26-08-17

Jules Romains, Julio Cortázar, Walter Helmut Fritz, Joachim Zelter, Jürgen Kross, Ludwig Aurbacher, Boris Pahor

 

De Franse schrijver Jules Romains, pseudoniem van Louis Henri Farigoule, werd geboren op 26 augustus 1885 in La Chapuze in het kanton Saint-Julien-Chapteuil. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Jules Romain op dit blog.

 

Une vapeur d’égout

 Je suis très triste. Moi qui ne pleure jamais,
Une larme s’épuise à sortir de mes yeux ;
Et penché sur mon cœur comme sur une cuve
D’où montent lentement des gaz irrespirables,
J’ai besoin que la mort me pince les narines.

Puis je rage. Mes dents grincent. Je voudrais tordre
Du fer, casser un meuble ou fendre des mâchoires.
Je souffre ; on me torture. À quoi me sert d’avoir
Des poings et d’être fort ?

Il y a des sanglots dans le fond de ma gorge ;
Afin que je consente à leur livrer passage
Ils se déguisent en hurlements de fureur.

Le passé me fait mal ; l’avenir me fait peur.
Oh ! les sales fourmis, les minutes futures
Me grimpent à la jambe et me piquent la peau ;
Je voudrais les écrabouiller sous mes chaussures !

Le camion traîné par les chevaux tranquilles,
Les bicyclettes glissant commes des aiguilles
Dans de l’étoffe,
les grelots,
Les coups de fouet, les cris des marchands de journaux
Ont vite anéanti mon âme douloureuse.

Je m’abandonne tout au rythme des passants,
L’unanime frémit autour de ma cervelle.
Comment savoir si j’ai un cœur qui a aimé.
Quand la foule remue et que je suis en elle ?

Ardent comme un vivant, mais serein comme un mort,
Je n’ai plus de passé, d’avenir ni de sort,
J’ai de la joie et du bon néant dans la gorge.

 

 

L’essieu d’un tombereau

L’essieu d’un tombereau grince et le cheval bute.
Au coin du mur un enfant pleure. Il s’est perdu.
Il croit que c’est fini pour toujours ; que son père
Meurt englué parmi les grouillements épais
De la foule.
Beaucoup de femmes ont des crêpes.
Le ciel est du charbon broyé sur de la craie.

L’entonnoir de la rue est mousseux de bruits âcres.
L’univers marche ayant la tête dans un sac.

Je cherche.
L’enfant pleure.
Le tombereau grince.

 

 
Jules Romains (26 augustus 1885 – 14 augustus 1972)

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27-08-11

Joachim Zelter, Joachim Helfer, Jürgen Kross, Ludwig Aurbacher, Boris Pahor

 

De Duitse schrijver Joachim Zelter werd geboren in Freiburg im Breisgau op 26 augustus 1962. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007 en ook mijn blog van 26 augustus 2008. en ook mijn blog van 26 augustus 2009 en ook mijn blog van 26 augustus 2010.

 

Uit: Der Ministerpräsident

 

„Sie sagte nichts.

Ich sollte ihr nachsprechen. Oder mit ihr sprechen. Oder angefangene Wörter weitersprechen. Die Unterschiede zwischen einzelnen Buchstaben mit meiner Zunge spüren, zum Beispiel den Unterschied zwischen den Buchstaben D und T. T nicht wie D sprechen, D nicht wie T sprechen. Nicht Tuten, sondern Duden. Nicht Busen, sondern Blusen. Sie trug weiße Blusen. Wunderschöne Blusen.

Herr März kam. So nannte er sich: März. Julius März. März wie Januar, Februar, März. Er kannte mich. Er kannte mich mit einer Vehemenz, die mich beeindruckte. Er fragte gar nicht: Ob auch ich ihn kenne? Es gab für ihn keinen Zweifel, dass ich ihn kenne. Schon seit Jahren. So sah er jedenfalls aus. Als würde oder müsse man ihn schon lange kennen. Er sprach lautstark. In mein Bett hinein. Und über mein Bett hinweg: Was ich für Sachen machen würde? Heijeijei. Was mit meinem Gesicht sei? Heijeijei. Ich hörte von einer Lähmung. Einer Lähmung meiner rechten Gesichtshälfte. So erklärte ihm das die Ärztin. Das rechte Auge schließe nicht ganz. Dafür reagierten die Pupillen. Bei einer immer noch starren Mimik. Und mein Mund sei noch ein wenig schief. Doch das werde wieder. Hörte ich sie sagen. Und März antwortete: Hoffentlich. Er verabschiedete sich. Drückte meine Hand. Mit beiden Händen drückte er meine Hand. Und er sagte: Du. Nicht Sie, sondern Du. Dann ging er.

Kein Radio, kein Fernsehapparat. Dass das nicht gut sei, sagte die Ärztin, ein Radio, ein Fernseher an meinem Bett. Jedenfalls nicht jetzt. Dass mich das aufregen und erschrecken könnte. Dafür Blumen, in allen Farben und Variationen. Verbunden mit Grüßen und den besten Wünschen von zahllosen Menschen.“

 

 

Joachim Zelter (Freiburg im Breisgau, 26 augustus 1962)

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26-08-10

Christopher Isherwood, Guillaume Apollinaire, Jules Romains, Walter Helmut Fritz, Julio Cortázar, Joachim Zelter, Joachim Helfer, Jürgen Kross, Ludwig Aurbacher, Boris Pahor

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 26e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Christopher Isherwood, Guillaume Apollinaire, Jules Romains, Walter Helmut Fritz, Julio Cortázar

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 26e augustus ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag.

 

Joachim Zelter, Joachim Helfer, Jürgen Kross, Ludwig Aurbacher, Boris Pahor

 

26-08-09

Julio Cortázar, Joachim Zelter, Joachim Helfer, Jürgen Kross, Boris Pahor, Ludwig Aurbacher


De Argentijnse schrijver Julio Cortázar werd geboren op 26 augustus 1914 in Brussel. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2006.

 

Uit: Rayuela

 

„I touch your mouth, I touch the edge of your mouth with my finger, I am drawing it as if it were something my hand was sketching, as if for the first time your mouth opened a little, and all I have to do is close my eyes to erase it and start all over again, every time I can make the mouth I want appear, the mouth which my hand chooses and sketches on your face, and which by some chance that I do not seek to understand coincides exactly with your mouth which smiles beneath the one my hand is sketching on you.

You look at me, from close up you look at me, closer and closer and then we play cyclops, we look closer and closer at one another and our eyes get larger, they come closer, they merge into one and the two cyclopses look at each other, blending as they breathe, our mouths touch and struggle in gentle warmth…Then my hands go to sink into your hair, to cherish slowly the depth of your hair while we kiss as if our mouths were filled with flowers or with fish, with lively movements and dark fragrance. And if we bite each other the pain is sweet, and if we smother each other in a brief and terrible sucking in together of our breaths, that momentary death is beautiful. And there is but one saliva and one flavor of ripe fruit, and I feel you tremble against me like a moon on the water.“

 

 

 

 

Julio_Cortazar_Paris_enero_1969
Julio Cortázar (26 augustus 1914 - 12 februari 1984)

In Parijs, 1969

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Joachim Zelter werd geboren in Freiburg im Breisgau op 26 augustus 1962.

 

Uit: Liebe und Intimität. Shakespeares Welt – unsere Welt

 

„Das späte 20. Jahrhundert wird gemeinhin als diffuse Zeit gesehen, die sich keiner dominanten Idee oder Bezeichnung zu fügen scheint. Andererseits kreisen die Lebens- und Diskurswelten moderner Gesellschaften nach wie vor um Zentren privilegierter Wertschätzungen. Ein neuer al-ter Begriff gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung: Liebe.1 Im Unterschied zu vor-modernen Gesellschaften meint der moderne Liebesbegriff nicht mehr alte Bezugsgrößen wie Gott, Nation oder Klasse, sondern sucht in betonter Weise das Individuum, nicht jedes Indi-viduum als vielmehr den einzigartigen Liebes- oder Ehepartner fürs Leben, also keine allgemei-ne Nächstenliebe, sondern eine ausschließliche und in Superlativen gedachte Liebsten-Liebe.2 Es ist das Leitbild der romantischen Liebe, in der die Liebespartner einander die Welt bedeuten, in einer Welt, die zunehmend bedeutungslos und unwirtlich erscheint. Die romantische Liebes-beziehung ist eine doppelte Vereinigung, die Zweisamkeit des einsamen Menschen und die Tota-lität heimatloser Regungen, die in der gesellschaftspolitischen Welt keinen Platz mehr haben: das Ausleben extremer Gefühle und Affekte, die Ermöglichung der Empfindsamkeit und Romantik, die Gelegenheit zur Verehrung und Vergötterung, das Erlebnis des Sakralen und Zaubers. Es ist zu vermuten, daß ein Zusammenhang besteht zwischen der wachsenden "intellektualistischen Rationalisierung" und Entzauberung3 der Welt und dem Zauber der romantischen Liebe. Die ro-mantische Liebesbeziehung ist eine überdimensionale Gefühls-, Wert- und Sinntotalität, die eine Vielzahl anderenorts frustrierter Lebensbedürfnisse auf sich vereint, ein Universum, das sich von der Umwelt abgrenzt, die sich als plurales und fragmentarisches Multiversum darstellt.“

 

 

 

 

 

Zelter
Joachim Zelter (Freiburg im Breisgau, 26 augustus 1962)

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Joachim Helfer werd geboren in Bonn op 26 augustus 1964.

 

Uit: Unter der Gürtellinie

 

Dekadenz, so viel steht fest, ist Niedergang und Verfall - und zwar stets in einem körperlichen Sinne: Aufbauend auf der alten Versinnbildlichung des Staates als einem menschlichen Körper, versucht der Dekadenzbegriff, die vielfältigen und oftmals widersprüchlichen Vorgänge, die zum Untergang geschichtlicher Reiche geführt haben, nach dem leichter fasslichen Vorbild des Schwach- und Schlaffwerdens unserer Leiber zum Tode hin zu fassen.

Durch seine Ausweitung, erst von den Kennzeichen auf die angenommen Ursachen eines historischen Niedergangs, dann von der Beschreibung abgeschlossener geschichtlicher Vorgänge auf noch anhaltende, erst beginnende oder bloß befürchtete der Gegenwart, wird der Begriff nicht schärfer. Schwammig wie er ist, bleibt er jedoch stets beim Körper: Als Vorwurf gegen konkrete Zustände zielt er regelmäßig entweder auf den Bauch, also auf Völlerei und Trägheit - oder aber unter die Gürtellinie.

Wer eine Gesellschaft, ob die eigene oder eine fremde, der Dekadenz bezichtigt, begründet diesen Vorwurf fast immer auch und oft zuerst mit einem dort zu beobachtenden Verfall der Ordnung im Geschlechtlichen und der Geschlechterrollen. Mann und Frau werden dabei im Sinne der Dekadenzmetapher stets als grundsätzlich unterschiedliche Organe eines einzigen, gottesebenbildlichen Körpers aufgefasst, deren Zusammenspiel nur auf eine einzige, gottgewollte Weise die Gesundheit dieses Familien-, und das heißt Staatskörpers gewährleistet, während jedwede Abweichung von dieser Norm eine womöglich lebensbedrohliche Erkrankung bedeutet.

Allerdings sind die Vorstellungen davon, was zwischen den Geschlechtern und im Geschlechtsleben Ordnung wäre, von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich und mithin wandelbar.“

 

 

 

 

helfer
Joachim Helfer (Bonn, 26 augustus 1964)

 

 

 

 

Zie voor alle bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 26 augustus 2007 en ook mijn blog van 26 augustus 2008.

 

 

 

 

Zie voor onderstaander schrijvers ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Kross werd geboren op 26 augustus 1937 in Hirschberg.

 

De Sloveense schrijver Boris Pahor werd geboren in Triëst op 26 augustus 1913.

 

De Duitse schrijver Ludwig Aurbacher werd geboren op 26 augustus 1784 in Türkheim, Schwaben.

 

 

26-08-08

Christopher Isherwood, Guillaume Apollinaire, Jules Romains, Walter Helmut Fritz, Julio Cortázar, Joachim Zelter, Joachim Helfer, Jürgen Kross, Boris Pahor, Ludwig Aurbacher


De Brits-Amerikaanse schrijver Christopher Isherwood werd geboren op 26 augustus 1904 in Disley in het graafschap Cheshire in Engeland. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006 en ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

Uit: All the Conspirators

 

'ALL the time the wind was south-west you were deadly keen on seals.'

'Was I? Allen idly stopped fumbling in the pocket of his coat, then asked with interest:
'Been seeing your friend the boatman again?'

'Yes. Why?'

'This meteorological knowledge.'

'I suppose you think I'm incapable of noticing anything for myself.'

'No.'

There were blue fishing-boats in the harbour pool. Allen could see them reflected in blots
of opaque colour on the glass of a framed engraving which faced the window. Sir Cloud­esley Shovel and his men drowning between the Gilstone and Retarriers, The blots did not seem to move, but the fishing-boats were dipping and rocking as gusts darkened the water. A web of fragile brilliance lay upon the pool and upon the distant waters of the Road. The dining-room was shadowy with reflected light.

'I can actually remember your saying: "at the Zoo they'll answer to obscene names: Milly and
Gertie.'"

'The seals aren't the point,' replied Allen, be­ ginning to clean his pipe.

Philip asked: 'Then what is?' merely to keep up the discussion. Like a becalmed kite, it re­quired continual jerks. Another argument oc­curred to him.

'There'd be eight of us in the launch.'

'Nine,' Allen corrected, 'including the boatman.'

'Well, then?'

'What?'

The light played over Philip's face, which was beginning to peel. Sunburn made it agreeable,
almost handsome. But against the dark blue sky and the rakish mop-headed palms of the hotel garden, Philip, in his townish clothes, looked plump and rather absurd. Or one could put it that, behind him, the gorgeous colours of the afternoon beyond the pane seemed crude, un­ real. He was smiling with exasperation.

'Well, then, what earthly difference can it make?'

'None.'

'Then you'll come?'

'No.'

'But, if it doesn't, why won't you?'

 

 

 

 

Christopher_Isherwood
Christopher Isherwood (26 augustus 1904 – 4 januari 1986)

 

 

 

 

 

De Franstalige schrijver en dichter Guillaume Apollinaire werd in Parijs geboren op 26 augustus 1880. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006 en ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

 

   À travers l'Europe

    À M. Ch.

    Rotsoge

    Ton visage écarlate ton biplan transformable en hydroplan
    Ta maison ronde où il nage un hareng saur
    II me faut la clef des paupières
    Heureusement que nous avons vu M. Panado
    Et nous sommes tranquilles de ce côté- là
    Qu'est-ce que tu vois mon vieux M. D...
    90 ou 324 un homme en l'air un veau qui regarde à travers

    le ventre de sa mère

    J'ai cherché longtemps sur les routes
    Tant d'yeux sont clos au bord des routes
    Le vent fait pleurer les saussaies
    Ouvre ouvre ouvre ouvre ouvre
    Regarde mais regarde donc
    Le vieux se lave les pieds dans la cuvette
    Una volta ho inteso dire Chè vuoi
    Je me mis à pleurer en me souvenant de vos enfances

    Et toi tu me montres un violet épouvantable

    Ce petit tableau où il y a une voiture m'a rappelé le jour
    Un jour fait de morceaux mauves jaunes bleus verts et rouges
    Où je m'en allais à la campagne avec une charmante cheminée

    tenant sa chienne en laisse
    Il n'y en a plus tu n'as plus ton petit mirliton
    La cheminée fume loin de moi des cigarettes russes
    La chienne aboie contre les lilas
    La veilleuse est consumée
    Sur la robe ont chu des pétales
    Deux anneaux d'or près des sandales
    Au soleil se sont allumés
    Mais tes cheveux sont le trolley
    À travers l'Europe vêtue de petits feux multicolores

 

 

 

 

   Enfance

    Au jardin des cyprès je filais en rêvant,
    Suivant longtemps des yeux les flocons que le vent
    Prenait à ma quenouille, ou bien par les allées
    Jusqu'au bassin mourant que pleurent les saulaies
    Je marchais à pas lents, m'arrêtant aux jasmins,
    Me grisant du parfum des lys, tendant les mains
    Vers les iris fées gardés par les grenouilles.
    Et pour moi les cyprès n'étaient que des quenouilles,
    Et mon jardin, un monde où je vivais exprès
    Pour y filer un jour les éternels cyprès.

 

 

 

 
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Guillaume Apollinaire (26 augustus 1880 – 9 november 1918)

Portret van Guillaume Apollinaire door Maurice Vlaminck

 

 

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Jules Romains, pseudoniem van Louis Henri Farigoule, werd geboren op 26 augustus 1885 in  La Chapuze. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

 

New York

 

New York, bouquet de bourgeons

Et furie de floraison.

Notre cime, notre ombelle.

New York, par où sort la sève,

Le bouillon d'en haut, l'écume

 

Et furie de floraison.

Notre cime, notre ombelle.

New York, par où sort la sève,

Le bouillon d'en haut, l'écume,

La jeune bave sucrée.

 

Les murs poussent, blancs, rapides,

Comme moelle de sureau ;

0 substance encore humide

Les buildings de trente étages,

De cinquante, cent étages,

Dressent par-dessus notre age

Des pylônes de bureaux.

 

Un flot de verre étincelle,

Une nuée de mica.

Les vitres volent, pollen

De ce printemps implacable.

Leur tourbillon qui s'élève

Colle après les parois neuves

Des durs palais verticaux.

 

 

 

 

Ēcoles

 

Ce sont les écoles de campagne, les écoles perdues

Entre la lande et la pierraille, entre les bois et les labours

Il y en a près des hameaux où les chemins font carrefour ;

D'autres qu'entoure le village et d'autres à l'entrée du bourg

Celles aussi qu'on a bâties à l'écart sur un monticule.

Et si nos yeux pouvaient franchir cette brume qui traîne au bout,

Ils en verraient d'autres monter d'un terrain noir contre une usine,

Pâles écoles de banlieue où l'air sent le fer et le soufre ;

Et d'autres bien creusées de cours naître du cœur des grandes villes.

 

 

 

 

 

 

 

Romain
Jules Romains (26 augustus 1885 – 14 augustus 1972)

Portret door Paul-Émile Becat

 

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Walter Helmut Fritz werd geboren op 26 augustus 1929 in Karlsruhe. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

 

Das offene Fenster

 

Das Fenster öffnet sich auf den neuen Tag, in dem viele Tage sind; auf einen Mann und eine Frau, die am Ufer entlang gehen; den Rhein, der auch befahrbar blieb, als das Land unter Eis und Schnee lag. Stromaufwärts, stromabwärts atmende Nähe und Fernsicht, die daran erinnert, Träume und Fluchtpunkte ernst zu nehmen. Das Wasser führt seinen Sand, seine Dunkelheiten und Lichter mit sich. Die Augen folgen einem der Lastkähne, von dem jemand herüberwinkt. Mit schwindelerregendem Leben zieht der Fluß fort wie das mörderische Jahrhundert, das sich auf und davon macht. Wellengeräusche. Wellenkämme, die nachglänzen und zerbrechen. Davor jetzt ein Rudel tobender Hunde.

 

 

 

 

 

So gibt ein Wort das andere

(Dem Andenken Hans Arps)

 

Weißt du, was ich las? Die Störche packen ihre Schornsteine in ihre Koffer und ziehen in das Land der Pharaonen. Schneewittchen befreundet sich mit Hagelwittchen. Auf den Wendeltreppen sitzen Sterne mit Ohrringen. Eine Hand schlägt den Sommerregen und das Gras, das vom Himmel niederwächst, wie einen Vorhang zurück. Seen hängen senkrecht als Spiegel in den Bergen. Steine sind steinalt, manchmal sind sie wie Kinder, reden so dahin, und der Bildhauer glaubt nur zu gern, was sie reden. Die Ewigkeit raucht aus uns wie aus Pfeifen. Jeder von uns ist der Kern eines zukünftigen Engels. So gibt ein Wort das andere. Dada ist schön wie die Nacht, die einen jungen Tag in ihren Armen wiegt.

 

 

 

 

 

Fritz
Walter Helmut Fritz (Karlsruhe, 26 augustus 1929)

 

 

 

 

 

 

 

De Argentijnse schrijver Julio Cortázar werd geboren op 26 augustus 1914 in Brussel. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2006 en ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

Uit: Cronopios and Famas

 

The job of having to soften up the brick every day, the job of cleaving a passage through the glutinous mass that declares itself to be the world, to collide every morning with the same narrow rectangular space with the disgusting name, filled with doggy satisfaction that everything is probably in its place, the same woman beside you, the same shoes, the same taste of the same toothpaste, the same sad houses across the street, the filthy slats on the shutters with the inscription THE HOTEL BELGIUM. Drive the head like a reluctant bull through the transparent mass at the center of which we take coffee with milk and open the newspaper to find out what has happened in whatever corner of the glass brick. Go ahead, deny up and down that the delicate act of turning the doorknob, that act which may transform everything, is done with the indifferent vigor of a daily reflex. See you later, sweetheart. Have a good day. Tighten your fingers around a teaspoon, feel its metal pulse, its mistrustful warning. How it hurts to refuse a spoon, to say no to a door, to deny everything that habit has licked to a suitable smoothness. How much simpler to accept the easy request of the spoon, to use it, to stir the coffee.”

 

 

 

 

cortazar
Julio Cortázar (26 augustus 1914 - 12 februari 1984)

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Joachim Zelter werd geboren in Freiburg im Breisgau op 26 augustus 1962. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

Uit: Die Lieb-Haberin

 

"Ich stehe vor dem Grab des Kanzlers der großen Koalition ...' Ich stand vor dem Grab des Kanzlers. Tatsächlich war das Grab ungewöhnlich groß, eher schon ein eigener Garten als nur ein großes Grab. Ich trug ein Tweedjackett, eine halblange Pumphose, eine Sonnenbrille, eine Aktentasche mit allerlei Utensilien, die den Eindruck forscherischer Umtriebigkeit und Verstiegenheit erzeugen sollten. Ich kam aus Oxford. Mein Arbeitsgebiet: Friedhöfe. Meine Leidenschaft: Friedhöfe. Meine Bezeichnung: Friedhofsoziologe ..."

 

 

 

 

 

Zelter_Joachim
Joachim Zelter (Freiburg im Breisgau, 26 augustus 1962)

 

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Joachim Helfer werd geboren in Bonn op 26 augustus 1964. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

Uit: Das immerwährende Dingsbumsjahr

 

„Was haben Schiller, Einstein und die Befreiung vom Naziregime miteinander zu tun? Der Autor der 'Räuber' mit dem Sieg über die gewissenloseste und erfolgreichste Räuberbande aller Zeiten? Und was hat diese Befreiung eher mit dem geschichtsphilosophischen Idealismus des späteren Schiller zu tun als, zum Beispiel, mit der aufklärenden Vernunft eines Lessing?

Was verbindet den humanistischen Naturforscher Einstein eher mit Schiller als, zum Beispiel, mit dem humanistischen Naturforscher Goethe? Und warum macht der Bundeskanzler sein Amtsgebäude zur Litfasssäule für die Sentenzen des deutschen Denkers Einstein, nicht aber für, zum Beispiel, jene des deutschen Denkers Kant?

Gleichgeschaltete Kulturorgane

 

Darf man im Schillerjahr überhaupt in ein Stück von, sagen wir, Schnitzler gehen, und wenn ja: wo stünde eines auf dem Spielplan? Werden die Freunde Bachs im nächsten, dem Mozartjahr, durch regierungsamtliche Zwangsbeschallung aller öffentlichen Räume zum Erfinder der gleichnamigen Sahnetrüffel bekehrt?

Kakophonie jedenfalls, das vom Kanzler einst bei seinem Kabinett beklagte unharmonische Durcheinander allzuviel unterschiedlicher Stimmen, wird man den weitgehend gleichgeschalteten Staats-, Medien- und Kulturorganen dieser Tage nicht vorwerfen können. “

 

 

 

 

Helfer
Joachim Helfer (Bonn, 26 augustus 1964)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Kross werd geboren op 26 augustus 1937 in Hirschberg. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

 

wo denn ist grenze.
und
sind schon die steine gesetzt.

am fluchtweg.
ins
jenseits der worte.

 

 

 

 

 

Kross
Jürgen Kross (Hirschberg, 26 augustus 1937)

 

 

 

 

 

 

 

De Sloveense schrijver Boris Pahor werd geboren in Triëst op 26 augustus 1913. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

Uit: Blumen für einen Aussätzigen

 

Der Appellplatz in Dachau gleicht einem zerbombten weiten Zigeunerlager. Wir müssen uns ausziehen, wir stehen nackt da, in den Strohsäcken auf dem Boden sind die waagrechten Glieder. Auf dem großen Platz liegen Holzlöffel und Holzschuhe und haufenweise Lumpen herum. Dürre Körper stehen auf aus den Lumpen, ihre schuppige Haut ist von den strichähnlichen hölzernen Rippen darunter gezeichnet. Aber auch leere Strohsäcke mit dem Eiter und Horn der Körper, die man schon davongetragen hat. Liegestätte zeitgenössischer Jobgestalten unter der bayerischen Sonne. Ein enormer Abfallplatz voll Körper und Unrat, mit weißen Bändern aus Papierverbänden umschlungen, wie mit den Spuren der unwählerischen und unerbittlichen Parze.
Eine lange Reihe von Körpern liegt schon entlang der Baracke neben dem Sezierraum, wo der Arzt mit Gummihandschuhen seine überflüssige Rolle schon ausgespielt hat. Die Körper haben alle einen dicken Zopf, vom Kinn bis zum Schritt geflochten. Sie lieben alle auf dem Rücken und sind wie Skelette, nur einer ist aufgedunsen und ganz blass.
"Dein Kamerad", sagt der Norwegerjunge, als ich vor Romaz anhalte.

 

 

 

 

Pahor
Boris Pahor (Triëst, 26 augustus 1913)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaander schrijver ook mijn blog van 26 augustus 2007.

 

De Duitse schrijver Ludwig Aurbacher werd geboren op 26 augustus 1784 in Türkheim, Schwaben.

 

 

 

26-08-07

Christopher Isherwood, Guillaume Apollinaire, Walter Helmut Fritz, Joachim Zelter, Julio Cortázar, Jürgen Kross, Jules Romains, Joachim Helfer, Ludwig Aurbacher, Boris Pahor


De Brits-Amerikaanse schrijver Christopher William Bradshaw Isherwood werd geboren op 26 augustus 1904 in Disley in het graafschap Cheshire in Engeland. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

 

Uit: Goodbye to Berlin (Vertaald door Willem van Toorn)

 

Vandaag was ik vroeg in de avond in de Bülowstrasse. Er was een grote nazi-bijeenkomst geweest in het Sportpalast en er kwamen net groepen jongens en mannen naar buiten met hun bruine en zwarte uniformen aan. Voor me op het trottoir liepen drie SA-mannen. Ze droegen alle drie een nazivlag over hun schouder als een geweer, het doek stijf om de stok gerold - de vlaggenstokken hadden scherpe metalen spitsen, als pijlpunten.
Plotseling stonden de drie mannen tegenover een jongen van een jaar of zeventien, achttien met burgerkleren aan, die zich in tegengestelde richting voorthaastte. Ik hoorde een van de nazi's schreeuwen: "Dat is hem!" en meteen wierpen ze zich alledrie op de jongen. Hij slaakte een kreet en probeerde weg te komen, maar ze waren hem te vlug af. In minder dan geen tijd hadden ze hem in de schaduw van een huisingang gedrongen en stonden ze over hem heen gebogen; ze trapten en staken op hem in met de scherpe metalen spitsen van hun vlaggen. Dat gebeurde allemaal zo ongelooflijk snel dat ik mijn ogen nauwelijks kon geloven - de SA-mannen hadden hun slachtoffer al laten liggen en baanden zich een weg door de menigte; ze renden naar de trap van de luchtspoorweg. Inmiddels stonden er tientallen mensen te kijken. Ze leken verrast, maar niet bijzonder geschokt - dat soort dingen gebeurde tegenwoordig te vaak. "Allerhand…..", mompelden ze. Een meter of twintig verderop, op de hoek van de Potsdamer Strasse, stond een groep zwaarbewapende politieagenten. Met hun borst vooruit en hun handen aan hun knuppels waren ze veel te groot om aandacht aan het voorval te schenken…"

 

 

 

isherwood
Christopher Isherwood (26 augustus 1904 – 4 januari 1986)

 

De Franstalige schrijver en dichter Guillaume Apollinaire werd in Parijs geboren op 26 augustus 1880. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

 

Le poète

Le Christ n'est donc venu qu'en vain parmi les hommes
Si des fleuves de sang limitent les royaumes
Et même de l'Amour on sait la cruauté
C'est pourquoi faut au moins penser à la Beauté
Seule chose ici-bas qui jamais n'est mauvaise
Elle porte cent noms dans la langue française
Grâce Vertu Courage Honneur et ce n'est là
Que la même Beauté

 

 

Paris

J'ai vu Paris dans l'ombre
Hypogée où l'on riait trop
Paris une grande améthyste
Ces soldats belges en troupe
Vieilles femmes habillées en Perrette
Après le pot-au-lait
L'officier-pilote raconte ses exploits
J'ai entendu la berloque

Mais quel sourire celui de celui qui eut sursis d'appel illimité
Ombre de la statue de Shakespeare sur le Boulevard Haussmann
Laideur des costumes civils des hommes qui ne sont pas partis
Les peintres travaillaient
Mon cœur t'adore

 

 

 

 

Apolinnaire
Guillaume Apollinaire (26 augustus 1880 – 9 november 1918)

Guillaume Apollinaire door Marie Laurencin

 

De Duitse schrijver Walter Helmut Fritz werd geboren op 26 augustus 1929 in Karlsruhe, maar groeide op in Waldprechtsweier (Schwarzwald), Rastatt en Karlsruhe. Tot 1954 studeerde hij literatuurwetenschap, filosofie en moderne talen in Heidelberg. Daarna werd hij docent. Sinds 1964 is hij zelfstandig schrijver. Hij schrijft romans, essays, maar toch vooral poëzie. Hij ontving er o.a. de Georg Trakl prijs voor.

Ich nehme dich wahr

Ich nehme dich wahr
in der brennenden Frühe,
die sich niederläßt in der Stadt
und da und dort zu Gladiolen wird.

Ich nehme dich wahr
in den Bewegungen des Raums,
der sich neu zu stufen beginnt,
sobald das Licht der Nacht zuwiderhandelt.

Ich nehme dich wahr
in den Ferien von Linien,
die dabei entstehen,
unsichtbar, zwischen den Dingen.

Ich nehme dich deutlich wahr

 

Weil du die Tage

Weil du die Tage
zu Schiffen machst,
die ihre Richtung kennen.

Weil dein Körper
lachen kann.

Weil dein Schweigen
Stufen hat.

Weil ein Jahr
die Form deines Gesichts annimmt.

Weil ich durch dich verstehe,
daß es Anwesenheit gibt,

liebe ich dich.

 

 

Fritz
Walter Helmut Fritz (Karlsruhe, 26 augustus 1929)

 

De Duitse schrijver Joachim Zelter werd geboren in Freiburg im Breisgau op 26 augustus 1962. Hij studeerde Engels en politieke wetenschappen in Tübingen. Na zijn promotie in 1993 doceerde hij o.a. aan de Yale University en aan de universiteit van Tübingen. Toen hij vierendertig was besloot hij schrijver te worden. Na verschillende afwijzingen verschenen zijn eerste boeken "Briefe aus Amerika" en "Die Würde des Lügens" bij de kleine uitgeverij Ithaka. Sinds 1997 is hij zelfstandig schrijver. Zijn verhalend proza wordt gekenmerkt door een neiging naar de satire en het tragikomische.

 

Uit: Schule der Arbeitslosen"

 

»Graben Sie!« Auf einer Schubkarre liegen Spaten und Spitzhacken. Trainer Fest ließ sieaus einem Container holen. »Graben Sie weiter!« Die erste Schulstunde des ersten Schultags hatte kaum begonnen, da ist ihr Trainer aufgestanden und hat APOLLO aus dem Klassenzimmer geführt. »Schnell. Schneller.« Sie gelangten über den Schulhof zum Haupttor, das sich wie von selbst öffnete, hinaus auf die Düsseldorfer Straße, auf der sie in Zweierreihen gingen. Sie wurden von hupenden Autos überholt. So als wäre ihre Anwesenheit auf dieser Straße ganz verfehlt. Es erinnerte an das Bild eines unmotivierten Schulausflugs.

Und wie bei einem Schulausflug fühlten sie sich auch, ein Schulausflug zu Beginn eines langen Schuljahrs: ein letztes Durchatmen und Vertreten der Beine vor langen, arbeitsreichen Monaten. Selbst das Wetter fügte sich in dieses Bild, an einem der letzten warmen Tage des Jahres. Sie liefen fast ausgelassen in kleinen Unterhaltungen – Unterhaltungen über die Schulzeit, über Schulausflüge, über Lehrer und erste Berufe, über die sie sprachen wie über die erste Liebe ...

Am Ende der Düsseldorfer Straße kamen sie zu einem Stück Wiese, auf der ein Container steht, den Fest öffnete, um eine schwer beladene Schubkarre in ihre Mitte zu schieben. Er bedeutete jedem, sich Spaten oder Spitzhacke zu nehmen. Mit einer Schnur legte er einen Umriss über die Wiese. »Graben Sie!«

Die Trainees stehen unbeholfen, wissen kaum, wie Spaten und Spitzhacke zu handhaben sind. Fest zeigt es ihnen. »Graben Sie! Graben Sie weiter! Graben Sie tiefer!« Sie stehen gebückt, können Spaten und Hacken kaum heben, lassen ihr Werkzeug mehr auf den Boden fallen als damit ernsthaft Erde zu lösen. Nur Fest ist es, der wirklich in die Tiefe hackt. Jede seiner Bewegungen ist eine Demonstration: Wie man hackt.“

 

 

 

zelter
Joachim Zelter (Freiburg im Breisgau, 26 augustus 1962)

 

De Argentijnse schrijver Julio Cortázar werd geboren op 26 augustus 1914 in Brussel. Zie ook mijn blog van 29 augustus 2006.

 

Uit: Hopscotch

 

“Guy Manod decided to wake up when Ronald and Etienne agreed to listen to Jelly Roll Morton; opening one eye he decided that the back outlined in the light of the green candles must belong to Gregorovious. He shuddered, the green candles seen from a bed made a bad impression on him, the rain on the skylight was strangely mixed with the remnants of his dream-images, he had been dreaming about an absurdly sunny place, where Gaby was walking around nude and feeding crumbs to a group of stupid pigeons the size of ducks. "I have a headache," Guy said to himself. He was not in the least interested in Jelly Roll Morton although it was amusing to hear the rain on the skylight as Jelly Roll sang: "Stood on a corner, an' she was soakin' wet..." Wong would certainly have come up with a theory about real and poetic time, but was it true that Wong had mentioned making coffee? Gaby feeding the pigeons crumbs and Wong, the voice of Wong going in between Gaby's nude legs in a garden with brightly colored flowers, saying: "A secret I learned in the casino at Menton." Quite possible, after all, that Wong would appear with a pot full of coffee.

Jelly Roll was at the piano beating the time softly with his foot for lack of a better rhythm section. Jelly Roll could sing "Mamie's Blues" rocking a little, staring up at some decoration on the ceiling, or it was a fly that came and went or a spot that came and went in Jelly Roll's eyes. "Eleven twenty-four took my baby away-ay..." That's what life had been, trains bringing people and taking them away while you stood on the corner with wet feet, listening to a nickleodeon and laughing and cussing out the yellow windows of the saloon where you didn't always have enough money to go in.”

 

 

 

julioCortazar
Julio Cortázar (26 augustus 1914 - 12 februari 1984)

 

De Duitse dichter en schrijver Jürgen Kross werd geboren op 26 augustus 1937 in Hirschberg. Hij woont tegenwoordig in Mainz waar hij een boekhandel bezit. Het leeuwendeel van zijn literaire werk bestaat uit gedichten, maar hij schrijft ook verhalen, korte toneelstukken en hoorspelen.

 

Werk o.a.: Höllenglut (2002), fremdgut (2004), schneelicht (2005), zufluchten (2007)

 

 

der
sonne wo. stehst du für
licht

 

ein. daß es die fernen beleuchte.
endlich
auch über dich hin.

 

 

 

 

krossfoto
Jürgen Kross (Hirschberg, 26 augustus 1937)

 

De Franse schrijver Jules Romains, pseudoniem van Louis Henri Farigoule, werd geboren op 26 augustus 1885 in  La Chapuze. Zie ook mijn blog van 26 augustus 2006.

 

 

New York

 

New York, bouquet de bourgeons

Et furie de floraison.

Notre cime, notre ombelle.

New York, par où sort la sève,

Le bouillon d'en haut, l'écume,

La jeune bave sucrée.

 

Les murs poussent, blancs, rapides,

Comme moelle de sureau ;

0 substance encore humide

Les buildings de trente étages,

De cinquante, cent étages,

Dressent par-dessus notre age

Des pylônes de bureaux.

 

Un flot de verre étincelle,

Une nuée de mica.

Les vitres volent, pollen

De ce printemps implacable.

Leur tourbillon qui s'élève
Colle après les parois neuves
Des durs palais verticaux. 
 

 

 

 

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Jules Romains (26 augustus 1885 – 14 augustus 1972)

 

De Duitse schrijver Joachim Helfer werd geboren in Bonn op 26 augustus 1964. Hij groeide op in het Hessische Schwalbach. Helfer studeerde Engels in Hamburg. Na reizen door Europa, Afrika en de VS vestigde hij zich als zelfstandig schrijver in 1990 in Hamburg. Hij ontving diverse prijzen, waaronder in 2000 de Irmgard-Heilmann-Preis.

 

Werk o.a: Du Idiot (1994), Cohn & König (1998), Nicht Himmel, nicht Meer (2002), Nicht zu zweit. Drei Novellen (2005)

 

Uit: Nicht Himmel, nicht Meer

 

„An der Sonne schien es mir für März zu warm zu sein, und Silvio hatte auf dem Heimweg von der Schule außer Schneeglöckchen und den Scheinwerfern eines ohne Kennzeichen an den Straßenrand gestellten Wartburgs auch ein Gewächs zertreten, das sonst bis zum Wochenende die Osterferien eingeläutet hätte. Daß mich mein Vater aber mit der Ankündigung bei den Garagen abfing, er wolle mit mir zum Baden fahren, war trotz allem übertrieben. Bei Tagesanbruch hatte er sein Rad hervorgeholt und es zwischen den neuen Autos der Nachbarn auf den Sattel gestellt; jetzt waren Kette, Ritzel, Naben geölt und die Speichen der alten Mühle blitzblank geschmirgelt, und wenn er das Hinterrad sirrend auf Hochtouren brachte, tanzten die Frühlingsstrahlen darin. Mir wurde kalt ums Herz, als ich ihn so sah: in der hellblauen Jacke, in der er früher morgens als erster aus dem Haus gegangen und oft erst spätabends vom Dienst heimgekommen war, die nun aber verschmiert und ausgebeult an ihm herabhing. Eine Kindheit lang hätte ich es genossen, ihm beim Werkeln zuzusehen, wenn er einmal Zeit für mich gehabt hätte, die ewige Sonntagsgemütlichkeit jedoch, die er seit Monaten Tag für Tag zelebrierte, fand ich längst nicht mehr lustig. Also maulte ich etwas von "Mathe lernen" und setzte, da meine Laune schon die nächste Wende nahm, fröhlich hinzu: "Falls du inzwischen den Überblick verloren hast, heute ist Montag!" ‚Und übernächstes Jahr um diese Zeit mache ich Abi!' konnte ich mir gerade noch verkneifen - aber zu spät: Mein armer Vater richtete sich auf und schlug mir, was er noch nie getan hatte, mit der Hand ins Gesicht, daß mein Kopf nur so davonflog und gegen ein Garagentor krachte und dann brauste und rauschte, als kreisten einander speisende Wasserfälle darin.”

 

 

 

Helfer
Joachim Helfer (Bonn, 26 augustus 1964)

 

De Duitse schrijver Ludwig Aurbacher werd geboren op 26 augustus 1784 in Türkheim, Schwaben. Zijn bekendste werk is de verzameling verhalen die in 1827 – 1829 anoniem verschenen onder de titel Ein Volksbüchlein. Vooral de verhalen over de Sieben Schwaben werden populair.

 

Uit: Wie die sieben Schwaben nach Augsburg kommen und sich allda Waffen holen

„Als man zählte nach Christi Geburt eintausend und etliche hundert Jahr, da begab sich's, daß die sieben Schwaben in die weltberühmte Stadt Augsburg einzogen; und sie gingen sogleich zu dem geschicktesten Meister allda, um sich Waffen machen zu lassen; denn sie gedachten das Ungeheuer zu erlegen, welches zur selbigen Zeit in der Gegend des Bodensees übel hauste und das ganze Schwabenland in Furcht und Schrecken setzte. Der Meister führte sie in seine Waffenkammer, wo sich jeder einen Spieß oder sonst was auswählen konnte, was ihm anstand. »Bygost!« sagte der Allgäuer, »sind das auch Spieße? So einer wär mir just recht zu einem Zahnstürer. Meister, nehmt für mich nur gleich einen Wiesbaum von sieben Mannslängen.« »Potz Blitz,« sagte der Blitzschwab, »Allgäuer, progle prahle. dich nicht allzusehr.« Der Allgäuer sah den mit grimmigen Augen an, als wollte er ihn damit durchbohren. »Eigentlich hast du recht, Männle!« sagte der Blitzschwab und streichelte ihm den Kautzen; und ich merke deine Meinung,« sagte er: » Wie alle Sieben für Einen, so für alle Sieben nur Einen.« Der Allgäuer verstand ihn nicht, sagte aber: »Ja!« und den andern war's auch recht. Und so ward denn ein Spieß von sieben Mannslängen bestellt, und in einer Stunde war er fertig. – Ehe sie aber die Werkstatt verließen, kaufte sich jeder noch etwas Apartes, der Knöpfleschwab einen Bratspieß, der Allgäuer einen Sturmhut mit einer Feder darauf, der Gelbfüßler Sporen für seine Stiefel – sie seien nicht nur gut zum Reiten, sagte er, sondern auch zum Hintenausschlagen.“

 

 

Ludwig-Aurbacher
Ludwig Aurbacher (26 augustus 1784 – 25 mei 1847)

 

De Sloveense schrijver Boris Pahor werd geboren in Triëst op 26 augustus 1913. Pahor ging school aan het gymnasium in Koper en aan het seminarie in Gorica, waar hij twee jaar lang theologie studeerde. In 1940 werd hij gemobiliseerd en nam deel aan de veldtocht in Libië. Korte tijd later was hij werkzaam als tolk voor de Italianen, ingezet bij de verhoren van gevangen Joegoslavische partizanen in Bogliaco. Na de ineenstorting van het Italiaanse fascisme sloot hij zich bij het Sloveense Bevrijdingsfront (Sloveens: Osvobodilna fronta) aan. In januari 1944 werd hij opgepakt, waarna zijn lijdensweg begon in het Italiaanse concentratiekamp Risiera di San Saba en zijn weg vervolgde via het Franse kamp Natzweiler-Struthof naar de Duitse concentratiekampen Bergen-Belsen en Dachau. Pahor overleefde en keerde terug naar Triëst. Hij liet ook het naoorlogse Joegoslavië niet ongemoeid; in zijn lijftijdschrift Zaliv verschenen keer op keer kritische opstellen. Boris Pahor verwerkt zijn ervaringen in heel zijn werk. Zijn boek Nekropola droeg bij aan de oprichting van het Europese centrum voor gedeporteerde verzetsstrijders (bij Natzweiler-Struthof in Frankrijk).

 

 

Uit een recensie over Nekropolis in DIE ZEIT, 34/2001:

 

Eine der ersten Szenen, die Pahor sich vergegenwärtigt, gilt einer abendlichen Prozedur im Lager. Einer nach dem anderen steigen die Häftlinge in der Schlafbaracke auf eine Pritsche. Sie schieben die Hose hinunter, das Hemd bis zum Nabel hinauf und lassen im Schein einer Glühbirne das rasierte Geschlecht daraufhin inspizieren, ob in den Spitzen der nachwachsenden Haare Lausnissen kleben. Im Zentrum des Bildes und seiner Beschreibung befindet sich "der beleuchtete Penis", wie alle anderen Körperteile und Organe gezeichnet vom Verfall.

Der Autor nähert sich der Szene von außen, in einer Art Kamerabewegung. Er zeigt das Gruppenbild, geht dann immer näher an den Unterleib eines Untersuchten heran. Er bedient sich, nicht nur an dieser, sondern an dutzend anderen Stellen seines Buches, der Sichtweise jenes Mediums, des Films, das in der Fähigkeit zu schockieren und zu dokumentieren ein besonderes Prestige besitzt. Zugleich aber bezweifelt Pahor den Zusammenhang von Abbildungsdirektheit und Erinnerungswahrheit: "Es ist fast besser, dass es keinen solchen Film gibt, weil die dürren Wesen mit dem nackten Schritt heute manch einem wie eine Schar dressierter Hunde erscheinen könnten, die der Herr leicht dazu abrichten konnte, einander - aufrecht mit den Hinterbeinen auf der Pritsche stehend - das Schambein zu beriechen." Gerade das direkte Bild kann die Entwürdigung vertiefen. Denn es folgt der Fantasie der Täter, die dieses Bild gleichsam "erfunden" haben. Ebenjene Abhängigkeit der Abbildung sprengt Boris Pahor im Verlauf der folgenden Textseiten. Er stellt dem Dokumentationsprinzip und seinem verstrickten Naturalismus ein anderes, das lyrische Prinzip der Metaphernkette gegenüber.”

 

 

 

Pahor
Boris Pahor (Triëst, 26 augustus 1913)