10-04-12

William Hazlitt, Marcel van Maele, Lew Wallace, Eric Knight, Forceythe Willson

 

De Engelse schrijver en essayist William Hazlitt werd geboren op 10 april 1778 in Maidstone. Zie ook alle tags voor William Hazlitt op dit blog.

 

Uit: On poetry

 

The best general notion which I can give of poetry is, that it is the natural impression of any object or event, by its vividness exciting an involuntary movement of imagination and passion, and producing, by sympathy, a certain modulation of the voice, or sounds, expressing it.

In treating of poetry, I shall speak first of the subject-matter of it, next of the forms of expression to which it gives birth, and afterwards of its connexion with harmony of sound.

Poetry is the language of the imagination and the passions. It relates to whatever gives immediate pleasure or pain to the human mind. It comes home to the bosoms and businesses of men; for nothing but what so comes home to them in the most general and intelligible shape, can be a subject for poetry. Poetry is the universal language which the heart holds with nature and itself. He who has a contempt for poetry, cannot have much respect for himself, or for anything else. It is not a mere frivolous accomplishment (as some persons have been led to imagine), the trifling amusement of a few idle readers or leisure hours -- it has been the study and delight of mankind in all ages. Many people suppose that poetry is something to be found only in books, contained in lines of ten syllables, with like endings: but wherever there is a sense of beauty, or power, or harmony, as in the motion of a wave of the sea, in the growth of a flower that 'spreads its sweet leaves to the air, and dedicates its beauty to the sun', -- there is poetry, in its birth. If history is a grave study, poetry may be said to be a graver: its materials lie deeper, and are spread wider.“

 

 


William Hazlitt (10 april 1778 – 18 september 1830)

Portret door William Bewick, 1889

 

Lees meer...

09-04-12

Toon Tellegen, Charles Baudelaire, Joolz Denby, Albert von Schirnding, Johannes Bobrowski

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen!

 

Federico Barocci, Noli me tangere, 1590

Palazzo Pitti, Florence

 

 


Opgestaan


Pasen,
regen, verlaten wegen -

pascha
en eieren paars en donkerrood -

drie keer kussen op elkaars wangen,
'Christus is opgestaan,' moest ik zeggen,
'Hij is waarachtig opgestaan,' zei de ander -

ik drukte mijn neus tegen een raam,
keek naar de glimmende straat
en zei zachtjes tegen mezelf:
'Christus is opgestaan,
zijn plaatsje is vergaan,
Christus is opgestaan...'

dominees gingen voorbij, met steeds kortere
tussenpozen,
zij wisten het precies,
ik sliep op de achterbank op weg naar huis.


Toon Tellegen (Brielle, 18 november 1941)

Cornelis Springer, De Koopmanstraat en Markt in Brielle, 1854

Lees meer...

Arnold Stadler, Bernard-Marie Koltès, Julius Hart, Lev Kopelev, Carl Amery, Leonard Wibberley

 

De Duitse schrijver Arnold Stadler werd geboren op 9 april 1954 in Meßkirch. Zie ook alle tags voor Arnold Stadler op dit blog.

 

Uit: Salvatore

 

„Um seinen exhibitionistischen Übermut zu krönen, sagte er zum Abschluss einer solchen Volte, dass

er seit fünfundzwanzig Jahren nicht mehr wählen gewesen war. Und da er doch sehen konnte und einen Blick hatte für den Blick und die Mienen der anderen, hatte er ganz schnell widerrufen und seine Verlautbarungen und alles, was er gesagt hatte, als Scherz ausgegeben. Das war glatt eine Notlüge, um sich von der Welt zu distanzieren, wie sie war.

Und außerdem: Er wollte nicht auch noch für die Politik der vergangenen fünfundzwanzig Jahre mit zur Verantwortung gezogen werden. Aber er hatte auch Mitleid, besonders mit jenen, die ihm die ganze Arbeit, den Regierungsdreck, abnahmen und so zu leben verstanden, als hätten sie trotz allem

die Hoffnung niemals aufgegeben, mit den Frauen mehr als mit den Männern. Dafür bewunderte er sie.

Meist war es für Salvatore zu spät, die eigenen Dummheiten als Missverständnis oder Scherz auszugeben. Salvatore hatte es einfach nicht geschafft, sich rechtzeitig die Political Correctness wie ein zweites Hemd anzueignen und überzustreifen und so ein Doppelleben zu führen. Er trank ja nur,

weil er Angst hatte vor ihnen. Er fl üchtete in den Alkohol ja nur aus Furcht, dass ihm die richtigen Wörter nicht kämen.“

 

 


Arnold Stadler (Meßkirch, 9 april 1954)

Lees meer...

08-04-12

Ostern (Joseph von Eichendorff)

 

Aan alle bezoekers en mede-bloggers een Vrolijk Pasen!

 

 

 



Titiaan, Polyptiek van de Verrijzenis, 1522,

Santi Nazaro e Celso, Brescia

 

 

 

 

Ostern

Vom Münster Trauerglocken klingen,
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh’ sie dort dem Toten singen,
Die Lerchen jubeln: Wache auf!

 

Mit Erde sie ihn still bedecken,

Das Grün aus allen Gräbern bricht,
Die Ströme hell durchs Land sich strecken,
Der Wald ernst wie in Träumen spricht,

Und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern,

So weit ins Land man schauen mag,

Es ist ein tiefes Frühlingsschauern
Als wie ein Auferstehungstag.

 

 

 


Joseph von
Eichendorff (10 maart 1788 – 26 november 1857)

Eichendorff museum in Wangen

 

 

Zie voor de schrijvers van de 8e april ook mijn vorige blog van vandaag.

12:31 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: joseph von eichendorff, pasen, romenu |  Facebook |

Herinnering aan Gerard Reve, Hanz Mirck, Christoph Hein, Nnedi Okorafor, Barbara Kingsolver, John Fante, Johann Christian Günther

 

Herinnering aan Gerard Reve

 

Vandaag is het precies 6 jaar geleden dat de Nederlandse dichter en schrijver Gerard Reve overleed. Zie ook alle tags voor Gerard Reve op dit blog en evenneens mijn blog van 14 december 2006. en mijn blog van 9 april 2006.

 

 

ROEPING
(voor de Zusters van Liefde, te Weert)

Zuster Immaculata die al vier en dertig jaar
verlamde oude mensen wast, in bed verschoont,
en eten voert,
zal nooit haar naam vermeld zien.
Maar elke ongewassen aap die met een bord: dat hij
vóór dit, of tegen dat is, het verkeer verspert,
ziet savonds reeds zijn smoel op
de tee vee.
Toch goed dat er een God is.

 

 



Gerard Reve (14 december 1923 - 8 april 2006)

Gedenksteen op de Nieuwe Markt in Weert met het gedicht „Roeping“

Lees meer...

07-04-12

Berthold Brecht, William Wordsworth, Victoria Ocampo, Gabriela Mistral, Donald Barthelme

 

Bij Stille Zaterdag

 

 



Giotto, Bewening van Christus, ca 1304 – 1306,

Padua, Capella Scrovegni

 

 


Karsamstaglegende – Den Verwaisten gewidmet”

 

Seine Dornenkrone
Nahmen sie ab
Legten ihn ohne
die Würde ins Grab.

 

Als sie gehetzt und müde
andern Abends wieder zum Grabe kamen
siehe, da blühte
aus dem Hügel jenes Dornes Samen.

 

Und in den Blüten, abendgrau verhüllt
sang wunderleise
eine Drossel süss und mild
eine helle Weise.

 

Da fühlten sie kaum
mehr den Tod am Ort
sahen über Zeit und Raum
lächelten im hellen Traum
gingen träumend fort.

 

 

 



Berthold Brecht (10 februari 1898 - 14 augustus 1956)

Brecht-Haus in Berlin-Weißensee

Lees meer...

Johannes Mario Simmel, Jens Peter Jacobsen, Gustav Landauer, Hervé Bazin

 

De Oostenrijkse schrijver Johannes Mario Simmel werd op 7 april 1924 in Wenen geboren. Zie ook alle tags voor Johannes Mario Simmel op dit blog.

 

Uit: Es muss nicht immer Kaviar sein

 

»Wir Deutschen, liebe Kitty, können ein Wirtschaftswundermachen, aber keinen Salat«, sagte Thomas Lieven zu dem schwarzhaarigen Mädchen mit den angenehmen Formen.»Jawohl, gnädiger Herr«, sagte Kitty. Sie sagte es ein wenig atemlos, denn sie war fürchterlich verliebt in ihren charmanten Arbeitgeber. Und mit verliebten Augen sah sie Thomas Lieven an, der bei ihr in der Küche stand.Über seinem Smoking - nachtblau, mit schmalen Revers - trugThomas Lieven eine Küchenschürze. In der Hand hielt er eine Serviette. In der Serviette befanden sich die zarten Blätter vonzwei bildschönen Salatköpfen

Was für ein Mann, dachte das Mädchen Kitty, und ihre Augenglänzten

Kittys Verliebtheit rührte nicht zuletzt daher, daß ihr Arbeitgeber, Herr über eine Villa mit vielen Zimmern, sich so selbstverständlich in ihrem Reich, der Küche, zu bewegen verstand.»Salat richtig anzurichten, ist eine fast schon verlorene Kunst«, sagte Thomas Lieven. »In Mitteldeutschland wird e rsüß zubereitet und schmeckt wie verdorbener Kuchen, in Süddeutschland sauer wie Kaninchenfutter und in Norddeutschland benutzen die Hausfrauen sogar Salatöl. O heiliger Lukullus! Türschlösser sollte man behandeln mit diesem Öl, aber nicht Salat!«»Jawohl, gnädiger Herr«, sagte Kitty, immer noch atemlos. In der Ferne begannen Kirchenglocken zu läuten. Es war 19 Uhr am 11. April 195.7

Der 11. April 1957 schien ein Tag zu sein wie jeder andere. Nicht so für Thomas Lieven! Denn an diesem Tag wähnte er, mit einer wüsten, gesetzesfeindlichen Vergangenheit abschließen zu können. An diesem 11 April 1957 bewohnte Thomas Lieven, kurzvorher 48 Jahre alt geworden, eine gemietete Villa im vornehmsten Teil der Cecilien-Allee zu Düsseldorf.”

 

 

Johannes Mario Simmel (7 april 1924 – 1 januari 2009)

Lees meer...

06-04-12

Am Karfreitage (Annette von Droste-Hülshoff)

 

Bij Goede Vrijdag

 

 

 

Andrea del Castagno, Jezus aan het kruis, rond 1450,

National Gallery, Londen)

 

 

Am Karfreitage

 

Weinet, weinet, meine Augen,
Rinnt nur lieber gar zu Tränen,
Ach, der Tag will euch nicht taugen,
Und die Sonne will euch höhnen!
Seine Augen sind geschlossen,
Seiner Augen süßes Scheinen.
Weinet, weinet unverdrossen,
Könnt doch nie genugsam weinen!

 

Als die Sonne das vernommen,
Hat sie eine Trauerhülle
Um ihr klares Aug' genommen,
Ihre Tränen fallen stille.
Und ich will noch Freude saugen
Aus der Welt, der hellen, schönen?
Weinet, weinet meine Augen,
Rinnt nur lieber gar zu Tränen!

 

Still, Gesang und alle Klänge,
Die das Herze fröhlich machen!
"Kreuz'ge, kreuz'ge!" brüllt die Menge,
Und die Pharisäer lachen.
Jesu mein, in deinen Schmerzen
Kränkt dich ihre Schuld vor allen;
Ach, wie ging es dir zu Herzen,
Dass so viele mussten fallen!

 

Und die Vöglein arm, die kleinen,
Sind so ganz und gar erschrocken,
Dass sie lieber möchten weinen,
Wären nicht die Äuglein trocken;
Sitzen traurig in den Zweigen,
Und kein Laut will rings erklingen.
Herz, die armen Vöglein schweigen,
Und du musst den Schmerz erzwingen!

 

Weg mit goldenen Pokalen,
Süßem Wein vom edlen Stamme!
Ach, ihn sengt in seinen Qualen
Noch des Durstes heiße Flamme!
Dass er laut vor Schmerz muß klagen,
Erd und Himmel muß erbleichen,
Da die Henkersknecht' es wagen,
Gall' und Essig ihm zu reichen!

 

Weiche Polster, seidne Kissen,
Kann mir noch nach euch verlangen,
Da mein Herr, so gar zerrissen.
Muß am harten Kreuze hangen?
O wie habt ihr ihn getroffen,
Dorn und Nagel, Rut' und Spieße!
Doch das Schuldbuch liegt ja offen,
Dass sein heilig Blut es schließe.

 

In der Erde alle Toten
Fahren auf wie mit Entsetzen,
Da sie mit dem heil'gen, roten
Blute sich beginnt zu netzen.
Können nicht mehr ruhn die Toten,
Wo sein köstlich Blut geflossen;
Viel zu heilig ist der Boden,
Der so teuren Trank genossen.

 

Er, der Herr in allen Dingen,
Muss die eigne Macht besiegen,
Dass er mit dem Tod kann ringen,
Und dem Tode unterliegen.
Gänzlich muß den Kelch er trinken,
Menschenkind, kannst du's ertragen?
Seine süßen Augen sinken,
Und sein Herz hört auf zu schlagen.

 

Als nun Jesu Herz tut brechen:
Bricht die Erd' in ihren Gründen,
Bricht das Meer in seinen Flächen,
Bricht die Höll' in ihren Schlünden,
Und der Felsen harte Herzen
Brechen all mit lautem Knalle.
Ob in Wonne, ob in Schmerzen?
Bricht's der Rettung, bricht's dem Falle?

 

Und für wen ist denn gerungen
In den qualenvollen Stunden,
Und der heil'ge Leib durchdrungen
Mit den gnadenvollen Wunden?
Herz, mein Herz, kannst du nicht springen
Mit den Felsen und der Erde,
Nur, daß ich mit blut'gen Ringen
Neu an ihn gefesselt werde?

 

Hast du denn so viel gegeben,
Herr, für meine arme Seele?
Ist ihr ewig, ewig Leben
Dir so wert trotz Schuld und Fehle?
Ach, so laß sie nicht gefunden
Sein, um tiefer zu vergehen!
Lass sie deine heil'gen Wunden
Nicht dereinst mit Schrecken sehen!

 

 

 


Annette von Droste-Hülshoff (10 januari 1797 – 24 mei 1848)

Sterfkamer van Annette von Droste-Hülshoff

 

 

Zie voor de schrijvers van de 6e april ook mijn vorige blog van vandaag.

Kazim Ali, Jakob Ejersbo, John Pepper Clark, Günter Herburger, Uljana Wolf

 

De Amerikaanse dichter, schrijver en essayist Kazim Ali werd geboren op 6 april 1971 in Croydon, Engeland. Zie ook alle tags voor Kazim Ali op dit blog.

 

 

Night Prayer


I lived near the archive for years but never read it.
Instead dropped letters folded as boats into the stream at midnight.

The white lines of a graph moored me to them.
From that moment I was thirsty, remembering my earlier thirst.

Standing still at the sill of the window, wanting to know
who was looking out. But how can a window answer?

All my naval missives were cast between map and maelstrom,
and if I ever dared to pray for something real

would it be for my thirst to be quenched or for unquenchable thirst—



Dear Father, Dear Sound



I exist only two cosmic minutes after you.
What does an echo know?

You recited into my ears before I had either language or sight
“there is a Thing in the universe so immense you can’t say It”

Your whisper hand in hand with what I whispered back
is going out to the end of the universe.

Will they ever reach it?
Will they ever begin traveling back?

 

 

 

 

Kazim Ali (Croydon, 6 april 1971)

Lees meer...

Dan Andersson, Erich Mühsam, Georges Darien, Jean-Baptiste Rousseau

 

De Zweedse dichter en schrijver Dan Andersson werd geboren op 6 april 1888 in Skattlösberg (Dalarna). Zie ook alle tags Dan Andersson op dit blog.

 

Uit: Svarta visor (Fragment, vertaald door Klaus-Rüdiger Utschick)

 

Saß ich still an ihrer Seite, deren Herz gleichsam war meins,
schaffte sie Behagen unsrem Nest im Nu,
doch mein Herz rief unter Qualen: ‘Was du hast, ist doch nicht deins’,
und ein Dämon führte mich zu Trost und Ruh.

 

Was ich liebe, ist verborgen in der tiefen dunklen Ferne,
und mein rechter Weg ist hoch und wunderbar.
Und im Lärm und Trubel lockt es mich zu beten zu dem Herren:
‘Nimm die Erde fort, daß etwas kommt, was vordem niemals war!’

 

Folg mir, Bruder, hinter Berge zu den stillen kühlen Fluten,
wo die Meere träge schlafen in dem Bett aus Bergen weit.
Hinter Berg und Himmel heim zu meiner Mutter will ich sputen,
die mit goldumglänztem Nebelschleier schmückt ihr Rosenkleid.

 

 

 

Dan Andersson (6 april 1888 – 16 september 1920)

Lees meer...

05-04-12

Nicolaas Beets, Hugo Claus, Algernon Swinburne, Bora Ćosić

 

Bij Witte Donderdag



Het Laatste Avondmaal door Peter Paul Rubens, 1630-1632

 

 

Het laatste avondmaal

Mark. XIV v. 22-24.

 

Toen hij zijn bijzijn was ontvloden,

Wien Jezus, in den laatsten nacht,

De bittre bete had geboden.

Die al zijn bloed aan 't gisten bracht;

Toen Judas, om, naar 't woord des Heeren,

Met haast te doen hetgeen hij deed,

Zijn heilig aangezicht vermeed,

Om met dien kus terug te keeren!

 

Toen de ijslijke ure was gekomen,

Waarin de kampstrijd aan zou gaan,

Werd op zijn wezen niets vernomen.

Dat angst of droef heid kon verraân;

Hij zag in wat Hij zou beginnen,

In ieder foltring Hem bereid,

Al zijn aanstaande heerlijkheid,

En in zijn strijden 't overwinnen.

 

Nog eens tot de Elve dan gesproken,

Van liefde en eendracht, moed en trouw!

Toen heeft Hij plechtig 't brood gebroken,

Daar elk van hen van eten zou.

Toen heeft Hij, aan dien heilgen dissche,

Den laatsten beker om doen gaan,

Zoo als 't nog heden wordt gedaan,

Ter maaltijd der gedachtenisse.

 

O Beeldspraak van de felste smart:

Gebroken brood, vergoten wijn!

Moet gij voor mijn geloovig harte

Van 's Heilands dood de teeknen zijn!

Gewis; zijn lichaam werd verbroken,

Om mij te redden van 't verderf,

Zijn hand doorgriefd, zijn zij' doorstoken,

Opdat ik Gods gena verwerf.

 

Als ik 't gebroken brood dan ete,

En proeve den vergoten wijn,

Mijn Heiland! dat ik nooit vergete

Hoe veel en groot mijn zonden zijn!

Opdat ik voor mijzelf mij schame,

Maar, overtuigd van Gods gena,

Van uw gewijde tafel ga,

Op nieuw versterkt in uwen name.

 

 

 

Nicolaas Beets (13 september 1814 – 13 maart 1903)

De theekoepel in Arendshof, waar Beets zijn verzen voorlas

Lees meer...

Werner J. Egli, Michael Georg Conrad, Arthur Hailey, Paolo Ferrari

 

De Zwitserse schrijver Werner J. Egli werd geboren in Luzern op 5 april 1943. Zie ook alle tags voor Werner J. Egli op dit blog.

 

Uit: Dream Road

 

Eine Welt ohne Krieg wäre eine Welt ohne Menschen, dachte er. Es würde still sein.
Und in dieser Stille würde ein Baby zur Welt kommen.
Es wäre der erste friedfertige Mensch sein, nachdem die Menschen sich gegenseitig fast ausgerottet hatten.
Noch lag die Welt in Trümmern. Noch schien die Sonne wie durch einen schmutzigen Nebel.
Es war kalt und es schneite schmutzigen Schnee. An der Oberfläche des Sees trieben tote Fische mit weiss schimmernden Bäuchen.
In der Nähe lag der Kadaver eines Rehs. Julia kauerte in eine Decke gehüllt in der Ruine eines Hauses und stillte das Baby. Am Boden lagen Geldstücke herum, aber sie waren wertlos.
Mika kam mit einem Armvoll Holz zurück und entfachte ein Feuer.
Es war das einzige Feuer weit und breit.
Nach und nach näherten sich Menschen dem Feuerschein, setzten sich auf die Trümmer und begannen in ihren Habseligkeiten herumzukramen.
Keiner besass viel, aber was er besass, teilte er mit den anderen.
Und sie begannen über die Zukunft zu reden.“

 

 


Werner J. Egli (Luzern, 5 april 1943)

Lees meer...

04-04-12

E. L. James

 

De Britse schrijfster E. L. James (pseudoniem van Erika Leonard) werd geboren op 4 april 1963 als Erika Mitchell, dochter van een Chileense moeder en een Schotse vader, in Buckinghamshire. Zij genoot privé onderwijs en studeerde geschiedenis aan de Universiteit van Kent, voordat zij assistente van een studiomanager werd aan de National Film and Television School in Beaconsfield. E. L. James werd bekend met haar romantrilogie Fifty Shades of Grey (in het Nederlands vertaald als Vijftig tinten grijs). Ze begon in 2009 pas met schrijven, toen ze de website FanFiction.net ontdekte, waar ze onder de naam Snowsqueen Icedragon schreef. Leonard woont in Londen, met haar man en twee zoons. In 2012 werd ze door Time Magazine op de lijst van de honderd meest invloedrijke mensen geplaatst.

 

Uit: Fifty Shades of Grey

 

“I scowl with frustration at myself in the mirror. Damn my hair—it just won’t behave, and damn Katherine Kavanagh for being ill and subjecting me to this ordeal. I should be studying for my final exams, which are next week, yet here I am trying to brush my hair into submission. I must not sleep with it wet. I must not sleep with it wet. Reciting this mantra several times, I attempt, once more, to bring it under control with the brush. I roll my eyes in exasperation and gaze at the pale, brown-haired girl with blue eyes too big for her face staring back at me, and give up. My only option is to restrain my wayward hair in a ponytail and hope that I look semi-presentable.
Kate is my roommate, and she has chosen today of all days to succumb to the flu. Therefore, she cannot attend the interview she’d arranged to do, with some mega-industrialist tycoon I’ve never heard of, for the student newspaper. So I have been volunteered. I have final exams to cram for and one essay to finish, and I’m supposed to be working this afternoon, but no—today I have to drive 165 miles to downtown Seattle in order to meet the enigmatic CEO of Grey Enterprises Holdings, Inc. As an exceptional entrepreneur and major benefactor of our university, his time is extraordinarily precious—much more precious than mine—but he has granted Kate an interview. A real coup, she tells me. Damn her extracurricular activities.
Kate is huddled on the couch in the living room.
“Ana, I’m sorry. It took me nine months to get this interview. It will take another six to reschedule, and we’ll both have graduated by then. As the editor, I can’t blow this off. Please,” Kate begs me in her rasping, sore throat voice. How does she do it? Even ill she looks gamine and gorgeous, strawberry blond hair in place and green eyes bright, although now red rimmed and runny. I ignore my pang of unwelcome sympathy.
“Of course I’ll go, Kate. You should get back to bed. Would you like some NyQuil or Tylenol?”
“NyQuil, please. Here are the questions and my digital recorder. Just press record here. Make notes, I’ll transcribe it all.”

 

 

E. L. James (Buckinghamshire 4 april 1963)

Lees meer...

20:14 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: e. l. james, romenu |  Facebook |

Maya Angelou, Wolfgang Windhausen, Marko Klomp, Marguerite Duras, Edith Södergran

 

De Amerikaanse dichteres en schrijfster Maya Angelou (eig. Margueritte Johnson) werd geboren in Saint Louis, Missouri, op 4 april 1928. Zie ook alle tags voor Maya Angelou op dit blog.

 

 

Men

 

When I was young, I used to
Watch behind the curtains
As men walked up and down the street. Wino men, old men.
Young men sharp as mustard.
See them. Men are always
Going somewhere.
They knew I was there. Fifteen
Years old and starving for them.
Under my window, they would pauses,
Their shoulders high like the
Breasts of a young girl,
Jacket tails slapping over
Those behinds,
Men.

One day they hold you in the
Palms of their hands, gentle, as if you
Were the last raw egg in the world. Then
They tighten up. Just a little. The
First squeeze is nice. A quick hug.
Soft into your defenselessness. A little
More. The hurt begins. Wrench out a
Smile that slides around the fear. When the
Air disappears,
Your mind pops, exploding fiercely, briefly,
Like the head of a kitchen match. Shattered.
It is your juice
That runs down their legs. Staining their shoes.
When the earth rights itself again,
And taste tries to return to the tongue,
Your body has slammed shut. Forever.
No keys exist.

Then the window draws full upon
Your mind. There, just beyond
The sway of curtains, men walk.
Knowing something.
Going someplace.
But this time, I will simply
Stand and watch.

Maybe.

 

 

 

Maya Angelou (Saint Louis, 4 april 1928)

 

Lees meer...