28-05-17

The Throstler (Alfred Tennyson)

 

Dolce far niente

 

 
Poppies And Daisies door Anthonore Christensen, 1903

 

 

The Throstler

"Summer is coming, summer is coming,
I know it, I know it, I know it.
Light again, leaf again, love again."
Yes, my wild little Poet.

Sing the new year in under the blue.
Last year you sang it as gladly.
"New, new, new, new!" Is it then _so_ new
That you should carol so madly?

"Love again, song again, nest again, young again."
Never a prophet so crazy!
And hardly a daisy as yet, little friend,
See, there is hardly a daisy.

"Here again, here, here, here, happy year!"
O warble, unchidden, unbidden!
Summer is coming, is coming, my dear,
And all the winters are hidden.

 

 
Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892) 
De pastorie in Somersby. Tennyson werd geboren in Somersby

 

 

Zie voor de schrijvers van de 28e mei ook mijn twee vorige blogs van vandaag.

 

06-08-15

Kjell Westö, Diane DiPrima, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, Yacine Kateb, Jean Carrière

 

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Kjell Westö op dit blog.

Uit: Das Trugbild (Vertaald door Paul Berf)

„(Mittwoch, der 16. November)
Als Frau Wiik an diesem Morgen nicht zur Arbeit erschien, reagierte er zunächst gereizt.
Möglicherweise hing seine Gereiztheit aber auch noch ein wenig mit seiner misslungenen Fahrt nach Kopparbäck am Vorabend zusammen. Um Jary nicht zu verletzen, hatte er seine Gedanken für sich behalten und anschließend die ganze Nacht grübelnd wach gelegen. Schließlich war er zwei Stunden früher als üblich in die Kanzlei gegangen.
Er war schlichtweg übermüdet. Das Clubtreffen am Abend empfand er als Bürde, und auf seinem Schreibtisch türmte sich die Arbeit. Drei neue Klienten innerhalb von zwei Wochen, ein komplizierter Fall vor dem Amtsgericht, unbezahlte Rechnungen, unklare Formalitäten bezüglich Rolles Ausscheiden, Briefe, die diktiert und ins Reine geschrieben und versandt werden mussten: Ohne Frau Wiik kam er nicht weiter.
Er war bereits um halb acht ins Büro gekommen. Sonst war er nur selten vor neun da, weil er lieber bis in den späten Abend hinein arbeitete. Dennoch wusste er, dass Frau Wiik stets um Punkt acht eintraf, auch samstags.
Sein Ärger hielt sich, während er darauf wartete, dass sie auftauchte, und rumorte selbst dann noch in ihm, als es halb neun wurde und ihm der Gedanke kam, dass er sie vielleicht anrufen und sich erkundigen sollte, ob sie sich das Bein gebrochen oder eine Mandelentzündung zugezogen und ihre Stimme verloren hatte oder etwas in der Art.
Als er ihre Nummer das erste Mal wählte, war er unkonzentriert. Während er darauf wartete, dass sie an den Apparat ging, dachte er an das abendliche Treffen und an Dinge, die er mit den anderen hinter verschlossenen Türen besprechen wollte.
So würde er Arelius bitten, es künftig zu unterlassen, seine politischen Ansichten in Gegenwart seiner Mutter Esther zu kritisieren. Aber vor allem musste er mit Lindemark über Jogi Jary sprechen: Es musste doch irgendetwas geben, was sie tun konnten.“

 

 
Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

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06-08-14

Kjell Westö, Diane DiPrima, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, Yacine Kateb

 

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Kjell Westö op dit blog.

Uit: Wo wir einst gingen (Vertaald door Paul Berf)

»Es ist gut«, sagte der stellvertretende Amtsrichter Gylfe mit Nachdruck und riss sie aus ihren Gedanken, »die gnädige Frau ruft Fräulein Vivan dann, wenn es Zeit für den Braten ist, wir haben ja die Klingel, Vivan kann zusammen mit Frau Holmström in der Küche warten.« Vivan knickste und öffnete die Tür zum Flur. Auf dem Weg zur Küche sah sie, dass der ältere der beiden Söhne des Hauses ihren Blick einzufangen suchte, aber sie gab vor, ihn nicht zu bemerken.
Es dauerte nicht lange, bis die beiden halbwüchsigen Jungen der Familie anfingen, sie nicht Vivan, sondern Gullvivan, Schlüsselblume, zu nennen. Anfangs sah sie darin nichts Unziemliches, denn schon daheim im Dorf hatten die jungen Männer ihr verschiedene Kosenamen gegeben und freundschaftlich benutzt. Doch wenn Magnus und Carl-Gustaf Gylfe den neuen Namen verwandten, huschte etwas über ihre glatten Gesichter, das Vivan als Geringschätzung und Hohn deutete, und manchmal schob sich Magnus, der ältere, plötzlich aus dem luxuriösen Badezimmer der Herrschaften mit Toilettenlüftung und einer Badewanne, die auf bronzenen Löwenpranken stand, und trällerte daraufhin mit leiser Stimme: Vivan, Vivan, Herz aus Gold, Vivan, Vivan, wann bist du mir hold, und seine Hose beulte sich aus, wenn sie mit pochendem Herzen und einem vollbeladenen Tablett in den Händen im dunklen Flur an ihm vorbeieilte. Die beiden Söhne des Hauses glichen in ihren Augen verhätschelten Hauskatzen, und sie spürte die Blicke der beiden auf ihrem Körper, sie spürte diese Blicke, wenn sie servierte, wenn sie die Palmen goss, wenn sie die Kleider und Bettbezüge einsammelte, um sie zur Wäscherin zu bringen, wenn sie mit klappernden Absätzen die Treppen hinabrannte, um zum Markt zu gehen und Waren einzukaufen, wenn sie von Wahlman oder Silfverberg & Wecksell wieder einmal einen teuren und voluminösen Neuzugang für Frau Gylfes Hutsammlung anschleppte. Sogar wenn sie auf dem Weg zum Abort des Dienstpersonals über den Hof schlich, spürte Vivan die Blicke der beiden Gylfe-Söhne, und es war ihr lieber, erst gar keinen Gedanken daran zu verschwenden, was die Brüder über sie sagten, sobald sie außer Hörweite war.
Vivans Mutter Magda war in der Stadt geboren worden und hatte in Tollander & Klärichs Tabakfabrik und als Aufwärterin im Hotel Kleineh gearbeitet, ehe sie heiratete und die Frau eines Kleinbauern in Inga Degerby wurde.“

 

 
Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

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31-12-12

The Death of the Old Year (Alfred Lord Tennyson)

 

Alle bezoekers en mede-bloggers een aangename jaarwisseling en een gelukkig Nieuwjaar!

 

 

 

Kerkuitgang bij avond door B. J. van Hove, 1846

 

 


The Death of the Old Year

 

Full knee-deep lies the winter snow,

And the winter winds are wearily sighing:

Toll ye the church bell sad and slow,

And tread softly and speak low,

For the old year lies a-dying.

Old year you must not die;

You came to us so readily,

You lived with us so steadily,

Old year you shall not die.

 

He lieth still: he doth not move:

He will not see the dawn of day.

He hath no other life above.

He gave me a friend and a true truelove

And the New-year will take ’em away.

Old year you must not go;

So long you have been with us,

Such joy as you have seen with us,

Old year, you shall not go.

 

He froth’d his bumpers to the brim;

A jollier year we shall not see.

But tho’ his eyes are waxing dim,

And tho’ his foes speak ill of him,

He was a friend to me.

Old year, you shall not die;

We did so laugh and cry with you,

I’ve half a mind to die with you,

Old year, if you must die.

 

He was full of joke and jest,

But all his merry quips are o’er.

To see him die across the waste

His son and heir doth ride post-haste,

But he’ll be dead before.

Every one for his own.

The night is starry and cold, my friend,

And the New-year blithe and bold, my friend,

Comes up to take his own.

 

How hard he breathes! over the snow

I heard just now the crowing cock.

The shadows flicker to and fro:

The cricket chirps: the light burns low:

’Tis nearly twelve o’clock.

Shake hands, before you die.

Old year, we’ll dearly rue for you:

What is it we can do for you?

Speak out before you die.

 

His face is growing sharp and thin.

Alack! our friend is gone,

Close up his eyes: tie up his chin:

Step from the corpse, and let him in

That standeth there alone,

And waiteth at the door.

There’s a new foot on the floor, my friend,

And a new face at the door, my friend,

A new face at the door.

 

 

 


Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

Portret door Samuel Laurence, rond 1840

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 31e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn eerste blog van vandaag.

06-08-12

Kjell Westö, Diane DiPrima, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, Yacine Kateb

 

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Kjell Westö op dit blog.

 

Uit: The perils of being Skrak (Vertaald door David McDuff)

 

“At the time of Werner's stay in Cleveland Bruno and Maggie had already been divorced for some years, and in an irreconcilable manner. But they were still interested in their grown-up son, each in their own way; Maggie wrote often, and Werner replied, he wrote at length, and truthfully, for he knew that Bruno and Maggie no longer communicated; to Maggie he could admit that he hated corporate law and bookkeeping, and to her he dared to talk about the raw music he had found on the radio station WJW, he wrote to her that the music of the blacks had body and that he had found a great record store, it was called Rendezvous and was situated on Prospect Avenue and there he had also bought a ticket for a blues concert, wrote Werner, he thought that Maggie would understand.
Bruno was not a great letter-writer, he sometimes dropped a line to Joe McNab on abrupt postcards in which he asked Joe to report on his son's progress in his studies, that was all. On the other hand, he sometimes telephoned, transatlantically and intercontinentally, it was a complicated and expensive and easily interrupted procedure that most often consisted of father and son being silent together at a distance of almost 10,000 kilometres from each other.
When Bruno discovered by letter that his son, the Latin scholar and athlete and student of law, had by some strange means got hold of a ticket for a Negro concert and had also used it, he immediately booked an international call to McNab. When the call came through it was afternoon in Helsinki and early morning over there in Cleveland. After some preliminary questions and laconic replies and a period of silence accompanied by cosmic crackling and the roar of the mighty Atlantic between them, Bruno came to the point: 'I'm not paying for you to stay over there to be beaten up by Negroes, Werner,' he said. Werner was silent, then he said: 'So Uncle Joe has been gossiping.' 'I wouldn't call it gossiping,' retorted Bruno. 'You live with him, he's responsible for you.' 'I'm a grown man, Dad,' said Werner bitterly.”

 

 

Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

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06-08-11

Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel

De Franse schrijver en essayist Jean Carrière werd geboren op 6 augustus 1928 in Nîmes. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009 en ook mijn blog van 6 augustus 2010.

 

Uit: L’épervier de Maheux

 

 « Eh bien quoi, la pauvreté? Vous avez tous ce mot-là à la bouche. Comme s'il ne vaut pas mieux manger un fruit sauvage assis devant sa porte et en étant un homme libre, que de se nourrir de langouste en prison ; car enfin, ne me dites pas que ces gens-là ne sont pas en prison. Ne me dites pas que ces gens-là sont heureux. Ils ont beau être habillés comme des milords, rouler en voiture, aller au cinéma, faire des tas de trucs extraordinaires, ils ont l'air triste, ils sont toujours malades, ou en colère après quelqu'un : ils se battent pour un oui ou pour un non, des guerres et des révolutions en veux-tu en voilà ; quand on les voit marcher dans la rue, collés les uns contre les autres, on se demande où ils vont, en tout cas ça n'a pas l'air de leur faire plaisir, d'aller là où ils vont et de faire ce qu'ils font, et c'est peut-être pour ça qu'à la fin ils se battent. Ils se battent parce qu'ils s'ennuient, et ils veulent qu'on aille se battre à leur côté ; ils n'ont qu'à se battre tout seuls si ça leur chante : est-ce qu'ils s'intéressent à nous, le reste du temps? L'été on en voit rappliquer quelques-uns par ici, ils se promènent dans la forêt, ils laissent traîner des papiers gras, des fois ils mettent le feu, et ils disent en regardant les montagnes : que c'est beau, ah ! que c'est beau ! Qu'est-ce que ça veut dire : c'est beau ? Ils disent n'importe quoi. »

 

 


Jean Carrière (6 augustus 1928 – 7 mei 2005)

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06-08-10

Kjell Westö, Christoph Simon, Conor McPherson, Diane DiPrima, Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, John Middleton Murry, János Rózsás, Christa Reinig, Yacine Kateb, Isabel Bolton, Rolf Boldrewood, Jiří Weil

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 6e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Kjell Westö, Christoph Simon, Conor McPherson, Diane DiPrima

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 6e augustus ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag

 

Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, John Middleton Murry

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 6e augustus ook bij seniorennet.be mijn eerste blog van vandaag

 

János Rózsás, Christa Reinig, Yacine Kateb, Isabel Bolton, Rolf Boldrewood, Jiří Weil

 

06-08-09

Kjell Westö, Christoph Simon, Conor McPherson, Diane DiPrima, Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel, John Middleton Murry, János Rózsás, Christa Reinig, Yacine Kateb, Isabel Bolton, Rolf Boldrewood, Jiří Weil


De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

Uit: Wo wir einst gingen  (Vertaald door Paul Berf)

 

Der Zufall wollte es, dass der erste Tag von Vivan Fallenius als Hausmädchen bei den Herrschaften Gylfe in der Achtzimmerwohnung an der Boulevardsgatan auf den ersten Jahrestag der Ermordung des russischen Generalgouverneurs Bobrikoff durch den einsamen und halbtauben Beamten Eugen

Schauman fiel. Der stellvertretende Amtsrichter und seine Frau, die Schauman flüchtig gekannt hatten, feierten dies mit einem stummen Champagnertoast zur Consommé. Vivan stand an der Tür zum Flur, mit Rüschen in den Haaren, sie trug einen schwarzen Rock und eine schwarze Bluse

mit weißem Spitzenkragen und hatte sich darüber hinaus eine weiße Schürze umgebunden, sie wartete auf die nächste Anweisung und versuchte sich möglichst unsichtbar zu machen.

Das mit Schauman und Bobrikoff interessierte sie nicht weiter, stattdessen dachte sie an den Familienbaum daheim in Degerby, an ihre Hofbirke, die während eines überraschenden Maisturms vor gut einem Monat in der Mitte umgeknickt war, und daran, wie seltsam es doch war, dass sie bereits im Januar geträumt hatte, der Baum werde sterben. Träume dieser Art hatte sie in regelmäßigen Abständen, und sie machten ihr Angst, aber inzwischen war schon zartgrün gefärbter Sommer, und sie fragte sich, warum Frau Beata Gylfe nicht die schweren Samtvorhänge aufziehen ließ. Vivan hatte es am Vormittag eigenmächtig getan; wenn die Vorhänge fort waren, sah man, wie schön das Licht auf die Boulevardsgatan fiel, und man konnte sich hinauslehnen und die jungen Linden anschauen

und dem Klackern von Pferdehufen und Klappern von Wagen und Karren auf dem Kopfsteinpflaster lauschen. Vivan fand, dass die Gylfeschen Paradezimmer düster und brütend wurden, sobald die Vorhänge zugezogen waren. Sie wusste nicht, dass es dem Wunsch der reichen Stadtbewohner entsprach, wenn ihre Wohnungen so aussahen – dunkel getäfelte Möbel, Ebenholz und Mahagoni, schwarze, dekorativ bemalte Urnen und gipsweiße, auf kleinen Ziertischen ausgestellte Statuetten,

üppige Topfpalmen in den Ecken, Seegemälde und glupschäugige Verwandte an den Wänden und dann die Stühle, diese quälende Vielzahl von Zierstühlen und Sesseln, die allerorten herumstanden und zur Folge hatten, dass man sich die Beine blau und wund schlug, wenn man zwischen den Möbelstücken kreuzte, um zu servieren oder abzudecken oder eine soeben abgegebene Visitenkarte zu überreichen oder was einem sonst gerade aufgetragen worden war.“

 

 

 

 

westo
Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Christoph Simon werd geboren op 6 augustus 1972 in Langnau im Emmental. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

Uit: Luna Llena

 

«Sieben mal vier Meter Parkett. Luna Llena, die Gelateria im Breitenrain, vollgestellt mit Holztischen, Stühlen und einem abgewetzten Sofa. Eine ägyptische Palme beim Eingang und ein mexikanischer Kaktus beim Ausgang verbreiteten Stimmung. Das Prunkstück, der türkisfarbene Eiskasten, und daneben die Bar, Stütze für Gewohnheitstrinker, die halbleere Biergläser von der einen in die andere Hand schoben und ein Gesprach mit Rahel König suchten, wers schafft, zehn Franken. Das Luna Llena im Breitenrain war Bühne und Abstellkammer für allerlei Strandgut der geist- und weniger geistreichen Art: Stempelbrüder, Provinzintellektuelle, Hafturlauber, Erziehungsbedürftige, lettische Aupair-Mädchen ... Sie strömten herein, sassen an kleinen Tischen, Platz für vier Personen, zu acht, zu neunt, je später der Abend. Sie löffelten Eis, assen Focaccias, schlürften Kaffee und überboten sich im Versuch, Neuigkeiten und Insiderwissen auszutauschen (Schwarzarbeit, Aktienkurse, Gletscherschmelze). Einige hörten mit (Ukrainer mit Touristenvisum, Kiffer im freien Fall, Jugendliche mit Return-to-sender-Bewerbungen in der Tasche), schnappten auf und verdrückten sich zu den regional einschlägigen Arbeitsbörsen: Flohmärkte, eigenwillige Strassenecken, General-Guisan-Platz. Alles hatte seine Ordnung bis zu jenem Tag, als Alexandra Jenk bei ihrem Freund, dem Bodybuilder Jost Matter ein- und – mit ausgekugeltem Arm – gleich wieder auszog. Das Luna Llena begann zu kochen.»

 

 

 

 

simon
Christoph Simon (Langnau im Emmental, 6 augustus 1972)

 

 

 

 

 

De Ierse (toneel)schrijver Conor McPherson werd geboren op 6 augustus 1971 in Dublin. Daar heeft hij ook filosofie gestudeerd. In 1992 bracht hij aan de universiteit zijn eerste stuk op de planken Rum & Vodka. In 1996 nam het Londense Bush Theatre zijn stuk The Lime Tree Bower op het repertoir en nam de schrijver zelf in dienst als “writer in residence“. Met The Weir kwam in 1997 in het Royal Court Theatre in London de grote doorbraak. The Lime Tree Bower werd inmiddels door McPherson zelf verfilmd. In 2006 werd hij genomineerd voor een Tony Award voor Shining City.

 

Uit: The Weir

 

“I just kept walking. There was a light rain. I just kept walking. And then I was in town… And I ducked into a pub. Little dark place. Just one or two others there. A businesslike barman… And I put a pint or two away. And a small one or two. And I sat there, just looking down at the dirty wooden bar. And the barman asked me if I was alright? Simple little question. And I said I was. And he said he'd make me a sandwich. And I said okay. And I nearly started crying - because, you know, here was someone just… and I watched him.
He took two big slices off a fresh loaf and buttered them carefully, spreading it all around. I'll never forget it. And then he sliced some cheese and cooked ham and an onion out of a jar, and put it all on a plate and sliced it down the middle. And, just someone doing this for me. And putting it down in front of me. 'Get that down you now,' he said. And then he folded up his newspaper and put on his jacket and went off on his break. And there was another barman then.
And I took this sandwich up and I could hardly swallow it, because of the lump in my throat. But I ate it all down because someone I didn't know had done this for me. Such a small thing. But a huge thing in my condition. It fortified me, like no meal I ever had in my life.”

 

 

 

 

McPherson
Conor McPherson (Dublin, 6 augustus 1971)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Diane DiPrima werd geboren op 6 augustus 1934 in New York. In 1957 leerde zij Allen Ginsberg, Jack Kerouac en andere schrijvers van de Beat Generation kennen. In 1958 verscheen haar eerste bundel This Kind of Bird Flies Backward. In 1961 verscheen een prozaboek Dinners and Nightmares. Eind jaren zestig drong Maurice Girodias van de Olympia Press er bij haar op aan om haar memoires te schrijven. Elk hoofdstuk dat zij naar hem opstuurde retourneerde hij met de opdracht: “meer sex”. Hoewel zij het boek schreef vanwege het geld werd Memoirs of a Beatnik haar meest gelezen werk.

 

 

 

Rant, From A Cool Place

 

                                                       "I see no end of it, but the turning

                                                        upside down of the entire world"

                                                                                               Erasmus 

 

We are in the middle of a bloody, heartrending revolution

Called America, called the Protestant reformation, called Western man,

Called individual consciousness, meaning I need a refrigerator and a car

And milk and meat for the kids so, I can discover that I don't need a car

Or a refrigerator, or meat, or even milk, just rice and a place with

              no wind to sleep next to someone

Two someones keeping warm in the winter learning to weave

To pot and to putter, learning to steal honey from bees,

               wearing the bedclothes by day, sleeping under

(or in) them at night; hording bits of glass, colored stones, and

               stringing beads

How long before we come to that blessed definable state

Known as buddhahood, primitive man, people in a landscape

together like trees, the second childhood of man 

 

I don't know if I will make it somehow nearer by saying all this

out loud, for christs sake, that Stevenson was killed, that Shastri

              was killed

both having dined with Marietta Tree

the wife of a higher-up in the CIA

both out of their own countries mysteriously dead, as how many others

as Marilyn Monroe, wept over in so many tabloids

done in for sleeping with Jack Kennedy - this isn't a poem - full of

              cold prosaic fact

thirteen done in the Oswald plot: Jack Ruby's cancer that disappeared

              in autopsy

the last of a long line - and they're waiting to get Tim Leary

Bob Dylan

Allen Ginsberg

LeRoi Jones - as, who killed Malcolm X? They give themselves away

with TV programs on the Third Reich, and I wonder if I'll live to sit in

             Peking or Hanoi

see TV programs on LBJ's Reich: our great SS analysed, our money exposed,

              the plot to keep Africa

genocide in Southeast Asia now in progress Laos Vietnam Thailand Cambodia

             O soft-spoken Sukamo

O great stone Buddhas with sad negroid lips torn down by us by the red

              guard all one force

one leveling mad mechanism, grinding it down to earth and swamp to sea

              to powder 

 

till Mozart is something a few men can whistle

or play on a homemade flute and we bow to each other

telling old tales half remembered gathering shells

learning again "all beings are from the very beginning Buddhas"

or glowing and dying radiation and plague we come to that final great

             love illumination

"FROM THE VERY FIRST NOTHING IS."

 

 

 

 

DiPrima
Diane DiPrima (New York, 6 augustus 1934)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en essayist Jean Carrière werd geboren op 6 augustus 1928 in Nîmes. Hij debuteerde in 1957 met de roman Retour à Uzès, waarvoor hij meteen de prijs van de Académie française ontving. Van tijd tot tijd werkte hij ook als muziek- en literatuurcriticus. In 1972 ontving hij voor L'épervier de Maheux de Prix Goncourt. Het boek werd een enorm succes ( 2 miljoen verkochte exemplaren, vertalingen in 14 talen). Maar de dood van zijn vader bij een verkeersongeluk en een scheiding stortten de schrijver in een diepe depressie. Deze verwerkt hij vijftien jaar later in Le prix d'un Goncourt. In dit boek beschrijft hij de vernietigende werking die de toekenning van een prijs op een schrijver kan hebben.

 

Uit: Passions futiles

 

« Nous avons réalisé que nous étions passés à travers deux guerres mondiales mais qu'elles ne nous avaient pas affectés. Quand nous avons vu dans les journaux locaux les photographies des abominations commises dans les camps de la mort, nous n'avons pas été tellement bouleversés. Ces horreurs restaient hors de portée de notre compréhension, et notre indignation demeurait abstraite.

(...)

 

Les mois, les semaines, les jours qui passaient, et jusqu'à la moindre minute, se ressemblaient tellement que nous avions le sentiment de vivre dans la prison d'un éternel présent où mêmes les amabilités du climat n'avaient que peu de prise sur notre état d'esprit. Tout était immobile, figé, comme un suspens du mouvement des planètes, du soleil, de la lune, et notre principale activité mentale se réduisait à lutter contre la peur d'une nouvelle catastrophe. »

 

 

 

Carriere
Jean Carrière (6 augustus 1928 – 7 mei 2005)

 

 

 

 

 

De Engelse dichter Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2006 en ook mijn blog van 6 augustus 2007  en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

 

Tears, Idle Tears

 

'Tears, idle tears, I know not what they mean,

Tears from the depth of some divine despair

Rise in the heart, and gather to the eyes,

In looking on the happy autumn-fields,

And thinking of the days that are no more.

 

'Fresh as the first beam glittering on the sail,

That brings our friends up from the underworld,

Sad as the last which reddens over one

That sinks with all we love below the verge;

So sad, so fresh, the days that are no more.

 

'Ah, sad and strange as in dark summer dawns

The earliest pipe of half-awaken'd birds

To dying ears, when unto dying eyes

The casement slowly grows a glimmering square;

So sad, so strange, the days that are no more.

 

'Dear as remember'd kisses after death,

And sweet as those by hopeless fancy feign'd

On lips that are for others; deep as love,

Deep as first love, and wild with all regret;

O Death in Life, the days that are no more.'

 

 

 

 

 

The Miller’s Daughter

 

IT is the miller's daughter,

And she is grown so dear, so dear,

That I would be the jewel

That trembles in her ear:

For hid in ringlets day and night,

I'd touch her neck so warm and white.

 

And I would be the girdle

About her dainty dainty waist,

And her heart would beat against me,

In sorrow and in rest:

And I should know if it beat right,

I'd clasp it round so close and tight.

 

And I would be the necklace,

And all day long to fall and rise

Upon her balmy bosom,

With her laughter or her sighs:

And I would lie so light, so light,

I scarce should be unclasp'd at night.

 

 

 

 

 

Tennyson

Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

Portret door Samuel Laurence

 

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en diplomaat Paul Claudel werd geboren op 6 augustus 1868 in Villeneuve-sur-Fère. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

 

Le delphinium

Toute pure comme le ciel,
Brûlante comme le feu,
Aérienne et réelle,
Quel nom te donner pour modèle,
Énorme torche bleue?

La grande fleur bleue dit: N'ai-je
Pas réussi à sortir
Du fond du plus noir saphir
Ce feu plus pur que la neige?
Dans le clair matin du Dieu
La grande fleur a frissonné
De la gloire d'être née,
Du triomphe d'être bleue!
Si jamais Dieu s'ennuyait,
Qu'il te regarde, créature
Aussi fraîche que le lait,
Énorme épi de millet,
Colonie de clair juillet.
Madrépore de l'azur!

 

 

 

 

 

Claudel
Paul Claudel (6 augustus 1868 – 23 februari 1955)

 

 

 

 

 

De Engelse schrijver, criticus, vertaler en dichter John Middleton Murry werd geboren op 6 augustus 1889 in Londen. Hij was een uiterst vruchtbaar schrijver die tijdens zijn leven meer dan 60 boeken schreef en duizenden essays, artikelen en kritieken over literatuur, sociale kwesties, politiek en religie. Hij was getrouwd met de schrijfster Katherine Mansfield en verzorgde na haar dood de uitgave van haar werk. Ook werkte hij nauw samen met de schrijver D.H. Lawrence. Gedurende WO I waren de Murrys en de Lawrences buren in Cornwall, en iets van de relatie tussen de twee echtparen is terug te vinden Lawrence’s Women in Love.

 

Uit: The Bet (Tsjechov, vertaald door John Middleton Murry)

 

„IT was a dark autumn night. The old banker was pacing from corner to corner of his study, recalling to his mind the party he gave in the autumn fifteen years ago. There were many clever people at the party and much interesting conversation. They talked among other things of capital punishment. The guests, among them not a few scholars and journalists, for the most part disapproved of capital punishment. They found it obsolete as a means of punishment, unfitted to a Christian State and immoral. Some of them thought that capital punishment should be replaced universally by life-imprisonment.

"I don't agree with you," said the host. " I myself have experienced neither capital punishment nor life-imprisonment, but if one may judge a priori, then in my opinion capital punishment is more moral and more humane than imprisonment. Execution kills instantly, life-imprisonment kills by degrees. Who is the more humane executioner, one who kills you in a few seconds or one who draws the life out of you incessantly, for years ? "

"They're both equally immoral," remarked one of the guests, " because their purpose is the same, to take away life. The State is not God. It has no right to take away that which it cannot give back, if it should so desire."

Among the company was a lawyer, a young man of about twenty-five. On being asked his opinion, he said :

"Capital punishment and life-imprisonment are equally immoral ; but if I were offered the choice between them, I would certainly choose the second. It's better to live somehow than not to live at all."

There ensued a lively discussion. The banker who was then younger and more nervous suddenly lost his temper, banged his fist on the table, and turning to the young lawyer, cried out :

"It's a lie. I bet you two millions you wouldn't stick in a cell even for five years."

"If that's serious," replied the lawyer, " then I bet I'll stay not five but fifteen."

"Fifteen! Done!" cried the banker. "Gentlemen, I stake two millions."

"Agreed. You stake two millions, I my freedom," said the lawyer.“

 

 

 

 

johnmurry
John Middleton Murry (6 augustus 1889 – 12 maart 1957)

 

 

 

De Hongaarse schrijver János Rózsás werd geboren in Boedapest op 6 augustus 1926. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007  en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

Uit: In der sonnigen Ukraine

 

„Am Ufer des breit und würdevoll dahinströmenden, blauen Dnjepr liegt eine der schönsten Städte der Ukraine: Cherson.

Im Sommer 1946 waren in der ganzen Stadt die entsetzlichen Spuren des unlängst beendeten, verheerenden Krieges noch immer sichtbar. Die brandgeschwärzt aufragenden Mauerreste der durch Bombardements, Beschuss und Straßenkämpfe ausgebrannten Häuser säumten die breiten Straßen. An anderen Stellen erinnerten Eisenbeton-Trümmerhaufen, grasbewachsene und rostige Industriegeleise, dass dort, irgendwann vor gar nicht langer Zeit, eine Fabrik gewesen sein mochte. Eine von Arbeit, von menschlichen Stimmen widerhallende Industrieanlage.

Die am Leben gebliebenen Mitglieder der im ungeheuerlichen Sturm des Krieges gelichteten, zerstreuten Familien sickerten nach und nach von Osten und von Westen zurück, um in ihrem sturmzerwühlten Heim das erloschene Feuer des häuslichen Herdes wieder anzufachen, das Leben auf den Trümmern neu zu beginnen.

Die von den verschiedenen Fronten heimkehrenden Soldaten nahmen ihre Auszeichnungen und Achselklappen von ihrem Uniformrock ab. In ihren von Rangabzeichen, Orden befreiten Soldatenkleidern stellten sie sich vor die Hochöfen, an die Maschinen und Werkbänke.

In ausgeblichener Soldatenhose und zerfledderter Wattejacke gingen Groß und Klein. Die Bekleidung der Frauen war ähnlich armselig und zusammengewürfelt. Die verblichene, verbrauchte Uniform und die an den Arbeitsplätzen ausgeteilten abgetragenen Wattesachen waren allgemein die einzige Bekleidung, gleichermaßen für Werktage und Feiertage, für die meisten sogar ihr Bettzeug nach dem in ermüdender Arbeit verbrachten Tag.“

 

 

 

 

 

Rozsas
János Rózsás (Boedapest, 6 augustus 1926)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Christa Reinig werd geboren op 6 augustus 1926 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

 

Das Jahr 1945

(gesehen im Jahre 1945)

 

Wir sind dabei, den Leibgurt zu zerkauen,

und keiner mehr, der noch Vergangenes schmähte,

die Freiheit ist ein Trug, den wir durchschauen,

nichts als der Knechtschaft aufgeplatzte Nähte

 

und alle, die der Hunger niedermähte,

die wollten Knechte sein und gut verdauen,

und manche schlüpfen durch die Stacheldrähte

und dürfen draußen neue Waffen bauen

 

da hört man Räuber aus der Bibel lesen

und Mörder über Menschenrechte schreien

und Vollgefressene sind höhre Wesen-

 

das können wir der Freiheit nicht verzeihen,

für uns bleibt alles, wie es stets gewesen,

und wieder wird uns wer erneut befreien.

 

 

 

 

 

REINIGChrista
Christa Reinig (6 augustus 1926 – 30 september 2008)

 

 

 

 

 

De Algerijnse dichter en schrijver Yacine Kateb werd geboren op 6 augustus 1929 in Zighout-Youcef. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007 en ook mijn blog van 6 augustus 2008.

 

 

Bonjour

 

Bonjour ma vie
Et vous mes désespoirs.
Me revoici aux fossés
Où naquit ma misère !
Toi mon vieux guignon,
Je te rapporte un peu de cœur

Bonjour, bonjour à tous
Bonjour mes vieux copains ;
Je vous reviens avec ma gueule
De paladin solitaire,
Et je sais que ce soir
Monteront des chants infernaux…
Voici le coin de boue
Où dormait mon front fier,
Aux hurlements des vents,
Par les cris de Décembre ;
Voici ma vie à moi,
Rassemblée en poussière…

Bonjour, toutes mes choses,
J'ai suivi l'oiseau des tropiques
Aux randonnées sublimes
Et me voici sanglant
Avec des meurtrissures
Dans mon cœur en rictus !…

Bonjour mes horizons lourds,
Mes vieilles vaches de chimères :
Ainsi fleurit l'espoir
Et mon jardin pourri !
- Ridicule tortue,
J'ai ouvert le bec
Pour tomber sur des ronces

Bonjour mes poèmes sans raison…

 

 

 

 

 

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Yacine Kateb (6 augustus 1929 – 28 oktober 1989)

 

 

 

 

 

De Amerikaanse schrijfster Isabel Bolton (eig. Mary Britton Miller) werd geboren op 6 augustus 1883 in New London, Connecticut. Toen zij vier jaar was stierven haar veide ouders aan een longontsteking. Haar tweelingzus Grace verdronk toen zij veertien jaar was. Zij werd door haar grootmoeder opgevoed, maar werd na een reis naar Italië, waarvan zij volgens familieleden met een buitenechtelijk kind terugkeerde, het zwarte schaap van de familie. Zij begon te schrijven, zowel voor kinderen als voor volwassenen. Haar pseudoniem koos zij toen zij al 62 was en de New York Mosaik Trilogie (Do I Wake or Sleep, The Christmas Tree, Many Mansions) die zij onder dit pseudoniem publiceerde werden een groot succes. Na haar dood in 1975 raakte zij wat in de vergetelhied, maar in 1997 werd zij opnieuw ontdekt en tegenwoordig behoort zij tot de klassieken.

 

Uit: Der Weihnachtsbaum (Vertaald door Hannah Harders)

 

„Die Weihnachtszeit, dachte Mrs. Danforth, während sie in ihrem Wohnzimmer auf und ab ging, stellte komische Sachen mit einem an, baute die gesammelten Erinnerungen vor einem auf – und man erinnerte sich an frühere Weihnachten, ja, man könnte sagen, an frühere Leben; denn sie war eine Frau, die die eigene Sterblichkeit nicht aus den Augen verlor, und die Summe all ihrer Erfahrungen gab ihr recht häufig das merkwürdige Gefühl, als habe sie viele verschiedene Leben gelebt und viele Zeitalter durchlaufen. Nicht nur hatte sie gesehen, wie sich in der äußeren, der materiellen Welt erstaunliche Dinge zugetragen hatten, sondern auch welch bestürzende Revolutionen sich in den Seelen der Menschen ereignet zu haben schienen – die Gesten und Gebärden des Geistes, die Moralvorstellungen und Umgangsformen von heute! Gott, wenn man sich von diesen angesammelten Erinnerungen und Eindrücken hinreißen ließ – wenn man in Gedanken zur eigenen Jugend zurückkehrte.
Man wartete, erinnerte sie sich, und ihre Gedanken an frühere Weihnachten verschwommen zu einer sehr fernen Vergangenheit, während sie sah, wie die zarten kleinen Schneeflocken um die Ecke ihrer hohen Balkone und ihrer Terrassen von einem Dezember zum nächsten wirbelten und alle Tage dazwischen mit einem Hauch Weihnachtserwartung verzauberten. Da hatte es diese märchenhaften, ja legendären New Yorker Winter gegeben, auf der Avenue wurden Wagen und Busse von Pferden gezogen und im Park glitten die Schlitten in hellem Schneegestöber unter Glockengeläut dahin – und der knackende Klang der Wagenräder und Kutschenräder in der Kälte, das Plonk-Plonk der Pferdehufe – alle Straßen so ganz ordentlich und, um diese abgenutzte Wendung zu gebrauchen, »Menschen der eigenen Klasse« überlassen, der Schnee so rein, zu beiden Seiten der Gehwege akkurat aufgeschichtet, er lag auf Gittern und Geländern und Balustraden, und auf der Avenue überragten nur wenige Gebäude die vertrauten Kirchtürme, bis man schließlich an das Reservoir an der zweiundvierzigsten Straße kam, umgeben von der hohen Steinmauer, die so spärlich mit Efeu bewachsen war, in der die vielen Spatzen zwitscherten.“

 

 

 

 

bolten
Isabel Bolton (6 augustus 1883 – 5 april 1975)

 

 

 

 

 

De Australische schrijver Rolf Boldrewood (eig. Thomas Alexander Browne) werd geboren op 6 augustus 1826 in Londen. Zijn bekendste roman is Robbery Under Arms. Aan het begin van de roman wacht de verteller Dick Marsden op zijn terechtstelling wegens misdrijven die hij als ranger in de Australische bush gepleegd heeft. Hij vertelt de geschiedenis van zijn leven. Sommige verhalen berusten op werkelijke gebeurtenissen waarbij bestaande personen als Daniel Morgan, Ben Hall, Frank Gardiner en John Gilbert betrokken waren. Deze zogenaamde „ripping yarn“ is sinds de eerste publicatie in boekvorm in 1888 in Australië populair gebleven en werd drie keer verfilmd.

 

Uit: Robbery Under Arms

 

My name's Dick Marston, Sydney-side native.  I'm twenty-nine years old, six feet in my stocking soles, and thirteen stone weight.

Pretty strong and active with it, so they say.  I don't want to blow -- not here, any road -- but it takes a good man to put me on my back, or stand up to me with the gloves, or the naked mauleys. I can ride anything -- anything that ever was lapped in horsehide -- swim like a musk-duck, and track like a Myall blackfellow.

Most things that a man can do I'm up to, and that's all about it. As I lift myself now I can feel the muscle swell on my arm like a cricket ball, in spite of the -- well, in spite of everything.

The morning sun comes shining through the window bars; and ever since he was up have I been cursing the daylight, cursing myself, and them that brought me into the world.  Did I curse mother,

and the hour I was born into this miserable life?

Why should I curse the day?  Why do I lie here, groaning; yes, crying like a child, and beating my head against the stone floor?

I am not mad, though I am shut up in a cell.  No.  Better for me if I was.

But it's all up now; there's no get away this time; and I, Dick Marston, as strong as a bullock, as active as a rock-wallaby, chock-full of life and spirits and health, have been tried for bush-ranging -- robbery under arms they call it -- and though the blood runs through my veins like the water in the mountain creeks, and every bit of bone and sinew is as sound as the day I was born, I must die on the gallows this day month.“

 

 

 

boldrewood
Rolf Boldrewood (6 augustus 1826 – 11 maart 1915)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

De Tsjechische schrijver, criticus en vertaler Jiří Weil werd op 6 augustus 1900 in Praskolesy.

06-08-08

Christoph Simon, Kjell Westö, Paul Claudel, Alfred Lord Tennyson, János Rózsás, Christa Reinig, Yacine Kateb, Jiří Weil


De Zwitserse schrijver Christoph Simon werd geboren op 6 augustus 1972 in Langnau im Emmental. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

Uit: Franz oder warum Antilopen nebeneinander laufen

 

Ich war Gymnasiast und kiffte. Ich kam aus dem Kiffen gar nicht mehr heraus, und wenn ich nicht gerade eine Socke missbrauchte, die Klasse wiederholte oder bei den Eltern im Lerchenfeld das Bewusstsein verlor, dann kiffte ich. Mein Dunstkreis war Thun, eine bescheuerte Garnisonsstadt am Anfang der Alpen. Die Zeit im Gymnasium war ein gelungener ausschweifender Schaufensterbummel, und ich kriegte nicht genug davon. Das Gymnasium war mein Nest, meine Muttersprache, meine geschützte Werkstadt, während die Welt da draussen einem monströsen Donnerstag gleichkam, einer Welt mit Fabriken, Spitälern, Kampfhandlungen, Brandbomben, eine Welt, die mich nicht besonders scharf machte, es stimm. Ich brauchte nicht viel zum Glücklichsein: ein Versteck, gutes Gras, ein Selbstgespräch und das Versprechen, dass alles bleibt, wie es ist: ich wünschte mir nichts anderes, als ein nutzloser, inkompetenter, quicklebendiger Gymnasiast zu bleiben, eingeschlossen in einem Mittelschulklo mit einem Bleistift hinterm Ohr, um einen Spruch and die Trennwand zu kritzeln. Wenn's am Ende nicht klappte, dann nicht wegen der Schwierigkeit des Vorhabens (je höher die Hürde, desto leichter schlüpft man untendurch), sonder weil ich nicht weiss, was gut für mich ist. Mein einziges Talent bestand darin, mich selbst zu leimen. Auszuscheren. Links zu blinken und rechts abzubiegen. Um den Brei zu reden statt anzufangen mit Knutschen. Wo ich gern leben würde? In einer Zeit, wo ich keinen Anlass sähe, mich selbst zu sabotieren, wo ich gar nicht erst die Energie dazu aufbrächte; ich meine eine Zeit, die so überfrachtet mit wunderbaren Dingen ist, dass ich sie unmöglich alle kaputtmachen kann. Ob diese Zukunft jemals eintrifft, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, Aussicht auf sie zu haben.”

 

 

 

 

simon
Christoph Simon (Langnau im Emmental, 6 augustus 1972)

 

 

 

 

 

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

Uit: Tante Elsie und mein letzter Sommer (Vertaald door Paul Berf)

 

Im August kam Tante Elsie. Der Lärm der Stadt und die harten Holzpulte der Schule hatten sich bereits fest in meinen Gedanken verankert. Die Sonne versank immer schneller hinter dem Land der großen Kiefern auf der anderen Seite des Wassers. Ich war mir sicher, wenn ich nur das Motorboot nehmen und die dunkle Klippe mit der leer stehenden grünen Hütte umrunden dürfte, würde ich das Zischen hören und sehen können, wenn die Sonne in eine der Buchten hinter dem Kiefernwald fiel; aber Papa meinte, das Boot sei viel zu kippelig. Einige Jahre vergingen, unser Boxer Bruno gewann eine Dritter-Platz-Schleife bei einer großen Hundeausstellung und lief immer seltener weg, mein Bruder Kenneth zog zu Hause aus, an den Wintersamstagen bekamen wir schulfrei, aber gleichzeitig wurde der Sommer kastriert; es war nicht mehr der September, der die Grenze markierte, sondern der sechzehnte oder achtzehnte August. Wir aßen Flusskrebse, Onkel Walle holte sie in Tammerfors, blaugrau und grauslig krabbelten sie in ihren Pappkartons, wurden in den Kochtopf geworfen und wurden rot und tot. Die Raubfische erwachten aus ihrer Juliträgheit, die Zander gingen wieder ins Netz. Inmitten des schweren, dunklen Grüns gab es einen Abgrund, das spürte ich, obwohl ich erst viel später gelernt habe, die Worte dafür zu finden. Im August wartete ich auf Tante Elsie. Sie kam mit einem Duft aus Tabak und Moschus, Großstadt und Lachen. Tante Elsie setzte eine Zäsur, ihre Stimme war laut und gierig, durchdrang die Genügsamkeit und übersättigte Ruhe, die im August über Lönnbacka hing. Ihre Haare kräuselten sich bis zur Taille, so schwarz wie die Kohlenhalden neben den Kraftwerken, die der Stadt Wärme spendeten. Die Stadt! Vielleicht war dies ja das Geheimnis Tante Elsies - dass sie an Helsingfors erinnerte. Sie war hektisch und schnell, ihre Kent.“

 

 

 

westo
Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

 

 

 

 

De Franse dichter, schrijver en diplomaat Paul Claudel werd geboren op 6 augustus 1868 in Villeneuve-sur-Fère. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

 

Le rendez-vous

Forêt profonde...
Il fait si sombre...
J'entends quelqu'un avec moi qui marmotte
et qui fait des gestes,
Quelle est cette ombre?
La pluie qui tombe.
Le viellard marche tout noir entre les arbres
gigantesques.

L'oiseau s'est tû.
J'ai trop vécu.
C'est la nuit et non plus le jour.
Fille du ciel
La tourterelle
Chante le désespoir et l'amour.

La mer d'Irlande,
Brocéliande,
J'ai quitté la vague et la grève.
La plainte lourde,
La cloche sourde,
Tout cela n'est plus qu'un rêve.

Bois ténébreux,
Temple de Dieu,
Que j'aime votre silence!
Mais c'est plus beau
Quand de nouveau
S'élève ce soupir immense!

Au fond du monde
La foudre gronde,
Tout est menace et mystère.
Mais plein de goût
Du rendez-vous,
Je marche vers le tonnerre!

 

 

 

 

Sieste

Deux heures après diner
Il est temps de se reposer

Ni mouvement aucun bruit
Deux heures après midi

Un chien prudent vient inspecter
La terrasse du café

Tout est fermé à la Mairie
Item à la gendarmerie

Dans le vide de l'église
Le crucifix agonise

Le jet d'eau chez le notaire
Suit son rêve protocolaire

Mais la chambre silencieuse
Dégage une odeur ombreuse

De feuillage et de lilas
De cire et de chocolat.

Dans la corbeille à ouvrage
Le livre abandonné surnage

Et l'œil sous le long cil éteint
Tenant sa main avec sa main

Insensible à travers le store
Au rayon qui la colore

Sommeille dans le demi-soleil
Une jeune fille vermeille.

 

 

 

 

Claudel
Paul Claudel (6 augustus 1868 – 23 februari 1955)

 

 

 

 

De Engelse dichter Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2006 en ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

 

CROSSING THE BAR

 

SUNSET and evening star,

And one clear call for me!

And may there be no moaning of the bar,

When I put out to sea,

 

But such a tide as moving seems asleep,

Too full for sound and foam,

When that which drew from out the boundless deep

Turns again home.

 

Twilight and evening bell,

And after that the dark!

And may there be no sadness of farewell,

When I embark;

 

For tho' from out our bourne of Time and Place

The flood may bear me far,

I hope to see my Pilot face to face

When I have crost the bar.

 

 

 

 

SUMMER NIGHT

 

NOW sleeps the crimson petal, now the white;

Nor waves the cypress in the palace walk;

Nor winks the gold fin in the porphyry font:

The firefly wakens: waken thou with me.

 

Now droops the milk-white peacock like a ghost,

And like a ghost she glimmers on to me.

 

Now lies the Earth all Danaë to the stars,

And all thy heart lies open unto me.

 

Now slides the silent meteor on, and leaves

A shining furrow, as thy thoughts in me.

 

Now folds the lily all her sweetness up,

And slips into the bosom of the lake:

So fold thyself, my dearest , thou, and slip

Into my bosom and be lost in me.

 

 

 

 

tennyson
Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

Portret door John Everett Millais

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver János Rózsás werd geboren in Boedapest op 6 augustus 1926. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

Uit: Autobiographie

 

Ich bin in der Stadt Budapest, am 6 August 1926 in einer bescheidenen Arbeiterfamilie geboren. Ich war kaum acht Jahre alt, als unsere Familie hat am Anfang des dreißigen Jahres - vor der auf die Gesellschaft unerträgbar lastenden Arbeitslosigkeit - aus der Hauptstadt Ungarn in eine kleine Grenzstadt des Landes, nach Nagykanizsa übersiedelt, und wir haben für uns dort ein endgültiges Heim gefunden.
Ich habe meine Schulstudien einstweilen im Jahre 1940, nach der achtklassigen Volksschule aufgehört. Obwohl ich war ein Vorzugsschüler, trotzdem mußte ich in Interesse des Unterhalts der Familie als 14 jährige Junge an die Arbeit gehen.
Ich wurde bei der hiesigen Elektrizitätswerke als Hilfsbeamte aufgenommen. Ich habe nach zwei Jahren in einem in der Nähe der Stadt befindlichen Dorf in einem Umkreisnotariat den Posten des Schreibers erworben. Ich bin im Sommer 1944, wegen der Kriegsgeschehnisse in meinem Elternhaus zurückgekehrt (mein Vater war damals schon am Ostfront im Rußland). Ich habe bei der Erdöl-Aktiengesselschaft die Stelle des Sekretärs im Büro des Hauptingenieurs bekommen.
Im Herbst 1944, im letzten jahr des Zweiten Weltkrieges wurde ich, wie andere ungarische Jugendlichen meiner Alte - ausser der Reihe auf Militärdienst mobilisiert. Unsere Einheit wurde militärisch fast unausgebildet bald an den Front kommandiert.
Ich bin mit meiner Gruppe am 22 Dezember 1944 in der Umgebung des Plattensees bei Sowjets in Kriegsgefangenschaft geraten. Die Sowjet Militärabwehr hat unsere - aus jungen Halbwüchsigen zusammengestellte - Gruppe gleich verhaftet. Wir alle wurden am Amfang 1945 mit der Beschuldigung als Kriegsverbrecher auf Zwangsarbeit verurteilt. ("Wir haben als junge, noch nicht wehrpflichtige Burschen, freiwillig an der Seite der faschistischen Mördern gegen Sowjetunion gekämpft", - so hieß die Anklageschrift.)”

 

 

 

Rozsas
János Rózsás (Boedapest, 6 augustus 1926)

 

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Christa Reinig werd geboren op 6 augustus 1926 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

Uit: Orion trat aus dem Haus. Neue Sternbilder

 

Er war sanftmütig und freundlich. Seine Augen standen dicht beieinander. Das bedeutete Hinterlist. Seine Brauen stießen über der Nase zusammen. Das bedeutete Jähzorn.

Seine Nase war lang und spitz. Das bedeutete unstillbare Neugier. Seine Ohrläppchen waren angewachsen. Das bedeutete Hang zum Verbrechertum. Warum gehst du nicht unter die Leute?, fragte man ihn. Er besah sich im Spiegel und bemerkte einen grausamen Zug um seinen Mund. Ich bin kein guter Mensch, sagte er. Er verbohrte sich in seine Bücher. Als er sie alle ausgelesen hatte, musste er unter die Leute, sich ein neues Buch kaufen gehn. Hoffentlich gibt es kein Unheil, dachte er und ging unter die Leute.

Eine Frau sprach ihn an und bat ihn, ihr einen Geldschein zu wechseln. Da sie sehr kurzsichtig war, musste sie mehrmals hin- und zurücktauschen. Der Skorpion dachte an seine Augen, die dicht beieinander standen, und verzichtete darauf, sein Geld hinterlistig zu verdoppeln. In der Straßenbahn trat ihm ein Fremder auf die Füße und beschimpfte ihn in einer fremden Sprache.

 

 

 

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Christa Reinig (Berlijn, 6 augustus 1926)

 

 

 

De Algerijnse dichter en schrijver Yacine Kateb werd geboren op 6 augustus 1929 in Zighout-Youcef. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

 

Toi, ma belle

 

Toi, ma belle, en qui dort un parfum sacrilège
Tu vas me dire enfin le secret de tes rires.
Je sais ce que la nuit t'a prêté de noirceur,
Mais je ne t'ai pas vu le regard des étoiles.
Ouvre ta bouche où chante un monstre nouveau-né
Et parle-moi du jour où mon cœur s'est tué !…

Tu vas me ricaner
Ta soif de me connaître
Avant de tordre un pleur
En l'obscur de tes cils !
Et puis tu vas marcher
Vers la forêt des mythes

Parmi les fleurs expire une odeur de verveine :
Je devine un relent de plantes en malaises.
Et puis quoi que me dise ma Muse en tournée,
Je n'attendrai jamais l'avis des moissonneurs.

Lorsque ton pied muet, à force de réserve,
Se posera sur l'onde où boit le méhari,
Tu te relèveras de tes rêves sans suite
Moi, j'aurai le temps de boire à ta santé.

 

 

 

 

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Yacine Kateb (6 augustus 1929 – 28 oktober 1989)

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 6 augustus 2007.

 

De Tsjechische schrijver, criticus en vertaler Jiří Weil werd op 6 augustus 1900 in Praskolesy.

 

 

06-08-07

Kjell Westö, Christoph Simon, Jiří Weil, Paul Claudel, János Rózsás, Alfred Lord Tennyson, Christa Reinig, Yacine Kateb


De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Terugkerend thema in zijn werk is de ambivalente verhouding tussen de Zweedse minderheid in Finland en de Finstalige meerderheid.

 

Uit: Vom Risiko, ein Skrake zu sein (Vertaald door Paul Berf)

 

„Gestern wehte der Wind aus Südost, und gegen Abend schenkte mir das Meer eine Lachsforelle.
  Es war ein wolkenverhangener und grauer Tag gewesen, doch in den letzten Stunden war der Himmel klar. Der Fisch war nicht sonderlich groß, anderthalb Kilo vielleicht, aber wild und kraftvoll. Er biss an, als die Sonne hinter Helsingfors gerade in einer kühlen Kaskade aus Rot unterging, und als er um seine Freiheit und sein Leben schwamm und sprang, glitzerte es wie Feuer in seinen silbrigen Schuppen. Auch der Blinker, den ich benutzte, war rot, mit schwarzen Querstreifen, denn wenn ich bei Sonnenuntergang fische, hallen stets Werners Worte in mir wider:
Bei klarem Wetter musst du in der letzten Stunde Rot oder Orange benutzen.
Außerdem biss der Fisch bei Ryssgrynnan an, südlich von Hästkobben, genau dort, wo ich es Werners Worten zufolge stets dann versuchen sollte, wenn es Frühling war und der Wind aus südöstlicher Richtung kam.
  Und ich sagte mir: Erstaunlich, dass die Methode noch immer funktioniert, obwohl mehr als dreißig Jahre vergangen sind, seit Werner mir das Fischen beibrachte.

Als ich über die Råbergabucht zurückfuhr und das Boot neben den Überresten von Östermans Sauna an Land zog (ich bin kein Mitglied im Råberga Bootsclub und darf darum dessen Jachthafen nicht benutzen), dämmerte es bereits. Ich fädelte einen Zweig durch die Kiemen der Lachsforelle und trug sie auf althergebrachte Art, ich ging im sachte dunkler werdenden Abend den Råbergaväg hinab, ich roch den Duft aus Meer und Erde und Nadelbäumen, und genau das war der Moment, in dem mir bewusst wurde: Ich bin tatsächlich wieder zurückgezogen.
  Es gibt vieles, das in Råberga anders ist als früher. Den Jachthafen habe ich bereits erwähnt: Die Betonpiere und ein Zaun aus Leichtmetall haben schon vor langer Zeit den ausgedienten Dampfschiffanleger ersetzt, an dem unser Boot immer vertäut lag. Und Tistelskär und Kalvholmen sind erschlossen worden, auf jeder Lichtung steht ein Holzhäuschen, vor den Häuschen befinden sich sorgsam gepflegte Gärten, in den Blumenbeeten heben Gipslöwen und Gipsgriechen ihre möchtegernantiken Köpfe, und zur Sommerzeit werden die Rasenflächen von Sitzgruppen aus weißem Plastik bevölkert.“
 

 

 

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Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

 

De Zwitserse schrijver Christoph Simon werd geboren op 6 augustus 1972 in Langnau im Emmental. Hij bezocht het gymnasium in Thun en de Jazz school in Bern. Daarna reisde hij door Israel, Jordanië, Egypte, Polen, Zuidamerika en bezocht hij Londen en New York. In 2001 publiceerde hij zijn eerste roman Franz oder Warum Antilopen nebeneinander laufen waarmee hij bij een breed publiek en bij de pers veel succes had. In 2003 volgde de roman Luna Llena. In 2005 schreef hij in zijn derde boek Planet Obrist aan de geschiedenis van de hoofdpersoon uit zijn debuutroman verder. Simon is uitgever van het tijdschrift Leuchtelement en lid van de groep Die Autören, samen met Urs Mannhart, Lorenz Langenegger und Markus Beutler.

 

Uit: Herr Obrist und der Dachs

 

Nach einem Todestraum mit schauerlichen Details wache ich auf, mache Licht und vergewissere mich, dass Doris noch Lebenszeichen von sich gibt. Ich halte ihr ungeschickt die Hand unter die Nase, um den ausströmenden Atem zu spüren. Halb wach geworden fragt sie: „Was machst du da für einen Mist?“, dreht sich um, und ihr Gesicht verschwindet im aufgebauschten Kopfkissen.

Wie ich in Träumen schon gestorben bin: Erschlagen mit dem Hackbeil. Erstickt an Erbrochenem. Zu Tode gepeitscht mit der Neunschwänzigen. Aufgespießt von angespitzten Bambusstäben in einer Falle des Vietcong. Madenzerfressen. In einem Mähdrescher hängen geblieben. Abgasdusche. Von einem Heuschreckenschwarm abgenagt bis auf die Knochen, die dann von ausgezehrten Hunden weggetragen werden. Im Bett explodiert. Mit einem Halstuch erwürgt, und niemand, der sich dafür interessiert, nicht einmal beruflich.

Solches passiert anderen auch, warum soll es mir nicht passieren? Das wirklich Bedenkliche am Tod ist: Mein Leben erlischt, ohne dass dabei die Weltordnung erzittert, ohne dass die Herzen der Frauen erschüttert werden, ohne dass ein Kind um seinen Vater weint, ohne dass ein Beamtengremium beschließt, eine lebensgetreue maßgerechte Wachsnachbildung von Zuwanderer Obrist im Entrée des Tiroler Landesarchivs aufzustellen. Franz Obrist wird von der Erde vollkommen verschwinden.

 

 

 

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Christoph Simon (Langnau im Emmental, 6 augustus 1972)

 

De Tsjechische schrijver, criticus en vertaler Jiří Weil werd op 6 augustus 1900 in Praskolesy. In 1942 moest hij zich, zoals alle joden in Praag voor het transport naar een concentratiekamp melden, maar hij kon vluchten. In 1949 schreef hij Leven met een ster over het leven in Praag voor de transporten.

 

Uit:  Leben mit dem Stern

 

“Lange zerbrach ich mir den Kopf über ein Rundschreiben, das sich auf die Benutzung der Straßenbahn bezog. Ich fuhr stets mit der Straßenbahn, wenn ich in die Stadt mußte, das war die

gewöhnlichste Sache der Welt. Ich stieg an der Haltestelle ein und löste beim Schaffner einen

Fahrschein. Manchmal kam ein Kontrolleur, aber ich hatte immer einen Fahrschein und war noch nie bestraft worden. Manchmal sprang ich allerdings auch von der fahrenden Bahn ab, und einmal hatte ich mich dabei ganz schön langgelegt und mir die Brille zerbrochen. In der Straßenbahn hingen immer irgendwelche Reklameaufkleber und außerdem die Betriebsvorschriften, ich aber hatte sie nie gelesen.

Ich mußte von nun an zu Fuß gehen, das war manchmal sehr schlimm, weil ich weit draußen wohnte, und am schlimmsten war es, wenn ich aus der Stadt heimkehrte. Oft fiel Schnee und durchnäßte meinen dünnen Mantel, manchmal rutschte ich auf einer vereisten Stelle aus. Es war immer schlimm, wenn ich aus der Stadt zurückkehrte, weil ich einen Hügel erklimmen mußte, um den Weg abzukürzen. Der Weg war voller Löcher, und manchmal fiel ich in eine Schneewehe, Schuhe und Strümpfe waren durch und durch naß, und nur schwer bekam ich die Füße aus dem tiefen Schnee heraus; ich war sehr müde und hatte Hunger, und mir kam es vor, als würde ich nie die Haustür erreichen.”

 

 

 

weil
Jiří Weil (6 augustus 1900 – 13 december 1959)

 

De Franse dichter, schrijver en diplomaat Paul Claudel werd geboren op 6 augustus 1868 in Villeneuve-sur-Fère. Zijn bekendste en meest gespeelde stuk is het in de middeleeuwen spelende L'Annonce faite à Marie. Bekend is ook de trilogie L'Otage 1909, Le Pain dur 1914 en Le Père humilié 1916. Maar als zijn hoofdwerk geldt het in het Spanje van de zestiende eeuw spelende Le Soulier de satin uit 1925, een immens lang drama, dat pas in 1943 in een sterk verkorte versie voor het eerst gespeeld werd. Claudel schreef ook meerdere libretti voor opera’s van Darius Milhaud. In de jaren twintig tot veertig van de twintigste eeuw werd Claudels werk in katholieke kringen zeer gewaardeerd en in 1946 werd hij met een opname in de Académie Française bellond. Na WO II raakte hij wat in vergetelheid.

 

Uit: Le Soulier de satin

 

Doña Prouhèze monte debout sur la selle et se déchaussant elle met son soulier de satin entre les mains de la Vierge.

Vierge, patronne et mère de cette maison,

Répondante et protectrice de cet homme dont le cœur vous est pénétrable plus qu’à moi et compagne de sa longue solitude,

Alors si ce n’est pas pour moi, que ce soit à cause de lui,

Puisque ce lien entre lui et moi n’a pas été mon fait, mais votre volonté intervenante :

Empêchez que je sois à cette maison dont vous gardez la porte, auguste tourière, une cause de corruption !

Que je manque à ce nom que vous m’avez donné à porter, et que je cesse d’être honorable aux yeux de ceux qui m’aiment.

Je ne puis dire que je comprends cet homme que vous m’avez choisi, mais vous, je comprends, qui êtes sa mère comme la mienne.

Alors, pendant qu’il est encore temps, tenant mon cœur dans une main et mon soulier dans l’autre,

Je me remets à vous ! Vierge mère, je vous donne mon soulier !

Vierge mère, gardez dans votre main mon malheureux petit pied !

Je vous préviens que tout à l’heure je ne vous verrai plus et que je vais tout mettre en œuvre contre vous !

Mais quand j’essayerai de m’élancer vers le mal, que ce soit avec un pied boiteux ! La barrière que vous avez mise,

Quand je voudrai la franchir, que ce soit avec une aile rognée !

J’ai fini ce que je pouvais faire, et vous, gardez mon pauvre petit soulier,

Gardez-le contre votre cœur, ô grande Maman effrayante !”

 

 

 

Claudel
Paul Claudel (6 augustus 1868 – 23 februari 1955)

 

De Hongaarse schrijver János Rózsás werd geboren in Boedapest op 6 augustus 1926. In 1944 werd hij opgeroepn voor militaire dienst en hij raakte in Russisch krijgsgevangenschap. Daar leerde hij Aleksandr Solzjenitsyn kennen. Pas in 1953 kwam hij weer vrij. Zijn herinneringen schreef hij toen al neer, maar zij konden pas na de val van het ijzeren gordijn in Hongarije gepubliceerd worden.

 

Uit: Schwester Dusja

 

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges, im Frühherbst 1944, hatte die Rote Armee das Karpatenbecken allmählich überflutet. Als der erste kämpfende sowjetische Soldat seinen Fuß auf ungarischen Boden setzte, begann sofort eine grausame Unterjochung unseres Landes mit reihenweisen Festnahmen von Zivilpersonen, sowohl Männern als auch Frauen. Die sowjetischen Militärgerichtshöfe stellten sie, in Zusammenarbeit mit den Organen der politischen Abwehr, den sogenannten Smersch, auf Grund verschiedener Anklagen und vorgetäuschter Scheingründe vor Gericht. Die Opfer, die sich unter unmenschlichen Umständen in der Untersuchungshaft quälen mussten, verstanden wegen der mangelhaften Sprachkenntnisse der Dolmetscher aus den ihnen zur Last gelegten Anschuldigungen nichts. Man konnte nur vage ahnen, dass die in den Verhörprotokollen festgehaltenen unbewiesenen, auf Annahmen und Verleumdungen aufgebauten Anklagen auf Kollaboration mit den faschistischen Deutschen, sowjetfeindlicher Spionage und nie verübten Terrorakten beruhten.

Verteidigungsmöglichkeiten vor den sowjetischen Militärgerichtshöfen gab es nicht. Die Rechtsprechung dauerte jeweils nur einige Minuten. Man verurteilte die Beschuldigten gruppenweise, nahezu am laufendem Band auf Grund der in unverständlicher Sprache vorgelesenen Anklageschrift. Es wurden die Todesurteile gefällt, 10, 15 oder 25jährige Zwangsarbeit verhängt, je nach dem, was der fantasiereiche Untersuchungsrichter-Offizier in sein Verhörprotokoll hineingeschrieben hatte.“

 

 

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János Rózsás (Boedapest, 6 augustus 1926)

 

De Engelse dichter Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2006.

 

The Charge of the Light Brigade (fragment)

 

1.

Half a league, half a league,
Half a league onward,
All in the valley of Death
Rode the six hundred.
"Forward, the Light Brigade!
"Charge for the guns!" he said:
Into the valley of Death
Rode the six hundred.

 

2.

"Forward, the Light Brigade!"
Was there a man dismay'd?
Not tho' the soldier knew
Someone had blunder'd:
Their's not to make reply,
Their's not to reason why,
Their's but to do and die:
Into the valley of Death
Rode the six hundred.

 

3.

Cannon to right of them,
Cannon to left of them,
Cannon in front of them
Volley'd and thunder'd;
Storm'd at with shot and shell,
Boldly they rode and well,
Into the jaws of Death,
Into the mouth of Hell
Rode the six hundred.

 

4.

Flash'd all their sabres bare,
Flash'd as they turn'd in air,
Sabring the gunners there,
Charging an army, while
All the world wonder'd:
Plunged in the battery-smoke
Right thro' the line they broke;
Cossack and Russian
Reel'd from the sabre stroke
Shatter'd and sunder'd.
Then they rode back, but not
Not the six hundred.

 

 

 

 

 

 

medTennyson_1844
Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

 

De Duitse dichteres en schrijfster Christa Reinig werd geboren op 6 augustus 1926 in Berlijn. Van 1950 tot 1953 studeerde zij aan de arbeiders- en boerenfaculteit, daarna tot 1957 kunstgeschiedenis en archeologie aan de Berlijnse Humboldt-Universität. Van 1957 tot 1964 was zij wetenschappelijk assistente bij het Märkische Museum. Reinig begon al in de jaren veertig te schrijven. Zij was medewerkster van het satirische tijdschrift Eulenspiegel, kon ook publiceren, maar wegens haar nonconformistische houding kreeg zij vanaf 1951 een publicatieverbod in de DDR. In 1964 keerde zij van de uitreiking van de Bremer Literaturpreis niet meer naar de DDR terug en vestigde zich in München. 

 

 

Robinson
 

Manchmal weint er wenn die worte
still in seiner kehle stehn
doch er lernt an seinem orte
schweigend mit sich umzugehn

 

und erfindet alte dinge
halb aus not und halb in spiel
splittert stein zur messerklinge
schnürt die axt an einen stiel

 

kratzt mit einer muschelkante
seinen namen in die wand
und der allzu oft genannte
wird ihm langsam unbekannt

 

 

mein besitz

Ich habe einen mantel in die jackentasche zu stecken
einen taschenmantel
ich habe ein radio in die jackentasche zu stecken
einen taschenradio
ich habe eine bibel in die jackentasche zu stecken
eine taschenbibel
ich habe gar keine solche jacke mit taschen
gar keine taschenjacke
ich habe eine schnapspflasche mit zwölf gläsern für mich
und alle meine onkels und tanten
ich habe eine kaffeekanne mit vier tassen für mich
und meine drei besten freundinnen
ich habe ein schachbrett mit schwarzen und weißen steinen für mich
und einen freund
ich habe gar keine freunde einzuladen
niemanden

ich habe einen himmel endlos über mir
darunter mich wiederzufinden
ich habe eine stadt voll straßen endlos
darin mir zu begegnen
ich habe ein lied endlos und endlos
darin ein- und auszuatmen
ich habe nicht mehr als ein gras zwischen zwei pflastersteinen
nicht mehr zu leben

 

 

 

Reinig
Christa Reinig (Berlijn, 6 augustus 1926)

 

De Algerijnse schrijver Yacine Kateb werd geboren op 6 augustus 1929 in Zighout-Youcef. Zijn eerste boek verscheen in 1946, toen hij zeventien was. Vanaf 1947 begon hij Frankrijk te bezoeken, later verhuisde hij er naar toe.Tot 1952 werkte hij een tijd als journalist en als dokwerker, wat hij snel weer opgaf om zich aan het schrijven te wijden. Hij reisde veel. In de vroege jaren zeventig vestigde hioj zich weer in Akgerije. Zijn boeken schreef hij in het Frans. Zijn hoofdthema is de politiekebevrijdingsstrijd van de Berbers.

 

 

POUSSIÈRES DE JUILLET

 

 Le  sang
 Reprend  racine
 Oui
 Nous  avions  tout  oublié
 Mais  notre  terre
 En  enfance  tombée
 Sa  vieille   ardeur  se  rallume

 

Et  même  fusillés
 Les  hommes  s’arrachent  la  terre
 Et  même  fusillés
 Ils  tirent la  terre  à  eux
 Comme  une  couverture
 Et  bientôt  les  vivants  n’auront  plus  où  dormir

 

 Et  sous  la  couverture
 Aux  grands trous  étoilés
 Il  y  a  tant  de  morts
 Tenant  les  arbres  par  la  racine
 Le  cœur  entre  les  dents

 

 Il  y  a  tant  de  morts
 Crachant  la  terre  par  la  poitrine
 Pour  si  peu  de  poussière
 Qui  nous  monte  à  la  gorge
 Avec ce vent  de  feu
           
 N’ enterrez  pas l’ancêtre
 Tant  de  fois  abattu
 Laissez-le renouer la trame  de  son  massacre    
       
 Pareille  au  javelot  tremblant
 Qui  le transperce
 Nous  ramenons  à  notre  gorge
 La  longue  escorte  des  assassins.

 

 

 

 

C’est vivre

 

C’est vivre

Fanon, Amrouche et Feraoun 

Trois voix brisées qui nous surprennent 

Plus proches que jamais 

Fanon, Amrouche, Feraoun 

Trois source vives qui n’ont pas vu 

La lumière du jour 

Et qui faisaient entendre 

Le murmure angoissé  

Des luttes souterraines 

Fanon, Amrouche, Feraoun 

Eux qui avaient appris 

A lire dans les ténèbres 

Et qui les yeux fermés 

N’ont pas cessé d’écrire

Portant à bout de bras

Leurs oeuvres et leurs racines 

Mourir ainsi c’est vivre 

Guerre et cancer du sang 

Lente ou violente chacun sa mort 

Et c’est toujours la même 

Pour ceux qui ont appris 

A lire dans les ténèbres, 

Et qui les yeux fermés 

N’ont pas cessé d’écrire 

Mourir ainsi c’est vivre.

 

 

 

Kateb
Yacine Kateb (6 augustus 1929 – 28 oktober 1989)

 

 

06-08-06

Alfred, Lord Tennyson


Alfred, Lord Tennyson werd geboren op 6 augustus 1809 in Somersby, Lincolnshire, England. Toen Tennyson ging studeren aan de universiteit van Cambridge, kon hij zich met niemand identificeren. Hij was lang van gestalte en maakte fysiek indruk, maar ontbeerde het nodige zelfvertrouwen. Hij ontmoette een jongere student, Arthur Hallam, die hem verder begeleidde en zich verloofde met een van zijn zusters.

 

In 1833 stierf Hallam onverwachts en stortte zijn wereld in. Hij schreef daarover verschillende werken, waaronder In Memoriam (1850). Dit gedicht toont de invloed van Charles Darwin. Een van de beroemde vragen die Tennyson stelt, is waarom de natuur zo voorzichtig omgaat met de soort, maar zo onzorgvuldig met het individu. Het gedicht was een enorm commercieel succes. Hierna waren zijn financiële problemen opgelost. Hij trouwde met Emily Sellwood, die hij 14 jaar eerder al had ontmoet. Hun zoon, die later zijn eerste biograaf zou worden, heette Hallam. Ook in 1850 werd hij benoemd tot Poet Laureate, als opvolger van William Wordsworth.

 

 

In Memoriam A.H.H.

 

Strong Son of God, immortal Love,
Whom we, that have not seen thy face,
By faith, and faith alone, embrace,
Believing where we cannot prove;


Thine are these orbs of light and shade;
Thou madest Life in man and brute;
Thou madest Death; and lo, thy foot
Is on the skull which thou hast made.


Thou wilt not leave us in the dust:
Thou madest man, he knows not why,
He thinks he was not made to die;
And thou hast made him: thou art just.


Thou seemest human and divine,
The highest, holiest manhood, thou.
Our wills are ours, we know not how;
Our wills are ours, to make them thine.


Our little systems have their day;
They have their day and cease to be:
They are but broken lights of thee,
And thou, O Lord, art more than they.

 

 

We have but faith: we cannot know;
For knowledge is of things we see
And yet we trust it comes from thee,
A beam in darkness: let it grow.


Let knowledge grow from more to more,
But more of reverence in us dwell;
That mind and soul, according well,
May make one music as before,


But vaster. We are fools and slight;
We mock thee when we do not fear:
But help thy foolish ones to bear;
Help thy vain worlds to bear thy light.


Forgive what seem'd my sin in me;
What seem'd my worth since I began;
For merit lives from man to man,
And not from man, O Lord, to thee.


Forgive my grief for one removed,
Thy creature, whom I found so fair.
I trust he lives in thee, and there
I find him worthier to be loved.


Forgive these wild and wandering cries,
Confusions of a wasted youth;
Forgive them where they fail in truth,
And in thy wisdom make me wise.


1849.

 

 

 

The Deserted House

 

Life and Thought have gone away
Side by side,
Leaving door and windows wide.
Careless tenants they!

All within is dark as night:
In the windows is no light;
And no murmur at the door,
So frequent on its hinge before.

Close the door; the shutters close;
Or through the windows we shall see
The nakedness and vacancy
Of the dark deserted house.

Come away: no more of mirth
Is here or merry-making sound.
The house was builded of the earth,
And shall fall again to ground.

Come away: for Life and Thought
Here no longer dwell;
But in a city glorious -
A great and distant city -have bought
A mansion incorruptible.
Would they could have stayed with us!

 

 

 

 

 

Alfred Tennyson (6 augustus 1809 – 6 oktober 1892)

 

 

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