04-01-14

Svend Fleuron, Maurice Mac-Nab, Mite Kremnitz, Rajvinder Singh


De Deense schrijver Svend Fleuron werd geboren op 4 januari 1874 op het landgoed Katrinedal bij Keldby. Zie ook alle tags voor Svend Fleuron op dit blog.

Uit: Kittens : A Family Chronicle (Vertaald door David Pritchard)

“On the whole, the babies had grown. True, their coats were not quite in order, for the fur still stuck out patchily all over their bodies; but the hair was there right enough, and the colours too . . . the white was as white as day, and the black as black as night; even the cross stripes on the grey kitten showed up plainly.
Their hindquarters alone remained noticeably undeveloped; they were still quite conical and stunted, and jerked up stiffly and clumsily with every movement of the body. It would be a long time before that part attained perfection.
The imps were still far from being active and graceful! They reeled and rolled as they crawled over the lumps of touchwood; they could not jump at all, indeed they could scarcely walk. It seemed as if, once having acquired eyes, they had neglected everything else. They used them incessantly . . . and were never tired of looking and looking!
They had no opportunity to gormandize. They drank greedily, and soon sucked old Grey Puss dry. Then she shook them off and closed the milk-spring. This she effected by rolling herself into a ball and pressing her forepaws tightly to her breasts—and however much the little ones exerted themselves to widen the opening with their snouts so as to get inside and continue drinking, they never succeeded.
Then they had revenge by clambering up and nestling on her back and neck; where they lay licking their chops.”

 

 
<Svend Fleuron (4 januari 1874 – 5 april 1966)
De kerk van Keldby op het eiland Mön



De Franse dichter en chansonnier Maurice Mac-Nab werd geboren op 4 januari 1856 in Vierzon. Zie ook alle tags voor Maurice Mac-Nab op dit blog.

 

Ballade des derrières froids (Introduction)

Gloire soit aux fiers bienséants
Qui règnent sous les jupons blancs !
Doux hémisphères ambulants.

Mappemonde trois fois divine
Que le philosophe devine
Sous chaque croupe féminine !

C’est un pays mystérieux
Qui ne laisse rien voir aux yeux
De ses contours harmonieux !

Température tropicale,
Sol de satin, ciel de percale,
Chacun voudrait y faire escale.

Car ces rivages clandestins
Sont des paradis plus certains
Que ne sont ceux des sacristains.

Vers eux nous naviguons sans cesse
Dès notre plus tendre jeunesse,
Et mon rêve serait, princesse,

De posséder rien que l’envers
De l’intéressant univers
Que chantent mes modestes vers !

 

 
Maurice Mac-Nab (4 januari 1856 – december 1889)

 

 

 

De Duitse schrijfster Mite Kremnitz werd op 4 januari 1852 als Marie Charlotte Bardeleben geboren in Greifswald. Zie ook alle tags voor Mite Kremnitz op dit blog.

Uit: Rumänische Märchen

„Jugend ohne Alter und Leben ohne Tod
Es war einmal, wie's keinmal war, wär's nicht gewesen, würde es nicht erzählt; seitdem der Floh an einem Fuß mit 99 Pfund Eisen beschlagen wurde und in den Himmelsraum sprang, um uns die Märchen zu holen.
Es war einmal ein großer Kaiser und eine Kaiserin, beide jung und schön, und da sie sich Kindersegen wünschten, thaten sie Alles, was dazu nöthig ist, nämlich: sie gingen zu den Hexen und Philosophen, damit diese aus den Sternen lesen möchten, ob sie Kinder haben würden oder nicht. Aber es war Alles vergebens. Endlich hörte der Kaiser, daß in einem nahen Dorfe ein weiser, alter Mann lebte, und schickte zu ihm, um ihn rufen zu lassen. Die Abgesandten aber kamen mit der Antwort heim: wer ihn brauche, möge zu ihm kommen. So brachen also Kaiser und Kaiserin auf und nahmen einige Herrn ihres Hofstaats, Gefolge und Soldaten [16] mit sich und gingen in das Haus des weisen Mannes. Als der Alte sie von fern kommen sah, ging er ihnen entgegen und sagte alsogleich:
»Seid willkommen! Aber was willst Du wissen, Kaiser? Der Wunsch, den Du hegst, wird Dir Trauer bringen.«
»Ich bin nicht hier, um Dich danach zu fragen«, sagte der Kaiser, »sondern um zu wissen, ob Du irgend welche Kräuter hast, die Du uns geben kannst, damit wir Kinder bekommen.«
»Die habe ich«, entgegnete der Alte, »aber Ihr werdet nur ein Kind haben: Es wird ein schöner, liebreizender Knabe sein, und er wird Euch nicht erhalten bleiben.«

 

 
Mite Kremnitz (4 januari 1852 - 18 juli 1916)

 

 

De Indische dichter en schrijver Rajvinder Singh werd geboren op 4 januari 1956 in Kapurthala. Zie ook alle tags voor Rajvinder Singh op dit blog.

Uit: Bäume... der Menschheit äußeres Herz

„Ein Baum ist kein Traum
Er ist ein Magier
Er schluckt all die Lügen und
Spuckt aus die Wahrheit

Bäume sind der Menschheit äußeres Herz. Die Aussage der obigen Strophe versteht man, wenn man sich vorstellt, welche Urkraft die Bäume zwischen Wurzelstock und Krone in sich bergen. Im Gegensatz zu uns Menschen sind Bäume und Pflanzen autotroph, d.h., sie ernähren sich selbst durch Umwandlung anorganischer Nahrung in organische Stoffe. Sie atmen das ein, was wir ausatmen, verwandeln und verabreichen es uns zurück als Sauerstoff. Somit erneuern uns diese mit den Adern ihrer dünnen, feinen Wurzeln in die Erde und mit immer sprießenden Trieben in den Himmel ragenden Bäume, als wären sie unser äußeres Herz. Daher müssen wir Bäume als heilig betrachten, denn sie sind unentbehrlich für den Lebenserhalt der Menschheit. Nicht nur für unser Leben und für das der zukünftigen Generationen, sondern für das Überleben der Menschheit überhaupt sind sie unentbehrlich. Dies zeigt uns das Ausmaß und die Nachhaltigkeit, mit der sie bei ihrem Wachstum der Erdatmosphäre den Störenfried Kohlendioxid entziehen und unser Lebensspender: Sauerstoff uns verabreichen.“

 

 
Rajvinder Singh (Kapurthala, 4 januari 1956)

De commentaren zijn gesloten.