27-03-17

Heinrich Mann, Shusaku Endo, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugresić, Francis Ponge, Marie Under

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit: Professor Unrat

„Unrat stampfte auf:
»Stille!... Und Sie, von Ertzum, merken Sie sich, daß Sie nicht der erste Ihres Namens sind, den ich in seiner Laufbahn – gewiß nun freilich – beträchtlich aufgehalten habe, und daß ich Ihnen auch ferner Ihr Fortkommen, wenn nicht gar unmöglich machen, so doch, wie seinerzeit Ihrem Onkel, wesentlich erschweren werde. Sie wollen Offizier werden, nicht wahr, von Ertzum? Das wollte Ihr Onkel auch. Weil er jedoch das Ziel der Klasse nie erreichte und das Reifezeugnis für den Einjährig-Freiwilligen-Dienst – aufgemerkt nun also – ihm dauernd versagt werden mußte, kam er auf eine sogenannte Presse, wo er jedoch ebenfalls gescheitert sein mag, so daß er endlich nur infolge eines besonderen Gnadenaktes seines Landesherrn – doch nun immerhin – den Zutritt zur Offizierskarriere erlangte, die er dann aber, scheint es, bald wieder unterbrechen mußte. Wohlan! Das Schicksal Ihres Onkels, von Ertzum, dürfte auch das Ihre werden oder doch dem jenes sich ähnlich gestalten. Ich wünsche Ihnen Glück dazu, von Ertzum. Mein Urteil über Ihre Familie, von Ertzum, steht seit fünfzehn Jahren fest ... Und nun –«
Hierbei schwoll Unrats Stimme unterirdisch an.
»Sie sind nicht würdig, an der erhabenen Jungfrauengestalt, zu der wir jetzt übergehen, Ihre geistlose Feder zu wetzen. Fort mit Ihnen ins Kabuff!«
Von Ertzum, langsam von Verständnis, lauschte noch immer. Vor angestrengter Aufmerksamkeit ahmte er unbewußt mit den Kiefern die Bewegungen nach, die der Professor mit den seinigen vollführte. Unrats Kinn, in dessen oberem Rand mehrere gelbe Gräten staken, rollte, während er sprach, zwischen den hölzernen Mundfalten wie auf Geleisen, und sein Speichel spritzte bis auf die vorderste Bank. Er schrie auf:
»Sie haben die Kühnheit, Bursche!... Fort, sage ich, ins Kabuff!«
Aufgescheucht drängte von Ertzum sich aus der Bank hervor. Kieselack raunte ihm zu:
»Mensch, wehr dich doch!«
Lohmann, dahinter, verhieß unterdrückt:
»Laß nur, den kriegen wir noch wieder kirre.«

 

 
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)
Scene uit “Der blaue Engel” (1930) met Emil Jannings als Professor Immanuel Rath. Het scenario van de film is gebaseerd op de roman “Professor Unrat”

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27-03-16

Heinrich Mann, Shusaku Endo, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugresić

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit: Die Jugend des Königs Henri Quatre

“Am Anfang der Reise war alles wie zu Hause, die Sprache, die Gesichter, die Landschaft und das Essen. Henri und seine kleine Schwester Catherine unterhielten sich aus dem Fenster mit den Dorfkindern, die im Trab ein Stück mitliefen. Wegen der Wärme des Juli blieben die Wagen geschlossen. Mehrmals übernachtete man noch im eigenen Land, auch in Nérac, der zweiten Residenz; die ganze reformierte Bevölkerung versammelte sich dort am Abend, die Pastoren predigten, Psalmen wurden gesungen. Einige Zeit führte der Weg durch die Guyenne, früher Aquitania, deren Hauptstadt Bordeaux war, und als Vertreter des Königs von Frankreich galt hier Antoine von Bourbon, der Gatte Jeannes. Dann aber begann die Fremde.
   Länder eröffneten sich, von denen ein Kind der Pyrenäen nicht einmal im Traum jemals erfahren hatte. Wie die Leute gekleidet waren! Wie sie sich ausdrückten! Man verstand, aber konnte nicht antworten. Die Flüsse waren nicht mehr ausgetrocknet, wie sie im Sommer doch sein müßten. Kein Ölbaum mehr, sogar die kleinen Esel wurden selten. Am Abend blieb die Reisegesellschaft allein unter Unbekannten, und die Protestanten stellten Wachen vor die Türen, den Katholiken war hier nicht zu trauen. Gestern hatten die Pastoren versucht zu predigen, waren aber von der Überzahl der Feinde vertrieben aus dem kahlen Bethaus, das weit draußen vor der Stadt stand; auch die Königin von Navarra mit ihren Kindern war gezwungen worden, eilig zu flüchten. Um so größer war das Glück, an einem Ort eine Mehrheit von Glaubensgenossen zu finden. Dann wurde Jeanne empfangen wie die Abgesandte der Religion, sie war erwartet worden, ihr Ruf war ihr vorausgeeilt, alle wollten ihre Kinder sehen, sie mußte sie auf erhobenen Armen dem Volk zeigen. Die Pastoren predigten, Psalmen wurden gesungen, und ein festliches Gelage setzte ein.“

 

 
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

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27-03-15

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugre¨ić, Shusaku Endo, Alfred de Vigny

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit:Der Untertan

„Er bewegte sich zwischen ihnen wie ein launenhafter Pascha; drohte ihnen bald, es dem Vater zu melden, dass sie sich Bier holten, und bald ließ er kokett aus sich die Stunde herausschmeicheln, zu der Herr Heßling zurückkehren sollte. Sie waren auf der Hut vor dem Prinzipal: er kannte sie, er hatte selbst gearbeitet. Er war Büttenschöpfer gewesen in den alten Mühlen, wo jeder Bogen mit der Hand geformt ward; hatte dazwischen alle Kriege mitgemacht und nach dem letzten, als jeder Geld fand, eine Papiermaschine kaufen können. Ein Holländer und eine Schneidmaschine vervollständigten die Einrichtung. Er selbst zählte die Bogen nach. Die von den Lumpen abgetrennten Knöpfe durften ihm nicht entgehen. Sein kleiner Sohn ließ sich oft von den Frauen welche zustecken, dafür, dass er die nicht angab, die einige mitnahmen. Eines Tages aber hatte er so viele beisammen, dass ihm der Gedanke kam, sie beim Krämer gegen Bonbons umzutauschen. Es gelang - aber am Abend kniete Diederich, indes er den letzten Malzzucker zerlutschte, sich ins Bett und betete, angstgeschüttelt, zu dem schrecklichen lieben Gott, er möge das Verbrechen unentdeckt lassen. Er brachte es dennoch an den Tag. Dem Vater, der immer nur methodisch, Ehrenfestigkeit und Pflicht auf dem verwitterten Unteroffiziersgesicht, den Stock geführt hatte, zuckte diesmal die Hand, und in die eine Bürste seines silberigen Kaiserbartes lief, über die Runzeln hüpfend, eine Träne. »Mein Sohn hat gestohlen«, sagte er außer Atem, mit dumpfer Stimme, und sah sich das Kind an wie einen verdächtigen Eindringling. »Du betrügst und stiehlst. Du brauchst nur noch einen Menschen totzuschlagen.«
Frau Heßling wollte Diederich nötigen, vor dem Vater hinzufallen und ihn um Verzeihung zu bitten, weil der Vater seinetwegen geweint habe! Aber Diederichs Instinkt sagte ihm, dass dies den Vater nur noch mehr erbost haben würde. Mit der gefühlsseligen Art seiner Frau war Heßling durchaus nicht einverstanden. Sie verdarb das Kind fürs Leben. Übrigens ertappte er sie geradeso auf Lügen wie den Diedel. Kein Wunder, da sie Romane las! Am Sonnabendabend war nicht immer die Wochenarbeit getan, die ihr aufgegeben war. Sie klatschte, anstatt sich zu rühren, mit dem Mädchen… Und Heßling wusste noch nicht einmal, dass seine Frau auch naschte, gerade wie das Kind. Bei Tisch wagte sie sich nicht satt zu essen und schlich nachträglich an den Schrank. Hätte sie sich in die Werkstätte getraut, würde sie auch Knöpfe gestohlen haben.“

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Scene uit de film “Der Untertan” met o.a. Werner Peters en Paul Esser, 1951

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27-03-14

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo, Alfred de Vigny

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit: Professor Unrat

„Er nahm die Treppe in fünf Sätzen, riß die Klassentür auf, hastete zwischen den Bänken hindurch, schwang sich, in das Katheder gekrallt, auf die Stufe. Da blieb er bebend stehn und mußte Atem schöpfen. Die Sekundaner hatten sich zu seiner Begrüßung erhoben, und äußerster Lärm war jäh in ein Schweigen versunken, das förmlich betäubte. Sie sahen ihrem Ordinarius zu, wie einem gemeingefährlichen Vieh, das man leider nicht totschlagen durfte, und das augenblicklich sogar einen peinlichen Vorteil über sie gewonnen hatte. Unrats Brust arbeitete heftig; schließlich sagte er mit seiner begrabenen Stimme:
»Es ist mir da vorhin immer mal wieder ein Wort zugerufen worden, eine Bezeichnung – ein Name denn also: ich bin nicht gewillt, ihn mir bieten zu lassen. Ich werde diese Schmähung durch solche Menschen, als welche ich Sie kennen zu lernen leider Gelegenheit hatte, nie dulden, merken Sie sich das! Ich werde Sie fassen, wo immer ich es vermag. Ihre Verworfenheit, von Ertzum, nicht genug damit, daß sie mir Abscheu einflößt, soll sie an der Festigkeit eines Entschlusses wie Glas zerbrechen, den ich Ihnen hiermit verkünde. Noch heute werde ich von Ihrer Tat dem Herrn Direktor Anzeige erstatten, und was in meiner Macht steht, soll – traun fürwahr – geschehen, damit die Anstalt wenigstens von dem schlimmsten Abschaum der menschlichen Gesellschaft befreit werde!«
Darauf riß er sich den Mantel von den Schultern und zischte:
»Setzen!«
Die Klasse setzte sich, nur von Ertzum blieb stehn. Sein dicker, gelb punktierter Kopf war jetzt so feuerrot wie die Borsten oben darauf. Er wollte etwas sagen, setzte mehrmals an, gab es wieder auf. Schließlich stieß er heraus:
»Ich bin es nicht gewesen, Herr Professor!«
Mehrere Stimmen unterstützten ihn, opferfreudig und solidarisch:
»Er ist es nicht gewesen!«

 

 
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)
Professor Unrat werd verfilmd door Josef von Sternberg als „Der blaue Engel“, 1930

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27-03-13

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

 

Uit: Die Jugend des Königs Henri Quatre

 

«Fein!» rief Henri. «Ich habe eine Frau, wie heißt sie?»
«Margot. Sie ist ein Kind wie du, sie konnte die Religion noch nicht hassen und verfolgen. Dennoch glaube ich nicht, daß du Marguerite von Valois heiraten wirst. Ihre Mutter, die Königin, ist eine zu böse Frau.»
Henri sah das Gesicht Jeannes sich verändern bei der Er­wähnung der Königin von Frankreich. Er erschrak, und seine Phantasie erhielt einen jähen Anstoß. Im Geist erblickte er eine furchtbar unmenschliche Fratze, eine Klaue, einen dicken Stock, und er fragte: «Ist sie eine Hexe? Kann sie zau­bern?»
«Am liebsten möchte sie es», bestätigte Jeanne. «Aber das ist noch nicht das Schlimmste.»
«Speit sie Feuer? Frißt sie Kinder?»
«Beides; aber es gelingt ihr nicht immer. Denn die Bosheit hat Gott zu unserem Glück mit der Dummheit bestraft. Mein Sohn, von diesem allem darfst du keinem Menschen auch nur ein Wort verraten. »
«Ich werde alles für mich behalten, meine liebe Mama, und ich werde mich hüten, damit ich nicht gefressen werde.» Er war im Augenblick ganz erfüllt von seinen Vorstellungen und glaubte daher nicht, daß er sie und die Worte seiner Mutter je werde verlieren können.
«Halte vor allem fest an dem wahren Glauben, den ich dich gelehrt habe!» sagte Jeanne innig und auch drohend; er er­schrak wieder und diesmal tiefer.
Dies war das erste, was Henri von seiner Mutter Jeanne d'Albret hörte über Katharina von Medici; und dann wurde wirklich gereist.
Voran fuhr ein großer alter Wagen aus Leder, er trug den Erzieher des Prinzen, mit Namen La Gaucherie, er trug zwei Pastoren und mehrere Lakaien. Dann folgten sechs bewaff­nete Reiter, lauter protestantische Edelleute, dann der mit ro­tem Samt ausgeschlagene Wagen der Königin, darin saß Jeanne mit ihren beiden Kindern und drei Damen. Den Be­schluß des Zuges machten wieder die berittenen Herren «von der Religion».

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Ets door Max Liebermann, 1928

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27-03-12

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

 

Uit: Der Untertan

 

„Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt. Ungern verließ er im Winter die warme Stube, im Sommer den engen Garten, der nach den Lumpen der Papierfabrik roch und über dessen Goldregen- und Fliederbäumen das hölzerne Fachwerk der alten Häuser stand. Wenn Diederich vom Märchenbuch, dem geliebten Märchenbuch, aufsah, erschrak er manchmal sehr. Neben ihm auf der Bank hatte ganz deutlich eine Kröte gesessen, halb so groß wie er selbst! Oder an der Mauer dort drüben stak bis zum Bauch in der Erde ein Gnom und schielte her!

Fürchterlicher als Gnom und Kröte war der Vater, und obendrein sollte man ihn lieben. Diederich liebte ihn. Wenn er genascht oder gelogen hatte, drückte er sich so lange schmatzend und scheu wedelnd am Schreibpult umher, bis Herr Heßling etwas merkte und den Stock von der Wand nahm. Jede nicht herausgekommene Untat mischte in Diederichs Ergebenheit und Vertrauen einen Zweifel. Als der Vater einmal mit seinem invaliden Bein die Treppe herunterfiel, klatschte der Sohn wie toll in die Hände worauf er weglief.

Kam er nach einer Abstrafung mit gedunsenem Gesicht und unter Geheul an der Werkstätte vorbei, dann lachten die Arbeiter. Sofort aber streckte Diederich nach ihnen die Zunge aus und stampfte.
Er war sich bewußt: "Ich habe Prügel bekommen, aber von meinem Papa. Ihr wäret froh, wenn ihr auch Prügel von ihm bekommen könntet. Aber dafür seid ihr viel zuwenig."

 

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Grafmonument in Berlijn

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24-06-11

Ambrose Bierce, Jean-Baptiste Boyer d'Argens, Johannes van het Kruis, Carolina Trujillo, Jurre van den Berg

 

De Amerikaanse satiricus, schrijver van korte verhalen en criticus, uitgever en journalist Ambrose Gwinnett Bierce werd geboren in Meigs County, Ohio op 24 juni 1842. Zie ook mijn blog van 24 juni 2007 en ook mijn blog van 24 juni 2009 en ook mijn blog van 24 juni 2010.

 

Uit: The Devil’s Dictionary

 

DAMN, v. A word formerly much used by the Paphlagonians, the meaning of which is lost. By the learned Dr. Dolabelly Gak it is believed to have been a term of satisfaction, implying the highest possible degree of mental tranquillity. Professor Groke, on the contrary, thinks it expressed an emotion of tumultuous delight, because it so frequently occurs in combination with the word _jod_ or _god_, meaning "joy." It would be with great diffidence that I should advance an opinion conflicting with that of either of these formidable authorities.

DANCE, v.i. To leap about to the sound of tittering music, preferably with arms about your neighbor's wife or daughter. There are many kinds of dances, but all those requiring the participation of the two sexes have two characteristics in common: they are conspicuously innocent, and warmly loved by the vicious.

 

DANGER, n.

A savage beast which, when it sleeps,

Man girds at and despises,

But takes himself away by leaps

And bounds when it arises.

Ambat Delaso

DARING, n. One of the most conspicuous qualities of a man in security.

DATARY, n. A high ecclesiastic official of the Roman Catholic Church, whose important function is to brand the Pope's bulls with the words _Datum Romae_. He enjoys a princely revenue and the friendship of God.

 

DAWN, n. The time when men of reason go to bed. Certain old men prefer to rise at about that time, taking a cold bath and a long walk with an empty stomach, and otherwise mortifying the flesh. They then point with pride to these practices as the cause of their sturdy health and ripe years; the truth being that they are hearty and old, not because of their habits, but in spite of them. The reason we find only robust persons doing this thing is that it has killed all the others who have tried it.

 

 

Ambrose Bierce (24 juni 1842 - ? 1913/1914)

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27-03-11

Carolina Trujillo

 

De Uruguayaans-Nederlandse schrijfster Carolina Trujillo werd geboren in Montevideo, Uruguay, op 27 maart 1970. Zij kwam op vijfjarige leeftijd naar Nederland. Na het einde van de dictatuur in Uruguay keerde ze terug. In 1991 won ze een eerste prijs voor haar eerste Spaanstalige novelle en besloot ze weer naar Amsterdam te gaan. Daar voltooide ze haar studie scenarioschrijven aan de Filmacademie.

 

Uit:De terugkeer van Lupe Garcia

 

“Ik had Lupes borsten gezien toen het nog van die kleine puntige heuveltjes waren. Onze eerste zomer samen was nog maar net begonnen en ik heb die heuveltjes nooit meer uit mijn hoofd gekregen. In Nederland was topless normaal, zei ze. Toco, mijn beste vriend, begon te gillen toen hij het hoorde, helemaal toen hij erachter kwam dat Lupe zich omkleedde waar ik bij was en soms in haar slipje in de tuin zat. Meisjes deden dat niet, niet als er jongens bij waren. De enige slipjes die wij zagen hingen aan kramen op de markt. Het langst duurde het voor ik het stukje tussen haar benen zag en toen dat gebeurde begreep ik dat zij de liefde van mijn leven was.
We waren op het strand voor mijn huis. Ik kan de rots waar ik op zat nog aanwijzen. Zij zat een stukje lager in het zand en droeg een korte broek aan en had haar benen opgetrokken. Ik kon zomaar alles zien, het hele vlezige roosje, en zij maar kletsen. Ik denk dat ik nog nooit zo’n stijve heb gehad, ik voelde me er bleek bij wegtrekken.
‘Zullen we een duik nemen?’ vroeg ze, maar als ik overeind kwam zou mijn lul me het zand in heien. Zo voelde dat op die leeftijd. Ik keek haar na terwijl ze het water in rende.
In Nederland leerden ze op de lagere school al zwemmen. Dat kwam doordat er zoveel grachten waren. Er was een kans van acht op tien dat je er ooit in zou fietsen. Daar waren onderzoeken naar gedaan. Ik geloofde haar en zei dat we hier ook vaak in het water vielen maar dat we gewoon verzopen. Ze geloofde mij niet.”

 

 


Carolina Trujillo (Montevideo, 1970)

11:24 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: carolina trujillo, romenu |  Facebook |