19-07-09

Anna Enquist, Gottfried Keller, Miltos Sachtouris, Jean-Pierre Faye, Hermann Bahr, Robert Pinget, A. J. Cronin, Heinrich Christian Boie, Dominic Moraes, Jean-Marie Déguignet, Georg Diefenbach, Ferdinand Vincent-de-Paul Marie Brunetière


De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2006 en ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Contrapunt

 

“De vrouw met het potlood hing over de tafel en las in een zakpartituur van de Goldbergvariaties. Het potlood was gemaakt van voornaam zwart hout. Er zat een zware zilveren dop op, waarin een puntenslijper verborgen was. Het potlood zweefde boven een leeg schrift. Naast de partituur lagen sigaretten en een aansteker. Een kleine metalen asbak, compact en glimmend geschenk van een vriend, stond op de tafel.

De vrouw heette simpelweg ‘vrouw’, misschien ‘moeder’. Er waren naamgevingsproblemen. Er waren veel problemen. In het bewustzijn van de vrouw lagen geheugenproblemen aan de oppervlakte. De aria die zij bekeek, het thema waarop Bach zijn Goldbergvariaties componeerde, deed de vrouw denken aan de periodes waarin zij deze muziek studeerde. Toen de kinderen klein waren. Daarvóór. Daarna. Op die herinneringen was zij niet uit. Op elk dijbeen een kind, en dan met de armen om de kinderlijven heen dat thema eruit zien te krijgen; de kleine zaal van het Concertgebouw in lopen, de pianist zien opkomen, ademloos wachten op het kale octaaf van de inzet – de elleboog van de dochter voelen: ‘Mama, dat is óns lied!’ Dat hoefde nu niet. Zij wilde louter aan de dochter denken. De dochter als baby, als meisje, als jonge vrouw.

De herinneringen verschrompelden tot grauwe gemeenplaatsen die niemand belangstelling zouden kunnen inboezemen. Zij zou over de dochter niets kunnen vertellen, zij kende de dochter niet. Schrijf dáár dan over, dacht ze woedend. Ook de omtrekkende beweging is beweging; ook het negatief toont een beeld. Of ook de stilte muziek is, wist ze zo net nog niet.”

 

 

 

 

 

Anna_Enquist
Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Die Leute von Seldwyla

 

Seldwyla bedeutet nach der älteren Sprache einen wonnigen und sonnigen Ort, und so ist auch in der Tat die kleine Stadt dieses Namens gelegen irgendwo in der Schweiz. Sie steckt noch in den gleichen alten Ringmauern und Türmen wie vor dreihundert Jahren und ist also immer das gleiche Nest; die ursprüngliche tiefe Absicht dieser Anlage wird durch den Umstand erhärtet, daß die Gründer der Stadt dieselbe eine gute halbe Stunde von einem schiffbaren Flusse angepflanzt, zum deutlichen Zeichen, daß nichts daraus werden solle. Aber schön ist sie gelegen, mitten in grünen Bergen, die nach der Mittagseite zu offen sind, so daß wohl die Sonne hereinkam, aber kein rauhes Lüftchen. Deswegen gedeiht auch ein ziemlich guter Wein rings um die alte Stadtmauer, während höher hinauf an den Bergen unabsehbare Waldungen sich hinziehen, welche das Vermögen der Stadt ausmachen; denn dies ist das Wahrzeichen und sonderbare Schicksal derselben, daß die Gemeinde reich ist und die Bürgerschaft arm, und zwar so, daß kein Mensch zu Seldwyla etwas hat und niemand weiß, wovon sie seit Jahrhunderten eigentlich leben. Und sie leben sehr lustig und guter Dinge, halten die Gemütlichkeit für ihre besondere Kunst, und wenn sie irgendwo hinkommen, wo man anderes Holz brennt, so kritisieren sie zuerst die dortige Gemütlichkeit und meinen, ihnen tue es doch niemand zuvor in dieser Hantierung.

Der Kern und der Glanz des Volkes besteht aus den jungen Leuten von etwa zwanzig bis fünf-, sechsunddreißig Jahren, und diese sind es, welche den Ton angeben, die Stange halten und die Herrlichkeit von Seldwyla darstellen. Denn während dieses Alters üben sie das Geschäft, das Handwerk, den Vorteil oder was sie sonst gelernt haben, das heißt sie lassen, solange es geht, fremde Leute für sich arbeiten und benutzen ihre Profession zur Betreibung eines trefflichen Schuldenverkehrs, der eben die Grundlage der Macht, Herrlichkeit und Gemütlichkeit der Herren von Seldwyl bildet und mit einer ausgezeichneten Gegenseitigkeit und Verständnisinnigkeit gewahrt wird; aber wohlgemerkt, nur unter dieser Aristokratie der Jugend.“

 

 

 

 

gottfried_keller
Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)

Monument in Zürich

 

 

 

 

 

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

 

The Poet

When they find me on the cross of my death
the sky around will have reddened far beyond
there’ll be a suspicion of sea
and, from above, in a now terrifying darkness
a white bird will recite my songs.

 

 

 

Morning And Evening

In the morning
you see death
looking through the window
at the garden
the cruel bird
and the quiet cat
on the branch

passing
on the street outside
is the phantom-car
the supposed driver
the man with the broom
the gold teeth
laughs
and in the evening
at the cinema
you see
what you didn’t see in the morning
the joyful gardener
the real car
the kisses with the real couple

that death is not liked
by the cinema

 

 

 

Vertaald door David Connoly

 

 

 

 

saxtouris
Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)

 

 

 

 

 

De Franse schrijver en filosoof Jean-Pierre Faye werd geboren in Parijs op 19 juli 1925. Zijn bekendste wetenschappelijke werk is Langages totalitaires. Critique de la raison / économie narrative (1972), een analyse van de ideologische processen in het Duitsland van de Republiek van Weimar. Zijn literaire proza omvat voornamelijk verhalen, zoals La Cassure und Battement, die handelen over de Algerijnse oorlog. Voor zijn roman L'Écluse, over de koude oorlog, kreeg hij in 1964 de "Prix Renaudot".

 

Uit: La bataille de Léda

 

« Il se rappelle : Je voyais Léda manger des oeufs durs, elle les sortait deux par deux d'un petit sac à fermeture éclair.

À ce moment je ne savais pas son nom.

Ses cheveux tombent autour de ses yeux, nattés en tresses légères du côté gauche, libres du côté droit. À sa gauche, c'est-à-dire à droite en la regardant, le tissu des cheveux est tressé et en même temps rebelle, il s'échappe en boucles légères. À sa droite, donc à gauche en la regardant, l'échappée des boucles est plus libre.

Elle me croise dans le couloir d'avion, à la sortie, elle s'excuse au passage auprès d'un homme aux proportions gigantales, qui lui barrait le chemin.

Elle me dit très vite, dans un coup d'oeil : il est toxé, celui-là.

Sa place était là, à côté. »

 

 

 

 

JPFAYE
Jean-Pierre Faye (Parijs, 19 July 1925)

 

 

 

 

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever, journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus Hermann Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Trost in Goethe

 

Diese Schrift hat sich gewissermaßen selbst geschrieben. Es erging mir seltsam mit ihr. Ich hatte sie nicht vor und staune noch, wie sie mich auf einmal überkam.

Ich spreche seit Jahren gern in Danzig. Diese Menschen sind mir lieb geworden. Sie hören gut zu und bringen dem Redner etwas entgegen, das ihn produktiver macht, als er in gemeinen Stunden ist. Ihre Teilnahme steigert ihn, ihre Gunst holt alle Kraft aus ihm heraus, und indem er sie, so leicht sie sich bewegen, so gern sie sich verlocken lassen, dabei doch kritisch aufmerksam, ja beim ersten Anlaß gleich zum Spott bereit merkt, muß er auf der Hut sein, nimmt sich zusammen und übertrifft sich selbst. Es ist mir dort geschehen, daß ich bei Vorträgen, die mir längst geläufig, ja durch Übung und Gewohnheit schon fast mechanisch geworden waren, Wendungen, Einfälle, Lebendigkeiten fand, die ich mir gar nicht anmaßen durfte, sondern, fast mit Neid, eigentlich diesen Zuhörern und ihrer geheimnisvoll mich belebenden Kraft zusprechen mußte. Darum ist es mir auch, wenn ich einen Vortrag zum erstenmal halten soll, in Danzig am liebsten. Wenn ich nämlich über etwas zum erstenmal spreche, weiß ich zwar ein und aus, ich weiß, woher und wohin, ich weiß, was ich sagen will, und auch ungefähr wie, doch liegt das alles höchst ungewiß im Schatten, es ist noch ganz ungestalt, und gar nicht weiß ich, wieviel sich davon ergreifen, festhalten, gar aber formen lassen wird. Ich bin selber immer sehr neugierig. Wenn ich nämlich nichts sage, als was ich vom Anfang an sagen will, das genügt mir nicht, sondern es muß, indem ich spreche, noch etwas dazu kommen, was mich selber überrascht, ja mir oft im ersten Augenblick gar nicht recht geheuer ist, bis es sich dann auf einmal doch als eben das zu erkennen gibt, worauf ich insgeheim immer schon aus war; in guten Gesprächen geht's einem ja auch so: bloß dadurch, daß man einen Zuhörer hat, findet man dann, was man immer schon gesucht, aber vergeblich, solang man mit sich allein war. Nur muß der Zuhörer auch danach sein. In Danzig ist er es mir."

 

 

 

 

Bahr
Hermann Bahr (19 juli 1863  - 15 januari 1934)

Portret door Emil Orlik

 

 

 

 

 

De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007 en ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

Uit: Théo ou le temps neuf

 

“Mais tes livres c'est toujours les mêmes ils ont point de fleurs.

Je t'ai dit prends en d'autres, là sur la table tu vois, il y a des tas d'histoires, celle du café des illusions, celle des traîne-misère, celle du château et celle de l'étang aux nénuphars et celle du sentier dans le bois et celles des souterrains qui se creusent et celle du cimetière et celle de la lettre perdue et celle du tribunal et celle du roi déchu et celle du jardin aux orties et celle des innocents en promenade et celle du manuscrit plein de ratures et celle de l'alchimiste et celle de l'ennemi qui nous guette à tous les tournants et celle du vagabond dans les collines grises, des centaines d'histoires, des centaines qui nous rendent heureux quand on les a bien comprises. »

 

 

 

 

Pinget
Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)

 

 

 

 

 

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in Cardross, Dunbartonshire

 

Uit: The Judas Tree

 

"Now he perceived how illusory his hopes had been, how all his imaginings had been falsely based on a romantic re-creation of the past. Had he actually expected, after thirty years, to find Mary as on the day he had abandoned her, sweet with the freshness of youth, tenderly passionate, still virginal? God knows he would have wished it so. But the miracle had not occurred and now, having heard the history of a woman who wept for him late and long, who married, though not for love, lost an invalid husband, who suffered hardships, ill-fortune, perhaps even poverty, yet sacrificed herself to bring up her daughter to a worthy profession - knowing all this, he had returned to reality, to the calm awareness that the Mary he would find at Markinch would be a middle-aged woman, with work-worn hands and tired, gentle eyes, bruised and defeated by the battle of live..."

 

 

 

 

cronin
A. J. Cronin (19 juli 1896 – 6 januari 1981)

 

 

 

 

 

De Duitse dichter en uitgever Heinrich Christian Boie werd geboren op 19 juli 1744 in Meldorf. Hij studeerde rechten in Jena en Göttingen. Daar begon hij in 1770samen met Friedrich Wilhelm Gotter de Göttinger Musenalmanach die hij van 1770 tot 1775 alleen uitgaf. In 1772 richtten  Johann Heinrich Voß, Johann Martin Miller, dessen Vetter Gottlieb Dieterich Miller, Ludwig Christoph Heinrich Hölty, Johann Friedrich Hahn und Johann Thomas Ludwig Wehrs de Göttinger Hainbund op. De Göttinger Musenalmanach werd de spreekbuis van deze vereniging.

 

 

An einen jungen Dichter

 

Verstecke dich und statt zu fliegen krieche!
So sprach mit Recht ein weiser alter Grieche,
Und traun! der Mann sah tief in unser Herz.
Des Bruders Glück ist seinem Bruder Schmerz;
Stets ungerecht, voll Neid ist unsre Seele,
Sie leidet, wenn geehrt ein andrer ist.
Verdiene Ruhm! Doch daß dir Glück nicht fehle,
So werde nicht genannt, eh du gestorben bist.

 

 

 

 

Aufrichtiges Geständniß

 

Herr Schlemm verkauft sein Haus, und spricht, er hab es satt.
Natürlich, denn man weiß daß ers gefreßen hat.

 

 

 

 

 

Boie
Heinrich Christian Boie (19 juli 1744 – 3 maart 1806)

Portret door Heinrich Friedrich Leopold Mathieu, 1773.

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijver ook mijn blog van 19 juli 2008.

 

De Indiase dichter en schrijver Dominic Francis Moraes werd geboren op 19 juli 1938 in Bandra. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

De Franse schrijver en criticus Jean-Marie Déguignet werd geboren op 19 juli 1834 in Guengat. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen.

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Vincent-de-Paul Marie Brunetière werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon.

 

 

19-07-08

Anna Enquist, Gottfried Keller, Miltos Sachtouris, Dom Moraes, Hermann Bahr, Robert Pinget, Ferdinand Brunetière, Jean-Marie Déguignet, A. J. Cronin, Lorenz Diefenbach


De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2006 en ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

Weerzien

 

Hoe de mensen, hoe deze mensen, hoe
een man en een vrouw na jaren elkaar –
hoe na jaren deze mensen elkaar zullen
zien, harnas van vroeger over het sleets
lichaam, hoe in hun botten moeheid
en deceptie jaar na jaar kerven.

Hoe mensen, door afscheid op afscheid
gestriemd en geslagen, het kijken
verdragen in de laatste smalle kier
die de tijd hen laat, in laat licht
ontluisterd. Dat ligt aan de ogen;
genadig wrikt tovenaar geheugen
aan de deur van de tijd; ontzien
in het zien (weggeblazen heupen,
dood haar). Die daar staan ont-
staan voor elkaar bedrieglijkerwijs
in vijvers van vroeger. Zij bieden
elkaar een diep water, hier.

Zo zien een man en een vrouw na
jaren elkaar of niet of anders. Vuur!

 

Reizen

Een schoorvoetende reiziger
van het bed naar de tafel
die mijn zware armen steunt.

Het papier drinkt de inkt.
De woorden willen wel weg,
ze verheugen zich op roomwitte

geribbelde stranden, op de lichtflits
van een omzwiepende bladzijde.
Wie zullen ze zoenen in het donker,

wie zal hen zien. Reislustig
zijn ze, de woorden, ze verdringen
zich voor de uitgang.

Van het bed naar de keuken
maak ik de kleine rondreis
naar de tuin naar de tafel

 

Ontsnappen

 

In de kooi van dag en nacht,
de kooi van de boodschappen,
blikjes bier, de betere baan.

In de kooi van het fotoalbum,
van de liefde. In de kunstkooi,
in de kooi van het weten:

Sta op, grijp de tralies,
haal de diepste adem en
scheur je hart uiteen.

 

 

 

 

 

Enquist_Anna_Tee
Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

 

 

 

 

De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

Uit: Romeo und Julia auf dem Dorfe

 

So war der lange Morgen zum Teil vergangen, als von dem Dorfe her ein kleines artiges Fuhrwerklein sich näherte, welches kaum zu sehen war, als es begann die gelinde Höhe heranzukommen. Das war ein grünbemaltes Kinderwägelchen, in welchem die Kinder der beiden Pflüger, ein Knabe und ein kleines Ding von Mädchen, gemeinschaftlich den Vormittagsimbiß heranfuhren. Für jeden Teil lag ein schönes Brot, in eine Serviette gewickelt, eine Kanne Wein mit Gläsern und noch irgendein Zutütchen in dem Wagen, welches die zärtliche Bäuerin für den fleißigen Meister mitgesandt, und außerdem waren da noch verpackt allerlei seltsam gestaltete angebissene Äpfel und Birnen, welche die Kinder am Wege aufgelesen, und eine völlig nackte Puppe mit nur einem Bein und einem verschmierten Gesicht, welche wie ein Fräulein zwischen den Broten saß und sich behaglich fahren ließ. Dies Fuhrwerk hielt nach manchem Anstoß und Aufenthalt endlich auf der Höhe im Schatten eines jungen Lindengebüsches, welches da am Rande des Feldes stand, und nun konnte man die beiden Fuhrleute näher betrachten. Es war ein Junge von sieben Jahren und ein Dirnchen von fünfen, beide gesund und munter, und weiter war nichts Auffälliges an ihnen als daß beide sehr hübsche Augen hatten und das Mädchen dazu noch eine bräunliche Gesichtsfarbe und ganz krause dunkle Haare, welche ihm ein feuriges und treuherziges Ansehen gaben. Die Pflüger waren jetzt auch wieder oben angekommen, steckten den Pferden etwas Klee vor und ließen die Pflüge in der halbvollendeten Furche stehen, während sie als gute Nachbaren sich zu dem gemeinschaftlichen Imbiß begaben und sich da zuerst begrüßten; denn bislang hatten sie sich noch nicht gesprochen an diesem Tage.”

 

 

 

 

gottfried_keller
Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)

 

 

 

 

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

 

THE GARDEN

It smelled of fever
that was no garden
some strange couples were walking inside
wearing shoes on their hands
their feet were large white and bare
heads like wild epileptic moons
and red roses suddenly
sprouted
for mouths
that were set upon and mauled
by the butterfly-dogs

 

 

 

 

MORNING AND EVENING

In the morning
you see death
looking through the window
at the garden
the cruel bird
and the quiet cat
on the branch

passing
on the street outside
is the phantom-car
the supposed driver
the man with the broom
the gold teeth
laughs
and in the evening
at the cinema
you see
what you didn’t see in the morning
the joyful gardener
the real car
the kisses with the real couple

that death is not liked
by the cinema

 

 

 

 

THE SAINT

He stared deep
deep
into the well
its depth
had no end
in this life

the flesh peeled off
and fell bit by bit
soon nothing would remain
but his skeleton

I’ve decided - he said -
I’ve finally decided
I’ll live among the drowned
and among the lepers

 

 

 

 

Vertaald door David Connoly

 

 

 

 

 

Sachtouris
Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)

 

 

 

 

 

De Indiase dichter en schrijver Dominic Francis Moraes werd geboren op 19 juli 1938 in Bandra. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

PROPHET

 

I followed desert suns
Alone, these thirty years,
A goatskin knotted round my sex,
My fodder what I found,
My shelter under rocks,
My visions in my eye
That mapped the slow wind flowing
Across the sunwashed dunes, or the
Scuffed dwarf spoor of the ant.
Once these kept me happy.

 

Tufted with tamarisk
The tawny dunes end
Suddenly in shadow.
The ridged rocks rise.
The known desolate land
Kisses my bare feet.
Infested by winged things
The rough hair of the sky
Teems in the sun's eye.
Kindling the dunes, the enraged
Wind beats up sand. The awkward ant
Gnaws in a dry pasture.

 

I have aged.
 

 

 

 

KEY

 

Ground in the Victorian lock, stiff,
With difficulty screwed open,
To admit me to the seven mossed stairs
And the badly kept garden.

 

Who runs to me in memory
Through flowers destroyed by no love

 

But the child with brown hair and eyes,
Smudged all over with toffee?

 

I lick his cheeks. I bounce him in air.
Two bounces, he disappears.

 

Fifteen years later, he redescends,
Not as a postponed child, but a letter
Asking me for his father who now possesses
No garden, no home, not even any key
.

 

 

 

 

 

dommoraes
Dom Moraes (19 juli 1938 – 2 juni 2004)

 

 

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever, journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus Hermann Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

 

Uit: Dostojewski

 

“Die Größe Dostojewskis berührte mich zum erstenmale in sehr jungen, unreifen Jahren; ich hatte noch drei Klassen des Gymnasiums vor mir, bis zu der sonderbaren Reifeprüfung, die in Deutschland die Pforten der Universität öffnet. Ich las damals so viel, daß ich mich jetzt mit einigem Rechte vom Lesen dispensieren darf. Und ich las, wenn auch nicht mit vollem Verständnis, so doch mit gutem Instinkte: fast nur Bücher, die mir eine Welt auftaten, in der Ziele für mich leuchteten, und nur Bücher von persönlich künstlerischem Ausdruck. Trotzdem ist vieles davon für mich versunken und kaum noch in Erinnerung. Aber Dostojewski ist mir geblieben, und je mehr ich davon abkam, modernen Künstlern Größe zuzuerkennen (was ich nach Jugendart schnellfertig gerne tat, wenn mich ihre Kunst sympathisch berührte und mein Lebensgefühl steigerte), um so mehr fühlte ich: dieser ist wirklich groß, obwohl er mir nicht eigentlich sympathisch ist und mich öfter bedrückt, als erhebt. Ich weiß jetzt: er ist mehr als ein Gipfel, er ist ein Gebirge. Und alle modernen Gipfel, einen einzigen ausgenommen, ragen kaum zur halben Höhe seines Mittelzugs: der Eine aber, der seine Spitze überragt, Nietzsche, wirkt neben seinem ungeheuren Massiv aus gewachsenem Fels fast beängstigend als Kunstwerk: wie etwas Konstruiertes neben etwas Elementarem.

 Dieses Bild (es ist nur ein Bild und will nicht als mehr genommen sein) spricht keine Wertvergleichung aus, sondern den Eindruck, den ich vom Nebeneinander der beiden einzigen wirklichen Größen habe, die in der modernen Literatur seit Goethe und Byron erschienen sind. Vielleicht ist Nietzsche ein sublimes Ende und Dostojewski ein riesiger Anfang; jener das Ende der westlichen: europäischen, auf der Antike beruhenden Kultur, dieser der Anfang der östlichen: russischen, die von Byzanz stammt. Das Künstliche in der Erscheinung Nietzsches läßt dieses bange, ja tragische Gefühl aufkommen, und die beklemmende Wucht, mit der uns der slawische Byzantiner Dostojewski entgegentritt als Fürsprech einer ungeheueren, uns trüb chaotisch erscheinenden Masse von urchristlichen Barbaren, verdichtet diese Empfindung zu einer nebligen Beängstigung.”

 

 

 

bahr
Hermann Bahr (19 juli 1863  - 15 januari 1934)

 

 

 

 

De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

Uit : Abel et Bela

 

BELA : Nous devions faire du théâtre, pas du caf’conc’. (Un temps.) Cette présidente, quelle idée. Le théâtre ce n’est pas ça.
ABEL : Nous y voilà. (Un temps.) Il faut viser à l’essentiel. (Un temps.) Quelle st l’essence du théâtre ? (Un temps.) Un texte nourri de… de… l’universel. Le cœur humain, son tréfonds. Comment y atteindre ? Descendre en soi-même. (Un temps.) Je descends en moi-même et je trouve quoi ? (Un temps.) Peur de mourir. Regret du passé. Horreur du vulgaire. (Un temps.) Oui il faut renoncer à cette partouse. Faire du théâtre avec le tréfonds, pas avec le fondement. (Un temps.) Qu’est-ce que tu trouves, toi, en descendant ?
BELA : Sommeil.
ABEL : Plus profond.
BELA : Envie de dormir.



 

 

 

pinget
Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)

 

 

 

 

De Franse schrijver en criticus Jean-Marie Déguignet werd geboren op 19 juli 1834 in Guengat. Zie ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

Uit : Le naturalisme français, étude sur Gustave Flaubert

 

Avant tout et par-dessus tout, Flaubert fut un artiste : artiste par ses qualités, artiste aussi par ses défauts.

Précisons, sans tarder davantage, ce que ce mot d'artiste, que l'on emploie de nos jours, comme tant d'autres, un peu au hasard, enferme de sens différents ; ou plutôt, mettons en lumière ce qu'il contient, tout au fond, de restrictions implicites à l'admiration dont il semble, au premier abord, qu'il soit l'expression absolue. Si, comme le dit Flaubert lui-même - un peu lourdement - dans la très curieuse Préface qu'il a mise aux dernières chansons de son ami Louis Bouilhet, si « les accidents du monde, dès qu'ils sont perçus, vous apparaissent comme transposés pour l'emploi d'une illusion à décrire, tellement que toutes les choses, y compris votre existence ne vous semblent pas avoir d'autre utilité », c'est à dire si vous considérez le monde, la nature, la vie, l'homme enfin comme des choses qui seraient faites pour l'art, et non plus l'art comme une chose qui serait faite pour l'homme, vos êtes artiste, au sens entier du mot, dans la force et la profondeur du terme. Alors, en effet, tout autour de vous, si large ou si restreint que soit le cercle de votre expérience ; que vous ayez confiné bourgeoisement votre vie dans un canton perdu de la Basse Bretagne ou de la Normandie ; que vous ayez promené votre observation vagabonde sur les bords du lac Asphaltite ou sur les ruines de Carthage, alors vous n'apercevez &endash; l'expression est encore de Flaubert &endash; que « ce qui peut profiter à votre consommation personnelle » ; et votre horizon, quel qu'il soit, limité par vos aptitudes originelles, a toujours et partout pour bornes les bornes même de votre talent.”

 

 

 

brunetiere
Ferdinand Brunetière (19 juli 1849 – 9 december 1906)

 

 

 

 

 

 

Zie voor onderstaande schrijvers ook mijn blog van 19 juli 2007.

 

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in Cardross, Dunbartonshire

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen.

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Vincent-de-Paul Marie Brunetière werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon.

 

 

 

19-07-07

Gottfried Keller, Anna Enquist, Miltos Sachtouris, Dom Moraes, Hermann Bahr, Jean-Marie Déguignet, A. J. Cronin, Lorenz Diefenbach, Ferdinand Brunetière, Robert Pinget


De Zwitserse schrijver Gottfried Keller werd geboren in Zürich op 19 juli 1819. Keller was de zoon van een schrijnwerkersbaas (timmerman) uit Zürich, die reeds overleed toen Keller vijf was. Keller wou graag kunstschilder worden; hij verliet Zürich en trok naar München met de bedoeling te gaan leven van het schilderen van landschappen. Hij had weinig succes en moest onverrichter zake naar Zürich terugkeren, waar hij jarenlang bij zijn moeder en zuster bleef wonen, in zware financiële nood. Keller kwam in contact met Freiligrath en Herwegh, schrijvers uit de Vormärz. In 1848 verleende de regering van Zürich hem een beurs om twee jaar te Heidelberg te studeren. Na zijn studie in Heidelberg leefde hij vijf jaar te Berlijn en schreef de eerste versie van zijn autobiografische roman, Der grüne Heinrich. Toen hij naar Zürich terugkeerde, slaagde hij er niet in van de pen te leven en woonde nog zes jaar thuis; zijn roman, een burgerlijk-pessimistisch antwoord op de Bildungsroman naar het model van Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre, werd nauwelijks verkocht. In Die Leute von Seldwyla creëerde hij een satirische pendant van de kleinburgerlijke maatschappij: het is een verzameling novelles in twee delen, waaronder Frau Regel Amrain, Pankraz der Schmoller, Romeo und Julia auf dem Dorfe — een herziening van deze klassieke stof —, Spiegel das Kätzchen, Die mißbrauchten Liebesbriefe, Das verlorene Lachen, Der Schmied seines Glückes, Die drei gerechten Kammacher en een van zijn beroemdste novelles, Kleider machen Leute. Onverwachts werd Keller in 1861 door het kanton Zürich tot staatsschijver benoemd, een functie die hij tot 1876 bekleedde. Als blijk van erkenning werd hij in 1878 ook ereburger van Zürich.

 

Uit: Der grüne Heinrich

 

“Das Essen dampfte auf dem Tische, es war ganz still in der Stube, die Mutter wartete, aber ich brachte keinen Laut hervor. Sie wiederholte ihr Verlangen, aber ohne Erfolg; ich blieb stumm und niedergeschlagen, und sie ließ es für diesmal bewenden, da sie mein Benehmen für eine gewöhnliche Kinderlaune hielt. Am folgenden Tage wiederholte sich der Auftritt, und sie wurde nun ernstlich bekümmert und sagte: »Warum willst du nicht beten? Schämst du dich?« Das war nun zwar der Fall, ich vermochte es aber nicht zu bejahen, weil, wenn ich es getan, es doch nicht wahr gewesen wäre in dem Sinne, wie sie es verstand. Der gedeckte Tisch kam mir vor wie ein Opfermahl, und das Händefalten nebst dem feierlichen Beten vor den duftenden Schüsseln wurde zu einer Zeremonie, welche mir alsobald unbesieglich widerstand. Es war nicht Scham vor der Welt, wie es der Priester zu nennen pflegt; denn wie sollte ich mich vor der einzigen Mutter schämen, vor welcher ich bei ihrer Milde nichts zu verbergen gewohnt war? Es war Scham vor mir selber; ich konnte mich selbst nicht sprechen hören, und habe es auch nie mehr dazu gebracht, in der tiefsten Einsamkeit und Verborgenheit laut zu beten.

»Nun sollst du nicht essen, bis du gebetet hast!« sagte die Mutter, und ich stand auf und ging vom Tische weg in eine Ecke, wo ich in große Traurigkeit verfiel, die mit einigem Trotze vermischt war. Meine Mutter aber blieb sitzen und tat so, als ob sie essen würde, obgleich sie es nicht konnte, und es trat eine Art düsterer Spannung zwischen uns ein, wie ich sie noch nie gefühlt hatte und die mir das Herz beklemmte. “

 

 

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Gottfried Keller (19 juli 1819 – 15 juli 1890)

 

De Nederlandse dichteres en schrijfster Anna Enquist werd geboren op 19 juli 1945 in Amsterdam als Christa Boer. Zie ook mijn blog van 19 juli 2006.

 

Opus 126

 

Beethoven prijst de klokken van Bonn

om hun denderend zwenken. Hij looft

de storm op de Rijn om het schuim.

 

Nu neemt hij de wallen van Wenen

in langzame driekwartsmaat. Hoe

mensen gaan: ze zwalken, blijven

 

staan. Het gras voelt stroef.

In loden rust buigt Beethoven

onder de laatste bagatellen.

 

Vingers krioelen aan de verste boorden

van het toetsenbord. Niets wil hij nog

vertellen, hij versluit zijn lied

 

vrij van vervulling door de echte klank

in onze oren. Willekeur. Hij krast

de tekens zonder ze te horen.

 

 

Op het land

 

Het huis heeft op ons gewacht,

denken wij. De dubbele bomenrij

wuift ons erheen. Fluisterend

schuift de volle rivier

tussen de oevers.

 

Precies op tijd kruipt de zon

achter de akker. Duisternis

omvat het huis dat ons beschermt.

Wij maken vuur, wij drinken

tussen de muren.

 

Ik heb mij aan de veiligheid

verkocht en buig mij uit het raam.

Paarden en hanen slapen, water

knipoogt naar de maan en ik betaal

en ik betaal.

 

 

Winterstop

Als gras in december, doe niet
aan groeien, kruip weg onder
een kille deken. Het is zwart
in de doelmond.

Er wordt gedroomd van zaadschieten,
bloeien met wuivende pluimen. Noppen
ranselen je recht, het mes
maakt je hard.

 

 

 

anna_enquist
Anna Enquist (Amsterdam, 19 juli 1945)

 

De Griekse dichter Miltos Sachtouris of Miltos Sahtouris werd geboren in Athene op 19 juli 1919. Het eerste gedicht onder zijn schrijversnaam, De muziek van mijn eilanden, verscheen in 1941.

 

The Gifts

Today I put on
a hot red blood
today people love me
a woman smiled at me
a girl gave me a shell
a child gave me a hammer

Today I kneel on the pavement
and nail to the sidewalk
the bare white feet of passersby
they are all crying
but no one is afraid
they all stay where I put them
they are all crying
but gaze up at the heavenly ads
and a beggar woman selling sweetbreads
in the sky

Two of them whisper
what’s he doing is he nailing our hearts?
yes he’s nailing our hearts
well then he must be a poet

 

 

Vertaald door Karen Emmerich


HET STATION
Guillaume Apollinaire indachtig

Het regent voortdurend in mijn slaap
Mijn droom word gevuld met modder
De plaats is donker
En ik wacht op de trein
De stationschef plukt madeliefjes
Die hebben gebloeid op de sporen
Daar het al een hele poos geleden is
Sinds een trein in dit station is binnengelopen
En plots zijn de jaren voorbijgegaan
Ik zit achter een raam
Haar en baard lang geworden
Alsof ik zeer ziek ben
En net wanneer ik weer opnieuw in slaap val
Komt zij langzaam naar mij toe
Met een mes in haar hand
Zij komt voorzichtig naar mij toe
En plant het in mijn rechteroog

 

 

Vertaald door Henri Thijs

 

 

 

ThMiltosSahtouris
Miltos Sachtouris (19 juli 1919 – 29 maart 2005)

 

De Indiase dichter en schrijver Dominic Francis Moraes werd geboren op 19 juli 1938 in Bandra. Zijn eerste dichtbundel A Beginning verscheen in 1958 in Londen. Met deze bundel won Moreas, die meer dan 30 titels publiceerde, op de leeftijd van 19 jaar de gerenommeerde Engelse Hawthornden Prize. In 1960 verscheen zijn tweede bundel Autumn Choice. In 1976 werd de dichter, die voornamelijk in het Engels schreef ambassadeur bij de Verenigde Naties in New York.

 

Absences

 

Smear out the last star.

No lights from the islands

Or hills. In the great square

The prolonged vowel of silence

Makes itself plainly heard

Round the ghost of a headland

Clouds, leaves, shreds of bird

Eddy, hindering the wind.

 

No vigils left to keep.

No enemies left to slaughter.

The rough roofs of the slopes,

Loosely thatched with splayed water,

Only shelter microliths and fossils.

Unwatched, the rainbows build

On the architraves of hills.

No wounds left to be healed.

 

Nobody left to be beautiful.

No polyp admiral to sip

Blood and whiskey from a skull

While fingering his warships.

Terrible relics, by tiderace

Untouched, the stromalites breathe.

Bubbles plop on the surface,

Disturbing the balance of death.

 

No sound would be heard if

So much silence was not heard.

Clouds scuff like sheep on the cliff.

The echoes of stones are restored.

No longer any foreshore

Or any abyss, this

World only held together

By its variety of absences.

 
Moreas
Dom Moraes (19 juli 1938 – 2 juni 2004)

 

 

 

De Oostenrijkse toneelschrijver, romanschrijver, essayist, tijdschriftuitgever,

journalist, theaterregisseur, dramaturg en theater-, kunst- en cultuurcriticus

Hermann Anastas Bahr werd geboren op 19 juli 1863 in Linz. In juli 1881 sloot

Herman Bahr zijn middelbare studies aan het Gymnasium der Benediktiner in

Salzburg met het eindexamen af. Enkele maanden later schreef hij zich in op

de Universiteit van Wenen om er Klassieke Taal-en Letterkunde en Filosofie te

studeren, maar wisselde echter snel van studierichting om staathuishoudkunde

te studeren. In 1886 maakte hij voor het eerst kontakt met de Sociaaldemocraat

Viktor Adler, die hij overhaalde tot medewerken aan het weekblad Die Gleichheit.

Twee jaar later reisde Bahr via München (waar hij Henrik Ibsen ontmoette) naar

Parijs. Meteen daarna maakte hij een reis door Zuid-Frankrijk, Spanje en

Noord-Afrika. In mei 1890 werd hij door Otto Brahm en Arno Holz naar Berlijn

teruggevraagd om mee te werken aan het tijdschrift Freie Bühne für modernes

Leben. In oktober 1891 verbleef hij in Wenen, adviseerde daar E.M. Kafka bij

zijn nieuwe tijdschrift Moderne Rundschau, en ontmoette o.a. Hofmannsthal,

Schnitzler en Beer-Hofmann in Café Griensteidl. In 1906 nodigde Max Reinhardt

hem uit als regisseur naar Berlijn te komen. Tijdens een verblijf van twee weken in

Berlijn in 1916 ontmoette hij dagelijks Hugo von Hofmannsthal. Na de Eerste

Wereldoorlog kreeg Bahr voor korte tijd de verantwoordelijkheid het programma

van het Burgtheater op te stellen. In 1922 verhuisde hij naar München, waar zijn

vrouw lesgaf aan de Akademie für Tonkunst. In zijn laatste levensjaren

ontwikkelde hij steeds sterker wordende supra-nationalistische opvattingen.

Hij beoogde een verbond van Europese staten.

 

Uit: Mit der Nase

 

„Wir sind jedesmal riesig fidel, sooft sie wieder in den allgemeinen Verkehr

zurückerstattet wird. Erstens gibt's wenige ihresgleichen, so ausschlagend

knospenfrisch und von dieser gassenbübisch geschmeidigen und veränderlichen

und rastlosen Anmut unter den schweren, stolzen, üppigen Gewändern und mit

solchem Erfolg in allen Graden der Liebe geschult, und sie riecht immer sehr gut

und jeder vermißt sie schmerzlich, in bösen Fasten und Entbehrungen. Zweitens,

weil auch ihre Rede sich recht unanständig benimmt, kommt wenigstens etwas

Geist in unsere aufzufrischende Gesellschaft. Drittens hat man einen Vorwand

mehr, Sekt zu trinken, Mensch zu sein.

Da beutelt sie uns dann ihre letzten Abenteuer an die gelben Glatzen.

Gestern war sie wieder höchst gemütlich. Besonders nachher, als es schon

mehr heute wurde. Da machte sie sich's bequem. »Angezogene Unterhaltungen«

nämlich mag sie nicht leiden; die sind ihr zu »gespannt«. Aus ihrer malerischen

Periode her, als sie noch in der Akademie stand, hat sie die Nostalgie des

Aktes. Bloß die Handschuhe, das schwarze Mieder und die Strumpfbänder

behält sie, »um die Schamhaftigkeit nicht zu verletzen«. Es ist ein

geschmackvolles Kostüm, nicht alltäglich, empfehlenswert. Auch praktisch.

Das heizte uns gut ein. Es wurde eine tatkräftige, schaffensfrohe

Begeisterung. Alle waren einig; daß es »ein so liebes Viecher!« nicht wieder gibt.“

 

 

 

Hermann_Bahr_1891
Hermann Bahr (19 juli 1863  - 15 januari 1934)

 

 

 

De Franse schrijver Jean-Marie Déguignet werd geboren op 19 juli 1834 in Guengat

in een zeer arme familie . Déguigne begon zichzelf te leren lezen terwijl hij werkte

als schaapherder voor de burgemeester van  Kerfeunteun, nadat hij in zijn jongere

jaren bedelaar was geweest. Dat deed hij door gebruik te maken van een

catechismus en een boek over het leven van de heiligen. Rond zijn 35e sprak en

las hij niet alleen Bretons en Frans, maar ook Latijn, Italiaans, Spaans en zelfs

wat Engels. Een eerste versie van zijn Mémoires d'un paysan bas-breton,

verscheen in de  Revue de Paris  in 1904. Veel ervan ging echter verloren.

Het werk werd opnieuw ontdekt en uitgegeven in 1998 onder de titel Histoire

de ma vie.

 

Uit : Histoire de ma vie

 

« Il y en avait quelques vieux qui avaient servi le grand Napoléon et s’ils ne

connaissaient pas l’histoire de ce destructeur de peuples, des rois et des

empires, en revanche ils connaissaient toutes les légendes qui couraient sur

lui en Bretagne à cette époque ; légendes qui prenaient d’autant plus d’intérêt

alors qu’on ne parlait partout que de son neveu qui allait peut-être faire comme lui.

Il fallait entendre ces vieux raconter ces choses extraordinaires, surnaturelles

qu’ils affirmaient avoir vues. Maintes fois ils avaient vu l’homme au petit chapeau

traverser les airs avec son cheval blanc pour aller voir la position de l’ennemi.

Ils l’avaient vu jeter un jeu de cartes dans l’air, et aussitôt une armée imaginaire

se formait en présence de l’ennemi, sur laquelle celui-ci épuisait en pure perte

toutes ses munitions.

Il était parti en Égypte à l’insu de tout le monde en attirant à lui par magie une

armée et une escadre. Et là-bas en Égypte quand les soldats étaient

découragés par la fatigue, la chaleur et la soif, du bout de son épée il leur

montrait de belles villes et de grands lacs d’eau limpide qui n’existaient pas

mais cela encourageait les soldats. Il était revenu en France, de là en se

rendant invisible, lui et le bateau sur lequel il était. Mais là, les vieux se

disputaient durement. Les uns soutenaient qu’il avait traversé toute l’escadre

anglaise comme la foudre, en écartant leurs navires pour s’ouvrir un passage,

mais sans que les Anglais ne vissent rien. Les autres soutenaient qu’il avait

passé par-dessus les Anglais à travers les airs et ne descendit sur les eaux

que lorsqu’il fut loin d’eux. »

 

 

 

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Jean-Marie Déguignet (19 juli 1834 – 29 augustus 1905)

 

 

 

De Schotse schrijver Archibald Joseph Cronin werd geboren op 19 juli 1896 in

Cardross, Dunbartonshire. Cronin is vooral bekend gebleven als de schrijver van

The Citadel and The Keys of the Kingdom, twee boeken die verfilmd werden.

Beide films kregen een Oscar nominatie.

 

Uit: Die Zitadelle (Vertaald door Richard Hoffmann)

 

“An einem Spätnachmittag im Oktober des Jahres 1924 blickte ein schäbig

gekleideter junger Mann mit gespannter Aufmerksamkeit durch das Fenster

eines Abteils dritter Klasse in dem fast leeren Zug, der sich von Swansea das

Penowelltal hinaufarbeitete. Den ganzen Tag war Manson vom Norden her schon

auf der Fahrt, war in Carlisle und Shrewsbury umgestiegen, aber auf der

Endstrecke seiner mühseligen Reise nach Südwales wurde er von einer immer

stärkeren Erregung erfaßt. Er sollte nämlich in dieser fremdartigen, häßlichen

Gegend seine erste Stelle als Arzt antreten.
Draußen ging ein schwerer Strichregen zwischen den Bergen nieder, die sich

zu beiden Seiten der eingleisigen Bahnlinie erhoben. Die Gipfel waren in

grauer Himmelswüste verborgen, die Hänge aber fielen, verunstaltet von

großen Schutthalden der Erzbergwerke, schwarz und öde ab. Ein paar

schmutzige Schafe streunten darauf umher und suchten vergeblich nach

Gras. Kein Busch, kein grüner Fleck war zu sehen. Die Bäume sahen im

Zwielicht des scheidenden Tages wie dürre Gespenster aus. An einer

Biegung der Strecke blitzte der rote Schein einer Gießerei auf. Er

beleuchtete einige Dutzend Arbeiter, die, nackt bis zum Gürtel, mit

gestrafftem Rücken ihre Arme zum Schlag erhoben hatten. Obwohl das

Bild durch den aufragenden Förderturm eines Bergwerks rasch dem Blick

entzogen wurde, hinterließ es doch einen Eindruck von angespannter

lebensvoller Kraft.”

 

 

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A. J. Cronin (19 juli 1896 – 6 januari 1981)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Georg Anton Lorenz Diefenbach werd geboren

op 19 juli 1806 in Ostheim, Hessen. Diefenbach was bevriend met Jakob Grimm.

Bekend geworden is hij door de, later door de nazi’s op cynische wijze misbruikte

spreuk Arbeit macht frei, de titel van een in 1873 in Bremen verschenen roman.

De hoofdpersoon in dat boek is een gokker en bedrieger die door geregeld werk

weer op het pad van de deugd terugkeert. Diefenbach schreef ook gedichten en

talrijke taalkundige werken.

 

Es kommt die Zeit

 

Es kommt die Zeit, wo Wanderstraßen reichen

Bis zu der Pole lang verborgnen Küsten,

Sich grüßen die Oasen aller Wüsten,

Nichts unentdeckt blieb in der Erde Reichen.

 

Wird dann der Forschung Geist die Segel streichen,

Nicht mehr sie zu Columbus-Zügen rüsten?

Der Menschheit Heros tatenlos in Lüsten

Omphales seiner Sehnen Kraft zerweichen?

 

Äronaute, schiffe dann zu Sonnen

Auf Wegen, die kein Argonaute suchte!

Laßt springen der Saharen tiefe Bronnen,

 

Daß ihre Flut den wüsten Sand befruchte!

Sind keine Welten übrig zu entdecken,

So lädt das Chaos, neue zu erwecken.

 

 

 

 

Lorenz_Diefenbach

Lorenz Diefenbach (19 juli 1806 – 28 maart 1883)

 

 

De Franse schrijver en criticus Ferdinand Vincent-de-Paul Marie Brunetière

werd geboren op 19 juli 1849 in Toulon. Na zijn schooltijd in Marseille studeerde

hij in Parijs aan het Lycée Louis-le-Grand. Brunetière was een orthodoxe

katholiek en zijn politieke overtuigingen waren conservatief. Hij had echter een

grote eruditie en was niet bang om van gangbare meningen af te wijken.

 

Uit: LA POESIE FRANCAISE DU XIX SIECLE

 

« Si l'on en voulait croire la plupart des historiens du romantisme, et

quelques-uns des romantiques eux-mêmes,--Sainte-Beuve, par exemple,

ou Theodore de Banville,--c'est avec et par Andre Chenier que commencerait

en France la poésie du dix-neuvième siècle. On ne saurait se tromper

davantage. Grand poète et surtout grand artiste, a la manière de Racine ou

de Ronsard, il est bien vrai que ces deux traits séparent et distinguent

profondément Andre Chenier de tous les versificateurs de son temps, Lebrun,

Delille, et ce Roucher, qu'on lui associe d'ordinaire, payée qu'ils montèrent

tous deux le même jour sur l'échafaud, ou encore le chevalier de Parny.

Mais d'ailleurs, il n'a rien d'un "romantique"; et de même que l'élégante et

ardente sensualité de son siècle respire dans ses Elégies, c'est encore

un "classique," c'est un contemporain de Ronsard, c'est un païen, c'est

un Alexandrin, c'est un élève de Callimaque et de Theocrite, qu'on retrouve

dans ses Idylles. Nous ajouterons que sas Poésies, dont on n'a connu

pendant plus de vingt-cinq ans que des fragments épars, n'ont vu le jour

pour la première fois qu'en 1819; et on pourrait bien signaler quelque trace

de leur influence dans les premiers Poèmes d'Alfred de Vigny, qui parurent

en 1822, mais on en chercherait en vain dans les premières Odes de

Victor Hugo, qui sont de 1822, elles aussi, ou dans les Premières Méditations

de Lamartine, qui sont datées de 1820. »

 

 

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Ferdinand Brunetière (19 juli 1849 – 9 december 1906)

 

De Frans-Zwitserse schrijver Robert Pinget werd geboren op 19 juli 1919 in Genève. Hij wordt vaak gezien als een van de groten van de zogeheten nouveau roman. Pinget was eerst korte tijd advocaat maar vertrok na de oorlog naar Parijs om daar schilder te worden. Dat plan gaf hij een paar jaar later op, om zich volledig aan het schrijven te wijden. Pinget speelde cello en was een groot liefhebber van Bach en andere componisten uit de barok. Zijn belangstelling voor de muziek vond een directe weerslag in zijn oeuvre. Veel van zijn boeken hebben een parlando-toon, bestaan uit een onafzienbare stroom woorden die met veel gevoel voor ritme wordt geuit door een ik-figuur. Deze probeert zich niet mooier voor te doen dan hij is, gooit alles eruit wat hem invalt, met alle gevolgen van dien: herhalingen, contradicties enzovoort. Een van Pingets romans heet 'Passacaille' (1969), naar de dansmuziek die volledig is opgebouwd uit variaties op een thema.

 

Uit: Passacaglia  (Vertaald door Roel te Velde)

 

“Zo kalm en grijs. Niets dat zich roert. Iets in het mechaniek moet stuk zijn maar te zien is er niets. De klok staat op de schoorsteen, de wijzers staan goed. Iemand in het kille vertrek moest net zijn binnengekomen, het huis was afgesloten, het was winter. Zo grijs en kalm. Moest aan tafel zijn gaan zitten. Verstijfd van de kou, totdat het duister werd. Het was winter, de tuin dor, onkruid op de binnenplaats. Maandenlang zou er geen mens zijn, alles is op orde. De weg erheen loopt langs land waar niets op stond. Er vliegen raven op of eksters, niet goed te zien, nog even en het is duister.

De klok op de schoorsteen is van zwart marmer, de wijzerplaat goudomrand met Romeinse cijfers.

De man die een uur of wat eerder aan die tafel had gezeten die dood was aangetroffen op de mestvaalt zou niet alleen zijn geweest, een man op wacht hield een oogje in het zeil, een boer die te vertrouwen was en die op een grijze, kille dag alleen de overledene had zien zitten, naar de kier van het luik zou zijn gelopen en duidelijk zou hebben gezien hoe hij de klok kapot had gemaakt en toen terneergeslagen op zijn stoel was blijven zitten, met de schouders op tafel en het hoofd in de handen. Wat moet men aan met dit gemurmel, het dringt niet door.

Een door oude gebouwen omgeven binnenplaats, met kasseien bestraat en goed onderhouden, een rechthoek met aan de noordkant dus waar je naar binnen gaat een blankhouten poort en twee groepjes roze hortensia's, met aan de zuidkant tussen schuur en varkensstal wat meer naar achteren een perk irissen, een feest voor het oog in het voorjaar, aan de westkant het woonhuis, aan de oostkant jonge olmen, in het midden de fontein met zijn uitgesleten ronde bak en als afvoer een monsterfiguurtje.”

 

 

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Robert Pinget (19 juli 1919 – 25 augustus 1997)