit of antiquity!

 

 

 

 

Kostís Palamás (13 januari 1859 - 27 februari 1943)

Standbeeld in Nicosia

 

 

Aangezien de editor van Skynet weer eens niet mee  wil werken zie voor nog meer schrijvers van de 13e januari ook mijn blog van vandaag bij seniorennet.be

 

13-01-10

Kostís Palamás, Karl Bleibtreu, Victor de Laprade, Jan de Bas, Eduard von Bauernfeld, Maler Müller, Mark Alexander Boyd


De Nieuwgrieks dichter Kostís Palamás werd geboren op 13 januari 1859 in Patra. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009.

 

 

At night we wanted to depart

 

At night we wanted to depart, to leave the city
To climb up to the Heights, and to the rising sun
From the far away sea in its full beauty:
To take pleasure in the expected happiness of original man.

 

But the sleep deceived us, in the city we forgot,
And without satisfying our wish, we fled to other settlements.
All dreams about sunlight I saw in my sleep;
But somewhere I awoke, sunless is always my path through the night.

 

 

 

 

palamas
Kostís Palamás (13 januari 1859 - 27 februari 1943)

Standbeeld in Athene

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en criticus Karl August Bleibtreu werd geboren op 13 januari 1859 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009.

 

Uit: Andere Zeiten, andere Lieder

 

„Und nun gar erst die Lyrik! Wer kennt die unsterbliche Annette von Droste-Hülshoff! Wer kennt nicht die Backfischlieder und weihevollen Formbegeisterungen des seligen Geibel! Nicht wahr, Majestätsbeleidigung? Nächstens werde ich noch gar die Butzenscheiben-Poesei unseres Julius Wolff antasten! "Meine teueren Hallermünder, o ich kenn' Euch gar zu gut", lacht der Mustertypus eines Originaldichters. Heine mag sich aber im Grabe mit der Thatsache befreunden, daß Platens Geist ihn besiegte - der Geist der "schönen Form", welche die Armut des Inhalts und die Mattigkeit des dichterischen Feuers durch schwungvolle Sprachdrechselung maskiert. "Das sind Platens echte Erben, echtes Platenidenblut", zitiere ich immer so für mich hin, wenn ich einen Neuen "von Gottes Gnaden" wie einen Koloß von Rhodus sich vor mir aufbauschen sehe, der dann auf meine Bitte "Hic Rhodus, hic salta" einen Eiertanz kunstvoller Metren und ein Phrasendrauflosgestürme à la Herwegh produziert. Das Volkslied, auf dem Umweg über Goethe, wird von den meisten kritischen Päpsten als einzig giltige Norm der sogenannten "echten Lyrik" angenommen. Nun, da halte ich mich lieber an Goethe selber, der in diesem Genre doch nie erreicht werden kann. Wozu die Kopien! Neues, Neues - das ist die gebieterische Forderung an jeden schöpferischen Geist. Natürlich gehört aber mehr wahres Verständnis dazu, daß Neue zu begreifen und zu würdigen, als in doktrinärer Beschränktheit die schablonenhafte Nachahmungslyrik zu preisen. Dies gilt auch direkt von der sklavischen Schulmeistervergötzung Goethes, der uns absolut als allumfassender Gesetzgeber der Poesie aufgedrängt werden soll. Goethe, dem der Begriff des Dramas und des Dramatischen völlig verschlossen war, der mit Geringschätzung über Heinrich v [!] Kleist urteilte, konnte in der Lyrik unmöglich etwas anderes, als Naturstimmung und Erotik behandeln. Soll dies etwa für uns darum der Fingerzeig sein, in diesem "ewig weiblichen" Stimmungsgedusel in alle Ewigkeit die wahre Lyrik zu suchen? Sollen wir deshalb das Historische - "das große gewaltige Schicksal, welches den Menschen erhebt, wenn es den Menschen zermalmt" - aus der Lyrik verbannen, weil es Goethe an Sinn dafür gebrach?“

 

 

 

 

bleibtreu
Karl Bleibtreu (13 januari 1859 – 30 januari 1928)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en criticus Victor Richard de Laprade werd geboren op 13 januari 1812 in Montbrison. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009.

 

 

Une voix dans l'herbe


Voix des torrents, des mers, dominant toute voix,
Pins au large murmure.
Vous ne dites pas tout, grandes eaux et grands bois,
Ce que sent la nature.

Vous n'exhalez pas seuls, ô vastes instruments,
Ses accords gais ou mornes ;
Vous ne faites pas seuls, en vos gémissements,
Parler l'être sans bornes.

Vous ne dites pas seuls les mots révélateurs
D'un invisible monde ;
L'âme éclate à travers de plus humbles chanteurs,
Une âme aussi profonde !

Le filet d'eau caché sous l'herbe, le buisson,
La touffe de bruyère,
L'épi, le brin de mousse, ont aussi leur chanson,
Ont aussi leur prière.

Bruit de la goutte d'eau monotone et plaintif,
Cri des feuilles froissées,
Où, seul, trouve un accent le poète attentif
Aux choses délaissées ;

Murmure inaperçu du brin d'herbe odorant
Qui tremble à ma fenêtre,
Tu sors, comme la voix du chêne et du torrent,
Des entrailles de l'être !

Tu parles d'infini, comme sur les sommets
L'orgue des bois immenses.
Qui commencent aussi, sans l'achever jamais,
L'accord que tu commences.

Ainsi vous, coeurs perdus dans l'ombre et dans l'oubli,
Coeurs muets pour la foule,
Filet d'eau sous la pierre ou l'herbe enseveli,
Brin de mousse qu'on foule ;

L'harmonie est en vous, l'accord triste ou joyeux !
Et qui bien vous écoute,
Distingue avec amour le flot mystérieux
Qui filtre goutte à goutte.

Ce soupir contenu qui s'exhale à regret
N'en est pas moins sublime ;
C'est un monde profond autant qu'il est secret,
Que ce murmure exprime.

Mais pour l'entendre, il faut, vers l'humble voix penché,
Dans un lieu solitaire,
Comme vers le ruisseau sous ces gazons caché,
S'arrêter et se taire.

Or, le sage, écoutant, loin du monde moqueur,
Dieu dans la moindre brise,
Saisit pour son clavier et garde dans son coeur
Tous ces bruits qu'on méprise ;

Car tous, là-haut, soupirs exhalés, sans témoin,
Du brin d'herbe ou du hêtre,
Pour l'éternel concert, avec le même soin,
Sont notés par le Maître !

 

 

 

laparde

Victor de Laprade (13 januari 1812 – 13 december 1883)

Standbeeld in Montbrison

 

 

 

 

 

De Nederlandse historicus en dichter Jan de Bas werd geboren op 13 januari 1964. Zie ook mijn blog van 13 januari 2008 en ook mijn blog van 13 januari 2009.

 

 

Dat wat leven lijkt

 

Er gebeurt iets.
Er gebeurt iets altijd.
Een man rent van de bakker naar de slager.
Een vrouw hangt uit het raam.
Ze schreeuwt:
dit is de binnenstad van Pisa.

Geen mens weet precies wat de dingen met elkaar te maken hebben.
Velen denken dat toeval niet bestaat.
Is het God die de vrouw net niet uit het raam laat vallen?
De man bukt.
Hij heeft iets gevonden.
Ik schrijf: zijn leven heeft zin.

 

 

 

 

 

debas
Jan de Bas (13 januari 1964)

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Eduard von Bauernfeld werd geboren op 13 januari 1802 in Wenen. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009.

 

 

Beschränkung

Kannst du das Schönste nicht erringen,
so mag das Gute dir gelingen.
Ist nicht der große Garten dein,
wird doch ein Blümchen für dich sein.

Nach Großem drängt's dich in die Seele?
Daß sie im Kleinen nur nicht fehle!
Tu heute recht - so ziemt es dir;
der Tag kommt, der dich lohnt dafür!

So geht es Tag für Tag; doch eben
aus Tagen, Freund, besteht das Leben.
Gar viele sind, die das vergessen:

Man muß es nicht nach Jahren messen.

 

 

 

 

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Eduard von Bauernfeld (13 januari 1802 – 9 augustus 1890)

 

 

De Duitse dichter en schilder Maler (Friedrich) Müller werd geboren op 13 januari 1749 in Kreuznach. Zie ook mijn blog van 13 januari 2009.

 

Der Mahler

 

Er zeichnet richtig mit Fleiß und Müh',

Er färbet lieblich, klar und rein,

Er pinselt fertig, leicht: doch nie

War er, noch wird er Mahler seyn.

»Ein Räthsel! Ha, wo fehlts denn? Wie?«

Am Einzigen, an Phantasie.

 

 

 

Amor und Venus

 

Was schlägst du mich mit diesem Veilchen?

Ach liebe Mutter! ach! halt ein! –

Was gabst du Gleimen deine Pfeilchen?

Du mußt, du mußt bestrafet seyn! –

Ach schone mich! mich armen Jungen!

Er sang auch gar zu schön! – Du Schelm! –

Von Zevs hätt' er den Bliz ersungen,

Vom Kriegsgott Schwert und Helm! –

Und hätt' Apoll ihn selbst gelehret!

Schweig, Bube! – Liebes Mütterlein!

Ach! hättest du ihn nur gehöret,

Gewiß wär' auch dein Gürtel sein!

 

 

 

 

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Maler Müller (13 januari 1749 - 23 april 1825)

Ets van Ludwig E. Grimm, 1816

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 13 januari 2007.

 

De Schotse dichter Mark Alexander Boyd werd geboren op 13 januarri 1562.

13-01-09

Edmund White, Jay McInerney, Daniel Kehlmann, Lorrie Moore, Jurgis Kunčinas, Clark Ashton Smith, Kostís Palamás, Jan de Bas, Karl Bleibtreu, Victor de Laprade, Eduard von Bauernfeld, Maler Müller, Mark Alexander Boyd

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Edmund White werd geboren op 13 januari 1940 in Cincinnati. Zie ook mijn blog van 13 januari 2007 en ook mijn blog van 13 januari 2008.

 

Uit: Hotel de Dream

 

Cora never thought for a moment that her young husband could die. Other people—especially that expensive specialist who'd come down for the day from London and stuck his long nose into every corner of Brede Place and ended up charging her fifty pounds!—he'd whispered that Stevie's lungs were so bad and his body so thin and his fever so persistent that he must be close to the end. But then, contradicting himself, he'd said if another hemorrhage could be held off for three weeks he might improve.

It was true that she had had a shock the other day when she'd bathed Stephen from head to foot and looked at his body standing in the tub like a classroom skeleton. She'd had to hold him up with one hand while she washed him with the other. His skin was stretched taut against the kettledrum of his pelvis.

And hot—he was always hot and dry. He himself said he was "a dry twig on the edge of the bonfire."

"Get down, Tolstoi, don't bother him," Cora shouted at the tatterdemalion mutt. It slipped off its master's couch and trotted over to her, sporting its feathery tail high like a white standard trooped through the dirty ranks. She unconsciously snuggled her fingers under his silky ears and he blinked at the unexpected pleasure.

The newspapers kept running little items at the bottom of the page headlined, "Stephen Crane, the American Author, Very Ill." The next day they announced that the American author was improving. She'd been the little bird to drop that particular seed about improvement down their gullets.

Poor Stephen—she looked at his head as he gasped on the pillow. She knew that even in sleep his dream was full of deep, beautiful thoughts and not just book-learning! No, what a profound wisdom of the human heart he'd tapped into. And his thoughts were clothed in such beautiful raiments.“

 

 

 

 

edmundwhite[1]
Edmund White (
Cincinnati, 13 januari 1940)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijver Jay McInerney werd geboren op 13 januari 1955 in Hartford, Connecticut. Zie ook mijn blog van 13 januari 2007 en ook mijn blog van 13 januari 2008.

 

Uit: Bright Lights, Big City (Vertaald door A. Visser)

 

Het is zes uur 's morgens. Weetje waar je bent? Je bent niet het type dat om deze tijd 's morgens in een tent als deze rondhangt. Maar je bent er, en je kunt niet zeggen dat het terrein totaal onbekend is, hoewel de details een beetje wazig zijn. Je zit in een nachtclub te praten met een meid met een kaal hoofd. De club is óf de Heartbreak óf de Lizard Lounge. Alles zou duidelijk worden als je even het toilet kon binnenglippen en nog een beetje Boliviaans Marspoeder kon innemen. Of misschien ook niet. Een stemmetje in je hoofd blijft volhouden dat t epidemisch gebrek aan helderheid het resultaat van een al te rijkelijk gebruik van neusmiddelen is. De nacht heeft reeds die niet waarneembare wenteling gemaakt waarin twee uur verandert in zes uur 's morgens. Je weet dat dat moment al voorbij is, maar je hebt geen zin toe te geven dat je over de streep bent gegaan, waarachter alles nodeloze schade is en de verlamming van rafelige zenuweinden. Een tijdje geleden had je het zinkende schip kunnen verlaten, maar in plaats daarvan ben je dat moment gepasseerd op een kometenstaart van wit poeder en probeer je op de flash daarvan door te jagen. Op moment zijn je hersenen een samenstel van brigades Boliviaanse soldaatjes. Ze zijn moe en zitten onder de modder van hun lange nachtelijke mars. Ze hebben gaten in hun laarzen en honger.”

 

 

 

 

 

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Jay McInerney (Hartford, 13 januari 1955)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Daniel Kehlmann werd op 13 januari 1975 in  München geboren. Zie ook mijn blog van 13 januari 2008.

 

Uit: Die Vermessung der Welt

 

Im September 1828 verließ der größte Mathematiker des Landes zum erstenmal seit Jahren seine Heimatstadt, um am Deutschen Naturforscherkongreß in Berlin teilzunehmen. Selbstverständlich wollte er nicht dorthin. Monatelang hatte er sich geweigert, aber Alexander von Humboldt war hartnäckig geblieben, bis er in einem schwachen Moment und in der Hoffnung, der Tag käme nie, zugesagt hatte.
Nun also versteckte sich Professor Gauß im Bett. Als Minna ihn aufforderte aufzustehen, die Kutsche warte und der Weg sei weit, klammerte er sich ans Kissen und versuchte seine Frau zum Verschwinden zu bringen, indem er die Augen schloß. Als er sie wieder öffnete und Minna noch immer da war, nannte er sie lästig, beschränkt und das Unglück seiner späten Jahre. Da auch das nicht half, streifte er die Decke ab und setzte die Füße auf den Boden.
Grimmig und notdürftig gewaschen ging er die Treppe hinunter. Im Wohnzimmer wartete sein Sohn Eugen mit gepackter Reisetasche. Als Gauß ihn sah, bekam er einen Wutanfall: Er zerbrach einen auf dem Fensterbrett stehenden Krug, stampfte mit dem Fuß und schlug um sich. Er beruhigte sich nicht einmal, als Eugen von der einen und Minna von der anderen Seite ihre Hände auf seine Schultern legten und beteuerten, man werde gut für ihn sorgen, er werde bald wieder daheim sein, es werde so schnell vorbeigehen wie ein böser Traum. Erst als seine uralte Mutter, aufgestört vom Lärm, aus ihrem Zimmer kam, ihn in die Wange kniff und fragte, wo denn ihr tapferer Junge sei, faßte er sich. Ohne Herzlichkeit verabschiedete er sich von Minna; seiner Tochter und dem jüngsten Sohn strich er geistesabwesend über den Kopf. Dann ließ er sich in die Kutsche helfen.
Die Fahrt war qualvoll. Er nannte Eugen einen Versager, nahm ihm den Knotenstock ab und stieß mit aller Kraft nach seinem Fuß. Eine Weile sah er mit gerunzelten Brauen aus dem Fenster, dann fragte er, wann seine Tochter endlich heiraten werde. Warum wolle die denn keiner, wo sei das Problem?
Eugen strich sich die langen Haare zurück, knetete mit beiden Händen seine rote Mütze und wollte nicht antworten.”
 

 

 

 

Kehlmann
Daniel Kehlmann (München, 13 januari 1975)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Lorrie Moore werd geboren op 13 januari 1957 in Glens Falls, New York Lorrie Moore schrijft regelmatig voor The New Yorker. Ze heeft vier verhalenbundels op haar naam staan: 'Self help' (1985)  'Like life '(1990), Birds of America (1998) en The Collected Stories (2008). Daarnaast schreef ze romans, waaronder 'Anagrams'(1986) en 'Who will run the frog hospital?'(1994)

 

Uit: Who Will Run the Frog Hospital

 

IN PARIS we eat brains every night. My husband likes the vaporous, fishy mousse of them. They are a kind of seafood, he thinks, locked tightly in the skull, like shelled creatures in the dark caves of the ocean, sprung suddenly free and killed by light; they've grown clammy with shelter, fortressed vulnerability, dreamy nights. Me, I'm eating for a flashback.

"The grass is always greener on the other side of the fence," says Daniel, my husband, finger raised, as if the thought has just come to him via the cervelles. "Remember the beast you eat. And it will remember you."

I'm hoping for something Proustian, all that forgotten childhood. I mash them against the roof of my mouth, melt them, waiting for something to be triggered in my head, in empathy or chemistry or some other rush of protein. The tempest in the teacup, the typhoon in the trout; there is wine, and we drink lots of it."

 

 

 

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Lorrie Moore (Glens Falls,13 januari 1957)

 

 

 

 

 

De Litouwse schrijver en vertaler Jurgis Kunčinas werd geboren op 13 januari 1947 in Alytus. Hij studeerde germanistiek aan de universiteit van Vilnius, maar werd in 1968 uitgeschreven toen hij weigerde de verplichte militaire cursus te volgen. Zijn dienstplicht moest hij vervolgens bij de luchtmacht vervullen. Daarna had hij allerlei baantjes. Van vertaler bij kranten tot verpleger, transportarbeider tot reisleider. Vanaf 1977 publiceerde hij zes dichtbundels, zeven bundels met essays en proza en zes romans.  Sinds de jaren tachtig werkte hij als zelfstandig schrijver. Zijn roman Tūla werd in 1993 door de Litouwse schrijversbond uitgeroepen tot het beste boek van het jaar.

 

Uit: Was wir in den Taschen eines Toten fanden (Vertaald door Cornelius Hell)

 

“Schon den dritten Tag glitten wir auf Schiern die Flüsse entlang: Der schmelzende Schnee erstarrte nachts wieder zu einer Eiskruste, und die quellenreichen Uferhänge froren zu. Der Fluss stieg bis zu den Ufern an. Die Wege der Fischer waren überschwemmt, es war schwer durchzukommen. Dafür hielt uns niemand auf, man musste weder eine Berechtigungskarte noch den Pass noch die Geschlechtsorgane herzeigen. Sonst war es die reinste Mühe und eine ständige Spannung.

Schwer entfachte ich ein Lagerfeuer, und als ich es entfacht hatte, war ich trotzdem noch immer unruhig – es hatte sich das ernstzunehmende Gerücht verbreitet, dass in der Umgebung aus Weißrussland kommende Kurdenbanden wüteten: Sie würden Menschen ausrauben, Tiere abstechen, Frauen, Männer und sogar Kinder vergewaltigen. Andere sprachen, dass das, hörst du, eine von irgendwo aus dem Ural kommende Gruppe bis zu den Zähnen bewaffneter Verbrecher sei – die pfiffen auf jedes Recht und Gesetz. Trotzdem vermieden wir beide offizielle Posten, Siedlungen, öffentliche Wege und Kreuzungen.

Wir gingen zu zweit: Doloresa Lust und ich. Ich war blöd, dass ich einwilligte, sie aus der Stadt hinaus zu bringen. Denn auch dort nährte man sich von Gerüchten. Es verbreitete sich das folgende: Alle, die irgendwann in einem Irrenhaus gastiert oder die in längst vergangenen Zeiten auf der Liste der Vorgemerkten gestanden hatten, beabsichtige die neue Regierung, wieder hinter einen Zaun zu sperren, streng zu kontrollieren und wiederum mit irgendwelchen neuen Medikamenten zu behandeln. Offiziell hieß die Aktion: Schützen wir die Gesellschaft vor psychisch kranken Personen! “

 

 

 

 

Kuncinas
Jurgis Kunčinas (13 januari 1947 – 13 december 2002)

 

 

 

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en beeldhouwer Clark Ashton Smith werd geboren in Long Valley (Californië) op 13 januari 1893. Smith woonde lange tijd bij zijn ouders en volgde alleen de basisschool-onderwijs. Hij leerde zichzelf de Franse en Spaanse taal. Zijn fotografisch geheugen stelde hem in staat veel informatie uit woordenboeken en encyclopedieën te onthouden. Vanaf zijn elfde jaar begon hij sprookjesachtige verhalen te schrijven. Later schreef hij ook gedichten, waardoor hij de aandacht trok van schrijver H.P. Lovecraft, waarmee een vele jaren durende vriendschap en correspondentie begon. Hij verdiende weinig met zijn schrijven en was vaak genoodzaakt bijbaantjes te nemen om zichzelf en zijn ouders te onderhouden. Na de dood van zijn ouders trouwde hij in 1954 met Carol Jones Dorman. Tot 1925 maakte hij vooral gedichten. De volgende tien jaar schreef hij diverse fantasy verhalen, die zich afspeelden in Atlantis, op Mars, in Hyperborië en zijn bekendste werk: de Zothique verhalen. Na 1935 verflauwde zijn belangstelling voor het schrijven en begon hij met beeldhouwen.

 

 

After Armageddon

 

God walks lightly in the gardens of a cold, dark star,
Knowing not the dust that gathers in His garments' fold;
God signs Him with the clay, marks Him with the mould,
Walking in the fields unsunned of a sad, lost war,
In a star long cold.

 

God treads brightly where the bones of unknown things lie,
Pale with His splendor as the frost in a moon-bleached place;
God sees the tombs by the light of His face,
He shudders at the runes writ thereon, and His shadow on the sky
Shudders hugely in space.

 

God talks briefly with His armies of the tomb-born worm,
God holds parley with the grey worm and pale, avid moth:
Their mouths have eaten all, but the worm is wroth
With a dark hunger still, and he murmurs harm
With the murmuring moth.

 

God turns Him heavenward in haste from a death-dark star,
But His robes are assoilèd by the dust of unknown things dead;
The grey worm follows creeping, and the pale moth has fed
Couched in a secret golden fold of His broad-trained cimar
Like a doom unsaid.

 

 

 

 

 

clark_smith
Clark Ashton Smith (13 januari 1893 – 14 augustus 1961)

 

 

 

 

 

De Nieuwgrieks dichter Kostís Palamás werd geboren op 13 januari 1859 in Patra in een familie van intellectuelen uit Mesolongi, de stad waar hij ook zijn jeugd heeft doorgebracht. Mesolongi heeft ook zijn gedachtegoed vervuld met herinneringen aan de onafhankelijkheidsoorlog. Hij studeerde rechten in Athene, maar nam nooit deel aan de eindexamens. Hij werd journalist en kreeg een secretariaatsjob aan de Atheense Universiteit. Hij begon zijn literaire loopbaan met satische verzen tegen de toestanden in Griekenland. Hij bestudeerde de principes van de Franse poëtische scholen, o.a. de Parnassiens en de Symbolisten. In 1886 gaf hij een bundel De Gedichten van mijn Vaderland uit, die het begin was van de School van Athene. Palamás zocht zijn inspiratie niet alleen in de volkspoëzie, hij hield zich ook bezig met algemene problemen, zowel in Griekenland als in de rest van de wereld. Palamás schreef ook de tekst voor de Olympische Hymne, gecomponeerd door Spyridon Samaras, en voor het eerst ten gehore gebracht tijdens de zomerspelen van 1896.

 

 

On the trip you are taken

On the trip you are taken
By the horseman of the night
Anhything he offers you
You must refuse outright

And if you thirst don't drink
From the world below
The forgetfulness cursed drink
Poor uprooted mistletoe!

Do not drink totally and forget us
Leave behind your marks
To find the way to get t'us

 

And as small as you still are
And as a swallow light
And hero's noisy arms
Don't hang on your side

Do your best to fool
The sultan of the night
Slide quietly, in stealth
And fly to the upper light,

And in our broken home,
Return, oh darling mine,
And become a gentle wind
Sweetkissing us one more time.

 

 

Athens
 

Here heaven everywhere, sun shining from all sides,
Completely surrounded by something like the honey of Hymettus,
Everlasting lilies grow from the marble,
The bright marble of Pentelicon they made gods from.

 

The pickaxe, swung, stumbles upon Beauty,
Those are gods, not mortals, in the belly of the Great Mother,
The blood of Athens spills, a violet flood,
When she’s struck by the arrows of the twilight.

 

Here are the temples and the groves of sacred olive,
Here among the crowd, the crowd that stirs itself
Slowly as a caterpillar on a whiteflower.

 

A host of relics lives and rules, thousand-souled,
Life-breath bright in the very ground,
I feel it – it wrestles the darkness within me.

 

 

 

 

 

KostisPalamas1900
Kostís Palamás (13 januari 1859 - 27 februari 1943)

 

 

 

 

 

De Nederlandse historicus en dichter Jan de Bas werd geboren op 13 januari 1964. Zie ook mijn blog van 13 januari 2008.

 

 

Vogelperspectief

 

In de tuin zit
een merel op
een tak en hij
kijkt om zich heen

 

en hij ziet wat
hij denkt en hij
denkt wat hij ziet.
En de merel

 

gaat verzitten
en hij denkt wat
hij ziet en hij
ziet wat hij denkt.

 

 

 

 

DeBas
Jan de Bas (13 januari 1964)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Karl August Bleibtreu werd geboren op 13 januari 1859 in Berlijn als zoon van de bekende schilder Georg Bleibtreu. Zijn studie filosofie brak hij af om door Europa te gaan reizen. In 1886 verscheen zijn brochure Revolution der Literatur. Het was een program voor het naturalisme en hij werd er beroemd mee. Zelf beschouwde hij zich als opvoerder, leider en zelfs verlosser van de literatuur, maar met zijn geldingsdrang en intolerantie maakte hij ook veel vijanden.

 

Uit: Größenwahn

 

»Ja, heut ist in Calais Probeschießen mit den neuen Sprenggeschossen und dem neuen Gewehr!« erläuterte der würdige Hafenoffizial, und indem er ein prüfendes Auge auf Graf Xaver warf, der seinem Gepäckträger soeben ein überflüssig hohes Trinkgeld reichte, fügte er dienstbeflissen hinzu: »Die englischen Herren Offiziere brauchen sich blos beim Herrn Colonel zu melden, dann können sie die Revue in der Nähe besehn.«»So?« brummte Krastinik, während sein gleichgültiger Blick über das vorbeidefilierende reitende Artillerieregiment hinglitt. »Ich bin aber keiner.« Sein zweifelhaftes Englisch bürgte auch dafür. Der Beamte verbeugte sich. Sein Irrthum mochte für die oberflächliche Beobachtung eines Franzosen verzeihlich sein. Denn Graf Xaver Krastinik schien mit peinlicher Sorgfalt möglichst englisch gekleidet, von dem glänzenden breitkrämpigen Cylinder bis zu den hackenlosen knappanschließenden Schnürenschuhen. Aber die untersetzte breitschulterige Gestalt von kaum Mittelgröße, die sonnenverbrannte Hautfarbe, die tiefliegenden scharfen Augen unter hervorstehendem Knochenbau der Stirn, der röthliche Vollbart und das braunrote kurzgeschorene Haar, endlich die markirten Züge verriethen einen sarmatischen Typus. Auch soldatische Haltung konnte man unmöglich verkennen.Die Sonne blinzelte grell auf die Bohlen der Holzbrücke, welche zur Landungsstelle, wo der Dampfer via Calais-Dover seine Opfer erwartet, hinlief. Ohnehin verdrießlich, fühlte sich der Graf peinlich berührt, als ihm der dort lauernde Beamte, ein stämmiger Kerl mit riesigem Knebelbart, die gewöhnliche Frage zuschnarrte: »Êtes vous Français?« Da der Ueberraschte nicht sogleich antwortete, fuhr der Inquisitor eindringlich in einem Athem fort: »Are you English? Votre nom, monsieur? Your name, sir?«

 

 

 

 

bleibtreu
Karl Bleibtreu (13 januari 1859 – 30 januari 1928)

 

 

 

 

 

De Franse dichter en criticus Victor Richard de Laprade werd geboren op 13 januari 1812 in Montbrison. Hij studeerde in Lyon. Bekend werd hij met de bundel Les Parfums de Madeleine uit 1839, een verzameling religieuze gedichten. In 1840 volgde La colère de Jesus, in 1844 Odes et poèmes.In 1847 werd hij benoemd tot hoogleraar Franse literratuur in Lyon.

 

 

Les Parfums De Madeleine (fragment)

 

En ce temps-là, ce fut une joie infinie

Chez tous les habitants du bourg de Béthanie:

Un pasteur avait vu, loin des chemins foulés,

Des voyageurs pensifs venir le long des blés,

Et, courant le premier, à la foule jalouse

Il avait annoncé le Seigneur et les Douze.

Or, comme aux jours anciens, par les vieillards rangé,

Le peuple s'assemblait près d'un puits ombragé;

Et marchant vers Jésus, les enfants et les femmes,

Dont sa voix caressait si doucement les âmes,

Répandaient à ses pieds les palmes d'Amana,

Se pressaient pour l'entendre et criaient: Hosanna!

Et la joie éclatait, plus féconde et plus vive,

Sous le toit où devait s'asseoir un tel convive.

Chez Simon qu'il aimait et qu'il avait guéri,

Les élus attendaient l'hôte illustre et chéri;

Et, mêlant de doux soins au chant des saints cantiques,

Des vases solennels puisaient les vins antiques.

 

 

 

 

victor-de-laprade
Victor de Laprade (13 januari 1812 – 13 december 1883)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse dichter en schrijver Eduard von Bauernfeld werd geboren op 13 januari 1802 in Wenen. Tot 1848 werkte hij als ambtenaar in staatsdient, daarna als zelfstandig schrijver. Hij werd een van de succesvolste blijspeldichters van Oostenrijk en werd de huisdichter van het Burgtheater, waar zijn stukken toto 1902 zo’n 1100 opvoeringen beleefden. Enkele van zijn gedichten werden door Schubert op muziek gezet.

 

 

Der Vater mit dem Kind

 

Dem Vater liegt das Kind im Arm,

Es ruht so wohl, es ruht so warm,

Es lächelt süß; lieb' Vater mein!

Und mit dem Lächeln schläft es ein.

 

Der Vater beugt sich, atmet kaum,

Und lauscht auf seines Kindes Traum;

Er denkt an die entschwund'ne Zeit

Mit wehmutsvoller Seligkeit.

 

Und eine Trän' aus Herzensgrund

Fällt ihm auf seines Kindes Mund;

Schnell küßt er ihm die Träne ab,

Und wiegt es leise auf und ab.

 

Um einer ganzen Welt Gewinn

Gäb' er das Herzenskind nicht hin.

Du Seliger schon in der Welt,

Der so sein Glück in Armen hält!

 

 

 

bauernfeld
Eduard von Bauernfeld (13 januari 1802 – 9 augustus 1890)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schilder Maler (Friedrich) Müller werd geboren op 13 januari 1749 in Kreuznach. Hij werd opgeleid tot schilder in Zweibrücken en werd in 1777 benoemd tot hofschilder in Mannheim. In 1778 trok hij naar Italië waar hij bleef wonen. In 1778 werd hij katholiek. Voordat hij Duitsland verliet had hij ook al geschreven, o.a. het fragment „Fausts Leben dramatisirt“. Müller stond in contact met de groten uit zijn tijd als zu Gotthold Ephraim Lessing, Christoph Martin Wieland und Friedrich Schiller, en Johann Wolfgang von Goethe.

 

 

Trinklied deutscher Künstler in Rom

 

Laßt in Rom beim Saft der Reben,

Brüder, fröhlich heut' uns sein,

Da die Parzen noch das Leben

Zugemessen uns verleihn.

Morgen kann das Grab uns decken

Oder doch das Scheiden schrecken:

Drum soll heute frisch und rein,

Zum Gesang die Lust uns wecken!

 

Recht so, Brüder, ohne Säumen

Reiche jeder her die Hand.

Fröhlich laßt den Becher schäumen,

Angefüllet bis zum Rand.

Deutschland hoch! Hoch deutsche Treue!

Reicht die Händ' euch, schwört aufs neue,

Treu zu sein dem Vaterland!

Deutsche Kunst geb' uns die Weihe!

 

 

 

 

 

muller_friedrich
Maler Müller (13 januari 1749 - 23 april 1825)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 13 januari 2007.

 

De Schotse dichter Mark Alexander Boyd werd geboren op 13 januarri 1562.