09-11-17

Ivan Toergenjev, Jens Christian Grøndahl, Erika Mann, Jan Decker, Roger McGough, Anne Sexton, Mohammed Iqbal, Karin Kiwus, Michael Derrick Hudson

 

De Russische schrijver Ivan Sergejevitsj Toergenjev werd geboren op 9 november 1818 in Orjol, in de Oekraïne. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Ivan Toergenjev op dit blog.

Uit: A House of Gentlefolk (Vertaald door Constance Garnett)

“A bright spring day was fading into evening. High overhead in the clear heavens small rosy clouds seemed hardly to move across the sky but to be sinking into its depths of blue.
In a handsome house in one of the outlying streets of the government town of O—— (it was in the year 1842) two women were sitting at an open window; one was about fifty, the other an old lady of seventy.
The name of the former was Marya Dmitrievna Kalitin. Her husband, a shrewd determined man of obstinate bilious temperament, had been dead for ten years. He had been a provincial public prosecutor, noted in his own day as a successful man of business. He had received a fair education and had been to the university; but having been born in narrow circumstances he realised early in life the necessity of pushing his own way in the world and making money. It had been a love-match on Marya Dmitrievna’s side. He was not bad-looking, was clever and could be very agreeable when he chose. Marya Dmitrievna Pestov—that was her maiden name—had lost her parents in childhood. She spent some years in a boarding-school in Moscow, and after leaving school, lived on the family estate of Pokrovskoe, about forty miles from O——, with her aunt and her elder brother. This brother soon after obtained a post in Petersburg, and made them a scanty allowance. He treated his aunt and sister very shabbily till his sudden death cut short his career. Marya Dmitrievna inherited Pokrovskoe, but she did not live there long. Two years after her marriage with Kalitin, who succeeded in winning her heart in a few days, Pokrovskoe was exchanged for another estate, which yielded a much larger income, but was utterly unattractive and had no house. At the same time Kalitin took a house in the town of O——, in which he and his wife took up their permanent abode. There was a large garden round the house, which on one side looked out upon the open country away from the town.
‘And so,’ decided Kalitin, who had a great distaste for the quiet of country life, ‘there would be no need for them to he dragging themselves off into the country.’ In her heart Marya Dmitrievna more than once regretted her pretty Pokrovskoe, with its babbling brook, its wide meadows, and green copses; but she never opposed her husband in anything and had the greatest veneration for his wisdom and knowledge of the world. When after fifteen years of married life he died leaving her with a son and two daughters, Marya Dmitrievna had grown so accustomed to her house and to town life that she had no inclination to leave O——"

 

 
Ivan Toergenjev (9 november 1818 – 3 september 1883)
Cover


 

De Deense schrijver Jens Christian Grøndahl werd geboren in Lyngby op 9 november 1959. Zie ook alle tags voor Jens Christian Grøndahl op dit blog.

Uit: Vaak ben ik gelukkig (Vertaald door Femke Blekkingh-Muller)

“Nu is jouw man ook dood, Anna. Jouw man. Onze man. Ik had eigenlijk graag gewild dat hij naast jou kwam te liggen, maar jij had al buren, een advocaat en een mevrouw die een paar jaar geleden is begraven. De advocaat lag er al heel lang toen jij erbij kwam. Ik heb voor Georg een vrij graf gevonden op de volgende rij, van jouw graf kun je de achterkant van zijn steen zien. Ik heb gekozen voor kalksteen, ook al zei de steenhouwer dat dat te lijden heeft van weer en wind. Wat maakt dát uit? Ik houd niet van graniet. De tweeling wilde wel graag graniet, op dat punt waren ze het voor één keer met elkaar eens. Maar graniet is te zwaar, onze Georg klaagde altijd dat hij zo’n druk op zijn borst voelde. We hadden dat waarschijnlijk serieuzer moeten nemen, maar hij wuifde het weg. Hij klaagde, en als je zijn zorg dan wilde delen, werd je afgewezen. Zo was Georg.
Hij is onder de douche in elkaar gezakt. Ik wist meteen dat het mis was, of misschien denk ik nu achteraf pas dat ik dat wist. Hij kreunde en het was vreemd om met zijn zware, natte lichaam te slepen. Hij was nog bij bewustzijn toen ik hem in bed legde.
Toen de ambulance kwam, was het voorbij. Hij zag er nog hetzelfde uit, ouder, maar nog steeds best knap. Als hij op zijn rug lag, was zijn buik niet zo groot. Jij hebt hem zo nooit gezien. Achtenzeventig is helemaal niet oud, toch? Zeventig ook niet trouwens. Jij had ook best degene kunnen zijn die hem vond op de tegels onder de warme straal. Normaal gesproken zou jij hem hebben gevonden. Kun je dat zeggen? Hij stond er altijd heel lang onder. Hij had gewoon kunnen blijven staan als niet een van zijn kransslagaders was gescheurd. Het had jullie leven kunnen zijn dat gewoon was doorgegaan. Waar zou ik zijn geweest in jullie leven? Waar zou ik zijn geweest in mijn leven? “

 

 
Jens Christian Grøndahl (Lyngby, 9 november 1959)

 

 

De Duitse schrijfster Erika Mann werd geboren op 9 november 1905 in München als oudste dochter van de Duitse schrijver Thomas Mann. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Erika Mann op dit blog.

Uit: Wenn die Lichter ausgehen

„Die beiden Burschen waren ordentlich und höfl ich gewesen. Trotzdem hatte ihn das Zusammentreffen bedrückt. Warum hatten sie gelacht, als sie vor dem Schaufenster standen? Er ging hinüber und fand einen Zettel am Fenster, den er aus der Ferne nicht hatte sehen können.
«Öffentliches Ärgernis!» war dort zu lesen. «Der Führer braucht Soldaten, keine Betschwestern! Nieder mit den scheinheiligen Volksfeinden! Pfaffen raus! Raus! Heil Hitler!»
Der Fremde war wütend und angewidert, als er das las. Dann fand er, daß solche Lumpereien überall möglich seien. Auf der ganzen Welt machte die Jugend solche Dummheiten. Bei mir zu Hause verschlucken sie Goldfi sche, dachte er. Das ist auch nicht viel besser. Trotzdem, warum hatten die beiden Uniformierten den Zettel nicht abgenommen? Wahrscheinlich waren sie zu jung und fanden die Sache komisch. Jedenfalls lasse ich mir von diesem Zettel weder die Laune noch den Eindruck von dieser Stadt verderben. Es fröstelte ihn, und er fand, ein Cognac würde ihm guttun.
Die kleine Wirtschaft in der Glockenstraße hallte wider vom Lärm aus dem Lautsprecher. Einige Gäste saßen beim Bier und lauschten schweigend den Worten ihres Führers.
Warum flucht er so viel, fragte sich der Fremde. Er begriff, daß vom Wirtschaftswachstum des «Dritten Reiches» die Rede war, einem Thema, das eigentlich kaum solche Erregung auslösen konnte. Wie viele Hotelübernachtungen hatte es im letzten Jahr in Deutschland gegeben? Wie viele Papierrollen waren in Deutschlands Fabriken hergestellt worden? Wie viele Bergwanderungen waren angeboten worden? Jede dieser Zahlen wurde von der Stimme am Mikrophon herausgeschleudert, als sollte sie die Zuhörer erschüttern und überwältigen.
Der Wirt gähnte laut hinter seinem Tresen. Der deutsche Cognac schmeckte wie parfümierter Methylalkohol, und das Stück Brot, um das der Fremde gebeten hatte, war feucht, grau und klebrig.
«Haben Sie Eier?» fragte einer der Gäste.
«Nein», meinte der Wirt, «aber Sie können den Völkischen Beobachterhaben."

 

 
Erika Mann (9 november 1905 - 27 augustus 1969)
Hier met W. A. Auden

 

 

De Duitse schrijver Jan Decker werd geboren op 9 november 1977 in Kassel. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Jan Decker op dit blog.

Uit:Der lange Schlummer

“Manch einer mag an eine Novelle glauben, wenn er diese Meldung von mir bekommt. Ich hingegen kann dir versichern, dass sie allein den Tatsachen entspricht. Folgendes hat sich zugetragen: Dein treuer Spaziergänger und Freund Johann Gottfried Seume hat über zweihundert Jahre unter einem Stein in Italien geschlummert. Er ist endlich aufgewacht, um seinen letzten Spaziergang anzutreten, der ihn heimwärts nach Grimma führen soll.
Ich vermag dir nicht genau zu berichten, wie ich zu jenem Thüringer Rasthof gelangt bin, der meine erste wissentliche Erinnerung nach dem langen Schlummer darstellt. Immerhin zeigten mir die Buchstaben über dem Rasthofgebäude an, dass ich in Gräfenroda gelandet war. Also im Thüringer Wald und mitnichten im Hades, was mir auch die verwunderten Gesichter der Rasthofbesucher mitteilten. Sie mokierten sich eifrig über meinen Aufzug, der ihnen etwas altertümlich vorkam. Nur der Rasthofbesitzer fand sich bereit, mir eine warme Suppe und ein Brot zu spendieren, nachdem ich ihm glaubhaft versichert hatte, keine Münze der neuen Währung im Gepäck zu haben. Denke dir, dass mir am Geld in seinen Händen als Erstes auffiel, wie lange mein Schlummer gedauert hatte.
Ja, ich halte viel auf Pünktlichkeit, deshalb tat mir meine Verspätung selbst am meisten leid. War ich doch plötzlich ein Kind, das die Welt neu erlernen musste. Zweihundert Jahre sind keine Lappalie, und so hangelte ich mich langsam am Vertrauten entlang. Die warme Suppe schmeckte köstlich wie ehedem, nur das Brot war ungewohnt hart und dunkel, mit ganzen Körnern im Teig, die ich sogleich ausspuckte.
Wenn dir mein Verhalten recht alttestamentarisch vorkommt, so hast du recht. Hier saß nun Abraham, der durch eine List der Geschichte in das Neue Testament geraten war. Ich musste als ein solchermaßen neu erwachtes Erdenkind einen neuen Bund mit mir schließen.
So schwor ich mir, nach alter Väter Sitte die Füße in die Hand zu nehmen und an die Mulde zu spazieren, um dort nach Freunden und Vertrauten zu sehen. Oder mich in die Gruft zu legen, sollte mir die neue Zeit nicht schmecken und ich meine Tage allein fristen müssen. Wenigstens bin ich um dein Schicksal unbesorgt. Da wir uns nicht im Paradies begegnet sind, müssen wir beide noch irgendwo am Leben sein.“

 

 
Jan Decker (Kassel, 9 november 1977)
 

 

De Engelse dichter en schrijver Roger Joseph McGough werd geboren op 9 november 1937 in Litherland, Lancashire. Zie ook alle tags voorRoger McGough op dit blog enook mijn blog van 9 november 2010.

 

Oxygen

I am the very air
you breathe
Your first
and last
breath

I welcomed you
at birth
Shall bid
farewell
at death

I am the Kiss of Life
its ebb and flow
With your last gasp
You will call my name:
'o o o o o o o o'

*

I am the very air
you breathe
Your first
and last
breath

I welcomed you
at birth
Shall bid
farewell
at death

I am the Kiss of Life
its ebb and flow
With your last gasp
You will call my name:
'o o o o o o o o'

 

 
Roger McGough (Litherland, 9 november 1937)

 

 

De Engelse dichteres en schrijfster Anne Sexton werd geboren op 9 november 1928 in Newton, Massachusetts. Zie ook mijn blog van 9 november 2010 en eveneens alle tags voor Anne Sexton op dit blog.

 

45 Mercy Street (Fragment)

In my dream,
drilling into the marrow
of my entire bone,
my real dream,
I'm walking up and down Beacon Hill
searching for a street sign -
namely MERCY STREET.
Not there.

I try the Back Bay.
Not there.
Not there.
And yet I know the number.
45 Mercy Street.
I know the stained-glass window
of the foyer,
the three flights of the house
with its parquet floors.
I know the furniture and
mother, grandmother, great-grandmother,
the servants.
I know the cupboard of Spode
the boat of ice, solid silver,
where the butter sits in neat squares
like strange giant's teeth
on the big mahogany table.
I know it well.
Not there.

 

 
Anne Sexton (9 november 1928 – 4 oktober 1974)

 


De Indische dichter en schrijver Mohammed Iqbal werd geboren op 9 november 1877 in Sialkot in het tegenwoordige Pakistan. Zie ook alle tags voorMohammed Iqbal op dit blog enook mijn blog van 9 november 2010

 

The Sun

O Sun! The world's essence and motivator you are
The organizer of the book of the world you are

The splendor of existence has been created by you
The verdure of the garden of existence depends on you

The spectacle of elements is maintained by you
The exigency of life in all is maintained by you

Your appearance confers stability on everything
Your illumination and concord is completion of life

You are the sun which establishes light in the world
Which establishes heart, intellect, essence and wisdom

O Sun! Bestow on us the light of wisdom
Bestow your luster's light on the intellect's eye

You are the decorator of necessaries of existence' assemblage
You are the Yazdan of the denizens of the high and the low

Your excellence is reflected from every living thing
The mountain range also shows your elegance

You are the sustainer of the life of all
You are the king of the light's children

There is no beginning and no end of yours
Free of limits of time is the light of yours

 

 
Mohammed Iqbal (9 november 1877 – 21 april 1938)

 

 

De Duitse dichteres en schrijfster Karin Kiwus werd geboren op 9 november 1942 in Berlijn. Zie ook alle tags voorKarin Kiwus op dit blog en ook mijn blog van 9 november 2010

 

Kleine Erinnerung an den Fortschritt

Ja, damals, als wir Kinder waren,
nach der Revolution, haben wir
in Baschkirien noch
den Großvater gesehen, wie er
mit hellen lachenden Augen
die erste Glühbirne verfolgt hat,
die blitzend nackt durch unser
Dorfschulzimmer gependelt ist,
hin und her und hin und her.

Aber nun?

 

 

Glückliche Wendung

Spätestens
jetzt werden wir
alles vergessen müssen
und unauffällig
weiterleben wie bisher

hoffnungslos
würden wir sonst
immer wieder
die Lusttaste bedienen
gierig verhungern müssen
und uns nie mehr
erinnern können
an das Glück.

 

 
Karin Kiwus (Berlijn, 9 november 1942)

 

 

Onafhankelijk van geboortedata

De Amerikaanse dichter en bibliothecaris Michael Derrick Hudson werd geboren in 1963 in Wabash, Indiana. Zie ook alle tags voor Michael Derrick Hudson op dit blog.

 

Paperweight

To obtain a little perspective, I once bought
for five dollars a fossil trilobite

from Crawford County, preserved

a week or so postmortem, decay
and currents already busting it apart along

its seams. Sometimes I’ll recover it from

my desk’s clutter to fondle for a moment
weird’s minuscule: the Crawdad

from Mars, a stone-eyed armor plate alien
incomprehensibly sexed

and scuttling a half billion years
before the happenstance of thumbs, brains

or love. But nothing saves us, dead bug –

not the rudimentary eye good for a glimpse
of a primitive jaw slashing

the depths. Not the single throbbing nerve

for balling up in terror. Not those cunning
mouthparts that once filtered

a living of sorts from the World’s first ooze.

 

 
Michael Derrick Hudson (Wabash, 1963)
Wabash

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 9e november ook mijn blog van 9 november 2014 deel 1 en eveneens deel 2.

 

Zie voor bovenstaande schrijvers ook mijn blog van 9 november 2008, mijn blog van 9 november 2007 en ook mijn blog van 9 november 2006.

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