24-01-17

E. Th. A. Hoffmann, Edith Wharton, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Ulrich Holbein, Charles Sackville, John Donne, Vicky Baum, Helen Darville

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog en ook deze overige tags op dit blog.

Uit: Das Majorat

„Dem Gestade der Ostsee unfern liegt das Stammschloß der Freiherrlich von R..schen Familie, R..sitten genannt. Die Gegend ist rauh und öde, kaum entsprießt hin und wieder ein Grashalm dem bodenlosen Triebsande, und statt des Gartens, wie er sonst das Herrenhaus zu zieren pflegt, schließt sich an die nackten Mauern nach der Landseite hin ein dürftiger Föhrenwald, dessen ewige, düstre Trauer den bunten Schmuck des Frühlings verschmäht, und in dem statt des fröhlichen Jauchzens der zu neuer Lust erwachten Vögelein nur das schaurige Gekrächze der Raben, das schwirrende Kreischen der sturmverkündenden Möwen widerhallt. Eine Viertelstunde davon ändert sich plötzlich die Natur. Wie durch einen Zauberschlag ist man in blühende Felder, üppige Äcker und Wiesen versetzt. Man erblickt das große, reiche Dorf mit dem geräumigen Wohnhause des Wirtschaftsinspektors. An der Spitze eines freundlichen Erlenbusches sind die Fundamente eines großen Schlosses sichtbar, das einer der vormaligen Besitzer aufzubauen im Sinne hatte. Die Nachfolger, auf ihren Gütern in Kurland hausend, ließen den Bau liegen, und auch der Freiherr Roderich von R., der wiederum seinen Wohnsitz auf dem Stammgute nahm, mochte nicht weiter bauen, da seinem finstern, menschenscheuen Wesen der Aufenthalt in dem alten, einsam liegenden Schlosse zusagte.
Er ließ das verfallene Gebäude, so gut es gehen wollte, herstellen und sperrte sich darin ein mit einem grämlichen Hausverwalter und geringer Dienerschaft. Nur selten sah man ihn im Dorfe, dagegen ging und ritt er oft am Meeresstrande hin und her, und man wollte aus der Ferne bemerkt haben, wie er in die Wellen hineinsprach und dem Brausen und Zischen der Brandung zuhorchte, als vernehme er die antwortende Stimme des Meergeistes.
Auf der höchsten Spitze des Wartturms hatte er ein Kabinett einrichten und mit Fernröhren – mit einem vollständigen astronomischen Apparat versehen lassen; da beobachtete er Tages, nach dem Meer hinausschauend, die Schiffe, die oft gleich weißbeschwingten Meervögeln am fernen Horizont vorüberflogen. Sternenhelle Nächte brachte er hin mit astronomischer oder, wie man wissen wollte, mit astrologischer Arbeit, worin ihm der alte Hausverwalter beistand. Überhaupt ging zu seinen Lebzeiten die Sage, daß er geheimer Wissenschaft, der sogenannten schwarzen Kunst, ergeben sei, und daß eine verfehlte Operation, durch die ein hohes Fürstenhaus auf das empfindlichste gekränkt wurde, ihn aus Kurland vertrieben habe. Die leiseste Erinnerung an seinen dortigen Aufenthalt erfüllte ihn mit Entsetzen, aber alles sein Leben Verstörende, was ihm dort geschehen, schrieb er lediglich der Schuld der Vorfahren zu, die die Ahnenburg böslich verließen.“

 

 
E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)
Cover

Lees meer...

24-01-16

E. Th. A. Hoffmann, Edith Wharton, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Ulrich Holbein, Charles Sackville, John Donne, Vicky Baum

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog en ook deze tags op dit blog.

Uit: Die Elixiere des Teufels

„In der heiligen Linde erkrankte mein Vater, und je weniger er die vorgeschriebenen beschwerlichen Andachtsübungen seiner Schwäche unerachtet aussetzen wollte, desto mehr nahm das Übel überhand; er starb entsündigt und getröstet in demselben Augenblick, als ich geboren wurde. – Mit dem ersten Bewußtsein dämmern in mir die lieblichen Bilder von dem Kloster und von der herrlichen Kirche in der heiligen Linde auf. Mich umrauscht noch der dunkle Wald – mich umduften noch die üppig aufgekeimten Gräser, die bunten Blumen, die meine Wiege waren. Kein giftiges Tier, kein schädliches Insekt nistet in dem Heiligtum der Gebenedeiten; nicht das Sumsen einer Fliege, nicht das Zirpen des Heimchens unterbricht die heilige Stille, in der nur die frommen Gesänge der Priester erhallen, die, mit den Pilgern goldne Rauchfässer schwingend, aus denen der Duft des Weihrauchopfers emporsteigt, in langen Zügen daherziehen. Noch sehe ich mitten in der Kirche den mit Silber überzogenen Stamm der Linde, auf welche die Engel das wundertätige Bild der heiligen Jungfrau niedersetzten. Noch lächeln mich die bunten Gestalten der Engel – der Heiligen – von den Wänden, von der Decke der Kirche an! – Die Erzählungen meiner Mutter von dem wundervollen Kloster, wo ihrem tiefsten Schmerz gnadenreicher Trost zuteil wurde, sind so in mein Innres gedrungen, daß ich alles selbst gesehen, selbst erfahren zu haben glaube, unerachtet es unmöglich ist, daß meine Erinnerung so weit hinausreicht, da meine Mutter nach anderthalb Jahren die heilige Stätte verließ. – So ist es mir, als hätte ich selbst einmal in der öden Kirche die wunderbare Gestalt eines ernsten Mannes gesehen, und es sei eben der fremde Maler gewesen, der in uralter Zeit, als eben die Kirche gebaut, erschien, dessen Sprache niemand verstehen konnte und der mit kunstgeübter Hand in gar kurzer Zeit die Kirche auf das herrlichste ausmalte, dann aber, als er fertig worden, wieder verschwand. – So gedenke ich ferner noch eines alten fremdartig gekleideten Pilgers mit langem grauen Barte, der mich oft auf den Armen umhertrug, im Walde allerlei bunte Moose und Steine suchte und mit mir spielte; unerachtet ich gewiß glaube, daß nur aus der Beschreibung meiner Mutter sich im Innern sein lebhaftes Bild erzeugt hat. Er brachte einmal einen fremden wunderschönen Knaben mit, der mit mir von gleichem Alter war. Uns herzend und küssend, saßen wir im Grase, ich schenkte ihm alle meine bunten Steine, und er wußte damit allerlei Figuren auf dem Erdboden zu ordnen, aber immer bildete sich daraus zuletzt die Gestalt des Kreuzes.“

 

 
E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)
Anoniem portret, rond 1795

Lees meer...

24-01-15

Edith Wharton, E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Ulrich Holbein, Charles Sackville, John Donne, Vicky Baum

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook alle tags voor Edith Wharton op dit blog.

Uit: A Backward Glance

“It was on a bright day of midwinter, in New York. The little girl who eventually became me, but as yet was neither me nor anybody else in particular, but merely a soft anonymous morsel of humanity--this little girl, who bore my name, was going for a walk with her father. The episode is literally the first thing I can remember about her, and therefore I date the birth of her identity from that day.
She had been put into her warmest coat, and into a new and very pretty bonnet, which she had surveyed in the glass with considerable satisfaction. The bonnet (I can see it today) was of white satin, patterned with a pink and green plaid in raised velvet. It was all drawn into close gathers, with a bavolet in the neck to keep out the cold, and thick ruffles of silky blonde lace under the brim in front. As the air was very cold a gossamer veil of the finest white Shetland wool was drawn about the bonnet and hung down over the wearer's round red cheeks like the white paper filigree over a Valentine; and her hands were encased in white woollen mittens.
One of them lay in the large safe hollow of her father's bare hand; her tall handsome father, who was so warm-blooded that in the coldest weather he always went out without gloves, and whose head, with its ruddy complexion and intensely blue eyes, was so far aloft that when she walked beside him she was too near to see his face. It was always an event in the little girl's life to take a walk with her father, and more particularly so today, because she had on her new winter bonnet, which was so beautiful (and so becoming) that for the first time she woke to the importance of dress, and of herself as a subject for adornment—so that I may date from that hour the birth of the conscious and feminine ME in the little girl's vague soul.”

 

 
Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)
Wharton als meisje. Portret door Edward Harrison May, 1870

Lees meer...

31-10-14

Bij Halloween, All Souls (Edith Wharton)

 

Bij Halloween

 

 
Halloween Dare door Tom Shropshire, z.j.

 

 

All Souls

I
A thin moon faints in the sky o’erhead,
And dumb in the churchyard lie the dead.
Walk we not, Sweet, by garden ways,
Where the late rose hangs and the phlox delays,
But forth of the gate and down the road,
Past the church and the yews, to their dim abode.
For it’s turn of the year and All Souls’ night,
When the dead can hear and the dead have sight.

II
Fear not that sound like wind in the trees:
It is only their call that comes on the breeze;
Fear not the shudder that seems to pass:
It is only the tread of their feet on the grass;
Fear not the drip of the bough as you stoop:
It is only the touch of their hands that grope —
For the year’s on the turn, and it’s All Souls’ night,
When the dead can yearn and the dead can smite.

III
And where should a man bring his sweet to woo
But here, where such hundreds were lovers too?
Where lie the dead lips that thirst to kiss,
The empty hands that their fellows miss,
Where the maid and her lover, from sere to green,
Sleep bed by bed, with the worm between?
For it’s turn of the year and All Souls’ night,
When the dead can hear and the dead have sight.

IV
And now that they rise and walk in the cold,
Let us warm their blood and give youth to the old.
Let them see us and hear us, and say: “Ah, thus
In the prime of the year it went with us!”
Till their lips drawn close, and so long unkist,
Forget they are mist that mingles with mist!
For the year’s on the turn, and it’s All Souls’ night,
When the dead can burn and the dead can smite.

V
Till they say, as they hear us — poor dead, poor dead! —
“Just an hour of this, and our age-long bed —
Just a thrill of the old remembered pains
To kindle a flame in our frozen veins,
Just a touch, and a sight, and a floating apart,
As the chill of dawn strikes each phantom heart —
For it’s turn of the year and All Souls’ night,
When the dead can hear, and the dead have sight.”

VI
And where should the living feel alive
But here in this wan white humming hive,
As the moon wastes down, and the dawn turns cold,
And one by one they creep back to the fold?
And where should a man hold his mate and say:
“One more, one more, ere we go their way”?
For the year’s on the turn, and it’s All Souls’ night,
When the living can learn by the churchyard light.

VII
And how should we break faith who have seen
Those dead lips plight with the mist between,
And how forget, who have seen how soon
They lie thus chambered and cold to the moon?
How scorn, how hate, how strive, we too,
Who must do so soon as those others do?
For it’s All Souls’ night, and break of the day,
And behold, with the light the dead are away.

 

 
Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)
Village Halloween Parade in New York

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook alle tags voor Edith Wharton op dit blog.

Zie voor de schrijvers van de 31e oktober ook mijn vorige blog van vandaag.

17:10 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: halloween, edith wharton, romenu |  Facebook |

24-01-14

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Ulrich Holbein, Edith Wharton, Charles Sackville, John Donne

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog en ook deze tags op dit blog.

Uit: Die Geschichte vom verlornen Spiegelbilde.

„Endlich war es doch so weit gekommen, daß Erasmus Spikher den Wunsch, den er sein Leben lang im Herzen genährt, erfüllen konnte. Mit frohem Herzen und wohlgefülltem Beutel setzte er sich in den Wagen, um die nördliche Heimath zu verlassen und nach dem schönen warmen Welschland zu reisen. Die liebe fromme Hausfrau vergoß tausend Thränen, sie hob den kleinen Rasmus, nachdem sie ihm Nase und Mund sorgfältig geputzt, in den Wagen hinein, damit der Vater zum Abschiede ihn noch sehr küsse. „Lebe wohl, mein lieber Erasmus Spikher,“ sprach die Frau schluchzend, „das Haus will ich Dir gut bewahren, denke fein fleißig an mich, bleibe mir treu und verliere nicht die schöne Reisemütze, wenn Du, wie Du wol pflegst, schlafend zum Wagen herausnickst.“ – Spikher versprach das. –
In dem schönen Florenz fand Erasmus einige Landsleute, die voll Lebenslust und jugendlichen Muths in den üppigen Genüssen, wie sie das herrliche Land reichlich darbot, schwelgten. Er bewies sich ihnen als ein wackrer Kumpan und es wurden allerlei ergötzliche Gelage veranstaltet, denen Spikhers besonders muntrer Geist und das Talent, dem tollen Ausgelassenen das Sinnige beizufügen, einen eignen Schwung gaben. So kam es denn, daß die jungen Leute (Erasmus erst sieben und zwanzig Jahr alt, war wol dazu zu rechnen) einmal zur Nachtzeit in eines herrlichen, duftenden Gartens erleuchtetem Boskett ein gar fröhliches Fest begingen. Jeder, nur nicht Erasmus, hatte eine liebliche Donna mitgebracht. Die Männer gingen in zierlicher altteutscher Tracht, die Frauen waren in bunten leuchtenden Gewändern, jede auf andere Art, ganz fantastisch gekleidet, so daß sie erschienen wie liebliche wandelnde Blumen. Hatte Diese oder Jene zu dem Saitengelispel der Mandolinen ein italienisches Liebeslied gesungen, so stimmten die Männer unter dem lustigen Geklingel der mit Syrakuser gefüllten Gläser einen kräftigen deutschen Rundgesang an. – Ist ja doch Italien das Land der Liebe. Der Abendwind säuselte wie in sehnsüchtigen Seufzern, wie Liebeslaute durchwallten die Orange- und Jasmindüfte das Boskett, sich mischend in das lose neckhafte Spiel, das die holden Frauenbilder, all’ die kleinen zarten Buffonerien, wie sie nur den italienischen Weibern eigen, aufbietend, begonnen hatten.“

 

 
E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)
Hoffmann met zijn vriend Ludwig Devrient in de Weinstube Lutter & Wegner, aquarel door Carl Themann, ca. 1832

Lees meer...

24-01-13

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein, Edith Wharton

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog.

 

Uit: De gouden vaas (Vertaald door Karel Wasch)

 

“Op Hemelvaartsdag, ’s middags om drie uur, holde een jonge man in Dresden de Zwarte Poort door en kwam midden in een korf met appelen en koeken terecht, die een oud, leelijk wijf te koop bood, zoodat alles wat ongekneusd bleef eruit werd geslingerd en de straatjongens leutig den buit gingen verdeelen, die hun de haastige heer had toegeworpen. Op de jammerklachten, die de oude vrouw aanstemde, verlieten de geburen haar koek- en brandewijnstalletjes, omringden den jongen man en scholden op hem los met grove heftigheid, zoodat hij, sprakeloos van ergernis en schaamte, haar zijn kleinen, niet bijster gevulden geldbuidel toestak, welken de oude begeerig aangreep en haastig wegborg. Nu opende zich de vastgesloten kring, en terwijl de jonge man eruit schoot riep de oude hem na: „Ja, ren maar, ren maar door, Satanskind -- in ’t kristal kom je ten val, in ’t kristal.”

De schelle, krijschende stem van het wijf had zoo iets ontzettends, dat voorbijgangers verwonderd staan bleven en het gelach, dat zich eerst verbreid had, op eens verstomde. De student Anselmus (niemand anders was de jonge man) werd, ofschoon hij de wonderlijke woorden der oude gansch niet begreep, door een huivering bevangen en nog meer verhaastte hij zijn tred om zich aan de op hem gerichte blikken der nieuwsgierige menigte te onttrekken. En terwijl hij zich door het gewoel der fraai-uitgedoste menschen heenwerkte, hoorde hij rondom mompelen: „die arme jongen, hè, om zoo’n vervloekt wijf.” Want op wonderdadige wijze hadden de geheim-zware woorden der oude aan het belachelijk avontuur een zekere dramatische wending gegeven, waardoor men den van tevoren gansch onopgemerkte nu met deelneming nazag. En de vrouwen vergaven om zijn goedgevormd gezicht, waarvan het expressieve nog verhoogd werd door innerlijke woede, zoowel als om zijn krachtigen bouw, den jongeling alle onhandigheid en het zich buiten ’t gebied van elke mode bevinden zijner kleedij.”

 

 

E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)

Lees meer...

24-01-12

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein, Edith Wharton

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog.

 

Uit: Ritter Gluck

 

Der Spätherbst in Berlin hat gewöhnlich noch einige schöne Tage. Die Sonne tritt freundlich aus dem Gewölk hervor, und schnell verdampft die Nässe in der lauen Luft, welche durch die Straßen weht. Dann sieht man eine lange Reihe, buntgemischt – Elegants, Bürger mit der Hausfrau und den lieben Kleinen in Sonntagskleidern, Geistliche, Jüdinnen, Referendare, Freudenmädchen, Professoren, Putzmacherinnen, Tänzer, Offiziere usw. durch die Linden nach dem Tiergarten ziehen. Bald sind alle Plätze bei Klaus und Weber besetzt; der Mohrrübenkaffee dampft, die Elegants zünden ihre Zigarros an, man spricht, man streitet über Krieg und Frieden, über die Schuhe der Mad. Bethmann, ob sie neulich grau oder grün waren, über den geschlossenen Handelsstaat und böse Groschen usw., bis alles in eine Arie aus »Fanchon« zerfließt, womit eine verstimmte Harfe, ein paar nicht gestimmte Violinen, eine lungensüchtige Flöte und ein spasmatischer Fagott sich und die Zuhörer quälen. Dicht an dem Geländer, welches den Weberschen Bezirk von der Heerstraße trennt, stehen mehrere kleine runde Tische und Gartenstühle; hier atmet man freie Luft, beobachtet die Kommenden und Gehenden, ist entfernt von dem kakophonischen Getöse jenes vermaledeiten Orchesters: da setze ich mich hin, dem leichten Spiel meiner Phantasie mich überlassend, die mir befreundete Gestalten zuführt, mit denen ich über Wissenschaft, über Kunst, über alles, was dem Menschen am teuersten sein soll, spreche. Immer bunter und bunter wogt die Masse der Spaziergänger bei mir vorüber, aber nichts stört mich, nichts kann meine phantastische Gesellschaft verscheuchen. Nur das verwünschte Trio eines höchst niederträchtigen Walzers reißt mich aus der Traumwelt. Die kreischende Oberstimme der Violine und Flöte und des Fagotts schnarrenden Grundbaß allein höre ich; sie gehen auf und ab, fest aneinanderhaltend in Oktaven, die das Ohr zerschneiden, und unwillkürlich, wie jemand, den ein brennender Schmerz ergreift, ruf ich aus:

»Welche rasende Musik! die abscheulichen Oktaven!« – Neben mir murmelt es:

»Verwünschtes Schicksal! schon wieder ein Oktavenjäger!«

Ich sehe auf und werde nun erst gewahr, daß, von mir unbemerkt, an demselben Tisch ein Mann Platz genommen hat, der seinen Blick starr auf mich richtet und von dem nun mein Auge nicht wieder loskommen kann.“

 

 

E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)

Lees meer...

24-01-11

Edith Wharton, Stanisław Grochowiak, Wolf von Niebelschütz, Albin Zollinger, Maxime Alexandre

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009 en ook mijn blog van 24 januari 2010.

 

Uit: Ethan Frome

 

„The village lay under two feet of snow, with drifts at the windy corners. In a sky of iron the points of the Dipper hung like icicles and Orion flashed his cold fires. The moon had set, but the night was so transparent that the white house-fronts between the elms looked gray against the snow, clumps of bushes made black stains on it, and the basement windows of the church sent shafts of yellow light far across the endless undulations. Young Ethan Frome walked at a quick pace along the deserted street, past the bank and Michael Eady's new brick store and Lawyer Varnum's house with the two black Norway spruces at the gate. Opposite the Varnum gate, where the road fell away toward the Corbury valley, the church reared its slim white steeple and narrow peristyle. As the young man walked toward it the upper windows drew a black arcade along the side wall of the building, but from the lower openings, on the side where the ground sloped steeply down to the Corbury road, the light shot its long bars, illuminating many fresh furrows in the track leading to the basement door, and showing, under an adjoining shed, a line of sleighs with heavily blanketed horses.
The night was perfectly still, and the air so dry and pure that it gave little sensation of cold. The effect produced on Frome was rather of a complete absence of atmosphere, as though nothing less tenuous than ether intervened between the white earth under his feet and the metallic dome overhead. "It's like being in an exhausted receiver," he thought. Four or five years earlier he had taken a year's course at a technological college at Worcester, and dabbled in the laboratory with a friendly professor of physics; and the images supplied by that experience still cropped up, at unexpected moments, through the totally different associations of thought in which he had since been living. His father's death, and the misfortunes following it, had put a premature end to Ethan's studies; but though they had not gone far enough to be of much practical use they had fed his fancy and made him aware of huge cloudy meanings behind the daily face of things.“

 

 

 

Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937) 

 

Lees meer...

24-01-10

Maxime Alexandre, Albin Zollinger, Edith Wharton, De Beaumarchais, Charles Sackville, John Donne, Frances Brooke, William Congreve


De Elzasser dichter en schrijver Maxime Alexandre werd geboren op 24 januari 1899 in Wolfisheim. De familie was Duitstalig, maar wel francofiel. Kort voor WO I verhuisde de familie naar Lausanne in Zwitserland. Daar kwam Alexandre in contact met René Schickele en Romain Rolland. In Zürich leerde hij Hans Arp kennen. Begin jaren twintig verhuisde hij naar Parijs waar hij tot de surrealisten ging behoren rond André Breton, Robert Desnos en Benjamin Péret. Na WO II verwerkte hij veel van zijn traumatische ervaringen uit de oorlog in zijn werk. Onder invloed van Paul Claudel bekeerde hij zich tot het katholicisme en in 1949 werd hij gedoopt.

 

 

Hälfte des Lebens

 

Mit gelben Birrnen hänget
Und voll rnit wilden Rosen
Das Land in den See.
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

 

Weh rnir, wo nehm' ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, and wo
Den Sonnenschein
Und Schatten der Erde ?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.

 

 

 

 

alexandre
Maxime Alexandre (24 januari 1899 – 12 september 1976)

 

 

 

 

 

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Hij groeide op in Rüti ZH en in Argentinië, waar zijn ouders een nieuw bestaan probeerden op te bouwen. In In Küsnacht volgde hij een lerarenopleiding. Hij kreeg uiteindelijk een vaste aanstelling in Oerlikon. In 1921 publiceerde hij zijn eerste roman. Zollinger is altijd naast zijn andere werk blijven schrijven. Het liefst deed hij dat in koffiehuizen. Legendarisch is zijn marmeren tafeltje in Café Terrasse, gedurende de jaren dertig.

 

 

 

Südliche Gesichte

 

In der Luft sind Bildhauer
Und das Meer.

 

Vulkane qualmen blaue
Pinienwälder!

 

Der braune Bauer pflückt Mais
Und singt irgendwo.

 

Kürbis badet im Kraut
Süss schwellender Klostergärten.

 

Und Gitter von Licht
Glimmen auf kühlen Fliesen,

 

In den Spiegeln der Mädchen,
Vor Altären.

 

Disteln im Maul
Wehklagen die Esel

 

Hinüber zu flimmernden Inseln.

 

 

 

 

zollinger

Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

 

 

 

 

De Australische schrijfster Ethel Turner werd geboren op 24 januari 1872 in Doncaster in England. Zij begon aan haar schrijversloopbaan toen zij op 18-jarige leeftijd samen met haar zus een krantke voor jonge mensen oprichtte. In 1896 trouwde zij met de advocaat Raine Curlewis. Zij verhuisden naar Middle Harbour. In het huis daar, Avenel, bleef Turner de rest van haar leven wonen. Haar bekendste boek is Seven Little Australians uit 1894. In 1939 werd het verfimd. In 1979 volgde een tiendelige tv-serie. Turner schreef veertig romans, kinderboeken, korte verhalen en gedichten.

 

Uit: Seven Little Australians

 

„It may be that the miasmas of naughtiness develop best in the sunny brilliancy, of our atmosphere.  It may be that the land and the people are young-hearted together, and the children's spirits not crushed and saddened by the shadow of long years' sorrowful history.

There is a lurking sparkle of joyousness and rebellion and mischief in nature here, and therefore in children.

Often the light grows dull and the bright colouring fades to neutral tints in the dust and heat of the day.  But when it survives play-days and school-days, circumstances alone determine whether the electric sparkle shall go to play will-o'-the-wisp with the larrikin type, or warm the breasts of the spirited,

single-hearted, loyal ones who alone can "advance Australia."

Enough of such talk.  Let me tell you about my seven select spirits.  They are having nursery tea at the present moment with a minimum of comfort and a maximum of noise, so if you can bear a deafening babel of voices and an unmusical clitter-clatter of crockery I will take you inside the room and introduce them to you.

Nursery tea is more an English institution than an Australian one; there is a kind of _bon camaraderie_ feeling between parents and young folks here, and an utter absence of veneration on the part of

the latter.  So even in the most wealthy families it seldom happens that the parents dine in solemn state alone, while the children are having a simple tea in another room: they all assemble around the same board, and the young ones partake of the same dishes, and sustain their parts in the conversation right nobly.“

 

 

 

Turner
Ethel Turner (24 januari 1872 – 8 april 1958)

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: The Lady's Maid's Bell

 

„It was the autumn after I had the typhoid. I'd been three months in hospital, and when I came out I looked so weak and tottery that the two or three ladies I applied to were afraid to engage me. Most of my money was gone, and after I'd boarded for two months, hanging about the employment agencies, and answering any advertisement that looked any way respectable, I pretty nearly lost heart, for fretting hadn't made me fatter, and I didn't see why my luck should ever turn. It did though - or I thought so at the time. A Mrs. Railton, a friend of the lady that first brought me out to the States, met me one day and stopped to speak to me: she was one that had always a friendly way with her. She asked me what ailed me to look so white, and when I told her, "Why, Hartley," says she, "I believe I've got the very place for you. Come in tomorrow and we'll talk about it."

The next day, when I called, she told me the lady she'd in mind was a niece of hers, a Mrs. Brympton, a youngish lady, but something of an invalid, who lived all the year round at her country place on the Hudson, owing to not being able to stand the fatigue of town life.

"Now, Hartley," Mrs. Railton said, in that cheery way that always made me feel things must be going to take a turn for the better - "now understand me; it's not a cheerful place I'm sending you to. The house is big and gloomy; my niece is nervous, vaporish; her husband - well, he's generally away; and the two children are dead. A year ago I would as soon have thought of shutting a rosy active girl like you into a vault; but you're not particularly brisk yourself just now, are you? and a quiet place, with country air and wholesome food and early hours, ought to be the very thing for you. Don't mistake me," she added, for I suppose I looked a trifle downcast; "you may find it dull but you won't be unhappy. My niece is an angel. Her former maid, who died last spring, had been with her twenty years and worshiped the ground she walked on. She's a kind mistress to all, and where the mistress is kind, as you know, the servants are generally good-humored, so you'll probably get on well enough with the rest of the household. And you're the very woman I want for my niece: quiet, well-mannered, and educated above your station. You read aloud well, I think? That's a good thing; my niece likes to be read to. She wants a maid that can be something of a companion: her last was, and I can't say how she misses her. It's a lonely life....Well, have you decided?"

 

 

 

 

Wharton

Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)

 

 

 

 

 

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: Le barbier de Seville

 

Acte II, scène 15

 

BARTHOLO, ROSINE

BARTHOLO le regarde aller.

Il est enfin parti. (À part.) Dissimulons.

ROSINE

Convenez pourtant, Monsieur, qu'il est bien gai, ce jeune soldat ! À travers son ivresse, on voit qu'il ne manque ni d'esprit, ni d'une certaine éducation.

BARTHOLO

Heureux, m'amour, d'avoir pu nous en délivrer ! Mais n'es-tu pas un peu curieuse de lire avec moi le papier qu'il t'a remis ?

ROSINE

Quel papier ?

BARTHOLO

Celui qu'il a feint de ramasser pour te le faire accepter.

ROSINE

Bon ! c'est la lettre de mon cousin l'officier, qui était tombée de ma poche.

BARTHOLO

J'ai idée, moi, qu'il l'a tirée de la sienne.

ROSINE

Je l'ai très bien reconnue.

BARTHOLO

Qu'est-ce qu'il te coûte d'y regarder ?

ROSINE

Je ne sais pas seulement ce que j'en ai fait.

BARTHOLO, montrant la pochette.

Tu l'as mise là.

ROSINE

Ah ! ah ! par distraction.

BARTHOLO

Ah ! sûrement. Tu vas voir que ce sera quelque folie.

ROSINE, à part.

Si je ne le mets pas en colère, il n'y aura pas moyen de refuser.

BARTHOLO

Donne donc, mon coeur.”

 

 

 

 

Beaumarchais
De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)

Standbeeld in Parijs

 

 

 

 

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 

Proud With the Spoils of Royal Cully 

 

Proud with the spoils of royal cully,

With false pretence to wit and parts,

She swaggers like a batter'd bully

To try the tempers of men's hearts.

 

Tho' she appears as gay and fine

As jet and gems and paint can make her,

She ne'er shall win a heart like mine --

The devil or Sir Davy take her.

 

Her bed is like the Scripture feast,

Where none who were invited came,

So disappointed of her guest,

She took up with the blind and lame.

 

 

 

 

Sackville,_6th_Earl_of_Dorset_by_Sir_Godfrey_Kneller,_Bt
Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)

Portret door Godfrey Kneller ui 1694, National Portrait Gallery, London

 

 

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2008 en ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

 

Holy Sonnet I: Thou Hast Made Me 

 

Thou hast made me, and shall thy work decay?

Repair me now, for now mine end doth haste;

I run to death, and death meets me as fast,

And all my pleasures are like yesterday.

I dare not move my dim eyes any way,

Despair behind, and death before doth cast

Such terror, and my feeble flesh doth waste

By sin in it, which it towards hell doth weigh.

Only thou art above, and when towards thee

By thy leave I can look, I rise again;

But our old subtle foe so tempteth me

That not one hour myself I can sustain.

Thy grace may wing me to prevent his art,

And thou like adamant draw mine iron heart.

 

 

 

 

john-donne
John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

Icoon van Br. Robert Lentz, OFM

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire. Zie ook mijn blog van 24 januari 2009.

 

Uit: The History of Emily Montague

 

„I have this moment your letter, my dear; I am happy to hear my mother has been amus'd at Bath, and not at all surpriz'd to find she rivals you in your conquests. By the way, I am not sure she is not

handsomer, notwithstanding you tell me you are handsomer than ever: I am astonish'd she will lead a tall daughter about with her thus, to let people into a secret they would never suspect, that she is past five and twenty.

You are a foolish girl, Lucy: do you think I have not more pleasure in continuing to my mother, by coming hither, the little indulgencies of life, than I could have had by enjoying them myself? pray reconcile her to my absence, and assure her she will make me happier by jovially enjoying the trifle I have assign'd to her use, than by procuring me the wealth of a Nabob, in which she was to have no share.

But to return; you really, Lucy, ask me such a million of questions, 'tis impossible to know which to answer first; the country, the convents, the balls, the ladies, the beaux--'tis a history, not a letter, you demand, and it will take me a twelvemonth to satisfy your curiosity.

Where shall I begin? certainly with what must first strike a soldier: I have seen then the spot where the amiable hero expir'd in the arms of victory; have traced him step by step with equal astonishment and admiration: 'tis here alone it is possible to form an adequate idea of an enterprize, the difficulties of which must have destroy'd hope itself had they been foreseen.

The country is a very fine one: you see here not only the _beautiful_ which it has in common with Europe, but the _great sublime_ to an amazing degree; every object here is magnificent: the very people seem almost another species, if we compare them with the French from whom they are descended.“

 

 

 

 

Brooke
Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)

 

 

 

 

De Engelse dichter en  toneelschrijver William Congreve werd geboren in Bardsey op 24 januari 1670. Hij is vooral bekend als een dichter van de comedy of manners. Congreves vader, een luitenant, was in Ierland gestationeerd, en de jonge Congreve ging in Kilkenny naar school; in 1686 ging hij aan Trinity College in Dublin klassieke filologie studeren. Door de nakende Glorious Revolution moest hij in 1688 naar Engeland uitwijken, waarna hij naar Londen verhuisde. In 1691 studeerde hij er recht.

Kort daarop begon hij toneelwerken te schrijven, na in 1692 het prozawerkje Incognita te hebben gepubliceerd. Hij was bevriend geraakt met John Dryden, die hem onder zijn hoede nam en in wiens vertaling van Juvenalis hij een satire voor zijn rekening nam. Naar eigen zeggen had Congreve reeds in 1690 zijn komedie The Old Bachelor geschreven; met de steun van Dryden werd het werk in 1693 opgevoerd, hetgeen zijn doorbraak betekende.

 

 

 

A Hue And Cry After Fair Amoret

 

Fair Amoret is gone astray--

Pursue and seek her, ev'ry lover;

I'll tell the signs by which you may

The wand'ring Shepherdess discover.

 

Coquette and coy at once her air,

Both studied, tho' both seem neglected;

Careless she is, with artful care,

Affecting to seem unaffected.

 

With skill her eyes dart ev'ry glance,

Yet change so soon you'd ne'er suspect them,

For she'd persuade they wound by chance,

Tho' certain aim and art direct them.

 

She likes herself, yet others hates

For that which in herself she prizes;

And, while she laughs at them, forgets

She is the thing that she despises.

 

 

 

 

Congreve

William Congreve (24 januari 1670 – 19 januari 1729)

Portret uit het atelier van Godfrey Kneller, 1709

 

 

24-01-09

Ivan Ivanji, E. Th. A. Hoffmann, Eugen Roth, Vicky Baum, Wolf von Niebelschütz, Ulrich Holbein, Edith Wharton, De Beaumarchais, Charles Sackville, John Donne, Stanisław Grochowiak, Frances Brooke


De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Zie ook mijn blog van 24 januari 2008.

 

Uit: Titos Dolmetscher

 

“Ich habe gern für Tito gearbeitet. Hochachtung und Höflichkeit meinerseits waren etwas Selbstverständliches – er war nicht nur der Staatschef, er war auch um so viel älter. Er duzte mich manchmal, manchmal redete er mich mit Sie an; ich verstand, dass er oft zerstreut war, und das hat mich nie gestört. Er war immer liebenswürdig und fragte mich, wie alle anderen, die er seltener traf, stets nach dem Befinden. Er konnte auf eine listige Weise geistreich sein. Ich habe ihn mitunter den „besten schlechten Redner der Welt“ genannt. Ein guter Redner war er nicht, was bei einem erfolgreichen Politiker vielleicht wunderlich ist, aber am Anfang seiner Laufbahn war er wohl zu oft in der Illegalität, um eine solche Gabe zu entwickeln. Sein Akzent war seltsam, man glaubte deshalb im Ausland, er sei eigentlich Russe, was nicht stimmt. Er wurde, wie es in seiner offiziellen Biografie steht, in Kumrovec in Kroatien geboren, war als Kind aber oft bei seinen Großeltern mütterlicherseits in Slowenien. So wuchs er zwischen dem Slowenischen und dem Dialekt seiner kroatischen Heimat, dem Zagorje, auf und lebte später zwischen Deutsch, Serbisch und Russisch. Daher sein ungewöhnlicher Duktus. Einer meiner Onkel, der perfekt Serbisch, Deutsch und Ungarisch beherrschte, sprach trotzdem oder gerade deshalb alle diese Sprachen mit fremdem Akzent. Am besten war Tito, wenn er eine vorbereitete Rede ärgerlich beiseite schob und improvisierte. Dazu ein Beispiel.
Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland Ende Juni 1974. Mittagessen, gegeben vom Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Heinz Kühn, in Düsseldorf. Anwesend die Prominenz von Rhein und Ruhr.“

 

 

 

Ivan_Ivanji
Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007  en ook mijn blog van 24 januari 2008.

 

Uit: Lebensansichten des Katers Murr

 

„Es ist doch etwas Schönes, Herrliches, Erhabenes um das Leben! – »O du süße Gewohnheit des Daseins!« ruft jener niederländische Held in der Tragödie aus. So auch ich, aber nicht wie der Held in dem schmerzlichen Augenblick, als er sich davon trennen soll – nein! – in dem Moment, da mich eben die volle Lust des Gedankens durchdringt, daß ich in jene süße Gewohnheit nun ganz und gar hineingekommen und durchaus nicht willens bin, jemals wieder hinauszukommen. – Ich meine nämlich, die geistige Kraft, die unbekannte Macht, oder wie man sonst das über uns waltende Prinzip nennen mag, welches mir besagte Gewohnheit ohne meine Zustimmung gewissermaßen aufgedrungen hat, kann unmöglich schlechtere Gesinnungen haben als der freundliche Mann, bei dem ich Kondition gegangen, und der mir das Gericht Fische, das er mir vorgesetzt, niemals vor der Nase wegzieht, wenn es mir eben recht wohlschmeckt.

O Natur, heilige hehre Natur! wie durchströmt all deine Wonne, all dein Entzücken meine bewegte Brust, wie umweht mich dein geheimnisvoll säuseln der Atem! – Die Nacht ist etwas frisch, und ich wollte – doch jeder, der dies lieset oder nicht lieset, begreift nicht meine hohe Begeisterung, denn er kennt nicht den hohen Standpunkt, zu dem ich mich hinaufgeschwungen! – Hinaufgeklettert wäre richtiger, aber kein Dichter spricht von seinen Füßen, hätte er auch deren viere so wie ich, sondern nur von seinen Schwingen, sind sie ihm auch nicht angewachsen, sondern nur Vorrichtung eines geschickten Mechanikers. Über mir wölbt sich der weite Sternenhimmel, der Vollmond wirft seine funkelnden Strahlen herab, und in feurigem Silberglanz stehen Dächer und Türme um mich her! Mehr und mehr verbraust das lärmende Gewühl unter mir in den Straßen, stiller und stiller wird die Nacht – die Wolken ziehen – eine einsame Taube flattert in bangen Liebesklagen girrend um den Kirchturm! –„

 

 

 

 

hoffmann
E. Th. A. Hoffmann
(24 januari 1776 - 25 juni 1822)

 

 

 

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

 

Der Lichtblick

 

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt -

Doch oft hat sich herausgestellt

Nach manchem trüb verbrachten Jahr

Dass dies der einzige Lichtblick war.

 

 

 

 

Hilflosigkeiten

 

Ein Mensch, voll Drang, daß er sich schneuzt,

Sieht diese Absicht schnöd durchkreuzt:

Er stellt es fest mit raschem Fluch,

Daß er vergaß sein Taschentuch.

Indessen sind Naturgewalten,

Wie Niesen, oft nicht aufzuhalten.

Und während nach dem Tuch er angelt,

Ob es ihm wirklich völlig mangelt,

Beschließt die Nase, reizgepeinigt,

Brutal, daß sie sich selber reinigt.

Der Mensch steht da mit leeren Händen . . .

Wir wollen uns beiseite wenden,

Denn es gibt Dinge, welche peinlich

Für jeden Menschen, so er reinlich.

Wir wollen keinem drum verachten,

Jedoch erst wieder ihn betrachten,

Wenn er sich (wie, muß man nicht wissen)

Dem Allzumenschlichen entrissen.

 

 

 

 

 

Roth
Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

Uit: Es war alles ganz anders. Erinnerungen

 

Zwei größere Gegensätze als meinen Vater und mich konnte es gar nicht geben. Was immer ich auch mochte, verabscheute er. Blumen waren für ihn Kuhfutter. „Wirf sie sofort weg! Hörst du?“ Erwähnte ich irgend etwas, was mich interessierte, faszinierte oder freute, so konterte er sofort mit der ganzen Verachtung, die aus Ignoranz kommt: „Wovon träumen Gänse? Von Kukuruz.“ (Kukuruz ist die österreichisch-ungarische Bezeichnung für Mais.) Er hatte in seinem Leben kein Buch gelesen — für ihn waren sämtliche Bücher nichts als Schund und Schmutz. Er wäre als erster Hitlers bücherverbrennenden Brigaden beigetreten, hätte er nicht zufällig jüdische Eltern gehabt. Musik betrachtete er als unangenehmen Lärm, der den Ohren weh tat. Dass er mir trotzdem gestattete, Musik zu studieren, geschah, weil es sich um Harfe handelte, und nur im Hinblick auf das Geld, welches damit voraussichtlich zu verdienen war. Das einzige Mal, als er ein Konzert besuchte, in dem ich ein Solo spielte, machte er mir hinterher eine widerwärtige Szene, weil ich mein langes Haar offen getragen und — Sünde aller Sünden! — mit einem rosa Band zurückgebunden hatte. „... Wie eine elende Schlampe, eine Landstreicherin, eine Hure!“ brüllte er mich an.

„Was ist eine Hure, Vater?“

„Stell keine dummen Fragen! Und unterlasse gefälligst solch gemeine Ausdrücke, verstanden?

 

 

 

vicki_baum
Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en historicus Wolf von Niebelschütz werd geboren op 24 januari 1914 in Berlijn. Hij studeerd egeschiedenis en kunstgeschiedenis in Wenen en München en werkte als redacteur bij de Magdeburgische Zeitung en de Rheinisch-Westfälische Zeitung. Na WO II werd hij zelfstandig schrijver. Naast biografieën schreef hij essays, gedichten, toneel en twee grote romans.

 

Uit: Die Kinder der Finsternis

 

„Das ist ja“, sagte ein Fuhrmann, „der Seelenstier mit seiner Seelenkuh. Stellt euch vor, die Bauern haben ihm ein Mädchen gewählt, damit ihre Weiber verschont werden.“ - „Wie die Herrlichkeit, so die Geistlichkeit. Dafür beschlief der Baron eine Braut.“ - „Auf Bitten des hochzeitenden Paars immerhin, es ist sein Recht, das edle Blut breitet sich aus, und dem Ort werden die Zehnten erlassen. Was erlässt der Pfaff? Unsere Sünden. Und die seinen.“ - „Das meinst du. In Ortaffa ist ein Pfaffe gesteinigt worden mitsamt seiner Buhlschaft. Mein Bischof hat es gebilligt. Ei, was eine Sammlung Waffen!“
Im Schatten des Daches, der Herde gegenüber, saß der Hirt auf dem Wollfilz, breitete seine Dolche, sein Krummschwert, seine Gerätschaften aus und begann sie zu putzen. Die Fuhrleute umringten ihn; man erzählte sich vielerlei Neuigkeit. „Das neueste ist: die Häuser Cormons und Ortaffa haben sich geeinigt - ein Vertrag mit achtundzwanzig Siegeln! Ortaffa! Da geht der Böse um: alle Söhne, alle Töchter gestorben; und in Cormons geht der Gute um: alle fünf Söhne auf einen Tag ins Kloster; ich habe sie gekannt - blühende, edle Menschen! Was bleibt? In Ortaffa ein Kegel von der spanischen Hexe, vorehelich, Dom Otho. Wird adoptiert. In Cormons ein Sohn ersten Bettes der Markgräfin, ehelich, Dom Carl. Wird adoptiert. Und von des Herrn Rodero Blut ein schönes, junges, armes Wesen, Judith heißt sie. Ein Wesen aus dem Märchen. Man kauft es aus dem Verlöbnis aus und prügelt es dem ortaffanischen Kebssohn ins Brautbett, dem Alchimisten - da ist er in der Furt.“ - „Der Graf auch?“ - „Graf auch. Sind ja seine Waren. Der handelt jüdischer als der Jud.“ „Wie darf Er so von Seinem Herrn sprechen?“ - „Ich bin bischöflich.“ - „Dann will ich dir einmal etwas über deinen Bischof sagen. Dein Bischof von Rodi, wenn er ein Kerl wäre, hätte die Hexe Barbosa, wenn sie Hexe wäre, in der Hand zerquetscht, statt von ihr Stiftungen zu nehmen! Austreiben den Teufel! Auspeitschen!“ - „Ich“, rief der Gegner, „peitsche dir ein!“

 

 

 

Niebelschütz
Wolf von Niebelschütz (24 januari 1913 – 22 juli 1960)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

Uit: Januskopfweh. Glossen, Quickies und Grotesken


”JOJO: Und wo gibt's hier frische Abtrockentücher?
ULI: Nicht dass ich wüsste.
JOJO: Ich denk, du wohnst hier. -- Wo sind eigentlich deine Lebensmittelvorräte?
ULI: Müsst ich lange nachdenken …
JOJO: Sobald du dir endlich mal 'n Kühlschrank anschaffen würdest -- denn der hier ist ja ziemlich hinüber.
ULI: So was brauchen nur Fleischesser.
JOJO: Milch zum Beispiel. Wenn du die Milch hier übermorgen noch trinken willst, kannst Du sie wegschmeißen. Im Kühlschrank könntest du sie nächste Woche noch trinken.
ULI: Ich trinke aber nie Milch im Kühlschrank.
JOJO: Ungekühlt ist es unmöglich. Denn in der Luft sind in jedem Kubikmeter Luft, in jedem Atemzug, da sind hundert Milliarden Bakterien, die sofort hier rein gehn, und die Milch versauern, und in jedes Lebensmittel, in jede Marmelade, in jedes Ding, was du irgendwie hast, in jedes Brot, hier, diese Tüte mit altem Brot, die gehört von Rechts wegen in die Mülltonne. Und die Brötchen hier, die sind nur deshalb nicht hart geworden, weil sie Feuchtigkeit angezogen haben.
Weil du nie lüftest. Die Äpfel hier, vollkommen verfault und matschig. Oder hier, in dieser Schublade, zwischen diesen Bleistiften: Bonbons, guck mal, wie verflüssigt die sind und alles verkleben. Und das hier, das fault dir unterm Hintern weg. Natürlich ist das nicht mein Bier, deshalb will ich nichts sagen --
ULI: Mein Bier auch nicht.”

 

 

 

Holbein
Ulrich Holbein (Erfurt,  24 januari 1953)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

Uit: The Age of Innocence

 

“On a January evening of the early seventies, Christine Nilsson was singing in Faust at the Academy of Music in New York.

Though there was already talk of the erection, in remote metropolitan distances "above the Forties," of a new Opera House which should compete in costliness and splendour with those of the great European capitals, the world of fashion was still content to reassemble every winter in the shabby red and gold boxes of the sociable old Academy. Conservatives cherished it for being small and inconvenient, and thus keeping out the it new people" whom New York was beginning to dread and yet be drawn to; and the sentimental clung to it for its historic associations, and the musical for its excellent acoustics, always so problematic a quality in halls built for the hearing of music.

It was Madame Nilsson's first appearance that winter, and what the daily press had already learned to describe as "an exceptionally brilliant audience " had gathered to hear her, transported through the slippery snow streets in private broughams, in the spacious family landau, or in the humbler but more convenient "Brown coupe"' To come to the Opera in a Brown coupe was almost as honourable a way of arriving as in one 's own carriage; and departure by the same means had the immense advantage of enabling one (with a playful allusion to democratic principles) to scramble into the first Brown conveyance in the line, instead of waiting till the cold and--gin congested nose of one's own coachman gleamed under the portico of the Academy. It was one of the great livery-lstableman's most masterly intuitions to have discovered that Americans want to get away from amusement even more quickly than they want to get to it.“

 

 

 

whartonportrait
Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)

 

 

 

 

 

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

Uit: Le Mariage de Figaro

 

“Ô bizarre suite d’événements ! Comment cela m’est-il arrivé ? Pourquoi ces choses et non pas d’autres ? Qui les a fixées sur ma tête ? Forcé de parcourir la route où je suis entré sans le savoir, comme j’en sortirai sans le vouloir, je l’ai jonchée d’autant de fleurs que ma gaieté me l’a permis ; encore je dis ma gaieté, sans savoir si elle est à moi plus que le reste, ni même quel est ce Moi dont je m’occupe : un assemblage informe de parties inconnues ; puis un chétif être imbécile ; un petit animal folâtre ; un jeune homme ardent au plaisir, ayant tous les goûts pour jouir, faisant tous les métiers pour vivre ; maître ici, valet là, selon qu’il plaît à la fortune ! ambitieux par vanité, laborieux par nécessité, mais paresseux… avec délices ! orateur selon le danger ; poète par délassement ; musicien par occasion ; amoureux par folles bouffées, j’ai tout vu, tout fait, tout usé. "

 

 

 

 

beaumarchais
De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)

 

 

 

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638.

 

 

Tell Me, Dorinda, Why So Gay

  

Tell me, Dorinda, why so gay,

Why such embroid'ry, fringe, and lace?

Can any dresses find a way

To stop th'approaches of decay

And mend thy ruin'd face?

 

Wilt thou still sparkle in the box,

And ogle in the ring?

Canst thou forget thy age and pox?

Can all that shines on shells and rocks

Make thee a fine young thing?

 

So have I seen in larder dark

Of veal a lucid loin,

Replete with many a heatless spark,

As wise philosophers remark,

At once both stink and shine.

 

 

 

 

 

Sackville
Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)

 

 

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007 en ook mijn blog van 24 januari 2008.

 

 

HOLY SONNETS

XIII.

What if this present were the world's last night ?
Mark in my heart, O soul, where thou dost dwell,
The picture of Christ crucified, and tell
Whether His countenance can thee affright.
Tears in His eyes quench the amazing light ;
Blood fills his frowns, which from His pierced head fell ;
And can that tongue adjudge thee unto hell,
Which pray'd forgiveness for His foes' fierce spite ?
No, no ; but as in my idolatry
I said to all my profane mistresses,
Beauty of pity, foulness only is
A sign of rigour ; so I say to thee,
To wicked spirits are horrid shapes assign'd ;
This beauteous form assures a piteous mind.

 

 

 

 

John_Donne
John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

 

 

 

 

De Poolse dichter en schrijver Stanisław Grochowiak werd geboren op 24 januari 1934 in Leszno . Hij werd wel eens gezien als vertegenwoordiger van het turpisme, een literaire stroming  (met nadruk op het zware, lelijke, wrede) die echter geen lang leven beschoren was.

 

Mobile - from the Sonnets in White

 

O come into my sonnet - it's taut and golden,
As if Calder had cut the foliage and wind,
You move your hand and give it a hint -
New gardens for you to open.

 

O come into my sonnet - so taut from longing,
So golden on your steps' approach,
Look - the tiny bird has begun his song
See the furtive tinfoil butterfly take wing.

 

You walk through my sonnet - the dress of metal
Turns to you the cup of its every petal
To drink the energy of your breath's grace...

 

'Cause these are visions hardly named
'Cause these are forms barely marked;
What can they do? - just perish in haste...

 

 

 

 

Vertaald door Tomasz Gil

 

 

 

 

grochowiak
Stanisław Grochowiak (24 januari 1934 – 2 september 1976)

 

 

 

 

De Engelse schrijfster Frances Moore Brooke werd geboren op 24 januari 1724 in Claypole, Lincolnshire als dochter van een geestelijke. Eind jaren 1740 verhuisde zij naar Londen waar zij aan haar literaire loopbaan begon. In 1756 trouwde zij met Rev. Dr. John Brooke die een jaar later als militair predikant naar Canada vertrok. Haar eerste roman The History of Lady Julia Mandeville verscheen 1763. In datzelfde jaar vertrol Brooke zelf naar Canada om zich bij haar man te voegen. In 1769 verscheen"The History of Emily Montague", een roman die zij in Canada geschreven had en die geldt als de eerse Canadese roman.

 

Uit: The History of Emily Montague

 

After spending two or three very agreeable days here, with a party of friends, in exploring the beauties of the Island, and dropping a tender tear at Carisbrook Castle on the memory of the unfortunate Charles the First, I am just setting out for America, on a scheme I once hinted to you, of settling the lands to which I have a right as a lieutenant-colonel on half pay. On enquiry and mature deliberation, I prefer Canada to New-York for two reasons, that it is wilder, and that the women are handsomer: the first, perhaps, every body will not approve; the latter, I am sure, you will.

You may perhaps call my project romantic, but my active temper is ill suited to the lazy character of a reduc’d officer: besides that I am too proud to narrow my circle of life, and not quite unfeeling enough to break in on the little estate which is scarce sufficient to support my mother and sister in the manner to which they have been accustom’d.

What you call a sacrifice, is none at all; I love England, but am not obstinately chain’d down to any spot of earth; nature has charms every where for a man willing to be pleased: at my time of life, the very change of place is amusing; love of variety, and the natural restlessness of man, would give me a relish for this voyage, even if I did not expect, what I really do, to become lord of a principality which will put our large-acred men in England out of countenance. My subjects indeed at present will be only bears and elks, but in time I hope to see the human face divine multiplying around me; and, in thus cultivating what is in the rudest state of nature, I shall taste one of the greatest of all pleasures, that of creation, and see order and beauty gradually rise from chaos.“

 

 

 

Brooke
Frances Brooke (12 januari 1724 – 23 januari 1789)

 

 

24-01-08

Ivan Ivanji, John Donne, E. Th. A. Hoffmann, Eugen Roth. Vicky Baum, Edith Wharton, Charles Sackville, Pierre de Beaumarchais


De Joegoslavische schrijver, vertaler, diplomaat en journalist Ivan Ivanji werd geboren op 24 januari 1929 in Zrenjanin. Als zoon van een joodse artsenfamilie kwam hij in 1944/45 terecht in de concentratiekampen Auschwitz en Buchenwald. Later studeerde hij in Belgrado architectuur en germanistiek. Hij was o.a. leraar, theaterintendant en tolk voor Tito. In de periode 1974 0 1978 werkte hij als culturele attaché in Bonn. Van 1982 tot 1988 was hij secretaris-generaal van de Joegoslavische schrijversbond. Bekend is Ivanji vooral als romanschrijver, maar hij leverde ook bijdragen over politieke onderwerpen aan Duitse kranten en tijdschriften als Der Spiegel. Ivan Ivanji woont en werkt zowel in Wenen als in Belgrado.

 

Werk o.a.: Der Tod auf dem Drachenfels, 1984, Konstantin, 1988, Die Tänzerin und der Krieg, 2002.

 

Uit: Der Aschenmensch von Buchenwald (1999)

 

Ein Körper füllt Raum aus, nimmt einen Teil des Raumes für sich in Anspruch, verdrängt anderes. Das tut auch ein Stern im All oder ein Insekt im Gras, das hat nichts mit der Beschaffenheit des Körpers zu tun. Aber ein Körper hat auch eine Gestalt, ist erkennbar in seiner Form. Er unterscheidet sich von anderen Körpern. Ist er dann vielleicht nur eine äußere Erscheinung ohne Inhalt? Ob er allein durch seine Existenz etwas über seinen Kern, seine Seele aussagt, ist nicht gewiß. Viele glauben das allerdings. Beweisbar ist es nicht. Viele Eigenschaften hat der Körper mit Gegenständen und anderen Dingen gemeinsam. Anderes jedoch ist fluid, wechselt, kann nicht genau beschrieben werden. Die Wolke aus der Asche von siebenhundertundein im Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar verstorbenen und im Krematorium daselbst verbrannten Häftlingen besitzt bereits die Eigenschaften eines komplexen Wesens, das Wissen fast der gesamten Menschheit, beginnt aber erst, eine entsprechende, sichtbare Ausdrucksform zu suchen, von etwas Körperhaftem ist sie noch weit entfernt. Aber sie entdeckt, daß sie sich formen kann. Dies tut sie anfangs ungeschickt, wie ein Kind oder ein junges Tier, das seine Bewegungen noch nicht koordinieren kann. Sie spielt, denn die Suche nach einer ausdrucksvollen Gestalt ist Bewegung. Schabernack auch, Flirt mit unendlichen Möglichkeiten. Und nicht nur eine Gestalt muß gefunden und ihre willentliche Veränderbarkeit erlernt werden, auch die Veränderung der eigenen Konsistenz steht in ihrer Macht und will erprobt sein. (S. 116f.)

Die von Zeit zu Zeit aus dem Unterirdischen hervorbrechende Wolke unter dem Glockenturm von Buchenwald formt sich immer öfter zu menschenähnlicher Gestalt. Die ersten Versuche, vor der gemeinsamen Grablegung als Aschenflocken zu schweben, sind nicht vergessen. Im Gegenteil. Die Herkunft betont sich von selbst immer mehr. Aber dieses es wird letztlich zu einer Art von Mensch. Zum Aschenmenschen von Buchenwald. Sein Ziel hat er einstweilen zur Seite geschoben. Es, oder doch lieber er, der Aschenmensch, wie er sich von nun an selbst nennen will, experimentiert noch mit seiner Existenzfindung. Er ist nicht tot. Er war tot, aber er ist nicht tot geblieben, weil die Vergangenheit nicht tot ist, nicht tot sein kann, solange sich jemand daran erinnert. Seine Absichten hat der Aschenmensch noch nicht formuliert. Weder in Worten noch im lautlosen Plan. Das Wesen allerdings, das da entstanden ist, beginnt, sein Unwesen zu treiben.“

 

 

 

 

Ivanji
Ivan Ivanji (Zrenjanin, 24 januari 1929)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

Love's Alchemy

 

Some that have deeper digg'd love's mine than I,
Say, where his centric happiness doth lie;
I have lov'd, and got, and told,
But should I love, get, tell, till I were old,
I should not find that hidden mystery.
Oh, 'tis imposture all!
And as no chemic yet th'elixir got,
But glorifies his pregnant pot
If by the way to him befall
Some odoriferous thing, or medicinal,
So, lovers dream a rich and long delight,
But get a winter-seeming summer's night.

Our ease, our thrift, our honour, and our day,
Shall we for this vain bubble's shadow pay?
Ends love in this, that my man
Can be as happy'as I can, if he can
Endure the short scorn of a bridegroom's play?
That loving wretch that swears
'Tis not the bodies marry, but the minds,
Which he in her angelic finds,
Would swear as justly that he hears,
In that day's rude hoarse minstrelsy, the spheres.
Hope not for mind in women; at their best
Sweetness and wit, they'are but mummy, possess'd.

 

 

 

 

John_Donne
John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

Uit: Der goldene Topf

 

“Am Himmelfahrtstage, Nachmittags um drei Uhr rannte ein junger Mensch in Dresden durchs schwarze Tor und geradezu in einen Korb mit Äpfeln und Kuchen hinein, die ein altes häßliches Weib feilbot, so daß Alles, was der Quetschung glücklich entgangen, hinausgeschleudert wurde, und die Straßenjungen sich lustig in die Beute teilten, die ihnen der hastige Herr zugeworfen. Auf das Zetergeschrei, das die Alte erhob, verließen die Gevatterinnen ihre Kuchen- und Branntweintische, umringten den jungen Menschen und schimpften mit pöbelhaftem Ungestüm auf ihn hinein, so daß er, vor Ärger und Scham verstummend, nur seinen kleinen nicht eben besonders gefüllten Geldbeutel hinhielt, den die Alte begierig ergriff und schnell einsteckte. Nun öffnete sich der festgeschlossene Kreis, aber indem der junge Mensch hinausschoß, rief ihm die Alte nach: Ja, renne -- renne nur zu, Satanskind -- ins Kristall bald Dein Fall -- ins Kristall! -- Die gellende, krächzende Stimme des Weibes hatte etwas Entsetzliches, so daß die Spaziergänger verwundert still standen, und das Lachen, das sich erst verbreitet, mit einem Mal verstummte. -- Der Student Anselmus (niemand anders war der junge Mensch) fühlte sich, unerachtet er des Weibes sonderbare Worte durchaus nicht verstand, von einem unwillkürlichen Grausen ergriffen, und er beflügelte noch mehr seine Schritte, um sich den auf ihn gerichteten Blicken der neugierigen Menge zu entziehen. Wie er sich nun durch das Gewühl geputzter Menschen durcharbeitete, hörte er überall murmeln: »Der arme junge Mann -- ei! über das verdammte Weib!« -- Auf ganz sonderbare Weise hatten die geheimnisvollen Worte der Alten dem lächerlichen Abenteuer eine gewisse tragische Wendung gegeben, so daß man dem vorhin ganz Unbemerkten jetzt teilnehmend nachsah. Die Frauenzimmer verziehen dem wohlgebildeten Gesichte, dessen Ausdruck die Glut des innern Grimms noch erhöhte, so wie dem kräftigen Wuchse des Jünglings alles Ungeschick, so wie den ganz außer dem Gebiete aller Mode liegenden Anzug.

Sein hechtgrauer Frack war nämlich so zugeschnitten, als habe der Schneider, der ihn gearbeitet, die moderne Form nur vom Hörensagen gekannt, und das schwarzatlasne wohlgeschonte Unterkleid gab dem Ganzen einen gewissen magistermäßigen Stil, dem sich nun wieder Gang und Stellung durchaus nicht fügen wollte.”

 

 

hoffmann
E. Th. A. Hoffmann
(24 januari 1776 - 25 juni 1822)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 24 januari 2007.

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München.

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren.

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton werd geboren op 24 januari 1862 in New York.

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638.

 

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs.

 

 

24-01-07

John Donne, E. Th. A. Hoffmann, De Beaumarchais, Charles Sackville, Edith Wharton, Vicky Baum, Eugen Roth, Ulrich Holbein


De Engelse dichter John Donne werd ergens tussen 24 januari en 19 juni 1572 geboren in Londen. Donne was rooms-katholiek, van moederszijde een verre nakomeling va Thomas More, de martelaar voor Rome, hij had een oom die een vooraanstaand jezuïet was en – vervolgd in Engeland – door Europa zwierf. Een jongere broer van Donne werd om zijn geloof vermoord. Rome werd in het protestant geworden Engeland als de grote bedreiging van het nieuwe geloof en van het land beschouwd. Hoe Engelser, hoe anti-Roomser. Donne zei adieu tegen Rome, voor sommigen nog steeds een vorm van hoogverraad. Het algemeen christelijke ging hem boven het louter Roomse. Hij werd, zoals is gezegd, een Engelse protestant, waarmee hij in die curieuze tussenpositie van de kerk van Engeland terecht kwam. De theologie hield toch de schijn op voor de ambitie die hem dreef, voor de wrok ook die hij tegen Rome had (een van zijn eerste grote publicaties is een schotschrift tegen de jezuïeten). De slang veranderde bij hem in de staf.
In 1615 liet hij zich, 43 jaar oud, tot priester in de Engelse kerk wijden. Zes jaar later werd hij deken van St.Paul’s.

 

 

Holy Sonnets: Death, be not proud

 

Death, be not proud, though some have called thee

Mighty and dreadful, for thou art not so;

For those whom thou think'st thou dost overthrow,

Die not, poor Death, nor yet canst thou kill me.

From rest and sleep, which but thy pictures be,

Much pleasure; then from thee much more must flow,

And soonest our best men with thee do go,

Rest of their bones, and soul's delivery.

Thou art slave to fate, chance, kings, and desperate men,

And dost with poison, war, and sickness dwell;

And poppy or charms can make us sleep as well

And better than thy stroke; why swell'st thou then?

One short sleep past, we wake eternally,

And death shall be no more; Death, thou shalt die.

 

 

Donne
John Donne (24 januari 1572 – 31 maart 1631)

 

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zijn laatste voornaam luidde eigenlijk Wilhelm, maar uit bewondering voor Mozart veranderde hij deze in Amadeus. Van beroep was Hoffmann jurist, maar daarnaast was hij een hartstochtelijk muziekliefhebber, succesvol muziekrecensent en componist. Verder dan de betere middelmaat kwam hij met dit laatste echter niet.

Als schrijver bleek hij daarentegen meeslepend, origineel en geniaal te zijn, zoals blijkt uit zijn in 1809 geschreven Ritter Gluck, over de bekende componist; Die Elixiere des Teufels uit 1816, over fatalisme en onmacht. Daarna komen de Nachtstücke, de Phantasiestücke en Die Serapionsbrüder uit, allemaal geschreven tussen 1817 en 1821.

 

Uit: Die Elixiere des Teufels

 

„Nie hat mir meine Mutter gesagt, in welchen Verhältnissen mein Vater in der Welt lebte; rufe ich mir aber alles das ins Gedächtnis zurück, was sie mir schon in meiner frühesten Jugend von ihm erzählte, so muß ich wohl glauben, daß es ein mit tiefen Kenntnissen begabter, lebenskluger Mann war. Eben aus diesen Erzählungen und einzelnen Äußerungen meiner Mutter über ihr früheres Leben, die mir erst später verständlich worden, weiß ich, daß meine Eltern von einem bequemen Leben, welches sie im Besitz vieles Reichtums führten, herabsanken in die drückendste, bitterste Armut und daß mein Vater, einst durch den Satan verlockt zum verruchten Frevel, eine Todsünde beging, die er, als ihn in späten Jahren die Gnade Gottes erleuchtete, abbüßen wollte auf einer Pilgerreise nach der heiligen Linde im weit entfernten kalten Preußen. - Auf der beschwerlichen Wanderung dahin fühlte meine Mutter nach mehreren Jahren der Ehe zum erstenmal, daß diese nicht unfruchtbar bleiben würde, wie mein Vater befürchtet, und seiner Dürftigkeit unerachtet war er hoch erfreut, weil nun eine Vision in Erfüllung gehen sollte, in welcher ihm der heilige Bernardus Trost und Vergebung der Sünde durch die Geburt eines Sohnes zugesichert hatte.“

 

 

 

HOFFMANN
E. Th. A. Hoffmann
(24 januari 1776 - 25 juni 1822)

 

De Franse toneelschrijver Pierre Augustin Caron de Beaumarchais werd geboren op 24 januari 1732 in Parijs. Hij was de zoon van een klokkenmaker. Ook Beaumarchais bekwaamde zich in dit vak en werd klokkenmaker aan het hof van Louis XV. De Beaumarchais werd beroemd door zijn komedie "Le barbier de Seville" (1775) en "Le mariage de Figaro" (1784). In deze toneelstukken stak Beaumarchais de draak met de hoogste lagen van de bevolking. Hiermee liep De Beaumarchais in de pas met het onder de bevolking levende gevoel van onbehagen en onrust. Dit was de voorbode van de onrust, die tot de Franse revolutie zou leiden. De teksten van De Beaumarchais werden later door beroemde componisten gebruikt voor opera's. De Italiaan Rossini schreef bijvoorbeeld in 1816 de muziek voor "Le barbier de Seville”.

Uit: Le barbier de Seville (Scene II)

« …

LE COMTE __ Ah ! la cabale ! Monsieur l'Auteur tombé !
FIGARO __ Tout comme un autre : pourquoi pas ? Ils m'ont sifflé ; mais si jamais je puis les rassembler...
LE COMTE __ L'ennui te vengera bien d'eux ?
FIGARO __ Ah ! comme je leur en garde, morbleu !
LE COMTE __ Tu jures ! Sais-tu qu'on n'a que vingt-quatre heures au Palais pour maudire ses Juges ?
FIGARO __ On a vingt-quatre ans au théâtre ; la vie est trop courte pour user un pareil ressentiment.
LE COMTE __ Ta joyeuse colère me réjouit. Mais tu ne me dis pas ce qui t'a fait quitter Madrid.
FIGARO __ C'est mon bon ange, Excellence, puisque je suis assez heureux pour retrouver mon ancien Maître. Voyant à Madrid que la république des Lettres était celle des loups, toujours armés les uns contre les autres, et que, livrés au mépris où ce risible acharnement les conduit, tous les Insectes, les Moustiques, les Cousins, les Critiques, les Maringouins, les Envieux, les Feuillistes, les Libraires, les Censeurs, et tout ce qui s'attache à la peau des malheureux Gens de Lettres, achevait de déchiqueter et sucer le peu de substance qui leur restait ; fatigué d'écrire, ennuyé de moi, dégoûté des autres, abîmé de dettes et léger d'argent ; à la fin, convaincu que l'utile revenu du rasoir est préférable aux vains honneurs de la plume, j'ai quitté Madrid, et, mon bagage en sautoir, parcourant philosophiquement les deux Castilles, la Manche, l'Estramadure, la Sierra-Morena, l'Andalousie ; accueilli dans une ville, emprisonné dans l'autre, et partout supérieur aux événements ; loué par ceux-ci, blâmé par ceux-là ; aidant au bon temps, supportant le mauvais ; me moquant des sots, bravant les méchants ; riant de ma misère et faisant la barbe à tout le monde ; vous me voyez enfin établi dans Séville et prêt à servir de nouveau Votre Excellence en tout ce qu'il lui plaira de m'ordonner.
LE COMTE __ Qui t'a donné une philosophie aussi gaie ?
FIGARO __ L'habitude du malheur. Je me presse de rire de tout, de peur d'être obligé d'en pleurer. Que regardez-vous donc toujours de ce côté ?
LE COMTE __ Sauvons-nous.
FIGARO __ Pourquoi ?
LE COMTE __ Viens donc, malheureux ! tu me perds.

(Ils se cachent.)

 

beaumarchais
De Beaumarchais (24 januari 1732 - 18 mei 1799)

 

De Engelse dichter en edelman Charles Sackville werd geboren op 24 januari 1638. Hij was de 6e graaf van Dorset. Na de politieke Restauratie werd hij een lid van de intieme kring van hovelingen rondom koning Charles II. Hij schreef epigrammen, satires en liederen, waarvan de ballade “To All You Ladies Now at Land.” Het bekendste is. In 1652 kreeg hij de eretitel Lord Buckhurst. Hij was een genereuze beschermheer van schrijvers. Zo ontving de dichter Dryden een pensioen dat Sackville uit zijn eigen zak betaalde.

 

 

Dorinda's Sparkling Wit and Eyes

 

Dorinda's sparkling wit and eyes,
United, cast too fierce a light,
Which blazes high but quickly dies,
Warms not the heart but hurts the sight.

Love is a calm and tender joy,
Kind are his looks and soft his pace;
Her Cupid is a blackguard boy
That runs his link into your face.


 

SACKVILLE
Charles Sackville (24 januari 1638 – 29 januari 1706)

 

De Amerikaanse schrijfster Edith Wharton, geboren als Edith Jones op 24 januari 1862 in New York, schreef haar beste boeken over de wereld waaruit ze zelf afkomstig was: die van de New-Yorkse aristocraten, met hun verstikkende conventies en hun passieloze, door geld geregeerde levens. De heldin van haar populairste roman The House of Mirth (waarvan in 1905 binnen een week na verschijnen honderdduizend exemplaren werden verkocht) moet haar afkeer van de (seksuele) hypocrisie van 19de-eeuws Manhattan betalen met haar leven. De eigenzinnige Gravin Olenska, in het door Martin Scorsese verfilmde The Age of Innocence (1920), wordt uiteindelijk door haar grote liefde gepasseerd voor het domme meisje dat hem door zijn omgeving is opgedrongen. Naast haar twee grote society-tragedies schreef ze onder meer een romantisch verhaal over passie en wraak in een boerengemeenschap in New England (Ethan Frome, 1911), een satire over een nouveau riche die zich een weg naar de top trouwt (The Custom of the Country, 1913) en een aantal bijzonder goede griezelverhalen, die te vinden zijn in de dikke bundel Collected Stories (1968).

 

Uit: House of Mirth

 

"What luck!" she repeated. "How nice of you to come to my

rescue!"

 

He responded joyfully that to do so was his mission in life, and

asked what form the rescue was to take.

 

"Oh, almost any--even to sitting on a bench and talking to me.

One sits out a cotillion--why not sit out a train? It isn't a bit

hotter here than in Mrs. Van Osburgh's conservatory--and some of

the women are not a bit uglier."  She broke off, laughing, to

explain that she had come up to town from Tuxedo, on her way to

the Gus Trenors' at Bellomont, and had missed the three-fifteen

train to Rhinebeck.  "And there isn't another till half-past

five." She consulted the little jewelled watch among her laces.

"Just two hours to wait. And I don't know what to do with myself.

My maid came up this morning to do some shopping for me, and was

to go on to Bellomont at one o'clock, and my aunt's house is

closed, and I don't know a soul in town." She glanced plaintively

about the station. "It IS hotter than Mrs. Van Osburgh's, after

all. If you can spare the time, do take me somewhere for a breath

of air."

 

He declared himself entirely at her disposal: the adventure

struck him as diverting. As a spectator, he had always enjoyed

Lily Bart; and his course lay so far out of her orbit that it

amused him to be drawn for a moment into the sudden intimacy

which her proposal implied.

 

"Shall we go over to Sherry's for a cup of tea?"

 

 

 

 

Wharton
Edith Wharton (24 januari 1862 – 11 augustus 1937)

 

De Oostenrijkse schrijfster Vicky Baum werd op 24 januari 1888 in Wenen geboren. De uiterst muzikaal begaafde Baum kreeg na haar opleiding als harpiste aan het Weense conservatorium een aanstelling in Darmstadt. In deze tijd begon zij met het schrijven van romans. De successen daarvan bezorgden haar in 1926 een contract bij de Berlijnse Ullstein Verlag. In 1931 kreeg zij een uitnodiging om aanwezig te zijn bij de verfilming van haar roman "Menschen im Hotel" met Greta Garbo. Omdat haar boeken in het Derde Rijk verboden werden bleef zij in de VS. Haar werk wordt beschouwd als een belangrijke bijdrage aan de “Neue Sachlichkeit”.

 

Uit:: Liebe und Tod auf Bali (1937)

 

„Männer, weiß gekleidet, mit Blumen geschmückt, bewegten sich langsam und gemessen und so, als ob sie nicht wüssten, dass die Holländer ihnen gegenüberstanden, mit Kanonen und Gewehren. Plötzlich hob der Fürst seine Waffe in der aufgereckten Faust hoch. Ein unmenschlicher Schrei brach aus der Gruppe. Im nächsten Augenblick hatten alle Männer ihre Krise in den Händen, und sie rasten los, den holländischen Soldaten entgegen. Es stürmten immer neue Menschen dahinten aus dem Tor hervor, neue und mehr, alle mit Krisen in der Hand, alle mit dem gleichen irrsinnigen Ausdruck der Todeswut in den Gesichtern. Hunderte von ihnen fielen unter den Kugeln, und hundert andere reckten ihre Krise hoch und stießen sie sich in die Brust; sie senkten sie oberhalb des Schlüsselbeines ein, sodass die Spitze das Herz traf nach der alten heiligen Weise. Hinter den Männern kamen die Frauen und die Kinder daher…“

 

 

Baum
Vicky Baum (24 januari 1888 - 29 augustus 1960)

 

De Duitse dichter Eugen Roth werd op 24 januari 1895 in München als zoon van de schrijver Hermann Roth geboren. Over zijn jeugdjaren is maar weinig bekend. Tijdens de WO I raakte hij zwaar gewond. Hij studeerde geschiedenis, kunstgeschiedenis en filosofie en promoveerde in 1922. Van 1927 tot 1933 was hij redacteur bij de Münchner Neuesten Nachrichten. Na de machtsovername van de nazi’s werd hij op staande voet ontslagen. In 1952 ontving hij de Kunstpreis für Literatur der Stadt München. Hij schreef voornamelijk humoristische gedichten en werd daarmee een zeer veel gelezen auteur.

 

 

Nachdenkliche Geschichte

Ein Mensch hält Krieg und Not und Graus,
kurzum ein Hundeleben aus,
und all das, sagt er, zu verhindern,
dass Gleiches drohe seinen Kindern.
Besagte Kinder werden später
erwachsne Menschen, selber Väter
und halten Krieg und Not und Graus....

Wer denken kann, der lernt daraus.

 

 

Für Architekten

Ein Mensch, der auf ein Weib vertraut
und drum ihm einen Tempel baut
und meint, das wär sein Meisterstück,
erlebt ein schweres Bauunglück.

Leicht findet jeder das Exempel:
Auf Weiber baut man keinen Tempel!

 

 

Roth
Eugen Roth (24 januari 1895 – 28 april 1976)

 

De Duitse schrijver Ulrich Holbein werd op 24 januari 1953 in Erfurt geboren. Hij is vooral bekend door zijn originele en komische essays en luisterteksten, waarin hij de lezers en luisteraars de vruchten presenteert van zijn enorme belezenheid en door zijn geheel uit literaire citaten gemonteerde roman Isis entschleiert. Ook schreef hij columns voor Die Zeit en de Süddeutschen Zeitung. De kritiek vergelijkt hem tegenwoordig al met Jean Paul, Walter Benjamin en Arno Schmidt.

Uit: Wer oder was hätten Sie sein mögen?

„Seit 1981 werden wöchentlich im Rahmen des beliebten FAZ-Magazin-Fragebogens, den der Schriftsteller Marcel Proust in seinem Leben gleich zweimal ausfüllte, prominenten Zeitgenossen heitere und heikle Fragen gestellt, als Herausforderung an Geist und Witz. Auch über den Tod des FAZ-Magazins hinaus. Hierbei bohren Fragen nach Lieblingsfarbe und dem Traum vom Glück nicht ganz so tief im Mark des Seins als die Frage: "Wer oder was hätten Sie sein mögen?" Doch statt in sich zu gehen, tief hineinzulauschen in die Zufälligkeit bzw. in die verdächtige Notwendigkeit der jeweils eigenen Existenz, hagelt es austauschbare Antworten. Viele prominente Zeitgenossen teilen die Sehnsucht Büchners und Borges' nicht, werden keineswegs von ihrem Sein stets dazu getrieben, über sich selbst im Sinne des Octavio Paz hinauszugehen, um dadurch, daß sie ein anderer werden, wieder zu sich selbst zu gelangen, um so ihr ursprüngliches Sein wiederzuerlangen usw. Sondern: Man steht positiv zum eigenen Ich. Die eigene Individualität wird nicht als Zwangsjacke empfunden, sondern als die willkommenste aller in Frage kommenden Formationen.
Modeschöpferin Jil Sander sagt einfach nur: "Ich".
Desgleichen Verpackungskünstler Christo: "Ich".
Desgleichen Kammersängerin Christa Ludwig: "Ich". Aus diesem Ich, dem Mindestkanon-Urkeimzelle, wächst eine Variationenfolge, deren erste das angeschlagene Motiv derart geringfügig variiert, daß die erste Umdrehung der Variationsspirale wohl noch viele Schrittchen braucht, um zur zweiten Umdrehung zu werden.“

 

 

Holbein
Ulrich Holbein (Erfurt,  24 januari 1953)