22-04-17

Ana María Shua, Louise Glück, Robert Choquette, James Philip Bailey, Henry Fielding, Michael Schulte, Cabrera Infante, Ludwig Renn

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Ana María Shua werd geboren op 22 april 1951 in Buenos Aires. Zie ook alle tags voor Ana Maria Shua op dit blog.

Uit: Microfictions (Vertaald door Steven Stewart)

A Bearded Woman

Some stories don’t even give your imagination a chance.
On a trip through Mexico in 1854, a circus promoter noticed the servant girl of one of his hosts. She was a shockingly hairy girl of twenty or so years. She looked like a bearded orangutan. She had protruding jaws, a double row of teeth (like a dogfish), a slim waist, and natural feminine grace. We don’t know if she followed him for love, money, or adventure, or to escape the tragic tedium of her life. The promoter exhibited Julia Pastrana all over the world; he made her famous and possibly happy.
She was already a pro when Theodore Lent met her. To swipe her from her agent, he married her. That way, in addition to getting what she made at the circus, he could sell much more expensive tickets to their own house, where the monkey woman would serve tea to the astonished guests. Lent got his wife pregnant and sold tickets to the birth, which took place in Moscow in 1860. The baby was born with the same characteristics as its mother and died two days later. Julia died three days later, always surrounded by spectators. Lent had the corpses embalmed and sold them to the University of Moscow. Nevertheless, when he learned that the university was exhibiting the mummies for “scientific” reasons, he reclaimed the bodies of his wife and child and took them with him to exhibit throughout the world. Some time later on, in Sweden, Theodore Lent married another bearded woman. He died insane in 1880.
Some stories don’t even give your imagination a chance.

 

 
Ana María Shua (Buenos Aires, 22 april 1951)

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22-04-12

Thommie Bayer, Ana María Shua, Louise Glück, Robert Choquette, James Philip Bailey

 

De Duitse schrijver, musicus en schilder Thommie Bayer werd geboren op 22 april 1953 in Esslingen am Neckar. Zie ook alle tags voor Thommie Bayer op dit blog.

 

Uit: Das Aquarium

 

Aber auf dem untersten Absatz wurde ich langsamer. Wie sollte ich an dem Kerl im Auto vorbeikommen? Und wie an dem vor der Hauswartswohnung? Nachdenken. Ich blieb stehen.

Vielleicht lag auch darin meine Chance: Ich gehe ins Haus, der Mann im Auto ruft die anderen mit seinem Handy an, und sie brechen die Aktion ab. Ich riss die Tür auf und ging stur, ohne auf das Auto zu achten über die Strasse.

Atmen. Die Tür fiel hinter mir zu.
Der vor der Hauswartswohnung tat so, als habe er sich in der Tür geirrt und wolle gerade wieder gehen, als er mich sah. Ich musste weitergehen. Atmen. Der konnte mir jetzt einfach in den Rücken fallen und mich niederschlagen oder abstechen, aber er schlenderte Richtung Ausgang. Ich ging die Treppe hoch.

Sie kamen mir schon vom dritten Stock entgegen. Der eine hatte ihren Laptop unterm Arm, und die Sporttaschen, die sie beide, inzwischen nicht mehr über den Schultern, sondern in den Händen trugen, wirkten gut gefüllt. Sie nickten mir zu, ich nickte zurück und ging weiter nach oben.

Auf dem Absatz machte ich halt. Meine Knie waren wie aus Watte, ich hielt mich am Geländer fest, bis ich die Haustür unten zufallen hörte.

Ich rannte runter und raus, sah den Transporter schon in die Kreuzung einbiegen und hörte eine Polizeisirene. Na toll. So schlau. Mit Sirene ankommen, damit der Einbrecher auch schön gewarnt ist. Ich ging schnell über die Strasse und zurück in meine Wohnung. Ich hetzte so, dass ich kaum noch Luft bekam, als ich endlich wieder oben war und zum Fenster ging.“

 

 

Thommie Bayer (Esslingen am Neckar, 22 april 1953)

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22-04-11

Björn Kern, Thommie Bayer, Ana María Shua, Louise Glück

 

De Duitse schrijver Björn Kern werd geboren op 22 april 1978 in Lörrach (Baden). Zie ook mijn blog van 22 april 2010.

 

Uit: Einmal noch Marseille

„Bei dem Gewicht schmiert die doch ab, sagte mein Vater, der Rollstuhl wiegt allein fünfzig Kilo. Wir standen vor der Talstation und sahen den ausschwebenden Gondeln nach. Meine Mutter drehte den Kopf von links nach rechts, als würde sie ein Tennisspiel verfolgen, sie sagte: Wie schön die aussehen über dem glitzernden Schnee, ich studierte die Preisliste. 

Ich schob meine Mutter zur Einstiegsrampe. Skifahrer, die von der Talabfahrt kamen, schlängelten sich in halsbrecherischer Geschwindigkeit an uns vorbei, meine Mutter klatschte ihnen zu und johlte wie ein Kind auf Schlittschuhen. Das Stahlseil surrte tief und beruhigend, der Kontrolleur nickte uns zu, und meine Mutter sagte: Seht ihr, die haben keine Angst vor mir. 

Gar nicht so teuer, sagte ich, wir nehmen das Kombiticket für drei. Meine Mutter reckte energisch den Hals: Ich fahr ja wohl gratis, Mein Vater schob den Schnee vor seinen Füßen von links nach rechts. Er hielt den Blick auch dann gesenkt, als meine Mutter sagte: nun komm schon, sonst schließt oben das Café. 

Er scharrte weiter Schnee zur Seite, er hatte Angst, daß sich der Rollstuhl verhaken und in der Gondel feststecken könnte, aber meine Mutter sagte: Wenn ich da rein komm, komm ich auch wieder raus. Ein Skifahrer bremste in engem Bogen ab, der Schnee spritzte meiner Mutter ins Gesicht, sie leckte danach und lachte. 

Schon gekauft, sagte ich, und zeigte meinem Vater das Ticket. Ihr habt euch doch verschworen, murmelte er, ich beugte mich zu meiner Mutter hinunter, wir steckten die Köpfe zusammen und flüsterten laut und zischelnd, bis meine Mutter anfing zu lachen und sich verschluckte. 

Mein Vater wurde wütend. Ich fahr euch nicht ins Krankenhaus, wenn sie keine Luft mehr bekommt, rief er, und als sie wieder konnte, sagte meine Mutter: Nun lasst euch drücken. Mein Vater kam langsam näher, ja, sagte sie, dich drücke ich auch.“ 

 

 

 

Björn Kern (Lörrach 22 april 1978)

 

 

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22-04-10

Björn Kern, Ana María Shua, Louise Glück, James Philip Bailey, Robert Choquette, Madame de Staël, Henry Fielding, Michael Schulte, Cabrera Infante, Ludwig Renn


De Duitse schrijver Björn Kern werd geboren op 22 april 1978 in Lörrach (Baden). Hij groeide op in het Zwarte Woud en  deed vervangende diensplicht in een psychiatrisch instituut in Frankrijk. Daarna studeerde hij diverse vakken in Tübingen, Passau en Aix-en-Provence en vervolgens aan het Literaturinstitut Leipzig. Voor zijn werk ontving hij de Brüder-Grimm-Preis en een Stipendium der Casa Baldi.

Uit: Flugangst

„Kobers Frau liebte den Orient oder vielmehr das, was sie dafür hielt, bevor sie ihn kennen lernte. Schuld sind die Romane, sagte Kober, wir irrten durch das Zigeuner­viertel in Edirnekapi, ein eisiger Wind ging, Frauen schnalzten mit ihren Zungen aus den Fenstern, Kober beachtete sie nicht. Er dirigierte mich in das nächste Teehaus und bestellte çay, rutschte nervös auf seinem Stuhl herum, erklärte, dass die Romane an allem Schuld seien, ich wollte Raki, Kober kippte seinen winzigen Tee herunter, wobei er sich vor dem Zucker ekelte oder vor dem Schmutzrand am Glas, jedenfalls verzog er das Gesicht, warf ein paar Millionen Lira auf den Tisch und zerrte mich zurück auf die Straße.

Es dunkelte, eine Dogge schlug an. Über uns wurde ein Fenster aufgerissen, ein Mann schleuderte Salven explodierender Kehl­kopf­geräusche auf uns herab, Kober klappte seinen Mantelkragen hoch, er sprach genauso hektisch, wie er lief, es liegt an dieser verdammten Engländerin, sagte er, und an Scheiß-Flaubert und seinem Voyage en Orient, ich bettelte an jedem Kiosk, an jeder Spelunke, Halt zu machen, mein Anschlusszug ging um elf.

Kober irrte durch immer enger werdende Gassen, Jungen fassten nach meinem Rucksack wie nach einem Schatz, Kuppler starrten uns an und winkten uns zu sich, das ganze Viertel schien uns einzuspinnen, festzuzurren, aufzunehmen in jedem noch so kleinen Mauerloch. Kober zischte mir zu: sie lag den ganzen Tag auf der Couch, trank flaschenweise Médoc und las diese verfickten Romantiker. Sie dachte, sie lebt in den Zwanzigern, sagte er, sie verseuchte unsere Wohnung mit Jugend­stil­lampen und Raubtier­fällen, ich musste mich freuen, wenn sie einen Leoparden­teppich durch einen Löwen­teppich ersetzte, er sagte: natürlich waren beide aus Plastik.

Im Halbdunkel erreichten wir die alte Stadtmauer, Kober fluchte und dampfte, er zog mich in eine Nische wie eine Stadtrandhure und eine Rakiflasche aus seinem Mantel, dann entzündete er ein Streichholz vor dem gelben Moos der Bruchsteinmauer, sein Gesicht leuchtete irr. Ich ließ ihn trinken, sein Atem ging bald ruhiger, er zündete ein weiteres Streichholz an, fixierte meine Augen und sprach plötzlich in zusammenhängenden Sätzen, eindringlich und klar.“

 

Kern
Björn Kern (Lörrach 22 april 1978)

 

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Ana María Shua werd geboren op 22 april 1951 in Buenos Aires. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009.

 

Uit: Microfictions

 

Watching TV

How strange to be like this, on the sofa, watching my own face making clumsy faces on the screen. The show's not bad but my acting leaves a lot to be desired. I don't recognize my voice; and my gestures seem false, derivative, hardly spontaneous. And the strangest thing, perhaps, is that the show is live.

The Keys of Fate

There are six keys of fate. The golden key is the key to misery. The silver one is the key to pain. That of Chinese copper is the key to death. The iron one is the key to power. The platinum one is the key to happiness and wisdom. The bronze key is the key to the garage.

 

 

Shua
Ana María Shua (Buenos Aires, 22 april 1951)

 

 

De Amerikaanse dichteres, essayiste en schrijfster Louise Elisabeth Glück werd geboren op 22 april 1943 in New York. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009.

 

April 

 

No one's despair is like my despair--

You have no place in this garden

thinking such things, producing

the tiresome outward signs; the man

pointedly weeding an entire forest,

the woman limping, refusing to change clothes

or wash her hair.

Do you suppose I care

if you speak to one another?

But I mean you to know

I expected better of two creatures

who were given minds: if not

that you would actually care for each other

at least that you would understand

grief is distributed

between you, among all your kind, for me

to know you, as deep blue

marks the wild scilla, white

the wood violet.

 

Confession 

 

To say I'm without fear--

It wouldn't be true.

I'm afraid of sickness, humiliation.

Like anyone, I have my dreams.

But I've learned to hide them,

To protect myself

From fulfillment: all happiness

Attracts the Fates' anger.

They are sisters, savages--

In the end they have

No emotion but envy.

 

 

gluck
Louise Glück (New York, 22 april 1943)

 

 

De Engelse dichter James Philip Bailey werd geboren op 22 april 1816 in Nottingham. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009.

 

I loved her for that she was beautiful

 

I loved her for that she was beautiful;
And that to me she seem'd to be all Nature,
And all varieties of things in one:
Would set at night in clouds of tears, and rise
All light and laughter in the morning; fear
No petty customs nor appearances;
But think what others only dream'd about;
And say what others did but think; and do
What others dared not do: so pure withal
In soul; in heart and act such conscious yet
Such perfect innocence, she made round her
A halo of delight. 'Twas these which won me; --
And that she never school'd within her breast
One thought or feeling, but gave holiday
To all; and that she made all even mine
In the communion of love: and we
Grew like each other, for we loved each other;
She, mild and generous as the air in spring;
And I, like earth all budding out with love.

 

 

Bailey

James Philip Bailey (22 april 1816 – 6 september 1902)

 

 

De Canadese dichter, schrijver en diplomaat Robert Choquette werd geboren op 22 april 1905 in Manchester, New Hampshire. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009.

 

Ode Aux Vents Du Nord


O VENTS qui du genou poussez les noirs orages !
Cavaliers effrayants dont la chanson de mort
Ébranle et fait s'enfuir la tribu des nuages !
O vous les effaceurs d'étoiles ! Vents du Nord,
Diaboliques vengeurs à la sombre rancune !
Vents de rébellion dont le cœur est amer !
Vous qui stérilisez le ventre de la lune
Quand vous faites bondir les vagues de la mer !

Vents du Nord qui passez comme des oriflammes
Sur les nuages noirs écroulés par monceaux !
Qui tordez les bouleaux comme des doigts de femmes!
O vous qui renversez leurs troncs sur les ruisseaux
Pour en faire des ponts suspendus ! Vents d'automne
Qui, portant sur vos seins mille enfers avortés,
Violentez la mer dans sa robe en cretonne
Et hurlez de douleur dans vos brutalités !

Souffles qui dévalez du penchant des collines
Tels les guerriers géants de la Bible! Ouragans
Qui fouettez l'océan comme des disciplines,
Décapitez les blés avec vos yatagans
Et fuyez vers la mort en renversant des granges !
Oh! pressez donc mon cœur gonflé d'un rêve humain,
Pour qu'il donne son sang vermeil, comme aux vendanges
Le trop-plein de la cuve arrose le chemin !

Venez! N'oubliez pas que je suis votre frère,
O fils à cheveux noirs sortis des flancs du Nord!
Mettez vos larges mains sous mon cœur téméraire,
Soulevez-le plus haut que l'ombre de la mort !
Soulevez-le plus haut que la ville bruyante
Où le péché visqueux siffle comme un serpent !
O vents, emportez-moi sur votre aile effrayante
Par-dessus la poussière et le monde rampant !

Venez! Soulevez-moi sur vos âmes maudites !
Emportez-moi si haut qu'à regarder les champs
Les moutons dispersés semblent des marguerites I
O vents du Nord, emportez-moi ! Souffles méchants
Qui foulez au talon des récoltes entières,
Traînez-moi donc ailleurs, n'importe où, mais ailleurs!
Embarquez donc mon cœur sur vos ailes altières
Puisque seuls vous savez où sont des cieux meilleurs!

Vents du Nord, vents du Nord qui cravachez ma face
Oh! portez donc mon cœur dans le lieu du repos !
Souffles impétueux des poumons de l'espace,
Ouragans qui donnez des ailes aux troupeaux !
Vents du Nord, vents du Nord que ma faiblesse envie.
Puisque vous devez voir l'horizon de mes vœux,
Emportez donc mon cœur, emportez donc ma vie
Comme une cendre chaude éparse en vos cheveux !

 

 

robert_choquette
Robert Choquette (22 april 1905 – 22 januari 1991)

 

 

De Franse schrijfster Madame de Staël werd in Parijs geboren op 22 april 1766. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008 en Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009.

 

Uit: Des Passions

 

„La vertu, j'en conviens, sait jouir ' d'elle-même; moi, j'ai besoin de vous pour ob» tenir le prix qui m'est nécessaire pour que la s gloire de mon nom soit unie au mérite de sactions. ' Quelle franchise, quelle simplicité dans ce contrat! comment se peut-il que les nations n'y soient jamais restées fidèles, et que le génie seul en ait accompli les conditions?

C'est, sans doute, une jouissance enivrante que de remplir l'univers de son nom, d'exister tellement au-delà de soi, qu'il soit possible de se faire illusion, et sur l'espace et sur la durée de la vie, et de se croire quelques-uns des attributs métaphysiques de l'infini. L'âme se remplit d'un orgueilleux plaisir par le sentiment habituel que toutes les pensées d'un grand nombre d'hommes sont dirigées sur vous; que vous existez en présence de leurespoir; que chaque mé' ditation de votre esprit peut influer sur beaucoup de destinées; que de grands événemens se développent au dedans de vous, et commandent, au nom du peuple, qui compte sur vos lumières, la plus vive attention à vos propres pensées. Les acclamations de la foule remuent l'âme, et par les réflexions qu'elles font naître, et par les. commotions qu'elles excitent; toutes ces formes animées, enfin, sous lesquelles la gloire se présente, doivent transporter la jeunesse d'espérance et l'enflammer d'émulation.“

 

Stael

Madame de Staël (22 april 1766 – Parijs, 14 juli 1817)

 

 

De Engelse schrijver Henry Fielding werd op 22 april 1707 in Glastonbury geboren. Zie ook ook mijn blog van 22 april 2009.

 

Uit: Tom Jones

 

Black George was, in the main, a peaceable kind of fellow, and nothing choleric nor rash; yet he did bear about him something of what the ancients called the irascible, and which his wife, if she had been endowed with much wisdom, would have feared. He had long experienced, that when the storm grew very high, arguments were but wind, which served rather to increase, than abate it. He was therefore seldom unprovided with a small switch, a remedy of wonderful force, as he had often essayed, and which the word villain served as a hint for his applying.

No sooner, therefore, had this symptom appeared, than he had immediate recourse to the said remedy, which though, as it is usual in all very efficacious medicines, it at first seemed to heighten and inflame the disease, soon produced a total calm, and restored the patient to perfect ease and tranquility.

This is, however, a kind of horse-medicine, which requires a very robust constitution to digest, and is therefore proper only for the vulgar, unless in one single instance, viz., where superiority of birth breaks out; in which case, we should not think it very improperly applied by any husband whatever, if the application was not in itself so base, that, like certain applications of the physical kind which need not be mentioned, it so much degrades and contaminates the hand employed in it, that no gentleman should endure the thought of anything so low and detestable. “

 

fielding
Henry Fielding (22 april 1707 - 8 oktober 1754)

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 22 april 2009.

 

De Duitse schrijver en vertaler Michael Schulte werd geboren op 22 april 1941 in München.

 

De Cubaanse schrijver Guillermo Cabrera Infante werd geboren op 22 april 1929 in Gibara, Cuba.

 

De Duitse schrijver Ludwig Renn (eig. Arnold Friedrich Vieth von Golßenau) werd geboren op 22 april 1889 in Dresden.

 

22-04-09

Vladimir Nabokov, Jan de Hartog, Jos de Haes, Chetan Bhagat, Peter Weber, Thommie Bayer, Ana María Shua, Louise Glück, Michael Schulte, Cabrera Infante, Ludwig Renn, James Philip Bailey, Robert Choquette, Madame de Staël, Henry Fielding


De Russisch-Amerikaanse schrijver Vladimir Vladimirovic Nabokov werd geboren in St. Petersburg, op 22 april 1899. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008.

 

Uit: Speak Memory

 

“The cradle rocks above an abyss, and common sense tells us that our existence is but a brief crack of light between two eternities of darkness. Although the two are identical twins, man, as a rule, views the prenatal abyss with more calm than the one he is heading for (at some forty-five hundred heartbeats an hour). I know, however, of a young chronophobiac who experienced something like panic when looking for the first time at homemade movies that had been taken a few weeks before his birth. He saw a world that was practically unchanged—the same house, the same people—and then realized that he did not exist there at all and that nobody mourned his absence. He caught a glimpse of his mother waving from an upstairs, and that unfamiliar gesture disturbed him, as if it were some mysterious farewell. But what  particularly frightened him was the sight of a brand-new baby carriage standing there on the porch, with the smug, encroaching air of a coffin; even that was empty, as if, in the reverse course of events, his very bones had  disintegrated.

Such fancies are not foreign to young lives. Or, to put it otherwise, first and last things often tend to have an adolscent note—unless, possible, they are directed by some venerable and rigid religion. Nature expects a full-grown man to accept the two black voids, fore and aft, as solidly as he accepts the extraordinary visions in between. Imagination, the supreme delight of the immortal and the immature, should be limited. In order to enjoy life, we should not enjoy it too much.

I rebel against this state of affairs. I feel the urge to take my rebellion outside and picket nature. Over and over again, my mind has made colossal efforts to distinguish the faintest of personal glimmers in the impersonal darkness on both sides of my life. That this darkness is caused merely by the walls of time separating me and my bruised fists from the free world of timelessness is a belief I gladly share with the most gaudily painted savage. I have journeyed back in thought—with thought hopelessly tapering off as I went—to remote regions where I groped for some secret outlet only to discover that the prison of time is spherical and without exists.”

 

 

 

 

WladimirNabokov
Vladimir Nabokov (22 april 1899 -  2 juli 1977)

Standbeeld in Montreux

 

 

 

 

De Nederlandse schrijver Jan de Hartog werd geboren in Haarlem op 22 april 1914. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008.

 

Uit: De kinderen van het licht

 

“De eersten die de ruiters het drijfzand van Morecambe Bay zagen oversteken waren Harry Martin en Bonifacius Baker, staljongens van Swarthmoor Hall. Het was de eerste echt warme dag na Sinte Margriet; de rijknechts, de tuinlieden, zelfs sinjeur Woodhouse, de huismeester, waren na het middagmaal naar bed gegaan om een dutje te doen, allemaal zo loom van de ongewone hitte dat niemand eraan gedacht had de jongens een karweitje op te dragen. Ze hadden van de gelegenheid geprofiteerd door op hun kouse-voeten naar buiten te sluipen, klompschoenen in de hand, en snel en geluidloos langs de muren van de binnenplaats te rennen, langs de duiven die in de schaduw opeengedromd zaten, te doezelig om op te fladderen of zelfs maar te koeren. Ze riskeerden de roede, afgezien van de straf die hen voor spijbelen zou worden opgelegd, toen zij dwars door de verboden rozentuin met de weelderige bloembedden van mevrouw Fell de boomgaard inholden, waar ze als jonge honden met grote sprongen door het tot de heupen reikende, met johannesbloemen bezaaide gras naar het hoge booghek van de ingangspoort snelden en naar buiten, de verlaten, woeste heide op.

Ze gingen naar meikevers zoeken, waar het in juni van wemelde en die een hoop geld waard waren als je ze had afgericht om wagentjes te trekken of tredmolentjes aan het draaien te brengen; ze vormden een van de attracties van iedere dorpsjaarmarkt. De jongens dartelden over de heide, zonder iets te merken van de zich snel opstapelende donderwolken die van de bergen in het noorden kwamen aandrijven. Er waren volop meikevers te zien, die met snorrende vleugeltjes van bremstruik naar bremstruik fladderden, maar zo vroeg in het jaar waren ze nog te kwiek om zich te laten vangen. Dus begonnen de jongens naar vogelnestjes te zoeken, vooral die van de heidehupper, want als je de kuikentjes eruit haalde en een paar weken met kleine insekten voedde en ze dan met een roodgloeiende naald blind maakte, gingen ze zingen en dan kon je ze op de markt verkopen.“

 

 

 

 

Jan_de_Hartog
Jan de Hartog (22 april 1914 – 22 september 2002)

 

 

 

 

 

De Vlaamse dichter en essayist Jos de Haes werd geboren in Leuven op 22 april 1920.  Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008.

 

 

Elyseum

Hier vloeien aarde en hemel samen
in 't smelten der verblinde zon.

Hier bij de sprankelende bron
gaf God de dingen namen.

Hier is de sappenstroom, hier is het bloed
der aarde en geurt de lucht zoo zoet.

Maar wiegend in een smalle boot
vaart wit en peinzende de dood.

 

 

 

 

La noue

I

 

Nabij kuitetende neusvis en barbeel

ligt zij op slib van de rivier,

de handen in water en bloeiend wier.

 

Zijzelf iets tussen slijmvis en plateel,

een dun en ademend ovaal

van verend vlees in een verlicht foedraal.

 

De losgeraakte geur van geiteblad

opent haar dieper dan mijn woord vermag

terwijl ik haar van bloem en twijg gerief.

 

Ik zeg haar wel hoe op een ochtend ik hier zat

en voor mijn neus een rosse muishond zag,

maar niet dat op zo'n uur mijn moeder stierf.

 

 

 

 

 

DeHaes
Jos de Haes (22 april 1920 – 1 maart 1974)

 

 

 

 

 

De Indiase schrijver Chetan Bhagat werd geboren op 22 april 1974 in New Dehli. Bhagat werkt voor een grote bank. Van zijn hand verscheen het boek One Night @ The Call Center dat inmiddels verfilmd is in Bollywood, met louter sterren in de hoofdrol.  Na 11 jaar in Hong Kong gewoond te hebben, verhuisde Bhagat naar Mumbai. Daar woont hij nu sinds 2008, waar hij werk heeft gevonden bij een investeringsmaatschappij. Bhagat is getrouwd en vader van een tweeling.

 

Uit: One Night @ The Call Center

 

„The night train ride from Kanpur to Delhi was the most memorable journey of my life. For one, it gave me my second book. And two, it is not everyday you sit in an empty compartment and a young, pretty girl walks in.

Yes, you see it in the movies, you hear about it from friends' friends but it never happens to you. When I was younger, I used to check the reservation chart stuck outside a train bogie to see all the female passengers near my seat (F-17 to F-25 is what I'd look for most). Yet, it never happened. In most cases, I shared my compartment with talkative women, snoring men and wailing infants.

But this night was different. Firstly, my compartment was empty. The railways had just started this new summer train and nobody knew about it. Secondly, I was unable to sleep.

I had come to IIT Kanpur for a talk. Before leaving, I drank four cups of coffee in the canteen chatting with the students. Bad idea, given it was going to be boring to spend eight insomniac hours in an empty compartment. I had no magazines or books to read. I could hardly see anything out of the window in the darkness. I prepared myself for a silent and dull night. Of course, it was anything but that.

She walked in five minutes after the train had left the station. She opened the curtains of my enclosure and looked puzzled.

"Is coach A4, seat 63 here?” she said.

The yellow lightbulb in my compartment had a mood of its own. It flickered as I looked up to see her.

"Huh..,” I said as I saw her face. It was difficult to withdraw from the gaze of her eyes.

"Actually it is. My seat is right in front of you,” she said and heaved her heavy suitcase on the upper berth . She sat down on the lower berth opposite to me, and gave out a sigh of relief.“

 

 

 

 

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Chetan Bhagat (New Dehli, 22 april 1974)

 

 

 

 

 

De Zwitstserse schrijver en musicus Peter Weber werd geboren op 22 april 1968 in Wattwil / Toggenburg. Na zijn schooltijd woonde hij in Zürich. Daar werkte hij aan verschillende projekten met musici uit verschillende genres samen. In 1993 verscheen zijn eerste roman Der Wettermacher. In 2008 ontving hij de Alemannischer Literaturpreis voor Die melodielosen Jahre.

 

Uit: Bahnhofsprosa

 

„Ich sitze in der Bahnhofshalle im üppig aufwachsenden Gerede, das zum Gebrabbel wird, die Decke entlang ufert. Wieder und wieder hatte ich festgestellt, daß es im Hauptbahnhof Orte gibt, an denen das Gerede aufwächst wie in der Sixtinischen Kapelle, wo es ein einmaliges Gerede gibt, zusammengesetzt aus Sprachen aller Welt. Laute der unterschiedlichsten Formung verbinden sich zu einem Brei, der Blasen treibt, steigt, als würde er hochgekocht werden von geheimem Feuer, bald an der Decke anschwappt, Wellen wirft, die zu Winden werden, die man Sprechwinde nennt. In diesen Sprechwinden, die stark variieren, bei hohem Anteil Deutschsprechender oder Englischsprechender zu Turbulenzen werden, bleibt einiges an Feuchtigkeit, teils des Atems, teils des Speichels wegen. Die Feuchtigkeit in den Sprechwinden ist Gift für die Farben der Fresken und wird ursächlich in Verbindung gebracht mit dem Gilb, der sich, von der Decke her, die Wände hinabgefressen hat. Sprechwinde sind dem Gilb günstige Nahrung, ja je mehr geredet wird in der Sixtinischen Kapelle, desto eifriger frißt er sich herab, als würde er sich nähren von den Staunlauten, den Steigerungsformen, den sich wiederholenden Ausrufen des Kaum-zu-Glaubens, die zur Decke geschickt werden. Das geheime Feuer, das dieses Gerede aufheizt, ist die freigewordene Hitze der Sprechladungen der Reisenden aus aller Welt, je größer die Worte, die ihnen aus größer werdenden Mündern kommen, desto heftiger werden die Sprechwinde, und zu immer gröberen Verallgemeinerungen lassen sich die Menschen aus aller Welt hinreißen, nur Großes, Wichtiges, Bedeutsames hört man, die Hälse leeren sich, immer neues Sprechholz lagert sich ab, woraus sich das Feuer selbstredend speist. Benommene sitzen die Wände entlang auf den immervollen Bänken im Hall und starren in die Höhe, sie sind gefahren, geflogen, durch unzählige Säle und Gänge geeilt, vor ihren Augen beginnen sich die gemalten Figuren zu regen.“

 

 

 

WEBER
Peter Weber (Wattwil, 22 april 1968)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver, musicus en schilder Thommie Bayer werd geboren op 22 april 1953 in Esslingen am Neckar. Van 1972 tot 1978 studeerde hij schilderkunst aan de Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Vanaf 1974 trad hij ook op als zanger. In 1979 had de Thommie Bayer Band met de song Der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh het grootste succes. Na de scheiding van zijn eerste vrouw trok hij in de jaren tachtig naar Freiburg im Breisgau waar hij zich op het schrijven toelegde. Als zijn hoofdwerk wordt wel zijn roman uit 1991 Das Herz ist eine miese Gegend beschouwd. In 1992 ontving hij de 1992 de Thaddäus-Troll-Preis

 

Uit: Eine kurze Geschichte vom Glück

 

Der Anruf kam kurz nach elf. Ich hatte bis dahin schon sieben Zigaretten geraucht, trank eben den vierten Espresso und dachte darüber nach, ob ich ein Aspirin schlucken sollte. Falls mein Kopfweh von dem billigen Wein herrührte, den ich am Abend zuvor getrunken hatte, dann würde es auch so weggehen - aber wenn es am Wetter lag, der bleigrauen Wolkenwand, die sich von Westen, von Frankreich her, langsam näher schob, aber partout nicht ankommen wollte, dann nähme es zu und überschritte bald den Punkt, an dem keine Tablette mehr hilft. In diesem Fall musste ich rechtzeitig gegensteuern. Schmerzmittel sind Drogen, ich gehe sparsam damit um, weil ich nicht in Abhängigkeit geraten will. Nicht auch noch davon. Alkohol, Zigaretten und Kaffee, das ist genug. Laster braucht der Mensch, die unterscheiden ihn vom Roboter, aber man muss auch seine Grenzen kennen.

Ich konnte es nicht lassen, immer wieder Weine vom Discounter zu probieren, obwohl ich nur alle Schaltjahre mal einen anständigen fand - fast immer war es gefärbtes Wasser mit Fusel, Kirschsaft mit Bitterstoff oder anderer flüssiger Müll. Und ich trank diesen Müll, anstatt ihn wegzuschütten, weil ich so viel Soße nicht kochen konnte und der Überzeugung war, Wein sollte nur auf dem Umweg durch den menschlichen Körper in den Wasserkreislauf zurückgelangen. Immer nach solchen Selbstversuchseskapaden kehrte ich eine Zeit lang reumütig zu meinem Sechs-Euro-Cabernet aus dem Bioladen zurück, bis mich wieder die Sparwut juckte und ich dachte, die Regale sind voll, da muss doch einer trinkbar sein.“

 

 

 

 

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Thommie Bayer (Esslingen am Neckar, 22 april 1953)

 

 

 

 

 

De Argentijnse dichteres en schrijfster Ana María Shua werd geboren op 22 april 1951 in Buenos Aires. Haar eerste bundel El sol y yo publiceerde zij toen zij 16 jaar was. In Buenos Aires studeerde zij kunstgeschiedenis en literatuur. Tijdens de militaire dictatuur leefde zij in ballingschap in Frankrijk. Terug in Argentinië in 1980 publiceerde zij haar eerste roman Soy paciente. In 1984 verscheen La sueñera, een verzameling mini-verhaaltjes. Dit genre bleef zij de daaropvolgende jaren beoefenen.

 

Uit: Microfictions

 

 

Matches

 

Matches are nothing like ants. Their ways are flickery and nocturnal, hardly gregarious, and they refuse to be part of a collective society in which every member’s life is of little importance. Every time one lights up, it’s an individual per-sonality that goes out. They will only accept you if you’re willing to have your head explode in an instant that’s abso-lute, orgasmic, final, whose presumed ecstasy it’s impossi-ble to be sure of beforehand.

 

 

Flattery

 

This isn’t the work of a human being, says the gentleman in the frock coat, looking closely at the deep and bloody marks left buried in the flesh. Come on, what a flatterer, you’re exaggerating, I tell him, modest, my claws buried in my pockets.

 

 

 

Vertaald door Steven J. Stewart

 

 

 

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Ana María Shua (Buenos Aires, 22 april 1951)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres, essayiste en schrijfster Louise Elisabeth Glück werd geboren op 22 april 1943 in New York. In 1961 deed ze haar eindexamen aan de George W. Hewlett High School, in Hewlett, New York. Daarna studeerde zij o.a. aan de Columbia University. Glück won de Pulitzer Prize for Poetry in 1993 voor The Wild Iris. Zij doceerde o.a. aan het Williams College in Williamstown en aan Yale University. In 2008 ontving zij de Wallace Stevens Award.

 

 

A Fantasy

  

I'll tell you something: every day

people are dying. And that's just the beginning.

Every day, in funeral homes, new widows are born,

new orphans. They sit with their hands folded,

trying to decide about this new life.

 

Then they're in the cemetery, some of them

for the first time. They're frightened of crying,

sometimes of not crying. Someone leans over,

tells them what to do next, which might mean

saying a few words, sometimes

throwing dirt in the open grave.

 

And after that, everyone goes back to the house,

which is suddenly full of visitors.

The widow sits on the couch, very stately,

so people line up to approach her,

sometimes take her hand, sometimes embrace her.

She finds something to say to everbody,

thanks them, thanks them for coming.

 

In her heart, she wants them to go away.

She wants to be back in the cemetery,

back in the sickroom, the hospital. She knows

it isn't possible. But it's her only hope,

the wish to move backward. And just a little,

not so far as the marriage, the first kiss.

 

 

 

 

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Louise Glück (New York, 22 april 1943)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver en vertaler Michael Schulte werd geboren op 22 april 1941 in München. In zijn jeugd verbleef hij een tijd in Damascus. Ook was hij een jaar lang als uitwisselingsstudent in de VS. Hij studeerde germanistiek, geschiedenis en filosofie in Göttingen en Frankfurt am Main. Hij brak die studies af en leefde toen als zelfstandig schrijver in Duitsland. In 1982 trok hij weer voor een jaar naar de VS (New York en Santa Fe). Na weer een tijd Duitsland vertrok hij begin jaren negentig opnieuw voor vier jaar Naar de VS.

 

Uit: Ich freu mich schon auf die Hölle

 

„Das Fach Turnen gab es nicht in der Schule, auf die ich schließlich geschickt wurde, die übrigens keine französische oder arabische war, wo ich noch mühelos ein oder zwei Fremdsprachen hätte erlernen können, sondern eine Zwergschule, die von einer österreichischen Volksschullehrerin, einer gewissen Frau Mariani, und ihrem bemerkenswert vertrottelten Schwiegervater Bobby, Nervenarzt seines Zeichens, eigens für die Kinder der in Damaskus lebenden Deutschen ins Leben gerufen worden war. Meinem Stiefvater war ein gutes Dutzend anderer Deutscher beigesellt, ehemalige Offiziere vorwiegend, die nicht mit der Ausbildung der Soldaten, sondern mit Verwaltungs- und Organisationsaufgaben befasst waren. Und all diese Offizierskinder trippelten Morgen für Morgen in das Institut der Wiener Pädagogin.

Frau Mariani unterrichtete Deutsch und Englisch. Nach zwei Jahren konnten wir folgenden Satz hersagen: 'A polite little boy always says: Good morning mother, good morning father.' Der Bobby, Haarbüschel in de nOhren, schiefe Absätze, den Hosenbund kurz unter den Brustwarzen, unterrichtete Rechnen und Erdkunde. Alle anderen Fächer waren entweder für die Zukunft vorgesehen oder Frau Mariani und ihrem Bobby unbekannt.“

 

 

 

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Michael Schulte (München, 22 april 1941)

München (Geen portret beschikbaar)

 

 

 

 

 

De Cubaanse schrijver Guillermo Cabrera Infante werd geboren op 22 april 1929 in Gibara, Cuba. Als enthousiast cineast richtte hij in 1951 op Cuba de cinemateek op. In 1952 zat hij een tijd in de gevangenis omdat hij verhalen had gepubliceerd die het regime niet bevielen. Aanvankelijk was hij een aanhanger van Castro. Toen bleek dat hij tegen een verbod op boeken was zond Castro hem als cultureel attachée naar Brussel. In 1965 liepen de spanningen op en Cabrera Infante in ballingschap, eerst naar Madrid, later naar Londen. Zijn eerste roman Tres tristes tigres verscheen in 1967. In 1997 ontving hij de belangrijke Premio Cervantes.

 

Uit: View of Dawn in the Tropics (Vertaald door Suzanne Jill Levine)

 

„The comandante gave him a story to read. In it a man would go into the bathroom and spend hours locked inside it. The wife worried about what her husband was doing in the bathroom for such a long time. One day she decided to find out. She climbed out the window and walked along the narrow ledge that went around the house. She slid up to the bathroom window and looked in. What she saw stunned her: her husband was sitting on the toilet and had a revolver in his hand with the barrel in his mouth. From time to time he took the barrel of the gun out of his mouth to lick it slowly like a lollipop.

He read the story and gave it back to its author without further comment or perhaps with an offhand comment. What makes the story particularly moving is the fact that its author, the comandante, committed suicide seven years later by shooting himself in the head. So as not to wake his wife, he wrapped the gun in a towel.“

 

 

 

 

Infante
Guillermo Cabrera Infante (22 april 1929 – 21 februari 2005)

 

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ludwig Renn (eig. Arnold Friedrich Vieth von Golßenau) werd geboren op 22 april 1889 in Dresden. Tijdens WO I vocht hij aan het Westers front. Zijn ervaringen verwerkte hij in zijn roman Krieg uit 1928. Renn studeerde rechten, economie, kunstgeschiedenis en filosofie in Göttingen en München. Toen hij door de nazi’s werd aangevallen legde hij zijn adelijke titels neer, noemde hij zich naar de held van zijn roman en sloot hij zich bij de communisten aan. In 1936 ging hij naar Spanje waar hij aan de kant van de republikeinen streed als lid van de 11e Internationale Brigade. Na de nederlaag ging hij naar Mexico in ballingschap. In 1947 vestigde hij zich in de DDR.

 

Uit: Krieg

 

“Von meinen Leuten hatten zwei die Sohlen von den Schnürschuhen geschnitten und nach der Heimat geschickt, weil es dort kein Leder mehr gab. Ich meldete das Lamm. Er befahl eine Durchsicht des ganzen Schuhwerks. Bei den anderen Zügen, bei denen ältere Leute und mehr Familienväter waren als bei mir, fehlte noch viel mehr. ...

 

Besser sprach auch immer von dem unsinnigen Krieg, und man müsste einfach streiken und nicht mitmachen. Ich sagte einmal dem Hartenstein: "Weshalb verkehrst Du nur mit dem?" Hartenstein lachte: "Weil das der beste Mensch von der Welt ist. Der redet nur so, aber wenn´s drauf ankommt, da sollst Du mal sehen, wie der mitmacht!" Aber auch mir wurde der Krieg immer verdächtiger”.

 

 

 

Renn
Ludwig Renn (22 april 1889 – 21 juli 1979)

Joris Ivens, Ernest Hemingway en Ludwig Renn 1936 tijdens de Spaanse Burgeroorlog.

 

 

 

 

 

De Engelse dichter James Philip Bailey werd geboren op 22 april 1816 in Nottingham. Hij studeerde in Glasgow rechten en werd in 1840 advocaat. Hij besteedde zijn tijd echter hoofdzakelijk aan dichten en had succes met zijn 1839 uitgegeven „Festus“, een bewerking van de Faustsage, en met "The angel world" (1850).

 

 

We live in deeds . . .

 

WE live in deeds, not years; in thoughts, not breaths;

In feelings, not in figures on a dial.

We should count time by heart-throbs. He most lives

Who thinks most, feels the noblest, acts the best.

And he whose heart beats quickest lives the longest:

Lives in one hour more than in years do some

Whose fat blood sleeps as it slips along their veins.

Life's but a means unto an end; that end,

Beginning, mean, and end to all things -- God.

The dead have all the glory of the world.

 

 

 

 

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James Philip Bailey (22 april 1816 – 6 september 1902)

 

 

 

 

 

De Canadese dichter, schrijver en diplomaat Robert Choquette werd geboren op 22 april 1905 in Manchester, New Hampshire. Zijn familie verhuisde naar Montreal in 1914. In 1925 publiceerde hij de bundel À travers les vents, waar hij een jaar later de Prix David voor ontving. Deze prijs sleepte hij in 1932 opnieuw in de wacht, toen voor de bundel Metropolitan museum. In 1935 schreef hij zijn eerste radiofeuilleton Le Curé du village (1935-1938). In 1964 werd hij consul-generaal in Bordeaux. Van 1968 tot 1970 was hij ambassadeur voor Argentinië, Uruguay en Paraguay.

 

 

 

VIVRE ET CRÉER

 

Ah ! le mal de créer obsède ma jeunesse !

Je voudrais me refaire, afin d'être plus fort

Et meilleur et plus pur, et pour que je renaisse

Et que je vive encor lorsque je serai mort

 

Vivre ! baigner mon coeur dans l'aurore ineffable !

Chanter la mer profonde et les arbres épais

Jusqu'à ce que la voix de mon corps périssable

Invente un cri d'amour qui ne mourra jamais !

 

Vivre ! Vivre ! éclater les chaînons de la chaîne !

D'un grand coup d'aile atteindre au flamboiement de Dieu,

Y ravir l'étincelle et faire une oeuvre humaine

Qui soit presque divine et pareille au ciel bleu !

 

Oh ! l'infini du ciel m'étreint. Mon coeur avide

Tel l'éponge des mers se gonfle et se remplit.

Mais ma bouche qui s'ouvre est comme un antre vide

Où la morne impuissance habite et fait son lit;

 

Et ma langue se meut comme l'algue marine

Que retient par les pieds le rocher triomphant ;

Et quand mon coeur ému se heurte à ma poitrine

Ma langue balbutie un murmure d'enfant.

 

 

 

 

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Robert Choquette (22 april 1905 – 22 januari 1991)

 

 

 

 

 

De Franse schrijfster Madame de Staël werd in Parijs geboren op 22 april 1766. Zie ook mijn blog van 22 april 2007 en ook mijn blog van 22 april 2008.

 

Uit : Corinne ou l'Italie

 

« Corinne, à Lord Nelvil

Ce 15 décembre 1794

 

Je ne sais, mylord, si vous me trouverez trop de confiance en moi-même, ou si vous rendrez justice aux motifs qui peuvent excuser cette confiance. Hier je vous ai entendu dire que vous n’aviez point encore voyagé dans Rome, que vous ne connaissiez ni les chefs d’œuvres de nos beaux arts, ni les ruines antiques qui nous apprennent l’histoire par l’imagination et le sentiment ; et j’ai conçu l’idée d’oser me proposer pour guide dans ces courses à travers les siècles.

Sans doute Rome présenterait aisément un grand nombre de savants dont l’érudition profonde pourrait vous être bien plus utile ; mais si je puis réussir à vous faire aimer ce séjour, vers lequel je me suis toujours sentie si impérieusement attirée, vos propres études achèveront ce que mon imparfaite esquisse aura commencé.

Beaucoup d’étrangers viennent à Rome, comme ils iraient à Londres, comme ils iraient à Paris, pour chercher les distractions d’une grande ville ; et si l’on osait avouer qu’on s’est ennuyé à Rome, je crois que la plupart l’avoueraient ; mais il est également vrai qu’on peut y découvrir un charme dont on ne se lasse jamais. Me pardonnerez-vous, mylord, de souhaiter que ce charme vous soit connu ?

Sans doute il faut oublier ici tous les intérêts politiques du monde ; mais lorsque ces intérêts ne sont pas unis à des devoirs ou à des sentiments sacrés, ils refroidissent le cœur. Il faut aussi renoncer à ce qu’on appellerait ailleurs les plaisirs de la société ; mais ces plaisirs, presque toujours, flétrissent l’imagination. L’on jouit à Rome d’une existence tout à la fois solitaire et animée, qui développe librement en nous-mêmes tout ce que le ciel y a mis . Je le répète, mylord, pardonnez-moi cet amour pour ma patrie, qui me fait désirer de la faire aimer d’un homme tel que vous ; et ne jugez point avec la sévérité anglaise les témoignages de bienveillance qu’une italienne croit pouvoir donner, sans rien perdre à ses yeux, ni aux vôtres. »

 

 

 

 

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Madame de Staël (22 april 1766 – Parijs, 14 juli 1817)

Portret door François Gérard

 

 

 

 

De Engelse schrijver Henry Fielding in Glastonbury op 22 april. Fielding bezocht de public school in Eton en studeerde klassieke talen in Leiden. Na zijn terugkeer begon hij te schrijven voor het theater. De blijspelen die hij produceerde (Tom Thumb, 1730 en Pasquin, 1736) waren satirisch van karakter. Hij zette zich in zijn werk af tegen de regering van Sir Robert Walpole. Toen, mede als gevolg hiervan, het Haymarket Theatre (waar Fieldings stukken werden opgevoerd) in 1737 werd gesloten, stopte hij met het schrijven voor het toneel. Hij hervatte zijn rechtenstudie en werd in 1740 advocaat en in 1748 vrederechter. Hij stopte echter niet met het schrijven van satirisch werk. Zijn Tragedy of Tragedies over het leven van Tom Thumb had als gedrukt toneelstuk veel succes. Ook publiceerde hij bijdragen in tijdschriften. Zijn doorbraak kwam er in 1741 met Shamela, een parodie op het melodramatische 'Pamela' van Samuel Richardson.  In 1743 trouwde hij met Charlotte Cradock en verscheen zijn eerste roman, The History of the Life of the Late Mr Jonathan Wild the Great, ook weer een satirisch werk over Robert Walpole. Fieldings bekendste werk is Tom Jones (1749), een schelmenroman over een vondeling die het ver weet te schoppen.

 

Uit: The History of Tom Jones, a Foundling

 

„THAT propense inclination which is for very wise purposes implanted in the one sex for the other, is not only necessary for the continuance of the human species; but is, at the same time, when governed and directed by virtue and religion, productive not only of corporeal delight, but of the most rational felicity.

But if once our carnal appetites are let loose, without those prudent and secure guides, there is no excess and disorder which they are not liable to commit, even while they pursue their natural satisfaction; and, which may seem still more strange, there is nothing monstrous and unnatural, which they are not capable of inventing, nothing so brutal and shocking which they have not actually committed.

Of these unnatural lusts, all ages and countries have afforded us too many instances; but none I think more surprising than what will be found in the history of Mrs. Mary, otherwise Mr. George Hamilton.“

 

 

 

 

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Henry Fielding (22 april 1707 - 8 oktober 1754)