20-08-17

Sylvie Richterová, Ernst-Jürgen Dreyer, Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann

 

De Tsjechische schrijfster Sylvie Richterová werd geboren op 20 augustus 1945 in Brno. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007 en ook mijn blog van 20 augustus 2010.

Uit: Abc-Buch der Vatersprache

„Hinter ihr die beiden Mädchen, die Susanna beim Aussteigen nicht aus den Augen ließ, um zu sehen, wie sie die Emigration aufnahmen.
Markétka war sieben Jahre alt, Tereska fünf, sie sahen vor sich ihren Vater, ihre Tante, also mich, die Cousine Milena, die Freundin Ivana, deren Eltern, und eine Stadt, die sie nur am Rande wahrnahmen, die sich aber auf den ersten Blick keineswegs von Brünn unterschied, namentlich in Schwechat nicht, wohin alle gleich fuhren. Markétka bemerkte zwar, daß die Wohnung kleiner war, schmutziger und dunkler, aber Susanna begann gleich aufzuräumen und zu waschen, was ging und was nicht ging, und sie versicherte ihr auch, daß die Wohnung mit der Zeit besser und besser und vielleicht auch größer werden würde. Aleš war inzwischen mit der Toilette beschäftigt, die zum Empfang verstopft war oder gleich nach dem Empfang und mit einer Aufschrift in Tschechisch: /I/ Nichts, auch kein Papier hineinwerfen, versehen war, was die Kinder nicht durchgelesen hatten. Für die Kinder war es das beste, irgendwohin spielen zu gehen, bis die Wohnung wenigstens etwas wohnlich hergerichtet war, aber nicht auf die Straße, weil da außer dem Gehsteigrest nur der nicht abreißende Strom von mit Autobahngeschwindigkeit dahinrasenden Autos war. Und auch nicht in den Hof, denn dort bestand ein schriftliches Verbot, daß Kinder keinen Zutritt haben, auf einem Zettel, der am Eingang hing. Die Mama übersetzte es ihnen in einer Pause zwischen zwei Flugzeugen aus dem Deutschen ins Tschechische.
Mama, sagte darauf Tereska mit Hoffnung in der Stimme, wenn wir zur Großmutter gehen, kaufst du mir an der Ecke zur Palackýstraße ein Eis, ja! In diesem Moment begann Susanna zu begreifen, daß für Kinder das Emigrationsproblem äußerlich unsichtbar ist.
Und wahrscheinlich um so größer. Sie versprach Tereska ein österreichisches Eis, wenn sich auch das Kind unter diesem Eigenschaftswort nichts vorzustellen vermochte. Die Assoziation mit Eis verlieh Österreich immerhin doch etwas Verlockendes. Bevor es zu dem Eis kam, erhielten die Kinder noch ein Brot mit Marmelade, beides aus der Kiste aus Brünn ausgepackt, und aßen es im Park, der auch in Brünn hätte sein können, aber er war in Schwechat. Daß es auch das Eis in Brünn hätte sein können, merkte Tereska am Geschmack. Besser gesagt, sie erkannte keinen Unterschied.“

 

 
Sylvie Richterová (Brno, 20 augustus 1945)

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20-08-16

Sylvie Richterová, Ernst-Jürgen Dreyer, Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann

 

De Tsjechische schrijfster Sylvie Richterová werd geboren op 20 augustus 1945 in Brno. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007 en ook mijn blog van 20 augustus 2010.

Uit: Abc-Buch der Vatersprache

„Die Flüchtlingsorganisation teilte ihm eine Wohnung in Schwechat zu, wo sich der Wiener Flughafen befindet und wo die Straßen ganz wie in der Vorstadt von Brünn sind. Einige gleichen den Straßen in einer schönen Brünner Vorstadt, andere denen in der häßlichsten und staubigsten Brünner Vorstadt. Die Wohnung befand sich gerade dort, nämlich in einer Hauptstraße, die sicher einstmals Gehsteige gehabt hatte. In der Gegenwart aber waren sie der Südautobahn gewichen, so daß von ihnen nur wenig mehr als die Bordsteinkanten übriggeblieben sind. Von den Häusern ist der Putz abgefallen, seit dem Krieg sind sie nicht neu verputzt worden, genau so wie in der Brünner Vorstadt, nur daß Susanna und Aleš dort nicht gewohnt hatten, erst jetzt sollten sie es, in Wien.
Das Haus war weitläufig, mit einem großen, geräumigen Treppenhaus, in das die Küchenfenster gingen, und durch diese Fenster die Küchendünste, die im übrigen ganz angenehm und nach Wohlstand rochen. Die Zimmerfenster gingen zur Autobahn und erzitterten sehr oft von den sie überfliegenden Flugzeugen, die auf dem Flugplatz gerade landeten oder starteten. Aleš und sein Freund, der in Brünn in der Nachbarschaft gewohnt hatte und jetzt wiederum in Wien sein Nachbar war, trugen die paar Möbelstücke und die Kisten mit dem verzollten Familienbesitz in die Wohnung, damit der Chauffeur zurückfahren konnte, dann fiel Aleš in einen bleiernen Schlaf, und als er aufwachte, war es zwei Tage später am Morgen. Er lief zum Autobus, mit dem Susanna und die Kinder kommen sollten. Noch wacher wurde er, als sich zeigte, daß der Autobus Verspätung hatte, eine Stunde, zwei, drei Stunden. Nach drei Stunden befiel ihn lähmendes Entsetzen, die Familie könnte am Ende nicht über die Grenze gekommen sein. Sie kam, mit nur dreieinhalbstündiger Verspätung, einem kleinen Riß in der Zeit, der nur dann von Bedeutung ist, wenn man in ihm versinkt. Er hörte auf zu versinken, als er sah, wie sich schon von Ferne die hochgewachsene Susanna angespannt im Busfenster abzeichnete.“

 

 
Sylvie Richterová (Brno, 20 augustus 1945)

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20-08-11

Charles de Coster, Tarjei Vesaas, Sylvie Richterova, Salvatore Quasimodo, Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann

 

De Belgische schrijver Charles de Coster werd geboren in München op 20 augustus 1827.  Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007 en ook mijn blog van 20 augustus 2008 en ook mijn blog van 20 augustus 2009 en ook mijn blog van 20 augustus 2010.

 

Uit: De legende en de heldhaftige, vroolijke en roemrijke daden van Uilenspiegel en Lamme Goedzak in Vlaanderenland en elders

 

“- Daar, sprak Klaas, neem eerst die zeven duiten voor uwe moeite en heb geen vrees.

Als de twee vrouwen Lamme zagen, liepen zij naar hem toe, en beiden wilden hem slaan, de moeder omdat hij haar onrust aangedaan had en de zuster uit gewoonte.

Lamme verschool zich achter Klaas en riep:

- Ik heb zeven duiten verdiend, ik heb zeven duiten verdiend, slaat me niet.

Doch de moeder kuste en zoende hem reeds, terwijl het meisje Lamme's handen wilde openwringen, om hem zijn geld af te nemen. Maar Lamme schreeuwde:

- 't Is 't mijne, ge zult het niet hebben... 't Is 't mijne!

En hij balde de vuisten.

Doch Klaas trok de kleine meid geducht bij de ooren en sprak:

- Als het U nog voorvalt leed te doen aan uw broer, die goed en zacht is als een lammeken, steek ik U in een donker koolkot, en daar zal ik U niet meer bij de ooren trekken, maar de roode duivel uit de hel; hij zal U aan stukken trekken met zijne groote klauwen en zijne tanden, die op vorken gelijken.

Op die woorden dorst de meid Klaas niet meer bezien, of haren broeder niet meer naderen; zij ging zich achter de rokken harer moeder verbergen. Doch, als zij in de stad kwam, ging zij overal huilen:

- De kooldrager heeft mij geslagen; hij heeft een duivel in zijnen kelder.

Nochtans dorst zij Lamme niet meer slaan; doch als zij groot was, deed zij hem haar werk doen. En de goede sul gehoorzaamde gewillig.

Onderweg had Klaas zijne vangst verkocht aan een pachter, die een lekkerbek was. Als hij weer t'huis kwam, zegde hij tot Soetkin:

- Zie, dat heb ik gevonden in den buik van vier snoeken, van negen karpers en in eene volle ben paling.”

 

 


Charles de Coster (20 augustus 1827 - 7 mei 1879)

Uilenspiegel, beeldje in Alverna (Wijchen, Gld)

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20-08-10

Arno Surminski, Ernst-Jürgen Dreyer, Maren Winter, Edgar Guest, Charles de Coster, Salvatore Quasimodo, Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann, Tarjei Vesaas, Sylvie Richterová

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 20e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Arno Surminski, Ernst-Jürgen Dreyer, Maren Winter, Edgar Guest, Charles de Coster, Salvatore Quasimodo 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 20e augustus ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag.

 

Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann, Tarjei Vesaas, Sylvie Richterová

 

20-08-09

Boleslaw Prus, Menno Lievers, Vasili Aksjonov, Jacqueline Susann, Tarjei Vesaas


De Poolse schrijver Bolesław Prus (eig. Aleksander Glowacki) werd geboren in Hrubieszów, Lublin, op 20 augustus 1847. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

Uit: Die Weste (Vertaald door Karl Dedecius e. a)

”Manche Menschen haben einen Hang zum Sammeln von mehr oder minder kostbaren Kuriositäten, je nach ihren Mitteln. Auch  ich besitze  eine kleine, aber, wie gewöhnlich zu Anfang, bescheidene Sammlung.
Da ist mein Drama, das ich noch während der Gymnasialzeit in den Lateinstunden geschrieben habe. Da sind ein paar vertrocknete Blumen, die durch neue ersetzt werden müßten, da ist...
Ich glaube, weiter habe ich nichts, außer einer sehr alten und abgetragenen Weste.
Hier haben wir sie. Das Vorderteil ist verschlossen, der Rücken zerschlissen. Viele Flecken sind darin, Knöpfe fehlen, im vorderen Rand ist ein Loch, sicherlich mit einer Zigarette hineingebrannt. Aber das Merkwürdigste an ihr sind die Schnallen. Der Schnallenhalter ist gekürzt und bestimmt nicht von einem Schneider an die Weste genäht, und die andere Hälfte, der Riegel, ist fast in ganzer Länge von den Zähnchen der Schnalle zerstochen.
Wenn man das sieht, ahnt man sofort, daß der Eigentümer dieses Kleidungsstücks wahrscheinlich von Tag zu Tag magerer geworden ist und schließlich jenen Punkt erreicht hat, wo die Weste aufhört, unentbehrlich zu sein, und statt dessen ein bis zum Hals zugeknöpfter Frack vom Bestattungsinstitut sich als weitaus notwendiger erweist.”

 

 

 

 

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Bolesław Prus (20 augustus 1847 – 19 mei 1912)

 

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Menno Lievers werd geboren op 20 augustus 1959 in Oosterwolde. Lievers studeerde geneeskunde en filosofie te Leiden. Na zijn artsexamen woonde hij in Oxford, waar hij promoveerde op het proefschrift Knowledge of Meaning. Lievers is docent taalfilosofie en filosofie van de geest aan de Universiteit Utrecht en medewerker van NRC Handelsblad, sinds 2001 is hij redacteur van het literaire tijdschrift De Revisor. Samen met Ferdi Oyen publiceerde hij in 2003 een medische thriller, De dokter, de dood en zijn minnares. Datzelfde jaar verscheen ook Mens-Machine, een leerboek over filosofie van de geest voor middelbare scholieren. Daarna verscheen Dat is waar (2004), een fraai door Tjalling Houkema geïllustreerde systematische inleiding in het filosoferen voor kinderen. In 2009 publiceert hij zijn debuutroman De val van Hippopcrates.

 

Uit: Dat is waar

 

“Ik lag net op de bank en ik hoorde heel duidelijk een getik hier vandaan komen.” Ik wees op de onderkant van het raam, vlakbij de dakgoot. “Jij zegt nu dat je het niet hebt gedaan, en jij bent geen jokkebrok, dus dat geluid moet wel door iemand anders veroorzaakt zijn.”

“Of niet”, zei Elsemiek vrolijk.

Ik keek haar even aan en streek mijn hand over min gezicht. “Of niet. Daar kon je wel eens gelijk in hebben. Maar hoe zit het dan?”

“Dan heb je het verzonnen, dan zit het alleen maar in je hoofd”, zei Elsemiek.

“Maar hoe dan? Ik hoorde het toch echt.” Ik knipte in mijn vingers. “Hoorde je dat?”

“Ja, je knipt in je vingers.”

“Maar waar is dat geluid nu? Hoe weet jij zeker dat je geknip van vingers gehoord hebt?”

Elsemiek dacht even na. “Omdat ik me dat herinner.”

“Ja, maar ik herinnerde mij dat getik op die ruit ook en nu zeg jij me dat ik het verzonnen heb. Wie heeft nu gelijk?”

Ze haalde haar schouders op en begon met haar onderbenen heen en weer te slingeren. Buiten begon het te schemeren.

(Uit ‘Dat is waar, een leesboek voor wie denkt dat hij niet denken kan’)“

 

 

 

 

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Menno Lievers (Oosterwolde, 20 augustus 1959)

 

 

 

 

De Russische schrijver Vasili Pavlovitsj Aksjonov werd geboren in Kazan op 20 augustus 1932.

 

Aksjonov was de zoon van de schrijfster Jevgenija Ginsburg, die in 1937 het slachtoffer was geworden van de zuiveringsacties van Stalin. Aksjonov studeerde medicijnen en legde zich nadien toe op het schrijven van romans. Hij maakte deel uit van een groep schrijvers die opkwam tijdens de 'dooi' na de dood van Stalin in 1953. Hij beschreef in zijn werken zijn Russische jeugd en zijn zoektocht naar lichamelijke en geestelijke bevrijding uit het carcas van de donkere USSR. In de jaren 70 kwam er een eind aan de periode van betrekkelijke vrijheid en werd zijn werk en dat van anderen verboden. In 1980 werd hem de Russische nationaliteit ontnomen en werd Aksjonov op een vliegtuig naar het buitenland gezet. Hij ging naar Washington, waar hij letterkunde doceerde zonder zich echter uit te geven als dissident. In 1989 keerde hij naar Rusland terug en publiceerde hij Generaties van de Winter, waarin hij het tragische en bijwijlen burleske leven beschrijft van een doktersgezin uit de tijd van Stalin. Hij schreef ook Novy sladostny stil (De nieuwe zachte stijl), Volterjantsy i volterjanki (Als Voltaire), Apelsiny iz Marokko (Sinaasappelen uit Marokko). Aksjonov overleed op 6 juli van dit jaar.

 

Uit: The New Sweet Style

 

“On August 10, 1982, Alexander Zakharovich Korbach set foot on American soil for the first time. As he was standing in the massive queue at passport control in the Pan Am terminal, the date kept buzzing in his head: there was some further meaning in it. It was only once he was past the checkpoint and alongside the baggage carousel that it came to him: it was his birthday! Every year on this date, he "turned" something, and just now again he had "turned" something: forty-two, was it? No, forty-three. If he had thought a year ago in the Crimea that in a year he would "celebrate" his birthday in a New York airport! August 10, 1982. Forty-three years old—head hurts from last night—an H-1 visa—fifteen hundred dollars and three thousand francs in my pocket, I don't feel anything but a "simoom of sensations." His first encounter on American soil happened to be a pleasant, if not a liberating, one. Suddenly, his suitcase arrived, among the first ones—came leaping out of the netherworld, displaying a strange agility, not to say excessive familiarity. Looking at the suitcase, Alexander, a man with a penchant for inadequate reflections about insignificant things, thought: Why, here it is, this battered little suitcase, and it's somehow endearing. The heart of the matter, after all, as it turned out, was this: someone killed a large animal somewhere, they made a case out of the hide in Latvia, and now everything "beastly" about it has vanished, and the suitcase has been transformed into an object of nostalgia.

The case went by, collided with a Hindu bundle, and fell over on its side. The next time around Korbach snatched his belongings from among the other bags and took his place in the line for customs inspection.

Customs Officer Jim Corbett was eyeing him from atop a high stool. While it is impossible to examine all the junk coming into the USA, there does exist a system of selective checking, which the professionals have mastered.“

 

 

 

 

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Vasili Aksjonov (20 augustus 1932 - 6 juli 2009)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Jacqueline Susann werd geboren op 20 augustus 1918 in Philadelphia, Pennsylvania. Na een loopbaan als actrice en schrijfster van commercials lukte het haar in 1966 haar roman Valley of the Dolls gepubliceerd te krijgen. Het boek werd meteen een bestseller en brak met meer dan 30 miljoen exemplaren alle verkooprecords. Er volgde een film en een tv-serie.

 

Uit: Valley of the Dolls

 

“It was a typical Helen Lawson opening. All the right people were in the audience,

waiting to cheer her, to welcome home the Queen. The applause had been deafening

on her entrance, but after ten minutes the air was heavy with ‘flop sweat.’ Kevin had

felt a surge of hope as Neely sat on the edge of her seat, mentally taking every bow

with Helen. But his hopes were dashed when Neely whispered, ‘I thought she was

old when I first met her. Geez, she was a kid in comparison.’

Kevin had to admit Neely was right. Helen was no longer skirting middle age; she

was middle-aged. She had put on a good deal of weight. But her legs were still good,

and she still tossed her long mane of black hair.

‘Boy, has she been dipping into the dye pots,’ Neely whispered. ‘I like black hair, but

she must be kidding with that color. It’s ebony.’

‘She should use Gillian’s color black,’ Kevin commented.

‘Gives a more natural look.’

‘Nothing could help her,’ Neely hissed. ‘And now she hasn’t even got a good script

going for her. Why did she ever take this show? She’s got loads of dough.’

‘What else is she going to do?’ Kevin said carefully. ‘An actress is only alive when

she’s on stage.’

‘Eh!’ Neely waved him aside. ‘That’s an old cliché.’

‘It’s just started,’ Anne whispered. ‘It might get better.’

‘It’s a flop. I can smell it,’ Neely answered.”

 

 

 

 

 

Jacqueline_Susann
Jacqueline Susann (20 augustus 1918 – 21 september 1974)

 

 

 

 

 

De Noorse dichter en schrijver Tarjei Vesaas werd geboren in in Vinje, Telemark op 20 augustus 1897. Vesaas schreef in het nynorsk, één van Noorwegens officiële talen. In 1934 brak hij door met de roman Det store spelet. Hij is het meest bekend geworden door zijn romans Fuglane (1957) en Is-slottet (1963). De laatste twee zijn ook in het Nederlands vertaald.

 

 

WHERE THE FLAME WAS BURNING

 

By the long grey road

there is ash after a fire gone out

and signs of departure

in dust and heat.

 

That is all.

But the flame that burned

in the circle of the travellers

whirled only before the eye

in unextinguished longing.

 

They were travelling for a dream

and could give all,

and must go on in their searchings

and their unease,

and the bonfire burned on

in every edge of sight,

whilst new searchers dug in the ashes

and in the ground under the ashes,

and it is dream

that is happiness

for those journeying.

 

 

 

Vertaald door Eric Dickens

 

 

 

 

 

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Tarjei Vesaas (20 augustus 1897 – 15 maart 1970)

 

 

De Tsjechische schrijfster Sylvie Richterová werd geboren op 20 augustus 1945 in Brno. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

 

20-08-08

Maren Winter, Ernst-Jürgen Dreyer, Edgar Guest, Charles de Coster, Salvatore Quasimodo, Arno Surminski, Sylvie Richterová, Bolesław Prus


De Duitse schrijfster Maren Winter werd geboren op 20 augustus 1961 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

Uit: Das Erbe des Puppenspielers

 

...Da standen wir nun, mein Bruder Ansgar und ich, unmündige Burschen, die ihre Bündel an die Brust pressten und sich vor der neuen Heimat fürchteten. Weit waren wir gefahren, immer gen Norden bis an den Rand des christlichen Reiches.
Gegen den weißen Himmel erhob sich die civitas, der Fronhof von Rinhausen, ein mächtiger Bau aus Stein, umgeben von unzähligen Ställen und Scheunen, Back- und Brauhäusern. Weit breitete sich das Salland aus, dessen Erträge allein dem Fronherrn zugute kamen. Im Osten drängten sich kleine Felder mit schiefen Hütten, die ein paar Kolonenbauern ermöglichten, ihr eigenes Brot zu essen. Von der Insel im Rhein klang die Klosterglocke herüber, und wir erahnten den Gesang der Mönche, die Tag und Nacht für unser Heil beteten. Dahinter aber drohte endlos der Wald. Dort hielten sich die Sachsen verborgen.
Der Hausmeier stieß uns durch das Tor. "Wir sind zu Hause", sagte er. Das waren die ersten Worte, die er direkt an uns richtete, nachdem er uns in seine Obhut genommen hatte.
Eine Welle lärmender Geschäftigkeit rollte über uns hinweg. Wagen polterten, Kinder liefen schreiend umher, Pferdehufe klapperten, und dazwischen stoben die Hühner auseinander. Irgendwo wurden scharfe Befehle gerufen, und in einem offenen Verschlag hämmerte der Schmied ohrenbetäubend auf das Eisen. Die Luft war kalt, voll von Staub und fremden Gerüchen.
Ansgar streckte sich, und das Muster aus Lehm und Schmutz auf seinem Hals zog sich auseinander. Seine Tunika war mürbe und die Säume aufgerissen, der Stoff bedeckte nicht einmal seine Knie. Er besaß nichts anderes, sonst hätte er mir das kratzige Ding schon längst vererbt.
Ich fror. Bestimmt sah ich genauso schäbig aus.”

 

 

 

 

Winter
Maren Winter (Lübeck, 20 augustus 1961)

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver, dichter, vertaler en muziekwetenschapper Ernst-Jürgen Dreyer werd geboren op 20 augustus 1934 in Oschatz in Saksen. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

Uit: Die Spaltung

 

Da du grad von diesem Typ Frauen sprichst: diese Frauen üben auf dich und mich, die wir aus der gleichen Klasse kommen, starke Anziehung aus. So will ich dir ein Erlebnis erzählen, das, wenn du so willst, ein ganzer Roman ist. Es ist dabei auch so eine Frau im Spiel. Aber vielleicht sollte ich, bevor ich damit beginne, analysieren, inwiefern gerade wir diesem Zauber so ausgeliefert sind. Wir sind auch der Arbeiterklasse gegenüber sehr kritisch. Klassenbewußtsein wird ja heute mit Lokalpatriotismus verwechselt. Ja der plötzliche Emanzipationsprozeß unserer Klasse setzt gerade die Eigenschaften frei, die wir schon als Kinder mit Mißtrauen betrachtet haben. Wir fallen diesen Frauen gegenüber auf folgenden Irrtum herein: Wir halten sie für das Bild dessen was unsere Mütter hätten sein sollen, aber nicht werden konnten. Dann verwundert man sich des Todes, mit welcher Grobheit man diese Frauen, die uns – auch deshalb, weil sie, wegen des Altersunterschieds, unser Begehren nicht mehr erreicht – wie Göttinnen scheinen, von ihren eigenen Töchtern behandelt sieht. Also stimmt auch da nicht alles hundertprozentig. Wir vergessen in der Verwirrung das Relative. Wir glauben uns vor ihnen bewähren zu müssen. Das ist auch an deiner Geschichte die eigentliche Pointe. Du gingst also davon mit einem Glücksgefühl, das etwas an sich hatte wie von bestandener Prüfung. Durch deine proletarische Hülle hindurch hat sie dich erkannt, glaubst du. Aber darin irrst du dich sehr. Sie sehen auf dich wie die gnädige Frau auf den Kutscher sieht, und du bist einfach ihrer vollendeten Sitten zu ungewohnt, als daß du durchschauen könntest, daß sie dich keinen Augenblick als gleichberechtigt empfunden haben. Wenn du davongehst wie auf Wolken, dann ahnst du nicht, daß du dich pausenlos und mit jedem Wort vor ihnen blamiert hast. Oder besser gesagt: sie haben dich vor sich selber blamiert auf eine so feine Art, daß du nicht einmal im Traum dahinterkämest. Genug, ich rate dir zur Vorsicht ihnen gegenüber; ihnen dein Herz auszuschütten wäre das falscheste was du tun kannst und wenn du dich auf den Boden geworfen hättest, wie du nachträglich wünschtest, so wäre deine Blamage vollkommen gewesen – so vollkommen, daß vielleicht sogar du – sagen wir, du hörst, wie sie, kaum daß du zur Tür hinaus bist, in Gelächter ausbricht (aber es gehört zu ihrer Art damit zu warten bis du es eben nicht mehr hörst) – sogar du gemerkt hättest, wo der wahre Defekt liegt, denn der liegt in aller Blamage nie beim Blamierten, sondern bei dem, der blamiert.”

 

 

 

 

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Ernst-Jürgen Dreyer (Oschatz, 20 augustus 1934)

Zelfportret

 

 

 

 

 

 

 

De Engelse dichter Edgar Albert Guest werd geboren op 20 augustus 1881 in Birmingham, Engeland. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2006 en ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

 

I see you've travelled some

 

Wherever you may chance to be—
Wherever you may roam,
Far away in foreign lands;
Or just at Home Sweet Home;
It always gives you pleasure,
it makes your heart strings hum
Just to hear the words of cheer,
"I see you've travelled some."

 

When you get a brother’s greeting,
And he takes you by the hand,
It thrills you with a feeling
that you cannot understand,
You feel that bond of brotherhood
that tie that’s sure to come
When you hear him say in a friendly way
"I see you've travelled some."

 

And if you are a stranger,
In strange lands all alone
If fate has left you stranded—
Dead broke and far from home,
It thrills you—makes you dumb,
When he says with a grip of fellowship,
"I see you've travelled some."

 

And when your final summons comes,
To take a last long trip,
Adorned with Lambskin Apron White
and gems of fellowship—
The Tiler at the Golden Gate,
With Square and Level and Plumb
Will size up your pin and say "Walk In",
"I see you've travelled some."

 

 

 

 

 

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Edgar Guest (20 augustus 1881 – 5 augustus 1959)

 

 

 

 

 

 

De Belgische schrijver Charles de Coster werd geboren in München op 20 augustus 1827. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

Uit: De legende en de heldhaftige, vroolijke en roemrijke daden van Uilenspiegel en Lamme Goedzak in Vlaanderenland en elders

 

In meimaand, als de hagedoorn in bloei stond, werd te Damme, in Vlaanderenland, Uilenspiegel, de zoon van Klaas geboren.

Terwijl Katelijne, de vroedvrouw, hem in warme doeken bakerde, bezag ze zijn hoofd en riep ze blijde uit:

--Hij is met den helm geboren!

Maar weldra jammerend, met den vinger een zwart stipje op den schouder van den boorling toonend:

--Laas! schreide zij, dat is het zwarte merk van den vinger des duivels!

--Heer Satan is vandaag vroeg opgestaan, antwoordde Klaas, dat hij

alreeds den tijd vond om mijn zoon te teekenen?

--Satan sliep nog niet, zei Katelijne, want luister, nu eerst kraait Kanteklaar de hennen wakker.

En zij gaf het kind over aan Klaas en ging naar buiten.

De dageraad verdreef nu het nachtelijk duister, de zwaluwen vlogen kwetterend rakelings over de weide, en de zon kleurde vuurrood de kimme.

Klaas deed het venster open en sprak tot Uilenspiegel:

--Kind met den helm, zie, daar is moeder de Zon, die Vlaanderenland komt groeten. Bezie haar als uwe kijkers zullen open zijn; verkeert gij later ooit in twijfel, weet gij niet wat te doen om goed te doen, ga dan om raad bij de Zonne; zij is warm en helder: wees zoo goed

als zij warm, zoo eerlijk als zij helder is.

--Klaas, mijn man, zei Soetkin, ge spreekt tot een doove; kom en drink, mijn jongen.

En de moeder stak den boorling hare schoone, blanke borsten toe.”

 

 

 

 

Coster
Charles de Coster (20 augustus 1827 - 7 mei 1879)

 

 

 

 

 

 

 

De Italiaanse dichter en criticus Salvatore Quasimodo werd geboren op 20 augustus 1901 in Modica op Sicilië. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2006 en ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

 

BOOM

Van U gaat een schaduw uit
dat de mijne wel dood lijkt
al trilt die ook bij mijn bewegen
of breekt hij het frisse, zachtblauwe water
aan de oever van de Anapo, waar ik

vanavond terugkeer
omdat maart met zijn maanlicht
mij voortdrijft
rijk als hij reeds is aan kruiden
en vogels

ik leef niet alleen van schaduw
want aarde en zon en het zoete geschenk van water
hebben voor u al uw loof vernieuwd
terwijl ik mij buig en verdor
en mijn gezicht voelt aan als uw schors

 

 

 

 

Vertaald door Dr. Catharina Ypes

 

 

 

 

Salvatore_Quasimodo
Salvatore Quasimodo (20 augustus 1901 - 14 juni 1968)

 

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Arno Surminski werd geboren op 20 augustus 1934 in Jäglack in Oostpruisen. Zie ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

Uit: Die Vogelwelt von Auschwitz

Während des Zweiten Weltkrieges erschien in einer wissenschaftlichen Zeitschrift in Wien ein Aufsatz mit dem Titel »Beobachtungen über die Vogelwelt von Auschwitz«.

Der Autor, ein Biologe, hatte als SS-Wachmann im KZ Auschwitz von 1940 bis Ende 1941 Dienst geleistet und dort die Vogelfauna erforscht, um darüber eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Der Titel dieser Novelle ist jenem Aufsatz entlehnt, die Personen, ihre Gedanken und Träume sind frei erfunden, die Welt, in der es geschah, war real.   1.

In der alten Königsstadt am Ufer der Weichsel lebte in der Mitte des 20. Jahrhunderts ein Mensch namens Marek Rogalski, den kriegerische Um stände in ein Gefangenenlager gebracht hatten. Diese Umstände begannen in den Septembertagen des Jahres 39; niemand wusste zu sagen, wie lange sie andauern würden. Marek Rogalski war jung an Jahren und gehörte in die Hörsäle der Kunst und der Wissenschaften, doch die erwähnten Umstände hatten seinen Studien ein plötzliches Ende gesetzt.

Er wusste nicht, warum sie ihn festhielten. Die alte Gewohnheit, Menschen in Gewahrsam zu nehmen oder gar zu töten, wenn sie Böses getan hatten und zu besorgen war, dass sie es weiter tun würden, reichte der neuen Zeit nicht. In jenem Krieg, der in Europa wütete, verfielen sie darauf, Menschen in Verwahrung zu nehmen, nur weil sie einem bestimmten Volk, einer Klasse, einer Rasse angehörten. Oft genügte es, denken zu können. Letzteres war Marek Rogalski zum Verhängnis geworden.

Das Lager befand sich zwischen den Flüssen Sola und Weichsel unweit der Stadt Owicim. Dort hatten sie alte Militärkasernen hergerichtet, einen Stacheldrahtzaun um sie gezogen und graue Wachtürme in die Landschaft gesetzt. Am Eingang zum Lager bauten sie ein Tor und stellten bewaffnete Posten auf, manchmal waren da auch Hunde.“

 

 

 

 

Surminski
Arno Surminski (Jäglack, 20 augustus 1934)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 20 augustus 2007.

 

De Tsjechische schrijfster Sylvie Richterová werd geboren op 20 augustus 1945 in Brno.

 
De Poolse schrijver Bolesław Prus (eig. Aleksander Glowacki) werd geboren in Hrubieszów, Lublin, op 20 augustus 1847.