11-03-12

Karl Krolow, Leena Lehtolainen, Georg Maurer, Josef Martin Bauer

 

De Duitse dichter en schrijver Karl Krolow werd geboren op 11 maart 1915 in Hannover. Zie ook alle tags voor Karl Krolow op dit blog.

 

 

Besuch kommt


Ich habe mir
zurecht gelegt,
was ich brauche:
eine gediegene Fußangel, Kuchen-
stücke, Bierwärmer,
diese beliebten Kleinigkeiten der Gastfreundschaft,
besonders schöne Messer,
alte Fotos, stockfleckig,
ein Terzerol unterm Tischtuch
an geeigneter Stelle,
Fleckenreiniger, kalte
Pastete vom Wild,
eine Gläserpyramide,
eine aufmerksame Stutzuhr,
eine gestreifte Katze
zum Schmeicheln.
Ich sitze
unter meinen Habseligkeiten,
glücklich, sie dienstbar
machen zu können.
Wenn es läutet,
schwärze ich den Kaffee.
Langsam blättert
eine Zeitung
ihre Todesanzeigen auf.
Das macht die Zugluft.
Sie kommt von der Tür,
die ich öffne.

 

 

 

Es war die Nacht, in der sie nicht mehr lachten,

 

Es war die Nacht, in der sie nicht mehr lachten,
die Nacht, in der sie miteinander sprachen
wie vor dem Abschied und in der sie dachten,
daß sie sich heimlich aus dem Staube machten,
die Nacht, in der sie schweigend miteinander brachen.

Es war die Nacht, in der nichts übrig blieb
von Liebe und von allen Liebesstimmen
im Laub und in der Luft. Wie durch ein Sieb
fielen Gefühle: niemandem mehr lieb
und nur noch Schemen, die in Nacht verschwimmen.

Es war die Nacht, in der man sagt: gestehe,
was mit uns war. Ist es zu fassen?
Was bleibt uns künftig von der heißen Nähe
der Körper? Es wird kalt. Ich sehe,
wie über Nacht wir voneinander lassen.

 

 

Karl Krolow (11 maart 1915 – 21 juni 1999)

Portret door Thomas Duttenhoefer, 1982

 

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Ernst Wichert, Torquato Tasso, Douglas Adams, Patrick Beck

 

De Duitse schrijver Ernst Wichert werd geboren op 11 maart 1831 in Insterburg. Zie ook alle tags voor Ernst Wichertop dit blog.

 

Uit: Das Duell

 

„Drei Universitätsfreunde, der Burschenschaft angehörig, mit nicht gewöhnlichem Eifer allem Zeitbewegenden zugewandt, hatten einander, als sie mit Ablauf desselben Semesters in das Philisterland abreisten, das feierliche Versprechen gegeben, an einem bestimmten Tage nach zehn Jahren in der Reichshauptstadt zusammentreffen zu wollen, nicht nur, um ein hoffentlich fröhliches Wiedersehen mit einem guten Glase Wein zu begießen und dabei der schönen Studentenzeit zu gedenken, sondern vielleicht mehr noch zur Prüfung, ob man in allerhand Hauptfragen des Lebens einig geblieben und auch weiter geneigt sei, dieselbe Richtung, wenn schon auf verschiedenen Straßen, einzuhalten. In zehn Jahren, hatten sie gemeint, könne sich so viel verändert haben, daß gleichsam ein neues Losungswort ausgegeben werden müßte: könne man das finden, so sei es gewiß ein gutes Zeichen fortdauernder innigster Zusammengehörigkeit.

Sie hatten in Leipzig und Heidelberg, zuletzt in Berlin studiert, und hier warteten sie einander nun vor einem Hause in der Dorotheenstraße ab, in welchem sich damals eine gemütliche Weinkneipe befunden hatte, die den Rendezvousplatz abgeben sollte. Das alte, noch an die Zopfzeit erinnernde Haus war inzwischen niedergerissen und durch einen Bau von doppelt so vielen Stockwerken ersetzt, die nun sämtlich anderen Zwecken dienten. Sie kundeten aber den Wirt aus, der eine Straße weiter sein altes Weinlager gekellert und eine Trinkstube ungefähr im früheren Stil eröffnet hatte. Dort saßen vormittags und abends die Gäste, denen es noch immer mehr auf einen guten Tropfen als auf eine glänzende Ausstattung des Lokals ankam, an einfachen Holztischen, und hier fanden auch die drei Freunde eine stille Ecke, in der sich's behaglich von Vergangenheit und Zukunft heiter und ernst plaudern ließ. Vom Briefschreiben hielten alle drei nicht viel, so daß sie das wenige nicht ganz Berufsübliche, was jedem in dem Decennium passiert war, meist erst jetzt erfuhren. Auch das eigentlich nur in kurzen Randbemerkungen. Es geht alten Freunden so, daß sie lange Zeit fast für einander tot zu sein scheinen und beim Zusammentreffen die Empfindung haben, nie getrennt gewesen zu sein.”

 

 

 

Ernst Wichert (11 maart 1831 – 21 januari 1902)

Ansichtkaart van Insterburg, Hindenburgstraße rond 1890.

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10-03-12

John Rechy, Joseph von Eichendorff, Friedrich Schlegel, Jakob Wassermann, Hilde Van Cauteren

 

De Amerikaanse schrijver John Rechy werd geboren op 10 maart 1934 in El Paso, Texas. Zie ook alle tags voor John Rechy op dit blog.

 

Uit: Coming of the Night

 

„Jesse—"the kid"—woke with one thought on his mind. Today he would do something wild to celebrate one glorious year of being gay—and it was great to be gay and young and good-looking and hot. Of course, his designation of "one year" was not exact. He had been gay from the time he became aware of sex—early—and he had turned twenty-two three days ago, but the celebration he planned came from the fact that he had been able to go into gay bars only for that long. Not that he'd been idle before that. He had had his share of sexual encounters. This special day, his strategy formed, he would charge himself up from morning to earlier night. He would not come until deepest night, and then he would be the hottest ever.

Wild!

In his bedroom in his neat apartment in a court of units surrounding a pool in West Hollywood, Jesse became hard thinking about the prospect. He sat on the edge of his bed wearing only white briefs, now being punched by his aroused cock.

Depending on how he dressed, combed his hair, he could look eighteen, if he wanted. Often, in bars, he would be asked for identification. He was very good-looking—and, even better than that, spectacularly "cute," a description he welcomed, along with being called "Kid Jesse." That made him sound like a young outlaw, although, someone once pointed out, he must be confusing Billy the Kid with Jesse James.

Still boyish, but not in the least bit "fem," he was neither tall nor short. His blue eyes were rendered clearer by dark eyelashes, and his streaked blond hair was just long enough to allow an occasional strand to fall over his forehead. Thank God femmish long hair was going out of style among gay guys. Checking himself out in the mirror of a bar, he knew he looked sensational.

An expert gymnast in school, he did not work out with weights, like other gay men were doing. He ran, biked, swam. That kept his body tight, fabulously defined. He ate only good healthful food, didn't do drugs, and he slept a full eight hours each night, except, of course, when, real late, the cruising just kept getting better. He had a natural glow that courted a perfect tan in summer—now. The tan accentuated glistening hairs that coated his legs, which he showed off by wearing shorts as long as the weather allowed, into the beginning of winter, and even during winter in Southern California.“

 

 

John Rechy (El Paso, 10 maart 1934)

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Chloé Delaume, Karel van de Woestijne, Boris Vian, Manolis Anagnostakis, Joaquin Miller

 

De Franse schrijfster en performance artieste Chloé Delaume werd geboren als Nathalie Dalain op 10 maart 1973 in Parijs. Zie ook alle tags voor Cloé Delaume op dit blog

 

Uit: La dernière fille avant la guerre

 

„Ca fait comme du chagrin qui grimpe, un chagrin aux syllabes sèches et tressées de ronces. Je n'habiterai pas en Indochine. Mon épiderme ignorera tout du souffle alangui des rizières, des égratignures de l'encens, de l'aigu du frisson qui précède l'envoûtement. Je ne connaîtrai pas les dahlias, ni les automnes qui singent l'hiver : mon passeport n'est pas validé.

J'ai été si naïve, persuadée un instant au tempo éternel qu'il suffisait la foi et la bonne volonté. Une croisière vers la rédemption, prédestination pathogène aux récifs du débarquement : mes yeux se sont cillés d'échardes, au pont je ne fus que cécité.

Je suis restée passive, emmitouflée peau d'ours mitée d'accords mineurs, enorgueillie, souveraine en mon affranchissement. Je n'irai pas en Indochine. C'est comme ça et pas autrement.

Il était une fois une histoire, celle d'une foutue malédiction. De ces châtiments moites qui vous engluent d'exil et d'innocence coupable. Un fléau, une fatalité. Je suis la chèvre, femelle du bouc, la trachée prompte aux sacrifices, l'œil distrait, le sabot fendu. Mon larynx clochette l'anathème, en toutes circonstances et tous lieux. Je ne serai pas en Indochine, et je sais que ce n'est pas tant mieux.

Il est possible que je pleure, que je sois en train de pleurer. Que j'ai envie de tuer, en moi, un quelqu'un quelque part ou bien un quelque chose. De constitutif, semble-t-il. Calcifié grappes d'étoiles au creux de la moelle osseuse. En mes entrailles ma main plonge apnée opiniâtre mais rien ne m'en revient, que de la cendre chaude.

Je resterai à l'Est, rien ne sera nouveau. Murée chant des pèlerins ma langue jamais ne sera dans la bouche du prophète, j'ai raté l'examen et ma conscience s'effrite. Je ne traverserai aucun village, toujours je serai affaiblie.“

 

 

Chloé Delaume (Parijs, 10 maart 1973)

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Samuel Ferguson, Georges Dor, Pedro Antonio de Alarcón, Otto Heinrich Kühner

 

De Ierse dichter Samuel Ferguson werd geboren op 10 maart 1810 in Belfast. Zie ook alle tags voor Samuel Ferguson op dit blog.

 

 

THE FAIR-HAIR'D GIRL.

Irish Song

.

The sun has set, the stars are still,

The red moon hides behind the hill ;

The tide has left the brown beach bare,

The birds have fled the upper air ;

Upon her branch the lone cuckoo

Is chaunting still her sad adieu ;

And you, my f air-hair 'd girl, must go

Across the salt sea under woe !

 

I through love have learn'd three things,

Sorrow, sin, and death it brings ;

 

Yet day by day my heart within

Dares shame and sorrow, death and sin

Maiden, you have aim'd the dart

Rankling in my ruin'd heart :

Maiden, may the God above

Grant you grace to grant me love !

 

Sweeter than the viol's string,

And the notes that blackbirds sing ;

Brighter than the dewdrops rare

Is the maiden wondrous fair :

Like the silver swans at play

Is her neck, as bright as day !

Woe is me, that e'er my sight

Dwelt on charms so deadly bright !

 

 

 

Samuel Ferguson (10 maart 1810 – 9 augustus 1886)

Portret door Mary Catharine Ferguson

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Peter McArthur

 

De Canadese dichter Peter McArthur werd geboren op 10 maart 1866 in Ekfrid, in Middlesex County, Upper Canada (nu Ontario), als zoon van Peter en Catherine (McLennan) McArthur, immigranten uit Schotland. Hij werd opgeleid aan het Strathroy Collegiale Institute en later aan de universiteit van Toronto. Gedurende zijn tijd aan de universiteit droeg hij bij aan het tijdschrift Grip, en in 1889 vertrok hij om verslaggever bij de Toronto Daily Mail te worden. McArthur werd assistent-redacteur van Truth Magazine in maart 1895, en editor-in-cheif in augustus. Als redacteur van Truth Magazine, 1895-1897, publiceerde hij het werk van Roberts, Carman, Stephen Leacock, en Duncan Campbell Scott. (Een van de door McArthur gepubliceerde gedichten was "The Piper of Arl” door Scott, dat werd gelezen door de tiener John Masefield en dat wekte Masefield's interesse in poëzie.) In september 1895 trouwde McArthur met Mabel C. Water, van de Niagara Falls, Ontario, die hem vier zonen en een dochter zou schenken.Van 1902 tot 1904 woonden de McArthurs in Londen, Engeland, waar McArthur bijdragen leverde aan Punch en aan de Review of Reviews. In 1904 keerden ze terug naar New York, waar McArthur partner werd in de uitgeverij van McArthur en Ryder.

 

De Profundis

 

Not yet are deeds fruition of my thought,
Nor is this body symbol of my soul,
For evil ever in this life is wrought
That shuns the will and its divine control.
Surely I shall not be forever weak,
Halting and stumbling on the chosen way,
Blinded by the pure and perfect light I seek
Upon the threshold of eternal day.
I do not mourn discredit to my fame
Who smile at Time and his confining shores; '
Tis this provokes the burning blush of shame:
The flesh still grovels though the spirit soars—
But my heart's anguish who can understand,
Or stay my folly with a guiding hand ?

 

 

 

Consecration

 

It is no bondage to be free to give
Our all to Him who first so freely gave,
That in his living we may ever live;
For, losing all, the all we lose we save.
It is not folly to become so wise
That earthly wisdom shall be known a snare,
Nor are they blind who have the light to rise
Where science stumbles in its dark despair.
The seed corrupted in the humid soil
Sends yet its flower to the bewildering sun:
Strong without will and perfect without toil,
Helpless yet doing all that may be done.'
So we, through God, though doing naught, do all,
Nor grope in darkness nor in weakness fall.

 

 

  


Peter McArthur
(10 maart 1866 - 10 oktober 1924)

15:30 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: peter mcarthur, romenu |  Facebook |

09-03-12

Peter Zantingh, Ed Hoornik, Heere Heeresma, Vita Sackville-West, Peter Altenberg, Keri Hulme

 

De Nederlandse schrijver, columnist en blogger Peter Zantingh werd geboren op 9 maart 1983 in Heerhugowaard. Zie ook mijn blog van 89 maart 2011.

 

Uit: Een uur en achttien minuten

 

Het station heeft een kleine kiosk. Achter de balie, op een stoel die haar zowel naar de klant als de kaartjesautomaat laat draaien, zit al jaren dezelfde vrouw. Haar gezicht is elke keer als ik hier naar binnen loop een stukje ouder dan de vorige keer. Het gezicht smelt, langzaam, als een ijsje dat niet snel genoeg opgegeten wordt op een warme dag. Het is binnen altijd koud.
Vroeger kocht mijn vader hier een railrunnerkaartje voor mij en mijn zusje, voor één gulden, waarschijnlijk bij hetzelfde gezicht. Ik kan me die kaartjes nog goed herinneren. Ansichtkaarten met een konijn erop, een konijn met een conducteurspet. Je kon er de hele dag mee reizen en hem ten slotte ook nog aan iemand versturen.
Ik beeld me de vrouw in als de douanier die me welkom heet bij thuiskomst in mijn geboortedorp.
Goedemiddag, welkom thuis. Hebt u nog iets aan te geven?

Ze kijkt me aan, even lijkt het of ze de vraag echt gesteld heeft. Ik kijk weg, richting het blauwe rek bij de deur. Geen kranten. Zondag.
Mijn fiets staat er nog. Ik stap op.
De Stationsweg is belegd met donkerrode kasseien, elke in kleur iets verschillend van die daarnaast. Auto’s rijden er stapvoets, alsof ze bij elk huis even de woonkamer in willen kijken. Fietsers duwen er hun trappers zonder haast in de rondte. Er is een kapper, New Styles, een fietswinkel met een eigenaar die altijd chagrijnig kijkt, Wim Vels, en een meubelwinkel waar ik nog nooit iemand binnen heb gezien. Langs de stoep staan eikenbomen langzaam knoesten te sparen. Ze verwelkomen me, ze staan geduldig te wachten.
Aan het eind van de Stationsweg stap ik af, wacht tot de auto die aan komt rijden gepasseerd is, en steek dan over.”

 

Peter Zantingh (Heerhugowaard, 9 maart 1983)

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Umberto Saba, Agnes Miegel, Heleen van Royen, Ota Filip, Taras Sjevtsjenko

 

De Italiaanse dichter en schrijver Umberto Saba werd geboren op 9 maart 1883 in Triëst. Zie ook alle tags voor Umberto Saba dit blog.

 

 

Work

Once
my life was easy. The earth
gave me flowers fruit in abundance.

Now I loosen ground that is dry and hard.
My spade
bangs against stones in the underbrush. I must
excavate far down. Like someone searching for treasure.

 

 

 

Vertaald door Katherine Jackson

 

 

 

Morgendämmerung

Morgendämmerung. Der Tag, der sich ankündigt,
wird für mich eine Zerreißprobe sein. Trotzdem
werd ich ihn leben, werde den frischen
Abend wiederfinden, den Frieden mit den Feinden,
die ich überwand, auch in mir selbst. Mein Leben ist ganz
so, so male ich es mir, und voller Freude
sehe ich durchs offene Fenster die Stunde
– wie hinter einer Seifenblase –
Bäume, Häuser neu erschaffen.

 

 

 

Uit:Canzoniere, vertaald door Gerhard Kofler, Christa Pock, Peter Rosei

 

 

Umberto Saba (9 maart 1883 – 25 augustus 1957)

Borstbeeld in Triëst

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08-03-12

Hafid Bouazza, Jeffrey Eugenides, A. Marja, John McPhee

 

De Marokkaans-Nederlandse schrijver Hafid Bouazza werd geboren op 8 maart 1970 in Oujda, Marokko. Zie ook alle tags voor Hafid Bouazza op dit blog.

 

Uit: Toen Jahweh nog een vriendin had

 

“De felle strijd tussen de twee groepen en andere latere schisma’s en gevechten deden de genoemde geschiedschrijver Ammianus verzuchten: “Geen enkel wild beest is zo vijandig jegens de mensheid als sommige van de Christenen in hun beestachtigheid jegens elkaar.” Eenzelfde bittere onderlinge haat vinden we ook bij de moslims en wel tussen de sjieten en de soennieten: de oorzaak van die strijd is onenigheid over wie Mohammed had moeten opvolgen. Ook Constantijn maakte zich grote zorgen over de tweestrijd, maar op een paganistische manier: hij vreesde dat God misnoegd zou raken door deze twist en Zijn gunsten zou tergtrekken. Zijn pogingen de twee groepen met elkaar te verzoenen waren echter tevergeefs.

In februari 360 wordt Julianus door zijn troepen in Parijs tot Augustus uitgeroepen, dat is de titel van de heerser over het gehele Romeinse rijk. In november van hetzelfde jaar vaardigt deze onverzorgde man van zelfspot en ironie; hij kreeg de bijnaam Cercops, naar het mythische mensenras dat door Jupiter in apen was veranderd – een edict uit ten gunste van het paganisme en beveelt de opening van de oude heidense tempels. Ook wordt het verbod op allerlei voorspellingen opgeheven. Hij was nogal verbitterd over de moraal van de christenen, zoals hij die had leren kennen, toch stond hij een samenleving voor waarin plaats was voor religieuze verscheidenheid.

De beschrijving van deze man van letteren, van dromen en dagdromen, leest als de beschrijving van een kunstenaar, hij vertoonde dezelfde verstrooidheid en gebrek aan belangstelling voor zijn uiterlijk als Stephan Daedalus in Ulysses. Hij stierf op 26 juni 363 tijdens een oorlog tegen Shapur II, de keizer van Perzië. Historici verschillen van mening over de oorzaak en dader, die hem met een speer de lever doorboorde: een Christuswond. Een theorie luidt dat het - verdomd als het niet waar is -–een Arabier was, een bedoeïen die in opdracht handelde, maar van wie? (Bedoeïenen waren vaardige speermakers- en –werpers.) Zijn dood betekende het einde van het heidendom, dat slechts nog beleden werd in de uithoeken van het Romeinse rijk, ironisch genoeg op het Arabische schiereiland waar na twee eeuwen een andere man zou opstaan om de genadeklap te geven aan de tolerantie en kleurrijkheid van het paganisme, een man van een agressief monotheïsme, Mohammed genaamd.“

 

 

Hafid Bouazza (Oujda, 8 maart 1970)

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Mouloud Feraoun, Harry Thürk, Juana de Ibarbourou, Dominic Angeloch

 

De Algerijnse schrijver Mouloud Feraoun werd geboren op 8 maart 1913 in het bergdorp Tizi Hibel, Kabylie. Zie ook mijn blog van 8 maart 2010 en ook mijn blog van 8 maart 2011.

 

Uit: Le fils du pauvre

 

„L’année même où il perdit ses tantes, alors qu’ils souhaitaient tous un peu de bonheur, Fouroulou eut un frère, qu’on appela Dadar, et dont la venue réveilla la rage impuissante de Helima.

Fouroulou en perdant son titre de fils unique prit celui d’aîné qui comporte, lui expliqua-t-on, certains devoirs pour l’avenir, quand le petit sera grand, et beaucoup d’avantages dans le présent. Pour

commencer, il eut sa part de toutes les bonnes choses (oeufs, viande, galette) que sa mère mangea pour guérir. Plus tard, le petit ayant symboliquement sa part de tout ce qui se partageait, on faisait mine de le lui donner et la main déviait vers Fouroulou qui recevait ainsi deux fois plus que les autres. Les soeurs n’avaient rien à dire: un frère peut bien céder ce qui lui revient à son aîné. Tant pis pour elles si elles ne sont que des filles.

Voilà donc au complet la famille Menrad. Sept personnes. Une seule travaille et rapporte. C’est le père. Il se démène comme un diable, ne perd aucune journée, ne se permet et ne permet à personne aucun luxe. Il tremble à l’approche des « aïds » qui engloutissent les sous. Il tremble à l’approche de l’hiver qui engloutit les provisions. Fouroulou, son frère et ses soeurs grandissent comme ils peuvent.

Mais, somme toute, ils passent ainsi une période paisible dont Fouroulou ne garde qu’un vague souvenir. Il ne se rappelle avec précision que les mauvais moments de son enfance. Il avait onze ans

environ lorsque son père exténué par la fatigue tomba gravement malade. C’était la fin de la saison des figues. Ramdane avait passé auparavant toutes les nuits au champ, surveillant le séchoir. Un

matin, il remonte à la maison les yeux enfoncés dans leurs orbites, le corps brûlant, les lèvres blanches.“

 

 

Mouloud Feraoun (8 maart 1913 – 15 maart 1962)

 

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07-03-12

Bret Easton Ellis, Jürgen Theobaldy, Georges Perec, Milo Dor

 

De Amerikaanse schrijver Bret Easton Ellis werd geboren op 7 maart 1964 in Los Angeles. Zie ook alle tags voor Bret Easton Ellis op dit blog.

 

Uit: Imperial Bedrooms

 

“They had made a movie about us. The movie was based on a book written by someone we knew. The book was a simple thing about four weeks in the city we grew up in and for the most part was an accurate portrayal. It was labeled fiction but only a few details had been altered and our names weren’t changed and there was nothing in it that hadn’t happened. For example, there actually had been a screening of a snuff film in that bedroom in Malibu on a January afternoon, and yes, I had walked out onto the deck overlooking the Pacific where the author tried to console me, assuring me that the screams of the children being tortured were faked, but he was smiling as he said this and I had to turn away. Other examples: my girlfriend had in fact run over a coyote in the canyons belowMulholland, and a Christmas Eve dinner at Chasen’s with my family that I had casually complained about to the author was faithfully rendered. And a twelve-year-old girl really had been gang-raped--I was in that room in West Hollywood with the writer, who inthe book noted just a vague reluctance on my part and failed to accurately describe how I had actually felt that night--the desire, the shock, how afraid I was of the writer, a blond and isolated boy whom the girl I was dating had halfway fallen in love with.But the writer would never fully return her love because he was too lost in his own passivity to make the connection she needed from him, and so she had turned to me, but by then it was too late, and because the writer resented that she had turned to me I becamethe handsome and dazed narrator, incapable of love or kindness. That’s how I became the damaged party boy who wandered through the wreckage, blood streaming from his nose, asking questions that never required answers. That’s how I became the boy who never understoodhow anything worked. That’s how I became the boy who wouldn’t save a friend. That’s how I became the boy who couldn’t love the girl.“

 

 

Bret Easton Ellis (Los Angeles, 7 maart 1964)

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Reinhard Kaiser, Abe Kōbō, Manuel del Cabral, Jan Frederik Helmers

 

De Duitse schrijver Reinhard Kaiser werd geboren op 7 maart 1950 in Viersen. Zie ook alle tags voor Reinhard Kaiser op dit blog.

 

Uit: Kindskopf

 

„Zuletzt übte er mit mir den schwersten Zungenbrecher von allen, einen witzig klingenden und doch sehr gewichtigen Satz aus der Welt der Forschung, des Ernstes und der Kunst, der, wie mir schien, auch auf das Löchergraben genau zutraf: »Der Zweck hat den Zweck, den Zweck zu bezwecken, und wenn der Zweck den Zweck nicht bezweckt, dann hat der Zweck keinen Zweck.« Weil ich diesen Satz aber nicht aufsagen konnte und weil Inge wahrscheinlich auch gar nicht begriffen hätte, wieso er eine gute Antwort auf ihre Frage war, verbiss ich mich noch tiefer in meine Arbeit und sagte nur: »Frag nicht so viel, mach lieber mit!« Worauf Inge, nun gar nicht mehr schnippisch, sondern nachdenklich, den Kopf schüttelte, so als hätte sie diese Möglichkeit inzwischen selbst schon erwogen, aber verworfen.
»Ich darf mich nicht schmutzig machen!«
Ich hielt das nicht für eine Ausrede.
Ich hielt es für die reine Wahrheit.
Es war das bedauernswerte Schicksal der Mädchen in ihren mit bunten Luftballons gemusterten Kleidern, dass sie sich nicht schmutzig machen durften. Und am Ende lief es darauf hinaus, dass sie alberne Sachen sagten wie »igitt« oder »i wo« oder »Leidenschaft«.
Das Spatenblatt klirrte, ich war auf etwas Hartes gestoßen. Ein Ziegelstein kam zum Vorschein, gleich darauf ein zweiter. Es knirschte und knarrte, als ich sie mit dem Spaten zwischen bröckligem Mörtel und kleineren Bruch- stücken von Mauersteinen hervorhebelte. Ich hatte die Schicht der schwarzen Gartenerde durchstoßen.
»Jetzt wird es spannend«, sagte ich zu Inge.“

 

 

Reinhard Kaiser (Viersen, 7 maart 1950)

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06-03-12

Gabriel García Márquez, Günter Kunert, Clark Accord, Elizabeth Barrett Browning, Stéphane Hoffmann

 

De Colombiaanse schrijver Gabriel García Márquez werd op 6 maart 1928 in de kustplaats Aracataca geboren. Zie ook alle tags voor Gabriel García Márquez op dit blog.

 

Uit: Leben, um davon zu erzählen (Vertaald door Dagmar Ploetz)

 

„Meine Mutter bat mich, sie zum Verkauf des Hauses zu begleiten. Sie war morgens in Barranquilla eingetroffen, kam aus dem fernen Städtchen, in dem die Familie wohnte, und hatte keine Ahnung, wie sie mich finden sollte. Sie fragte hier und dort bei Bekannten nach, und man gab ihr den Hinweis, in der Buchhandlung Mundo oder in den Cafes der Umge­bung zu suchen, wo ich mich zweimal täglich mit meinen Schriftstellerfreunden zu treffen pflegte. Der das sagte, warnte sie: »Nehmen Sie sich in Acht, die sind völlig durchgedreht.« Punkt zwölf war sie da. Mit ihrem leichtfüßigen Schritt bahn­te sie sich den Weg durch die Büchertische, stand vor mir, schaute mir mit dem schalkhaften Lächeln ihrer besten Tage in die Augen und sagte, noch bevor ich reagieren konnte:
»Ich bin deine Mutter.«
Etwas an ihr hatte sich verändert, was mir nicht erlaubte, sie auf den ersten Blick zu erkennen. Sie war fünfundvierzig Jahre alt. Zählt man die elf Geburten zusammen, war sie fast zehn Jahre lang schwanger gewesen und hatte mindestens noch einmal so lang ihre Kinder gestillt. Sie war vor der Zeit vollständig ergraut, die Augen wirkten größer und erstaunt hinter ihrer ersten Bifokalbrille, und sie trug strenge Trauer wegen des Todes ihrer Mutter, hatte jedoch die römische Schönheit ihres Hochzeitsfotos bewahrt, die eine herbstliche Aura nun mit Würde umgab. Zuallererst, noch bevor sie mich umarmte, sagte sie in ihrer gewohnt zeremoniösen Art:
»Ich bin gekommen, weil ich dich um den Gefallen bitten möchte, mich zum Verkauf des Hauses zu begleiten.«
Sie musste nicht sagen, wohin, noch um welches Haus es sich handelte, denn für uns gab es nur eins auf der Welt: das alte Haus der Großeltern in Aracataca, in dem geboren zu werden ich das Glück hatte und in dem ich seit meinem achten Lebensjahr nicht mehr gewohnt habe. Ich hatte gerade die juristische Fakultät nach sechs Semestern verlassen, die ich vor allem dazu genutzt hatte, alles, was mir in die Hände kam, zu lesen und die unvergleichliche Poesie des spanischen Siglo de Oro auswendig zu rezitieren.“

 

 


Gabriel García Márquez (Aracataca, 6 maart 1928)

 

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Teru Miyamoto, Nicolas Bouvier, Jan Kjærstad, Michelangelo

 

De Japanse schrijver Teru Miyamoto werd geboren op 6 maart 1947 in Kobe. Zie ook alle tags voor Tery Miyamoto op dit blog.

 

Uit: Kinshu: Autumn Brocade (Vertaald door Roger K Thomas)

 

„He divides his time equally between Kôroen and the Aoyama condominium. Around the beginning of October, when the company car came to pick him up, he lost his footing going down the stone staircase in front of the condominium and injured his ankle badly-a hairline fracture and a good deal of swelling, which left him unable to walk. In a panic, I jumped on the Shinkansen bullet train with Kiyotaka and rushed to see him. No sooner had he lost his mobility than he became difficult to deal with. He disliked the fussy way Ikuko looked after him, and telephoned for me to come over though I had just left. Thinking that it might turn out to be a long stay, I had no choice but to take Kiyotaka along. As soon as Father saw our faces he calmed down. Perhaps worrying about the house in Kôroen, he perversely started to say that we should go back right away. I didn't know whether to be amazed or amused by his willfulness. Entrusting him to the care of Ikuko and Okabe, his secretary, I decided to return to Kôroen and left for Tokyo Station with Kiyotaka.

It was there that I saw a travel poster for Mount Zaô.The large photograph was filled with the spreading branches of brightly colored trees in autumn. I had always associated Zaô with its ice-covered trees in winter, and I stood in the Tokyo Station concourse imagining how these trees-which would become pillars of ice, but were now brilliant with autumn foliage-would look swaying in the breeze under a star-studded night sky. For some reason, I felt an irresistible urge to let my handicapped child experience the invigorating mountains and see all the stars. When I told Kiyotaka this, his eyes brightened and he begged me to take him there. Although it seemed too much of an adventure for the two of us, we went to a travel agent inside the station and bought train tickets to Yamagata. Then we made reservations at an inn at Zaô. Hot Spring, and tried to reserve return seats on a flight from Sendai to Osaka Airport. No seats were available, though, and we had to change our plans and stay an extra night at either Zaô or Sendai before our return flight. I decided to stay two nights at Zaô so we headed for Ueno Station to catch the tram there. If we had stayed only one night at Zaô. I would not have run into you. It all seems very strange to me now.“

 

 

Teru Miyamoto (Kobe, 6 maart 1947)

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