25-01-12

William S. Maugham, Virginia Woolf, Renate Dorrestein, Stephen Chbosky, J. G. Farrell

 

De Engelse schrijver William Somerset Maugham werd geboren in Parijs op 25 januari 1874. Zie ook alle tags voor ook William Somerset Maugham op dit blog.

 

Uit: The Land of Promis

 

„Nora opened her eyes to an unaccustomed consciousness of well-being. She was dimly aware that it had its origin in something deeper than mere physical comfort; but for the moment, in that state between sleeping and wakening, which still held her, it was enough to find that body and mind seemed rested.

Youth was reasserting itself. And it was only a short time ago that she had felt that never, never, could she by any possible chance feel young again. When one is young, one resents the reaction after any strain not purely physical as if it were a premature symptom of old age.

A ray of brilliant sunshine, which found its way through a gap in the drawn curtains, showed that it was long past the usual hour for rising. She smiled whimsically and closed her eyes once more. She remembered now that she was not in her own little room in the other wing of the house. The curtains proved that. How often in the ten years she had been with Miss Wickham had she begged that the staring white window blind, which decorated her one window, be replaced by curtains or even a blind of a dark tone that she might not be awakened by the first ray of light. She had even ventured to propose that the cost of such alterations be stopped out of her salary. Miss Wickham had refused to countenance any such innovation.

Three years before, when the offending blind had refused to hold together any longer, Nora had had a renewal of hope. But no! The new blind had been more glaringly white than its predecessor, which by contrast had taken on a grateful ivory tone in its old age. They had had one of their rare scenes at its advent. Nora had as a rule an admirable control of her naturally quick temper. But this had been too much.

"I might begin to understand your refusal if you ever entered my room. But since it would no more occur to you to do so than to visit the stables, I cannot see what possible difference it can make," Nora had stormed.“

 

 

William Somerset Maugham (25 januari 1874 – 16 december 1965)

Portret door Philip Steegman, 1931

Lees meer...

David Grossman, Alessandro Baricco, Stefan Themerson, Jozef Slagveer, Paavo Haavikko

 

De Israëlische schrijver David Grossman werd geboren op 25 januari 1954 in Jeruzalem. Zie ook alle tags voor David Grossman op dit blog.

 

Uit: Zie Liefde (Vertaald door Hilde Pach en W. Hansen)

 

Het ging zo.
Een paar maanden nadat oma Henny gestorven en begraven was, kreeg Momik een nieuwe opa. Deze opa arriveerde in de maand Sjevat van het jaar 5719, dat is 1959 in de buitenlandse jaartelling.
Hij kwam niet via het radioprogramma waarin nieuwe immigranten de groeten konden doen, het programma waarnaar Momik iedere dag tussen tien voor halftwee en halftwee onder het middageten moest luisteren, waarbij hij heel goed moest opletten of ze een van de namen noemden die papa voor hem op een blad papier had geschreven; nee, de opa kwam met een ambulance van de Blauwe Davidster, die op een middag midden in een stortbui stopte bij de kruidenierszaak annex cafe van Bella Marcus.
Er stapte een dikke man uit; hij was bruinverbrand, maar het was geen sjwartse – geen Sefardische jood, het was er een van ons. Hij vroeg Bella of zij hier in de straat de familie Neumann kende. Bella schrok, droogde snel haar handen aan haar schort af en zei: Jaja, er is toch niets gebeurd, God verhoede?

De man zei dat ze niet hoefde te schrikken, er was niets gebeurd, wat zou er gebeurd moeten zijn? Ze hadden alleen maar een familielid meegebracht, en hij wees met zijn duim naar achteren, naar de ambulance, die er volkomen leeg en rustig uitzag, en Bella werd plotseling zo wit als een doek, terwijl zij toch, zoals bekend, nergens bang voor was. Ze ging niet naar de ambulance toe, maar liep er juist een eindje vandaan, naar Momik, die aan een van de tafeltjes zijn bijbelhuiswerk zat te maken.

Wej iz mir, zei ze, hoezo opeens een familielid? De man zei: Nou, mevrouwtje, we hebben niet veel tijd, als u ze kan, ken u me misschien wel vertellen waar ze zijn, want er is daar niemand thuis. Hij sprak met veel fouten, terwijl hij er toch uitzag als iemand die hier al jaren woonde.”

 

 

David Grossman (Jeruzalem, 25 januari 1954)

Lees meer...

Alfred Gulden, Robert Burns, Daniel von Lohenstein, Vladimir Vysotsky, Friedrich Jacobi, Eva Zeller, Stéphanie de Genlis

 

De Duitse dichter, schrijver, musicus en filmmaker Alfred Gulden werd geboren op 25 januari 1944 in Saarlouis. Zie ook mijn blog van 25 januari 2009 en ook mijn blog van 25 januiari 2010 en ook mijn blog van 25 januari 2011.

 

 

Wärme wörtlich

 

...und
eine Lederhaut sich reiben
Wärme wörtlich nur
ein jeder für sich selbst
der Antwort Hinterhand
das Stichwort
warten

 

 

Fallen

 

Aus den Gesprächen fallen
Sätze wie es ist
doch so nicht anders
kann das sein daß da
sieht er ein geschlagen
den Kopf zieht er ein
fällt nach und nach
aus den Gesprächen



 

Alfred Gulden (Saarlouis, 25 januari 1944)

Lees meer...

24-01-12

E. Th. A. Hoffmann, Ivan Ivanji, Eugen Roth, Vicky Baum, Ulrich Holbein, Edith Wharton

 

De Duitse dichter en schrijver Ernst Theodor Amadeus Hoffmann werd geboren in Koningsbergen op 24 januari 1776. Zie ook alle tags voor E. Th. A. Hoffmann op dit blog.

 

Uit: Ritter Gluck

 

Der Spätherbst in Berlin hat gewöhnlich noch einige schöne Tage. Die Sonne tritt freundlich aus dem Gewölk hervor, und schnell verdampft die Nässe in der lauen Luft, welche durch die Straßen weht. Dann sieht man eine lange Reihe, buntgemischt – Elegants, Bürger mit der Hausfrau und den lieben Kleinen in Sonntagskleidern, Geistliche, Jüdinnen, Referendare, Freudenmädchen, Professoren, Putzmacherinnen, Tänzer, Offiziere usw. durch die Linden nach dem Tiergarten ziehen. Bald sind alle Plätze bei Klaus und Weber besetzt; der Mohrrübenkaffee dampft, die Elegants zünden ihre Zigarros an, man spricht, man streitet über Krieg und Frieden, über die Schuhe der Mad. Bethmann, ob sie neulich grau oder grün waren, über den geschlossenen Handelsstaat und böse Groschen usw., bis alles in eine Arie aus »Fanchon« zerfließt, womit eine verstimmte Harfe, ein paar nicht gestimmte Violinen, eine lungensüchtige Flöte und ein spasmatischer Fagott sich und die Zuhörer quälen. Dicht an dem Geländer, welches den Weberschen Bezirk von der Heerstraße trennt, stehen mehrere kleine runde Tische und Gartenstühle; hier atmet man freie Luft, beobachtet die Kommenden und Gehenden, ist entfernt von dem kakophonischen Getöse jenes vermaledeiten Orchesters: da setze ich mich hin, dem leichten Spiel meiner Phantasie mich überlassend, die mir befreundete Gestalten zuführt, mit denen ich über Wissenschaft, über Kunst, über alles, was dem Menschen am teuersten sein soll, spreche. Immer bunter und bunter wogt die Masse der Spaziergänger bei mir vorüber, aber nichts stört mich, nichts kann meine phantastische Gesellschaft verscheuchen. Nur das verwünschte Trio eines höchst niederträchtigen Walzers reißt mich aus der Traumwelt. Die kreischende Oberstimme der Violine und Flöte und des Fagotts schnarrenden Grundbaß allein höre ich; sie gehen auf und ab, fest aneinanderhaltend in Oktaven, die das Ohr zerschneiden, und unwillkürlich, wie jemand, den ein brennender Schmerz ergreift, ruf ich aus:

»Welche rasende Musik! die abscheulichen Oktaven!« – Neben mir murmelt es:

»Verwünschtes Schicksal! schon wieder ein Oktavenjäger!«

Ich sehe auf und werde nun erst gewahr, daß, von mir unbemerkt, an demselben Tisch ein Mann Platz genommen hat, der seinen Blick starr auf mich richtet und von dem nun mein Auge nicht wieder loskommen kann.“

 

 

E. Th. A. Hoffmann (24 januari 1776 - 25 juni 1822)

Lees meer...

Albin Zollinger, De Beaumarchais, Charles Sackville, John Donne, Frances Brooke, William Congreve

 

De Zwitserse dichter en schrijver Albin Zollinger werd geboren op 24 januari 1895 in Zürich. Zie ook mijn blog van 24 januari 2010 en ook mijn blog van 24 januari 2011.

 

Uit: Der halbe Mensch

 

„Zu Hause fand er die gesuchte Ruhe auch wieder nicht; das Heimweh nach der Fremde trieb ihn um, er schluchzte in den Nächten.

»Ihr wißt nichts um diese Begleiterscheinung unseres Wanderlebens,« klagte er dem Maler, »die unglückliche Liebe zu den Kindern, die wir immer dann wieder hergeben müssen, wenn wir uns so recht befreundet haben. Ich begehre für mich keinen Ruhm, keine Zukunft mehr; alles Gefühl hat sich mir in das Verlangen, dorthin zurückzugehen, verwandelt. Man führt im Herzen dann alles so weiter: wie die Wiesen reifen, wie die jungen Störche wachsen, wie des Abends die Brunnen überlaufen – und wie die Kleinen größer werden, diese Bauernjungen mit ihren so reinen Augen, die blonden, mütterlichen Mägdlein; aber niemand sieht auch nur herum, die Tage kommen und gehen, und es macht den Eindruck, wenn keiner nach uns verlangt, als ob wir in unserer Liebe allein stünden und für nichts dermaßen litten; man sieht sich versucht, an allem Sinn und allem Ehrwürdigen zu verzweifeln. Nach Jahren einmal kann es wohl geschehen, daß plötzlich ein Herbstgeruch uns das ganze unsägliche Land aus der Seele hebt. Ach man leidet ja nur!« rief er unwillig, indem er sich in das Gras ausstreckte.

Nach einer Weile saß er wieder da und blickte auf die Leinwand, die Alder färbte. Dieser hatte begonnen, ihm über seine Beziehungen zu dem Studenten Homberger freundliche Vorwürfe zu machen. Er vernahm sie gedankenvoll, aber wenig beirrt und ging, auch als Guido verstummte, nicht darauf ein.

»Ich weiß gar nichts von Priska,« erwiderte er vielmehr, um den Spieß zu drehen oder doch abzulenken. »Seid ihr eigentlich uneins?«

»Uneins gerade nicht, aber doch auch nicht einig,« versetzte der Maler mit halbem Lachen. »Es hat sich ergeben, daß dieses Mädchen mich eben dennoch nichts angeht. All die Herzensgewißheit war ein Irrtum, alle Zartheit und Verzückung ein Diebstahl, mein Lieber. Wer hätte es gedacht! „

 

 

Albin Zollinger (24 januari 1895 – 7 november 1941)

Lees meer...

23-01-12

Stendhal, Wouter van Heiningen, Christina Viragh, Derek Walcott, João Ubaldo Ribeiro

 

De Franse schrijver Stendhal werd op 23 januari 1783 in Grenoble geboren als Henri Beyle. Zie ook alle tags voor Stendhal op dit blog.

Uit:
The Red and the Black (Vertaald door Burton Raffel)

 

“The little town of Verrières might be one of the prettiest in all Franche-Comté. Its white houses with their sharp-pointed roofs of red tile stretch down a hillside, every faint ripple in the long slope marked by thick clusters of chestnut trees. A few hundred feet below the ruins of the ancient fortress, built by the Spanish, runs the River Doubs.
To the north, Verrières is sheltered by a great mountain, part of the Jura range. The first frosts of October cover these jagged peaks with snow. A stream that rushes down from the mountains, crossing through Verrières and then pouring itself into the Doubs, powers a good many sawmills—an immensely simple industry that provides a modest living for most of the inhabitants, more peasant than bourgeois. But the sawmills are not what brought prosperity to the little town. It was the production of printed calico cloth, known as “Mulhouse,” which ever since the fall of Napoleon has created widespread comfort and led to the refinishing of virtually every house in Verrières. Just inside the town, there is a stunning roar from a machine of frightful appearance. Twenty ponderous hammers, falling over and over with a crash that makes the ground tremble, are lifted by a wheel that the stream keeps in motion. Every one of these hammers, each and every day, turns out I don’t know how many thousands of nails. And it’s pretty, smooth-cheeked young girls who offer pieces of iron to these enormous hammers, which quickly transform them into nails. This operation, visibly harsh and violent, is one of the things that most astonishes a first-time traveler, poking his way into the mountains separating France and Switzerland. And if the traveler, entering Verrières, asks who owns this noble nail-making factory, deafening everyone who walks along the main street, he’ll be told, in the drawling accent of the region, “Ah—it belongs to His Honor the Mayor.”

 

 

Stendhal (23 januari 1783 – 23 maart 1842)

Op een t-shirt

Lees meer...

22-01-12

Wilhelm Genazino, Rainer Stolz, Lord Byron, Krzysztof Kamil Baczyński

 

De Duitse schrijver Wilhelm Genazino werd geboren op 22 januari 1943 in Mannheim. Zie ook alle tags voor Wilhelm Genazino op dit blog.

 

Uit:Wenn wir Tiere wären

 

“Am tag der beerdigung von Michael Autz kam es zu einer kurzen, bösartigen Auseinandersetzung mit Maria.

Sie sagte, ich solle meine Schuhe putzen, ehe ich losgehe. Ich antwortete, eine Beerdigung ist eine Beerdigung und keine Konfirmation und auch keine Verlobung. Maria verstand die Bemerkung nicht, was sie auch zugab. Es ist ein Gebot der Höflichkeit, sagte Maria, bei der Beerdigung eines Freundes mit geputzten Schuhen zu erscheinen. Autz war nicht mein Freund, antwortete ich. Trotzdem, sagte

Maria. Ich wollte ihr nicht erklären, dass es ein angenehmer metaphysischer Zustand ist, Schuhe bei ihrer fortlaufenden Selbsteinschmutzung zu beobachten. In Wahrheit waren meine Schuhe nicht einmal schmutzig, sondern nur staubig. Maria unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten

nicht. Ich versuchte, ihr die Differenz zu erklären.

Staubig wird etwas von selbst, sagte ich, durch Teilhabe an dem großen Staub, in dem wir alle leben müssen. Schmutz hingegen ist ein selbständiges Eintauchen in ein Konzentrat von Ausscheidungen, das durch die ständige Umwandlung der Natur entsteht. Schmutzig werde ich, wenn ich eine Baustelle durchquere oder einen Kohlenkeller aufräume. Die letzten Sätze sprach ich schon zu mir selber hin. Es war aussichtslos, Maria mit diesen Inhalten zu konfrontieren. Ärgerlich wurde ich kurz vor Verlassen der Wohnung. Maria nahm ein Papiertaschentuch, ging vor mir in die Knie und wischte mit dem Taschentuch über meine beiden staubigen Schuhe. Ich schaute gegen die Wand und schwieg. Wenn du schon in deinem alten Anzug erscheinst, müssen wenigstens die Schuhe glänzen, sagte

Maria. Auch darauf sagte ich nichts.”

 

 

Wilhelm Genazino (Mannheim, 22 januari 1943)

Lees meer...

Herwig Hensen, August Strindberg, Gotthold Ephraim Lessing

 

De Belgische dichter en schrijver Herwig Hensen werd geboren op 22 januari 1917 in Antwerpen. Zie ook alle tags voor Herwig Hensen op dit blog.

 

 

Er zit een gier te wachten op mijn schouder

Vijvers, algen, wieren, lissen,
ratten, slijm en slijk en schurft,
en de stomheid van de vissen.
En dit hart dat niets meer durft

sinds ik, moe en aangevreten,
teer op binnenwaarts kwetsuur
van de schimmels op mijn veten
en de sintels in mijn vuur.

Twijfel drukt op mij zijn grendel;
leegte zuigt mij naar omlaag,
hoop wordt vlucht, geluk wordt zwendel.
Blijft de roekeloze vraag

die wel nimmer af zal laten,
of ik -- in mijn nietig lot --
sappen opzamel in raten
en ooit honing word in God.

 

 

Herwig Hensen (22 januari 1917 - 24 mei 1989)

Antwerpen, centraal station

Lees meer...

21-01-12

Louis Menand, Ludwig Thoma, Egon Friedell, Imre Madách, Ludwig Jacobowski, Kristín Marja Baldursdóttir

 

De Amerikaanse schrijver en letterkundige Louis Menand werd geboren op 21 januari 1952 in Syracuse, New York. Zie ook mijn blog van 21 januari 2009 en ook mijn blog van 21 januari 2010 en ook mijn blog van 21 januari 2011.

 

Uit: Why We Have College

“My first job as a professor was at an Ivy League university. The students were happy to be taught, and we, their teachers, were happy to be teaching them. Whatever portion of their time and energy was being eaten up by social commitments—which may have been huge, but about which I was ignorant—they seemed earnestly and unproblematically engaged with the academic experience. If I was naïve about this, they were gracious enough not to disabuse me. None of us ever questioned the importance of what we were doing.

At a certain appointed hour, the university decided to make its way in the world without me, and we parted company. I was assured that there were no hard feelings. I was fortunate to get a position in a public university system, at a college with an overworked faculty, an army of part-time instructors, and sixteen thousand students. Many of these students were the first in their families to attend college, and any distractions they had were not social. Many of them worked, and some had complicated family responsibilities.

I didn’t regard this as my business any more than I had the social lives of my Ivy League students. I assigned my new students the same readings I had assigned the old ones. I understood that the new students would not be as well prepared, but, out of faith or ego, I thought that I could tell them what they needed to know, and open up the texts for them. Soon after I started teaching there, someone raised his hand and asked, about a text I had assigned, “Why did we have to buy this book?”



Louis Menand (Syracuse, 21 januari 1952)

Lees meer...

20-01-12

Edward Hirsch, Nazim Hikmet, Guy Helminger, Egon Bondy, Axel Hacke

 

De Amerikaanse dichter en letterkundige Edward Hirsch werd geboren op 20 januari 1950 in Chicago. Zie ook mijn blog van 20 januari 2009 en ook mijn blog van 20 januari 2010.en ook mijn blog van 20 januari 2011.

 

 

Fall

 

Fall, falling, fallen. That's the way the season

Changes its tense in the long-haired maples

That dot the road; the veiny hand-shaped leaves

Redden on their branches (in a fiery competition

With the final remaining cardinals) and then

Begin to sidle and float through the air, at last

Settling into colorful layers carpeting the ground.

At twilight the light, too, is layered in the trees

In a season of odd, dusky congruences—a scarlet tanager

And the odor of burning leaves, a golden retriever

Loping down the center of a wide street and the sun

Setting behind smoke-filled trees in the distance,

A gap opening up in the treetops and a bruised cloud

Blamelessly filling the space with purples. Everything

Changes and moves in the split second between summer's

Sprawling past and winter's hard revision, one moment

Pulling out of the station according to schedule,

Another moment arriving on the next platform. It

Happens almost like clockwork: the leaves drift away

From their branches and gather slowly at our feet,

Sliding over our ankles, and the season begins moving

Around us even as its colorful weather moves us,

Even as it pulls us into its dusty, twilit pockets.

And every year there is a brief, startling moment

When we pause in the middle of a long walk home and

Suddenly feel something invisible and weightless

Touching our shoulders, sweeping down from the air:

It is the autumn wind pressing against our bodies;

It is the changing light of fall falling on us.

 

 

 

 

I'm Going to Start Living Like a Mystic

 

Today I am pulling on a green wool sweater

and walking across the park in a dusky snowfall.

 

The trees stand like twenty-seven prophets in a field,

each a station in a pilgrimage—silent, pondering.

 

Blue flakes of light falling across their bodies

are the ciphers of a secret, an occultation.

 

I will examine their leaves as pages in a text

and consider the bookish pigeons, students of winter.

 

I will kneel on the track of a vanquished squirrel

and stare into a blank pond for the figure of Sophia.

 

I shall begin scouring the sky for signs

as if my whole future were constellated upon it.

 

I will walk home alone with the deep alone,

a disciple of shadows, in praise of the mysteries.

 

 

 

Edward Hirsch (Chicago, 20 januari 1950)

Lees meer...

19-01-12

Edgar Allen Poe, Julian Barnes, Edwidge Danticat, Gustav Meyrink, Eugénio de Andrade, Patricia Highsmith, Marie Koenen

 

De Amerikaanse schrijver Edgar Allen Poe werd geboren op 19 januari 1809 in Boston. Zie ook alle tags voor Edgar Allen Poe op dit blog

 

Uit: The Gold Bug

 

„Many years ago I contracted an intimacy with a Mr. William Legrand. He was of an ancient Huguenot family, and had once been wealthy; but a series of misfortunes had reduced him to want. To avoid the mortification consequent upon his disasters, he left New Orleans, the city of his forefathers, and took up his residence at Sullivan's Island, near Charleston, South Carolina.

This Island is a very singular one. It consists of little else than the sea sand, and is about three miles long. Its breadth at no point exceeds a quarter of a mile. It is separated from the main land by a scarcely perceptible creek, oozing its way through a wilderness of reeds and slime, a favorite resort of the marsh-hen. The vegetation, as might be supposed, is scant, or at least dwarfish. No trees of any

magnitude are to be seen. Near the western extremity, where Fort Moultrie stands, and where are some miserable frame buildings, tenanted, during summer, by the fugitives from Charleston dust and fever, may be found, indeed, the bristly palmetto; but the whole island, with the exception of this western point and a line of hard white beach on the sea-coast, is covered with a dense undergrowth of the sweet myrtle so much prized by the horticulturists of England. The shrub here often attains the height of fifteen or twenty feet, and forms an almost impenetrable coppice, burthening the air with its fragrance.

In the inmost recesses of this coppice, not far from the eastern or more remote end of the island, Legrand had built himself a small hut, which he occupied when I first, by mere accident, made his acquaintance. This soon ripened into friendship — for there was much in the recluse to excite interest and esteem. I found him well educated, with unusual powers of mind, but infected with misanthropy, and subject to perverse moods of alternate enthusiasm and melancholy. He had with him many books, but rarely employed them.”

 

 


Edgar Allen Poe (19 januari 1809 – 7 oktober 1849)

 

Lees meer...

In Memoriam Rudi van Dantzig

 

In Memoriam Rudi van Dantzig

 

De Nederlandse topchoreograaf en schrijver Rudi van Dantzig is op 78-jarige leeftijd overleden. Rudi van Dantzig werd op 4 augustus 1933 in Amsterdam geboren. Hij leed aan verschillende vormen van kanker. Zie ook mijn blog van 4 augustus 2011.

 

Uit: Voor een verloren soldaat

 

“De wekker loop ’s ochtends om vijf uur af. Ik stommel mijn kamertje uit, in het halfdonker van de gang wacht onverbiddelijk een rechthoekige vorm: de koffer. Dit is dus de dag.
Het zeil is kil aan mijn voeten. Rillend was ik me bij het aanrecht. Zelf het waterstraaltje maakt lawaai. Mijn vader loopt op sokken door het huis, omzichtig bewegend om mijn broertje niet wakker te maken. Hij leunt over de keukentafel, snijdt een stuk brood doormidden en kijkt me onderzoekend aan.
‘Ben je bang?’
‘Nee’ Ik praat moeizaam, mijn keel zit dicht. Ik schuif de halve boterham terug.
‘Nog te vroeg?’
Hij helpt mijn haar in een scheiding te kammen. Ik zie mezelf in de spiegel, een bleke vlek.

(...)

 

“Overal waar we gaan hangen rissen lampjes, ze staan als sterren over het water gespannen, en de mensen lopen erlangs, in zwijgende, bewonderende processies. De grachtkanten zijn intiem als huiskamers waar het licht is gedoofd en kaarsen branden.
‘Nou?’mijn vader breekt de betovering. ‘Dat is me eventjes wat hè? Dat had je in Friesland kunnen dromen, dat er zoiets bestond.’”

 

 

 

Rudi van Dantzig (4 augustus 1933 – 19 januari 2012)

18-01-12

Peter Stamm, Sascha Kokot, Rubén Darío, Franz Blei, Paul Léautaud, Jon Stallworthy

 

De Zwitserse schrijver Peter Stamm werd geboren op 18 januari 1963 in Weinfelden. Zie ook alle tags voor Peter Stamm op dit blog.

 

Uit: Seerücken

 

„Sie kommen allein?, fragte die Frau am Telefon noch einmal. Ihren Namen hatte ich nicht verstanden,

ihren Akzent konnte ich nicht einordnen. Ja, sagte ich. Ich suche einen Ort, an dem ich in Ruhe arbeiten kann. Sie lachte etwas zu lang, dann fragte sie, was ich denn arbeiten würde. Ich schreibe, sagte ich. Was schreiben Sie? Eine Arbeit über Maxim Gorki. Ich bin Slawist. Ihre Neugier ärgerte mich.

Ach?, sagte sie. Sie schien einen Moment lang zu zögern, als wäre sie nicht sicher, ob sie das Thema interessiere. Gut, sagte sie schließlich, kommen Sie. Sie kennen den Weg?

Ich hatte im Januar eine Tagung besucht, es ging um die Frauenfiguren in Gorkis Stücken. Mein Referat über die Sommergäste sollte in einem Sammelband erscheinen, aber im täglichen Unibetrieb war keine Zeit gewesen, es zu überarbeiten und fertigzu6 stellen. Ich hatte mir die Woche vor Christi Himmelfahrt dafür freigehalten und einen Ort gesucht, an dem niemand und nichts mich erreichen oder ablenken konnte. Ein Kollege hatte mir das Kurhaus empfohlen.

Er hatte als Kind viele Sommerferien dort verbracht. Irgendwann sei der Besitzer des Hauses in

Konkurs gegangen, aber er habe gehört, das Hotel sei vor einigen Jahren wiedereröffnet worden. Wenn du einen Ort suchst, an dem nichts los ist, bist du da oben genau richtig. Als Kind habe ich es gehasst.

Die Busse zum Kurhaus fuhren nur im Sommer. Sie könne mich leider nicht abholen, hatte die Frau

am Telefon gesagt, ohne einen Grund zu nennen, aber ich könne vom nächstgelegenen Dorf aus zu Fuß heraufkommen, der Marsch sei nicht lang, eine Stunde allerhöchstens.“

 

 

Peter Stamm (Weinfelden, 18 januari 1963)

 

Lees meer...

17-01-12

Ib Michael, Raoul Schrott, Lukas Moodysson, Jörg Bernig, Frank Geerk, Anne Brontë, Ilja Leonard Pfeijffer, Roel Houwink

 

De Deense schrijver Ib Michael (eig. Ib Michael Rasmussen) werd geboren op 17 januari 1945 in Roskilde. Zie ook mijn blog van 17 januari 2009 en ook mijn blog van 17 januari 2010.en ook mijn blog van 17 januari 2011.

 

Uit: Brief an den Mond

 

„Der Taucher arbeitet sich langsam über das Riff die Korallen glimmen unter ihm. Alles in Schwefelkiesfarben, grüne Fayence, Formen von unfassbarer Zartheit, und Versteinerungen, bedeckt von den Armen der Seesterne. Über der unterseeischen Landschaft blinken Pailletten, erschaffen von den Schatten der Wellen. Das Wasser schlägt körperwarm gegen seine Stirn.Die Sonne sticht seinen Rücken mit Strahlen, die vom Boden reflektiert werden und einen Blattfächer am Rand rot aufleuchten lassen. Er wirft keinen Schatten über den Steinwald. Von oben gesehen ähnelt die Unterwasserlandschaft fossilen Blumenkronen und gotischen Turmspitzen. Abgesehen von einem Knistern, ist es hier still. Eine andere Stille herrscht zwischen den glasierten Säulenformationen und durchschnittenen Labyrinthen. Die Primzahl des Meeres bildet Figuren, die der verstand nicht begreift. Er wendet sich gegen die Strömung und die tanzenden Fische. Plötzlich zuckt er zusammen. Eine Schwanzflosse ragt auf, unbeweglich mitten im Geflimmer. Er reichert sein Blut durch den Schnorchel mit Sauerstoff an und taucht hinab. Jetzt kann er es sehen. Ein schattenfarbiges Kreuz nimmt Form an. Ein Flugzeug. Dem Rumpf fehlt ein Flügel, und die Tür zur Kabine steht offen. Sie schaukelt leicht in den Wirbeln, die durch seine Schwimmbewegungen ausgelöst werden. Das Wrack hängt an einem unterseeischen Steilhang, der zu größeren Tiefen hin abfällt, der Propeller hat sich einmal gedreht und flaggt mit Seegras, das Glas des Cockpits ist von Schnecken und Seepocken bedeckt. Er schabt mit einem Messer, um einen Blick ins Innere zu werfen, doch er sieht nichts.Dann schwimmt er zur Kabinentür und fasst an. Durch den Winkel, den das Flugzeug mit dem Riff bildet, und den abgebrochenen Flügel dreht es sich nach oben. Das von Rost zerfressene Metall, das wie Salz rieselt, gibt plötzlich nach, und die Scharniere brechen ab. Erschrocken lässt er die Tür los, die langsam hinabsinkt. Eine schlammfarbene Wolke entfaltet ihren kleinen Pilzhut und nimmt ihm die Sicht. Als das Wasser wieder klar wird, sieht er den Piloten, der noch an seinem Sitz festgeschnallt ist.“

 

 


Ib Michael (Roskilde, 17 januari 1945)

Lees meer...