02-01-11

Ulrich Becher, Ernst Barlach, Blaga Dimitrova, Wilhelm Bölsche, Paul Sédir, Philip Freneau, Look J. Boden

 

De Duitse schrijver Ulrich Becher werd geboren op 2 januari 1910 in Berlijn. Zie ook mijn blog van 2 januari 2010.

 

Uit: Murmeljagd

 

»Zwölfhundert? Ist das nicht bißl teuer?«
De Colana setzte Sirio mit einer Behutsamkeit, die rührte, weil sie dem Vertaumelten nicht leichtfiel, aufs Bett. Dann begann er in den verfilzten Prachthängeohren des an seinen Schenkel gekuschelten Erzvaters zu wühlen.
»Teuer, mein Herr, aber echt. Schottischer Cockerspaniel, alter Stammbaum, King Charles ... Sirio of Bannockburn ... Da können Sie nach Mailand laufen oder Zürich, und wenn Sie mir solch einen Hund finden – ääch!«, ein Hochmutsgrunzen, »dann zahle ich Ihnen zwölfhundert Steine auf den Tisch ... Ich gebe ihn nicht billiger her. Wenn er Ihnen zu teuer ist – mir gleich. Sie brauchen ihn nicht zu kaufen.«
Mit einem Flattern der Hand, einer schüttelnden Armbewegung der Verachtung, drehte er mir den Rücken, an dem ein paar Daunenfederchen klebten, und blinzelte, stetsfort den Erzvater kraulend, auf die verwaschenen Gartenzwerge hinaus. Ich war verabschiedet.
»Alsdann entschuldigen Sie nochmals die Störung, und schönen Dank für die Auskunft. Ihre Hundezucht ist wirklich süperb, ich muß schon sagen, aber zwölfhundert – ausgeschlossen. Wir sind nämlich aus Österreich ... Ex-Österreich ... Die besonderen Umstände heutzutag, nicht wahr, Sie werden verstehn ...« Was machte ich ungebetener Gast so lange Worte, statt endlich fortzugehn?
Da hatte er sich hergewendet, blinzte mich leicht schwankend an: mein Monokel, drauf meine Stirn.
»Meine Verehrung, Herr Doktor.« Ich nickte förmlich, wandte mich und schritt aus dem Stubenchaos, diesem Mittelding aus Museum und Rumpelkammer, über die hallenden raschelnden Fliesen des Vorsaals. Dann war sein Schlurfen hinter mir und das Ticken eines Spazierstocks“.

 

 

 


 Ulrich Becher (2 januari 1910 – 15 april 1990)

 

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01-01-11

Jonas T. Bengtsson

De Deense schrijver Jonas T. Bengtsson werd geboren op 1 januari 1976 in Kopenhagen. Zie ook mijn blog van 17 september 2010.

 

Uit: Submarino (Vertaald door Günther Frauenlob)

 

„Kamal weiß ganz genau, dass in seinem Studio Steroide genommen werden. Man sieht das den Leuten an, ihren Muskeln und manchmal auch ihren Augen, wenn sie sie nicht mehr unter Kontrolle haben. Es wurden schon Leute rausgeschmissen, die wegen nichts und wieder nichts Amok gelaufen sind. Weil sie nicht sofort ihre Gewichte kriegten, stand ihnen plötzlich Schaum vor dem Mund. Kamal weiß, wer etwas nimmt, wer etwas verkauft und was. Er muss es irgendwann akzeptieren, so ist das einfach. Schließlich kriegt er sogar etwas Provision, weil er die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Aber das heißt noch lange nicht, dass er dem ganzen Markt Tür und Tor öffnet. Der Tätowierte erhebt sich vom Betonboden. Er nickt langsam, hat verstanden. »Dann sehen wir dich hier nicht mehr?« »Nein, ist in Ordnung, nein ...« Der Typ kratzt sich über die kurzen Stoppeln und streichelt die Spinne in seinem Nacken. »Kann ich jetzt gehen?«
»Nein.« »Nein?« »Ich muss sicher sein, dass du das wirklich kapiert hast.« Kamal geht langsam auf den Mann zu. Der Ringer rührt sich nicht, sondern bleibt neben der Tür stehen. Ich nicke ihm im Vorbeigehen zu. »Wir sehen uns.« Das Sonnenlicht sticht. Ich durchwühle meine Taschen und krame eine zerkratzte Sonnenbrille heraus. Ich kann die ersten Schläge aus der Fabrikhalle hören. Das dumpfe Klatschen, das von den Wänden des leeren Raums zurückhallt.
Ich gehe in den Supermarkt an der Hochbahn, gebe die leeren Flaschen zurück und schlendere dann nach hinten zum Bier. Ich nehme fünf Flaschen. Nach dem Bezahlen verschwinden sie in der Tasche, das Handtuch dar über, schön vorsichtig, damit nichts klirrt.In einem Imbiss kaufe ich zwei Schawarma. Hinter mir wird laut gelacht. Wo gehen wir hin? Was machen wir?“

 

 


Jonas T. Bengtsson (Kopenhagen, 1 januari 1976)

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Nieuwjaarsboudate (Jan Jacob Slauerhoff), Nieuwjaar (J. C. Bloem)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een gelukkig Nieuwjaar!

 

 

 

 

Cornelis Springer (25 mei 1817 - 1891)

Gezicht op de Heerengracht bij de Amstel

 

 

 

 

Nieuwjaarsboudate

 

Wie in deze tijd nog gedichten schrijft
En zich richten wil tot een volk dat kijft,
Tot een volk dat niets dan welvaart wil
En bewilliging van iedre modegril,
Hij is meer dan rijp voor het gekkenhuis
En de gekken vinden hem ook niet pluis,
En dus moet hij naar een ballingsoord,
Waar papier en pennen zijn behekst,
Waar de kale muur siert de bijbeltekst:
(Slechts) In den beginne was het Woord.

 

 

 

 

Jan Jacob Slauerhoff (15 september 1898 - 5 oktober 1936)

 

 

 

 

 

Nieuwjaar

 

De nieuwjaarsklokken luiden door de radio.
Stortregen valt. De dag is onbeschrijflijk goor.
Men is alleen gelaten en aanvaardt het zo.
Men vraagt zich zelfs niet af: waarom is 't en waardoor ?

 

Tegen het leven is toch immers niets te doen;
de wereld heeft geen oorden meer om heen te gaan,
en 't hart wordt niet, gelijk de landen, jaarlijks groen:
er is geen vlucht uit een voorgoed mislukt bestaan.

 

 

 


J.C. Bloem (
10 mei 1887 - 10 augustus 1966)

 

 

 

 

Zie voor de schrijvers van de 1e januari ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn tweede en mijn eerste blog van vandaag.

 

J.D. Salinger, E. M. Forster, Douglas Kennedy, Rascha Peper, Sven Regener

 

De Amerikaanse schrijver Jerome David Salinger werd in New York geboren op 1 januari 1919. Zie ook mijn blog van 1 januari 2007 en ook mijn blog van 1 januari 2008 en ook mijn blog van 1 januari 2009 en ook mijn blog van 29 januari 2010 en ook mijn blog van 1 januari 2010. Salinger overleed op 27 januari van het afgelopen jaar. 

 

Uit: The Catcher in the Rye

 

"The fish don't go no place. They stay right where they are, the fish. Right in the goddamn lake."

"The fish - that's different. The fish is different. I'm talking about the ducks," I said.

"What's different about it? Nothing's different about it," Horwitz said. "It's tougher for the fish, the winter and all than it is for the ducks, for Chrissake. use your head, for Chrissake."

I didn't say anything for about a minute. Then I said, "All right. What do they do, the fish and all, when that whole little lake's a solid block of ice, people skating on it and all?"

Old Horwitz turned around again. "What the hellaya mean what do they do?" He yelled at me. "They stay right where they are, for Chrissake."

"They can't just ignore the ice. They can't just ignore it."

"Nobody's ignoring it. Nobody's ignoring it. They live right in the goddam ice. It's their nature, for Chrissake. They get frozen right in one position for the whole winter."

"Yeah? What do they eat then? I mean, if they're frozen solid, they can't even swim around looking for food and all."

"Their bodies, for Chrissake - what'sa matter with ya? Their bodies take in nutrition and all, right through the goddam seaweed and crap. They got their pores open the whole time. That's their nature, for Chrissake."

 

 

 

J.D. Salinger (1 januari 1919 – 27 januari 2010)

 

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Rüdiger Safranski, Carry van Bruggen, Joe Orton, Mariano Azuela, René de Ceccatty

 

De Duitse schrijver en filosoof Rüdiger Safranski werd geboren op 1 januari 1945 in Rottweil. Zie ook mijn blog van 1 januari 2009 en ook mijn blog van 1 januari 2010.

 

Uit: Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft

 

Freundschaft im eminenten Sinne ist selten. Von Aristoteles wird der Ausspruch überliefert, »meine lieben Freunde, es gibt keinen Freund!« Kant, der sich auf Aristoteles beruft, bemerkt: Freundschaft

in ihrer »Reinheit« und »Vollständigkeit« gedacht, sei wohl doch nur ein »Steckenpferd der Romanschreiber«. Wirkliche Freundschaft ist jedenfalls seltener, als es der inflationäre Wortgebrauch vermuten läßt. Goethe und Schiller haben ihre Freundschaft als ein rares, wunderliches Gewächs angesehen, als ein Glück, als ein Geschenk. Es kam ihnen unglaublich vor, was ihnen da gelungen oder zugestoßen war, und sie gerieten in dankbares Staunen darüber. Im Rückblick nannte Goethe die Freundschaft ein glückliches Ereignis. Ein solches bleibt es für uns auch heute noch, denn man wird in der Geschichte des Geistes lange suchen müssen, um etwas Vergleichbares zu finden – daß zwei schöpferische Menschen höchsten Ranges sich über Gegensätze hinweg verbinden zu wechselseitiger Anregung und sogar zu gemeinsamem Werk.

Die Freundschaft der beiden wurde schon damals zur Heldenlegende verklärt. Man machte die Freunde zu Dichterfürsten auf dem literarischen Olymp und nannte sie die »Dioskuren«. Auch Neid und Widerwille regten sich. Wenn man ihnen nicht am Zeug flicken konnte, wollte man wenigstens den einen gegen den anderen ausspielen, eine Hierarchie zwischen ihnen festsetzen. Wer ist der Bedeutendere, oder werden nicht vielleicht sogar beide überschätzt?

Offiziell wurden sie bald schon als marmorne Klassiker verehrt, aber in jeder Generation regten sich rebellische Anwandlungen. Als Goethe 1829 den Briefwechsel mit Schiller herausgab, nannte ihn Grabbe eine »Sammlung billetmäßiger Lappalien«, und Börne schrieb, »daß unsere zwei größten Geister in ihrem Hause . . . so nichts sind . . . das ist ein Wunder, . . . eine Verwandlung des Goldes

in Blei«.

 

 


Rüdiger Safranski (Rottweil, 1 januari 1945)

 

 

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Ashfaq Hussain, Kristijonas Donelaitis, Johannes Kinker, Sándor Petőfi, Anne Duden

 

De Canadess-Pakistaanse (Urdu) Ashfaq Hussain werd geboren op 1 januari 1951 in Karachi, Pakistan. Zie ook mijn blog van 1 januari 2010.

 

 

ALL THE COLOURS OF LOVE

 

Come

scatter all the colours

of love on this land

Come

look with the eyes of the heart

as this land

in its love filled fingers,

holding an olive branch

moves towards us

 

The kind metaphor of the olive branch

waits for us

so we may on this new land

scatter all the colours of love

                                   

 

Vertaald door Shehla Burney

 

 

 

 

Ashfaq Hussain (Karachi, 1 januari 1951)

 

 

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31-12-10

The Old Year (John Clare)

 

Alle bezoekers en mede-bloggers een aangename jaarwisseling en een gelukkig Nieuwjaar!

  

 

 

Petrus Gerardus Vertin (1819-1893)

Een drukke winteravond in een Hollandse stad, 1849  

 

 

 

The Old Year    

 

The Old Year's gone away

     To nothingness and night:

We cannot find him all the day

     Nor hear him in the night:

He left no footstep, mark or place

     In either shade or sun:

The last year he'd a neighbour's face,

     In this he's known by none.

 

All nothing everywhere:

     Mists we on mornings see

Have more of substance when they're here

     And more of form than he.

He was a friend by every fire,

     In every cot and hall--

A guest to every heart's desire,

     And now he's nought at all.

 

Old papers thrown away,

     Old garments cast aside,

The talk of yesterday,

     Are things identified;

But time once torn away

     No voices can recall:

The eve of New Year's Day

     Left the Old Year lost to all.

 

 

 


John Clare
(13 juli 1793 – 20 mei 1864)

 Portret door William Hilton, 1820



Zie voor de schrijvers van de 31e december ook mijn vorige blog van vandaag en eveneens mijn derde, mijn tweede en mijn eerste blog van vandaag.

 

 

Arjen Duinker, Bastian Böttcher, Jacob Israël de Haan, Kingbotho

 

De Nederlandse dichter en schrijver Arjen Duinker werd geboren in Delft op 31 december 1956. Zie ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008 en ook mijn blog van 31 december 2009.

 

 

Zon en maan

 

Wat een geluiden, wat een oceanen!

Elke letter opent de verte.
Door op een knop te drukken,
Door aan een touw te trekken,
Door een handel over te halen.

Elke lettergreep opent de verte.
Met een donkere zucht uit de diepte,
Met een kameraadschappelijke lach van opzij,
Met een schrille kreet in de wolken.

Elk woord opent de verte
En ruikt de vruchten van geordende plantages
En ruikt cellulose en staal en triplex
En ruikt de inhoud van de tijd.

Wat een stiltes, wat een orkanen!

 

 

 

Tafel

 

Alles is twee keer zo groot.
Het verdriet twee keer de stilte.
De trots twee keer het verdriet.
De zijgevel twee keer de dikte van de huid.

Handen zijn het dubbele van de taal.
Het hemd is het dubbele van de tafel.
Het motorblok is twee keer het hemd.
De herrie is twee keer de geste.

 

 

 

 

Arjen Duinker (Delft, 31 december 1956)

 

 

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Irina Korschunow, Nicholas Sparks, Stephan Krawczyk, Nicolas Born

 

De Duitse schrijfster Irina Korschunow werd geboren op 31 december 1925 in Stendal in Sachsen-Anhalt. Zie ook mijn blog van 31 december 2007 en ook mijn blog van 31 december 2008 en ook mijn blog van 31 december 2009.

 

Uit: Glück hat seinen Preis

 

„Es gibt ein Bild von meiner Mutter, das Bild mit dem Fächer. Siebzehn war sie damals. Sie steht neben einem Sessel, den Kopf zur Seite geneigt, Blumen im Haar, den halbgeöffneten Reiherfächer in der linken Hand und das Kleid voller Spitzen.

»Echte Chamonixspitzen, Janne«, sagte sie jedesmal, wenn wir das Bild ansahen. Irgendwann, als ich klein war, muß es eine Zeit der Fotografien gegeben haben, tagelanges Wühlen in dem gelben Karton, Geschwister, Eltern, Tanten, Onkel, quer durch die Zeiten. »Onkel Justus mit drei Jahren. Und Tante Mieke als Baby. Und das ist die Hochzeit von Onkel Hans. Dahinten steht Tante Lena, sie ist auch schon längst verheiratet. Großvater Peersen? Der lebte damals doch nicht mehr. Aber hier, er und Großmutter Marie, noch ganz jung. Und das bin ich, mit dem Fächer . . .«

Die Stimme meiner Mutter, die Bilder und die Ge- schichten zu den Bildern. Wir sitzen im Wohnzimmer unter dem rosa Lampenschirm. Sie hat den Arm um mich gelegt, und alles an ihr ist rund und warm und weich. Ich bohre meinen Finger in ihr Doppelkinn, und sie schiebt ihn weg und sagt: »Woher ich das nur habe! Bei meiner Mutter ist es mir nie aufgefallen. Aber sie mußte ja auch

schon mit achtunddreißig sterben.«

Wie alt war ich damals? Vier vielleicht, und meine Mutter Mitte Vierzig, wie ich heute. Nur die Art, wie sie den Kopf auf die Seite legt, und die Augen erinnern noch an das Mädchen im Spitzenkleid.

»Echte Chamonixspitzen. Ich habe es zum Ball in der ›Harmonie‹ bekommen, das schönste Kleid, dein Großvater Peersen wollte das. Wir sollten die schönsten Kleider anhaben, meine Mutter und ich. Gott, war er stolz, als er mit uns in den Ballsaal ging, rechts meine Mutter, links ich, und dieser Glanz, diese Lichter. Nie wieder habe ich so etwas erlebt, so ein Fest.«

Achtundsechzig Jahre später ist sie gestorben. Bevor sie das Bewußtsein verlor, ihre Hände waren schon ruhig geworden, sah sie mich noch einmal an.“

 

 

 


Irina Korschunow (Stendal, 31 december 1925)

 

 

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Dieter Noll, Horacio Quiroga, Gottfried August Bürger, Dal Stivens

 

De Duitse dichter en schrijver Dieter Noll werd geboren op 31 december 1927 in Riesa. Zie ook mijn blog van 31 december 2008 en ook mijn blog van 31 december 2009.

 

 

Traum und Leben

1

Träume sind Schreckenskammern der Angst,
leuchtende Räume der Wunscherfüllung.
Träume sind immer brutale Enthüllung
dessen, wonach du verlangst.

 

Träume bei Tage und Träume bei Nacht
sind nur im Ausmaß der Freiheit verschieden:
Diese sind, was du zu denken vermieden,
jene, was du gedacht.

 

Träumst du am Tag immer kühner und freier,
was du dir wünschst, was dir nie widerfuhr,
hebt sich vom Nacht-Traum allmählich der Schleier.

 

Wirkliche Freiheit hast du erreicht,
wenn der Nacht-Traum, frei von Zensur,
dem Tagtraum gleicht.

 

 

 

 

Dieter Noll (31 december 1927 – 6 februari 2008)

 

 

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Connie Willis, Giovanni Pascoli, August van Cauwelaert, Alexander Smith, Marie d'Agoult

 

De Amerikaanse (sciencefiction) schrijfster Connie Willis werd geboren in Denver (Colorado) op 31 december 1945. Zie ook mijn blog van 31 december 2008 en ook mijn blog van 31 december 2009.

 

Uit: Blackout 

 

Colin tried the door, but it was locked. The porter, Mr. Purdy, obviously hadn’t known what he was talking about when he’d said Mr. Dunworthy had gone to Research. Blast it. I should have known he wasn’t here, Colin thought. Only historians prepping for assignments came to Research. Perhaps Mr. Dunworthy’d told Mr. Purdy he was going to do research, in which case he’d be in the Bodleian Library.
Colin went over to the Bodleian, but Mr. Dunworthy wasn’t there either. I’ll have to go ask his secretary, Colin thought, loping back to Balliol. He wished Finch was still Mr. Dunworthy’s secretary instead of this new person Eddritch, who would probably ask a lot of questions. Finch wouldn’t have asked any, and he’d have not only told him where Mr. Dunworthy was, but what sort of mood he was in.
Colin ran up to Mr. Dunworthy’s rooms first, on the off chance Mr. Purdy hadn’t seen Mr. Dunworthy come back in, but he wasn’t there either. Then he ran across to Beard, up the stairs, and into the outer office. “I need to see Mr. Dunworthy,” he said. “It’s important. Can you tell me where—?”
Eddritch looked at him coldly. “Did you have an appointment, Mr.—?”
“Templer,” Colin said. “No, I—”
“Are you an undergraduate here at Balliol?”
Colin debated saying yes, but Eddritch was the sort who would check to see if he was. “No, I will be next year.”
“If you’re applying to be a student at Oxford, you need the Provost’s Office in Longwall Street.”
“I’m not applying to be a student. I’m a friend of Mr. Dunworthy’s—”
“Oh, Mr. Dunworthy has told me about you.” He frowned. “I thought you were at Eton.”
“We’re on holiday,” Colin lied. “It’s vital that I see Mr. Dunworthy. If you could tell me where he—”
“What did you wish to see him about?”
My future, Colin thought. And it’s none of your business, but that obviously wouldn’t get him anywhere. “It’s in regard to an historical assignment. It’s urgent. If you could just tell me where he is, I—” he began, but Eddritch had already opened the appointment book. “Mr. Dunworthy can’t see you until the end of next week.”

 

 

 

Connie Willis (Denver, 31 december 1945)

 

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30-12-10

Paul Bowles, Theodor Fontane, Peter Lund, Joshua Clover, Norbert Hummelt

 

De Amerikaanse schrijver, dichter en componist Paul Bowles werd geboren in New York op 30 december 1910. Zie ook mijn blog van 30 december 2006 en ook mijn blog van 30 december 2007en ook mijn blog van 30 december 2008 en ook mijn blog van 30 december 2009.

 

Uit: The Stories of Paul Bowles

 

"No," the musician answered, and he played several more notes.

Amar went over to the door.

"Is there still time?" he said.

"Yes."

He stepped inside the door. There was no light, but he could feel warm air blowing upon his face from the corridor to the right. He walked ahead, letting his hand run along the damp wall beside him. Soon he came into a large dimly lit room with a tile floor. Here and there, at various angles, figures lay asleep, wrapped in gray blankets. In a far corner a group of men, partially dressed, sat about a burning brazier, drinking tea and talking in low tones. Amar slowly approached them, taking care not to step on the sleepers.

The air was oppressively warm and moist.

"Where is the bath?" said Amar.

"Down there," answered one of the men in the group, without even looking up. He indicated the dark corner to his left. And, indeed, now that Amar considered it, it seemed to him that a warm current of air came up from that part of the room. He went in the direction of the dark corner, undressed, and leaving his clothes in a neat pile on a piece of straw matting, walked toward the warmth. He was thinking of the misfortune he had encountered in arriving in this town at nightfall, and he wondered if his clothes would be molested during his absence. He wore his money in a leather pouch which hung on a string about his neck. Feeling vaguely for the purse under his chin, he turned around to look once again at his clothing. No one seemed to have noticed him as he undressed. He went on. It would not do to seem too distrustful. He would be embroiled immediately in a quarrel which could end badly for him.

A little boy rushed out of the darkness toward him, calling: "Follow me, Sidi, I shall lead you to the bath." He was extremely dirty and ragged, and looked rather more like a midget than a child. Leading the way, he chattered as they went down the slippery, warm steps in the dark. "You will call for Brahim when you want your tea? You're a stranger. You have much money...."

Amar cut him short. "You'll get your coins when you come to wake me in the morning. Not tonight."

"But, Sidi! I'm not allowed in the big room. I stay in the doorway and show gentlemen down to the bath. Then I go back to the doorway. I can't wake you."

"I'll sleep near the doorway. It's warmer there, in any case."

"Lazrag will be angry and terrible things will happen. I'll never get home again, or if I do I might be a bird so my parents will not know me. That's what Lazrag does when he gets angry."

"Lazrag?"

"It is his place here. You'll see him. He never goes out. If he did the sun would burn him in one second, like a straw in the fire. He would fall down in..."


 

 

 

Paul Bowles (30 december 1910 – 18 november 1999)

 

 

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Douglas Coupland, Rudyard Kipling, Georg von der Vring,Willy Spillebeen

 

De Canadese schrijver Douglas Coupland werd geboren op 30 december 1961 in een militaire kazerne in Rheinmünster-Söllingen in Duitsland. Zie en ook mijn blog van 30 december 2008 en ook mijn blog van 30 december 2009.

 

Uit: JPod

 

"Oh God. I feel like a refugee from a Douglas Coupland novel.”
“That asshole.”
“Who does he think he is?”
“Come on, guys, focus. We’ve got a major problem on our hands.”
The six of us were silent, but for our footsteps. The main corridor’s muted plasma TVs blipped out the news and sports, while ­co-­workers in ­long-­sleeved blue and black ­T-­shirts ­oompah-­loompahed in and out of ­laminate-­access doors, elevated walkways, staircases and elevators, their missions inscrutable and squirrelly. It was a rare sunny day. Freakishly articulated sunbeams highlighted specks of mica in the hallway’s designer granite. They looked like randomized particle ­events.
Mark said, “I can’t even think about what just happened in there.”
John Doe said, “I’d like to do whatever it is people statistically do when confronted by a jolt of large and bad news.”
I suggested he ingest five milligrams of Valium and three shots of hard liquor or four glasses of domestic ­wine.
“Really?”
“Don’t ask me, John. Google it.”
“And so I shall.”
Cowboy had a jones for cough syrup, while Bree fished through one of her many pink vinyl Japanese handbags for lip gloss – phase one of her ­well-­established pattern of pursuing sexual conquest to silence her inner ­pain.
The only quiet member of our group of six was Kaitlin, new to our work area as of the day before. She was walking with us mostly because she didn’t yet know how to get from the meeting room to our cubicles. We’re not sure if Kaitlin is boring or if she’s resistant to bonding, but then again none of us have really cranked up our ­charm.“
 

 

 

 


Douglas Coupland (
Rheinmünster-Söllingen, 30 december  1961)

Douglas Coupland in 1992

 

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Daniil Charms, Heinrich Hart, Betty Paoli, Maurice Bedel

 

De Russische dichter en schrijver Daniil Charms (pseudoniem van Daniil Ivanovitsj Joevatsjov) werd geboren in  Sint-Petersburg op 30 december 1905. Zie ook mijn blog van 30 december 2007  en en ook mijn blog van 30 december 2008 en ook mijn blog van 30 december 2009.

 

 

A Romance 

 

He looks at me with a madman's eyes -

It's your house and porch I know so well.

He gives me a kiss with his crimson lips -

Our ancestors had gone to war in scales of steel.

 

He brought me a bouquet of crimson carnations -

It's your austere face I know so well.

He asked in return for a single kiss -

Our ancestors had gone to war in scales of steel.

 

He touched me with his finger bearing a dark ring -

It is your dark ring I know so well.

Together we tumbled down on a Turkish divan -

Our ancestors had gone to war in scales of steel.

 

He looks at me with a madman's eyes -

Dwindle away, o you stars, and fade, o you moon!

He gives me a kiss with his crimson lips -

Our ancestors had gone to war in scales of steel.

 

 

 

A Song 

 

We shall close our eyes,

O people! O people!

We shall open our eyes,

O warriors! O warriors!

 

Lift us up above the sea,

O angels! O angels!

Drown the enemy under the sea,

O demons! O demons!

 

We have closed our eyes,

O people! O people!

We have opened our eyes,

O warriors! O warriors!

 

Give us strength to fly over the sea,

O birds! O birds!

Give us courage to die under the sea,

O fish! O fish!

 

 

 


Daniil Charms (30 december 1905 - 2 februari 1942)

 

 

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