13-08-11

Amélie Nothomb, Jens Bisky, Nikolaus Lenau, Tom Perrotta

 

De Franstalige Belgische schrijfster Amélie Nothomb werd geboren in Kobe in Japan op 13 augustus 1967. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Amélie Nothomb op dit blog.

 

Uit: Attentat (Vertaald door Wolfgang Krege)

 

“Als ich mich zum ersten Mal im Spiegel sah,mußte ich lachen: Unglaublich, das sollte ich sein?

Wenn ich mich heute sehe, lache ich, weil ich nun weiß, ich bin es. Und soviel Häßlichkeit hat etwas

Lustiges. Schnell flog mir ein Spitzname zu. Ich muß sechs gewesen sein, als ein Junge auf dem Hof

mir zurief: »Quasimodo!« Begeistert wiederholten die anderen im Chor: »Quasimodo! Quasimodo!«

Dabei hatte keiner von ihnen je von Victor Hugos Glöckner gehört. Aber der Name schien so gut zu passen, daß man ihn nur einmal gehört haben mußte, und er saß.

Bald hieß ich nur noch Quasimodo.

Niemandem außer den Scheusalen sollte erlaubt sein, von der Schönheit zu reden. Ich bin das häßlichste Geschöpf, das ich kenne; also glaube ich mich dazu berechtigt. Dies ist ein solches Privileg, daß ich mein Schicksal nicht beklage.

Und außerdem ist es eine Lust, häßlich zu sein. Welch ein Vergnügen, zum Beispiel, durch die Straßen zu schlendern und in den Gesichtern der Passanten den herrlichen Moment zu erfassen, in dem ich in ihr Blickfeld trete! Freudig koste ich ihre Reaktionen aus: Entsetzen, angewiderte Grimassen, verlegenes Zur-Seite-Schauen; und ich sonne mich in der kindlichen Verzückung mancher Leute, die den Blick gar nicht von mir abwenden können.

Ich möchte ihnen zurufen: »Das ist noch gar nichts, Sie sehen ja nur mein Gesicht! Wie würden

Sie erst staunen, wenn Sie meinen Körper sähen!«

Mit der Schönheit hat es etwas auf sich, das nicht angemessen gewürdigt wird: Man ist sich einig, daß

es weniger auf das Äußere als auf Seele, Charakter, innere Werte usw. ankommt. Trotzdem stellt man

unbeirrt die wohlgeratenen Körper und ebenmäßigen Gesichter ins Scheinwerferlicht, während man

Mißgeburten wie Mich in die dunklen Winkel verbannt.

Woran man sieht, wie die Leute lügen. Ich frage mich, ob ihnen das klar ist. Die Vorstellung, daß sie lügen könnten, ohne es zu wissen, regt mich auf.

Ich hätte Lust, ihnen ins Gesicht zu sagen: »Gebt euch so feingeistig und seelenvoll, wie ihr wollt!

Wenn es euch Spaß macht, dann behauptet nur weiter, ihr würdet die Menschen nicht nach ihrem Aussehen beurteilen! Aber seid nicht so blöd, es selber zu glauben!«

 

 

 

Amélie Nothomb (Kobe, 13 augustus 1967)

 

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Rudolf G. Binding, Vladimir Odojevski, Julia Mann, Will Clarke, Rappa, Albert Sorel

 

De Duitse dichter en schrijver Rudolf G. Binding werd geboren op 13 augustus 1867 in Basel. Zie ook mijn blog van 13 augustus 2007 enook mijn blog van 13 augustus 2009. en ook mijn blog van 13 augustus 2010

 

 

August

 

Ernster August! Versengst du

mit dörrenden Stürmen die Liebe?

Brechen Wellen des Meeres

ein in die Müde der Augen?

 

Zittert das Licht aus zu hoher

Wölbung des Äthers?

oder wehrt sich das Herz

übermächtiger Glut?

 

Nun sind die Felder geleert.

Die Wälder verdunkeln.

Lichter süßer und liebender

hat uns der Mai einst umarmt.

 

Wehre dich, Herz!

Sammle das Süße in dir.

Sammle es heimlich zum Süßesten.

 

Jetzt reift die Süßeste blutend –

reift die Brombeere

unter dem Dornengerank.

 

 

 

September

 

Trunken steht nun der Baum.

Rundum gestützt trägt sein Schoß

tausend Früchte des Jahrs.

Liebe des Sommers war groß.

 

Tropft auch der Seim aus in der Frucht,

klopft auch der Apfel ins Gras –

keine des Blühens im Mai,

keiner der Liebe vergaß.

 

Reife, reife auch du,

Liebe, in uns wie der Saft

der in der reifenden Frucht

Keim neuen Lebens erschafft.

 

 

 

Oktober

 

Großes Jahr! In jedem Fass

schwillt der Wein zu süßer Schwere.

Herbst berauscht ohn Unterlass

wo ich liebe und begehre.

 

Weiß ich noch von Lieb und Hass

wenn ich herbstlich so sie büße?

Licht! Oh, Licht wird niemals blass

wo ich liebe, wo ich grüße.

 

 



Rudolf G. Binding (13 augustus 1867 – 4 augustus 1938)
  

Basel

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12-08-11

Thomas Mann, Hans-Ulrich Treichel, Marguerite Radclyffe Hall, Marcellus Emants

 

Op 12 augustus 1955 overleed de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 12 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Thomas Mann op dit blog.

 

Uit: Buddenbrooks

 

Die allgemeine Munterkeit hatte nun ihren Gipfel erreicht, und Herr Köppen verspürte das deutliche Bedürfnis, ein paar Knöpfe seiner Weste zu öffnen; aber das ging wohl leider nicht an, denn nicht einmal die alten Herren erlaubten sich dergleichen. Lebrecht Kröger saß noch genau so aufrecht an seinem Platze wie zu Beginn der Mahlzeit, Pastor Wunderlich blieb weiß und formgewandt, der alte Buddenbrook hatte sich zwar ein bißchen zurückgelegt, wahrte aber den feinsten Anstand, und nur Justus Kröger war ersichtlich ein wenig betrunken.
Wo war Doktor Grabow? Die Konsulin erhob sich ganz unauffällig und ging davon, denn dort unten waren die Plätze von Mamsell Jungmann, Doktor Grabow und Christian frei geworden, und aus der Säulenhalle klang es beinahe wie unterdrücktes Jammern. Sie verließ schnell hinter dem Folgmädchen, das Butter, Käse und Früchte serviert hatte, den Saal - und wahrhaftig, dort im Halbdunkel, auf der runden Polsterbank, die sich um die mittlere Säule zog, saß, lag oder kauerte der kleine Christian und ächzte leise und herzbrechend.
"Ach Gott, Madamchen!" sagte Ida, die mit dein Doktor bei ihm stand, "Christian, dem Jungchen, ist gar so schlecht... "

 

 

 

Het graf van Thomas Mann in Kilchberg bij Zürich

 


"Mir ist übel, Mama, mir ist verdammt übel!" wimmerte Christian, während seine runden, tiefliegenden Augen über der allzu großen Nase unruhig hin und her gingen.
Er hatte das "verdammt" nur aus übergroßer Verzweiflung hervorgestoßen, die Konsulin aber sagte:
"Wenn wir solche Worte gebrauchen, straft uns der liebe Gott mit noch größerer Übelkeit! "
Doktor Grabow fühlte den Puls; sein gutes Gesicht schien noch länger und milder geworden zu sein.
"Eine kleine Indigestion... nichts von Bedeutung, - Frau Konsulin!" tröstete er. Und dann fuhr er in seinem langsamen, pedantischen Amtstone fort: "Es dürfte das beste sein, ihn zu Bette zu bringen... ein bißchen Kinderpulver, vielleicht ein Täßchen Kamillentee zum Transpirieren ... Und strenge Diät, - Frau Konsulin? Wie gesagt, strenge Diät. Ein wenig Taube, - ein wenig Franzbrot..."

 

 

 

Thomas Mann (6 juni 1875 - 12 augustus 1955)

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Anthony Swofford, Stefano Benni, Jacinto Benavente, Réjean Ducharme, Robert Southey

 

De Amerikaanse schrijver Anthony Swofford werd geboren op 12 augustus 1970 in Fairfield, California. Zie ook mijn blog van 12 augustus 2009en ook mijn blog van 12 augustus 2010

 

Uit: Jarhead

 

“There is talk that many Vietnam films are antiwar, that the message is war is inhumane and look what happens when you train young American men to fight and kill, they turn their fighting and killing everywhere, they ignore their targets and desecrate the entire country, shooting fully automatic, forgetting they were trained to aim. But actually, Vietnam war films are all pro-war, no matter what the supposed message, what Kubrick or Coppola or Stone intended. Mr. and Mrs. Johnson in Omaha or San Francisco or Manhattan will watch the films and weep and decide once and for all that war is inhumane and terrible, and they will tell their friends at church and their family this, but Corporal Johnson at Camp Pendleton and Sergeant Johnson at Travis Air Force Base and Seaman Johnson at Coronado Naval Station and Spec 4 Johnson at Fort Bragg and Lance Corporal Swofford at Twentynine Palms Marine Corps Base watch the same films and are excited by them, because the magic brutality of the films celebrates the terrible and despicable beauty of their fighting skills. Fight, rape, war, pillage, burn. Filmic images of death and carnage are pornography for the military man; with film you are stroking his c----, tickling his b----- with the pink feather of history, getting him ready for his real First F---. It doesn't matter how many Mr. and Mrs. Johnsons are antiwar — the actual killers who know how to use the weapons are not.

We watch our films and drink our beer and occasionally someone begins weeping and exits the room to stand on the catwalk and stare at the Bullion Mountains, the treacherous, craggy range that borders our barracks. Once, this person is me. It's nearly midnight, the temperature still in the upper nineties, and the sky is wracked with stars. Moonlight spreads across the desert like a white fire. The door behind me remains open, and on the TV screen an ambush erupts on one of the famous murderous hills of xml:namespace prefix = st1 />Vietnam.”

 

 

 

 

Anthony Swofford (Fairfield, 12 augustus 1970)

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11-08-11

Ernst Stadler, Hugh MacDiarmid, Yoshikawa Eiji, Fernando Arrabal

 

De Duitse dichter Ernst Stadler werd geboren op 11 augustus 1883 in Colmar (Kolmar). Zie ook mijn blog van 11 augustus 2007 en ook mijn blog van 11 augustus 2008 en ook mijn blog van 11 augustus 2009 en ook mijn blog van 11 augustus 2010.

 


Aus der Dämmerung

 

In Kapellen mit schrägen Gewölben· zerfallnen Verließen

und Scheiben flammrot wie Mohn und wie Perlen grün

und Marmoraltären über verwitterten Fliesen

sah ich die Nächte wie goldne Gewässer verblühn:

 

der schlaffe Rauch zerstäubt aus geschwungnen Fialen

hing noch wie Nebel schwankend in starrender Luft·

auf Scharlachgewirken die bernsteinschillernden Schalen

schwammen wie Meergrundwunder im bläulichen Duft.

 

In dämmrigen Nischen die alten süßen Madonnen

lächelten müd und wonnig aus goldrundem Schein.

Rieselnde Träume hielten mich rankend umsponnen·

säuselnde Lieder sangen mich selig ein.

 

Des wirbelnden Frühlings leise girrendes Locken·

der Sommernächte Duftrausch weckte mich nicht:

Blaß aus Fernen läuteten weiße Glocken . .

Grün aus Kuppeln sickerte goldiges Licht . .

 

 

 

Die Rosen im Garten

 

Die Rosen im Garten blühn zum zweiten Mal. Täglich schießen sie in dicken Bündeln

In die Sonne. Aber die schwelgerische Zartheit ist dahin,

Mit der ihr erstes Blühen sich im Hof des weiß und roten Sternenfeuers wiegte.

Sie springen gieriger, wie aus aufgerissenen Adern strömend,

Über das heftig aufgeschwellte Fleisch der Blätter.

Ihr wildes Blühen ist wie Todesröcheln,

Das der vergehende Sommer in das ungewisse Licht des Herbstes trägt.

 

 

 

Fluß im Abend

 

Der Abend läuft den lauen Fluß hinunter,

Gewittersonne übersprengt die Ufersenkung bunter.

Es hat geregnet. Alle Blätter dampfen Feuchte.

Die Weidenwildnis streckt mit hellen Tümpeln sich ins witternde Geleuchte.

Weiße Nebel sich ins Abendglänzen schwingen.

Unterm seichten Fließen dumpf und schrill die mitgezognen Kiesel klingen.

Die Pappeln stehn im Licht, traumgroße Kerzen dick mit gelbem Honigseimbeträuft –

Mir ist, als ob mein tiefstes Glück durch grüne Ufer in den brennenden Gewitterabendläuft.

 

 



Ernst Stadler (11 augustus 1883 – 30 oktober 1914)

Colmar

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Andre Dubus, Alex Haley, Enid Blyton, Karl Hoche

 

De Amerikaanse schrijver en essayist Andre Dubus werd geboren op 11 augustus 1936 in Lake Charles, Louisiana. Zie ook mijn blog van 11 augustus 2009 en ook mijn blog van 11 augustus 2010.

 

Uit: Killings

'He walks the Goddamn streets,' Matt said. 'I know. He was in my place last night, at the bar. With a girl.' 'I don't see him. I'm in the store all the time. Ruth sees him. She sees him too much. She was at Sunnyhurst today getting cigarettes and aspirin, and there he was. She can't even go out for cigarettes and aspirin. It's killing her.' 'Come back in for a drink.' Matt looked at his watch. Ruth would be asleep. He walked with Willis back into the house, pausing at the steps to look at the starlit sky. It was a cool summer night; he thought vaguely of the Red Sox, did not even know if they were at home tonight; since it happened he had not been able to think about any of the small pleasures he believed he had earned, as he had earned also what was shattered now forever: the quietly harried and quietly pleasurable days of fatherhood. They went inside. Willis's wife, Martha, had gone to bed hours ago, in the rear of the large house which was rigged with burglar and fire alarms. They went downstairs to the game room: the television set suspended from the ceiling, the pool table, the poker table with beer cans, cards, chips, filled ashtrays and the six chairs where Matt and his friends had sat, the friends picking up the old banter as though he had only been away vacation; but he could see the affection and courtesy in their eyes Willis went behind the bar and mixed them each a Scotch and soda; he stayed behind the bar and looked at Matt sitting on the stool. 'How often have you thought about it?' Willis said. 'Every day since he got out. I didn't think about bail. I thought I wouldn't have to worry about him for years. She sees him all time. It makes her cry.' 'He was in my place a long time last night. He'll be back.' 'Maybe he won't.' 'The band. He likes the band.'

 

 


Andre Dubus (11 augustus 1936 -  24 februari 1999)

In 1963 

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10-08-11

70 Jaar Kees van Kooten, Alfred Döblin, Moses Isegawa, Mark Doty, Jerzy Pilch

 

De Nederlandse schrijver en cabaretier Kees van Kooten werd geboren op 10 augustus 1941 in Den Haag. Zie ook mijn blog van 10 augustus 2010 en eveneens alle tags voor Kees van Kooten op dit blog. Kees van Kooten viert vandaag zijn 70e verjaardag.

 

Uit: Scheren

 

‘Het is niet zoals er sommigen zijn die dit de laatste tijd overal schijnen rond te beweren (achter mijn rug en hun hand natuurlijk altijd hoor, zo doen de dames en heren wel, want kom je ze ergens gewoon tegen dan zijn ze een en al Hoe gaat het en ooh dan zie je er ineens ZO goed uit en dan vinden ze je toch ZO'N leuke broek aandragen en zo die dingen) maar ik herhaal dat het dus ABsoluut niet is dat ik het mij niet zou kunnen verOORloven, een elektries scheerapparaat.

Toevallig heb ik namelijk zojuist DUIZEND GULDEN op DE BANK gezet tegen een looptijd van achtenkwart procent over zeven jaar, dat ik dat sommetje daar rustig kan laten liggen staffelen, dus dan zou IK mij als diegene geen electries scheerapparaat kunnen behappen?! Nou al is het een electroniese digitaal-shaver met 24 koppen en ingebouwde elektret-mikrofoons - die koop ik namelijk ZO, als ik hem zou willen. Want dan wil ik diezelfde mensen die mij op deze insinuerende wijze rondstrooien wel even verklappen dat ik namelijk toevallig NOG EEN KEER DUIZEND GULDEN op een ANDERE BANK heb staan uitgroeien! En wel expres mijn bedje een beetje verspreid à zevenhalf procent over zes jaar tijds. Dus hiermee moge ik dan definitief het praatje van de wereld afdoen dat ik bepaalde zaken niet zou kunnen betalen. Ik kan ALLES betalen. Ik kan elk electries apparaat, ALS het maar bestaat, in huis halen, als ik hier behoefte voor zou voelen hebben. Wat mijn ogen zien, kunnen mijn handen neertellen. En of bepaalde mensen hier vooral goede nota van willen knopen! De enige reden dat ik geen electries scheerapparaat heb, is, dat ik geen electries scheerapparaat heb. Ik heb geen electries scheerapparaat omdat ik mij nog steeds niet electries scheer.

En wel hierom: dat ik mij nooit electries ben gaan scheren, maar altijd aan het mesje heb vastgehouden.

Aan extra haargroei blijft het bij mij bij mijn bovenlip (maar dan daarboven) en de Kin Rondom. Maar die moeten dan ook elke dag ontdaan worden. Een Baard als zodanig ontspringt mij echter niet. Met een eenvoudig Krabbertje scheer ik mijn gezicht binnen vier minuten Het Heertje. Tegen vieren 's middags, als mijn opkomende snor zijn “shadow” over mijn hoofd begint te “five o'clocken” schaaf ik de boel in een extra beurtje voor als ik ergens heenmoet wel eens opnieuw helemaal morgenschoon. Verder niks geen problemen. Wat mijn kwaliteit van Scheren aangaat draai ik ergens middenin het grote slappe mannenpeloton mijn rondjes”.

 

 

 

Kees van Kooten (Den Haag, 10 augustus 1941)

In zijn rol van het vieze mannetje 

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Robin Pilcher, Jorge Amado, René Crevel, Blanca Varela, Barbara Erskine, Michail Zosjtsjenko, Philipp Nicolai, Joseph Bialot, Piet Bakker

 

De Britse schrijver Robin Pilcher werd geboren op 10 augustus 1950 in Dundee. Zie ook mijn blog van 10 augustus 2009 en ook mijn blog van 10 augustus 2010

 

Uit: The Long Way Home

 

Alloa, Scotland‚December 1988

As she left the driveway and ran down the narrow lane leading to the farm, the silence of that cold winter morning was absolute, save for the crunch of breaking ice as her Doc Martens stamped through the puddles that ran ribbon-like along the rutted track. Tears glistened on her rosy cheeks, but the broad smile on her face showed that they were due to the frigid air nipping at her brown eyes rather than from any feeling of unhappiness. In fact, Claire Barclay could not have been happier. The cold that penetrated her padded jacket and bit at her ears through the woolly hat she wore pulled over her short hennaed hair was counteracted by a tingling warmth flooding from deep within.

Because Claire Barclay was most definitely in love.

Actually, she had been in love with Jonas Fairweather, expert motor mechanic and budding champion rally driver, ever since she had first come to Scotland at the age of eleven, but even though she had spent nearly every day of the next seven years in his company, she had never told him. And he had never said anything to her. They had never even kissed.

So the question that had arisen on so many occasions in Claire's mind was when to broach this subject, and take their friendship from its present stage into one of deep and everlasting affection.

Today was the day, the time was right. She had finished with school and now had nine months to spend with Jonas before she went on to university at St. Andrews. And it was Christmas, the season of glad tidings. The previous evening, they had been together in the workshop, and they had talked and laughed while he worked on his car until well after eleven o'clock. When she left, his farewell had not been the usual muffled goodbye called out from the depths of the car engine. He had walked with her to the door and stood close, spinning a spanner in his hand, catching her eye and smiling at her. She had sensed then that something was going to happen, but he had just slipped the spanner into the pocket of his coveralls, pushed the door open and said, "See you tomorrow then."

 

 

 

Robin Pilcher (Dundee, 10 augustus 1950)

 

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09-08-11

Luuk Gruwez, Philip Larkin, Gerrit Kouwenaar, Henk Romijn Meijer

 

De Vlaamse dichter, prozaïst en essayist Luuk Gruwez werd geboren op 9 augustus 1953 te Kortrijk. Zie ook mijn blog van 9 augustus 2007en ook mijn blog van 9 augustus 2008 en ook mijn blog van 9 augustus 2009 en ook mijn blog van 9 augustus 2010.

 

 

Mutter Courage

 

Aan elke heer die bellen blies
in haar hoofd van waspoeder en zeep
bood zij haar mond van eeuwen aan,
haar hele ziel in ondergoed,

opdat zij niet voorbij zou gaan.
Maar debuterend in de malle troost
van kinderneuzen vol met snot,
heeft zij voor eeuwigheid geen tijd.

Het regent, maar zij blijft gezond,
gezond zoals een moeder moet
- een trage, weldoorvoede kloek,
voorgoed begraven in haar kroost.

Zo leert zij leven van recepten
en van remedies tegen zeer
dat, eer het komt, genezen wordt.
En eeuwigheid is kinderspel.

 

 

 

Lamento voor Juul

 

Juul heeft de allertraagste fiets,
bestemd om nergens aan te komen.
Hij loopt ernaast als naast een ouwe ezel
bepakt met ouwe ezelsdromen.
Maar nu is Juul plots dood.
Plots foetsie naar een beter niets?
Juul had zelf ook een ezelskop.
Waarschijnlijk van Henri Matisse.
Het is de vraag hoezeer hij niet meer is,
want niemand, niemand die hem mist.
Al is dit altijd zo geweest, het blijft baldadig triest
in alle straten waar hij loopt noch fietst.

 

 

 

Hoevenzavel

 

Men opent een raam en zegt Ziehier de wereld.
Men bootst het wonen na in tal van talen.
En het dorp wordt een stad en de stad
de wereld, als ging de hele wereld in een straat.
Soms staat men voor een horizon als voor een hek,
maar de straat wordt een dorp en de stad de wereld

die ruikt naar sjasliek, shish kebab en moussaká,
naar al dat elders van te ver en van te velen.
En men verlaat zijn straat, op zoek naar een dorp.
Men droomt van grootse liefdes in betere steden
en men kijkt uit het raam in een huis in een dorp.
En het dorp wordt een stad en de stad de wereld.

 

 

 

 

Luuk Gruwez (Kortrijk, 9 augustus 1953)

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Linn Ullmann, P. L. Travers, Pierre Klossowski, Daniel Keyes, Leonid Andreyev, John Oldham, Izaak Walton

 

De Noorse schrijfster Linn Karin Beate Ullmann werd geboren op 9 augustus 1966 in Oslo. Zie ook mijn blog van 9 augustus 2007 en ook mijn blog van 9 augustus 2008 en ook mijn blog van 9 augustus 2009en ook mijn blog van 9 augustus 2010.

 

Uit: A Blessed Child

 

“The Road

In the winter of 2005, Erika went to see her father, Isak Lövenstad. The journey was taking longer than expected, and she felt a strong urge to turn around and drive back to Oslo, but she pressed on, keeping her mobile phone on the seat beside her so she could ring him at any time and say that the visit was off. That she wasnt coming after all. That they would have to do it another time. She could say it was because of the weather, the heavy snowfall. The change of plan would have been a great relief to both of them.

Isak was eighty-four years old and lived by himself in a white limestone house on Hammarsö, an island off the east coast of Sweden. A specialist in gynecology, he had made his name as one of the pioneers of ultrasound. Now in retirement, he was in good health and his days passed pleasantly. All his basic needs were met by Simona, a lifelong resident of the island. Simona saw to it that he had a hot lunch and dinner every day; she gave the house a thorough weekly cleaning; she shopped, dusted, and did his laundry, of which there was not much. She also helped him with his annual income tax return and payments. Isak still had all his teeth, but in the past year he had developed a cataract in his right eye. He said it was like looking at the world through water.

Isak and Simona rarely talked to each other. Both preferred it that way.

After a long, full life in Stockholm and Lund, Isak had moved to Hammarsö for good. The house had stood empty for twelve years, during which time he had more than once considered selling it. Instead he decided to sell his flats in Stockholm and Lund and spend the rest of his life as an islander. Simona, whom Isak had hired back in the early seventies to help Rosa take care of the house (in spite of knowing that Rosa was the kind of woman, quite different from his previous wife and mistresses, who rarely needed help with anything, and especially not with the house, which by Rosa was kept to perfection), insisted that he allow her to take him in hand and cut his hair regularly.”

 

 


Linn Ullmann (Oslo, 9 augustus 1966)

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08-08-11

Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Gernot Wolfram, Nina Berberova

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008 en ook mijn blog van 8 augustus 2009 en ook mijn blog van 8 augustus 2010

 

Uit: Das Kartengeheimnis

 

Ich war einer von vielen, die nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen Zufluchtsort suchten. Halb Europa hatte sich in ein Flüchtlingslager verwandelt. Ein ganzer Erdteil lebte im Zeichen des Aufbruchs. Aber wir waren nicht nur politische Flüchtlinge, wir waren auch heimatlose Seelen, auf der Suche nach uns selber.
Ich mußte Deutschland verlassen, um mir ein neues Leben aufzubauen, aber für einen Unteroffizier der Armee des Dritten Reiches gab es nicht viele Fluchtmöglichkeiten. Ich gehörte nicht nur einer zerschlagenen Nation an; aus dem Land im Norden hatte ich auch eine zerschlagene Liebe mitgebracht. Die ganze Welt um mich herum lag in Scherben.
Ich wußte, ich würde nicht in Deutschland leben können, aber ich konnte auch nicht nach Norwegen zurückkehren. Am Ende schlug ich mich durch die Berge und gelangte iJ;l die Schweiz. Ich irrte einige verwirrte Wochen umher, doch dann kam ich nach Dorf und lernte den alten Bäcker Albert Klages kennen.
Ich kam aus den Bergen und war entkräftet vom Hunger und von den vielen Tagen meiner Wanderung, als ich das kleine Dorf entdeckte. Der Hunger ließ mich wie ein gehetztes Reh durch den dichten Laubwald rennen, dann brach ich vor einem alten Holzhaus zusammen. Ich hörte die Bienen summen und roch den Duft von Milch und Honig.
Der alte Bäcker muß es geschafft haben, mich ins Haus zu tragen. Als ich auf einer Pritsche erwachte, sah ich einen weißhaarigen Mann in einem Schaukelstuhl sitzen und Pfeife rauchen. Als er sah, daß ich die Augen öffnete, stand er sofort neben mir.
»Du bist nach Hause gekommen, lieber Sohn«, sagte er tröstend. »Ich wußte, daß du eines Tages an meine Tür kommen würdest. Um den Schatz zu holen, mein Junge.«
Dann muß ich wieder eingeschlafen sein. Als ich erwachte, war ich allein. Ich stand auf und ging hinaus auf die Vordertreppe. Dort beugte sich der Alte über einen Tisch aus Steinen. Auf der schweren Tischplatte stand ein schönes Glasgefäß. Darin schwamm ein bunter Goldfisch. Es kam mir gleich sehr seltsam vor, daß ein kleiner Fisch aus einem weit entfernten Meer so munter hier oben in den Bergen mitten in Europa herumschwimmen konnte. Ein Stück des lebendigen Meeres war in die Schweizer Alpen getragen worden”

 

.

 

Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

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Sara Teasdale, Hieronymus van Alphen, Marjorie Kinnan Rawlings, Zofia Kossak-Szczucka, Hitomi Kanehara, Flavia Bujor, Franco Biondi, Reinhold Hauschka

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008 en ook mijn blog van 8 augustus 2009  en ook mijn blog van 8 augustus 2010

 

  

Because

 

Oh, because you never tried
To bow my will or break my pride,
And nothing of the cave-man made
You want to keep me half afraid,
Nor ever with a conquering air
You thought to draw me unaware --
Take me, for I love you more
Than I ever loved before.

And since the body's maidenhood
Alone were neither rare nor good
Unless with it I gave to you
A spirit still untrammeled, too,
Take my dreams and take my mind
That were masterless as wind;
And "Master!" I shall say to you
Since you never asked me to.

 

 

 

Gray Eyes

 

It was April when you came
The first time to me,
And my first look in your eyes
Was like my first look at the sea.

We have been together
Four Aprils now
Watching for the green
On the swaying willow bough;

Yet whenever I turn
To your gray eyes over me,
It is as though I looked
For the first time at the sea.

 

 

 

Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)

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07-08-11

Michael Roes, John Birmingham, Vladimir Sorokin, Cees Buddingh’, Garrison Keillor

 

De Duitse dichter, schrijver en filmmaker Michael Roes werd geboren op 7 augustus 1960 in Rhede. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007 en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009 en ook mijn blog van 7 augustus 2010.

 

Uit: Geschichte der Freundschaft

 

Wir sitzen am Strand reden über sein Studium, über Literatur und Philosophie und über die Schwierigkeiten des Übersetzens. Plötzlich ändert sich sein Ton. Heute Nacht habe ich von dir geträumt, sagt er. Im Traum hattest du die Gestalt eines Elefanten. Aber ich wusste von Anfang an, dass du es warst. Zunächst fürchtete ich, du würdest alles zertrampeln, die Obstkisten vor den Geschäften, die Tische und Stühle vor den Cafés. Doch du bewegst dich ganz vorsichtig durch die enge Straße, lässt dich von den Kindern streicheln und hebst die Mutigeren von ihnen mit deinem Rüssel sogar auf deinen Rücken. Als du dann mich packst, bekomme ich doch Angst. Ich will etwas rufen, aber halte dann lieber den Mund, um den Elefanten nicht zu erschrecken.”

 

 

 

Michael Roes (Rhede, 7 augustus 1960)

 

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Joachim Ringelnatz, Heinz Rudolf Unger, Dieter Schlesak, Hermione von Preuschen, Joseph Rodman Drake, Carl Brosbøll

 

De Duitse dichter, schrijver, cabaretier en schilder Joachim Ringelnatz (eig. Hans Bötticher) werd geboren op 7 augustus 1883 Wurzen bij Leipzig. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009 en ook mijn blog van 7 augustus 2010.

 

 

Ohrwurm und Taube

Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden.
Sie haßte den Ohrwurm ebenso.
Da trafen sich eines Tages die beiden
in einer Straßenbahn irgendwo.

Sie schüttelten sich erfreut die Hände
und lächelten liebenswürdig dabei
und sagten einander ganze Bände
von übertriebener Schmeichelei.

Doch beide wünschten sie sich im stillen,
der andre möge zum Teufel gehn,
und da es geschah nach ihrem Willen,
so gab es beim Teufel ein Wiedersehn.

 

 

 

Überall

 

Überall ist Wunderland
Überall ist Leben
Bei meiner Tante im Strumpfenband
wie irgendwo daneben.
Überall ist Dunkelheit
Kinder werden Väter.
Fünf Minuten später
stirbt sich was für einige Zeit.
Überall ist Ewigkeit.

Wenn Du einen Schneck behauchst
Schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst,
Sieht er weiße Mäuse. 

 

 

 

Ein Pflasterstein, der war einmal

Ein Pflasterstein, der war einmal
Und wurde viel beschritten.
Er schrie: "Ich bin ein Mineral
Und muss mir ein für allemal
Dergleichen streng verbitten!"

Jedoch den Menschen fiel's nicht ein,
Mit ihm sich zu befassen,
Denn Pflasterstein bleibt Pflasterstein
Und muss sich treten lassen.

 

 

 

 

Joachim Ringelnatz (7 augustus 1883 – 17 november 1934)

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