04-12-13

Rainer Maria Rilke, Geert Mak, Nikoloz Baratashvili, Emil Aarestrup


De Duitse dichter Rainer Maria Rilke werd als René Karel Wilhelm Johann Josef Maria Rilke op 4 december 1875 in Praag geboren. Zie ook alle tags voor Rainer Maria Rilke op dit blog.

 

Da neigt sich die Stunde und rührt mich an

Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann -
und ich fasse den plastischen Tag.

Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.

Nichts ist mir zu klein, und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los...

 

 

Sankt Christofferus

Die große Kraft will für den Größten sein.
Nun hofft er, ihm endlich hier zu dienen
an dieses Flusses Furt; er kam von zwein
berühmten Herren, die ihm klein erschienen,
und ließ sich dringend mit dem dritten ein:

den er nicht kannte; den er durch Gebet
und Fastenzeiten nicht auf sich genommen,
doch der im Ruf steht, jedem nachzukommen
der alles lässt und für ihn geht.

So trat er täglich duch den vollen Fluss -
Ahnherr der Brücken, welche steinern schreiten, -
und war erfahren auf den beiden Seiten
und fühlte jeden, der hinüber muss.

Und ruhte nachts in dem geringen Haus,
gefasst zu handeln, jeder Stimme inne,
und atmete die Mühe mächtig aus,
genießend das Geräumige seiner Sinne.

Dann rief es einmal, dünn und hoch: ein Kind.
Er erhob sich groß, dass er es überführe;
doch wissend, wie die Kinder ängstlich sind,
trat er ganz eingeschränkt aus seiner Türe
und bückte sich -: und draußen war Nachtwind.

Er murmelte: Was sollte auch ein Kind...?
nahm sich zurück mit einem großen Schritte
und lag in Frieden und entschlief geschwind.
Aber da war es wieder, voller Bitte.
Er spähte wieder -: draußen war Nachtwind.

Da ist doch keiner, oder bin ich blind?
warf er sich vor und ging noch einmal schlafen,
bis ihn dieselben Laute zwingend lind
noch einmal im verdeckten Innern trafen:
Er kam gewaltig:
                        draußen war ein Kind.

 

 

Uit: Die Sonette an Orpheus, Erster Teil 

III. Sonett

Ein Gott vermags. Wie aber, sag mir, soll
ein Mann ihm folgen durch die schmale Leier?
Sein Sinn ist Zwiespalt. An der Kreuzung zweier
Herzwege steht kein Tempel für Apoll.

Gesang, wie du ihn lehrst, ist nicht Begehr,
nicht Werbung um ein endlich noch Erreichtes;
Gesang ist Dasein. Für den Gott ein Leichtes.
Wann aber
sind wir? Und wann wendet er

an unser Sein die Erde und die Sterne?
Dies
ists nicht, Jüngling, Dass du liebst, wenn auch
die Stimme dann den Mund dir aufstößt, - lerne

vergessen, dass du aufsangst. Das verrinnt.
In Wahrheit singen, ist ein andrer Hauch.
Ein Hauch um nichts. Ein Wehn im Gott. Ein Wind.

 

 

Rainer Maria Rilke (4 december 1875 – 29 december 1926)
Portret door Lou Albert Lasard, 1916

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03-12-13

Joseph Conrad, Herman Heijermans, Hendrik Conscience, Grace Andreacchi, Ugo Riccarelli, France Prešeren

 

De Brits-Poolse schrijver Joseph Conrad werd geboren op 3 december 1857 in Berdichev, Rusland in een gezin met Poolse ouders. Zie ook alle tags voor Joseph Conrad op dit blog.

Uit: The Secret Agent

“It clattered; and at that signal, through the dusty glass door behind the painted deal counter, Mr. Verloc would issue hastily from the parlour at the back. His eyes were naturally heavy; he had an air of having wallowed, fully dressed, all day on an unmade bed. Another man would have felt such an appearance a distinct disadvantage. In a commercial transaction of the retail order much depends on the seller's engaging and amiable aspect. But Mr. Verloc knew his business, and remained undisturbed by any sort of æsthetic doubt about his appearance. With a firm, steady-eyed impudence, which seemed to hold back the threat of some abominable menace, he would proceed to sell over the counter some object looking obviously and scandalously not worth the money which passed in the transaction: a small cardboard box with apparently nothing inside, for instance, or one of those carefully closed yellow flimsy envelopes, or a soiled volume in paper covers with a promising title. Now and then it happened that one of the faded, yellow dancing girls would get sold to an amateur, as though she had been alive and young.
Sometimes it was Mrs. Verloc who would appear at the call of the cracked bell.
Winnie Verloc was a young woman with a full bust, in a tight bodice, and with broad hips. Her hair was very tidy. Steady-eyed like her husband, she preserved an air of unfathomable indifference behind the rampart of the counter. Then the customer of comparatively tender years would get suddenly disconcerted at having to deal with a woman, and with rage in his heart would proffer a request for a bottle of marking ink, retail value sixpence (price in Verloc's shop one-and-sixpence), which, once outside, he would drop stealthily into the gutter.“

 

Joseph Conrad (3 december 1857 – 3 augustus 1924)
Bob Hoskins en Christian Bale in de film The Secret Agent, 1996

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02-12-13

Botho Strauß, Frédéric Leroy, Ann Patchett, Hein Boeken, T. C. Boyle

 

De Duitse schrijver Botho Strauß werd geboren op 2 december 1944 in Naumburg an der Saale. Zie ook alle tags voor Botho Strauß op dit blog.

Uit: Lichter des Toren

„Mit seinem Bruder, einem Kretin, ging der Junge die Landstraße hinaus. Wie steif und verordnet er schritt! Nicht mal hätte man sagen können, wer von beiden der Ältere war, der Begleiter oder das rundköpfige, tapsige Wesen, das er ausführte, eines von seinem eigenen Fleisch und Blut. Der Idiot hielt den Kopf gesenkt, und es lächerte ihn grundlos, im wesentlichen und schlechthin. Der Imbezille ist jemand ohne Stab (bacillum). Der gerade Bruder war ihm einer, er ging bei ihm eingehängt. Manchmal zuckte der Gerade mit dem Arm, so wie eine steife Gattin ihren betrunkenen Mann vom Torkeln abhält und an sich zieht. Ja, er riß sogar an ihm und zerrte ihn in einen festeren Schritt. Doch der Schwachsinnige unterbrach sich nur kurz und begann sogleich wieder sein hohes, wimmerndes Kichern, als wär’s die einzige Äußerung, Belustigt sein, die sich ihm gleichsam von Gott mitgeteilt hatte über die Menschen, die einzige zu mindest, die ihn in eine höhere Übereinstimmung zu versetzen schien. Es war beinah, als diene er einem leisen Dauergelächter, das aus den Sphären über die Erde erging, als Medium. Als wäre er willenlos wie eine Muschel bereit zum ewigen Wiedertönen. Unterwegs griff der Junge, der zum Ausgang mit dem Idioten angestellte Bruder, in seine Hosentasche, nahm ein großes Taschen tuch heraus und ließ den Kichernden sich darin schneu zen, so wie Mütter es mit rotztriefenden Kindern tun. Und gerade hierin, wie also der Bruder vor sich und den Leuten im Dorf den überlegenen Erwachsenen hervorkehrte, unbeholfen und geniert, hätte es für den Betreuten einen unmittelbaren Kitzel zum Kichern gegeben. Doch der Idiot ward ja aus unendlicher Ferne belustigt und spürte neben sich gar nichts“.

 

 
Botho Strauß (Naumburg, 2 december 1944)

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01-12-13

Bij de eerste zondag van de Advent (Knecht Ruprecht, Theodor Storm)

 

 Bij de eerste zondag van de Advent

 


 Guido Philipp Schmitt, "Knecht Rupprecht beschenkt Kinder", tekening, 1907

 

Knecht Ruprecht

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor;

Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat."
- "Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern."

- "Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten."
Christkindlein sprach:" So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
Sind's gute Kind, sind's böse Kind?

 

 
Theodor Storm (14 september 1817 - 4 juli 1888)
Storm-Museum, Husum, woonkamer

 

Zie voor de schrijvers van de 1e december ook mijn vorige twee blogs van vandaag.

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Tahar Ben Jelloun, Daniel Pennac, Billy Childish, Henry Williamson

 

De Franse schrijver Daniel Pennac werd geboren in Casablanca op 1 december 1944. Zie ook alle tags voor Daniel Pennac op dit blog.

Uit: Chagrin d'école

“Fin du film.
Générique.
Puis, se tournant lentement vers Bernard, elle demande
- Tu crois qu'il s'en sortira un jour ?
C'est que je fus un mauvais élève et qu'elle ne s'en est jamais tout à fait remise. Aujourd'hui que sa conscience de très vieille dame quitte les plages du présent pour refluer doucement vers les lointains archipels de la mémoire, les premiers récifs à ressurgir lui rappellent cette inquiétude qui la rongea pendant toute ma scolarité.
Elle pose sur moi un regard soucieux et, lentement :
- Qu'est-ce que tu fais, dans la vie ?
Très tôt mon avenir lui parut si compromis qu'elle ne fut jamais tout à fait assurée de mon présent. N'étant pas destiné à devenir, je ne lui paraissais pas armé pour durer. J'étais son enfant précaire. Elle me savait pourtant tiré d'affaire depuis ce mois de septembre 1969 où j'entrai dans ma première classe en qualité de professeur. Mais pendant les décennies qui suivirent (c'est-à-dire pendant la durée de ma vie adulte), son inquiétude résista secrètement à toutes les « preuves de réussite » que lui apportaient mes coups de téléphone, mes lettres, mes visites, la parution de mes livres, les articles de journaux ou mes passages chez Pivot. Ni la stabilité de ma vie professionnelle, ni la reconnaissance de mon travail littéraire, rien de ce qu'elle entendait dire de moi par des tiers ou qu'elle pouvait lire dans la presse ne la rassurait tout à fait. Certes, elle se réjouissait de mes succès, en parlait avec ses amis, convenait que mon père, mort avant de les connaître, en aurait été heureux mais, dans le secret de son cœur demeurait l'anxiété qu'avait fait naître à jamais le mauvais élève du commencement. Ainsi s'exprimait son amour de mère ; quand je la taquinais sur les délices de l'inquiétude maternelle, elle répondait joliment par une blague à la Woody Allen :
- Que veux-tu, toutes les Juives ne sont pas mères, mais toutes les mères sont juives." 

 

Daniel Pennac (Casablanca, 1 december 1944)

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Mihály Vörösmarty, Valery Bryusov, Ernst Toller

 

De Hongaarse dichter Mihály Vörösmarty werd geboren op 1 december 1800 in Puszta-Nyék. Zie ook alle tags voor Mihály Vörösmarty op dit blog.

 

Prologue (Fragment)

It's winter now and death and snow and stillness,
The earth turned white;
Not hair by hair as happy people do,
It lost its colour all at once, like God,
Who on the sixth day, crowning his creation,
Gave life to man, the godly-beastly mongrel,
And shattered by the grim monstrosity
His sorrow turned Him white and very old.
When spring, the makeup-mistress comes again,
The aged earth may take a periwig
And find a frilly frock of daffodils.
The ice may thaw out on her glassy eyes,
Her perfume-scented, painted-on complexion
Pretending youth and faking happiness;
Ask then the aging, wrinkled prostitute
What has she done to her unhappy sons?


Vertaald door Peter Zollman

 

Vorwort (Fragment)

Jetzt herrschen Winter, Stille, Schnee und Tod.
Die Erde aber ist jählings ergraut;
doch nicht allmählich wie friedliche Menschen,
nein, über Nacht ergraut, wie einstmals Gott,
der, als die Welt er schuf und dann den Menschen,
halb Gott im Wesen und noch halb ein Tier,
erschauderte ob seiner düstren Schöpfung
und vor Entsetzen grau ward, müd und alt.

Bald kommt der Lenz gegangen, ein Barbier,
die graue Erde nimmt dann die Perücke
und legt den Blumen Samt und Seide an.
Von ihren starren Augen taut der Frost,
mit Düften und mit grell geschminkten Wangen,
täuscht Freude sie und frische Jugend vor.
Ihr aber fragt die alte Sünderin:
Wo tat sie die erschlagnen Söhne hin?

 

Vertaald door Günther Deicke

 

 
Mihály Vörösmarty (1 december 1800 – 19 november 1855)
Borstbeeld in Boedapest

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Pierre Kemp

 

De Nederlandse dichter Pierre Kemp werd geboren in Maastricht op 1 december 1886. Zie ook alle tags voor Pierre Kemp op dit blog.

 

Stadsgezicht

De stad is vol wielen en hoeken
De huizen vol ramen en zoeken -
de mensen gaan heen en weer.
De mensen zijn vol mannen en vrouwen
en om de hoek van gebouwen
kijkt een dame in een heer.

 

 

Van der Kleuren

De zon begint de plaatjes weer te lezen
op de deuren,
glimlacht om de namen naar hun wezen
en fluistert: hier is er geen.
Maar hier woont Van der Kleuren
en die is nooit alleen.
Doopt hij de kleuren in het water
zij worden nimf en hij is sater.
Houdt hij de kleuren naar het licht,
‘Kets’ zegt de vonk en wordt gedicht.
En slaapt die kleurenzuchtige man?
Van kleuren zonder kleren droomt hij dan!

 

 

Bloem

Het is een bloem
om er met een vaantje om rond te gaan
en zacht te zingen.
Het is een bloem om niet meer burger te zijn,
maar een broer van een kinderhemdje in zonneschijn.

 

 

 
Pierre Kemp (1 december 1886 - 21 juli 1967)

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Herinnering aan Ramses Shaffy

 

Herinnering aan Ramses Shaffy

Nederlands grootste chansonnier Ramses Shaffy is vandaag precies vier jaar geleden op 76-jarige leeftijd overleden.

De Nederlandse chansonnier en acteur Ramses Shaffy werd op 29 augustus 1933 geboren in de Parijse voorstad Neuilly-sur-Seine als zoon van een Egyptische diplomaat en een Poolse gravin van Russische afkomst. Zie ook alle tags voor Ramses Shaffy op dit blog.

 

Ramses Shaffy (29 augustus 1933 – 1 december 2009)

 

Ik drink

Doe het licht alvast maar uit
Ga naar boven toe en sluit
Je ogen toe en slaap
Ik blijf beneden en verzink
In mijn verleden en ik drink
Op wat ooit was... Ja, ik beloof je niet te veel
Ik hou van je en slaap nu maar

Ik drink op elke vrouw die mij niet mag
Op ieder kind dat ik niet had
En jij die mij zo lang bezat
Ik drink op ieder huis dat ik verliet
Op elke vriend die mij verried
En jij die mij toch binnenliet

Toen die nacht
Vlak voor de bioscoop
Het regende en goot
Langs de stille gracht
Ik voer daar in mijn boot
En toen heel onverwacht
Stond jij daar stil en lachte
En ik zie nog je mond
Je lippen waren rond
Je rode lippen rond

Ik drink
Gelukkig word ik niet gauw dronken
Slaap... ik zie de jaren lonken
Vannacht schrijf ik een boek
Ik zie de beelden die ik zoek
Je krijgt pas laat een overwicht
Pas tegen 't vallen van de nacht
Het einde van het licht
Slaap maar, wees alleen
Slaap maar door mijn leven heen

Ik drink op elke ongeschreven brief
Op elke schoft, elk negatief
Op elk vergeefs 'ik heb je lief'
Ik drink op de gedachte die ik had
Op de gevolgen die 'k vergat
En jij die mij verdedigd had

Toen die dag
Waarop jij zacht in dat café
Vroeg: Mag ik met je mee
En ik die niets verstond
Ik was wat in de war
Mijn ogen stonden star
Maar jij keek daar doorheen
En jij begreep meteen
Daar zit iemand alleen

Ik drink op het gevecht van jou en mij
Op het gevloek en het gevrij
En op het keren van het tij
Ik drink op elke dag die is geweest
Op elke lach op ieder feest
En jij die toevallig leest
Ik drink op elke vrouw die mij niet zag
Op ieder kind dat ik niet had
En jij die mij toch wel bezat
En jij die mij maar niet vergat

 

 

 

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30-11-13

David Nicholls, Christophe Vekeman, Yasmine Allas, Y.M. Dangre, Reinier de Rooie, Jan G. Elburg

 

De Engelse schrijver David Nicholls werd geboren op 30 november 1966 in Eastleigh, Hampshire. Zie ook alle tags voor David Nicholls op dit blog.

Uit: Starter For Ten

“I want to be able to listen to recording of piano sonatas and know who's playing. I want to go to classical concerts and know when you're meant to clap. I want to be able to 'get' modern jazz without it all sounding like this terrible mistake, and I want to know who the Velvet Underground are exactly. I want to be fully engaged in the World of Ideas, I want to understand complex economics, and what people see in Bob Dylan. I want to possess radical but humane and well-informed political ideals, and I want to hold passionate but reasoned debates round wooden kitchen tables, saying things like 'define your terms!' and 'your premise is patently specious!' and then suddenly to discover that the sun's come up and we've been talking all night. I want to use words like 'eponymous' and 'solipsistic' and 'utilitarian' with confidence. I want to learn to appreciate fine wines, and exotic liquers, and fine single malts, and learn how to drink them without turning into a complete div, and to eat strange and exotic foods, plovers' eggs and lobster thermidor, things that sound barely edible, or that I can't pronounce...Most of all I want to read books; books thick as brick, leather-bound books with incredibly thin paper and those purple ribbons to mark where you left off; cheap, dusty, second-hand books of collected verse, incredibly expensive, imported books of incomprehensible essays from foreign universities.”

 

   
David Nicholls (Hampshire, 30 november 1966)

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Mark Twain, Lee Klein, Adeline Yen Mah, John McCrae, Jonathan Swift, Philip Sidney

 

De Amerikaanse schrijver Mark Twain (pseudoniem van Samuel Langhorne Clemens) werd geboren op 30 november 1835 te Florida. Zie ook alle tags voor Mark Twain op dit blog.

Uit:The Adventures of Huckleberry Finn

“If you are with the quality, or at a funeral, or trying to go to sleep when you ain't sleepy—if you are anywheres where it won't do for you to scratch, why you will itch all over in upwards of a thousand places. Pretty soon Jim says:
"Say, who is you?  Whar is you?  Dog my cats ef I didn' hear sumf'n. Well, I know what I's gwyne to do:  I's gwyne to set down here and listen tell I hears it agin."
So he set down on the ground betwixt me and Tom.  He leaned his back up against a tree, and stretched his legs out till one of them most touched one of mine.  My nose begun to itch.  It itched till the tears come into my eyes.  But I dasn't scratch.  Then it begun to itch on the inside. Next I got to itching underneath.  I didn't know how I was going to set still. This miserableness went on as much as six or seven minutes; but it seemed a sight longer than that.  I was itching in eleven different places now.  I reckoned I couldn't stand it more'n a minute longer, but I set my teeth hard and got ready to try.  Just then Jim begun to breathe heavy; next he begun to snore—and then I was pretty soon comfortable again.“ 

 

 
Mark Twain (30 november 1835 – 21 april 1910)
Scene uit de film Huckleberry Finn and His Friends, 1979

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Winston Churchill, Lucy Maud Montgomery, Rudolf Lavant, John Bunyan,Sergio Badilla Castillo, David Mamet, Wil Mara

 

De Britse staatsman en schrijver Sir Winston Leonard Spencer Churchill werd geboren in Woodstock op 30 november 1874. Zie ook alle tags voor Winston Churchill op dit blog.

Uit: The Crossing

“I was born under the Blue Ridge, and under that side which is blue in the evening light, in a wild land of game and forest and rushing waters. There, on the borders of a creek that runs into the Yadkin River, in acabin that was chinked with red mud, I came into the world a subject ofKing George the Third, in that part of his realm known as the province ofNorth Carolina.
The cabin reeked of corn-pone and bacon, and the odor of pelts. It had two shakedowns, on one of which I slept under a bearskin. A rough stone chimney was reared outside, and the fireplace was as long as my father was tall. There was a crane in it, and a bake kettle; and over it great buckhorns held my father's rifle when it was not in use. On other horns hung jerked bear's meat and venison hams, and gourds for drinking cups, and bags of seed, and my father's best hunting shirt; also, in a neglected corner, several articles of woman's attire from pegs. These once belonged to my mother. Among them was a gown of silk, of a fine, faded pattern, over which I was wont to speculate. The women at the Cross-Roads, twelve miles away, were dressed in coarse butternut wool and huge sunbonnets. But when I questioned my father on these matters he would give me no answers.
My father was--how shall I say what he was? To this day I can only surmise many things of him. He was a Scotchman born, and I know now that he had a slight Scotch accent. At the time of which I write, my early childhood, he was a frontiersman and hunter. I can see him now, with his hunting shirt and leggings and moccasins; his powder horn, engraved with wondrous scenes; his bullet pouch and tomahawk and hunting knife. He was a tall, lean man with a strange, sad face. And he talked little save when he drank too many "horns," as they were called in that country.” 

 

 

Winston Churchill (30 november 1874 - 24 januari 1965)

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29-11-13

Mario Petrucci, Carlo Levi, Jean-Philippe Toussaint, C.S. Lewis, Wilhelm Hauff

 

De Engelse dichter en schrijver Mario Petrucci werd geboren op 29 november 1958 in Londen. Zie ook alle tags voor Mario Petrucci op dit blog.

 
THE LIBERATION OF BERLIN ZOO
(1945)

"Whenever you see a green space in Berlin be very suspicious." Pieke Biermann

A shell ladders the wire fence top to bottom -
skids to its middle in mud, a huge sizzling clove.
And out they stalk under wide noonlight –

wary at first, casting this way and this
with the yellow of hunger that winks
in phosphorescent coins.   The cats currmurr –

a liquid that beats in their throats low and thick,
almost a cello.   Movement stirs instinct -
ankles, wrists, pale exposures of neck.

Jaguar begins.   Her continents of muscle
flinch.   She unwinds her crouch into the convoy's
parallel herd - embraces from behind, full pelt,

a traffic policeman, his white-gloved salute
the flash of a doe's tail.   In the act of being
savaged his hands signal on - and for seconds

diverted trucks respond without dent or screech.
On Tiergartenstrasse, Panther is surprised
onto its haunches by Oberkommandierender Guttmann

rounding a bend.   Animal meets animal.   Panther
grins - lifts a black velvet claw.   Guttmann
raises a hand.   And for a moment they are old

co-conspirators slapping pad to palm - before
a single swipe opens a flap in Guttmann's pot
neatly through the buttonhole, spills his coils

into winter which at last he feels, threading him.
Panther swills bloodwine.   Fangs the sweet cakes
of a half-digested Limburger lunch.

Orang-utan has mounted a tram.   Points back
at children, one arm trailed in a mockery of style,
chin cocked to velocity's breeze.   Tonight she'll drag

knuckles right up the Reichstag steps, plant
a trained suck on the cheek of the porter.   His look
will pale her into intelligence.   On Potsdamer Platz

Zho crops turf.   Her eyes betray a sidewise disposition
towards predators louche in the alleys behind speakeasy
and bar.   Yet something is missing from the maw

of buildings - a tooth pulled from history to make
this square of sward, which Zho crops simply because
it grows, because it ranks so unnaturally green.

Last is Python.   Her anvil head, by degrees,
jacks towards dim hammerings of free air, grim
to push the die-cast snout into any nest of blood.

The cold slides into her.   She slops into culverts
heavy as a rope of copper - moulds to the sewers,
wraps the city in coils of intention.   Develops

a rattle for Russia, a string of diamond yellows
for Poland.   She winds up a tension.   And Berlin ticks
inwards, becomes a city breathless, a gasp of dust

where Volkswagens are specks, circling crazily.
But there is nothing to fear.   Not now.   The cats
have had their fill - only pawprints lead through snow

down to the mouths of alleys.   A white-gloved
claw is on the kerb.   The people walk round it, pull
tight their collars.   Eventually, from a windowbox

in Charlottenburg Palace, a single petal of phlox
will bear down into the shallow cup of its palm
with all the weight of a snowflake.

 

 
Mario Petrucci (Londen, 29 november 1958)

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In Memoriam Hermine de Graaf

 

In Memoriam Hermine de Graaf

De Nederlands schrijfster Hermine de Graaf is op 62-jarige leeftijd overleden. Hermine de Graaf werd geboren in Winschoten op 13 maart 1951.Zie ook alle tags voor Hermine de Graaf op dit blog.

 Uit: Een kaart, niet het gebied

“Het stadje waarin ze woonde was niet interessant voor kinderen, een groep huizen, straten erdoorheen die stervormig naar het middelpunt, een marktplein liepen. Op dat plein stonden parkeermeters bij rechthoekige vakken, er midden op verhief zich de kerk. Net een begraafplaats met grafzerken die hongerig riepen om kwartjes… dat was zo’n beetje alles wat er over het plaatje te vertellen viel”.
(...)

 Als wij winkelruiten of spiegels voorbij liepen, volgde ik zijn ogen die het niet na konden laten er blikken in te werpen, waren de ruiten vuil of de spiegels verweerd dan zag ik ogen die boos spatten….’, ‘Spiegels kunnen mensen rechtstreeks met hun beeltenis confronteren, als er niets in de wereld zou zijn dat je beeltenis kon weerkaatsen, dan zou je op grond van andere tekens een beeld van jezelf moeten vormen, meer gebaseerd op je innerlijk en gericht op wat anderen over je zeiden. Het zou voor Simon beter geweest zijn…’

 

Hermine de Graaf (13 maart 1951 – 29 november 2013)

Jean Senac

 

De Algerijnse, Franstalige, dichter en schrijver Jean Senac werd geboren op 29 november 1926 in Beni Saf in de regio Oran in Algerije, als zoon van een onbekende vader. Senac was een Algerijn die sterk hechtte aan zijn Algerijnse nationaliteit. Zijn gedichten waren grotendeels revolutionaire liederen waarvan hij hoopte dat ze zouden bijdragen aan een wereld van schoonheid en broederschap in een Algerije dat open stond voor alle culturen. Een diepgaande zoektocht naar identiteit, zowel persoonlijk als cultureel en zijn strijd om acceptatie te vinden als homoseksueel kenmerkte zijn hele leven. Senac was een groot bewonderaar van het werk van dichters als Gerard de Nerval, Arthur Rimbaud, Antonin Artaud en Jean Genêt. Een langdurige vriendschap verbond hem met de in Algerije geboren schrijver en Nobelprijswinnaar Albert Camus. Deze duurde van 1947 tot 1958. In april 1958 verbrak hij de relatie met Camus omdat deze een Algerijnse student, genaamd Taleb, niet ondersteunde. Taleb werd uiteindelijk geëxecuteerd wegens zijn politieke activiteiten tegen de Fransen. In 1965 kwam Houari Boumédiène aan de macht in Algerije. Senac werd in toenemende mate het slachtoffer van laster en beledigingen. Ook werd hij heftig aangevallen in de pers en in 1972 werd zijn werk verboden. Vrienden drongen er bij hem op aan Algerije te verlaten, maar hij bleef, In de nacht van 29 op 30 augustus 1973 werd hij in Algiers vermoord. De moord op hem werd nooit opgelost. Een deel van zijn nalatenschap wordt bewaard in het Stadsarchief in Marseille.

 

Le poème

Je parle pour boucher les trous de ton étoffe
amour
je continue mon sommeil animant
Si tu ne viens pas
que sera ma strophe
un rail de plainte interminable
hache de sanglots contre mes lecteurs
Le centre du temps est un arbre atroce un arbre de sable où germent
les clous le cœur est torture véloce un mot nous broie les genoux
Si tu ne viens pas je parle et j’existe
quel feu donnera
ce bois d’orgue triste
j’écris pour appeler un temps plus beau que nous
Et pour les transparents qui souffleront l’argile.

 

 

Quelqu’un

Le bruit des pages tournées…
Non, c’est un rêve.

Entre deux portes l’air…
Non (reprends ta lecture).

Cette paille qui tremble sous le toît…
Rentre tes mains. Réchauffe-les.

Ce bruit…
C’est un réveil.
Cet autre…
Le cheval.

La nuit coule, froide, blanche,
entre l’oreille et le coeur.

 

 

 
Jean Senac (29 november 1926 – 30 augustus 1973)

18:30 Gepost door Romenu in Literatuur | Permalink | Commentaren (0) | Tags: jean senac, romenu |  Facebook |