09-08-11

Linn Ullmann, P. L. Travers, Pierre Klossowski, Daniel Keyes, Leonid Andreyev, John Oldham, Izaak Walton

 

De Noorse schrijfster Linn Karin Beate Ullmann werd geboren op 9 augustus 1966 in Oslo. Zie ook mijn blog van 9 augustus 2007 en ook mijn blog van 9 augustus 2008 en ook mijn blog van 9 augustus 2009en ook mijn blog van 9 augustus 2010.

 

Uit: A Blessed Child

 

“The Road

In the winter of 2005, Erika went to see her father, Isak Lövenstad. The journey was taking longer than expected, and she felt a strong urge to turn around and drive back to Oslo, but she pressed on, keeping her mobile phone on the seat beside her so she could ring him at any time and say that the visit was off. That she wasnt coming after all. That they would have to do it another time. She could say it was because of the weather, the heavy snowfall. The change of plan would have been a great relief to both of them.

Isak was eighty-four years old and lived by himself in a white limestone house on Hammarsö, an island off the east coast of Sweden. A specialist in gynecology, he had made his name as one of the pioneers of ultrasound. Now in retirement, he was in good health and his days passed pleasantly. All his basic needs were met by Simona, a lifelong resident of the island. Simona saw to it that he had a hot lunch and dinner every day; she gave the house a thorough weekly cleaning; she shopped, dusted, and did his laundry, of which there was not much. She also helped him with his annual income tax return and payments. Isak still had all his teeth, but in the past year he had developed a cataract in his right eye. He said it was like looking at the world through water.

Isak and Simona rarely talked to each other. Both preferred it that way.

After a long, full life in Stockholm and Lund, Isak had moved to Hammarsö for good. The house had stood empty for twelve years, during which time he had more than once considered selling it. Instead he decided to sell his flats in Stockholm and Lund and spend the rest of his life as an islander. Simona, whom Isak had hired back in the early seventies to help Rosa take care of the house (in spite of knowing that Rosa was the kind of woman, quite different from his previous wife and mistresses, who rarely needed help with anything, and especially not with the house, which by Rosa was kept to perfection), insisted that he allow her to take him in hand and cut his hair regularly.”

 

 


Linn Ullmann (Oslo, 9 augustus 1966)

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08-08-11

Jostein Gaarder, Klaus Ebner, Birgit Vanderbeke, Gernot Wolfram, Nina Berberova

 

De Noorse schrijver Jostein Gaarder werd geboren op 8 augustus 1952 in Oslo. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008 en ook mijn blog van 8 augustus 2009 en ook mijn blog van 8 augustus 2010

 

Uit: Das Kartengeheimnis

 

Ich war einer von vielen, die nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen Zufluchtsort suchten. Halb Europa hatte sich in ein Flüchtlingslager verwandelt. Ein ganzer Erdteil lebte im Zeichen des Aufbruchs. Aber wir waren nicht nur politische Flüchtlinge, wir waren auch heimatlose Seelen, auf der Suche nach uns selber.
Ich mußte Deutschland verlassen, um mir ein neues Leben aufzubauen, aber für einen Unteroffizier der Armee des Dritten Reiches gab es nicht viele Fluchtmöglichkeiten. Ich gehörte nicht nur einer zerschlagenen Nation an; aus dem Land im Norden hatte ich auch eine zerschlagene Liebe mitgebracht. Die ganze Welt um mich herum lag in Scherben.
Ich wußte, ich würde nicht in Deutschland leben können, aber ich konnte auch nicht nach Norwegen zurückkehren. Am Ende schlug ich mich durch die Berge und gelangte iJ;l die Schweiz. Ich irrte einige verwirrte Wochen umher, doch dann kam ich nach Dorf und lernte den alten Bäcker Albert Klages kennen.
Ich kam aus den Bergen und war entkräftet vom Hunger und von den vielen Tagen meiner Wanderung, als ich das kleine Dorf entdeckte. Der Hunger ließ mich wie ein gehetztes Reh durch den dichten Laubwald rennen, dann brach ich vor einem alten Holzhaus zusammen. Ich hörte die Bienen summen und roch den Duft von Milch und Honig.
Der alte Bäcker muß es geschafft haben, mich ins Haus zu tragen. Als ich auf einer Pritsche erwachte, sah ich einen weißhaarigen Mann in einem Schaukelstuhl sitzen und Pfeife rauchen. Als er sah, daß ich die Augen öffnete, stand er sofort neben mir.
»Du bist nach Hause gekommen, lieber Sohn«, sagte er tröstend. »Ich wußte, daß du eines Tages an meine Tür kommen würdest. Um den Schatz zu holen, mein Junge.«
Dann muß ich wieder eingeschlafen sein. Als ich erwachte, war ich allein. Ich stand auf und ging hinaus auf die Vordertreppe. Dort beugte sich der Alte über einen Tisch aus Steinen. Auf der schweren Tischplatte stand ein schönes Glasgefäß. Darin schwamm ein bunter Goldfisch. Es kam mir gleich sehr seltsam vor, daß ein kleiner Fisch aus einem weit entfernten Meer so munter hier oben in den Bergen mitten in Europa herumschwimmen konnte. Ein Stück des lebendigen Meeres war in die Schweizer Alpen getragen worden”

 

.

 

Jostein Gaarder (Oslo, 8 augustus 1952)

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Sara Teasdale, Hieronymus van Alphen, Marjorie Kinnan Rawlings, Zofia Kossak-Szczucka, Hitomi Kanehara, Flavia Bujor, Franco Biondi, Reinhold Hauschka

 

De Amerikaanse dichteres Sara Teasdale werd geboren op 8 augustus 1884 in St. Louis. Zie ook mijn blog van 8 augustus 2007 en ook mijn blog van 8 augustus 2008 en ook mijn blog van 8 augustus 2009  en ook mijn blog van 8 augustus 2010

 

  

Because

 

Oh, because you never tried
To bow my will or break my pride,
And nothing of the cave-man made
You want to keep me half afraid,
Nor ever with a conquering air
You thought to draw me unaware --
Take me, for I love you more
Than I ever loved before.

And since the body's maidenhood
Alone were neither rare nor good
Unless with it I gave to you
A spirit still untrammeled, too,
Take my dreams and take my mind
That were masterless as wind;
And "Master!" I shall say to you
Since you never asked me to.

 

 

 

Gray Eyes

 

It was April when you came
The first time to me,
And my first look in your eyes
Was like my first look at the sea.

We have been together
Four Aprils now
Watching for the green
On the swaying willow bough;

Yet whenever I turn
To your gray eyes over me,
It is as though I looked
For the first time at the sea.

 

 

 

Sara Teasdale (8 augustus 1884 – 29 januari 1933)

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07-08-11

Michael Roes, John Birmingham, Vladimir Sorokin, Cees Buddingh’, Garrison Keillor

 

De Duitse dichter, schrijver en filmmaker Michael Roes werd geboren op 7 augustus 1960 in Rhede. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007 en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009 en ook mijn blog van 7 augustus 2010.

 

Uit: Geschichte der Freundschaft

 

Wir sitzen am Strand reden über sein Studium, über Literatur und Philosophie und über die Schwierigkeiten des Übersetzens. Plötzlich ändert sich sein Ton. Heute Nacht habe ich von dir geträumt, sagt er. Im Traum hattest du die Gestalt eines Elefanten. Aber ich wusste von Anfang an, dass du es warst. Zunächst fürchtete ich, du würdest alles zertrampeln, die Obstkisten vor den Geschäften, die Tische und Stühle vor den Cafés. Doch du bewegst dich ganz vorsichtig durch die enge Straße, lässt dich von den Kindern streicheln und hebst die Mutigeren von ihnen mit deinem Rüssel sogar auf deinen Rücken. Als du dann mich packst, bekomme ich doch Angst. Ich will etwas rufen, aber halte dann lieber den Mund, um den Elefanten nicht zu erschrecken.”

 

 

 

Michael Roes (Rhede, 7 augustus 1960)

 

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Joachim Ringelnatz, Heinz Rudolf Unger, Dieter Schlesak, Hermione von Preuschen, Joseph Rodman Drake, Carl Brosbøll

 

De Duitse dichter, schrijver, cabaretier en schilder Joachim Ringelnatz (eig. Hans Bötticher) werd geboren op 7 augustus 1883 Wurzen bij Leipzig. Zie ook mijn blog van 7 augustus 2007en ook mijn blog van 7 augustus 2008 en ook mijn blog van 7 augustus 2009 en ook mijn blog van 7 augustus 2010.

 

 

Ohrwurm und Taube

Der Ohrwurm mochte die Taube nicht leiden.
Sie haßte den Ohrwurm ebenso.
Da trafen sich eines Tages die beiden
in einer Straßenbahn irgendwo.

Sie schüttelten sich erfreut die Hände
und lächelten liebenswürdig dabei
und sagten einander ganze Bände
von übertriebener Schmeichelei.

Doch beide wünschten sie sich im stillen,
der andre möge zum Teufel gehn,
und da es geschah nach ihrem Willen,
so gab es beim Teufel ein Wiedersehn.

 

 

 

Überall

 

Überall ist Wunderland
Überall ist Leben
Bei meiner Tante im Strumpfenband
wie irgendwo daneben.
Überall ist Dunkelheit
Kinder werden Väter.
Fünf Minuten später
stirbt sich was für einige Zeit.
Überall ist Ewigkeit.

Wenn Du einen Schneck behauchst
Schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst,
Sieht er weiße Mäuse. 

 

 

 

Ein Pflasterstein, der war einmal

Ein Pflasterstein, der war einmal
Und wurde viel beschritten.
Er schrie: "Ich bin ein Mineral
Und muss mir ein für allemal
Dergleichen streng verbitten!"

Jedoch den Menschen fiel's nicht ein,
Mit ihm sich zu befassen,
Denn Pflasterstein bleibt Pflasterstein
Und muss sich treten lassen.

 

 

 

 

Joachim Ringelnatz (7 augustus 1883 – 17 november 1934)

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06-08-11

Kjell Westö, Christoph Simon, Diane DiPrima

 

De Finse schrijver Kjell Westö werd geboren op 6 augustus 1961 in Helsinki. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2007en ook mijn blog van 6 augustus 2008 en ook mijn blog van 6 augustus 2009 en ook mijn blog van 6 augustus 2010.

 

Uit: Das Trommeln des Regens  (Vertaald door Ebba Segerberg)

 

In einer Novembernacht vor knapp drei Jahren klingelte das Telefon im Flur. Meine Ehefrau Gabriella, die einen leichteren Schlaf hat als ich, wurde davon geweckt und rüttelte heftig an mir. Ich habe seit jeher die tiefe Vertrautheit meines Freundes und Kollegen Lang mit den unvermittelt eintreffenden Ereignissen und zufälligen Zusammentreffen des großstädtischen Lebens geteilt. Gabi dagegen ist bis heute von ihrer Kindheit in einem verschlafenen Schärendörfchen geprägt. Sie ist ein willensstarker und robuster Mensch, neigt jedoch dazu, sich durch Unerwartetes bis ins Mark erschüttern zu lassen. Außerdem durchlebten wir damals gerade einen Herbst voller Veränderungen und Sorgen. Mattias, Gabis Sohn, den sie schon mit 19 zur Welt gebracht hatte, war nach Abo gezogen, um dort an der schwedischsprachigen Universität zu studieren. Kurz darauf hatte Gabis Vater einen leichten Herzinfarkt erlitten. Als Gabi mich in jener Novembernacht weckte, war sie deshalb sehr erregt. Es ist jemand gestorben!, stotterte sie. Wach auf, Konni! Papa oder Matti, einer von ihnen ist gestorben. Ich weiß es, das ist so eine Nacht! Widerwillig schlug ich die Augen auf und fand mich in einem alten film noir wieder: der Wind, der an den Dachziegeln rüttelte, das Trommeln des Regens gegen das Schlafzimmerfenster, die halb offen stehende Tür zum Flur und zum Wohnzimmer, das Telefon, das klingelte, Motorengeräusche, die näher kamen, der Lichtstreifen, der über die Wohnzimmerwand wanderte, wenn sich ein Nachtbus die Topeliusgatan zum Platz hinaufquälte, um anschließend zu erlöschen, wenn der Bus in den Schacht der Runebergsgatan abtauchte. Wenn du schon wach bist, kannst du doch auch selber drangehen, murrte ich ärgerlich, jedoch vergeblich, denn Gabi saß wie angewurzelt aufrecht im Bett und schien vor Angst wie gelähmt zu sein, ihre nackten Füße lugten unter der Decke hervor, die sie eng um sich geschlagen hatte. Das Telefon klingelte beharrlich weiter. Ich begab mich auf steife.”

 

 

 

Kjell Westö (Helsinki, 6 augustus 1961)

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Jean Carrière, Alfred Lord Tennyson, Paul Claudel

De Franse schrijver en essayist Jean Carrière werd geboren op 6 augustus 1928 in Nîmes. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009 en ook mijn blog van 6 augustus 2010.

 

Uit: L’épervier de Maheux

 

 « Eh bien quoi, la pauvreté? Vous avez tous ce mot-là à la bouche. Comme s'il ne vaut pas mieux manger un fruit sauvage assis devant sa porte et en étant un homme libre, que de se nourrir de langouste en prison ; car enfin, ne me dites pas que ces gens-là ne sont pas en prison. Ne me dites pas que ces gens-là sont heureux. Ils ont beau être habillés comme des milords, rouler en voiture, aller au cinéma, faire des tas de trucs extraordinaires, ils ont l'air triste, ils sont toujours malades, ou en colère après quelqu'un : ils se battent pour un oui ou pour un non, des guerres et des révolutions en veux-tu en voilà ; quand on les voit marcher dans la rue, collés les uns contre les autres, on se demande où ils vont, en tout cas ça n'a pas l'air de leur faire plaisir, d'aller là où ils vont et de faire ce qu'ils font, et c'est peut-être pour ça qu'à la fin ils se battent. Ils se battent parce qu'ils s'ennuient, et ils veulent qu'on aille se battre à leur côté ; ils n'ont qu'à se battre tout seuls si ça leur chante : est-ce qu'ils s'intéressent à nous, le reste du temps? L'été on en voit rappliquer quelques-uns par ici, ils se promènent dans la forêt, ils laissent traîner des papiers gras, des fois ils mettent le feu, et ils disent en regardant les montagnes : que c'est beau, ah ! que c'est beau ! Qu'est-ce que ça veut dire : c'est beau ? Ils disent n'importe quoi. »

 

 


Jean Carrière (6 augustus 1928 – 7 mei 2005)

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John Middleton Murry, Christa Reinig, Isabel Bolton,Conor McPherson, János Rózsás, Yacine Kateb, Rolf Boldrewood, Jiri Weil

De Engelse schrijver, criticus, vertaler en dichter John Middleton Murry werd geboren op 6 augustus 1889 in Londen. Zie ook mijn blog van 6 augustus 2009 en ook mijn blog van 6 augustus 2010.

Uit: Aspects of Literature

Tchehov was aware of the gulf that separated him  from the great men before him, and he knew that it  yawned so deep that it could not be crossed. He  belonged to a new generation, and he alone perhaps  was fully conscious of it. ' We are lemonade,' he  wrote in 1892.
* Tell me honestly who of my contemporaries —  that is, men between thirty and forty-five — have given  the world one single drop of alcohol ? . . . Science  and technical knowledge are passing through a great  period now, but for our sort it is a flabby, stale, dull  time. . . . The causes of this are not to be found  in our stupidity, our lack of talent, or our insolence,  but in a disease which for the artist is worse than  syphilis or sexual exhaustion. We lack " something,"  that is true, and that means that, lift the robe of our  muse, and you will find within an empty void. Let  me remind you that the writers who we say are for  all time or are simply good, and who intoxicate us,  have one common and very important characteristic:  they are going towards something and are summoning  you towards it, too, and you feel, not with your mind  but with your whole being, that they have some object,
just like the ghost of Hamlet's father, who did not  come and disturb the imagination for nothing. . . .
And we } We! We paint life as it is, but beyond  that — nothing at all. . . . Flog us and we can do  more! We have neither immediate nor remote aims,  and in our soul there is a great empty space. We  have no politics, we do not believe in revolution, we  have no God, we are not afraid of ghosts, and I  personally am not afraid even of death and blindness”.



John Middleton Murry (6 augustus 1889 – 12 maart 1957)

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05-08-11

Richard Preston, Sergio Ramírez, Conrad Aiken, Gunter Haug

 

De Amerikaanse schrijver Richard Preston werd geboren op 5 augustus 1954 in Cambridge, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007 en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en ook mijn blog van 5 augustus 2009 en ook mijn blog van 5 augustus 2010.

 

Uit: The Wild Trees

 

“Steve Sillett had feathery light-brown hair, which hung out from under a sky-blue bandanna that he wore tied around his head like a cap. He had flaring shoulders, and his eyes were dark brown and watchful, and were set deep in a square face. The Sillett brothers stood shoulder to shoulder, looking at the birds. Their bodies were outlined against decks of autumn rollers coming in, giving off a continual roar. Scott handed the binoculars to his younger brother, and their hands touched for an instant. The Sillett brothers' hands had the same appearance-fine and sensitive-looking, with deft movements.

Scott turned to Marwood: "Marty, I think your car should be called the Blue Vinyl Crypt. That's what it will turn into if we fall off a cliff or get swiped by a logging truck."

"Dude, you're going to get us into a crash that will be biblical in its horror," Steve said to Marwood. "You need to let Scott drive." (Steve didn't know how to drive a car.)

Marwood didn't want Scott's help with the driving. "It's a very idiosyncratic car," he explained to the Sillett brothers. In theory, he fixed his car himself. In practice, he worried about it. Lately he had noticed that the engine had begun to give off a clattering sound, like a sewing machine. He had also become aware of an ominous smell coming from under the hood, something that resembled the smell of an empty iron skillet left forgotten on a hot stove. As Marwood contemplated these phenomena and pondered their significance, he wondered if his car needed an oil change. He was pretty sure that the oil had been changed about two years ago, in Alaska, around the time the license plates had expired. The car had been driven twenty thousand miles since then, unregistered, uninsured, and unmaintained, strictly off the legal and mechanical grids. "I'm worried you'll screw it up," he said to Scott.

Steve handed the binoculars to his brother and climbed into the back of the Blue Vinyl Crypt. "Dudes, let's go," he said. "We need to see some tall redwoods."

 

 

 

Richard Preston (Cambridge, 5 augustus 1954)

Bewaren

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Wendell Berry, Guy de Maupassant, Ron Silliman, Christian Wagner

 

De Amerikaanse dichter, schrijver, essayist en criticus Wendell Berry werd geboren op 5 augustus 1934 in Henry County, Kentucky. Zie ook mijn blog van 5 augustus 2007 en ook mijn blog van 5 augustus 2008 en ook mijn blog van 5 augustus 2009 en ook mijn blog van 5 augustus 2010.

 

  

In A Motel Parking Lot, Thinking Of Dr. Williams

 

I.

 

The poem is important, but

not more than the people

whose survival it serves,

 

one of the necessities, so they may

speak what is true, and have

the patience for beauty: the weighted

 

grainfield, the shady street,

the well-laid stone and the changing tree

whose branches spread above.

 

For want of songs and stories

they have dug away the soil,

paved over what is left,

 

set up their perfunctory walls

in tribute to no god,

for the love of no man or woman,

 

so that the good that was here

cannot be called back

except by long waiting, by great

 

sorrows remembered and to come

by invoking the thunderstones

of the world, and the vivid air.

 

II.

 

The poem is important,

as the want of it

proves. It is the stewardship

 

of its own possibility,

the past remembering itself

in the presence of

 

the present, the power learned

and handed down to see

what is present

 

and what is not: the pavement

laid down and walked over

regardlessly--by exiles, here

 

only because they are passing.

Oh, remember the oaks that were

here, the leaves, purple and brown,

 

falling, the nuthatches walking

headfirst down the trunks,

crying "onc! onc!" in the brightness

 

as they are doing now

in the cemetery across the street

where the past and the dead

 

keep each other. To remember,

to hear and remember, is to stop

and walk on again

 

to a livelier, surer measure.

It is dangerous

to remember the past only

 

for its own sake, dangerous

to deliver a message

you did not get.

 

 



Wendell Berry (Henry County, 5 augustus 1934)

Bewaren

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04-08-11

Rutger Kopland, Witold Gombrowicz, Tom Bresemann, Tim Winton

De Nederlandse dichter en schrijver Rutger Kopland (eig. Rutger Hendrik van den Hoofdakker) werd geboren in Goor op 4 augustus 1934. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2007 en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009 en ook blog van 4 augustus 2010.

 

De vraag wie ze is

Intussen huist ze al zo lang in mijn hoofd
en al zo bijna overal - maar wie ze is

een zinloze vraag, je zoekt in je herinneringen
naar iets onvoorstelbaars, ik weet het, maar
ook zinloze vragen vragen een antwoord

eigenlijk is ze nog steeds die jonge vrouw
die ik ooit voevallig ergens tegenkwam
- maar wie ze is - in mijn hoofd
vind ik haar niet terug

er zijn momenten dat ik ineens weer weet
dat de mens eenzaam is, ook ik

en dat ik naar haar kijk en denk: zij daar
dat is ze, zo zichtbaar, zo sterfelijk

 

een merel

Er is iets in de zang van een merel
het is voorjaar, je wordt wakker

je ligt te denken in de nacht
het raam staat open - er is iets

waarvan de vogel zingt
en je denkt aan wat je moet opgeven

er is iets in je dat leeg is en het stroomt vol
met het zingen van die merel

 

De rode beuk

Hier staat de rode beuk
met het eindeloos grote
geduld van een boom.

Hier staat de rode beuk
hij ziet en hij hoort ons
en is ons vergeten.

Hier staat de rode beuk
voor hem is het altijd altijd
en hier is het nergens

 

 

 

 

Rutger Kopland (Goor, 4 augustus 1934)

Portret door Trudy Kramer 2002

 

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Jáchym Topol, Allison Hedge Coke

 

De Tsjechische schrijver Jáchym Topol werd geboren op 4 augustus xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" />1962 in Praag. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2009 en ook mijn blog van 4 augustus 2009 en ook blog van 4 augustus 2010.

 

Uit: Transcript

 

“Ondra found the bottles and emptied them into the sink, she would take a few gulps and forget about them. The sink smelled of wine, he rinsed it with water from the tap.
Anyway, said Pinkie, when they were lying in bed.
What? asked Ondra.
Why does Mama sit in there all day staring at that photo of Eluzína?
It's not a photo. It's a drawing.
What's better? To be a boy, or a girl?
A boy, said Ondra.
So why is she always staring at Eluzína?
Go to sleep.
It was better when they both drank, said Pinkie.
Sure was, said Ondra.
On one of those distant summer afternoons, when they were all still together, Papa had made them watermills out of wood. They spent their days in a beer garden near their new house.
Before that, Papa had gone to work every morning in a suit and white shirt. Now he had a different job, in a factory. They had moved to a working class neighborhood on the outskirts of Prague.
But they always had fun in the beer garden. It was the only one around.
Would you just smell those chestnut trees! They smell of... of pure longing!
And did you know, young lady, that it was under that very same sort of chestnut tree that the Communist Party of Czechoslovakia was founded? Hm?
Often they would be joined, on those long afternoons, by Papa's new colleagues. Usually his immediate superiors, Foreman Detmar and Sergeant Dudek. The Sergeant couldn't take his eyes off Mama”.

 

 


Jáchym Topol (Praag, 4 augustus 1962)

 

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19:01 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: jáchym topol, allison hedge coke, romenu |  Facebook |

Percy Bysshe Shelley, Knut Hamsun, Michaël Slory, René Schickele, Munkepunke, Georges Maurice de Guérin, Erich Weinert, Otto Steiger

 

 

Zie ook mijn blog van 21 april 2006 en mijn blog van 4 augustus 2006 en ook mijn blog van 4 augustus 2007en ook mijn blog van 4 augustus 2008 en ook mijn blog van 4 augustus 2009.

 

TO A SKYLARK

 

 

AIL to thee, blithe Spirit!

Bird thou never wert,

That from Heaven, or near it,

Pourest thy full heart

In profuse strains of unpremeditated art.

 

Higher still and higher

From the earth thou springest

Like a cloud of fire;

The blue deep thou wingest,

And singing still dost soar, and soaring ever singest.

 

In the golden lightning

Of the sunken sun,

O'er which clouds are bright'ning,

Thou dost float and run;

Like an unbodied joy whose race is just begun.

 

The pale purple even

Melts around thy flight;

Like a star of Heaven,

In the broad daylight

Thou art unseen, but yet I hear thy shrill delight,

 

Keen as are the arrows

Of that silver sphere

Whose intense lamp narrows

In the white dawn clear

Until we hardly see -- we feel, that it is there.

 

All the earth and air

With thy voice is loud,

As, when night is bare,

From one lonely cloud

The moon rains out her beams, and Heaven is overflowed.

 

What thou art we know not;

What is most like thee?

From rainbow clouds there flow not

Drops so bright to see

As from thy presence showers a rain of melody.

 

Like a poet hidden

In the light of thought,

Singing hymns unbidden,

Till the world is wrought

To sympathy with hopes and fears it heeded not:

 

Like a high-born maiden

In a palace tower,

Soothing her love-laden

Soul in secret hour

With music sweet as love, which overflows her bower:

 

Like a glow-worm golden

In a dell of dew,

Scattering unbeholden

Its aërial hue

Among the flowers and grass, which screen it from the view:

 

Like a rose embowered

In its own green leaves,

By warm winds deflowered,

Till the scent it gives

Makes faint with too much sweet these heavy-wingèd thieves.

 

Sound of vernal showers

On the twinkling grass,

Rain-awakened flowers,

All that ever was,

Joyous, and clear, and fresh, thy music doth surpass:

 

Teach us, Sprite or Bird,

What sweet thoughts are thine:

I have never heard

Praise of love or wine

That panted forth a flood of rapture so divine.

 

Chorus Hymeneal,

Or triumphal chant,

Matched with thine would be all

But an empty vaunt,

A thing wherein we feel there is some hidden want.

 

What objects are the fountains

Of thy happy strain?

What fields, or waves, or mountains?

What shapes of sky or plain?

What love of thine own kind? what ignorance of pain?

 

With thy clear keen joyance,

Languor cannot be:

Shadow of annoyance

Never came near thee:

Thou lovest -- but ne'er knew love's sad satiety.

 

Waking or asleep,

Thou of death must deem

Things more true and deep

Than we mortals dream,

Or how could thy notes flow in such a crystal stream?

 

We look before and after,

And pine for what is not:

Our sincerest laughter

With some pain is fraught;

Our sweetest songs are those that tell of saddest thought.

 

Yet, if we could scorn

Hate, and pride, and fear;

If we were things born

Not to shed a tear,

I know not how thy joy we ever should come near.

 

Better than all measures

Of delightful sound,

Better than all treasures

That in books are found,

Thy skill to poet were, thou scorner of the ground!

 

Teach me half the gladness

That thy brain must know,

Such harmonious madness

From my lips would flow

The world should listen then -- as I am listening now.

 

 

 


Percy Bysshe Shelley (4 augustus 1792 – 8 juli 1822) 

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Rudi van Dantzig

 

De Nederlandse choreograaf, balletdanser en schrijver Rudi van Dantzig werd geboren in Amsterdam op 4 augustus 1933. Van Dantzig begon zijn balletcarrière als danser. In 1950 begon hij op de relatief late leeftijd van 16 jaar met balletlessen en in 1952 engageerde Sonia Gaskell Van Dantzig bij haar gezelschap Ballet Recital. In 1955 maakte zijn eerste choreografie, Nachteiland, voor Het Nederlands Ballet, waar van Dantzig de huischoreograaf werd en met ingang van 1965 één van de drie artistiek leiders. In 1971 bleef hij nog als enige over en tot 1991 was hij de enige artistiek leider van het gezelschap. Gedurende zijn carrière creëerde hij meer dan vijftig balletten, die over de hele wereld werden uitgevoerd en nog altijd bij binnen- en buitenlandse gezelschappen op het repertoire staan. Voor de legendarische Russische danser Rudolf Noerejev maakte hij, op diens verzoek, drie balletten. Tot Van Dantzigs bekendste choreografieën behoren Vier letzte Lieder, Monument voor een gestorven jongen, Onder mijne voeten en zijn versies van de avondvullende klassieke balletten Romeo en Julia en Het Zwanenmeer. In 1986 schreef hij de roman Voor een Verloren Soldaat. Dit werd een groot succes: het kreeg verscheidene prijzen en werd verfilmd, ook onder de titel Voor een Verloren Soldaat.

Uit: Remembering Nureyev: The Trail of a Comet (Vertaald door Katie de Haan)

"It was amazing how amiable and open he was in those hours, seeming to understand my creative dilemmas, how I was wrestling with the music, the large number of dancers, the laborious arrangements at the Opera which caused me to suffer from a constant lack of time, and he even seemed to understand my displeasure at his own early-morning whims.

(...)

“You have to adapt,” he preached to me, “that is number one. Always work everywhere, no matter how. Number two is that you must make yourself indispensable, make sure you’re always everywhere. Without even noticing, the audience must become addicted to you, first they can’t get rid of you, but later they can’t do without you.”

 


Rudi van Dantzig
(Amsterdam, 4 augustus 1933)

Rudolf Noerejev en Rudi van Dantzig

 

13:34 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: rudi van dantzig, romenu |  Facebook |