27-03-16

Francis Ponge, Marie Under, Alfred de Vigny, ´arko Petan, Hansjörg Schneider, Kenneth Slessor

 

De Franse dichter en schrijver Francis Ponge werd geboren op 27 maart 1899 in Montpellier. Zie ook alle tags voor Francis Ponge op dit blog.

 

Le cageot

A mi-chemin de la cage au cachot la langue française a cageot, simple caissette à claire-voie vouée au transport de ces fruits qui de la moindre suffocation font a coup sûr une maladie.

Agencé de façon qu'au terme de son usage il puisse être brisé sans effort, il ne sert pas deux fois. Ainsi dure-t-il moins encore que les denrées fondantes ou nuageuses qu'il enferme.

A tous les coins de rues qui aboutissent aux halles, fl luit alors de l'éclat sans vanité du bois blanc. Tout neuf encore, et légèrement ahuri d'être dans une pose maladroite à la voirie jeté sans retour, cet objet est en somme des plus sympathiques, — sur le sort duquel il convient toutefois de ne s'appesantir longuement.

 

 

Le cycle des saisons

Las de s'être contractés tout l'hiver les arbres tout à coup se flattent d'être dupes. Ils ne peuvent plus y tenir : ils lâchent leurs paroles, un flot, un vomissement de vert. Ils tâchent d'aboutir à une feuillaison complète de paroles. Tant pis! Cela s'ordonnera comme cela pourra! Mais, en réalité, cela s'ordonne! Aucune liberté dans la feuillaison... Ils lancent, du moins le croient-ils, n'importe quelles paroles, lancent des tiges pour y suspendre encore des paroles : nos troncs, pensent-ils, sont là pour tout assumer. Ils s'efforcent à se cacher, à se confondre les uns dans les autres. Ils croient pouvoir dire tout, recouvrir entièrement le monde de paroles variées : ils ne disent que « les arbres ». Incapables même de retenir les oiseaux qui repartent d'eux, alors qu'ils se réjouissaient d'avoir produit de si étranges fleurs.

Toujours la même feuille, toujours le même mode de dépliement, et la même limite, toujours des feuilles symétriques à elles-mêmes, symétriquement suspendues ! Tente encore une feuille! — La même! Encore une autre! La mèmel Rien en somme ne saurait les arrêter que soudain cette remarque : « L'on ne sort pas des arbres par des moyens d'arbres. « Une nouvelle lassitude, et un nouveau retournement moral. « Laissons tout ça jaunir, et tomber. Vienne le taciturne état, le dépouillement, I'automne.

 

 
Francis Ponge (27 maart 1899 – 6 augustus 1988)

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27-03-15

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugre¨ić, Shusaku Endo, Alfred de Vigny

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit:Der Untertan

„Er bewegte sich zwischen ihnen wie ein launenhafter Pascha; drohte ihnen bald, es dem Vater zu melden, dass sie sich Bier holten, und bald ließ er kokett aus sich die Stunde herausschmeicheln, zu der Herr Heßling zurückkehren sollte. Sie waren auf der Hut vor dem Prinzipal: er kannte sie, er hatte selbst gearbeitet. Er war Büttenschöpfer gewesen in den alten Mühlen, wo jeder Bogen mit der Hand geformt ward; hatte dazwischen alle Kriege mitgemacht und nach dem letzten, als jeder Geld fand, eine Papiermaschine kaufen können. Ein Holländer und eine Schneidmaschine vervollständigten die Einrichtung. Er selbst zählte die Bogen nach. Die von den Lumpen abgetrennten Knöpfe durften ihm nicht entgehen. Sein kleiner Sohn ließ sich oft von den Frauen welche zustecken, dafür, dass er die nicht angab, die einige mitnahmen. Eines Tages aber hatte er so viele beisammen, dass ihm der Gedanke kam, sie beim Krämer gegen Bonbons umzutauschen. Es gelang - aber am Abend kniete Diederich, indes er den letzten Malzzucker zerlutschte, sich ins Bett und betete, angstgeschüttelt, zu dem schrecklichen lieben Gott, er möge das Verbrechen unentdeckt lassen. Er brachte es dennoch an den Tag. Dem Vater, der immer nur methodisch, Ehrenfestigkeit und Pflicht auf dem verwitterten Unteroffiziersgesicht, den Stock geführt hatte, zuckte diesmal die Hand, und in die eine Bürste seines silberigen Kaiserbartes lief, über die Runzeln hüpfend, eine Träne. »Mein Sohn hat gestohlen«, sagte er außer Atem, mit dumpfer Stimme, und sah sich das Kind an wie einen verdächtigen Eindringling. »Du betrügst und stiehlst. Du brauchst nur noch einen Menschen totzuschlagen.«
Frau Heßling wollte Diederich nötigen, vor dem Vater hinzufallen und ihn um Verzeihung zu bitten, weil der Vater seinetwegen geweint habe! Aber Diederichs Instinkt sagte ihm, dass dies den Vater nur noch mehr erbost haben würde. Mit der gefühlsseligen Art seiner Frau war Heßling durchaus nicht einverstanden. Sie verdarb das Kind fürs Leben. Übrigens ertappte er sie geradeso auf Lügen wie den Diedel. Kein Wunder, da sie Romane las! Am Sonnabendabend war nicht immer die Wochenarbeit getan, die ihr aufgegeben war. Sie klatschte, anstatt sich zu rühren, mit dem Mädchen… Und Heßling wusste noch nicht einmal, dass seine Frau auch naschte, gerade wie das Kind. Bei Tisch wagte sie sich nicht satt zu essen und schlich nachträglich an den Schrank. Hätte sie sich in die Werkstätte getraut, würde sie auch Knöpfe gestohlen haben.“

 

Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Scene uit de film “Der Untertan” met o.a. Werner Peters en Paul Esser, 1951

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27-03-14

Heinrich Mann, Golo Mann, Carolina Trujillo, Patrick McCabe, Bob den Uyl, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo, Alfred de Vigny

 

De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook alle tags voor Heinrich Mann op dit blog.

Uit: Professor Unrat

„Er nahm die Treppe in fünf Sätzen, riß die Klassentür auf, hastete zwischen den Bänken hindurch, schwang sich, in das Katheder gekrallt, auf die Stufe. Da blieb er bebend stehn und mußte Atem schöpfen. Die Sekundaner hatten sich zu seiner Begrüßung erhoben, und äußerster Lärm war jäh in ein Schweigen versunken, das förmlich betäubte. Sie sahen ihrem Ordinarius zu, wie einem gemeingefährlichen Vieh, das man leider nicht totschlagen durfte, und das augenblicklich sogar einen peinlichen Vorteil über sie gewonnen hatte. Unrats Brust arbeitete heftig; schließlich sagte er mit seiner begrabenen Stimme:
»Es ist mir da vorhin immer mal wieder ein Wort zugerufen worden, eine Bezeichnung – ein Name denn also: ich bin nicht gewillt, ihn mir bieten zu lassen. Ich werde diese Schmähung durch solche Menschen, als welche ich Sie kennen zu lernen leider Gelegenheit hatte, nie dulden, merken Sie sich das! Ich werde Sie fassen, wo immer ich es vermag. Ihre Verworfenheit, von Ertzum, nicht genug damit, daß sie mir Abscheu einflößt, soll sie an der Festigkeit eines Entschlusses wie Glas zerbrechen, den ich Ihnen hiermit verkünde. Noch heute werde ich von Ihrer Tat dem Herrn Direktor Anzeige erstatten, und was in meiner Macht steht, soll – traun fürwahr – geschehen, damit die Anstalt wenigstens von dem schlimmsten Abschaum der menschlichen Gesellschaft befreit werde!«
Darauf riß er sich den Mantel von den Schultern und zischte:
»Setzen!«
Die Klasse setzte sich, nur von Ertzum blieb stehn. Sein dicker, gelb punktierter Kopf war jetzt so feuerrot wie die Borsten oben darauf. Er wollte etwas sagen, setzte mehrmals an, gab es wieder auf. Schließlich stieß er heraus:
»Ich bin es nicht gewesen, Herr Professor!«
Mehrere Stimmen unterstützten ihn, opferfreudig und solidarisch:
»Er ist es nicht gewesen!«

 

 
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)
Professor Unrat werd verfilmd door Josef von Sternberg als „Der blaue Engel“, 1930

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27-03-12

Alfred de Vigny, Žarko Petan, Hansjörg Schneider, Kenneth Slessor, Francis Ponge, Marie Under

 

De Franse dichter en schrijver Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire). Zie ook alle tags voor Alfred de Vigny op dit blog.

 

 

Paris (Fragment)

 

- Prends ma main, Voyageur, et montons sur la Tour. -
Regarde tout en bas, et regarde à l'entour.
Regarde jusqu'au bout de l'horizon, regarde
Du nord au sud. Partout où ton oeil se hasarde,
Qu'il s'attache avec feu, comme l'oeil du serpent
Qui pompe du regard ce qu'il suit en rampant,
Tourne sur le donjon qu'un parapet prolonge,
D'où la vue à loisir sur tous les points se plonge
Et règne, du zénith, sur un monde mouvant,
Comme l'éclair, l'oiseau, le nuage et le vent.
Que vois-tu dans la nuit, à nos pieds, dans l'espace,
Et partout où mon doigt tourne, passe et repasse ?

- " Je vois un cercle noir, si large et si profond
" Que je n'en aperçois ni le bout ni le fond.
" Des collines, au loin, me semblent sa ceinture,
" Et, pourtant, je ne vois nulle part la nature,
" Mais partout la main d'homme et l'angle que sa main
" Impose à la matière en tout travail humain.
" Je vois ces angles noirs et luisants qui, dans l'ombre,
" L'un sur l'autre entassés, sans ordre ni sans nombre
" Coupent des murs blanchis pareils à des tombeaux.
" - Je vois fumer, brûler, éclater des flambeaux,
" Brillant sur cet abîme où l'air pénètre à peine,
" Comme des diamants incrustés dans l'ébène.

 

 

Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)

Parijs

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27-03-11

Hansjörg Schneider, Žarko Petan, Alfred de Vigny, Kenneth Slessor, Francis Ponge

 

De Zwitserse schrijver Hansjörg Schneider werd geboren op 27 maart 1938 in Aarau. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008 en ook mijn blog van 27 maart 2009. en ook mijn blog van 27 maart 2009 en ook mijn blog van 27 maart 2010.

 

Uit: Hunkeler und die Augen des Odipus

 

„Am Morgen des 24. April, es war ein Freitag, wurde Willy Dreier, Inhaber der Wirtscha∫ Stauwehr bei Märkt im deutschen Markgräflerland, von einem dumpfen, knirschenden Geräusch, welches das stete Rauschen des Wassers übertönte, geweckt. Er sah auf dem Wecker, dass es kurz vor sieben

war. Punkt sieben hatte er aufstehen wollen, um den Keller zu reinigen und vorzubereiten für eine Lieferung Wein vom Tüllinger Hügel. Am Freitag, dem 1. Mai, wollte er sein Lokal für die kommende Sommersaison eröffnen.

Er fragte sich, ob er geträumt hatte, und blieb eine Weile liegen. Da das Geräusch nicht nachließ, sondern sich im Gegenteil steigerte, als ob Eisen gegen Eisen stieße, erhob er sich, schlüpfte in Hose und Hemd und trat vor die Tür. Die Auenlandscha∫ lag in leichtem Nebel. Die Sonne war

noch nicht zu sehen. Ein Chor von Vögeln besang das aufkommende Morgenlicht.

Das fremde Geräusch, das ihn geweckt hatte, war verstummt. Er überlegte, ob er zurückgehen sollte ins Haus, um zu frühstücken und mit der Arbeit zu beginnen. Da hörte er einen langgezogenen, schrillen, schleifenden Ton. Er erstarb. Es war nur noch das Wasser zu hören, das übers Wehr fiel.

Er ging die wenigen Meter durch das morgenfeuchte Gras zum Damm, kletterte hinauf und schaute über den Fluss, der breit wie ein See vor ihm lag. Dicht am Ufer schwammen ein paar hundert Reiherenten, die aus dem Norden hergeflogen waren, um hier zu überwintern. Drüben war das französische Ufer.“

 

 

 

Hansjörg Schneider (Aarau, 27 maart 1938)

 

 

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27-03-10

Hansjörg Schneider, Žarko Petan, Alfred de Vigny, Kenneth Slessor


De Zwitserse schrijver Hansjörg Schneider werd geboren op 27 maart 1938 in Aarau. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008 en ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Hunkeler und die goldene Hand

 

Peter Hunkeler, Kommissär des Kriminalkommissariats Basel, ehemaliger Familienvater, jetzt geschieden, lag im Solebad des Hotels Marina in Rheinfelden/Schweiz und hatte eine Depression. Er lag im Außenbecken an der Massagedüse vier, die ihm warmes Salzwasser gegen die Lendenwirbel spritzte, heraufgepumpt aus tausend Metern Tiefe, wo früher der Meeresboden gelegen hatte.
Hunkeler versuchte, ans Meer zu denken. An sich brechende Wogen, an ihr Ausrollen auf Kies oder Sand, an den Geruch von Tang. Es gelang ihm nicht, es roch nicht nach Meer hier, sondern nach Solebad.
Rechts von ihm, und das ärgerte ihn besonders, suhlten sich zwei alte Frauen, direkt vor Düse fünf. Schon gut zehn Minuten lagen sie dort, ohne Anstalten zu treffen, sich weiter zu Düse sechs bewegen zu wollen, wie man eigentlich hätte erwarten dürfen. Niemand hatte das Recht, eine Düse für längere Zeit zu blockieren. Es gab noch andere Kunden hier, die es vielleicht gerade auf diese Düse fünf abgesehen hatten. Aber darum scherten sich die beiden nicht. Die eine trug eine Badekappe mit roten Blumen, die andere eine mit blauen Schuppen. Lächerlich war das. Und natürlich redeten sie einen Dialekt aus dem Badischen. Hotzenwald vielleicht oder Dinkelberg, dachte Hunkeler mit verstecktem Ingrimm. Die schauten genau so aus, als wären sie von den einsamen Höhen jenseits des Rheins extra-herunter gekommen, um Düse fünf zu blockieren. Als ob es drüben keine Heilquellen gegeben hätte. Draußen in der Mitte des Bassins crowlte ein junger Mann, von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links. Er hatte ein beachtliches Tempo drauf, das mußte man anerkennen. Am linken Oberschenkel trug er ein Tauchermesser.“

 

 

 

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Hansjörg Schneider (Aarau, 27 maart 1938)

 

 

 

 

De Sloveense schrijver, regisseur en journalist Žarko Petan werd geboren op 27 maart 1929 in Ljubljana. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2009. 

 

Uit: Aphorismen

 

Butter oder Kanonen? - das ist nicht die Frage. Wer genug Kanonen hat, wird auch genug Butter haben.

 

In der sozialistischen Wirtschaft wurden sogar die Krisen verstaatlicht.

 

Die Hölle sind die anderen.
Das Paradies, das sind die anderen in der Hölle.

 

 

 

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Žarko Petan (Ljubljana, 27 maart 1929)

 

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire). Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

 

 

 

L'âge d'or de l'avenir

 

Le rideau s'est levé devant mes yeux débiles,
La lumière s'est faite et j'ai vu ses splendeurs ;
J'ai compris nos destins par ces ombres mobiles
Qui se peignaient en noir sur de vives couleurs.
Ces feux, de ta pensée étaient les lueurs pures,
Ces ombres, du passé les magiques figures,
J'ai tressailli de joie en voyant nos grandeurs.

Il est donc vrai que l'homme est monté par lui-même
Jusqu'aux sommets glacés de sa vaste raison,
Qu'il y peut vivre en paix sans plainte et sans blasphème,
Et mesurer le monde et sonder l'horizon.
Il sait que l'univers l'écrase et le dévore ;
Plus grand que l'univers qu'il juge et qui l'ignore,
Le Berger a lui-même éclairé sa maison.

 

 

Le bain d'une dame romaine

 

Une Esclave d'Egypte, au teint luisant et noir,
Lui présente, à genoux, l'acier pur du miroir ;
Pour nouer ses cheveux, une Vierge de Grèce
Dans le compas d'Isis unit leur double tresse ;
Sa tunique est livrée aux Femmes de Milet,
Et ses pieds sont lavés dans un vase de lait.
Dans l'ovale d'un marbre aux veines purpurines
L'eau rose la reçoit ; puis les Filles latines,
Sur ses bras indolents versant de doux parfums,
Voilent d'un jour trop vif les rayons importuns,
Et sous les plis épais de la pourpre onctueuse
La lumière descend molle et voluptueuse :
Quelques-unes, brisant des couronnes de fleurs,
D'une hâtive main dispersent leurs couleurs,
Et, les jetant en pluie aux eaux de la fontaine,
De débris embaumés couvrent leur souveraine,
Qui, de ses doigts distraits touchant la lyre d'or,
Pense au jeune Consul, et, rêveuse, s'endort.

 

 

 

 

Vigny
Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)

 

 

 

 

De Australische dichter Kenneth Slessor werd geboren op 27 maart 1901 in Orange, New South Wales. Zie ook mijn blog van 27 maart 2009.

 

 

North Country 

 

North Country, filled with gesturing wood,

With trees that fence, like archers' volleys,

The flanks of hidden valleys

Where nothing's left to hide

 

But verticals and perpendiculars,

Like rain gone wooden, fixed in falling,

Or fingers blindly feeling

For what nobody cares;

 

Or trunks of pewter, bangled by greedy death,

Stuck with black staghorns, quietly sucking,

And trees whose boughs go seeking,

And tress like broken teeth

 

With smoky antlers broken in the sky;

Or trunks that lie grotesquely rigid,

Like bodies blank and wretched

After a fool's battue,

 

As if they've secret ways of dying here

And secret places for their anguish

When boughs at last relinquish

Their clench of blowing air

 

But this gaunt country, filled with mills and saws,

With butter-works and railway-stations

And public institutions,

And scornful rumps of cows,

 

North Country, filled with gesturing wood–

Timber's the end it gives to branches,

Cut off in cubic inches,

Dripping red with blood. 

 

 

 

 

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Kenneth Slessor (27 maart 1901 – 30 juli 1971)

 

27-03-09

Alfred de Vigny, Kenneth Slessor, Francis Ponge, Lajos Zilahy, Andon Zako Çajupi, Carlo Dossi, Sophie Mereau, Louis Simpson, Marie Under


De Franse dichter en schrijver Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire). Zie ook mijn blog van 27 maart 2007 en ook mijn blog van 27 maart 2008.  

 

Uit: Daphné

 

La foule 

C’était un soir de fête. Le peuple de Paris marchait avec tristesse sur les places publiques et le long des rues. Les familles se tenant par la main allaient en avant, sans savoir où elles allaient, et passaient, sans s’arrêter, en regardant devant elles. Les hommes étaient ennuyés, les femmes fatiguées, les enfants tout en pleurs. Des lampions sinistres s’éteignaient sous une large pluie et répandaient une fumée noire au lieu d’une flamme livide. Les murs étaient teints de lueurs pareilles à celles d’un incendie qui s’apaise. La voûte du ciel était violette et comme irritée.

La foule glissait sur un pavé tout humide. Les têtes noires se touchaient et n’avançaient qu’avec un mouvement insensible. Le murmure des voix était sourd et inarticulé comme un long gémissement. Chacun paraissait chercher et demander quel désir l’avait amené, et vers quel plaisir. Aucun n’était satisfait, aucun n’entrevoyait même ce qui lui pourrait plaire. Tous s’en allaient l’oeil vague et la bouche béante ; tous incapables de s’arrêter dans leur route perpétuelle qui ne menait à rien.“

 

 

 

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Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)

Standbeeld door Alexandre Descatoire in Cambrai

 

 

 

 

 

De Australische dichter Kenneth Slessor werd geboren op 27 maart 1901 in Orange, New South Wales. Het grootste deel van zijn loopbaan werkte hij als journalist voor de Sydney Sun. Tijdens WO II was hij oorlogscorrespondent. Slessor introduceerde het modernisme in de Australische poëzie. De meeste gedichten publiceerde hij al voor de oorlog.

 

 

Mangroves

  

These black bush-waters, heavy with crusted boughs

Like plumes above dead captains, wake the mind....

Uncounted kissing, unremembered vows,

Nights long forgotten, moons too dark to find,

Or stars too cold...all quick things that have fled

Whilst these old bubbles uprise in older stone,

Return like pale dead faces of children dead,

Staring unfelt through doors for ever unknown.

 

O silent ones that drink these timeless pools,

Eternal brothers, bending so deeply over,

Your branches tremble above my tears again...

And even my songs are stolen from some old lover

Who cried beneath your leaves like other fools,

While still they whisper "in vain...in vain...in vain..."

 

 

 

 

Slessor
Kenneth Slessor (27 maart 1901 – 30 juli 1971)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver Francis Ponge werd geboren op 27 maart 1899 in Montpellier. Hij studeerde rechten in Parijs en literatuur in Straatsburg. Tijdens WO I kwam hij in contact met het surealisme. In 1937 sloot hij zich aan bij de communisten, maar hij verliet de partij weer in 1947. Van 1952 tot 1965 doceerde hij aan de Alliance Française. Typisch voor Ponge is dat hij gedicht en essay combineerde in een enkele kunstvorm.

 

Uit: Le parti pris des choses

 

„Il est tout de même à plusieurs points de vue insupportable de penser dans quel infime manège depuis des siècles tournent les paroles, l’esprit, enfin la réalité de l’homme. Il suffit pour s’en rendre compte de fixer son attention sur le premier objet venu : on s’apercevra aussitôt que personne ne l’a jamais observée, et qu’à son propos les choses les plus élémentaires restent à dire. Et j’entends bien que sans doute pour l’homme il ne s’agit pas essentiellement d’observer et de décrire des objets, mais enfin cela est un signe, et des plus nets. À quoi donc s’occupe-t-on ? Certes à tout, sauf à changer d’atmosphère intellectuelle, à sortir des poussiéreux salons où s’ennuie à mourir tout ce qu’il y a de vivant dans l’esprit, à progresser - enfin ! - non seulement par les pensées, mais par les facultés, les sentiments, les sensations, et sommes toute à accroître la quantité de ses qualités. Car des millions de sentiments, par exemple, aussi différents du petit catalogue de ceux qu’éprouvent actuellement les hommes les plus sensibles, sont à connaître, sont à éprouver. Mais non ! l’homme se contentera longtemps encore d’être « fier » ou « humble », « sincère » ou « hypocrite », « gai » ou « triste », « malade » ou « bien portant », « bon » ou « méchant », « propre » ou « sale », « durable » ou « éphémère », etc., avec toutes les combinaisons possibles de ces pitoyables qualités“.

 

 

 

 

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Francis Ponge (27 maart 1899 – 6 augustus 1988)

 

 

 

 

 

De Hongaarse schrijver en filmmaker Lajos Zilahy werd geboren op 27 maart 1891 in Nagyszalonta, nu Salonta nabij Oradea. Tijdens WO II zat hij in het verzet. In 1947 emigreerde hij naar de VS en sindsdien schreef hij voornamelijk in het Engels.

 

Uit: Was mein Herz begehrt (Vertaald door Eta Neumann-Veith u. Andrea Seidler)

 

Man schrieb den Monat September. Sieben Uhr abends.
Über den Hügeln von Ofen hörte man den Klang eines Tarogato, der den Sommer zu verabschieden schien. An der Straßenecke stand ein junger Mann, auf seinen Spazierstock gelehnt, rauchte eine Zigarette und lauschte der Musik. Hier angelangt, verspürte er auf einmal keine Lust mehr, der Einladung des Doktors zum Tee zu folgen. All die fremden Menschen, mit denen er sich nichts zu sagen hatte. Bekanntschaften dieser Art führen ja später nur zu Peinlichkeiten in der Straßenbahn: Sollte man die Dame im Samthut, die man beim Tee flüchtig kennen gelernt hatte und der man nun gegenübersaß, grüßen oder nicht? Grüßt man nicht, ist es unangenehm, grüßt man aber, ist es noch unangenehmer. Die Unterhaltungen, die sich in solchen Situationen ergeben, sind doch die reinste Qual.
Der junge Mann lauschte dem weichen Klang des Tarogato und dachte, es wäre vermutlich klüger, in der wunderbaren Abenddämmerung durch die Hügel von Ofen zu schlendern.
Er zerknüllte den Straßenbahnfahrschein, den er noch immer in der Hand hielt, warf die Papierkugel in die Höhe und schleuderte sie mit seinem Spazierstock wie einen Schlagball durch die Luft.`

 

 

 

 

Zilahy
Lajos Zilahy (27 maart 1891 - 1 december 1974)

 

 

 

 

 

De Albanese dichter, schrijver en vertaler Andon Zako Çajupi werd geboren op 27 maart 1866 in Sheper. Hij studeerde rechten in Zwitserland en in Egypte. Na een korte tijd als advocaat gewerkt te hebben wijdde hij zich geheel aan de literatuur. Tijdens zijn leven was hij vooral als dichter en vertaler bekend. Na zijn dood werden ook toneelstukken gepubliceerd.

 

 

Motherland

 

Motherland's the country

Where I first raised my head,

Where I loved my parents,

Where every stone knows me,

Where I made my home,

Where I first knew God,

Where my ancestors lived,

And left their graves behind them,

Where I grew on bits of bread,

Where I learned to speak my language,

Where I have my friends and family,

Where I've laughed and where I've cried,

Where I dwell with mirth and hope,

Where I one day long to perish.

 

 

 

Vertaald door Robert Elsie

 

 

 

 
cajupi
Andon Zako Çajupi (27 maart 1866 – 11 juli 1930)

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Carlo Dossi werd geboren op 27 maart 1849 in Zenevredo in de provincie Pavia. Hij stamde uit een adelijke familie. Hij begon al vroeg met schrijven en publiceren. Later richtte hij zich op de politiek. Hij werd diplomaat en werkte als zodanig o.a. in Athene en in Bogotá, maar hij bleef wel altijd schrijven.

 

Uit: Die kleine Englischlehrerin (Vertaald door Helmut Schulze)

 

„Um zu beginnen

Es ist ein kleines Zimmer. Es dient abwechselnd als Eßzimmer, als Besuchszimmer, und man könnte auch sagen als Schlafzimmer, denn die beiden Sofas haben mir gar nicht das Aussehen, daß sie stets auch solche blieben. Allzuviele Dachziegel sieht man draußen, als daß man von einer niedrigen Etagenzahl ausgehen könnte; drinnen allzuwenig Mobiliar, um annehmen zu können, man habe es mit einem hohen Vermögen zu tun.

Es läutet an der Tür. In dem kleinen Zimmer fährt die Glocke in sich zusammen; ist es denn auch ein Vorzimmer?

Bei dem Klang zeigt sich ein kleines Mädchen in einer Tür und läuft leichten Schritts eine andere aufzuschließen. Schon sieht man einen großen, blonden, schönen Jüngling eintreten und bald mit Eifer die Handflächen ergreifen.

- Und Papa? - fragt er leise.

Aurora bewegt tieftraurig das hübsche Köpfchen.

- Aber der Doktor, was sagt er?

- Er sagt: es gäbe nur ein einziges Mittel... sterben. -

Aurora hat in ihrer Aussprache das wunderbarste r der Welt. Doch, oh oh, meine Damen Leserinnen, bemüht euch nicht zu erren; ein Lippenrot und ein Wangenweiß, wie es die Natur verleiht, in der Parfümerie werdet Ihr es niemals finden.

Das schöne junge Paar steht still, die Hände in des Anderen Händen, den Blick in des Anderen Blick.

- Aurora! - bebt eine Stimme aus dem Nachbarzimmer.“

 

 

 

 

Carlo_Dossi
Carlo Dossi (27 maart 1849 – 1910)

 

 

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Sophie Mereau (geb. Schubart) werd geboren op 27 maart 1770 in Altenburg. In haar ouderlijk huis kreeg zij een zeer degelijke opleiding. Ondanks voorbehoud tegen het huwelijk trouwde zij in 1793 met de universiteitsbibliothecaris en jurist Friedrich Karl Mereau. Schiller waardeerde haar en zij ging om met heel wat kunstenaars en schrijvers uit de romantiek en de Duitse Klassik. Zij schreef gedichten, essays, twee romans, verhalen. Zij vertaalde ook en gaf almanakken en een eigen tijdschrift uit.

 

 

An einen Baum am Spalier
 
Armer Baum! - an deiner kalten Mauer
fest gebunden, stehst du traurig da,
fühlest kaum den Zephir, der mit süßem Schauer
in den Blättern freier Bäume weilt
und bei deinen leicht vorübereilt.
O! dein Anblick geht mir nah!
und die bilderreiche Phantasie
stellt mit ihrer flüchtigen Magie
eine menschliche Gestalt schnell vor mich hin,
die, auf ewig von dem freien Sinn
der Natur entfernt, ein fremder Drang
auch wie dich in steife Formen zwang.

 

 

 

 

Mereau
Sophie Mereau (27 maart 1770 – 31 oktober 1806)

 

 

 

 

 

De Jamaicaanse dichter Louis Simpson werd geboren op 27 maart 1923 in Jamaica. In 1964 won hij de Pulitzer Prize voor zijn bundel At The End Of The Open Road. Toen hij 17 was vertrok hij naar de VS waar hij studeerde aan de Columbia universiteit. Tijdens WO II streed hij in Europa. Hij debuteerde in 1947 met The Arrivistes. Simpson doceerde o.a. in Berkeley en New York.

 

 

Ballade: Women of Time Past    

 

Tell me in what country is

Flora the beautiful Roman,

Archipiada, or Thaïs.

Echo who speaks to no man

Unless he speaks first, then she can

Over a river, lake, or bay,

Was too beautiful to be human.

But where are the snows of yesterday?

 

Where is the learned Heloise,

For whom was gelded that poor man,

Pierre Abelard of Saint Denis?

With love of her his pains began.

The queen who wanted Buridan

Bagged and dropped in the Seine, they say,

Was a very passionate woman,

But where are the snows of yesterday?

 

Queen Blanche of the fleur-de-lys,

Who sang so well the people ran ...

To hear; Bertha Bigfoot, Alice,

Arembourg, the countess of Maine,

And Joan the bonny of Lorraine,

Burned by the English ... Where are they,

Tell me, 0 Virgin Sovereign!

But where are the snows of yesterday?

 

Prince, do not enquire again

Where all those women are today.

All you will hear is the refrain,

But where are the snows of yesterday?

 

 

 

 

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Louis Simpson (Jamaica, 27 maart 1923)

 

 

 

 

 

De Estlandse dichteres Marie Under werd geboren op 27 maart 1883 in Tallin. Zij schreef haar gedichten aanvankelijk in het Duits. In 1904 werd zij verliefd op de kunstenaar Ants Laikmaa, die haar er toe bracht haar werk in het Ests te vertalen. Toen de Sovjet Unie Estland in 1944 bezette vluchtte zij naar Zweden.

 

 

The Full Moon

 

Bursting full is the moon,

its weight bends the trees.

The waters desire to be turned

to wine,

they are so restless.

   

The streets are breathing;

the houses have wings on their

shoulders —

everything is festive:

   

Tigerskins

have been spread out on the

thresholds.

Snowy flags flutter

from the roofs.

The traveller wears a halo in his hair,

the hat in his hand is full of moonrays.

He wears the checkered coat

of a harlequin.

   

The old sofa has golden patches,

 

The walls tremble

They are made of water, clear,

pure water —

everything is aflow. 

   

Shoes made of glass —

I hear their ringing steps

coming right at me.

   

On the windowsill, ready to pounce,

a great white cat

with mintgreen eyes:

I feel its sly paw

on my throat.

   

Who is embracing me in my sleep?

Incubus! Incubus!

I awaken.

The moon's yellow beard on

my breast.

   

 

 

Vertaald door Ilse Lehiste

 

 

 

 

 

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Marie Under (27 maart 1883 – 25 september 1980)

 

 

27-03-08

Heinrich Mann, Alfred de Vigny, Patrick McCabe, Hansjörg Schneider, Žarko Petan, Shusaku Endo, Dubravka Ugrešić


De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

 

Uit : Professor Unrat

 

 „Da er Raat hieß, nannte ihn die ganze Stadt Unrat. Nichts konnte einfacher und natürlicher sein. Der und jener Professor wechselten zuweilen ihr Pseudonym. Ein neuer Schüler gelangte in die Klasse, legte mordgierig eine vom vorigen Jahrgang noch nicht genug gewürdigte Komik an dem Lehrer bloß und nannte sie schonungslos beim Namen. Unrat aber trug den seinigen seit vielen Generationen, der ganzen Stadt war er geläufig, seine Kollegen benutzten ihn außerhalb des Gymnasiums und auch drinnen, sobald er den Rücken drehte. Die Herren, die in ihrem Hause Schüler verpflegten und sie zur Arbeit anhielten, sprachen vor ihren Pensionären vom Professor Unrat. Der aufgeweckte Kopf, der den Ordinarius der Untersekunda hätte neu beobachten und nochmals abstempeln wollen, wäre nie durchgedrungen; schon darum nicht, weil der gewohnte Ruf auf den alten Lehrer noch so gut seine Wirkung übte wie vor sechsundzwanzig Jahren. Man brauchte nur auf dem Schulhof, sobald er vorbeikam, einander zuzuschreiben:

‚Riecht es hier nicht nach Unrat?’

Oder:

‚Oho! Ich wittere Unrat!’

Und sofort zuckte der Alte heftig mit der Schulter, immer mit der rechten, zu hohen, und sandte schief aus seinen Brillengläsern einen grünen Blick, den die Schüler falsch nannten, und der scheu und rachsüchtig war: der Blick eines Tyrannen mit schlechtem Gewissen, der in den Falten der Mäntel nach Dolchen späht. Sein hölzernes Kinn mit dem dünnen graugelben Bärtchen daran klappte herunter und hinaus. Er konnte dem Schüler, der geschrien hatte, „nichts beweisen“ und mußte weiterschleichen auf seinen magern, eingeknickten Beinen und unter seinem fettigen Maurerhut.“

 

 

 

Mann
Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

Thomas (l) en Heinrich Mann

 

 

 

De Franse dichter en schrijver Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire). Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

 

L'esprit parisien

 

Esprit parisien ! démon du Bas-Empire !
Vieux sophiste épuisé qui bois, toutes les nuits,
Comme un vin dont l'ivresse engourdit tes ennuis,
Les gloires du matin, la meilleure et la pire;

Froid niveleur, moulant, aussitôt qu'il expire,
Le plâtre d'un grand homme ou bien d'un assassin,
Leur mesurant le crâne, et, dans leur vaste sein,
Poussant jusques au coeur ta lèvre de vampire ;

Tu ris ! - Ce mois joyeux t'a jeté trois par trois
Les fronts guillotinés sur la place publique.
- Ce soir, fais le chrétien, dis bien haut que tu crois.

A genoux ! roi du mal, comme les autres rois !
Pour que la Charité, de son doigt angélique,
Sur ton front de damné fasse un signe de croix.

 

 

 

L'âge d'or de l'avenir

 

Le rideau s'est levé devant mes yeux débiles,
La lumière s'est faite et j'ai vu ses splendeurs ;
J'ai compris nos destins par ces ombres mobiles
Qui se peignaient en noir sur de vives couleurs.
Ces feux, de ta pensée étaient les lueurs pures,
Ces ombres, du passé les magiques figures,
J'ai tressailli de joie en voyant nos grandeurs.

Il est donc vrai que l'homme est monté par lui-même
Jusqu'aux sommets glacés de sa vaste raison,
Qu'il y peut vivre en paix sans plainte et sans blasphème,
Et mesurer le monde et sonder l'horizon.
Il sait que l'univers l'écrase et le dévore ;
Plus grand que l'univers qu'il juge et qui l'ignore,
Le Berger a lui-même éclairé sa maison.

 

 

 

 

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Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)

 

 

 

 

De Ierse schrijver Patrick Joseph McCabe werd geboren op 27 maart 1955 in Clones, Monaghan. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

 

Uit: The Butcher Boy

 

“When I was a young lad twenty or thirty or forty years ago I lived in a small town where they were all after me on account of what I done on Mrs. Nugent. I was hiding out by the river in a hole under a tangle of briars. It was a hide me and Joe made. Death to all dogs who enter here, we said. Except us of course.
You could see plenty from the inside but no one could see you. Weeds and driftwood and everything floating downstream under the dark archway of the bridge. Sailing away to Timbuctoo. Good luck now weeds, I said.
Then I stuck my nose out to see what was going on. Plink--rain if you don't mind!
But I wasn't complaining. I liked rain. The hiss of the water and the earth so soft bright green plants would nearly sprout beside you. This is the life I said. I sat there staring at a waterdrop on the end of a leaf. It couldn't make up its mind whether it wanted to fall or not. It didn't matter--I was in no hurry. Take your time drop, I said--we've got all the time we want now.
We've got all the time in the world.
I could hear a plane droning far away. One time we were standing in the lane behind the houses shading our eyes from the sun and Joe says: Did you see that plane Francie? I said I did. It was a tiny silver bird in the distance. What I want to know is, he said, how do they manage to get a man small enough to fit in it? I said I didn't know. I didn't know much about planes in them days.”

 

 

 
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Patrick McCabe (Clones, 27 maart 1955)

 

 

 

De Zwitserse schrijver Hansjörg Schneider werd geboren op 27 maart 1938 in Aarau. Zie ook mijn blog van 27 maart 2007.

 

 

Uit: Hunkeler und der Fall Livius

 

Peter Hunkeler, Kommissär des Kriminalkommissariats Basel, früherer Familienvater, jetzt geschieden, lag in seinem Haus im Elsaß und schlief. Er merkte, daß er angenehm lag und es schön warm hatte. Er hörte etwas schnurren, das war die schwarze Katze, er spürte sie an seinen Kniekehlen. Er hörte ein Krähen, das war der Hahn Fritz im Hühnerstall. Er vernahm ein leises Schnarchen. Das war seine Freundin Hedwig, ihr Rücken hatte sich an seinen Bauch geschmiegt. Er öffnete die Augen und sah durchs Fenster draußen den Kirschbaum stehen, ein knorriges Geäst, kaum erkennbar im Nebel.
Gestern, fiel ihm ein, war Silvester gewesen. Sie hatten bis drei Uhr in der Wirtschaft in Zaessingue getanzt. Dann waren sie heimgetuckert auf Nebenwegen, weil sie reichlich Rotwein getrunken hatten zum Schweinebraten und um Mitternacht noch einen Crémant d’Alsace hatten knallen lassen. Die Gendarmerie verstand keinen Spaß, auch in den frühen Morgenstunden von Neujahr nicht.”

 

 

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Hansjörg Schneider (Aarau, 27 maart 1938)

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 27 maart 2007.

 

De Sloveense schrijver, regisseur en journalist Žarko Petan werd geboren op 27 maart 1929 in Ljubljana.

 

De Japanse schrijver Shusaku Endo werd geboren in Tokio op 27 maart 1923.

 
De Kroatische schrijfster Dubravka Ugrešić werd geboren op 27 maart 1949 in Kutina in Joegoslavië.

 

 

27-03-07

Heinrich Mann, Alfred de Vigny, Dubravka Ugrešić, Shusaku Endo, Patrick Joseph McCabe, Žarko Petan, Hansjörg Schneider



De Duitse schrijver Heinrich Mann werd geboren op 27 maart 1871 in Lübeck. Hij was het eerste kind van Thomas Johann Heinrich Mann en zijn vrouw Julia da Silva-Bruhns. Na hem kwamen Thomas Mann, zijn twee zussen Julia en Carla en zijn jongste broer Victor. Hij groeide op in de stadstaat Lübeck, waar zijn vader vanaf 1877 tot zijn dood in 1892 senator was voor economie en financiën. Tegen die tijd had Heinrich Mann zijn geboorteplaats al verlaten. In 1889 werkte hij als en leerde hij voor boekhandelaar in Dresden. Van 1890 tot 1892 werkte hij als vrijwilliger bij S.Fischer Verlag in Berlijn. Tijdens de Weimar Republiek schreef Heinrich politieke en cultuurkritische essays. In 1931 werd Heinrich voorzitter van de sectie dichtkunst aan de Pruisische kunstacademie. In hetzelfde jaar schreef hij met Albert Einstein een open brief aan de New York Times, waarin ze de moord op de kroatische intellectueel dr. Milan Šufflay veroordeelden. Twee jaar later werd Heinrich uitgesloten van de academie. Voor de brand in de Rijksdag vluchtte Heinrich via Frankrijk, Spanje en Portugal naar de VS. Zijn tijd in het buitenland reflecteert zich in zijn werk.

Na de Tweede Wereldoorlog werd Heinrich in 1949 voorzitter van de Duitse kunstacademie in Oost-Berlijn. Nog voor zijn geplande terugkeer naar Duitsland stierf hij in 1950 in Santa Monica, waar hij begraven werd. In 1961 werd de urn met zijn as naar Duitsland overgevlogen en op een kerkhof in Berlijn bijgezet. Tot zijn bekendste romans behoren Professor Unrat en Der Untertan. De eerste werd in 1930 verfilmd door Josef von Sternberg onder de titel Der blaue Engel. Marlene Dietrich speelde de hoofdrol.

 

Uit: Der Untertan

 

„ Dietrich konnte ihm ins Gesicht sehen, in den steinernen Ernst und das Blitzen; aber ihm verschwamm es vor Augen, so sehr schrie er. Ein Rausch, höher und herrlicher als der, den das Bier vermittelt, hob ihn auf die Fußspitzen, trug ihn durch die Luft. Er schwenkte den Hut hoch über allen Köpfen, in einer Sphäre der begeisterten Raserei , durch einen Himmel, wo unsere äußersten Gefühle kreisen. Auf dem Pferd dort, unter dem Tor der siegreichen Einmärsche, und mit Zügen steinern und blitzend, ritt die Macht! Die Macht, die über uns hingeht und deren Hufe wir küssen! Die über Hunger, Trotz und Hohn hingeht! Gegen die wir nichts können, weil wir alle sie lieben! Die wir im Blut haben, weil wir die Unterwerfung darin haben! Ein Atom sind wir vor ihr, ein verschwindendes Molekül von etwas, das sie ausgespuckt hat! Jeder einzelne ein Nichts, steigen wir in gegliederten Massen als Neuteutonen, als Militär, Beamtentum, Kirche und Wissenschaft, als Wirtschaftsorganisation und Machtverbände kegelförmig hinan, bis dort oben, wo sie selbst steht, steinern und blitzend! Leben in ihr, haben teil an ihr, unerbittlich gegen die, die ihr ferner sind, und triumphierend, noch wenn sie uns zerschmettert: denn so rechtfertigt sie unsere Liebe!“

 

 

 

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Heinrich Mann (27 maart 1871 – 12 maart 1950)

 

Alfred de Vigny werd geboren op 27 maart 1797 te Loches (departement Indre-et-Loire) in een oude adellijke familie met een rijk militair verleden van soldaten en zeelui, die de monarchistische waarden aanhing. De Vigny liep school aan het Lycée Bonaparte. Zelfs tijdens zijn militaire loopbaan had de Vigny zich al tot de letteren bekeerd, onder andere met de publicatie van zijn eerste gedichtenbundel. Hij frequenteerde vaak verschillende literaire salons en was ook verbonden aan de redactie van La Muse française. Zijn tweede gedichtenbundel, die ook zijn eerder gepubliceerde gedichten uit 1822 bevatte, werd uitgegeven in 1826 onder de titel Poèmes antiques et modernes, een jaar nadat hij in het huwelijk was getreden met de Engelse Lydia Bunbury. Hetzelfde jaar als zijn bundel gedichten verschijnt ook zijn eerste roman, de historische roman Cinq-Mars, die veel succes oogstte, onder andere door de steun van de royalisten.

Le Cor

I

J'aime le son du Cor, le soir, au fond des bois,
Soit qu'il chante les pleurs de la biche aux abois,
Ou l'adieu du chasseur que l'écho faible accueille,
Et que le vent du nord porte de feuille en feuille.

Que de fois, seul, dans l'ombre à minuit demeuré,
J'ai souri de l'entendre, et plus souvent pleuré !
Car je croyais ouïr de ces bruits prophétiques
Qui précédaient la mort des Paladins antiques.

Ô montagne d'azur ! ô pays adoré !
Rocs de la Frazona, cirque du Marboré,
Cascades qui tombez des neiges entraînées,
Sources, gaves, ruisseaux, torrents des Pyrénées;

Monts gelés et fleuris, trône des deux saisons,
Dont le front est de glace et le pied de gazons !
C'est là qu'il faut s'asseoir, c'est là qu'il faut entendre
Les airs lointains d'un Cor mélancolique et tendre.

Souvent un voyageur, lorsque l'air est sans bruit,
De cette voix d'airain fait retentir la nuit;
À ses chants cadencés autour de lui se mêle
L'harmonieux grelot du jeune agneau qui bêle.

Une biche attentive, au lieu de se cacher,
Se suspend immobile au sommet du rocher,
Et la cascade unit, dans une chute immense,
Son éternelle plainte au chant de la romance.

Âmes des Chevaliers, revenez-vous encor ?
Est-ce vous qui parlez avec la voix du Cor ?
Roncevaux ! Roncevaux ! dans ta sombre vallée
L'ombre du grand Roland n'est donc pas consolée !

 

 

 

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Alfred de Vigny (27 maart 1797 – 17 september 1863)

 

De Kroatische schrijfster Dubravka Ugrešić werd geboren op 27 maart 1949 in Kutina in Joegoslavië. Zij studeerde in Zagreb en werkte daar aan de universiteit 20 jaar lang aan het instituut voor literatuurtheorie. In 1978 verscheen haar eerste bundel korte verhalen en in 1981 haar eerte zogenaamde Patch-Work-Roman Štefica Cvek u raljama života (Engelse vertaling: Steffie Spek in the Jaws of Life), waarin ze de mogelijke invloed beschrijft van stereotypen uit de triviale literatuur op het leven van het romanpersonage. In 1993 verliet Ugrešić, die zich altijd ver gehouden heeft van elk nationalisme en chauvinisme Kroatië en ging in ballingschap, eerst naar Amsterdam en daarna naar de VS waar zij aan verschillende universiteiten doceerde.

 

Uit: Das Ministerium der Schmerzen.

 

„ Es heißt, die Niederländer reden nur, wenn sie etwas zu sagen haben. Hier, wo ich mich, vom Holländischen umgeben, auf Englisch verständige, erlebe ich meine Muttersprache häufig als fremd. Erst seit ich im Ausland lebe, bemerke ich, dass meine Landsleute in einer Art Halbsprache kommunizieren, als verschluckten sie halbe Wörter, als stießen sie Halblaute aus. Meine Muttersprache erlebe ich wie die Mühen eines sprachgestörten Invaliden, der auch den einfachsten Gedanken mit Gesten, Grimassen und Tönen untermalt. Die Gespräche meiner Landsleute kommen mir lang, erschöpfend und nichtig vor. Statt zu sprechen, scheinen sie sich mit Worten zu tätscheln, sich tröstlichen Lautspeichel um die Ohren zu schmieren.
     Darum scheint mir, dass ich erst hier zu sprechen lerne. Das ist nicht leicht, ständig brauche ich Pausen, um nicht mit der Tatsache konfrontiert zu werden, dass ich nicht imstande bin zu sagen, was ich sagen möchte; um nicht vor der Frage zu stehen, ob man mit einer Sprache, die nicht gelernt hat, die Wirklichkeit zu beschreiben, so stark das innere Erlebnis der Wirklichkeit auch sein mag, überhaupt etwas anstellen kann, beispielsweise eine Geschichte erzählen.
     Denn ich war Literaturlehrerin.

 

 

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Dubravka Ugrešić (Kutina, 27 maart 1949)

 

De Japanse schrijver Shusaku Endo werd geboren in Tokio op 27 maart 1923. Dankzij een beurs werd Shusaku Endo in staat gesteld om in Frankrijk te gaan studeren. In Frankrijk raakte Endo beïnvloed door andere katholieke schrijvers als Julien Green en André Malraux. In zijn literaire werk spelen schuld en boete een grote rol. Voor Japanse begrippen zijn de katholieke standpunten van Shusaku Endo opvallend, zelfs wezensvreemd. Endo legde de morele problemen van de gelovige en het geloof bloot. De beroemdste roman van Shusaku Endo is ongetwijfeld "Chinmoku" ("Stilte", 1966). Naast zijn "serieuze" werken werd Shusaku Endo in Japan ook bekend door zijn humoristische verhalen. De lichamelijke gezondheid van Endo liet veel te wensen over, zodat hij veel in ziekenhuizen verbleef, dit blijkt ook uit zijn literaire werk. Ondanks zijn zwakke longen was Shusaku Endo regelmatig te gast bij de Japanse media. Ook zong hij opera's. Enkele titels van Shusaku Endo verschenen ook in Nederland: "Stilte" (1987), "Schandaal" (1990), "Diepe rivier" (1995).

Uit: Silence

 

“ As I pushed open the wet door, the song of the birds broke in from the trees like the rising of a fountain. Never before had I felt so deeply the sheer joy of being alive. We sat down near the hut and took off our kimonos. Inthe seams of the cloth the firmly entrenched lice looked just like white dust, and as I crushed them one by one with a stone I felt an inexpressible thrill of delight. Is this what the officials feel when they capture and kill Christians?”

 

 

Endo
Shusaku Endo (27 maart 1923 – 29 september 1996)

 

De Ierse schrijver Patrick Joseph McCabe werd geboren op 27 maart 1955 in Clones, Monaghan. Hij schrijft verhalen, romans, toneelstukken en kinderboeken. Internationaal brak hij door met de roman The Butcher Boy uit 1992, die verfilmd werd door Neil Jordan.  Veel recensenten zagen het boek als een „anti-pastorale“ van het vaak in een romantisch licht beschreven Ierse landleven.

 

Uit: Call Me the Breeze

The End ...

... is the beginning -- that's what the ancients say. Well, we'll see. But first of all I want to get the rest of this stuff out of the way and leave it exactly as I found it for Bonehead.

'You can't be a famous writer and go throwing your papers around you like that,' he says.

And he's right, I guess. But he might as well be talking to the wall. I've always been that way. As soon as I was finished writing anything, I'd just shove it into a bag.

A Leatherette Holdall ...

... to be precise. That's where he found nearly all of the material. 'Give me that!' he says. 'Till I put some order on it once and for all!'

So I did. 'There you are!' I says. 'It's all yours, Bone! You can do what you like with it, for all the difference it makes to me!'

 

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Patrick McCabe (Clones, 27 maart 1955)

 

De Sloveense schrijver, regisseur en journalist Žarko Petan werd geboren op 27 maart 1929 in Ljubljana. Zijn romans en hoorspelen zijn in meerdere talen vertaald. In de tijd van het coomunisme zat hij gevangen – ervaringen die hij op satirsche wijze beschrijft in Über den Rand der Welt. Na de val van het communisme werd hij directeur-generaal van de Sloveense radio- en televisie. Naast zijn satirische Tito – biografie Das herrliche Leben des Jozip B. Tito hadden ook zijn bundels met aforismen Mit leerem Kopf nickt es sich leichter en Die Welt in einem Satz veel succes.

 

Uit: Über den Rand der Welt

 

„ Wie man lernt zu sterben
Am leichtesten stirbt der Gesunde
Kranke sterben langsam und leidvoll
Du musst deine Angst ablegen
Sieh dem Tod fest ins Auge
Dann schließe deine Augen
Dann halte dein Herz an
Atme tief ein, noch tiefer aus
Wiederhole das mehrfach am Tag
Nach einiger Zeit wirst du den Tod finden
Weil du das Sterben satt hast
Übung macht den Meister
Ohne es zu merken, gleitest du über den Rand der Welt
In die Hölle oder ins Fegefeuer
Das Paradies ist für jene, die schwer sterben.“

 

 

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Žarko Petan (Ljubljana, 27 maart 1929)

 

De Zwitserse schrijver Hansjörg Schneider werd geboren op 27 maart 1938 in Aarau. Hij groeide op in Zofingen en studeerde in Basel germanistiek, geschiedenis en psychologie. Hij werkte eerst als leraar, als journalist en als regie-assistent bij het Theater Basel. Schneider behoort tot de meest gespeelde moderne toneelauteurs. Bij een breed publiek is hij tegenwoordig ook door zijn detectives met Kommissär Hunkeler beked geworden.

 

 Uit: Das Paar im Kahn

 

„ Peter Hunkeler, Kommissär des Kriminalkommissa riats Basel, gewesener Familienvater, jetzt geschieden, lag im Wasser des Thermalbads Neuwiller im Elsaß und dachte nach.

Vor drei Tagen, genau am 8. November, einem Dienstagabend, war er ins St. Johann-Quartier an die Murbacherstraße gerufen worden, wo in einer Zweizimmer-Altwohnung eine übel zugerichtete Frauenleiche lag, deren Gesicht nicht mehr kenntlich war. Ein Wohnungsnachbar, ein Türke namens Fazil Sengün, hatte angerufen, und in dessen Wohnung hatte Hunkeler auch den Ehemann der getöteten Frau gefunden, der mit versteinertem Gesicht am Küchentisch saß und den Oberkörper langsam vor- und zurückwiegte. Ali Aydin, so hieß dieser Mann laut Angaben des Wohnungsnachbarn, stammte aus Anatolien, aus Konya, und arbeitete in einer der chemischen Fabriken. Ein guter Mensch, wie der Nachbar mehrmals insistierte, ein sehr guter Mensch. Und er habe seine Frau heiß geliebt.

Hunkeler hatte in jener Küche drei Tassen türkischen Kaffee getrunken und versucht, mit Ali Aydin in ein Gespräch zu kommen. Vergeblich, dem Mann war kein Wort zu entlocken gewesen. Nur einmal hatte er kurz aufgeschaut, aus seltsam hellen Augen direkt in des Kommissärs Gesicht, in jenem Moment nämlich, als Hunkeler gefragt hatte, ob denn die in der Wohnung nebenan liegende Aische Aydin keine gute Frau gewesen sei. Da hatte Hunkeler gemerkt, daß Herr Aydin ihn genau verstand und beinahe etwas gesagt hätte. Aber auf die Frage, warum man denn das Gesicht der Toten so übel entstellt habe, senkte Aydin den Kopf wieder.“

 

 

Schneider
Hansjörg Schneider (Aarau, 27 maart 1938)