04-07-16

Neil Simon, Christine Lavant, Sébastien Japrisot, Walter Wippersberg, Rob van Erkelens, Robert Desnos, Nathaniel Hawthorne

 

De Amerikaanse toneelschrijver Neil Simon werd in New York op 4 juli 1927 geboren. Zie ook alle tags voor Neil Simon op dit blog.

Uit: The Odd Couple

“Oscar: Hello, Oscar the poker player!..Who?..Who did you want, please?...Dabby? Dabby who?..No there's no Dabby here...Oh, Daddy! (to the others) For Christ sakes it's my kid (into phone: clearly a man who loves his son) Brucey, hello, baby. Yes it's Daddy! (to the others) Hey come on, give me a break will ya? My five-year-old kid is calling from California. It must be costing him a fortune. (phone) How've you been, sweetheart?...Yes, I finally got your letter. It took three weeks...Yes but next time tell your mommy to give you a stamp...I know, but you're not supposed to draw it on...(proud, to the others) Do you hear? (phone) Mommy wants to speak to me? Right... Take care of yourself, soldier. I love you. (and then with false cheeriness) Hello Blanche, how are you?...Err, yes I have a pretty good idea why you're calling...I'm a week behind with the check, right?...Four weeks? That's not possible...Because it's not possible...Blanche I keep a record of every check and I know I'm only three weeks behind!...Blanche, I'm trying the best I can...Blanche, don't threaten me with jail, because it's not a threat, with my expenses and my alimony, a prisoner takes home more pay than I do...Very nice in front of the kids...Blanche, don't tell me you're going to have my salary attached, just say goodbye...Goodbye! (hangs up, to the others) I'm eight hundred dollars behind in alimony, so let's up the stakes.”

 

 
Neil Simon (New York, 4 juli 1927)
Jack Klugman en Tony Randall in de tv-serie “The Odd Couple” uit de jaren 1970-1975


 

De Oostenrijkse dichteres, schrijfster en kunstenares Christine Lavant werd geboren op 4 juli 1915 in Groß-Edling als Christine Thonhauser. Zie ook mijn blog van 4 juli 2010 en eveneens alle tags voor Christine Lavant op dit blog.

 

Sag mir ein Wort, und ich stampfe dir

Sag mir ein Wort, und ich stampfe dir
aus dem Zement eine Blume heraus,
denn ich bin mächtig geworden vor Schwäche
und vom sinnlosen Warten,
magneten in allen Sinnen.
Sicher wirst du erscheinen müssen!
Über dem Bahnhof zittert die Luft,
und die Taubenschwärme erwarten
den Einbruch der großen Freude.
Das Licht hat sich sanft auf die Schienen gelegt,
weg von den Haaren der Mädchen
und aus den Augen der Männer.
Ich habe aufgehört zu weinen,
aufgehört auch, auf das Wunder zu warten,
denn eines ereignet sich immerwährend
im Wachstum meiner Schwäche,
die da steigt und steigt über die Tauben hinauf
und hinunter in schwarze Brunnen,
wo auch tagsüber noch sichtbar sind
die verheimlichten Sterne.
Dort unten wechselt nicht Tag und Nacht,
dort unten begehrst du noch ununterbrochen
die sanfte Blume meines Willens.

 

 

Erlaube mir traurig zu sein

Erlaube mir traurig zu sein
unter deinen Augen, den Sternen.
Vielleicht sehen sie nicht, daß ich traurig bin,
denn die Muschel des Mondes ist abgewandt
und hört nicht auf meine Gespräche.
Bei Tag denkt sicher die Sonnenstirne
niemals über mich Dämmernde nach –
erlaube mir, gänzlich verloren zu gehen
in den Büschen der Schwermut.

 

 
Christine Lavant (4 juli 1915 – 7 juni 1973)
Portret door Alfons Niex, 2012

 

 

De Franse schrijver Sébastien Japrisot (pseudoniem van Jean-Baptiste Rossi) werd geboren op 4 juli 1931 in Marseille. Zie ook alle tags voor Sébastien Japrisot op dit blog.

Uit: Compartiment tueurs

« Un petit carnet à reliure spirale, aux feuilles quadrillées, à la couverture rouge maculée de traces de doigts. Il avait coûté cent francs dans une papeterie de Bagneux, dont le patron buvait et battait sa femme.
Celui que ses collègues appelaient Grazzi l'ouvrit dans un bureau du premier étage de la gare, pour y noter les premières constatations. Il était près de onze heures. La voiture 4 du Phocéen avait suivi le reste du train sur une voie de garage.
Trois hommes gantés, armés de sacs de cellophane, le passaient au crible.
Le Phocéen avait quitté Marseille le vendredi 4 octobre à 22 h 30. Il avait fait un arrêt normal aux gares d'Avignon, Valence, Lyon et Dijon.
Les six couchettes du compartiment où l'on avait trouvé la victime étaient numérotées de 221 à 226, en partant du bas, numéros impairs à gauche en entrant, pairs à droite. Cinq étaient louées au départ de Marseille. Une seule, la 223, était libre jusqu'à Avignon.
La victime gisait sur la couchette 222. Le billet de location retrouvé dans son sac à main indiquait qu'elle était montée dans le train à Marseille et que, sauf échange de place avec un autre voyageur, elle avait occupé durant la nuit la couchette 224.
Un seul contrôle des voitures de seconde classe avait eu lieu durant le voyage : après l'arrêt d'Avignon, entre onze heures trente et minuit trente. Les deux employés qui avaient effectué ce contrôle ne purent être joints par téléphone qu'en début d'après-midi. Ils avaient noté qu'aucun voyageur n'avait manqué son train, mais ils ne gardaient, à leur grand regret, aucun souvenir des occupants du compartiment ».

 

 
Sébastien Japrisot (4 juli 1931 – 4 maart 2003)
Marseille

 

 

De Oostenrijkse schrijver, regisseur, filmmaker en fotograaf Walter Wippersberg werd geboren op 4 juli 1945 in Steyr. Zie ook alle tags voor Walter Wippersberg op dit blog.

Uit: 14 Monate, 14 Jahre

„August 1998
Samstag, 1. August 1998, Gabicce Mare
Caro diario,
derTag begann so, daß Tonja um etwa ein Uhr »Aiuto!« schrie, was Hilfe heißt. Ich saß schon eine Weile auf dem Balkon des Hotelzimmers, auch Tonja wollte noch auf eine Zigarettenlänge herauskommen, sie schloß, auf daß keine lästigen Mücken ins Zimmer kämen, die Balkontür, und dann waren wir ausgesperrt, weil die Tür sich von außen nicht öffnen läßt.
Unten auf der Piazza alles ruhig, Gabicce Mare ist ein ruhiger Ferienort, um Mitternacht schließen die Bars; kein Mensch zu sehen, wir überlegen schon einmal, ob wir uns darauf einrichten müssen, die Nacht auf dem Balkon statt gleich nebenan im Bett zu verbringen, aber da kommt unten doch noch ein Auto an, Menschen steigen aus, die Hilfe schaffen könnten, und da schreit Tonja, der Landessprache ein wenig mächtig, »Aiuto!«, erregt Aufmerksamkeit damit und kann denen da unten irgendwie verständlich machen, worum es geht.
Ein paar Minuten später erlöst uns dann der Nachtportier.
Zu Mittag kommt eine junge Dame an unseren Tisch und stellt sich als unsere Animateurin vor. Ich sage, daß wir nicht animiert zu werden wünschen. Ich für meinen Teil, füge ich hinzu, möchte im Falle des Falles nicht einmal re-animiert werden. Unbeeindruckt davon sagt sie, daß wir am Nachmittag um halb vier am Swimmingpool gemeinsam spielen würden. Ich antworte ihr, daß ich schon als Kind von meiner Mutter davor gewarnt worden sei, mit wildfremden Menschen zu spielen, ich lozelach mir einen Wolf, bis ich merke, daß die junge Dame, falls überhaupt etwas, grad die paar Sätze auf deutsch versteht, die sie selber sagt.
Am Abend dann auf einer Piazza hinterm Rathaus zerren Animateure alle Damen unter 45, die nicht bucklig sind und weniger als hundert Kilo wiegen, zur Wahl der Miss Gabicce 98 auf eine kleine Bühne. Ein Hauch von Mallorca weht uns an, der Ballermann läßt grüßen. Und wir wissen immerhin, welche Ortsteile wir künftig meiden müssen.
Wir sind am Freitag von Losenstein weggefahren, wollten irgendwo unterwegs übernachten, sind dann so schnell vorangekommen, daß wir im Hotel angerufen haben, ob das Zimmer auch schon eine Nacht früher als reserviert frei wäre, und siehe, es war frei. Also ist das schon der erste ganze Urlaubstag, aber der Kopf ist noch zu Hause.“

 

 
Walter Wippersberg (4 juli 1945 – 31 januari 2016)

 

 

De Nederlandse schrijver Rob van Erkelens werd geboren in Den Haag op 4 juli 1963. Zie ook alle tags voor Rob van Erkelens op dit blog.

Uit: Goed verhaal

“Er miezeren geluiden mijn huis binnen, mensengeluiden. Boze geluiden. Er staat vast weer iemand verbolgen te telefoneren met een ander verbolgen iemand. Mensen doen dat graag op straat, waar iedereen ze kan horen, en dan praten ze graag heel hard, zodat iedereen ook nog weet wat ze precies zeggen en hoe verbolgen ze wel niet zijn.
Een lang gesprek. En het klinkt steeds grimmiger. Alsof iemand echt kwaad is.
Na tien minuten kan ik er niet meer omheen denken en kijk ik naar buiten. Er staat geen beller te bellen. Op rechts zie ik een gestalte. Ik doe de deur open en zie ze staan: een groepje jonge mannen, twee in jacquet en tegenover hen een stuk of zeven in broek en overhemd. Op een rijtje staan ze, met gebogen hoofd. Hun schoenen zijn goed gepoetst – allemaal hebben ze zwarte schoenen – en ze kijken naar de neuzen ervan.
Deemoedige blik. Geslagen honden. Betrapte kleuters. Schuldig zijn ze, aan iets.
De zeven worden toegesproken door de twee andere jongens, want dat zijn het, jongens. Ze worden toegeblaft. De mantel uitgeveegd. Ze krijgen zogezegd op hun donder, hun lazer en hun kop.
Het zijn feuten. En de twee manteluitvegers zijn ouderejaars. Zo gaat dat bij het corps. Ze wonen hier vlakbij en volvoeren hun rituelen graag op straat. Dat hoort erbij. Het corps is gegrondvest op tradities, rituelen en spel. Het grote afzeikspel, bijvoorbeeld, dit, hier.“

 

 
Rob van Erkelens (Den Haag, 4 juli 1963)
De Studentenrijjool. Prent in het Neêrlands Weekblad, 1898

 

 

De Franse dichter, schrijver en journalist Robert Desnos werd geboren op 4 juli 1900 in Parijs. Zie ook alle tags voor Robert Desnos op dit blog.

 

À Pierrot les grandes feuilles sur le fait des « Dieux verts »

Pierrot tu jactes bien et, verts comme des dos,
Tes sacrés nom de dieu de Bons Dieux ont la touche
Qui chante à ma mousmée. Elle en rote, elle en louche
Elle en jouit dans sa loque et palpite du pot.

Quant à moi, pour le gringue ayant peu d’à-propos,
Ne m’en ressentant pas pour enculer des mouches,
Je la boucle en serrant ma pipe entre les touches
Mais j’estime tes Grecs des durs et des francos.

La mère Guette-au-Trou qui depuis trente berges
Fait son blé des bitards enfournés par nos verges
Peut s’habiller. Jamais les sœurs qui font le tas

Ne pourront chier des mecs comme ceux dont tu causes
Autant pisser du pive ou dégraisser son prose
D’un colombin doré reniflant les lilas.

 

 

Chanson de route

C’est avec du crottin de Pégase
Qu’Eusèbe a fumé son jardin.
Avec du crottin de Pégase ?
Oh ! Oh !
Pour du crottin, c’est du crottin
Eusèbe appartient au gratin.

C’est avec du crottin de Licorne
Qu’Eusèbe a fumé son jardin.
Avec du crottin de Licorne ?
Oh ! Oh !
Pour du crottin, c’est du crottin
Eusèbe n’est pas un crétin.

C’est avec du crottin de Minotaure
Qu’Eusèbe a fumé son jardin.
ouais du du crottin de minotaure !
Oh ! Oh !
non du crottin mais de la bouse
qu’Eusèbe a mis sur sa pelouse.

 

 
Robert Desnos (4 juli 1900 – 8 juni 1945)
Cover

 

De Amerikaanse dichter en schrijver Nathaniel Hawthorne werd geboren op 4 juli 1804 in Salem, Massachusetts. Zie ook alle tags voor Nathaniel Hawthorne op dit blog.

Uit: The Scarlet Letter

“Hester Prynne did not now occupy precisely the same position in which we beheld her during the earlier periods of her ignominy. Years had come, and gone. Pearl was now seven years old. Her mother, with the scarlet letter on her breast, glittering in its fantastic embroidery, had long been a familiar object to the townspeople. As is apt to be the case when a person stands out in any prominence before the community, and, at the same time, interferes neither with public nor individual interests and convenience, a species of general regard had ultimately grown up in reference to Hester Prynne. It is to the credit of human nature, that, except where its selfishness is brought into play, it loves more readily than it hates. Hatred, by a gradual and quiet process, will even be transformed to love, unless the change be impeded by a continually new irritation of the original feeling of hostility. In this matter of Hester Prynne, there was neither irritation nor irksomeness. She never battled with the public, but submitted uncomplainingly to its worst usage; she made no claim upon it, in requital for what she suffered; she did not weigh upon its sympathies.
Then, also, the blameless purity of her life, during all these years in which she had been set apart to infamy, was reckoned largely in her favor. With nothing now to lose, in the sight of mankind, and with no hope, and seemingly no wish, of gaining any thing, it could only be a genuine regard for virtue that had brought back the poor wanderer to its paths.
It was perceived, too, that, while Hester never put forward even the humblest title to share in the world’s privileges,—farther than to breathe the common air, and earn daily bread for little Pearl and herself by the faithful labor of her hands,—she was quick to acknowledge her sisterhood with the race of man,whenever benefits were to be conferred.”

 

 
Nathaniel Hawthorne (4 juli 1804 - 19 mei 1864)
Standbeeld in Salem, Massachusetts

 

 

Zie voor nog meer schrijvers van de 4e juli ook mijn blog van 4 juli 2014 en ook mijn blog van 4 juli 2011 deel 2.

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