18-08-17

Dolce far niente, Hans Andreus, Ulrich Woelk, Marc Degens, Luciano de Crescenzo, Alain Robbe-Grillet, Idea Vilariño

 

Dolce far niente

 

 
Fiets in Amsterdam door Leonid Afremov, 2013

 

 

Dinsdagmorgengracht

De mussen pikken kleine witte edelstenen brood
een rok fietst op een fiets die vrouw is enkel rok
een mannelijke jas en een vrouwelijke jas
gaan kouwelijk de fiets die ook al rok is achterna
de dikke pijl met vleugels van een meeuw gaat bovenal
maar daar weer boven gaat de hemel uitgestreken blauw.

lk hoor opeens het orgel waar de man aan draait
hij draait een driekwartsmaat hij is ook zelf driekwart
toch draait hij zich te boven langzaam met het wiel
draait hij zichzelf te boven driekwartshemel van
het uitgestreken blauw maar wees vooral gerust
hij weet het niet hij is er lang al aan gewend.

Maar dan rukken de vuilnisbakkenmannen op en op
hoor de muziek der vuilnismannen hoor het orgel zwijgt
triomfmars en het blauw der mannen is ook al triomf
meer dan de hemel dan het uitgestreken blauw
want meer zoals de meeuw zoals de gracht die zwijgt en lacht
zoals de mussen en hun kleine witte edelstenen brood.

 

 
Hans Andreus (21 februari 1926 – 9 juni 1977) 
Amsterdam, Palmgracht. Hans Andreus werd in Amsterdam geboren.

 

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18-08-16

Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami, Luciano de Crescenzo, Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer

 

De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen. Zie ook alle tags voor Marc Degens op dit blog.

Uit: Das kaputte Knie Gottes

„Mal ist es eine Anspielung auf einen alten Lehrer oder eine nicht mehr existierende Bäckerei - sogar die Frese taucht in den Briefen regelmäßig auf.
Dennis’ Schreiblust war das Gegenteil von meiner - ich habe ihm höchstens eine Handvoll Briefe geschickt. Ich besitze keine Kopien von ihnen, doch ich bin sicher, dass sie sich im Vergleich so spannend lesen wie Einkaufszettel. Statt Briefe zu schreiben wollte ich lieber telefonieren. Um ein Gespräch in eine Richtung lenken und Fragen stellen zu können - auf viele Dinge ging Dennis in seinen Briefen gar nicht ein. Ich wollte wissen, wie er lebt. Und wovon. Ob er Freunde gefunden hat.
Drei Jahre lang habe ich mehr mit seinem Anrufbeantworter als mit ihm gesprochen. Wenn er anrief, dann fast immer zu unmöglichen Zeiten, nach Mitternacht oder Sonntagfrüh. Dennis lebte in den Tag hinein und schien manchmal nicht zu wissen, in welcher Stadt er übermorgen aufwachen wird. Er kam mir vor wie ein Spielball von höheren Mächten, der sich nicht dafür interessiert, in welche Richtung er geworfen wird.
Ich war zu stolz, um ihm hinterherzurennen. Sein wortloser Abschied aus Wattenscheid hatte mich verletzt. An dem Tag seines Umzugs hatte ich mit seinen Eltern gesprochen, auch sie standen vor einem Rätsel. Sie wussten nicht, woher Dennis das Geld für den Umzug genommen und wieso er seine Wohnung Hals über Kopf verlassen hatte. Er hatte seinen Eltern nur gesagt, dass er nach Berlin ziehen würde und sie sich keine Sorgen machen sollten. Eine Adresse oder Telefonnummer hatte er nicht hinterlassen, dafür aber Dog.
Ich wartete auf eine Erklärung von Dennis - und ich musste lange warten. Noch nicht einmal Weihnachten hielt er es für nötig, sich zu melden. Von Tag zu Tag wuchs meine Enttäuschung. Auch Lily hatte noch kein Lebenszeichen von ihm erhalten. Erst nach mehreren Monaten bekam ich den ersten ellenlangen Brief von ihm, der mehr Fragen aufwarf als Antworten lieferte.“

 

 
Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

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18-08-15

Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami, Luciano de Crescenzo, Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss

 

De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen. Zie ook alle tags voor Marc Degens op dit blog.

Uit: Fuckin Sushi

„ZURG: Stellt euch bitte mal vor.
R@: Also ich bin R@. Ich bin achtzehn Jahre alt und Sänger und Gitarrist von Fuckin Sushi. Und das neben mir ist Nino, sie spielt bei uns Keyboards.
NINO: Prost.
ZURG: Und Wie alt bist du?
NINO: Sechzehn.
R@: Und das ist Niels am Bass. Er Wird nächstes Jahr achtzehn. Und das ist Lloyd, unser Schlagzeuger. Wie alt bist du eigentlich?
LLOYD: Zweiundzwanzig.
R@: Was? Das ist ja uralt!
ZURG: Geht ihr noch zur Schule?
LLOYD: Ich schon lange nicht mehr, die anderen schon.
ZURG: Und was machst du beruflich?
LLOYD: Ich bin in der Internetbranche.
R@ (lacht): So kann man das auch nennen.
ZURG: Ich habe grad euer Konzert gesehen und fand es hammer. Wie lang gibt es Fuckin Sushi schon?
R@: Seit über einem Jahr. Angefangen haben Wir als Straßenmusiker. Das heißt Niels und ich. Wir waren ein Duo und nannten uns R@‘n'Niels. Unseren ersten Auftritt hatten wir in einem kleinen Kaffvor dem Oma-Café von Heino. Es war auch unser einziger Auftritt und eine Art musikalisches Bombing.
ZURG: Vor dem Heino-Café? Lebt der eigentlich noch?
R@: Keine Ahnung.
NIELS: Na klar!
R@: Meinetwegen. Als Nachstes kam Lloyd dazu und zum Schluss Nino. Unseren ersten Auftritt zu viert hatten Wir dann dieses Jahr im Marz.
ZURG: Es gibt nicht viele Madchen, die in einer Jungsband spielen. Wie ist das denn so?
NINO: Gut.“

 

 
Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

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18-08-14

Ulrich Woelk, Marc Degens, Jami, Luciano de Crescenzo, Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss

 

De Duitse schrijver Ulrich Woelk werd geboren op 18 augustus 1960 in Beuel bij Bonn. Zie ook alle tags voor Ulrich Woelk op dit blog.

Uit: Freigang

“Ich habe meinen Vater umgebracht. Die Idee kam im Suff. (Ich schwöre es.)
Schreiben als Funktion des Gedächtnisses: Ich schreibe, um Nina noch einmal zu erleben.
Seit meiner Einlieferung werde ich nicht müde zu gestehen. Ich gestehe den Ärzten, insbesondere Doktor Früger, den Pflegerinnen und Pflegern, insbesondere Schwester Leonie.
Seit der Nacht: Neonlicht, die Glastür, die Friedenstaube, die Treppen, Nina in der Dunkelheit.
Seit der Nacht gestehe ich, hartnäckig, verlange ein ordentliches Verfahren.
Was schreckt die Gerichte ab, sich für meinen Fall zu interessieren? Warum überlassen sie mich bereitwillig Doktor Früger?
Allein die Umstände meines Geständnisses: Nina, die vor mir zurückweicht, unbekleidet; allein die Umstände müßten für eine Strafverfolgung ausreichen.
Mein Geständnis: Alle zeigen sich interessiert, doch die Art, mit der sie darüber hinweggehen, befremdet mich, macht mich von Zeit zu Zeit mutlos.
Früger mit seinem weißen Kittel. Die Hornbrille, mit der er nicht spielt, während er redet: er nimmt sie nicht ab, zeigt nicht mit ihr auf imaginäre Punkte, betrachtet sie nicht nachdenklich oder putzt sie gar, um einer belanglosen Rede Bedeutung zu verleihen. Hat er mich begrüßt, versenkt er die Hände meist in den Taschen des weißen Kittels, nimmt sie nur heraus, sich gelegentlich zu kratzen.
Was erwartet man von mir? Was kann man mehr von mir verlangen, als daß ich geständig bin?
Nina trifft keine Schuld.
Einmal zu Früger: Die Justiz ist hochmütig geworden. Sie fühlt sich durch ein Geständnis beleidigt, empfindet es als Zweifel an ihrer Fähigkeit, einen Fall auch ohne die bereitwillige Mithilfe des Angeklagten zu klären. Nur in einem Indizienprozeß können Staatsanwalt und Verteidiger glänzen. Und die Richter? Sie fühlen sich durch ein Geständnis zur Nutzlosigkeit verdammt: ein Richter, der nichts zu richten hat.“

 

 
Ulrich Woelk (Beuel, 18 augustus 1960)

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18-08-13

Alain Robbe-Grillet, Hugo Bettauer, Brian Aldiss, Václav Bolemír Nebeský

 

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook alle tags voor Alain Robbe-Grillet op dit blog. 

 

Uit: La Jalousie

 

“La tache commence par s'élargir, un des côtés se gonflant pour former une protubérance arrondie, plus grosse à elle seule que l'objet initial. Mais, quelques millimètres plus loin, ce ventre est transformé en une série de minces croissants concentriques, qui s'amenuisent pour n'être plus que des lignes, tandis que l'autre bord de la tache se rétracte en laissant derrière soi un appendice pédonculé. Celui-ci grossit à son tour, un instant; puis tout s'efface d'un seul coup.

Il n'y a plus, derrière la vitre, dans l'angle déterminé par le montant central et le petit bois, que la couleur beige-grisâtre de l'empierrement poussiéreux qui constitue le sol de la cour.

Sur le mur d'en face, le mille-pattes est là, à son emplacement marqué, au beau milieu du panneau.

Il s'est arrêté, petit trait obliqué long de dix centimètres, juste à la hauteur du regard, à mi-chemin entre l'arête de la plinthe (au seuil du couloir) et le coin du plafond. La bête est immobile. Seules ses antennes se couchent l'une après l'autre et se relèvent, dans un mouvement alterné, lent mais continu.

A son extrémité postérieure, le développement considérable des pattes — de la dernière paire, surtout, qui dépasse en longueur les antennes — fait reconnaître sans ambiguïté la scutigère, dite «millepattes-araignée», ou encore «millepattes-minute » à cause d'une croyance indigène concernant la rapidité d'action de sa piqûre, prétendue mortelle. Cette espèce est en réalité peu venimeuse ; elle l'est beaucoup moins, en tout cas, que de nombreuses scolopendres fréquentes dans la région.”

 

 

 

Alain Robbe-Grillet (18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

Bewaren

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18-08-10

Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami, Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Susanne Fischer, Luciano de Crescenzo, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 18e augustus mijn blog bij seniorennet.be

  

Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami, Alain Robbe-Grillet

 

 

Zie voor de volgende schrijvers van de 18e augustus ook bij seniorennet.be mijn vorige blog van vandaag.

 

Brian Aldiss, Susanne Fischer, Luciano de Crescenzo, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

 

18-08-09

Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský


De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: La Jalousie

 

“La bête est immobile, comme en attente, droite encore, bien qu’ayant peut-être flairé le danger. Seules ses antennes se couchent l’une après l’autre et se relèvent, dans un mouvement de bascule alterné, lent mais continu.

Soudain l’avant du corps se met en marche, exécutant une rotation sur place, qui incurve le trait oblique vers le bas du mur. Et aussitôt, sans avoir le temps d’aller plus loin, la bestiole choit sur le carrelage, se tordant à demi et crispant par degrés ses longues pattes, cependant que les mâchoires s’ouvrent et se ferment à toute vitesse autour de la bouche, à vide, dans un tremblement réflexe… Il est possible, en approchant l’oreille, de percevoir le grésillement léger qu’elles produisent.

Le bruit est celui du peigne dans la longue chevelure. Les dents d’écaille passent et repassent du haut en bas de l’épaisse masse noire aux reflets roux, électrisant les pointes et s’électrisant elles-mêmes, faisant crépiter les cheveux souples, fraîchement lavés, durant toute la descente de la main fine — la main fine aux doigts effilés, qui se referment progressivement.

Les deux longues antennes accélèrent leur balancement alterné. L’animal s’est arrêté au beau milieu du mur, juste à la hauteur du regard. Le grand développement des pattes, à la partie postérieure du corps, fait reconnaître sans risque d’erreur la scutigère, ou « mille-pattes-araignée ». Dans le silence, par instant, se laisse entendre, le grésillement caractéristique, émis probablement à l’aide des appendices bucaux.

Franck, sans dire un mot, se relève, prend sa serviette ; il la roule en bouchon, tout en s’approchant à pas feutrés, écrase la bête contre le mur. Puis, avec le pied, il écrase la bête sur le plancher de la chambre. »

 

 

 

 

Robbe-Grillet
Alain Robbe-Grillet
(18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

 

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: The Cretan Teat

 

“The man who had led me to this particular olive grove, and this particular little chapel in the olive grove, reopened the chapel door for me. It was a low door, virtually a stable door. I'm a big chap. I had to bow low to enter. The threshold had probably been designed to induce humility. 

The guide waited outside. He stood and smoked a cigarette. 

Boris waited outside, ostentatiously patient. He dug his hands into his pockets and planted his right trainer on a stone, to stand there, leaning forward and whistling through his teeth. Boris had not acquired a taste for Crete's Byzantine mysteries.

The daylight died almost as soon as it crept inside the chapel. The candle I had lit still burned on the small altar, in a little haze of darkness. My passion for the mysteries and intricacies of Byzantium awoke again. Of all the pasts of the world, it was the most alluringly rich and religious and corrupt. Its music began to play in my head, deep, masculine, monotonous. 

I stood in a small room, maybe three metres by four. A cattle shed, little more - probably built by men who understood only cattle sheds. Rush-bottomed chairs clustered there, vacantly waiting. Having gathered for a chat about old times, they had found nothing to say. The chapel contained no ikonostasis; evidently the family who worshipped here were not the creme de la creme. Rather crude paintings adorned the walls, their holy images in blues and reds made indistinct through the erosion of neglect and the centuries. Smells of damp and aromas of candle, laced with the ghosts of incense.”

 

 

 

 

aldissbrianw
Brian Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Voor hij zijn roeping vond als schrijver werkte hij als ingenieur bij IBM. In 1977 brak hij door met Così parlò Bellavista - Napoli, amore e libertà. Uit de 26 boeken die hij tot nog toe geschreven heeft, spreekt zijn liefde voor filosofie en literaire thema's. Het zijn overigens allemaal bestsellers geworden.

 

Uit: Die Zeit und das Glück (Vertaald door Bruno Genzler)

 

„Ich lebe in Rom, in der Via dei Fori Imperiali, gerade mal zwanzig Meter vom Nerva-Forum entfernt. Lehne ich mich aus dem Fenster, sehe ich den Minerva-Tempel, ein Stückchen weiter rechts den Tempel des Mars Ultor und rundherum überall Säulen, Kapitelle und Marmor ohne Ende.

Eines Tages überlegte ich mir dann: «Kann das eigentlich sein, dass dort drüben all die archäologischen Schätze liegen und hier, unter meinem Haus, gar nichts?» Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, kaufte mir eine Schaufel und eine Spitzhacke, und eines schönen Abends

kurz vor Mitternacht begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten.

Wo? In meinem Keller natürlich.

Zunächst hob ich eine Grube von einem Meter mal einem Meter aus, in der ich relativ bequem stehen konnte, und arbeitete mich dann Nacht für Nacht immer weiter ins Erdreich vor. Es war mühsam, aber davon merkte ich fast gar nichts. Das Graben auf der Suche nach irgendetwas ist ja eine Art Droge, von der man schon bald nicht mehr loskommt.

Manchmal kehrte ich vollkommen erschöpft in meine Wohnung zurück, schleppte mich ins Schlafzimmer und ließ mich dort aufs Bett fallen. Aber anstatt zu schlafen, grub ich in Gedanken weiter. Im Dunkel meines Schlafzimmers sah ich Marmorstatuen aus dem Fußboden wachsen

und silberne Schatullen, die sich von alleine öffneten und mir ihren kostbaren Inhalt, ein Meer von Goldmünzen, zeigten.“

 

 

 

 

luciano-de-crescenzo
Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

Uit: Der Kampf um Wien

 

An einem Morgen des frühen Dezember stieg ein junger, großer, muskulöser Mann aus dem Schlafwagen des Paris – Bukarest Expreßzuges, der eben in die Halle des Westbahnhofes eingerollt war. Hinter ihm stand ein baumlanger Neger mit allerlei Handkoffern beladen, und beide, der Herr wie der Diener, wunderten sich. Der Neger, weil keinerlei Träger nahten, um ihm zu helfen, der Herr, weil er ein ähnliches Ungeheuer von Bahnhof, ein solch Konglomerat von Schmutz, Enge und Unzweckmäßigkeit noch nie erblickt hatte. Schließlich kam doch ein Träger, und der Herr wies auf das Gepäck des Negers und sagte in reinem, fließendem und doch fremd klingendem Deutsch:

»Hier mein Gepäckschein, beheben Sie die zwei Koffer, nehmen Sie das Handgepäck und besorgen Sie ein Auto.« Was der Träger darauf erwiderte, erschien dem jungen Mann ein absolut unverständliches Kauderwelsch, und erst als sich ein Bahnhofbeamter in die Unterhaltung mengte, erfuhr er, daß der Träger wohl die Koffer beheben, aber ein Auto nicht besorgen könne, weil er nicht das Recht habe, irgendwelchen Dienst außerhalb des Bahnhofes zu versehen. Worauf sich der Herr wieder wunderte und kopfschüttelnd nach einer Halle ging, die ihm eine Mischung von Schweinestall und Obdachlosenheim zu sein schien. Dort wartete er geduldig, bis die zwei großen Lederkoffer zum Vorschein kamen, dann gings ins Freie, wo ihn sofort Männer umringten und in einem Deutsch, von dem er wieder kaum hie und da ein Wort verstand, auf ihn einsprachen. Mittlerweile wurde das Gepäck herangerollt, und die kleinen und großen Koffer konnten endlich auf ein Mietauto verstaut werden, worauf der Neger sich neben den Chauffeur setzte, während der Herr im Kupee Platz nahm und als Ziel das Hotel Imperial angab.”

 

 

 

Bettauer
Hugo Bettauer (18 augustus 1872 – 26 maart 1925)

 

 

 

 

De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.

 

Alain Robbe-Grillet, Brian Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: La Jalousie

 

“La bête est immobile, comme en attente, droite encore, bien qu’ayant peut-être flairé le danger. Seules ses antennes se couchent l’une après l’autre et se relèvent, dans un mouvement de bascule alterné, lent mais continu.

Soudain l’avant du corps se met en marche, exécutant une rotation sur place, qui incurve le trait oblique vers le bas du mur. Et aussitôt, sans avoir le temps d’aller plus loin, la bestiole choit sur le carrelage, se tordant à demi et crispant par degrés ses longues pattes, cependant que les mâchoires s’ouvrent et se ferment à toute vitesse autour de la bouche, à vide, dans un tremblement réflexe… Il est possible, en approchant l’oreille, de percevoir le grésillement léger qu’elles produisent.

Le bruit est celui du peigne dans la longue chevelure. Les dents d’écaille passent et repassent du haut en bas de l’épaisse masse noire aux reflets roux, électrisant les pointes et s’électrisant elles-mêmes, faisant crépiter les cheveux souples, fraîchement lavés, durant toute la descente de la main fine — la main fine aux doigts effilés, qui se referment progressivement.

Les deux longues antennes accélèrent leur balancement alterné. L’animal s’est arrêté au beau milieu du mur, juste à la hauteur du regard. Le grand développement des pattes, à la partie postérieure du corps, fait reconnaître sans risque d’erreur la scutigère, ou « mille-pattes-araignée ». Dans le silence, par instant, se laisse entendre, le grésillement caractéristique, émis probablement à l’aide des appendices bucaux.

Franck, sans dire un mot, se relève, prend sa serviette ; il la roule en bouchon, tout en s’approchant à pas feutrés, écrase la bête contre le mur. Puis, avec le pied, il écrase la bête sur le plancher de la chambre. »

 

 

 

 

Alain Robbe-Grillet (18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

 

 

 

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2008.

 

Uit: The Cretan Teat

 

“The man who had led me to this particular olive grove, and this particular little chapel in the olive grove, reopened the chapel door for me. It was a low door, virtually a stable door. I'm a big chap. I had to bow low to enter. The threshold had probably been designed to induce humility. 

The guide waited outside. He stood and smoked a cigarette. 

Boris waited outside, ostentatiously patient. He dug his hands into his pockets and planted his right trainer on a stone, to stand there, leaning forward and whistling through his teeth. Boris had not acquired a taste for Crete's Byzantine mysteries.

The daylight died almost as soon as it crept inside the chapel. The candle I had lit still burned on the small altar, in a little haze of darkness. My passion for the mysteries and intricacies of Byzantium awoke again. Of all the pasts of the world, it was the most alluringly rich and religious and corrupt. Its music began to play in my head, deep, masculine, monotonous. 

I stood in a small room, maybe three metres by four. A cattle shed, little more - probably built by men who understood only cattle sheds. Rush-bottomed chairs clustered there, vacantly waiting. Having gathered for a chat about old times, they had found nothing to say. The chapel contained no ikonostasis; evidently the family who worshipped here were not the creme de la creme. Rather crude paintings adorned the walls, their holy images in blues and reds made indistinct through the erosion of neglect and the centuries. Smells of damp and aromas of candle, laced with the ghosts of incense.”

 

 

 

 

Brian Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

 

 

 

 

De Italiaanse schrijver Luciano de Crescenzo werd geboren in Napels op 18 augustus 1928. Voor hij zijn roeping vond als schrijver werkte hij als ingenieur bij IBM. In 1977 brak hij door met Così parlò Bellavista - Napoli, amore e libertà. Uit de 26 boeken die hij tot nog toe geschreven heeft, spreekt zijn liefde voor filosofie en literaire thema's. Het zijn overigens allemaal bestsellers geworden.

 

Uit: Die Zeit und das Glück (Vertaald door Bruno Genzler)

 

„Ich lebe in Rom, in der Via dei Fori Imperiali, gerade mal zwanzig Meter vom Nerva-Forum entfernt. Lehne ich mich aus dem Fenster, sehe ich den Minerva-Tempel, ein Stückchen weiter rechts den Tempel des Mars Ultor und rundherum überall Säulen, Kapitelle und Marmor ohne Ende.

Eines Tages überlegte ich mir dann: «Kann das eigentlich sein, dass dort drüben all die archäologischen Schätze liegen und hier, unter meinem Haus, gar nichts?» Ich beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, kaufte mir eine Schaufel und eine Spitzhacke, und eines schönen Abends

kurz vor Mitternacht begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten.

Wo? In meinem Keller natürlich.

Zunächst hob ich eine Grube von einem Meter mal einem Meter aus, in der ich relativ bequem stehen konnte, und arbeitete mich dann Nacht für Nacht immer weiter ins Erdreich vor. Es war mühsam, aber davon merkte ich fast gar nichts. Das Graben auf der Suche nach irgendetwas ist ja eine Art Droge, von der man schon bald nicht mehr loskommt.

Manchmal kehrte ich vollkommen erschöpft in meine Wohnung zurück, schleppte mich ins Schlafzimmer und ließ mich dort aufs Bett fallen. Aber anstatt zu schlafen, grub ich in Gedanken weiter. Im Dunkel meines Schlafzimmers sah ich Marmorstatuen aus dem Fußboden wachsen

und silberne Schatullen, die sich von alleine öffneten und mir ihren kostbaren Inhalt, ein Meer von Goldmünzen, zeigten.“

 

 

 

 

Luciano de Crescenzo (Napels, 18 augustus 1928)

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

Uit: Der Kampf um Wien

 

An einem Morgen des frühen Dezember stieg ein junger, großer, muskulöser Mann aus dem Schlafwagen des Paris – Bukarest Expreßzuges, der eben in die Halle des Westbahnhofes eingerollt war. Hinter ihm stand ein baumlanger Neger mit allerlei Handkoffern beladen, und beide, der Herr wie der Diener, wunderten sich. Der Neger, weil keinerlei Träger nahten, um ihm zu helfen, der Herr, weil er ein ähnliches Ungeheuer von Bahnhof, ein solch Konglomerat von Schmutz, Enge und Unzweckmäßigkeit noch nie erblickt hatte. Schließlich kam doch ein Träger, und der Herr wies auf das Gepäck des Negers und sagte in reinem, fließendem und doch fremd klingendem Deutsch:

»Hier mein Gepäckschein, beheben Sie die zwei Koffer, nehmen Sie das Handgepäck und besorgen Sie ein Auto.« Was der Träger darauf erwiderte, erschien dem jungen Mann ein absolut unverständliches Kauderwelsch, und erst als sich ein Bahnhofbeamter in die Unterhaltung mengte, erfuhr er, daß der Träger wohl die Koffer beheben, aber ein Auto nicht besorgen könne, weil er nicht das Recht habe, irgendwelchen Dienst außerhalb des Bahnhofes zu versehen. Worauf sich der Herr wieder wunderte und kopfschüttelnd nach einer Halle ging, die ihm eine Mischung von Schweinestall und Obdachlosenheim zu sein schien. Dort wartete er geduldig, bis die zwei großen Lederkoffer zum Vorschein kamen, dann gings ins Freie, wo ihn sofort Männer umringten und in einem Deutsch, von dem er wieder kaum hie und da ein Wort verstand, auf ihn einsprachen. Mittlerweile wurde das Gepäck herangerollt, und die kleinen und großen Koffer konnten endlich auf ein Mietauto verstaut werden, worauf der Neger sich neben den Chauffeur setzte, während der Herr im Kupee Platz nahm und als Ziel das Hotel Imperial angab.”

 

 

 

Hugo Bettauer (18 augustus 1872 – 26 maart 1925)

 

 

 

 

 

De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.

18-08-08

Marc Degens, Ulrich Woelk, Jami, Alain Robbe-Grillet, Brian Wilson Aldiss, Hugo Bettauer, Václav Bolemír Nebeský


De Duitse schrijver Marc Degens werd geboren op 18 augustus 1971 in Essen. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

Uit: Hier keine Kunst

 

„Ich trat vor die Haustür und ein warmer, wundervoller Frühlingstag schloß mich in die Arme. Die Magnolien und die Zierkirschen in den Vorgärten blühten prachtvoll, ebenso die Wildtulpen und der Rhododendron. Am Straßenrand grünten die Kastanien, und die Sonne funkelte fröhlich am ansonsten restlos blauen Himmel. Ein Gönner hatte ringsherum Aufmerksamkeiten verteilt, rot und gelb und blau leuchtende Geschenke. Kostbare Darreichungen, die meine Augen voller Freude pflückten und in die Kammern meines Herzens schafften. Ich zündete die Zigarre an, die Manni Höttges spendiert hatte, und ließ die ersten beiden Züge tief in meiner Körperflora verschwinden. Die Drosseln flöteten, die Rotkehlchen trillerten, und die Buchfinken jubelten. Herrlich, im Herzen bin ich Rentner!
Auf der unbefahrenen Straße spielte ein Mädchentrio Seilhüpfen. Vergnügt sprangen und sangen die drei:

 

Hau Ruck
Donald Duck
Micky Maus
du bist auu

 

Die lustig in der Mitte hüpfende Elfe im Blumendirndl berührte mit der Fußspitze das Seil, geriet aus dem Gleichgewicht, vertrat sich ... Und fiel wie ein Holzbrett auf den Asphalt. Erschrocken ließen ihre Spielkameradinnen die Seilenden fallen und eilten ihr zu Hilfe. Sie reichten dem Mädchen die Hand und halfen ihr auf. Eine breite Schramme verunstaltete ihr linkes Knie, und helles Blut quoll aus der Wunde ... Doch das Mädchen ließ sich nichts anmerken. Sie lachte, klatschte zweimal laut in die Hände, rief avanti! und stürmte zurück in die Mitte:

 

Teddybär, Teddybär
dreh dich um“

 

 

 

 

degens
Marc Degens (Essen,  18 augustus 1971)

 

 

 

 

De Duitse schrijver Ulrich Woelk werd geboren op 18 augustus 1960 in Beuel bij Bonn. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

Uit: Einstein on the Lake

 

MIT ZWANZIG wollte ich Schriftsteller werden. Mein erster Roman, den ich auf sechs- bis siebenhundert Seiten veranschlagte, handelte von einem Mann, für den sich die Richtung der Gravitation über Nacht umkehrte. Mein Held – eine autobiographisch gefärbte, existentialistische Charaktermixtur – wachte auf, weil er an die Zimmerdecke gefallen war, und betrachtete verwundert das über ihm schwebende Bett, das am Fußboden festzukleben schien. Ich tippte die Geschichte, eine Menge Zigaretten rauchend, auf einer elektrischen Olivetti, trank Rotwein und ergab mich mit melancholischer Inbrunst und durchdrungen von dem Wunsch, etwas Großes und Besonderes zu erschaffen, in das, was ich für mein zukünftiges Schriftstellerleben hielt. Draußen, irgendwo weit fort von mir und meinen Gedanken, war es Winter, und es fiel nicht sehr viel Licht ins Zimmer. Sowieso hatte ich den Schreibtisch gegen eine fensterlose Zimmerwand gerückt, um den kafkaesken Charakter meines Werks nicht durch störende Realitätseinflüsse zu gefährden. Akribisch und ganz von meiner literarischen Mission überzeugt beschrieb ich, wie es ist, wenn alles auf dem Kopf steht und jeder Handgriff und jede Selbstverständlichkeit zu einem gewaltigen Problem wird. Ich schlief auf einer Klappcouch, und wenn ich ein paar Absätze vollendet hatte, lag ich dort, stierte an die Zimmerdecke und dachte über diesen eigenartigen Kosmos nach, den zu erschaffen ich mich im Begriff sah. Und bei allem, was mein unglücklicher, zum Surrealismus verurteilter Held tat, ob er durch Türöffnungen kletterte oder ein Ei zum Braten in die Pfanne steigen ließ, war eines immer gewiß: Er würde das Haus, in dem er wohnte, niemals mehr verlassen können. Vor der Tür, dort, wo für andere die Welt und das Leben begann, lag für ihn nichts als ein unendlich tiefer Abgrund.
Soweit ich mich erinnere, schrieb ich rund hundert Seiten in diesem Winter, von dem ich ansonsten nur wenig mitbekommen habe. Aber im Frühjahr, als die Sonne wieder höher stieg und ein schönes Lichtmuster auf die Rauhfasertapete warf, kam ich mit dem Roman nur noch schleppend voran. Ich öffnete die Haustür, und als ich in die weiche Frühlingsluft hinaustrat mit ihrem dichten erdigen Wachstumsgeruch, den ich tief einsog, erfüllte mich der brennende Wunsch, ganz und gar in diesem einen Augenblick aufzugehen. Mein literarischer Ehrgeiz verflüchtigte sich, und irgendwann gab ich es auf, der Welt und dem Leben den Rücken zu kehren. Mein erster und einziger Roman blieb unvollendet.”

 

 

 

 

 

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Ulrich Woelk (Beuel, 18 augustus 1960)

 

 

 

 

 

De Perzische dichter Moulana Nuruddin Abdorrahman Jami werd geboren op 18 augustus 1414 in een dorpje bij Jam, in het huidige Afghanistan. Zie ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

 

All that exists in the created universe is illusion,

fantasy, reflections in mirrors, or shadows.
But the Sun of Guidance has dawned in the shadow

of "Other than God", so be not perplexed in the desert

of error!
Who is man? The reflection of the Eternal Light.

What is the world? A wave on the Everlasting Sea.
How could the reflection be cut off from the Light?

How could the wave be separate from the Sea?
Know that this reflection and this wave are that very Light and Sea,

for here duality is impossible, impossible.
Look at the travelers on the Path of Love,

 how each has a different spiritual state.
The one sees in each atom of the world a Sun

radiant and imperishable,
Another directly witnesses in the mirror of existence

the beauty of the hidden archetypes,
And a third sees each one in the other,

without veiling or defect

 

 

 

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Jami (18 augustus 1414 – 19 november 1492)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en filmmaker Alain Robbe-Grillet werd geboren in Brest op 18 augustus 1922. Robbe-Grillet wordt beschouwd als de meester van de nouveau roman, en was lid van de Académie française. Zijn echtgenote was de romanschrijfster Catherine Robbe-Grillet, die schreef onder de naam Jeanne de Berg.  Alain Robbe-Grillet studeerde agrarische wetenschappen en werkte eerst voor het nationale instituut voor statistiek in Parijs. Het begrip Nouveau Roman is terug te voeren op zijn essay Pour un Nouveau Roman uit 1963. De roman moest geen werkelijkheid weergeven of overtuigingen overbrengen, maar literaire vormen en hun ontwikkeling laten zien. Zijn eerste roman Les Gommes verscheen in 1953.

 

Uit: Le miroir qui revient

 

« Je n’ai jamais parlé d’autre chose que de moi. Comme c’était de l’intérieur, on ne s’en est guère aperçu. Heureusement. Car je viens là, en deux lignes, de prononcer trois termes suspects, honteux, déplorables, sur lesquels j’ai largement contribué à jeter le discrédit et qui suffiront, demain encore, à me faire condamner par plusieurs de mes pairs et la plupart des mes descendants : « moi », « intérieur », « parler de ».

Le second de ces petits mots à l’inoffensive apparence ressuscite à lui seul, fâcheusement, le mythe humaniste de la profondeur (notre vieille taupe, à nous autres écrivains), tandis que le dernier ramène en catimini celui de la représentation, dont le difficile procès traînait toujours. Quant au moi, de tout temps haïssable, il prépare ici sans aucun doute une entrée en scène encore plus frivole : celle du biographisme.

[…]

J’ai moi-même beaucoup encouragé ces rassurantes niaiseries. Si je me décide aujourd’hui à les combattre, c’est qu’elles me paraissent avoir fait leur temps : elles ont perdu en quelques années ce qu’elle pouvaient avoir de scandaleux, de corrosif, donc de révolutionnaire pour se ranger dorénavant parmi les idées reçues, alimentant encore le militantisme gnangnan des journaux de mode, mais avec leur place déjà préparée dans le glorieux caveau de famille des manuels littéraires. L’idéologie, toujours masquée, change facilement de figure. C’est une hydre-miroir, dont la tête coupée reparaît bien vite à neuf, présentant à l’adversaire son propre visage, qui se croyait vainqueur. »

 

 

 

 

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Alain Robbe-Grillet
(18 augustus 1922 – 18 februari 2008)

 

 

 

 

 

 

De Britse schrijver Brian Wilson Aldiss werd geboren in East Dereham (Norfolk) op 18 augustus 1925. Tijdens WO II iwerd Aldiss in Birma gelegerd en daarna werkte hij als boekhandelaar in Oxford. Naast korte SF-verhalen voor verschillende tijdschriften, schreef hij korte verhalen voor een tijdschrift van boekhandelaren over het leven in een denkbeeldige boekhandel. Dit trok de aandacht van de uitgever Faber and Faber en resulteerde in zijn eerste boek The Brightfount Diaries (1955), een verzameling van de boekhandelstukken.

Na publicatie van zijn eerste SF-boek Space, Time and Nathaniel (1957) wijdde hij zich geheel aan het schrijven.Tijdens de Worldcon van 1958 werd hij uitverkozen tot meest belovende nieuwe auteur en in 1960 werd hij voorzitter van de British Science Fiction Association. Gedurende de jaren 60 was hij literair redacteur bij de krant Oxford Mail. Aldiss was niet alleen met zijn eigen werk zeer succesvol, maar ook als samensteller van bloemlezingen.

 

Uit: The Glass Forest

 

WE CAN DRAW A CLEAR LINE AT THE POINT WHERE LIFE BEGINS. The expulsion from the womb marks our entry into the world. Where a life-story begins is less clear. So mine will open with the Tea Vision. The Tea Vision marked a first awareness that I enjoyed an interior life apparently not communicable to others.

I was three years old. Our living room, high above our shop, had large windows and comfortable window seats, from which one could look out at the people coming and going in Norwich Street. Opposite was the grocers, Kingston & Hurn. In the upper windows, my 'unt' Nellie Hurn could be glimpsed occasionally, living out her life in velvets, playing patience behind her clicking bead curtains.

In the shop windows below, Nellie's husband installed an advert for Mazawattee Tea, based on Alice in Wonderland characters. There sat Alice, at the head of the table, pouring Mazawattee tea from a huge red pot into cups which the Mad Hatter and the March Hare were holding. Beaming with pleasure, they lifted the cups to their mouths to drink. When they lowered the cups, the cups were immediately refilled. No pause in the action was permitted. In those days the design would be solidly made of three-ply and worked off the electric mains.

Passers-by in the street watched the advert for a moment, smiled and walked on. I was its captive. I could not stop observing from my window. The pleasures of the Mad Hatter and the March Hare never dimmed. Their smiles never grew less. The teapot never emptied. They never had too much Mazawattee Tea.”

 

 

 

 

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Brian Wilson Aldiss (East Dereham, 18 augustus 1925)

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 18 augustus 2007.

 

De Oostenrijkse schrijver en journalist Hugo Bettauer werd geboren op 18 augustus 1872 in Baden bij Wenen.

 

De Tsjechische dichter en vertaler Václav Bolemír Nebeský werd geboren op 18 augustus 1818 in Nový Dvůr.