12-02-17

Barbara Honigmann, Detlev Meyer, Lou Andreas-Salomé, Sabahattin Ali, Friedrich de la Motte-Fouqué, Joachim Meyerhoff, John Hennessy

 

De Duitse schrijfster Barbara Honigmann werd geboren op 12 februari 1949 in Oost-Berlijn. Zie ook alle tags voor Barbara Honigmann op dit blog.

Uit: Chronik meiner Straße

„Wenn wir sagen, daß wir in der Rue Edel wohnen, antwortet man uns meistens, ach ja, da haben wir am Anfang auch gewohnt.
Unsere Straße scheint also eine Straße des Anfangs und des Ankommens zu sein, bevor man nämlich in die besseren Viertel umzieht, die ruhiger sind und in deren Häusern nur zwei, drei Parteien wohnen, Häuser, die von kleinen oder größeren Gärten umgeben sind und in der Nähe von Parks liegen oder des Europa Parlaments, oder aus deren Fenster man einen Blick auf die Kathedrale hat oder auf die Ill, die ein Nebenfluß des Rheins ist und die Altstadt von Straßburg einschließt.
Von alldem hat unsere Straße gar nichts, Bäume oder Sträucher oder sonst etwas Grünes gibt es in unserer Straße nicht, keine Gärten, keine Parks in unmittelbarer Nähe, kein Europa Parlament, keine Kathedrale und keine Ill, dem Blick bietet sich nichts als die baumlose Straße und die gegenüberliegenden Häuser, von denen einige sehr häßliche Betonklötzer sind, schnell in eine Baulücke gesetzt; eine Freundin, die mit ihren Eltern hier auch am Anfang gewohnt hat, erinnert sich noch, daß sie als Kind in einer solchen Lücke Ball spielte.
Als wir einzogen, am Anfang, vor langer Zeit, sagten wir ja auch, das Haus ist häßlich, die Straße triste, die Gegend öde, nahe dem öden Neubauviertel, wir ziehen jetzt nur schnell ein, damit wir erst einmal einen Platz für uns und die Kinder und unsere Kisten und Kartons haben und unsere Koffer auspacken können, nach Wochen, in denen wir in provisorischen Unterkünften nur aus dem Koffer gelebt haben, und danach, bald, in den nächsten Monaten, werden wir in Ruhe eine neue Wohnung in einer anderen, schöneren Gegend suchen. Und haben nur das Nötigste ausgepackt, Küchengerätschaften und Kleider und Spielsachen und Bücher. Vieles andere ließen wir in den Kisten und Kartons liegen, wo es zum Teil immer noch liegt, denn wir sind hier nie ausgezogen und wohnen heute noch in der Straße, in der man eigentlich nur »am Anfang« wohnt.“

 

 
Barbara Honigmann (Oost-Berlijn, 12 februari 1949)

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Janwillem van de Wetering, Hans Dieter Baroth, Otto Ludwig, Michel de Saint Pierre, R. F. Delderfield, George Meredith

 

De Nederlandse schrijver Janwillem Van de Wetering werd geboren in Rotterdam op 12 februari 1931. Zie ook alle tags voor Janwillem van de Wetering op dit blog.

Uit: Inspector Saito’s Small Satori

„Inspector Saito felt a bit better when the constable had switched off the Datsun’s siren, but just a trifle better for his headache throbbed on. Once more he felt sorry about having visited the Willow Quarter the night before, and about the sixth jug of sake. He should have remembered his limit was five jugs. But it had been a good bar and there had been good people in the bar. And the difference between six jugs and five jugs is only one jug, yet that one small jug had caused the headache, which even after sixteen hours showed no sign of abating.
He forced himself to walk over to the uniformed sergeant, a middle-aged man in a crisp green uniform waiting under the large ornamental gate. The sergeant bowed. Saito bowed back. “In that direction, sir, in the alley next to the temple.” Saito grunted. There was a corpse in the alley, a female corpse—a gaijin body, white, limp, and lifeless. This much he knew from Headquarters. It was all very unfortunate, a miserable conglomeration of circumstances, all of them bad. He shouldn’t have a hangover, he shouldn’t have been on the night shift, and he shouldn’t be trying to solve a murder case. But he had had too much to drink the night before, his colleague was ill, and there had been a murder. And the three events now met in the person of Saito, only a short distance from an alley between two temples in Daidharmaji, the most beautiful and revered of all temple complexes in the holy city of Kyoto.”

          

 
Janwillem van de Wetering (12 februari 1931 – 4 juli 2008)

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Thomas Campion, C. Barlaeus, Charles Duclos, Kazimierz Przerwa-Tetmajer, Theodor Plevier, Reinhard Federmann

 

De Engelse dichter, schrijver, componist en medicus Thomas Campion werd geboren op 12 februari 1567 in Londen Zie ook alle tags voor Thomas Campion op dit blog.

 

Integer Vitae

The man of life upright,
Whose guiltless heart is free
From all dishonest deeds,
Or thought of vanity;

The man whose silent days
In harmless joys are spent,
Whom hopes cannot delude,
Nor sorrow discontent;

That man needs neither towers
Nor armour for defence,
Nor secret vaults to fly
From thunder's violence:

He only can behold
With unaffrighted eyes
The horrors of the deep
And terrors of the skies.

Thus, scorning all the cares
That fate or fortune brings,
He makes the heaven his book,
His wisdom heavenly things;

Good thoughts his only friends,
His wealth a well-spent age,
The earth his sober inn
And quiet pilgrimage.

 

 
Thomas Campion (12 februari 1567 – 1 maart 1620) 
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11-02-17

Maryse Condé, Else Lasker-Schüler, Kazys Bradūnas, Gerhard Kofler, Roy Fuller, Karoline von Günderrode, Hermann Allmers

 

De Franse schrijfster Maryse Condé werd op 11 februari 1937 in Pointe-à-Pitre op Guadeloupe geboren. Zie ook alle tags voor Maryse Condé op dit blog.

Uit: Wie Spreu im Wind (Vertaald door Uli Wittmann)

„Mutter, warum liebst du ihn mehr als mich? Warum bist du so glücklich über seine Ankunft, dass du mich nicht mehr beachtest?«
Abdel Salam sprach mit weinerlicher Stimme und zerknüllte mit den Fingern die weiße Seide seines Kaftans. Er war fast zwölf, und dieses Gespräch war eigentlich fehl am Platz. Aber Maryem hatte dieses Kind nicht so erzogen, wie es die Zurückhaltung der Fulbe erforderte, und hatte auch nie seine Liebesbezeigungen unter Kontrolle halten können. Im Gegenteil. Sie brauchte sie und musste sich ihrer immer wieder vergewissern, um sich einzureden, dass ihr Leben dadurch wieder einen Sinn hatte. Sie drückte Abdel Salam ganz fest an sich und erklärte ihm zärtlich: „Ich liebe ihn nicht mehr als dich“.
Aber er hat so sehr gelitten! Als er so alt war wie du, ist sein Vater getötet worden. Dann hat er mit angesehen, wie sein Land in den Krieg hineingezogen wurde, und hat ein Bein verloren, als er es verteidigte.
Dennoch kann er glücklich sein, dass er überlebt hat, während sein bester Freund neben ihm starb und sein Bruder verschollen ist! Er ist allein, krank an Körper und Seele. Das verstehst du doch. Nicht wahr?«
Abdel Salam antwortete nicht. Das Gesicht gegen den warmen, duftenden Hals seiner Mutter gepresst, genoss er diesen Augenblick verbotenen Glücks. Bald würde er sie verlassen, zu seinen Kameraden in die Koranschule zurückkehren und unter dem strengen Blick eines Malam Still sitzen müssen. Abdel Salam war nicht dumm.
Doch wenn er Koranverse aufsagen oder seine Auffassungsgabe unter Beweis stellen sollte, legte sich Nacht über seine Gedanken und löschte sie nach und nach aus, während die Worte wie vom Wind verweht davonflogen. Dann stand er benommen da und schwieg, von den anderen ausgelacht. Maryem wiederholte: »Das verstehst du doch. nicht wahr?«
Abdel Salam nickte lustlos. Im selben Augenblick hörte man Schritte, die von den Teppichen im Nebenzimmer gedämpft wurden. Mutter und Sohn trennten sich schnell.“

 

 
Maryse Condé (Pointe-à-Pitre, 11 februari 1937)

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Rachilde, Johannes van Melle, Lydia Child, Marie-Joseph Chénier, Bernard de Fontenelle, Honoré d'Urfé, Rudolf Hans Bartsch

 

De Franse schrijfster Rachilde werd geboren als Marguerite Vallette-Eymery in Périgueux op 11 februari 1860. Zie ook alle tags voor Rachilde op dit blog.

Uit: Monsieur Vénus

« L'homme sentit le froid que laissait pénétrer la porte ouverte; il releva l'abat-jour de la lampe et se retourna.
—Est-ce que je me trompe, monsieur? interrogea la visiteuse, désagréablement impressionnée; Marie Silvert, je vous prie.
—C'est bien ici, madame, et, pour le moment, Marie Silvert, c'est moi.
Raoule ne put s'empêcher de sourire: faite d'une voix aux sonorités mâles, cette réponse avait quelque chose de grotesque, que ne corrigeait pas la pose embarrassée du garçon tenant ses roses à la main.
—Vous faites des fleurs? Vous les faites comme une vraie fleuriste!
—Sans doute, il le faut bien. J'ai ma sœur malade; tenez, là, dans ce lit, elle dort..... Pauvre fille! Oui, très malade. Une grosse fièvre qui lui secoue les doigts. Elle ne peut rien fournir de bon...; moi, je sais peindre, mais je me suis dit qu'en travaillant à sa place, je gagnerais mieux ma vie qu'à dessiner des animaux ou copier des photographies. Les commandes ne pleuvent guère, ajouta-t-il en matière de conclusion, mais je décroche le mois tout de même.
Il eut un haussement de cou pour surveiller le sommeil de la malade. Rien ne remuait sous les lis. Il offrit une des chaises à la jeune femme. Raoule serra autour d'elle son pardessus de loutre et s'assit avec une grande répugnance; elle ne souriait plus.
—Madame désire...? demanda le garçon, lâchant sa guirlande, pour fermer sa blouse, qui s'écartait beaucoup sur sa poitrine.
—On m'a donné, répondit Raoule, l'adresse de votre sœur en me la recommandant comme une véritable artiste. J'ai absolument besoin de m'entendre avec elle au sujet d'une toilette de bal. Ne pouvez-vous la réveiller?
—Une toilette de bal? oh! madame, soyez tranquille, inutile de la réveiller. Je vous soignerai ça... Voyons, que vous faut-il? des piquets, des cordons ou des motifs détachés?...
Mal à l'aise, la jeune femme avait envie de s'en aller. Au hasard, elle prit une rose et en examina le cœur, que le fleuriste avait mouillé d'une goutte de cristal:
—Vous avez du talent, beaucoup de talent, répéta-t-elle, tout en détirant les pétales de satin...
Cette odeur de pommes rissolées lui devenait insupportable. »

 

 
Rachilde (11 februari 1860 – 4 april 1953)
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10-02-17

Johan Harstad, Åsne Seierstad, Marjolijn van Heemstra, Derek Otte, Jac. van Hattum, Simone Trieder, Bertolt Brecht, Boris Paste/nak, Carry-Ann Tjong-Ayong

 

De Noorse schrijver Johan Harstad werd geboren op 10 februari 1979 in Stavanger. Zie ook alle tags voor Johan Harstad op dit blog.

Uit: Darlah (Vertaald door Gabriele Haefs)

„Dieses Bild wurde von James Irwin von Apollo 15 auf dem Mond aufgenommen. Der Astronaut auf dem Foto ist David R. Scott.“
„Aber wer ist die andere Person im Hintergrund?“
„Das wissen wir nicht.“
„Das wisst ihr nicht? Was zum Teufel wird hier eigentlichgespielt?“
„Alles zu seiner Zeit, Johnson. Alle Informationen, um die du hier bittest, werden zugänglich gemacht werden, wenn wir einstimmig beschließen, das Projekt weiterzuverfolgen. Aber erst dann. Und jetzt lasst uns über etwas anderes reden. Wie erklären wir, dass wir seit vierzig Jahren einen unbenutzten Stützpunkt auf dem Mond haben, ohne dass irgendwer davon erfahren hat?“
„Unbenutzt? Willst du damit sagen, dass sich dort noch nie jemand aufgehalten hat?“‚ fragte einer der im Raum anwesenden Astronauten. »Was ist mit denen, die den Stützpunkt konstruiert haben?“
„Die waren nie dort. Sie haben die Module montiert, sie auf der Oberfläche aufgestellt und sind zur Erde zurückgekehrt.“
Ein Mann erhob sich und sagte mit einem dümmlichen Lächeln: „Wir lancieren das als Geschenk. Und erzählen, dass wir vierzig Jahre gebraucht haben, um alles zu testen und uns davon zu überzeugen, dass es perfekt funktioniert.“
„Tut es das?“‚ fragte ein anderer.
„Im Prinzip ja“, antwortete der Mann mit dem dämlichen Lächeln.
„Im Prinzip ist aber nicht gut genug, oder was?“
„Es muss reichen. Für mehr fehlt uns die Zeit. Wir können ja nicht gut eine neue Station bauen, oder? Wir müssen innerhalb der nächsten fünfzehn Jahre wieder hin, sonst ist es zu spät.“

 

 
Johan Harstad (Stavanger, 10 februari 1979)

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09-02-17

John Coetzee, Thomas Bernhard, Brendan Behan, Geerten Gossaert, Herman Pieter de Boer, Alice Walker, Jacques Schreurs, Amy Lowell, Maurits Sabbe

 

De Zuidafrikaanse schrijver John Maxwell Coetzee werd geboren op 9 februari 1940 in Kaapstad. Zie ook alle tags voor John Coetzee op dit blog.

Uit: De kinderjaren van Jezus (Vertaald door Peter Bergsma)

“De man bij de poort wijst hen op een laag, vormeloos gebouw halverwege. ‘Als jullie haast maken,’ zegt hij, ‘kunnen jullie je melden voordat ze hun deuren voor de rest van de dag sluiten.’
Ze maken haast. ‘Centro de Reubicación Novilla’ staat er op het bord. Reubicación: wat betekent dat? Geen woord dat hij heeft geleerd.
Het kantoor is groot en leeg. Warm ook – nog warmer dan buiten. Aan de andere kant strekt een houten balie zich uit over de hele breedte van het vertrek, opgedeeld door matglazen ruiten. Tegen de muur een rij archiefladen van gelakt hout.
Boven een van de hokjes tussen glas hangt een bord: Recién Llegados, zwart gesjabloneerde woorden op een rechthoekig stuk karton. De baliebediende, een jonge vrouw, begroet hem met een glimlach.
‘Goedendag,’ zegt hij. ‘Wij zijn nieuwkomers.’ Hij spreekt de woorden langzaam uit, in het Spaans dat hij met moeite onder de knie heeft gekregen. ‘Ik ben op zoek naar werk, ook naar een plek om te wonen.’ Hij pakt de jongen onder zijn oksels en tilt hem op zodat ze hem goed kan zien. ‘Ik heb een kind bij me.’
Het meisje pakt de hand van de jongen. ‘Hallo, jongeman!’ zegt ze. ‘Is hij uw kleinzoon?’
‘Niet mijn kleinzoon, niet mijn zoon, maar ik ben verantwoordelijk voor hem.’
‘Een plek om te wonen.’ Ze werpt een blik op haar papieren. ‘We hebben een kamer vrij hier in het Centrum die u kunt gebruiken terwijl u naar iets beters zoekt. Luxe is het niet, maar dat vindt u misschien niet erg. Wat werk betreft, laten we daar morgenochtend naar kijken – u ziet er moe uit, u wilt vast wel uitrusten. Komt u van ver?’
‘We zijn de hele week onderweg geweest. We komen uit Belstar, uit het kamp. Bent u bekend met Belstar?’
‘Ja, ik ken Belstar goed. Ik ben zelf via Belstar gekomen. Heeft u daar uw Spaans geleerd?’
‘We hebben zes weken lang elke dag les gehad.’
‘Zes weken? Dan boft u. Ik was drie maanden in Belstar. Ik ging er bijna dood van verveling. Het enige wat me op de been hield waren de Spaanse lessen. Had u toevallig les van señora Piñera?’
‘Nee, wij hadden les van een man.’ Hij aarzelt. ‘Mag ik iets anders te berde brengen? Mijn jongen’ – hij werpt een blik op het kind – ‘voelt zich niet goed. Dat komt deels doordat hij van streek is, van streek en in de war, en niet goed gegeten heeft. Hij vond het eten in het kamp vreemd, niet lekker. Kunnen we ergens een fatsoenlijke maaltijd krijgen?’

 

 
John Coetzee (Kaapstad, 9 februari 1940)
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08-02-17

John Grisham, Elizabeth Bishop, Neal Cassady, Henry Roth, Eva Strittmatter, Gert Jonke, Robin Block, Jules Verne

 

De Amerikaanse schrijver John Grisham werd geboren in Jonesboro, Arkansas, op 8 februari 1955. Zie ook alle tags voor John Grisham op dit blog.

Uit: The Firm

“The senior partner studied the résumé for the hundredth time and again found nothing he disliked about Mitchell Y. McDeere, at least not on paper. He had the brains, the ambition, the good looks. And he was hungry; with his background, he had to be. He was married, and that was mandatory. The firm had never hired an unmarried lawyer, and it frowned heavily on divorce, as well as womanizing and drinking. Drug testing was in the contract. He had a degree in accounting, passed the CPA exam the first time he took it and wanted to be a tax lawyer, which of course was a requirement with a tax firm. He was white, and the firm had never hired a black. They managed this by being secretive and clubbish and never soliciting job applications. Other firms solicited, and hired blacks. This firm recruited, and remained lily white. Plus, the firm was in Memphis, of all places, and the top blacks wanted New York or Washington or Chicago. McDeere was a male, and there were no women in the firm. That mistake had been made in the mid-seventies when they recruited the number one grad from Harvard, who happened to be a she and a wizard at taxation. She lasted four turbulent years and was killed in a car wreck.
He looked good, on paper. He was their top choice. In fact, for this year there were no other prospects. The list was very short. It was McDeere or no one.
The managing partner, Royce McKnight, studied a dossier labeled “Mitchell Y. McDeere–Harvard.” An inch thick with small print and a few photographs, it had been prepared by some ex-CIA agents in a private intelligence outfit in Bethesda. They were clients of the firm and each year did the investigating for no fee. It was easy work, they said, checking out unsuspecting law students. They learned, for instance, that he preferred to leave the Northeast, that he was holding three job offers, two in New York and one in Chicago, and that the highest offer was $76,000 and the lowest was $68,000. He was in demand. He had been given the opportunity to cheat on a securities exam during his second year. He declined, and made the highest grade in the class. Two months ago he had been offered cocaine at a law school party. He said no and left when everyone began snorting. He drank an occasional beer, but drinking was expensive and he had no money. He owed close to $23,000 in student loans. He was hungry.”

 

 
John Grisham (Jonesboro, 8 februari 1955)

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07-02-17

Charles Dickens, Gay Talese, Christine Angot, Pjeroo Roobjee, Emma McLaughlin, A. den Doolaard, Lioba Happel, Rhijnvis Feith, Joachim du Bellay

 

De Engelse schrijver Charles Dickens werd geboren op 7 februari 1812 in Landport. Zie ook alle tags voor Charles Dickens op dit blog.

Uit:Hard Times

“Now, what I want is, Facts.  Teach these boys and girls nothing but Facts.  Facts alone are wanted in life.  Plant nothing else, and root out everything else.  You can only form the minds of reasoning animals upon Facts: nothing else will ever be of any service to them.  This is the principle on which I bring up my own children, and this is the principle on which I bring up these children.  Stick to Facts, sir!’
The scene was a plain, bare, monotonous vault of a school-room, and the speaker’s square forefinger emphasized his observations by underscoring every sentence with a line on the schoolmaster’s sleeve. The emphasis was helped by the speaker’s square wall of a forehead, which had his eyebrows for its base, while his eyes found commodious cellarage in two dark caves, overshadowed by the wall. The emphasis was helped by the speaker’s mouth, which was wide, thin, and hard set. The emphasis was helped by the speaker’s voice, which was inflexible, dry, and dictatorial. The emphasis was helped by the speaker’s hair, which bristled on the skirts of his bald head, a plantation of firs to keep the wind from its shining surface, all covered with knobs, like the crust of a plum pie, as if the head had scarcely warehouse-room for the hard facts stored inside. The speaker’s obstinate carriage, square coat, square legs, square shoulders,—nay, his very neckcloth, trained to take him by the throat with an unaccommodating grasp, like a stubborn fact, as it was,—all helped the emphasis.
‘In this life, we want nothing but Facts, sir; nothing but Facts!’
The speaker, and the schoolmaster, and the third grown person present, all backed a little, and swept with their eyes the inclined plane of little vessels then and there arranged in order, ready to have imperial gallons of facts poured into them until they were full to the brim.”

 

 
Charles Dickens (7 februari 1812 – 9 juni 1870)
Standbeeld in Portsmouth

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06-02-17

Thomas von Steinaecker, Annelies Verbeke, Dermot Bolger, Felix Mitterer, Heinz Kahlau, Pramoedya Ananta Toer, John Henry Mackay, Ernst Wilhelm Lotz, Irmgard Keun

 

De Duitse schrijver en journalist Thomas von Steinaecker werd geboren op 6 februari 1977 in Traunstein. Zie ook alle tags voor Thomas von Steinaecker op dit blog.

Uit:Die Verteidigung des Paradieses

„Ich wache auf, ich habe Durst. Nicht nur ein bisschen, sondern Durst à la: Noch zehn Minuten, und ich bin tot. Es ist mitten in der Nacht. In meinem Zimmer haben meine Eltern den Homie, unseren Haus-Com-puter, ausgeschaltet, damit ich nicht an ihm herumspiele. Also muss ich hinüber zum Lichtschalter, und das, obwohl ich wirklich riesige Angst vor der Dunkelheit habe. Und wenn ich riesig sage, meine ich schrecklich. Ich nehme also all meinen Mut zusammen, steige aus dem Bett und stolpere los. Bei jedem Schritt kleben meine nackten Füße kurz am Parkettboden fest. Dazu taucht in meinem Kopf ein absolut unheimliches Bild auf: wie sich die Haut der Sohlen in die Länge zieht. Endlich ertaste ich an der Wand den Schalter. Für einen Moment hatte ich befürchtet, ich befände mich gar nicht in meinem Zimmer, sondern in einer gewaltigen, leeren Halle ohne Ausgang auf einem fremden Planeten. Aber da ist der Schalter, ich wische darüber, und es ist mein Zimmer, auf dem Boden liegt mein Spielzeug, da steht mein Kleiderschrank, da mein Tisch mit dem Mal-Screen. Trotzdem sieht im elektrischen Licht alles anders aus als tagsüber. Als wäre hier gerade eben erst etwas geschehen, das nichts für Kinder ist. Im hellen Kegel, der aus meiner Tür in den Flur fällt, husche ich los, am Zimmer meiner Eltern und dem meines kleinen Bruders vorbei, vorbei am Erbstück, dem Wandteppich, der eine golden schimmernde Stadt mit Zinnen und Türmen zeigt. Endlich in der Küche, rufe ich außer Atem: »Licht!« Sofort führt der Homie meinen Befehl aus. Ich muss mich auf die Zehenspitzen stellen, um den Kühlschrank zu öffnen, strecke mich nach der Milchpackung, jetzt habe ich sie, sie ist schwerer als gedacht, aber heute rutscht sie mir nicht aus der Hand so wie letztes Mal. Ich drücke die Lasche auf. Leise ploppend zerplatzt eine durchsichtige Blase in der dreieckigen Öffnung. Das Hologramm auf der Packung ist Schönheit deluxe:“

 

 
Thomas von Steinaecker (Traunstein, 6 februari 1977)

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