01-03-17

Ash Wednesday (T. S. Eliot)

 

Bij Aswoensdag

 

 
Aswoensdag door Julian Fałat, 1881

 

 

Ash Wednesday

I
Because I do not hope to turn again
Because I do not hope
Because I do not hope to turn
Desiring this man’s gift and that man’s scope
I no longer strive to strive towards such things
(Why should the agèd eagle stretch its wings?)
Why should I mourn
The vanished power of the usual reign?

Because I do not hope to know
The infirm glory of the positive hour
Because I do not think
Because I know I shall not know
The one veritable transitory power
Because I cannot drink
There, where trees flower, and springs flow, for there is
nothing again

Because I know that time is always time
And place is always and only place
And what is actual is actual only for one time
And only for one place
I rejoice that things are as they are and
I renounce the blessèd face
And renounce the voice
Because I cannot hope to turn again
Consequently I rejoice, having to construct something
Upon which to rejoice

And pray to God to have mercy upon us
And pray that I may forget
These matters that with myself I too much discuss
Too much explain
Because I do not hope to turn again
Let these words answer
For what is done, not to be done again
May the judgement not be too heavy upon us

Because these wings are no longer wings to fly
But merely vans to beat the air
The air which is now thoroughly small and dry
Smaller and dryer than the will
Teach us to care and not to care Teach us to sit still.

Pray for us sinners now and at the hour of our death
Pray for us now and at the hour of our death.

 

 
T. S. Eliot (26 september 1888 – 4 januari 1965)
De kathedraal van St Louis, Missouri, de geboorteplaats van T. S. Eliot

 

 

Zie voor de schrijvers van de 1e maart ook mijn vorige blog van vanddaag.

 

 

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10-02-16

Aschermittwoch (August Graf von Platen)

 

Bij Aswoensdag

 

 
De strijd tussen carnaval en vasten door David Vinckboons (1620 - 1629) 

 

 

Aschermittwoch

Wirf den Schmuck, schönbusiges Weib, zur Seite,
Schlaf und Andacht teilen den Rest der Nacht nun;
Lass den Arm, der noch die Geliebte festhält,
Sinken, o Jüngling!

Nicht vermummt mehr schleiche die Liebe, nicht mehr
Tret im Takt ihr schwebender Fuß den Reigen,
Nicht verziehn mehr werde des leisen Wortes
Üppige Keckheit!

Mitternacht ankünden die Glocken, ziehn euch
Rasch vom Mund weg Küsse zugleich und Weinglas:
Spiel und Ernst trennt stets ein gewagter, kurzer,
Fester Entschluss nur.

 

 


August Graf von Platen (24 oktober 1796 - 5 december 1835)
Ansbach. August Graf von Platen werd geboren in Ansbach.

 

 

Zie voor de schrijvers van de 10e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

 

18-02-15

Aschermittwoch (Louise Hensel)

 

Bij Aswoensdag

 

 
Aschermittwoch door Ernst Hanfstaengel, 1895

 

 

Aschermittwoch

»Staub bist du und kehrst zum Staube,
Denk', o Mensch, an deinen Tod!«
Wohl, dies weiß ich, doch mein Glaube
Sieht ein ew'ges Morgenroth.

Sieht ein Land, wo Friedenspalmen
Um des Siegers Scheitel wehn,
Wo umrauscht von ihren Psalmen
Wir der Engel Chöre sehn.

Wo Maria, die Getreue,
Ihr geliebtes Kind uns zeigt,
Wo die Sehnsucht und die Reue
Nun ihr selig Ziel erreicht.

Wo der Vater mit dem Sohne
Und dem heil'gen Geist zugleich
Thront auf einem ew'gen Throne,
Unaussprechlich herrlich, reich.

Wo wir Den, der je gewesen,
Schauen, wie Er ewig war.
O, dort wird mein Herz genesen!
O, dort wird mein Auge klar!

 

 

 
Luise Hensel (30 maart 1798 – 18 december 1878)
Portret door Josse Goossens

 

 

Zie voor de schrijvers van de 18e februari ook mijn vorige blog van vandaag.

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05-03-14

Aschermittwoch (Clara Müller-Jahnke)

 

Bij Aswoensdag

 

 
Het gevecht tussen Carnaval en Vasten (detail) door Pieter Brueghel de Oude, 1559

 

 

Aschermittwoch

Nun fällt der tollen Narrenwelt
das bunte Kleid in Lumpen, -
und klirrend auf den Estrich schellt
der Freude voller Humpen.
Lautkrachend springt ins Schloß das Tor,
kein Lichtschein mehr am Fenster -
ein grauer Morgen kriecht empor,
der Morgen der Gespenster.

Da ist im tiefen Straßenstaub
ein stolzes Weib gestanden -
von ihrem Odem rauscht das Laub,
des Meeres Wogen branden.
Sie reckt sich in die Frühlingspracht
mit herrischer Gebärde:
mein ist, was blüht und weint und lacht -
mein ist die ganze Erde!

Was bimmelt ihr vom Kirchenturm
und predigt Reu und Buße?
Ihr seid das Sandkorn vor dem Sturm,
der Staub mir unterm Fuße.
Was schiert mich eurer Sünde Scham
und eurer Hölle Flammen?
Ich blas den ganzen Maskenkram
mit einem Hauch zusammen.

Mir gilt die Dirne unterm Tor,
das Hündlein in der Gossen
mehr als der schönste Damenflor
in euren Staatskarossen.
Und Blumen und Konfettischlacht?
Wie jäh verstummt die Harfe,
versprüht der Witz, verblaßt die Pracht,
löst meine Hand die Larve.

Mir gilt des Bettlers hohle Hand
und gramzerfressne Miene
mehr als der Fürstenhöfe Tand
und blutige Hermeline. -
Und tobt im Ost der Schwertertanz,
und saust das Blei, das rasche -
auf aller Kronen Faschingsglanz
streu ich die Handvoll Asche!

Ob Kirchen- oder Festungssturm,
sie wanken beid auf Erden
und werden einst vom Wirbelsturm
zu Staub zerblasen werden.
Und reißt der letzten Narretei
der bunte Rock in Fetzen,
dann soll die Menschheit, nackt und frei,
sich an die Tafel setzen.

 

 
Clara Müller-Jahnke (5 februari 1860 - 4 november 1905)

 

 

Zie voor de schrijvers van de 5e maart ook mijn vorige blog van vandaag en ook mijn blog van 5 maart 2012 deel 1 en eveneens mijn blog van 5 maart 2011 deel 2.

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13-02-13

Am Aschermittwoch (Annette von Droste-Hülshoff), Karol Wojtyla

 

 

Bij Aswoensdag

 

 

Aswoensdag door Franz Everhard Bourel, 1839

 

 

 

Am Aschermittwoch

 

Auf meiner Stirn dies Kreuz
Von Asche grau:
O schnöder Lebensreiz,
Wie bist du schlau
Uns zu betrügen!
Mit Farben hell und bunt,
Mit Weiß und Rot
Deckst du des Moders Grund;
Dann kömmt der Tod
Und straft dich Lügen.

Und wer es nicht bedacht
Und wohl gewußt,
Sein Leben hingelacht
In eitler Lust,
Der muß dann weinen;
Er achtet nicht was lieb;
Und was ihm wert,
Das flieht ihn wie ein Dieb,
Fällt ab zu Erd'
Und zu Gebeinen.

Was schmückt sich denn so hold
In bunter Seid'?
Was tritt einher in Gold
Und Perlgeschmeid'?
O Herr! ich hasche
Nach Allem, was nicht gut,
Nach Wahn und Traum,
Und hänge Erd' und Blut
Und Meeresschaum
Um bunte Asche.

Was wird so heiß geliebt?
Was legt in Band,
Ob's gleich nur Schmerzen gibt,
Sinn und Verstand?
O Herr, verzeihe!
Die Seele minnt man nicht,
Die edle Braut,
Und wagt um ein Gesicht,
Aus Staub gebaut,
Die ew'ge Reue!

Stellt ein Geripp' sich dar
Vor meinem Blick,
So sträubt sich mir das Haar;
Ich fahr' zurück
Vor dem, was ich einst bleibe,
Und werd' es selber noch,
Und weiß es schon,
Und trag' es selber doch
Zu bitterm Hohn
Im eignen Leibe!

Fühl' ich des Pulses Schlag
In meiner Hand,
Worüber sinn ich nach?
O leerer Tand:
Ob ich gesunde!
Und denke nicht betört,
Daß für und für
Ein jeder Pulsschlag zehrt
Am Leben mir,
Schlägt Todeswunde!

Du schnöder Körper, der
Mich oft verführt,
Mit Welt und Sünde schwer
Mein Herz gerührt,
Noch hast du Leben!
Bald liegst du starr wie Eis,
Der Würmer Spott,
Den Elementen preis;
O möge Gott
Die Seele heben!

 

 

 

Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Meersburg: Fürstenhäusle met Droste-Museum

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