15-04-18

Bliss Carman, Beate Morgenstern, Jeffrey Archer, Bernhard Lassahn, Erich Arendt, Pol De Mont, Staf Weyts, Hans Egon Holthusen

 

Mededeling

De laatste tijd werkt Skynet niet goed en vallen de blogs of delen ervan (tijdelijk) weg. Aangezien ze op deze plaats op termijn toch gaan verdwijnen is er al een alternatief adres: https://romenu.wordpress.com/

De oude - maar ook weer nieuwe - berichten kunt u trouwens ook vinden op: http://blog.seniorennet.be/romenu/

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De Canadese dichter Bliss Carman werd geboren in Fredericton, in de provicincie New Brunswick op 15 april 1861. Zie ook alle tags voor Bliss Carman op dit blog.

 

A Vagabond Song

There is something in the autumn that is native to my blood—
Touch of manner, hint of mood;
And my heart is like a rhyme,
With the yellow and the purple and the crimson keeping time.

The scarlet of the maples can shake me like a cry
Of bugles going by.
And my lonely spirit thrills
To see the frosty asters like a smoke upon the hills.

There is something in October sets the gypsy blood astir;
We must rise and follow her,
When from every hill of flame
She calls and calls each vagabond by name.

 

 

At Sunrise

Now the stars have faded
In the purple chill,
Lo, the sun is kindling
On the eastern hill.
Tree by tree the forest
Takes the golden tinge,
As the shafts of glory
Pierce the summit's fringe.
Rock by rock the ledges
Take the rosy sheen,
As the tide of splendor
Floods the dark ravine.
Like a shining angel
At my cabin door,
Shod with hope and silence,
Day is come once more.
Then, as if in sorrow
That you are not here,
All his magic beauties
Gray and disappear.

 

 
Bliss Carman (15 april 1861 – 8 juni 1929)


 

De Duitse schrijfster Beate Morgenstern werd geboren op 15 april 1946 in Cuxhaven. Zie ook alle tags voor Beate Morgenstern op dit blog.

Uit: Küsse für Butzemännchen

„Ein Schlag wie ein Stromstoß, ausgelöst von einem Namen, in der Aktuellen Kamera genannt, den Halb-acht-Uhr-Nachrichten des Fernsehens der DDR. Fünfeichen, hatte der Gutsbesitzer Dressel damals gesagt, hatte - den eigenen nahen Tod vor Augen - nicht geschwiegen, Nachricht gegeben vom Weg, den er gemeinsam mit dem Vater von Anfang an gegangen war, Bautzen, eine polnische Domäne, Graudentz, zuletzt Fünfeichen, ein kleines Lager des NKWD und das nördlichste der dreizehn in der sowjetischen Besatzungszone. Die Mutter und Susanne wussten von nun an, wann der Vater an Hunger und Entkräftung gestorben war und wo. 43 Jahre tot. An einem Märzabend 1990 wiedererstanden: Kameraschwenks über ein Waldstück. Eichen, noch nicht so kräftig, ein Anemonenfeld. Gräben durch dieses Feld gezogen, menschliche Skelette freigelegt. Bekannt die Bilder, mit denen war man aufgewachsen. Sie hatten das Volk der DDR warnen sollen: Nie wieder! Die Bilder betrafen Konzentrationslager der Nazis, Massengräber der von ihnen Hingerichteten. Es durfte nicht laut werden, dass in denselben Lagern auch nach 45 gestorben wurde. Leute, die abgeholt worden waren. Nazigrößen weniger, die waren in der Regel westwärts geflohen. Über Schuld mehr oder minder befand kein Gericht. Ein Hinweis genügte, von einem missgünstigen Nachbarn zum Beispiel, von einem, der seine eigene Haut retten wollte. Das war bis 45 so, das war danach nicht anders. Ein Leben lang Schweigen. Andeutungen nur zu Freunden. Dann Rechtfertigungszwang. In der NSDAP sei er wohl gewesen. Doch von der Verwandtschaft gedrängt wegen des Geschäfts. Alle Inhaber großer Geschäfte im Ort waren eingetreten. Und nur vier Wochen Zellenleiter. Obwohl schon 38 Jahre alt und ohne militärischen Rang, wurde er gleich am Anfang des Krieges einberufen, als habe man ihn weg haben wollen, als hätte er Feinde im Ort gehabt, wie die Mutter vermutete. Übrigens sei er trotz eines für eine Offizierslaufbahn ausreichenden Bildungsgrades bis zuletzt Gefreiter geblieben. Schreibstubenhengst. Und hätte ein Nazi wohl ein Mädchen jüdischen Namens adoptiert? Genaues über ihre Herkunft könne sie nicht nachweisen. Die Mutter hätte dem Vater alles überlassen oder absichtlich vergessen.“

 

 
Beate Morgenstern (Cuxhaven, 15 april 1946)
Cover

 

 

De Britse schrijver Jeffrey (Howard) Archer, Baron Archer of Weston-super-Mare, werd geboren op 15 april 1940 in Londen. Zie ook alle tags voor Jeffrey Archer op dit blog.

Uit: To Cut a Long Story Short

'Damn good drive,' said Toby, as he watched his opponent's ball sail through the air. 'Must be every inch of 230, perhaps even 250yards,' he added, as he held up his hand to his forehead to shield his eyes from the sun, and continued to watch the ball bouncing down the middle of the fairway.'Thank you,' said Harry.'What did you have for breakfast this morning, Harry?' Toby
asked when the ball finally came to a halt.'A row with my wife,' came back his opponent's immediate reply. 'She wanted me to go shopping with her this morning.''I'd be tempted to get married if I thought it would improve my golf that much,' said Toby as he addressed his ball. 'Damn,' he added a moment later, as he watched his feeble effort squirt towards the heavy rough no more than a hundred yards from where he stood.Toby's game did not improve on the back nine, and when they headed for the clubhouse just before lunch, he warned his opponent,
'I shall have to take my revenge in court next week.''I do hope not,' said Harry, with a laugh.'Why's that?' asked Toby as they entered the clubhouse.'Because I'm appearing as an expert witness on your side,'
Harry replied as they sat down for lunch.'Funny,' Toby said. 'I could have sworn you were against me.'Sir Toby Gray QC and Professor Harry Bamford were not always on the same side when they met up in court.' All manner of persons who have anything to do before My Lords the Queen's Justices draw near and give your attendance.'The Leeds Crown Court was now sitting. Mr. Justice Fenton presided. Sir Toby eyed the elderly judge. A decent and fair man, he considered, though his summings-up, could be a trifle long-winded. Mr Justice Fenton nodded down from the bench. »

 

 
Jeffrey Archer (Londen, 15 april 1940)

 

 

De Duitse schrijver Bernhard Lassahn werd op 15 april 1951 in Coswig / Anhalt geboren. Zie ook alle tags voor Bernhard Lassahn op dit blog.

Uit: Liebe Frauen! (Briefe)

"Ein möglicher Titel für das Buch, der lange zur Diskussion stand, war zum Beispiel: Die Friedenspiraten. So sahen sich die Aktivisten nämlich selber: als Piraten für den Frieden.
Was hatten sie vor? Sie wollten auf Segelschiffen verbotene Bücher nach Afrika bringen. Es sollte eine künstlerische und zugleich politische Aktion sein; eine Aktion, die symbolisch und zugleich konkret ist. Sie wollten damit Frieden nach Afrika bringen.
Ja, tatsächlich: Bücher bringen Frieden. Das haben sie wirklich gedacht. Es ist gar nicht so naiv, wie es auf den ersten Blick erscheint. Bücher können Türen zu anderen Welten öffnen, sie können Verständnis für das, was man noch nicht kennt, ermöglichen. Bücher können die Leser in der Kunst einüben, sich dem anderen anzunähern und über den Tellerrand der Ichbezogenheit hinauszugucken.
Diese Idee stand auch hinter dem Programm, das mich einst als Austauschschüler nach Michigan gebracht hat. Entstanden waren solche Programme aus den Erfahrungen des letzten Krieges. Die neue Jugend sollte sich nicht in Organisationen wie der Hitler-Jugend austoben, vielmehr sollte sie sich mit anderen Lebensweisen in anderen Gesellschaften auseinandersetzen und versuchen, in der Fremde wie unter Freunden zu leben.
Solche Jugendlichen würden sich nicht mehr so leicht in einen Krieg schicken lassen. Denn Verständnis und Wertschätzung für den anderen immunisiert gegen Hetze und Propaganda und arbeitet damit auch gegen den Krieg. So konnte man noch in den 70er Jahren argumentieren, wenn man begründen wollte – und das musste man auch –, warum man den Kriegsdienst mit der Waffe verweigern wollte. Das habe ich getan. Ich denke im Grunde immer noch so, und es gefällt mir, was in dem Briefwechsel von Albert Einstein an Sigmund Freud steht, da heißt es: „Alles, was der Kunst dient, arbeitet auch gegen den Krieg.“
Auch Malala Yousafzai, die mit 18 die bisher jüngste Friedensnobelpreisträgerin ist, fragt in aller Unschuld: „Wieso ist es so leicht, Waffen zu geben, aber so schwer, Bücher zu geben? Wieso ist es so einfach Panzer zu bauen, aber so schwer Schulen zu errichten?“ Auch sie teilt diesen zerbrechlichen Traum: „Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und Stift können die Welt verändern.“

 


Bernhard Lassahn (Coswig 15, april 1951)

 

 

De Duitse dichter en schrijver Erich Arendt werd geboren op 15 april 1903 in Neuruppin. Zie ook alle tags voor Erich Arendt op dit blog.

 

Nach dem Prozeß Sokrates

Steingrauer Tag,
der sein Lid senkt.
Knie nicht
in den Schatten!

Spreu
schleifen die Stunden,
Spreu, abermillion, die
halt nicht machen

vor deiner Stirn
− Trauerschafott −,
schneller und
schneller, ohne
Geheimnis, und −
kein blutender Kern.

Verzweifelt die
chimärischen Fahnen,
sie blichen im jäh
verdämmernden
Rot,

Gleichgeschaltet
mit abwaschbaren
Handschuhn
gleichgeschaltet durch die
gezeichneten Finger
das erschöpfte
tausendströmige Herz.

                                   Die da
handeln, an Tischen,
mit deiner Hinfälligkeit,
allwissenden Ohrs,
ledernen
Herzens ihr Gott, sie
haben das Wort:

                           Worte,

gedreht und
gedroschen: Hülsen
gedroschen, der
zusammengekehrte Rest.

Gehend im Kreis
der erschoßnen Gedanken
− wie war
doch der Atem groß −
halt versiegelt den Mund, daß
der Knoten
Blut
nicht Zeugnis ablege!

Wo Freude und Recht
gemeuchelt lag,
an der Wand
der Geschichte
stets noch: Du!

Gehend im Kreis – doch
der Meteor
Verfinsterung jagt
am ummauerten Himmel:
                                           nie nicht –

Blutwimper, schwarz
das Jahrhundert

 

 
Erich Arendt (15 april 1903 - 25 september 1984)

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Pol De Mont werd geboren in Wambeek op 15 april 1857. Zie ook alle tags voor Pol de Mont op dit blog.

 

Als Jezus zou slapen

Als Jezus zou slapen, avond spâ,
volgden Hem steeds elf engelen na,
en hielden heel hoog -- en lichtten Hem voor
veel sterren, zilverzacht van gloor.
En als Hij nu in zijn bedje lag,
traden zij nader, vol heilig ontzag,
en namen elkaar heel stil bij de hand
ten reidans om zijn ledikant,
en zongen liedekens, wonderzacht,
gelijk nachtegalen bij lentenacht .
Vielen dan 's Kindjes oogelijns dicht,
dan doofden zij gauw hun sterrenlicht
en ieder koos zich, zonder geluid,
voor heel de nacht een plekje uit .
Twee zetten zich, groen als de zee die deint,
aan zijn hoofd- en aan zijn voeteneind.
Rechts en links, op de spondeplank,
zaten twee andre, als sneeuw zoo blank.
Twee deden niets dan 't Kindje dekken
die waren azuur als de zomernacht.
Twee moesten Het, kussend, des morgens wekken
die waren gedost in morgenpracht.
Twee hielden hun opgevouwen wieken
als een levende hemel over het Wicht
hun kleed geleek op het morgenkrieken
en van hun aanzicht straalde licht.
En ieder op zijn hoofdje droeg
een vonkelend rode rozenhoed.
Eén enkele stond ter zij, alléén,
en waagde het niet vooruit te treên,
en zag met ogen vol getraan
van ver het slapend Kindje aan
die droeg op 't hoofd een doornenhoed,
zijn handen en voeten dropen van bloed ...

 

 
Pol De Mont (15 april 1857 - 29 juni 1931)
Cover biografie

 

 

De Vlaamse dichter en schrijver Staf Weyts werd geboren op 15 april 1909 in Mechelen. Zie ook alle tags voor Staf Weyts op dit blog.

 

Vers

Laat ons vertrekken nog met deze late boot,
Eenzaam over dees somber water in den nacht.
Misschien dat ginds, waar die sirene floot,
Het schrijnend heimwee van ons beider hart verzacht.

Want morgen wieken hier weer witte vogels rond;
- Al jaren lang en altijd lijk vandaag -
Zien we de grijze lucht boven den grauwen grond,
En boven 't water dat omhoog gaat en omlaag.

En wordt het oude weerom nieuw, en al het nieuwe weerom oud
Komen dezelfde droomen voor een korten tijd;
En lijk het weder warm wordt en daarna weer koud,
In ons dezelfde vreugde en dezelfde triestigheid.

Want aan den slenter van ons leven zijn we vastgebonden;
We treuren en we hopen,
Alle dagen doen wij dezelfde zonden
En 's avonds onze oogen toe en 's morgens open.

 

 
Staf Weyts (15 april 1909 – 12 januari 1985)

 

 

De Duitse dichter, essayist, criticus en literatuurwetenschapper Hans Egon Holthusen werd geboren op 15 april 1913 in Rendsburg. Zie ook Zie ook alle tags voor Hans Egon Holthusen op dit blog.

Uit: Rainer Maria Rilke: A Study of His Later Poetry

“I doubt whether belief proper enters into the activity of a great poet, qua poet', says Mr Eliot in his essay on Shakespeare and the Stoicism of Seneca . 'That is, Dante qua poet did not believe or disbelieve the Thomist cosmology or theory of the soul: he merely made use of it, or a fusion took place between his initial emotional impulses and a theory, for the purpose of making poetry.' The emphasis here is on what Mr Eliot calls 'the emotional': for it is, he says, '[the poet's] business to express the greatest emotional intensity of his time, based on whatever his time [happens] to think.' This is indeed an essential and profound insight; nevertheless, it is only one half of the truth of the matter. For the rest, it is important to realize that there is no such thing as 'pure poetry' from which all non-poetic intentions are excluded. The poet too is part of the human order of things, he too is involved in the moral, religious and intellectual discourse or strife of the world; hence it is clear that such a spiritual and intellectual decision as a poem is influenced by non-aesthetic considerations too. Mallarmé's 'absolute work of art' is an illusion. The poet desires not only to create beauty but also to expound the truth. Thus it is Klopstock aim in the Messias to declare his Christian faith; Lessing in his Nathan the Wise to express his faith in the doctrine of enlightened toleration; and Goethe too, in his Gott und Welt poems, is concerned with presenting a very specific view of the world. Now the truth which a poet expounds has no significance if it does not also appear in a beautiful form, if the bare, theoretical, conceptual truth has failed to issue into an 'artistically true' formulation. And only where it is the expression and formulation of the true can the beautiful be said to be artistically significant. 'Only that is beautiful', says Grillparzer, 'which, while wholly satisfying the sensuous, lifts up the soul at the same time.”

 

 
Hans Egon Holthusen (15 april 1913 – 21 januari 1997)
Cover van een monografie over Rilke door Hans Egon Holthusen

 

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 15 april 2007 en ook mijn blog van 15 april 2008 en eveneens mijn blog van 15 april 2009.

 

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